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Zum „Tag des offenen Denkmals“ wurde zum dritten Mal der sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis verliehen.


 Zum „Tag des offenen Denkmals“ wurde zum dritten Mal der sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis verliehen.


Zum „Tag des offenen Denkmals“ wurde zum dritten Mal der sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis verliehen.

 Zum „Tag des offenen Denkmals“ wurde zum dritten Mal der sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis verliehen.

Denkmalpflege
Kinder- und Jugenddenkmalpreis verliehen

Ulbig: „Unsere Denkmäler in guten Händen“
Innenminister Markus Ulbig hat heute anlässlich der Eröffnung des „Tag des offenen Denkmals“ in Bautzen zum dritten Mal den sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis verliehen.

Innenminister Markus Ulbig: „Klasse, was junge Menschen für unser kulturelles Erbe leisten. Bei so viel Engagement weiß ich unsere Denkmäler auch für kommende Jahre in guten Händen.“

Die Auszeichnung erhalten Kinder- und Jugendliche, die sich besonders für die Erforschung von Denkmälern in ihrer Heimat einsetzen. In diesem Jahr werden mit dem sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis zwei Schulen und eine Kindertageseinrichtung geehrt. Mit dem Preis sollen nicht nur die bisherigen Aktivitäten gewürdigt, sondern weitere Schulen zum Mitmachen motiviert werden.

Die Preisträger lauten:

Kindertagesstätte „Waldspatzen“ Zschaitz:

Die Kinder „adoptierten“ zeitweise den Burgberg „Zschaitz“ in der Lommatzscher Pflege. Sie untersuchten eine der bedeutendsten frühmittelalterlichen Höhensiedlungen in Mittelsachsen. Sie sind die bisher jüngsten Teilnehmer, die ein archäologisches Denkmal „adoptiert“ haben.
Kontakt: Kindertagesstätte „Waldspatzen“: 034324 / 21115

Talsperrenschule Thoßfell:

Die Grundschüler dokumentierten die Geschichte des „Ritterguts Thoßfell“ und übernahmen damit Verantwortung für das kulturelle Erbe in ihrer vogtländischen Heimat.
Kontakt: Talsperrenschule: 034262 / 47090

Berufliches Schulzentrum Wirtschaft „Prof. Dr. Zeigner“, Dresden:

Die Berufsschüler beschäftigen sich mit der Historie ihres Schulgebäudes – dem Erlweinbau. Die einstige Fach- und Fortbildungsschule entstand nach Plänen des Dresdner Stadtbaurates Hans Erlwein. Sie ist sowohl bau-, orts- als auch sozialgeschichtlich und künstlerisch von Bedeutung.
Kontakt: Berufliches Schulzentrum: 0351 / 8045775

Der Bereich Denkmalpflege hat verschiedene Facetten. Neben dem „Tag des offenen Denkmals und der Verleihung des sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreises gehören die UNESCO-Weltkulturerbestätten dazu. Innenminister Markus Ulbig hat Anfang dieses Jahres die Bewerbung der „Montanen Kulturlandschaften Erzgebirge/ Krušnohori“ zur Aufnahme in die Liste der Welterbestätten unterzeichnet. Dieses Thema stand auch bei der Sitzung des sächsischen Denkmalrates Anfang September in Görlitz auf der Agenda. Daneben ging es um Hochwasserschutz für historische Städte sowie um Förderung im Denkmalbereich, insbesondere Städtebauförderung.
Der Denkmalrat besteht aus 13 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern. Vorsitzender ist Sachsens Innenminister Markus Ulbig.

Hintergrundinformationen:

Das Programm „PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“ bietet Schülern die Möglichkeit, Denkmalschutz aktiv mitzugestalten und sich für das historische Erbe zu begeistern. Dafür „adoptieren“ sächsische Schüler Denkmale in ihrer Heimatregion. Sie untersuchen die Objekte, pflegen sie und präsentieren ihre Arbeiten anschließend der Öffentlichkeit. Aus den PEGASUS-Projekten werden die Kandidaten für den Kinder- und Jugenddenkmalpreis ausgewählt.
Initiiert wird PEGASUS vom Sächsischen Kultusministerium und vom Landesamt für Denkmalpflege in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium des Innern, dem Landesamt für Archäologie Sachsen, dem Dresdner Amt für Kultur und Denkmalschutz sowie mit den Partnern Sächsische Bildungsagentur und Forum für Baukultur.

Weitere Informationen gibt es unter:

https://www.schule.sachsen.de/9201.htm

 

Quelle: sächsisches Staatsministerium des Inneren


Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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