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Videos: CAPE EPIC Mountainbike Rennen in Südafrika Spezialisten gewinnen Prolog


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Cross-Country-Fahrer Hermida/van Houts schnellste beim Auftakt zum größten südafrikanischen Mountainbike-Rennen

 

 

 

Kapstadt/Südafrika – Die Favoriten auf den Titel des bekanntesten Mountainbikerennens der Welt, das Absa Cape Epic, mussten sich am Auftakttag den Kurzstrecken-Spezialisten geschlagen geben. Beim Prolog gewannen der Spanier José Hermida mit seinem holländischen Partner Rudi van Houts (Multivan Merida Biking) in 59.08,9 Minuten vor den Schweizern Lukas Fluckiger und Martin Fanger (BMC Mountainbike Racing) und Robert Mennen mit Kristian Hynek (CZE).

 

 

Die Mit-Favoriten auf den Gesamtsieg, Christoph Sauser und Frantisek Rabon (Meerendal Songo Specialized) kamen mit 3:14,7 Minuten Rückstand auf den 9. Platz. Der viermalige Sieger Karl Platt (GER) und sein Schweizer Partner Urs Huber (Team Bulls) belegten Rang 6 (Rückstand 2:04,3 auf die Bestzeit). Beide Teams hatten leichtere Probleme auf dem sehr technischen Kurs, der auf 23 Kilometer 900 Höhenmeter aufwies.  Sauser stürzte, Rabon fiel die Kette ab. Urs Huber rutschte kurz vor der Zielgeraden in einer Kurve, stürzte, kann aber unverletzt weiterfahren.

 

 

Stark fuhr das deutsche Duo Markus Kaufmann/Jochen Kaess (Centurion-Vaude), die den vierten Platz vor der Schweizer-südafrikanischen Kombi Nino Schurter mit Philip Buys (Scott-Odlo MTB Racing) belegten.

 

 

 

Bei den Frauen setzte das favorisierte Team RECM 2 mit Ariane Kleinhans und Marathon-Weltmeisterin Annika Langvad ein klares Statement, obwohl Langvad gleich kurz nach dem Start auf den Stufen des Herrenhauses auf dem Weingut Meerendal stürzte. Mit über zwei Minuten lagen sie im Ziel klar vor Esther Süss (SUI) und Sally Bigham (GBR) vom Team Meerendal.

 

 

 

Die Schweizerin Milena Landtwing belegte mit ihrer niederländischen Partnerin Hielke Elferink (Team Meerendal/Wheeler 18) den vierten Platz hinter Jennie Stenerhag (SWE) und Theresa Ralph (RSA), Team Cape Brewing Company.

 

 

 

Auf dem technisch anspruchsvollen Kurs mit hohem Singletrack-Anteil und steilen Passagen auf den Hügeln von Durbanville kämpften die Profis um Sekunden und die Positionen am nächsten langen Renntag. Der ehemalige Weltmeister José Hermida freute sich, dass er sein Ziel vom Vorjahr verwirklichen konnte: “Ich wollte den Prolog gewinnen, damit wir gleich das Leader-Trikot anziehen können. Das haben wir geschafft und ich freue mich auf Montag”. Sein Partner Van Houts bekräftigte die gute Teamarbeit: “Wir wechselten uns ständig ab, konnten immer Tempo machen. Ich war ständig auf Puls 180, aber es hat sich gelohnt.”

 

 

 

Robert Mennen war ebenfalls sehr positiv nach dem Cape Epic-Auftakt: “Keine Stürze, keine Defekte. Mit unserer Leistung bin ich sehr zufrieden.”

 

Auch Jochen Kaes zeigte sich optimistisch: “Es war hart, aber jetzt wissen wir wo wir stehen. Das hat so ein Zeitfahren an sich. Insgesamt lief es sehr gut bei uns. Wir sind zufrieden”.  “Wir wollten uns am ersten Tag nicht kaputt fahren und wollten noch ein paar Körner aufheben für die nächsten Tage”, bestätigte sein Partner Markus Kaufmann.

 

 

 

Das ABSA Cape Epic ist bekannt als die “Tour de France der Mountainbiker” und fand erstmals 2003 statt. Zweierteams treten in den Kategorien Männer, Frauen,  und Mixed an. Das Rennen startet am 23. März 2014 mit dem Prolog auf der Weinfarm Meerendal außerhalb von Kapstadt. In acht Etappen legen die 1200 Mountainbiker insgesamt 718 Kilometer und 14.850 Höhenmeter zurück, bevor sie am 30. März die Ziellinie im Weingut Lourensford in Somerset West überqueren werden.

 

 

Fahrer-Stimmen

 

Tim Boehme (GER, Team Bulls 2), der erstmals mit Simon Stiebjahn im Team fährt: “Wir haben gut harmoniert, richtig Power gegeben, aber Merida flog an uns vorbei, das ist eine andere Welt, beeindruckend. Mit Simon bin ich lediglich zwei Tage Rennen zusammen gefahren vorher, der Einstand heute war super.”

 

Lukas Fluckiger (SUI, BMC Mountainbike-Racing): “Es war wie wir es erhofft hatten. Martin fuhr stark los und ich musste erstmal nur dranbleiben. Ich habe schon ein wenig gelitten. In der zweiten Hälfte kamen meine Beine dann in den Rhythmus. Wir haben noch sieben Tage vor uns und werden weiter kämpfen”.

 

Frantisek Rabon (CZE, Meerendal Songo Specialized): Das war super hart heute, ich konte nicht richtig atmen und Christoph (Sauser) fur ein sehr schnelles Rennen, härter als alles, was wir im Training gemacht haben. Es tut mir leid, dass ich ihn heute ein wenig gebremst habe, aber es war einfach nicht mehr drin bei mir.”

 

Annika Langvad (DEN): “Glücklicherweise ist bei meinem Sturz nichts passiert. Jetzt bin ich richtig wach, und ich kann darüber lachen. Wir sind beide in guter Form und wollen unsere Führung in den nächsten Tagen verteidigen.”

 

Esther Süss (SUI): “Ich hatte gute Beine, das war ein guter Auftakt heute.”

Quelle: quattro media

 

 


Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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