Hartenstein: Opel stößt gegen Porsche – Unfall mit hohem Sachschaden

Hartenstein: Opel stößt gegen Porsche – Unfall mit hohem Sachschaden

Am Donnerstagnachmittag befuhr ein 63-jähriger Opel-Fahrer die Obere Hartensteiner Straße aus Richtung Raum kommend und kollidierte an der Einmündung zur S255 mit dem vorfahrtsberechtigten Porsche eines 57-Jährigen. Durch den Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Der insgesamt entstandene Sachschaden ist auf rund 28.500 Euro geschätzt worden. Der Porsche war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. (cs)

Saison-Rückblick 2019: Titel-Hattrick, Debütsiege und knappster Zieleinlauf  3827 Runden mit 15.520 PS im Porsche Mobil 1 Supercup

Saison-Rückblick 2019: Titel-Hattrick, Debütsiege und knappster Zieleinlauf 3827 Runden mit 15.520 PS im Porsche Mobil 1 Supercup

Stuttgart. Mit einem spannenden Meisterschaftskampf sorgte der Porsche Mobil 1 Supercup in seiner 27. Saison einmal mehr für packenden Motorsport. Erst beim Finale des internationalen Markenpokals in Mexiko-Stadt entschied Michael Ammermüller (BWT Lechner Racing) die Meisterschaft für sich – zum dritten Mal in Folge. Somit fehlt dem Deutschen nur noch ein Titel, um mit Patrick Huisman gleichzuziehen. Der Niederländer war von 1997 bis 2000 sogar vier Jahre in Serie das Maß aller Dinge. Neben der Entscheidung in der Meisterschaft prägte eine Vielzahl weiterer Statistiken die Supercup-Saison 2019 im Formel-1-Rahmenprogramm.

• Insgesamt fünf verschiedene Fahrer trugen sich bei zehn Saisonläufen in die Siegerliste ein. Die hohe Leistungsdichte zählt seit 1993 zu den Erfolgsfaktoren der Supercup-Geschichte. Neben den vier ersten Plätzen von Ammermüller stand auch Porsche-Junior Julien Andlauer (F/BWT Lechner Racing) zweimal ganz oben auf dem Podium.

• Ihre ersten Siege im internationalen Markenpokal feierten Ayhancan Güven (TR/martinet by ALMÉRAS), Dylan Pereira (L/Momo Megatron Lechner Racing) und Larry ten Voorde (NL/MRS GT-Racing). Insgesamt jubelten in dieser Saison zehn verschiedene Fahrer auf dem Podium.

• Im Laufe des Jahres entwickelte sich zwischen Ammermüller, Porsche-Junior Andlauer, ten Voorde und Güven ein Vierkampf um den Titel. Dabei wechselten sich die beiden Lechner-Piloten Ammermüller und Andlauer an der Tabellenspitze ab. Der 20-jährige Franzose übernahm in Silverstone die Führung der Gesamtwertung und war über fünf Rennwochenenden Spitzenreiter. Nach Andlauers Ausfall in Monza eroberte sich Ammermüller Rang eins in der Meisterschaft zurück.

• Michael Ammermüller fehlt nach seinen vier Saisonsiegen noch ein erster Platz für einen alleinigen Rekord: Im Porsche Mobil 1 Supercup und im Porsche Carrera Cup Deutschland gewann der ehemalige Formel-1-Testfahrer zusammen genommen 28 Rennen. Den Bestwert teilt sich der Bayer mit dem aktuellen DTM-Champion René Rast.

• Über die Saison gingen an den Rennwochenenden durchschnittlich 30 Fahrer in ihren Porsche 911 GT3 Cup an den Start.

• Die größten Teilnehmerfelder fuhren in Silverstone (Großbritannien), Hockenheim (Deutschland), Spa-Francorchamps (Belgien) und Monza (Italien). In diesen Rennen traten jeweils 32 Piloten gegeneinander an.

• Für Chancengleichheit und einen spannenden Wettbewerb sorgen neben einem identischen Fahrzeug auch die Einheitsreifen von Michelin. An allen neun Events sowie den beiden Tests in Barcelona (Spanien) und in Silverstone kamen insgesamt 4030 Reifen des Supercup-Partners aus Frankreich zum Einsatz. Neben 3720 Slicks nutzten die Teams auch 310 Regenreifen.

