Noch 8 Wochen bis zur ADAC Rallye Deutschland 2019

Noch 8 Wochen bis zur ADAC Rallye Deutschland 2019

Vor der ADAC Rallye Deutschland gehören intensive Testeinheiten vor Ort zum obligatorischen Programm der Top-Teams. Dies ist wichtig, da der deutsche WM-Lauf seit März (Rallye Korsika) die erste Asphalt-Rallye im WRC-Kalender ist. Bei den meist zweitägigen Sessions tüfteln Ogier, Neuville & Co. akribisch am perfekten Setup für die ADAC Rallye Deutschland und experimentieren mit den Reifen, die besonders auf der Panzerplatte extrem gefordert werden.

In Abstimmung mit den Gemeinden und Behörden vor Ort kümmert sich das Organisationsteam der ADAC Rallye Deutschland um die Bereitstellung der Teststrecken inklusive aller dafür notwendigen Sicherheitsvorkehrungen (Sportwarte, Rettungsdienst, Absperrungen etc). Um den WRC-Profis möglichst optimale Bedingungen für die Vorbereitungen zu bieten, werden sowohl Strecken in den Moselweinbergen als auch im Saarland und auf dem Truppenübungsplatz Baumholder bereitgestellt. Dabei handelt es sich meist um Rundkurse, damit die Piloten auch längere Fahrten am Stück absolvieren können. Die Strecken dürfen jedoch keine späteren Wertungsprüfungen sein!

Von den Werksteams war am vergangenen Wochenende bereits das Citroën Total World Rally Team zu Gast in Deutschland. Die anderen werden in den kommenden Wochen bis zur ADAC Rallye Deutschland folgen.

 
DREIKAMPF

Deutschlandsieger dominieren die WRCSeitdem die ADAC Rallye Deutschland zum WM-Kalender gehört, gab es erst fünf verschiedene Sieger. Drei davon dominieren auch die aktuelle WRC-Saison: Ott Tänak (150 Punkte), Sébastien Ogier (146 Punkte) und Thierry Neuville (143 Punkte).

Der enge Dreikampf macht die Rallye-Weltmeisterschaft extrem spannend und steigert die Vorfreude auf den deutschen Lauf. Denn: Jeder der drei WRC-Stars hat das Zeug dazu, die ADAC Rallye Deutschland für sich zu entscheiden!

Zum aktuellen WRC-Stand »

 
SAFETY

Kleinschmidt und Mouton in der FIA1Das Fahrzeug mit der Kennung “FIA 1” gehört zu den Vorausfahrzeugen, die bei der ADAC Rallye Deutschland für Sicherheit sorgen. In diesem Jahr werden darin erstmals zwei Damen mit geballter Rallye-Kompetenz Platz nehmen: Michèle Mouton und Jutta Kleinschmidt.

Hier erfahren Sie mehr über dieses besondere Damen-Duo und die Rolle der anderen Vorausfahrzeuge beim deutschen Weltmeisterschaftslauf.

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HOCHGENUSS

Der deutsche WM-Lauf aus der LuftZur einzigartigen Faszination der ADAC Rallye Deutschland tragen auch die beeindruckenden Naturkulissen bei, in denen das Motorsport-Highlight stattfindet – von den Weinbergen der Moselgegend bis hin zu den Höhenzügen zwischen Pfalz und Saarland. Aus der Vogelperspektive kommt die ganze Schönheit der Rallye-Region besonders gut zur Geltung, wie die von M-Sport gemachten Luftaufnahmen zeigen. Ein echter Hochgenuss!

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PANZERPLATTE

Fans lieben sie, Fahrer fürchten sieDie Wertungsprüfungen auf dem Truppenübungsplatz Baumholder sind der Publikumsmagnet schlechthin bei der ADAC Rallye Deutschland. In diesem Jahr sorgt eine neue Streckenführung für noch mehr Abwechslung und ein geänderter Zeitplan bietet Rallye-Action bis in die Abendstunden.

