Mercedes-AMG feiert Doppel-Erfolg in Brands Hatch

Mercedes-AMG feiert Doppel-Erfolg in Brands Hatch

  • Paul Di Resta holt in England seinen zweiten Saisonsieg
  • Gary Paffett wird Zweiter, Vorsprung in der Tabelle geschrumpft
  • René Rast fährt in starker Schlussphase auf Rang drei

Erfolgreiches sechstes DTM-Rennwochenende für Mercedes-AMG: Nach dem Premieren-Sieg von Daniel Juncadella am Samstag überquerte Paul Di Resta am Sonntag als Erster die Ziellinie. Den Erfolg der Stuttgarter komplettierte im zwölften Saisonrennen Markenkollege und Tabellenführer Gary Paffett als Zweiter. Dritter auf der anspruchsvollen Grand-Prix-Variante der Rennstrecke in der Grafschaft Kent wurde Vorjahreschampion René Rast im Audi RS 5 DTM.

Den Grundstein zum Sieg legte Di Resta bereits beim Start. Von Position zwei aus überholte der Schotte den Pole-Setter Paffett bereits nach wenigen Metern und auch den Restart nach einer Safetycar-Phase konnte er für sich entscheiden. In Runde eins gerieten Augusto Farfus, Robin Frijns und Lucas Auer aneinander, rutschten teilweise von der Strecke, so dass das Safetycar für drei Runden rausgeschickt wurde. Für Di Resta, der seinen insgesamt zehnten DTM-Sieg feierte, war der heutige Sieg Balsam auf die Seele. „Das Ergebnis am Samstag mit Platz 16 hat schon weh getan“, sagte der Zweitplatzierte der Gesamtwertung nach dem Rennen. „Wir haben über Nacht am Auto gearbeitet und das hat sich ausgezahlt. So hatte ich heute einen guten Kampf mit Gary, wie schon 2010.“ Auch wenn Paffett im Vergleich zu Samstag den Abstand in der DTM-Fahrerwertung nicht vergrößern konnte, bleibt er in Führung. „Ich bin sehr zufrieden mit dem ganzen Wochenende. Die Punkte gestern waren wichtig. Die machen den Unterschied zwischen Paul und mir.“

Eine starke Schlussphase zeigte Audi-Pilot René Rast, der von Platz vier in das Rennen gestartet war. Auch wenn er den Abstand auf Paffett in den letzten Runden verkürzen konnte, für eine Attacke auf Paffett und damit Platz zwei reichte es am Ende nicht. „Mit dem Ergebnis habe ich nicht wirklich gerechnet“, gab der DTM-Champion aus dem vergangenen Jahr zu Protokoll. „Es ist schwierig hier zu überholen. Insgesamt bin ich absolut zufrieden mit dem Rennen.“

Hinter Pascal Wehrlein im Mercedes-AMG C63 DTM auf Platz vier sah Marco Wittmann als bester BMW-Pilot auf Rang fünf die Zielflagge. Daniel Juncadella, Sieger im Samstagsrennen, wurde hinter Mike Rockenfeller, Philipp Eng und Lucas Auer Neunter. Die Punkteränge komplettierte am Sonntag Nico Müller.

In der DTM-Fahrerwertung liegt nach zwölf von 20 DTM-Saisonrennen weiter Gary Paffett in Führung. Der Mercedes-AMG-Pilot ist mit 177 Punkten Erster vor Paul Di Resta (148 Punkte) und Marco Wittmann und Lucas Auer (beide 110). Edoardo Mortara und Timo Glock liegen ebenfalls punktgleich (101) auf den Positionen fünf und sechs.

Eine Premiere feiert die DTM in zwei Wochen: Auf dem „Misano World Circuit Marco Simoncelli“ finden vom 24 bis 26. August die ersten Nachtrennen in der DTM-Geschichte statt. Die Saisonrennen 13 und 14 starten jeweils um 22:30 Uhr. Zu sehen sind die Rennen an der italienischen Adriaküste ausnahmsweise bei kabel eins und nicht beim Stammsender SAT.1. Die Übertragung beginnt am Samstag und Sonntag um 22.15 Uhr.

