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Überörtliche Warnmeldung vor Virus: Goldeneye


Überörtliche Warnmeldung vor Virus: Goldeneye


Überörtliche Warnmeldung vor Virus: Goldeneye

Seit wenigen Tagen macht im Internet eine Warnmeldung vor einem neuen Virus die Runde. Genannt wird er „Goldeneye“ und richtet sich mit perfider Genauigkeit mit einer Bewerbung an personalverwaltende Stellen. Die Bewerbung kommt per Mail und ist in einwandfreier Grammatik und Rechtschreibung formuliert. Im Anhang befindet sich eine Excel-Tabelle, in der sich alle weiteren Daten des Bewerbers befinden sollen. Doch an dieser Stelle lauert der Virus! Er ist in die Funktionalität der Makros des Dokumentes eingebettet und sobald man das Dokument startet, wird der Trojaner aktiviert. Er startet eine Anwendung und verschlüsselt sämtliche Daten auf dem Computer, der in diesem Moment genutzt wird. Achtung: Er befällt auch Netzwerke! Mit dieser Form des Hijackings kann der Nutzer nicht mehr auf seine Daten zugreifen und keinerlei Anwendungen starten. Auf dem Bildschirm erscheint eine Textnachricht, die darauf hinweist, dass die Daten erst nach Zahlung einer „Lösegeldforderung“ wieder freigegeben werden.

Als Absender werden dabei real existierende Mailadressen, Namen und auch deren Telefonnummern angegeben! Die Mails wirken so täuschend echt, dass viele Geschädigte sie arglos öffnen und dann aus allen Wolken fallen. Ein Mann, der ebenfalls Opfer der Täter wurde, indem seine Telefonnummer als Bewerber angegeben wurde, hat mittlerweile ein Tonband besprochen, welches die Betroffenen darauf hinweist, dass er sich nicht bei ihnen beworben hat und er auch keinen Virus verschickt hat. Er weist auf den Betrug hin und fordert den Anrufer auf, sich umgehend an die Polizei zu wenden.

Aus diesem Grund und weil es bereits zu Anzeigen im Gebiet gekommen ist, warnt nun auch die Polizeidirektion Leipzig vor dem gefährlichen Virus „Goldeneye“, den bisher nur wenige Antivirenprogramme erkennen können. Folgende Hinweise sollten unbedingt beachtet werden: Öffnen sie in nächster Zeit KEINE Excel-Dateien von unbekannten Bewerbern. Fordern sie den Bewerber auf, seine Daten in einem anderen Format zuzusenden. Haben sie die Datei geöffnet und der Rechner wurde infiziert, zahlen sie kein Lösegeld! Wenden sie sich umgehend an die Polizei und erstatten Anzeige. Nehmen sie augenblicklich den Rechner aus dem Netzwerk, um zu verhindern, dass weitere Computer befallen werden. Zusätzliche Informationen zu dem Virus erhalten sie auf diversen Onlineforen – beispielsweise unter heise.de: Goldeneye Ransomware greift gezielt Personalabteilungen an. (KG)

Quelle: PD Leipzig

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Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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