Doch warum sind die Prüfungen so beliebt bei den Fans? Was steckt hinter dem Mythos der berühmt-berüchtigten Panzerplatten? Was sind die besonderen Tücken und Herausforderungen? Welche Dramen haben die Hinkelsteine schon gesehen und wer sind die Meister der Platte?

Mehr zum Mythos Panzerplatte »

 
STRECKEN UND ZEITEN

Hier fahren die WRC-StarsDie ADAC Rallye Deutschland ist in diesem Jahr länger und kürzer zugleich. Das ist kein Widerspruch, sondern das Ergebnis geschickter Planung. Wie das geht, erfahren Sie hier! Außerdem stellen wir Ihnen alle 19 Wertungsprüfungen vor, aus denen sich in diesem Jahr der deutsche Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft zusammensetzt.

Zu den Strecken und Zeiten »

 
REISE-TIPP

Sehenswertes in der Rallye-RegionWer die ADAC Rallye Deutschland besucht, sollte unbedingt noch ein paar Tage mehr einplanen. Die Rallye-Region Saarland, Mosel, Hunsrück hat neben der Weltelite des Rallye-Sports noch so einiges mehr zu bieten (Foto: © Lukas Huneke /TZS).

Vom reichen Kulturerbe über aktive Naturerlebnisse bis hin zu kulinarischen Genüssen – hier ist wirklich für jeden Besucher etwas dabei. Einige der lohnendsten Ziele der Rallye-Region stellen wir Ihnen hier vor.

Zu den Sehenswürdigkeiten »

NICHT VERGESSEN

Beantragen Sie jetzt Ihre AkkreditierungBei der ADAC Rallye Deutschland ist nicht nur die Fanbegeisterung groß, sondern auch das Medieninteresse. Denken Sie daher rechtzeitig daran, sich als Journalist oder Pressefotograf für den deutschen WM-Lauf zu akkreditieren. Alle dazu notwendigen Unterlagen und Fristen sind bereits online.

Quelle: ADAC Motorsport

 

 

 

 

ADAC Rallye Deutschland 2018 – Impressionen Sonntag

ADAC Rallye Deutschland 2018 – Impressionen Sonntag

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ADAC Rallye Deutschland 2018 – Impressionen Samstag

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ADAC Rallye Deutschland 2018 – Impressionen Freitag

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ADAC Rallye Deutschland 2018 - Impressionen Freitag 5
Ott Tänak auf Siegkurs bei der ADAC Rallye Deutschland

Ott Tänak auf Siegkurs bei der ADAC Rallye Deutschland

  • Erster Sieg von Toyota Gazoo Racing WRT beim deutschen WM-Lauf in greifbarer Nähe
  • Sébastien Ogier verliert an Boden gegenüber WM-Spitzenreiter Thierry Neuville
  • Spektakuläre Fights der WRC-Stars auf der legendären Panzerplatte

München/St. Wendel. Auch nach dem dritten Tag der ADAC Rallye Deutschland hat die Führung von Ott Tänak (EST) Bestand. Der drittplatzierte der aktuellen WM-Wertung liegt nach 15 von 18 Wertungsprüfungen 43,7 Sekunden vor Dani Sordo (ESP) und 44,5 Sekunden vor Jari-Matti Latvala (FIN). Der 30-jährige Este hat damit gute Aussichten, seinen Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Nach dem Wechsel von Tänak vom Ford Fiesta WRC zum Toyota Yaris WRC wäre dies der erste Deutschland-Sieg für das Team Toyota Gazoo Racing WRT. Weltmeister Sébastien Ogier (FRA) musste nach einem Reifenschaden auf der zweiten langen Panzerplatten-Prüfung einen herben Rückschlag im Titelduell mit WM-Spitzenreiter Thierry Neuville (BEL) verkraften.

