Weltpremiere im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland am Sachsenring

Weltpremiere im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland am Sachsenring

 


Weltpremiere im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland am Sachsenring
• Erster Lauf überhaupt des FIM Enel MotoE World Cups auf dem Sachsenring
• ADAC Junior Cup powered by KTM mit Gastauftritt im WM-Paddock
• Red Bull MotoGP Rookies Cup mit drei deutschsprachigen Fahrern
Viel Spannung und Action erwartet die Zuschauer beim HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland vom 5. bis 7. Juli auf dem Sachsenring. Das gilt jedoch nicht nur für das Hauptprogramm. Auch die Rahmenserien haben es in sich. Mit dem ADAC Junior Cup powered by KTM und dem Red Bull MotoGP Rookies Cup bekommen Nachwuchsfahrer aus zwei Serien die einmalige Chance, vor den Augen der MotoGP-Verantwortlichen zu glänzen.

Alle Fakten zum neuen FIM Enel MotoE World Cup

Das Publikum auf dem Sachsenring wird darüber hinaus Zeuge einer Weltpremiere: Die neu ins Leben gerufene Elektrorennserie MotoE wird das erste Rennen ihrer Geschichte im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland austragen. Gefahren wird auf Motorrädern des italienischen Herstellers Energica, die abgesehen von wenigen Details, einheitlich sind. 147 Elektro-PS sorgen für einen Topspeed von rund 250 Km/h. Ein maximales Drehmoment von 200 Nm kann sich mehr als sehen lassen. Das Energica Ego Corsa MotoE-Bike beschleunigt in nur drei Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer.

Die Batterien verfügen über eine Speicherkapazität von 20 Kilowattstunden. Sie werden zwischen den Sessions im MotoE-Fahrerlager und in der Startaufstellung von einer mobilen Unit aufgeladen. Der dafür notwendige Strom stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Michelin stattet die MotoE mit Einheitsreifen aus.

Zwölf Teams und 18 Fahrer haben sich für die erste Saison des FIM Enel MotoE World Cups gemeldet, darunter fast alle MotoGP-Satellitenteams und die deutsche Dynavolt-Intact-GP-Truppe. Das Aushängeschild der Serie ist der spanische Pilot Sete Gibernau, 2003 und 2004 Vizechampion in der MotoGP-WM. Weitere bekannte Ex-MotoGP-Akteure sind Alex De Angelis, Randy De Puniet, Mike Di Meglio und Bradley Smith. Mit dem Schweizer Jesko Raffin startet auch ein deutschsprachiger Fahrer im FIM Enel MotoE World Cup.

Bei den Testfahrten in Jerez und Valencia hinterließen neben Di Meglio und Smith vor allem Niki Tuuli, Eric Granado und Hector Garzo einen starken Eindruck. Dieses Quintett beendete fast alle Testsessions in der Spitzengruppe. Das simulierte MotoE-Rennen beim abschließenden Test in Valencia gewann der Spanier Garzo.

Im Premierenjahr umfasst der MotoE-Kalender insgesamt sechs Läufe. Nach dem Auftakt im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland geht es auf dem Red Bull Ring in Österreich weiter. In Misano und Valencia dürfen sich die Fans zudem auf jeweils zwei MotoE-Rennen im Rahmenprogramm der MotoGP freuen. Die Renndistanz beträgt auf allen Strecken zehn Runden.

Klarer Favorit beim Gastauftritt des ADAC Junior Cups powered by KTM

Der ADAC verschafft dem deutschen Nachwuchs beim HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland 2019 die Chance, sich mit Top-Leistungen in die Notizblöcke sämtlicher MotoGP-Teamchefs zu fahren. Der ADAC Junior Cup powered by KTM gehört am Sachsenring zum Rahmenprogramm, gefahren wird in der Nachwuchsserie mit einheitlichen KTM RC390 Cup Motorrädern mit einer Leistung von 40 PS. Die Serie für junge Zweiradtalente wird bereits seit 27 Jahren ausgetragen und zählt damit zu den am längsten währenden Nachwuchsserien.

Der ADAC Junior Cup powered by KTM startet 2019 an sechs Rennwochenenden und begleitet dabei nicht nur die MotoGP-WM, sondern auch die Langstrecken-WM, die Britische Superbike-Meisterschaft (BSB) und die deutsche Motorrad-Meisterschaft (IDM). Vier von zehn Rennen der Saison 2019 wurden bereits absolviert. Das deutsche Talent Lennox Lehmann aus dem Freudenberg-Team führt die Meisterschaft nach vier Siegen mit dem Maximum von 100 Punkten an. Damit gebührt Lehmann am Sachsenring fast schon automatisch die Favoritenrolle. Der ADAC Junior Cup powered by KTM bestreitet ein Rennen beim HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland.