• Der Porsche Mobil 1 Supercup trug seine zehn Meisterschaftsläufe in diesem Jahr in neun verschiedenen Ländern aus. Über die Saison absolvierten die Fahrer mit den 485 PS starken Cup-Elfern auf allen Strecken insgesamt 3827 Rennrunden.

• Mit einer Länge von 3,337 Kilometern war der Circuit de Monaco in Monte Carlo die kürzeste Strecke im Kalender. Beim halbstündigen Sprintrennen fuhren die Piloten in ihren Neunelfern insgesamt 16 Runden durch die engen Gassen im Fürstentum. Lediglich elf Umläufe standen dagegen in den belgischen Ardennen auf dem Programm. Der Circuit de Spa-Francorchamps erstreckt sich über 7,004 Kilometer und war der längste Kurs der Saison.

• Auf der Traditionsstrecke in der Wallonischen Region Belgiens sahen die Fans auch den knappsten Zieleinlauf: Pereira setzte sich mit einem Vorsprung von nur 0,268 Sekunden gegen Güven durch.

• In den Rekordbüchern steht das Rennwochenende in Silverstone. Den britische Formel-1-Grand-Prix besuchten insgesamt 353.000 Fans – Spitzenwert der Supercup-Saison 2019 und für den Formel-1-Event im Norden Londons.

• Beim vierten Lauf in Hockenheim hatten die Fahrer mit hochsommerlichen Wetterbedingungen zu kämpfen. Vor dem freien Training am Freitag wurden im Supercup-Paddock Temperaturen von knapp 44 Grad Celsius gemessen. An keiner anderen Strecke erlebten die Piloten solch hohe Temperaturen.

• Ihre längste Anreise legten die Supercup-Teams für das Saisonfinale nach Mexiko-Stadt zurück. Die Distanz vom Stuttgarter Flughafen in die Hauptstadt Mexikos betrug über 9600 Kilometer. Nach Mittelamerika ging es per Flugzeug mit mehr als 80 Tonnen Fracht.

• Die Fans des Porsche Mobil 1 Supercup durften sich über eine umfangreiche Berichterstattung freuen. Insgesamt 38 TV-Sender zeigten den Supercup in über 110 Ländern auf sechs Kontinenten.

Quelle: Porsche Motorsport

 

Rennen GTE, FIA World Endurance Championship WEC, 4. Lauf, Sakhir/Bahrain  Porsche-Kundenteam Project 1 feiert ersten Saisonsieg

Rennen GTE, FIA World Endurance Championship WEC, 4. Lauf, Sakhir/Bahrain Porsche-Kundenteam Project 1 feiert ersten Saisonsieg

Stuttgart. Porsche hat das Jahr 2019 mit einem weiteren Erfolg in der FIA World Endurance Championship abgeschlossen. Der Amerikaner Ben Keating sowie die beiden Niederländer Larry ten Voorde und Jeroen Bleekemolen gewannen im Porsche 911 RSR (Startnummer 57) die GTE-Am-Klasse im Achtstundenrennen in Sakhir (Bahrain). Die Crew des Teams Project 1, die im Qualifying bereits die Pole-Position geholt hatte, setzte sich mit dem ersten Saisonsieg an die Spitze der Gesamtwertung. Das im Motorsportjahr 2019 äußerst erfolgreiche Porsche GT Team (GTE-Pro) hatte im Verlauf des Achtstundenrennens hingegen großes Pech.

In der ersten Rennhälfte hatte der neue Porsche 911 RSR phasenweise in Führung gelegen, doch dann warfen technische Probleme beide Fahrzeuge des Werksteams weit zurück. An der Startnummer 92 der Weltmeister Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) brach ein Stoßdämpfer, am Schwesterauto mit Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich) hatte sich eine Radmutter gelöst und einen Reifenschaden verursacht. Beide rund 515 PS starken Autos verloren durch die fälligen Reparaturen rund zwei Runden auf die Spitzengruppe. Der Rückstand war in den folgenden vier Stunden trotz perfekter Teamarbeit und starker fahrerischer Leistungen nicht mehr aufzuholen. Porsche geht als Zweitplatzierter in der Herstellermeisterschaft in die zweite Saisonhälfte.