Quelle: DTM

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Mercedes-AMG feiert Doppel-Erfolg in Brands Hatch 1
Back in the U.K.: DTM-Begeisterung beim Goodwood Festival of Speed

Back in the U.K.: DTM-Begeisterung beim Goodwood Festival of Speed

  • Voll in Fahrt: Frank Biela im Audi RS 5 DTM und Ricky Collard im BMW M4 DTM
  • 200.000 Zuschauer feiern das 25. Jubiläum der Kult-Veranstaltung
  • Perfekte Einstimmung auf das DTM-Wochenende in Brands Hatch am 11. und 12. August

     

Englische Wochen in der DTM. Vor dem Comeback auf der Insel in knapp vier Wochen in Brands Hatch, war die DTM am vergangenen Wochenende zum ersten Mal als Rennserie auf dem legendären Goodwood Festival of Speed vertreten. Beim 25-jährigen Jubiläum des Motorsport-Spektakels auf dem Gelände von Goodwood House in Südengland begeisterten Frank Biela im Audi RS 5 DTM und Ricky Collard im BMW M4 DTM bei traumhaftem Wetter drei Tage lang mehr als 200.000 Zuschauer.

„Goodwood ist einfach legendär – schön, dass ich wieder mal dabei sein konnte“, sagte Biela, DTM-Champion von 1991. „Die britischen Fans sind total Motorsport-verrückt und sind auf die spektakulären DTM-Autos voll abgefahren.“ Für Biela glich das Wochenende einem Klassentreffen, begegnete er doch in Goodwood einer Reihe alter DTM-Weggefährten, wie Klaus Ludwig, Bernd Schneider, Tom Kristensen, Emanuelle Pirro, Steve Soper und SKH Prinz Leopold von Bayern. Biela ist seit seinem ersten Le-Mans-Sieg im Jahr 2000 regelmäßig in Goodwood zu Gast. Seine Premiere hingegen feierte der 21-jährige Engländer Collard. „Ein Mega-Wochenende“, strahlte der BMW-Motorsport-Junior und DTM-Ersatzfahrer. „Großartig, dass ich mit so einem fantastischen Auto hier dabei sein durfte.“

So entspannt die Stimmung auf dem Festivalgelände bei strahlendem Sonnenschein war, so viel Respekt forderte beiden Piloten der 1,86 Kilometer lange Bergrenn-Kurs ab. „Es handelt sich nur um Demofahrten“, sagte Biela. „Aber sobald du den Helm aufhast, willst du auch Vollgas geben. Das ist hier allerdings nicht ganz ohne, denn es gibt nur Strohballen und keine Auslaufzonen. Der Grat zwischen Zero und Hero ist hier sehr schmal.“ Der 21 Jahre alte Collard schätzt den einzigartigen Charakter des Kurses in Goodwood: „Einmalig und einfach Old-School – das mag ich sehr.“

Der Auftritt der DTM in Goodwood war für die britischen Fans die perfekte Einstimmung auf das bevorstehende DTM-Wochenende am 11. und 12. August in Brands Hatch. „Ich glaube, dass wir den Zuschauern entlang der Strecke eine tolle Show geboten haben“, so Collard. Biela ergänzte: „Viele von ihnen werden sich die DTM auf dem Grand-Prix-Kurs in Brands Hatch nicht entgehen lassen.“

Eintrittskarten sind online unter www.dtm.com/tickets sowie über die Hotline 01806 386 386 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) erhältlich.

Quelle DTM

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Back in the U.K.: DTM-Begeisterung beim Goodwood Festival of Speed 3
DTM Norisring: Müller und Frijns punkten für Audi

DTM Norisring: Müller und Frijns punkten für Audi

<p style=”text-align: justify;”>Audi Sport Team Abt Sportsline holt am Sonntag mit beiden Autos PunkteJamie Green mit schnellster Rennrunde, René Rast mit Problem beim Boxenstopp

Mit zwei Audi RS 5 DTM in den Punkterängen gelang Audi bei der DTM auf dem Norisring im Sonntagsrennen ein stärkeres Ergebnis als am Vortag. Nico Müller und Robin Frijns holten für das Audi Sport Team Abt Sportsline die Plätze sieben und acht. Großes Pech hatte der amtierende DTM-Champion René Rast.