Deutsche Beteiligung im Red Bull MotoGP Rookies Cup

Bei sieben europäischen MotoGP-Rennen ist in diesem Jahr auch der Red Bull MotoGP Rookies Cup am Start. Auf dem Sachsenring finden die Läufe sechs und sieben der Saison 2019 statt. Die Serie hat seit ihrer Gründung im Jahr 2007 bereits einige prominente Fahrer hervorgebracht. Dazu gehören unter anderem der zweifache Moto2-Weltmeister Johann Zarco und die vier aktuellsten Moto3-Champions (Danny Kent, Brad Binder, Joan Mir und Jorge Martin). Zarco und Mir genießen inzwischen Werksfahrer-Status in der MotoGP-WM.

Der Red Bull MotoGP Rookies Cup setzt seit 2013 auf die KTM RC 250 R – ein Schwester-Motorrad der Werks-KTM aus der Moto3-WM. Das Bike leistet rund 50 PS. Die Reifen stammen, analog zur Moto3-WM, von Dunlop. Die Fahrer erhalten jeweils einen sogenannten “Mechanic Helper”. Alle Cup-Motorräder werden jedoch vom Techniker-Team des Red Bull MotoGP Rookies Cups zentral gewartet und abgestimmt. Als Rider Coaches stellt man dem Nachwuchs den ehemaligen Grand-Prix-Sieger August “Gustl” Auinger und Dani Ribalta zur Seite.

2019 haben 25 Fahrer die strengen Aufnahmekriterien des Red Bull MotoGP Rookies Cup erfüllt, aus dem deutschsprachigen Raum sind drei Piloten dabei. Jason Dupasquier aus der Schweiz liegt nach fünf Rennen mit 51 Punkten auf der fünften Gesamtposition. Sein Landsmann Noah Dettwiler hat bisher einen Zähler eingefahren. Aus Deutschland ist Phillip Tonn dabei, der zuletzt in Assen seine ersten Punkte sammelte. Vor heimischer Kulisse im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland soll so weiter gehen. Die Gesamtwertung führt der Spanier Carlos Tatay nach vier Siegen und einem zweiten Platz mit 120 Zählern an, gefolgt von Landsmann David Salvador.

Quelle: ADAC Motorsport

 

ADAC MX Masters Mölln: Tanel Leok baut Führung aus

ADAC MX Masters Mölln: Tanel Leok baut Führung aus

 


ADAC MX Masters Mölln: Tanel Leok baut Führung aus
• Tanel Leok gewinnt in Mölln und baut Meisterschafts-Vorsprung auf zehn Punkte aus
• Jeremy Sydow feiert zweiten Tagessieg im ADAC MX Youngster Cup in Folge
• Simon Längenfelder setzt Dominanz im ADAC MX Junior Cup 125 fort
Mölln. Sommerlich heiße Temperaturen von 33 Grad im Schatten machten die dritte Runde des ADAC MX Masters im norddeutschen Mölln zu einer Herausforderung für Mensch und Material. Die Fahrer der vier Klassen des ADAC MX Masters trotzten jedoch der Hitze und begeisterten die Zuschauer mit spannenden Rennen und packender Action auf dem Grambeker Heidering. In der ADAC MX Masters-Klasse konnte Tanel Leok (A1M Husqvarna) bereits am Samstag mit der schnellsten Runde in der Qualifikation überzeugen. Am Sonntag legte der Este dann nach und sicherte sich mit den Rängen zwei und eins den Tagessieg. “Im ersten Rennen erwischte ich leider keinen guten Start und musste mich von weit hinten vorkämpfen”, berichtete der Routinier. Fuhr Leok in den ersten Runden noch recht verhalten, drehte er in der zweiten Rennhälfte richtig auf und konnte sich mit einer sehenswerten Aufholjagd auf den zweiten Rang verbessern. “Getteman war an der Spitze schon zu weit weg, deshalb entschied ich mich dazu Energie für den zweiten Lauf zu sparen und mich mit Rang zwei zufrieden zu geben”, erläuterte Leok. Eine Taktik, die voll aufgehen sollte, denn Leok bog im zweiten Durchgang als Führender in die erste Kurve ein und gab den Sieg im Anschluss nicht mehr aus den Händen. “Mit dem Tagessieg konnte ich immerhin zwei Punkte auf Getteman gut machen. Das ist nicht viel, aber die Spitze liegt eng beisammen und es wird am Ende der Saison auf jeden Punkt ankommen.”

