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Verbesserte User Experience: Unternehmen setzen auf digitale Angebote für Nutzer


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Verbesserte User Experience: Unternehmen setzen auf digitale Angebote für Nutzer

Im Rahmen der Digitalisierung bieten sich für Unternehmen unterschiedlichster Branchen immer neue Möglichkeiten, Nutzern ihr Angebot zur Verfügung zu stellen und neu zu gestalten. Sowohl vor Ort in Sachsen als auch online verändern digitale Prozesse die Art und Weise, wie Kunden die Angebote nutzen und erleben. Von der Angebotsverfügbarkeit auf dem Mobilgerät über die Bereitstellung digitaler Bezahlmethoden bis hin zur Kreation von immersiven Erlebnissen setzen Unternehmen heute verstärkt auf neue Wege, um Nutzern eine verbesserte User Experience zu ermöglichen.

Immer und überall verfügbar

Zu jeder Zeit auf Angebote zugreifen und auch von unterwegs mittels Mobilgerät Dienste nutzen zu können, wird in der heutigen vernetzten Zeit zunehmend wichtig. In Deutschland besitzen rund 58 Millionen Bürger ein Smartphone, welches bei vielen ein täglicher Begleiter im Alltag ist. Im Zusammenspiel mit dem rasanten technischen Fortschritt übernimmt das Mobilgerät immer mehr Funktionen und kann immer mehr leisten. Unternehmen erkennen den Trend und machen sich das Smartphone der User zunutze, um ihre Services zu verbessern und eine flexiblere Nutzererfahrung zu schaffen. Dies lässt sich beispielsweise im ÖPNV erkennen. Anstatt am Bahnhof noch vor dem Eintreffen der Bahn hektisch ein Ticket zu ziehen, können Mitfahrer in Deutschland, u.a. auch in Sachsen, mit HandyTicket Deutschland bequem am Mobilgerät das Fahrticket kaufen. So ist der Fahrkartenautomat immer in der Tasche dabei. Andere Bereiche sind beispielsweise die Online-Shops, von denen viele längst eigene mobile Apps herausgebracht haben, um das Einkaufen von unterwegs zu erleichtern. Ebenfalls ist der Trend in der Entertainmentbranche erkennbar. Videospiele lassen sich heute nicht mehr nur an PC und Konsole spielen, denn das Mobilgerät wird zunehmend selbst zur Spielkonsole und ist in Deutschland sogar bereits die beliebteste Spielplattform. Durch derartige Angebote bieten Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität und Verfügbarkeit für Nutzer.

Virtuelle Erlebnisse

Mittendrin, statt nur dabei, wird heutzutage bei immer mehr Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zur Devise. Kunden wünschen sich immersive Erlebnisse, die Eindruck machen und ihnen lange im Gedächtnis bleiben. Dies ist in der Videospielbranche bereits etabliert, wo die virtuelle Realität über VR-Brillen und VR-Games zunehmend Einzug hält. Durch derartige Spiele treten Spieler in die dritte Dimension des Spiels und werden selbst zur Spielfigur. Die Arten, auf die Unternehmen virtuelle Erlebnisse einsetzen, reicht heutzutage jedoch noch deutlich weiter. Dies zeigt etwa der interaktive 360-Grad-Rundgang durch Dresden. Die Stadt setzt hier auf die immersive Technologie mittels 360-Grad-Kameras, um Dresden virtuell digital zu erkunden, selbst wenn man nicht vor Ort ist. Noch einen Schritt weiter geht TimeRide Dresden. Hier können sich Nutzer die VR-Brille anziehen, um virtuell durch die Zeit zu reisen. Es geht in das Jahr 1719 zur Jahrhunderthochzeit von Friedrich August im Dresdner Zwinger. Die barocke Stadt lässt sich damit virtuell mit allen Sinnen erleben. Ab Frühling 2021 wird zudem die ganze Geschichte zum Zwinger virtuell direkt vor Ort erlebbar. Mit der Zwinger Experience vom Dresdner Zwinger und Schlösserland Sachsen wird eine multimediale Zeitreise möglich, um virtuell mitzuerleben, wie sich das Wahrzeichen der Stadt über die Zeit veränderte. In unterschiedlichen Branchen, von der Videospielindustrie bis zu Kultureinrichtungen, wird heute verstärkt auf immersive Erlebnisse gesetzt.

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Digitale Bezahlmethoden  

Mit der Digitalisierung wird auch die Finanzbranche grundlegend verändert, während sich immer mehr digitale Bezahlmethoden etablieren. Einer Umfrage zufolge nutzten 2017 nur drei Prozent der Girokontobesitzer eine Bezahlfunktion ihres Smartphones. Heute liegt die Mobile-Payment-Rate unter den Verbrauchern in Deutschland bei zwölf Prozent. Innerhalb eines Jahres konnte sich dieser Wert verdoppeln. An zahlreichen Kassenterminals in Sachsen lässt sich bereits über NFC mit dem Mobilgerät kontaktlos zahlen. Mit Bezug auf den Online-Handel gaben 2017 bereits 43 Prozent der Befragten an, aufgrund von Problemen beim Zahlungsvorgang den Einkauf abgebrochen zu haben. Durch das Angebot verschiedener Bezahloptionen wirken Unternehmen derartigen Problematiken entgegen. Am liebsten wird online über PayPal und ähnliche Bezahldienstleister mit sogenannten eWallets bezahlt. Diese bringen zahlreiche Vorteile mit sich. So wird im Bereich des Online Glücksspiels besonders auf die eWallets von Skrill und Neteller gesetzt, die eine schnelle Auszahlung für Online Casinos ermöglichen. Diese passiert in den meisten Fällen sofort, da oft nur wenige Minuten oder gar Sekunden benötigt werden, das Geld an den Spieler zu senden. Andere Zahloptionen dauern vergleichsweise viel länger. Auch Reisebuchungen lassen sich heute über ähnliche digitale Bezahlmethoden wie PayPal abschließen. Der Finanzdienstleister bietet zudem sogar schon das Bezahlen auf Raten an. Beim Shoppen im Netz ist es heute üblich, dass sieben verschiedene Bezahloptionen zur Verfügung stehen, um eine schnelle Kaufabwicklung zu ermöglichen. Auch Abonnementzahlungen wie etwa beim Musikdienst Spotify, beim Streaminganbieter Netflix oder auch auf der Spieleplattform Steam kann mit eWallets wie PayPal gezahlt werden. Durch die Möglichkeit, solche digitale Bezahloptionen zu nutzen, bieten Unternehmen ein höheres Maß an Sicherheit, Effizienz und Vertrauen.

Um den Finger stets am Puls der Zeit zu haben, nutzen Unternehmen heutzutage immer mehr digitale Angebote, die die User Experience auf verschiedene Arten und Weisen verbessern. So werden unter anderem ein höheres Maß an Flexibilität, mehr Effizienz und Sicherheit sowie mitreißende Erlebnisse kreiert, um Nutzern jede Menge Vorteile zu bieten.  


Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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