Wie der Wechsel der Kfz-Versicherung gelingt

Wie der Wechsel der Kfz-Versicherung gelingt

Die Wichtigkeit des eigenen Autos ist allseits bekannt. Umso wichtiger ist es also, dass Ihr PKW rund um die Uhr, in jedem Fall geschützt ist. Damit Sie sich dem sicher sein können, gibt es eine Vielzahl an Versicherungen mit unterschiedlichen Leistungen und zu unterschiedlichen Preisen. Dass man da schnell den Überblick verlieren kann, ist verständlich. Wenn Sie sich schon länger darüber Gedanken machen, Ihre Versicherung zu wechseln, dann gibt es einiges was Sie beachten müssten. Schließlich möchten Sie bestimmt das wirklich bestmögliche Ergebnis und unsere Tipps werden Ihnen dabei helfen.

Was Sie bei einem Wechsel beachten müssen

Damit Sie lange Wartezeiten, unnötige Kosten und Stress vermeiden, sollten Sie einige grundlegende Dinge beim Wechsel einer Kfz-Versicherung beachten. Ein entscheidender Faktor ist die Frist. Die Kündigungsfrist bei der Kfz-Versicherung ist enorm wichtig und hängt davon ab, ob sie eine ordentliche oder außerordentliche Kündigung vollziehen. Bei einer ordentlichen Kündigung kann jährlich mit einer Frist von 30 Tagen gekündigt werden. Da die meisten Verträge am 31. Dezember auslaufen, gilt: Zum Jahresende die Kfz-Versicherung wechseln und das am besten so früh wie möglich, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Eine Vielzahl von Situationen wie zum Beispiel ein Fahrzeugwechsel können aber dazu beitragen, dass das Recht für eine Sonderkündigung besteht. Sollte dies zutreffen, kann die Versicherung prinzipiell zu einem beliebigen Zeitpunkt gekündigt werden. Am besten prüfen Sie jedoch Ihren individuellen Fall, um sich sicher sein zu können und nicht versehentlich den Kündigungstermin zu verpassen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Anbieter. Bevor man über einen Wechsel nachdenkt, sollte man sich genau darüber informieren, was für Alternativen zur Verfügung stehen. Lohnt es sich wirklich, den Anbieter zu wechseln? Oft helfen in diesem Fall Vergleichsportale, welche Ihnen den besten Anbieter auf Basis Ihrer Anforderungen vorschlagen. Zudem sollten Sie auf keinen Fall die benötigten Unterlagen vergessen. Haben Sie sich für einen neuen Anbieter entschieden und sind in der Frist, dann gibt es einige Unterlagen, die Sie im Laufe des Wechsels benötigen werden. Dazu zählen Führerschein, Bankverbindung, Fahrzeugschein und -Brief, Unterlagen der alten Versicherung sowie der Kilometerstand.

Gründe für einen Wechsel

Es gibt zahlreiche Gründe, die für den Wechsel einer Kfz-Versicherung sprechen. Ein Grund ist das Risiko von Unfällen, weswegen zumindest die Haftpflicht bei Kfz-Versicherungen gesetzlich vorgeschrieben ist. Ein Unfall kann nämlich schnell passieren und dann wird es teuer. Ein weiterer wichtigster Aspekt ist das Finanzielle. Viele Autofahrer ziehen einen Wechsel ihrer Versicherung in Erwägung, weil es einfach günstigere Alternativen gibt. Das ist keine Seltenheit, denn der Markt ändert sich ständig und immer wieder tauchen neue Anbieter auf, die Ihnen das Beste vom Besten anpreisen. Damit Sie sich aber nicht von falschen Versprechungen einlullen lassen und im Nachhinein enttäuscht sind, raten wir Ihnen eine Vielzahl an Vergleichsportalen zu nutzen, um das beste Angebot zu finden. Lesen Sie sich bei Bedarf auch Rezensionen anderer Nutzer durch, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, welcher Anbieter Ihren Anforderungen entspricht. Achten Sie dabei aber stets auf die Seriosität der Bewertungen, da falsche Bewertungen leider sehr häufig vorkommen. Ein weiterer Grund für einen Wechsel sind die gebotenen Leistungen, da das Leistungsspektrum immer den eigenen Anforderungen entsprechen sollte.

