Chemnitz
Polizei warnt vor Gewinnspielversprechen
Zeit: 17.12.2019 polizeibekannt
Ort: OT Kappel
(4918) Unbekannte haben von einem Chemnitzer mit einer Betrugsmasche, dem sogenannten Gewinnspielversprechen, knapp 2 000 Euro erbeutet.
Der Senior hatte einen Anruf erhalten, bei dem ihm ein Gewinn in Höhe von knapp 40.000 Euro in Aussicht gestellt wurde. Zur Auszahlung der Summe wäre eine Gebühr fällig, die der Senior in Form von Gutscheinkarten bezahlen sollte. In mehreren Telefonaten brachte ein unbekannter Anrufer den Geschädigten dazu, mehrere derartiger Gutscheinkarten zu besorgen und die darauf vermerkten Nummern anzugeben. Als der Senior nochmals kontaktiert wurde und für den angeblichen Geldtransport wieder Gutscheinkarten kaufen sollte, informierte er schließlich die Polizei.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche. Seien Sie vorsichtig und skeptisch, wenn Ihnen unerwartet ein Gewinn in Aussicht gestellt wird und in
diesem Zusammenhang Geldforderungen gestellt werden! Geben Sie kein Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn zu erhalten! Kaufen Sie keine
Gutscheinkarten, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern! Geben Sie auch Ihre persönlichen
Daten, wie beispielsweise Bankverbindungen, nicht am Telefon weiter!

Quelle: PD Chemnitz

 

79-Jährige wird um hohe Bargeldsumme betrogen – 13 weitere Betrugsversuche

79-Jährige wird um hohe Bargeldsumme betrogen – 13 weitere Betrugsversuche
Zeit: 05.12.2019, 11:00 Uhr bis 16:15 Uhr
Ort: Meerane | Zwickau | Lichtenstein | Limbach-Oberfrohna | Elsterberg | Kirchberg, OT Saupersdorf
Am Donnerstag erhielt eine 79-jährige Meeranerin gegen 14:30 Uhr einen Anruf einer Unbekannten, die sich als Schwägerin ausgab. Die Anruferin erklärte, sie würde 40.000 Euro als Anzahlung zum Erwerb einer Eigentumswohnung benötigen. Die Geschädigte hatte nicht die volle Summe, jedoch zumindest einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag zur Verfügung. Direkt nach dem Gespräch klingelte ein unbekannter Mann bei der 79-Jährigen und sie übergab ihm das Geld, woraufhin der Unbekannte das Haus wieder verließ.
Die 79-Jährige beschrieb den unbekannten, männlichen Geldboten wie folgt:
 circa 1,75 bis 1,80 Meter groß
 circa 45 bis 50 Jahre alt
 kräftige Gestalt, leicht untersetzt
 gepflegtes Äußeres
 trug eine dunkle Mütze mit Schild sowie eine dunkle Jacke
 sprach hochdeutsch ohne Akzent
Gibt es Zeugen, welche am Donnerstag zwischen 14:00 Uhr und 15:00 Uhr in der Nähe der Badener Straße oder des Teichplatzes einen Mann gesehen haben, auf den die Beschreibung passt? Zeugen werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei in Zwickau zu wenden, Telefon 0375 428 4480.

Außerdem wurden der Polizeidirektion Zwickau am Donnerstag 13 Betrugsversuche bekannt, bei denen die unbekannten Täter ähnlich vorgegangen waren, jedoch zum Glück erfolglos blieben. In einigen Fällen stellte sich der unbekannte Anrufer als „Manfred“ vor und bat um Geldbeträge zwischen 20.000 und 60.000 Euro. Die Geschädigten, welche zwischen 65 und 93 Jahren alt waren, reagierten jedoch richtig und gingen nicht auf die Forderungen ein.
Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie am Telefon um Geld gebeten werden – es könnte sich um eine Betrugsmasche handeln. Benachrichtigen Sie Ihre Angehörigen und im Zweifel die Polizei. Lassen Sie keinesfalls Unbekannte in Ihre Wohnung und übergeben Sie weder Bargeld noch andere Wertgegenstände. Die Polizei bittet auch jüngere Menschen, ihre Eltern oder Großeltern für dieses Thema zu sensibilisieren.