Vor einer noch eindrucksvolleren Zuschauerkulisse als am Samstag bot die DTM auf dem Stadtkurs in Nürnberg spektakulären Motorsport mit spannenden Duellen, vielen Überholmanövern und einem knappen Zieleinlauf. Einer der Hauptdarsteller des Rennens war Nico Müller. Als bester Audi-Pilot von Startplatz elf ins Rennen gegangen, machte der Schweizer gleich am Start mehrere Positionen gut. Nach einem frühen Reifenwechsel behauptete sich Müller in einer hart umkämpften Gruppe von BMW- und Mercedes-Benz-Piloten und überquerte die Ziellinie schließlich als Siebter.

„Das war ein hart umkämpftes Rennen“, sagte Nico Müller. „Wir haben uns auf dieser Strecke schwergetan, aber wir haben wichtige Punkte gesammelt, das ist ein kleiner Lohn für die harte Arbeit. Das Team hat das ganze Wochenende über einen tollen Job gemacht. Am Samstag hatten wir etwas Pech, sonst hätten wir da auch schon Punkte geholt. Nun freue ich mich schon auf Zandvoort. Ich hoffe, dass wir dort wieder etwas stärker sein werden.“

Müllers Teamkollege Robin Frijns wechselte erst in der 40. von 68 Runden die Reifen und kam mit dieser Strategie von Startplatz 16 auf Rang acht nach vorn. Der DTM-Neuling holte damit bereits zum vierten Mal in seiner ersten Saison Punkte.

Auf Punktekurs war auch René Rast. Der amtierende DTM-Champion entschied sich für einen späten Reifenwechsel. Er profitierte davon, dass er an der Spitze des Feldes frei fahren konnte. Der Lohn dafür blieb ihm aber verwehrt: Wegen eines Defekts am Lufthebesystem seines Audi RS 5 DTM verlor Rast beim Boxenstopp alle Chancen auf ein Top-Ergebnis. Teamkollege Jamie Green hatte sich bereits in der ersten Runde einen Reifenschaden eingefangen. Rast und Green kamen auf den Plätzen 14 und 15 ins Ziel. Die schnellste Rennrunde von Green war nur ein schwacher Trost für das Audi Sport Team Rosberg.Leer ging in Nürnberg auch das Audi Sport Team Phoenix aus. Bei Mike Rockenfeller (Platz 16) ging die Strategie nicht auf, bereits am Ende der ersten Runde die Reifen zu wechseln. Gegen Loïc Duval wurde nach einer Berührung mit dem BMW von Augusto Farfus eine Durchfahrtsstrafe verhängt. Dadurch fiel der Franzose auf den letzten Platz zurück.

„Wir haben ein spannendes Rennen mit vielen Zweikämpfen gesehen, wie wir es uns in der DTM wünschen“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Mit zwei Autos in den Punkten konnten wir uns gegenüber gestern leicht verbessern. Nach dem schwierigen ersten Rennen am Samstag konnten wir für das zweite Rennen realistisch betrachtet nicht viel mehr erwarten. Deshalb ist es sehr schade, dass unser schnellstes Auto – René (Rast) – ein Problem beim Boxenstopp hatte. Er hatte sich gut in Position gebracht und hätte heute Vierter oder Fünfter werden können.“

Quelle: Audi Motorsport

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Weiter geht es in der DTM am 14. und 15. Juli in Zandvoort (Niederlande). Zeitgleich findet in New York (USA) das Finale der Elektro-Rennserie Formel E statt, in der das Team Audi Sport ABT Schaeffler noch Chancen auf den Gewinn der Teamwertung hat.

DTM Norisring: Müller und Frijns punkten für Audi 5

Fotos

DTM Budapest: Nico Müller holt Podium für Audi

DTM Budapest: Nico Müller holt Podium für Audi

Platz drei für den Schweizer auf dem HungaroringTitelverteidiger René Rast beim Comeback VierterFünf der sechs Audi RS 5 DTM in den Punkterängen<p style=”text-align: justify;”>

Fünf Audi RS 5 DTM unter den besten zehn und insgesamt 41 Punkte: Audi ist im Samstagsrennen beim Ungarn-Gastspiel der DTM in Budapest das bisher beste Saisonergebnis gelungen. Der Schweizer Nico Müller (Audi Sport Team Abt Sportsline) holte mit Platz drei sein erstes Podium der Saison.