Oelsnitz: Fahren und dem Einfluss von Alkohol und ohne Fahrerlaubnis mit einem Fahrzeug ohne Pflichtversicherung

Zeit: 12.01.2020, 14:00 Uhr
Ort: Oelsnitz

Am Sonntagnachmittag stellte die Polizei einen 29-Jährigen fest, der mit einem Dacia auf der Hofer Straße unterwegs war. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs fiel auf, dass dies nicht pflichtversichert war. Zusätzlich konnte beim Fahrer Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,02 Promille. Außerdem war der 29-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Polizisten brachten den Dacia-Fahrer zur Blutentnahme in ein Krankenhaus und fertigten mehrere Anzeigen gegen den Mann. (pf)

Mehr Geld zurück bei Widerspruch gegen Lebensversicherung

Mehr Geld zurück bei Widerspruch gegen Lebensversicherung

Mehr Geld zurück bei Widerspruch gegen LebensversicherungRückerstattung der Beiträge mitunter sinnvoller als VertragsfortführungRund 10.000 Euro hat einem älteren Ehepaar aus Bautzen die Versicherungsberatung bei der Verbraucherzentrale Sachsen gebracht. Sie hatten 2004 und 2007 drei fondsgebundene Lebensversicherungen abgeschlossen. Im Lauf der Zeit erkannten sie, dass diese nicht ihrem Bedarf entsprachen und finanziell kein gutes Geschäft waren. Ratsuchend wandten sie sich an die Verbraucherzentrale Sachsen. Der Versicherungsberater vor Ort erkannte bei der Vertragsprüfung, dass die zum Vertragsabschluss erfolgte Widerspruchsbelehrung nicht in Ordnung war. Das bedeutet, dass auch Jahre nach Vertragsabschluss dem Vertrag noch widersprochen werden kann. Da es für Rechtslaien schwierig ist, die Fehler zu finden, sollten sich Betroffene beraten lassen.Fehlerhafte Belehrungen bei Vertragsabschluss sind auch im Versicherungsbereich kein Einzelfall. In einem weiteren Fall verhalf die Verbraucherzentrale zu einer Rückzahlung in Höhe von 7.104 Euro statt nur zu 3.500 Euro. Betroffen sind private Lebens- und Rentenversicherungsverträge, die zwischen Mitte 1994 und Ende 2007 abgeschlossen wurden, noch laufen oder auch schon beendet sind. Während viele Verbraucher wegen eines relativ hohen Garantiezinses heute froh sind, eine solche alte Lebensversicherung zu haben, gibt es Versicherungsnehmer, die mit ihrem Vertrag nicht glücklich sind. Gründe dafür gibt es Verschiedene. Oft können die Beiträge nur unter großer Mühe oder nicht mehr aufbracht werden oder hohe Vertragskosten haben dazu geführt, dass der Rückkaufswert noch weit unter den Einzahlungen liegt oder das – etwa bei fondsgebundenen Varianten – hohe Verluste eingetreten sind. „In solchen Fällen kann ein Widerspruch sinnvoll sein“, weiß Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. „Dieser führt dann zur Rückabwicklung des Vertrages.“Trotz höchstrichterlicher Rechtsprechung (BGH AZ.: IV ZR 76/11, IV ZR 384/14, IV ZR 103/15) kann es mit einzelnen Versicherern noch Schwierigkeiten bei der Vertragsabwicklung geben. So auch im ersten Fall. Zunächst sollten die Verbraucher nur den um rund 10.000 Euro niedrigeren Rückkaufswert – den es bei Kündigung des Vertrages gibt – bekommen. Mit Hilfe der Verbraucherzentrale Sachsen wurde daraufhin der Versicherungsombudsmann eingeschaltet. Dieser hat klargestellt, dass dem Ehepaar die Rückerstattung ihrer Beiträge abzüglich der Risikokosten für den während der Vertragslaufzeit gewährten Versicherungsschutzes zusteht. Dafür, dass der Versicherer über Jahre mit dem Geld der Verbraucher gearbeitet hat, hat dieser wiederum einen Zins auf die Beiträge zu zahlen. Diese konkrete Berechnung ist nicht einfach und noch nicht höchstrichterlich geklärt. So zahlen Versicherer mitunter die Beiträge ohne Abzug der Risikokosten und ohne Zins zurück. Andere zahlen einen Zins, wie im Fall der Rückerstattung der 7.104 Euro.Quelle: Verbraucherzentrale SachsenHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

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Video: Versicherungsschutz im Skiurlaub

Video: Versicherungsschutz im Skiurlaub

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Jahr für Jahr verunglücken tausende von Winterurlaubern im Skiurlaub. Wer aber zahlt, wenn es zu einem schweren Unfall kommt? Stephan Schweda, Versicherungsexperte beim Versicherungsverband GDV, erklärt, welche Versicherungen im Skiurlaub wichtig sind. Das Interview wird mit Bauchbinden und als Cleanfeed angeboten und gibt Antwort auf die Fragen:

– Welche Versicherungen sollten Winterurlauber im Gepäck haben?

– Was leisten die private Unfallversicherung und die Haftpflichtversicherung?

– Reicht die gesetzliche Krankversicherung im Skiurlaub aus?

 

Quelle: Versicherungsverband GDV