In der GTE-Am-Klasse boten die drei Kundenteams mit ihren rund 510 PS starken Porsche 911 RSR des Jahrgangs 2017 eine überzeugende Vorstellung. Neben den Rennsiegern Keating, Bleekemolen und ten Voorde lag auch das Auto von Gulf Racing (Nummer 86) phasenweise in Führung. Das britische Fahrertrio Michael Wainwright, Ben Barker und Andrew Watson beendete den letzten Lauf des Jahres nach einer Durchfahrtsstrafe auf Rang drei. Der 911 RSR mit der Nummer 77, den sich Werksfahrer Matt Campbell (Australien) mit Dempsey-Proton Racing Teambesitzer Christian Ried (Schöneburg) und dem Italiener Riccardo Pera teilte, fuhr auf Platz sechs. Das Schwesterauto mit der Startnummer 88 schied durch einen Unfall aus. Die Startnummer 56 vom Team Project 1 kam nach einer langen Reparaturpause auf der neunten Position ins Ziel.

Die Saison 2019/2020 der FIA WEC wird am 22. Februar 2020 in Austin (USA) fortgesetzt.

Stimmen zum Rennen
Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport): „Ich freue mich sehr für unser Kundenteam Project 1, das den ersten Saisonsieg eingefahren und die Führung in der Meisterschaft übernommen hat. Für Ben, Jeroen und Larry – also unsere Neuzugänge in der WEC-Familie von Porsche – ist es ein verdienter und großartiger Erfolg. In der GTE-Pro-Klasse hatten wir mit unserem Werksteam viel Pech. Nach den Plätzen fünf und sechs sind wir immer noch gut positioniert in der Meisterschaft. Wir werden im kommenden Jahr beim nächsten Saisonrennen in Austin zurückschlagen.”

Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Das war eine große Enttäuschung. Im längsten und wichtigsten Rennen der ersten Saisonhälfte haben wir nur die Plätze fünf und sechs erreicht. Weil für diesen Lauf besonders viele Punkte vergeben wurden, schmerzt es gleich doppelt. An beiden Autos hatten wir kleine Defekte, die wir noch genau analysieren werden. So hatten wir uns den letzten Einsatz des Jahres nicht vorgestellt.“

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Das Ergebnis muss man so hinnehmen. Wir alle haben unser Bestes gegeben, aber uns teilweise auch manchmal selbst im Weg gestanden. Wir lernen daraus und werden stärker zurückkommen. Wichtig ist, dass wir unsere Autos ins Ziel gebracht und somit wenigstens einige wichtige Zähler mitgenommen haben.”

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Kein schönes Geschenk so kurz vor Weihnachten. Unser Auto war wie immer schnell und konstant, aber diesmal hatten wir auf technischer Seite Pech. Wir werden die Ursachen bereits beim Test am Sonntag genauer untersuchen. Ich finde es klasse, wie unsere Mannschaft trotz des Rückschlags nie aufgesteckt und immer alles gegeben hat. Wir hätten mehr verdient gehabt, aber so läuft es manchmal im Motorsport. Rückschläge gehören manchmal dazu.”

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Das Rennen lief anfangs gut für uns. Es war schwierig, auf diesem Streckenlayout eine Überholchance zu finden. Irgendwann hat es aber geklappt und ich lag in Führung. In der Folge konnte ich einen komfortablen Vorsprung herausfahren – und dann kam das Pech. Der Dämpfer hinten links ging kaputt. Wir haben sehr viel Zeit in der Garage verloren und konnten dies nicht mehr aufholen. In der Fahrerwertung haben wir viel an Boden verloren.”

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Unser Auto war stark, das Team hat perfekt gearbeitet und wir Fahrer haben unseren Job gemacht. Es wäre auch in 
Bahrain ein Topresultat möglich gewesen. Leider hat uns diesmal die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht. So etwas kann immer mal passieren, wenngleich es uns in diesem Rennen, in dem so viele Punkte vergeben wurden, natürlich besonders schmerzt.”

Ben Keating (Porsche 911 RSR #57): „Was für ein fantastisches Rennen! Wenn man von der Pole startet, ist alles viel einfacher. Ich konnte sofort nach dem Start an der Spitze ein Polster herausfahren. Ich war richtig gut drauf. So gut, dass mich das Team gleich für drei Stints am Stück im Auto gelassen hat. Das hatte den Vorteil, dass wir uns am Ende einen weiteren Fahrerwechsel sparen konnten. Meine Teamkollegen sind extrem stark gefahren, die Mannschaft hat perfekte Arbeit abgeliefert. Es ist mein erster Sieg in der WEC – und der wird nun ordentlich gefeiert.“