Nach dem schwierigen Saisonstart zeigte sich Audi auf dem Hungaroring von Anfang an in stärkerer Form. Im ersten Freien Training am Freitag fuhr Jamie Green (Audi Sport Team Rosberg) Bestzeit, im Regen am Samstagmorgen hatte DTM-Neuling Robin Frijns die Nase vorn. Im anschließenden Qualifying musste sich Nico Müller im Castrol EDGE Audi RS 5 DTM nur Paul Di Resta im Mercedes-Benz um 135 Tausendstelsekunden geschlagen geben. René Rast (Audi Sport Team Rosberg) meldete sich beim Comeback nach seinem schweren Unfall auf dem Lausitzring mit Startplatz vier zurück.

Im Rennen waren die Audi-Piloten mit extrem unterschiedlichen Strategien unterwegs. So stoppe Jamie Green schon nach einer Runde, Mike Rockenfeller erst kurz vor Rennende. Nico Müller verteidigte in der Anfangsphase Platz zwei, fiel nach seinem Boxenstopp in Runde zehn jedoch hinter Lucas Auer im Mercedes-Benz zurück. Anschließend fuhr er den dritten Platz souverän nach Hause, obwohl er in der Schlussphase durch René Rast unter Druck geriet. Dieser hatte später gestoppt und konnte mit den frischeren Reifen angreifen.

„Das war ein guter Tag“, sagte Nico Müller. „Startreihe eins, das erste Podium in diesem Jahr und viele gute Punkte: Für mich hat die Saison endlich begonnen! Ich freue mich für mein Team und meine Jungs. Wir haben an diesem Wochenende einen guten Schritt vorwärts gemacht. Nun werden wir weiter hart arbeiten, um morgen noch stärker zu sein und wieder um das Podium kämpfen zu können.“

Teamkollege Robin Frijns gelang mit Platz sieben das beste Ergebnis seiner noch jungen DTM-Karriere. Der Niederländer fuhr zum zweiten Mal in Folge in die Punkteränge. Loïc Duval (Audi Sport Team Phoenix) wurde Achter, Jamie Green Neunter. Mike Rockenfeller verpasste vom letzten Startplatz einen Punkt als Elfter nur knapp, nachdem er in der letzten Runde von Daniel Juncadella abgedrängt worden war. Der Mercedes-Benz-Pilot erhielt dafür eine Verwarnung.„Fünf Autos in den Punkten, Nico (Müller) erstmals in diesem Jahr auf dem Podium und René (Rast) Vierter: Wenn man den bisherigen Saisonverlauf betrachtet, dürfen wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Es war ein sauberes Rennen aller unserer Fahrer mit verschiedenen Strategien. Schade, dass es Mike (Rockenfeller) am Ende nicht mehr geschafft hat, in die Top Ten zu kommen, sonst hätten wir alle Autos in die Punkteränge gebracht.“

Quelle: Audi Motorsport

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DTM Budapest: Nico Müller holt Podium für Audi 7
Audi-Pilot Rockenfeller Zweiter im DTM-Krimi von Hockenheim

Audi-Pilot Rockenfeller Zweiter im DTM-Krimi von Hockenheim

DTM-Champion von 2013 stürmt von Startposition neun auf Platz zwei

Zuschauer erleben eines der spannendsten DTM-Rennen aller Zeiten

Fans feiern DTM-Abschied von Mattias Ekström

Was für ein DTM-Auftakt in Hockenheim! Im spektakulären Sonntagsrennen stürmte Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix von Startposition neun auf Platz zwei nach vorn. Auch Teamkollege Loïc Duval und René Rast (Audi Sport Team Rosberg) punkteten für Audi. Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) erlebte einen emotionalen DTM-Abschied.

Bilderbuchwetter, eine tolle Kulisse und das vielleicht spannendste DTM-Rennen aller Zeiten: Die meisten Zuschauer, die am Sonntag nach Hockenheim gekommen waren, hielt es während der 38 Runden nicht mehr auf ihren Sitzen, so hart wurde auf der Strecke gekämpft. Hauptdarsteller für Audi: Mike Rockenfeller. Der Deutsche profitierte in der Schlussphase von harten Duellen an der Spitze und verdrängte in der letzten Runde in einem knallharten Duell noch Samstagssieger Gary Paffett im Mercedes-Benz von Platz zwei. Nur Sieger Timo Glock im BMW konnte „Rocky“ nicht mehr einholen.