Auf den acht Wertungsprüfungen (WP) des Tages bekamen die zahlreichen Fans entlang der Strecken von Anfang an packenden Motorsport geboten. Im Gegensatz zum Vortag, als Tänak reihenweise die Bestzeiten setzte, wechselten sich die Gewinner heute ab. Den besten Start erwischte Tänaks Markenkollege Jari-Matti Latvala, der die erste kurze Panzerplatten-Prüfung für sich entschied. Auf der folgenden, knapp 40 km langen Königsprüfung auf dem Truppenübungsplatz Baumholder setzte sich Hyundai-Pilot Dani Sordo durch. Abseits des Militärgeländes holte sich Toyota-Pilot Esapekka Lappi (FIN) den Sieg bei der WP Freisen und Craig Breen (IRL) im Citroën C3 WRC entschied die WP Römerstraße für sich. Auf der schnellen Saarland-Prüfung am Ende der Vormittagsrunde kam WRC-Pilot Elfyn Evans (GBR) mit seinem Ford Fiesta WRC von der Strecke ab und konnte die Fahrt nicht fortsetzen.

Nach dem Mittagsservice unterstrich Sordo erneut seine Klasse auf dem Truppenübungsplatz: Der Deutschland-Sieger von 2013 erzielte alle beiden Bestzeiten auf dem anspruchsvollen Terrain. Pech hatte hingegen Ogier: Auf der WP Panzerplatte 2 hatte der Ford Fiesta WRC des Weltmeisters einen Platten. Durch den Reifenwechsel verlor der Franzose 1:43 Minuten und wurde vom zweiten auf den neunten Platz zurückgeworfen. In der WP Freisen 2 konterte Ogier mit einer Bestzeit. Auf der abschließenden WP Römerstraße 2 holte sich Latvala den Sieg und Ogier konnte sich zurück auf den siebten Gesamtrang kämpfen.

Hinter den wechselnden Prüfungssiegern war Tänak konstant schnell unterwegs, so dass er sich weiter vom Feld absetzen konnte. Thierry Neuville haderte unterdessen mit dem Set-Up seines Hyundai i20 Coupe WRC und fiel zwischenzeitlich vom dritten auf den fünften Rang zurück. Bedingt durch das Pech von Ogier konnte der WM-führende Belgier jedoch das Restprogramm gelassener angehen und belegte am Ende des Tages den vierten Rang.

In Zwischenklassement der ADAC Rallye Deutschland liegt Marijan Griebel als bester Deutscher auf dem elften Platz. Der 29-jährige Lokalmatador, der erstmals im Citroën DS3 WRC antritt, ist damit nach wie vor in Reichweite seines selbstgesteckten Ziels – der Top-Ten. Skoda-Pilot Fabian Kreim verbesserte sich auf den 16. Gesamtplatz und den fünften Rang in der WRC 2-Kategorie. Ebenfalls gut unterwegs ist Roman Schwedt im Peugeot 208 R5: Der mit 19 Jahren jüngste deutsche Starter des Hauptfeldes liegt als drittbester Deutscher auf dem 25. Rang.

Zwischenstand nach 15 von 18 Wertungsprüfungen:

1.Tänak/Järveoja (EST/EST)Toyota Yaris WRC2:23:27,1 Std.
2.Sordo/Del Barrio (ESP/ESP)Hyundai i20 Coupe WRC+ 0:43,7 Min.
3.Latvala/Anttila (FIN/FIN)Toyota Yaris WRC+ 0:44,5 Min.
4.Neuville/Gilsoul (BEL/BEL)Hyundai i20 Coupe WRC+ 0:52,5 Min.
5.Lappi/Ferm (FIN/FIN)Toyota Yaris WRC+ 0:58,8 Min.
6.Mikkelsen/Jæger (NOR/NOR)Hyundai i20 Coupe WRC+ 1:50,7 Min.
7.Ogier/Ingrassia (FRA/FRA)Ford Fiesta WRC+ 1:51,2 Min.

Quelle: ADAC Motorsport

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Ott Tänak auf Siegkurs bei der ADAC Rallye Deutschland 7