Quelle: PD Zwickau

 

Versuchter Betrug am Telefon

Versuchter Betrug am Telefon
Zeit: 04.12.2019, 11:00 Uhr
Ort: Zwickau, OT Mosel
Am Mittwochvormittag erhielt eine 64-Jährige mehrere Anrufe von verschiedenen Nummern. Eine Frau mit norddeutschem Dialekt berichtete in einem der Telefonate davon, eine Immobilie kaufen wolle. Zu diesem Zweck bat sie die 64-jährige Frau um 26.000 Euro. Außerdem erfragte die Unbekannte die Adresse der Geschädigten und erkundigte sich mehrfach, ob diese Bargeld oder Schmuck in ihrer Wohnung aufbewahre. Dann wurde das Gespräch beendet. Zu einer Vermögensverfügung kam es glücklicherweise nicht.
Die Polizei rät: Bitte seien Sie bei solchen oder ähnlich gelagerten Anrufen von Unbekannten misstrauisch – legen Sie am besten sofort auf. Geben Sie keine Auskünfte und lassen Sie sich in kein Gespräch verwickeln.

Quelle: PD Zwickau

 

Trickbetrüger in der Region weiterhin aktiv – Zwickauerin Opfer eines „Enkeltricks“

Trickbetrüger in der Region weiterhin aktiv – Zwickauerin Opfer eines „Enkeltricks“
Zwickau – (cs) Am Donnerstag wurde eine 85-Jährige Zwickauerin Opfer eines sogenannten „Enkeltricks“. Gegen Mittag erhielt sie einen Anruf von einer Unbekannten, die sich als Ihre Enkelin vorstellte und angab, dass sie Geld benötigen würde. In der Folge kam eine Botin, die das Geld, einen fünfstelligen Betrag, abholte.
Im Nachhinein wurde die 85-Jährige misstrauisch und rief ihre echte Enkelin an. Dabei fiel der Betrug auf und die Geschädigte informierte die Polizei.
Die Polizei rät: Vorsicht bei Geldforderungen am Telefon! Vergewissern Sie sich, dass sie wirklich mit Verwandten oder Bekannten telefonieren! Legen Sie im Zweifel auf und Informieren Sie die Polizei! Geben Sie kein Bargeld an fremde Personen, die als „Boten“ geschickt werden!

Quelle: PD Zwickau

 

Polizei warnt vor Bewerbungsmails mit Schadsoftware im Anhang

Polizei warnt vor Bewerbungsmails mit Schadsoftware im Anhang

Polizei warnt vor Bewerbungsmails mit Schadsoftware im Anhang(3797) Diverse Firmen in der Region werden derzeit mit Bewerbungen von Jobsuchenden angeschrieben. Dabei ist Vorsicht geboten! Denn im Mail-Anhang, der angeblich Bewerbungsunterlagen enthält (ZIP-Datei), verbirgt sich eine „.exe-Datei“, welche bei Ausführung den Computer infiziert und die Daten verschlüsselt (Dateiendung „.krab“). Für die Entschlüsselung der Daten soll die Zahlung eines Lösegeldes in Form von Bitcoin erfolgen.Die Polizei rät zur Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere derjenigen, die Umgang mit Bewerbungsmails haben. Dateianhänge sollten erst nach einer tiefergehenden Prüfung der Mail und des Absenders geöffnet werden. Grundsätzlich sollte eine aktuelle Antivirensoftware vorhanden sein. Empfohlen wird auch, regelmäßige Backups zu machen und diese außerhalb des Netzwerks zu speichern, um im Schadensfall den Datenverlust so gering wie möglich zu halten. Ist ein Anhang ausgeführt worden und das System geschädigt, rät die Polizei dazu, den betroffenen Computer sofort vom Netzwerk zu trennen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.Quelle: PD Chemnitz