„Das war ein Wahnsinnsrennen heute“, sagte Rockenfeller. „Mein Auto war viel besser als gestern. Das Qualifying war nicht perfekt, das Rennen dafür top. Ich konnte mit beiden Reifensätzen attackieren. Weil sich Timo (Glock) und Gary (Paffett) an der Spitze ständig gegenseitig überholt haben, kamen Joel (Eriksson) und ich immer näher. Am Ende hatten wir einen Vierkampf bis zur letzten Kurve. Es hat megamäßig viel Spaß gemacht und war sicher sehenswert. Ich werde mir das heute Abend auch selbst noch einmal anschauen. Es war eines der coolsten Rennen, das ich je gefahren bin.“

Dem konnte Audi-Motorsportchef Dieter Gass nur zustimmen: „Das war eine tolle Show heute, ein super Rennen für die DTM allgemein. Es waren wahnsinnig spannende Kämpfe von Anfang bis Ende. Einfach faszinierend! Man hat gesehen, wie die Leute auf den Tribünen das genossen haben. Für uns war es auch toll, nach dem schwierigen Auftakt gestern heute mit Mike (Rockenfeller) auf Platz zwei zu fahren. Damit hatten wir nicht gerechnet, aber umso schöner ist es. Bedanken möchte ich mich bei Mattias Ekström für das, was er in 17 DTM-Jahren für Audi geleistet hat. Ich bin froh, dass er uns im Rallycross als Fahrer erhalten bleibt.“Der Schwede genoss einen emotionalen Abschied von den DTM-Fans. Er endete nach der Zieldurchfahrt am Sonntag mit Donuts vor der Haupttribüne und trieb dem zweimaligen DTM-Champion Tränen in die Augen. Vor dem Start des Rennens hatte sich seine Mannschaft spezielle Trikots in den schwedischen Nationalfarben Gelb und Blau übergezogen. Auf der Fronthaube seines Red Bull Audi RS 5 DTM verewigten sich zahlreiche Fans und Weggefährten des Schweden, darunter auch Audi-Chef Rupert Stadler. Am Sonntagvormittag verteilte Ekström 1.219 Caps seines Partners Red Bull – exakt so viele Punkte holte der Audi-Pilot in seiner einzigartigen DTM-Karriere. Viele DTM-Fans trugen Masken mit dem Gesicht des Schweden und in Turn 1 gegenüber der Audi Race Lounge hing ein riesiges Banner mit dem Hashtag #AdjöMattias. Das Resultat (Platz 16) war dabei nebensächlich.

Durch das packende Finale des Rennens und die Abschiedsvorstellung von Mattias Ekström rückten auch die Leistungen der anderen Audi-Piloten etwas in den Hintergrund. Loïc Duval fuhr eines der besten Rennen seiner noch jungen DTM-Karriere, das ihn von Startplatz zwölf auf Rang fünf nach vorn brachte. Bemerkenswert: Der Franzose pendelte an diesem Wochenende zwischen Hockenheim und Spa-Francorchamps. Dort bestritt er auch noch den Auftakt der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).

René Rast gelang im Audi Sport RS 5 DTM am Sonntagvormittag eine starke Qualifying-Runde, mit der er sich einen Platz in der ersten Startreihe sicherte. Durch einen langsameren Boxenstopp fiel Rast im Rennen hinter Mike Rockenfeller zurück. Am Ende wurde der amtierende DTM-Champion Siebter. Robin Frijns (Aral Ultimate Audi RS 5 DTM), Nico Müller (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM) und Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM) belegten die Plätze zwölf, 13 und 17.

Nach dem furiosen Saisonstart geht es bereits in 14 Tagen weiter: Am 19. und 20. Mai gastiert die DTM auf dem Lausitzring. Dort startet die Rennserie erstmals seit 2004 wieder auf der anspruchsvolleren langen Streckenvariante.

Quelle: Audi Motorsport

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Audi-Pilot Rockenfeller Zweiter im DTM-Krimi von Hockenheim 9