Ergebnis Rennen
Klasse GTE-Pro
1. Thiim/Sörensen (DK/DK), Aston Martin Vantage, 235 Runden
2. Molina/Rigon (E/I), Ferrari 488 GTE, 235 Runden
3. Martin/Lynn (B/GB), Aston Martin Vantage, 235 Runden
5. Lietz/Bruni (A/I), Porsche 911 RSR, 233 Runden
6. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 233 Runden

Klasse GTE-Am
1. Keating/ten Voorde/Bleekemolen (USA/NL/NL), Porsche 911 RSR, 233 Runden
2. Turner/Dalla Lana/Gunn (GB/CDN/GB), Aston Martin Vantage, 233 Runden
3. Wainwright/Barker/Watson (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, 233 Runden
6. Campbell/Ried/Pera (AUS/D/I), Porsche 911 RSR, 231 Runden
9. Perfetti/Heinemeier Hansson/Cairoli (N/DK/I), Porsche 911 RSR, 214 Runden
11. Preining/Al Qubaisi/de Leener (A/UAE/B), Porsche 911 RSR, 109 Runden

Alle Ergebnisse: https://fiawec.alkamelsystems.com

Quelle: Porsche Motorsport

 

Qualifying GTE, World Endurance Championship WEC, 4. Lauf, Sakhir/Bahrain  Porsche mit Doppel-Pole beim letzten Rennen des Jahres

Qualifying GTE, World Endurance Championship WEC, 4. Lauf, Sakhir/Bahrain Porsche mit Doppel-Pole beim letzten Rennen des Jahres

Stuttgart. Porsche hat im Qualifying zum vierten Saisonlauf der FIA World Endurance Championship in Sakhir (Bahrain) ein optimales Ergebnis eingefahren. Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich) erreichten im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 die Pole-Position. Die amtierenden Weltmeister Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) fuhren im rund 515 PS starken Schwesterauto mit der Nummer 92 auf Platz zwei. In der GTE-Am-Kategorie wird der Porsche 911 RSR des Teams Project 1 (Startnummer 57) vom besten Startplatz in das Achtstundenrennen auf dem Bahrain International Circuit gehen.

Die Zeitenjagd während des Sonnenuntergangs nahe der Hauptstadt Manama war von Strategie, Teamarbeit und fahrerischer Leistung geprägt. Das Porsche GT Team schickte Christensen kurz nach der Freigabe des Zeittrainings auf die Strecke, Werksfahrerkollege Bruni wartete im Schwesterauto zunächst ab. Als der Italiener rund drei Minuten nach dem Aufleuchten der grünen Lichter ins Geschehen eingriff, fand er eine optimale Lücke im ansonsten dichten Verkehr auf der Strecke. In 1:55.342 Minuten fuhr Bruni die schnellste Qualifyingrunde aller GTE-Fahrzeuge. Starke Rundenzeiten von Christensen und Estre im Porsche 911 RSR, der auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS* basiert, ermöglichten die erste Doppel-Pole der Saison. Die Startnummer 92 hatte am Ende des Qualifyings nur 0,060 Sekunden Rückstand auf das Fahrzeug der Markenkollegen.

In der GTE-Am-Kategorie verschaffte sich das Team Project 1 mit dem Porsche 911 RSR des Jahrgangs 2017 eine perfekte Ausgangsposition für das Rennen. In der Startnummer 57 fuhren der Niederländer Larry ten Voorde und der Amerikaner Ben Keating die schnellste Durchschnittszeit. Im vierten Lauf des Jahres wechselt sich das Duo mit Jeroen Bleekemolen (Niederlande) ab. Porsche Young Professional Thomas Preining (Österreich) wird im Porsche 911 RSR des Teams Dempsey-Proton Racing (Nummer 88) gemeinsam mit seinen Teamkollegen Khaled Al Qubaisi (Vereinigt Arabische Emirate) und Adrien de Leener (Belgien) von Rang zwei starten.

Stimmen zum Qualifying
Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): „Unser Ziel ist es, dieses phänomenale Jahr für Porsche Motorsport mit einem weiteren Glanzlicht in Bahrain abzuschließen. Mit dem Erreichen der ersten beiden Startplätze haben wir uns eine perfekte Ausgangsposition für das Rennen verschafft. Der Lauf über acht Stunden wird noch einmal hart. Wir sind sicher, dass wir auch über die lange Distanz auf dieser schwierigen Strecke stark sein werden. Das gesamte Team hätte sich zu Ende dieses traumhaften Jahres ein weiteres Topergebnis mehr als verdient.“

Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Ich bin maximal zufrieden. Die Reise, die bereits 2018 mit dem Start in unsere Weltmeistersaison begonnen hat, geht genauso gut weiter. Es ist einfach fantastisch. Das gesamte Team arbeitet derart konzentriert und akribisch. Bei jedem Einsatz finden wir weitere kleine Stellschrauben, um noch besser zu werden. Das Ergebnis ist nun unsere erste Doppel-Pole mit dem neuen Porsche 911 RSR. Ich freue mich nun sehr auf das Rennen.“

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Ich habe mich sofort pudelwohl im Auto gefühlt, obwohl wir bis zum Qualifying immer nur an der Rennabstimmung gearbeitet hatten. Das Team hat ein perfektes Setup für die Zeitenjagd erarbeitet. Wenn es darum geht, aus dem Stand eine richtig schnelle Rundenzeit zu fahren, dann ist maximales Vertrauen in Fahrzeug und Mannschaft ein ganz entscheidender Faktor. Es hat alles optimal gepasst – unser Team ist einfach spitze.”

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Gimmi hatte mit seiner extrem schnellen Rundenzeit zu Beginn klargestellt, dass die Pole in Reichweite ist. Wir haben uns daher entschieden, für meinen Versuch einen frischen Reifensatz aufzuziehen und alles für Platz eins zu geben. Es hat geklappt, wir haben den Extrapunkt für die Pole geholt. Porsche startet in beiden Kategorien von ganz vorn. Wir hoffen, dass es am Ende des Rennens genauso gut aussehen wird.”

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Es war ganz knapp. Auch wir hätten heute auf die Pole fahren können. Allerdings sind Michael und mir jeweils ganz kleine Fehler unterlaufen. Gimmi und Richie im Schwesterauto sind optimal am Limit gefahren. Das hat am Ende diesen ganz kleinen Unterschied ausgemacht. Aber Platz zwei ist sehr gut. Es kann nichts Besseres geben als eine Doppel-Pole für den Porsche 911 RSR.”

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Das Gesamtergebnis ist für Porsche einfach traumhaft. Wenn man auf der entscheidenden Runde ganz kleine Schnitzer einbaut, dann darf man nicht erwarten, auf der Pole zu stehen. Vor diesem Hintergrund können wir mit Platz zwei sehr gut leben. Das Rennen am Sonntag wird lang und anstrengend. Ich erwarte einen spannenden Lauf über acht Stunden.”

Ben Keating (Porsche 911 RSR #57): „Noch nie zuvor bin ich den Porsche 911 RSR mit ganz frischen Reifen und wenig Benzin an Bord gefahren. Es war ein Erlebnis der besonderen Art. Ich musste quasi die Strecke ganz neu kennenlernen – ein großer Spaß. Ich war absolut am Limit, auch Larry war bärenstark. An der Spitze war es extrem eng mit drei Autos in nicht einmal einer Zehntelsekunde. Aber wenn man die Wahl hat, ob man als Erster oder Dritter starten will, dann gibt es nur Platz eins. Ist doch gar keine Frage.“

Ergebnis Qualifying
Klasse GTE-Pro
1. Lietz/Bruni (A/I), Porsche 911 RSR, 1:55.485 Minuten
2. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 1:55.545 Minuten
3. Calado/Pier Guidi (GB/I), Ferrari 488 GTE, 1:56.087 Minuten

Klasse GTE-Am
1. Keating/t. Voorde/Bleekemolen (USA/NL/NL), Porsche 911 RSR, 1:57.602 Minuten
2. Preining/Al Qubaisi/de Leener (A/UAE/B), Porsche 911 RSR, 1:57.661 Minuten
3. Perrodo/Collard/Nielsen (F/F/DK), Ferrari 488 GTE, 1:57.690 Minuten
4. Perfetti/Heinemeier Hansson/Cairoli (N/DK/I), Porsche 911 RSR, 1:57.863 Minuten
5. Wainwright/Barker/Watson (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, 1:57.977 Minuten
10. Campbell/Ried/Pera (AUS/D/I), Porsche 911 RSR, 1:59.959 Minuten

Alle Ergebnisse: https://fiawec.alkamelsystems.com
Quelle: Porsche Motorsport