Jens Getteman (Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil) zeigte in Mölln einen mitreißenden Kampfgeist und ließ sich auch von einem Sturz im zweiten Rennen nicht einbremsen. Mit dem Sieg im ersten Durchgang nach einer sensationellen Aufholjagd und Platz drei im zweiten Rennen verbesserte sich der Belgier völlig verdient auf den zweiten Rang der Meisterschaftswertung und zeigte sich entsprechend zufrieden mit seinem Auftritt. “Nach der ersten Runde lag ich nur auf dem zehnten Rang”, schilderte der 25-Jährige. “Aber ich fühlte mich richtig gut und konnte mächtig Tempo machen. Ich habe alles gegeben was ich hatte, und war erst zufrieden als ich in Führung lag. Ein phantastisches Rennen für mich.” Im zweiten Durchgang machte sich der Belgier das Leben mit einem schwachen Start erneut schwer. “Diesmal ging ich auch noch kurz zu Boden”, ärgerte sich Getteman. “Danach hatte ich gute Lust ins Fahrerlager abzubiegen, aber Aufgeben war nicht wirklich eine Option, also habe ich Gas gegeben und konnte erneut bis auf den dritten Rang nach vorne stürmen. Letztlich hat sich all der Einsatz auch richtig gelohnt, denn ich konnte mich auf Platz zwei der Gesamtwertung verbessern.”

Tagesrang drei ging an Gaststarter Calvin Vlaanderen (HRC Honda MX2), der sich damit eindrucksvoll nach einer Verletzungspause zurückmeldete. “Ich habe mir vor einigen Wochen das Fußgelenk gebrochen und war hier noch nicht in optimaler Verfassung”, räumte der Honda-Werksfahrer ein. “Aber ich fahre sehr gerne beim ADAC MX Masters und hatte ein tolles Wochenende. Beim Start hatte ich mit der 250er Maschine natürlich ein Leistungshandicap, das sich auch bemerkbar gemacht hat, aber ich konnte in beiden Rennen gut nach vorne fahren und bin sehr zufrieden mit meinem Platz auf dem Podium.” Dennis Ullrich (Bodo Schmidt Motorsport/Husqvarna) zeigte in beiden Rennen starke Starts, konnte sich jedoch nicht in der Spitzengruppe behaupten. Mit den Rängen sechs und fünf landete er auf Tagesrang vier und rutschte in der Zwischenwertung der Meisterschaft auf den dritten Platz zurück.

ADAC MX Youngster Cup
Jeremy Sydow (DIGA-Procross Husqvarna) konnte seine Siegesserie im ADAC MX Youngster Cup nahtlos fortsetzen. Der Deutsche hatte noch am Samstag seine Mühe auf der sandigen Strecke und musste sich mit Startplatz sechs zufriedengeben, dafür lief es am Sonntag in den beiden Rennen umso besser. “Ich hatte einen super Start und konnte mich gleich an die Spitze setzen”, erzählte der Sachse. “Als mich Bogh Damm überholte, blieb ich jedoch ruhig, denn ich hatte den Eindruck, dass er ein wenig über seinem Limit fährt.” Tatsächlich stürzte der Däne wenig später und machte damit den Weg zu Sydows Sieg im ersten Rennen frei. Im zweiten Durchgang klappte der Start nicht ganz so gut und Sydow gab sich mit dem dritten Rang zufrieden. “Ich wusste, dass es für den Tagessieg reicht und bin deshalb in der Schlussphase nicht mehr über mein Limit hinaus gegangen. Ich habe viele Punkte in der Meisterschaft gut gemacht und liege nur noch 15 Zähler hinter Rene Hofer. Das ist eine gute Basis für die nächsten Rennen.”

Rene Hofer (KTM Junior Racing) war als Führender der Serie nach Mölln gereist und konnte diese auch verteidigen, büßte jedoch mit Rang 20 im ersten Durchgang viele Punkte auf die Konkurrenz ein. “Darüber brauchen wir gar nicht zu reden, das war eine einzige Katastrophe”, winkte der Österreicher verärgert ab. Mit dem zweiten Platz in Durchgang zwei wetzte er die Scharte jedoch wieder halbwegs aus und zeigte sich entsprechend versöhnlich. Husqvarna-Werkspilot Mikkel Haarup (Rockstar Ice One Husqvarna Racing) präsentierte sich bei seinem Gaststart im ADAC MX Youngster Cup in starker Verfassung und freute sich über Tagesrang zwei vor seinem dänischen Landsmann Bastian Bogh Damm (WZ-Racing/KTM).

ADAC MX Junior Cup 125
Im ADAC MX Junior Cup setzte Simon Längenfelder (WZ-Racing/KTM) seine beeindruckende Siegesserie fort. Der Süddeutsche hatte sich in beiden Rennen spätestens zum Ende der ersten Runde an die Spitze gesetzt und zeigte fortan keine Schwäche mehr. “Ja, das war schon ein ziemlich guter Auftritt”, untertrieb Längenfelder nach seinem Triumph. “Es war nicht so einfach, wie es vielleicht ausgesehen haben mag, aber ich hatte richtig Spaß beim Fahren und habe es genossen. So darf es gerne beim nächsten Rennen in Tensfeld weitergehen!”

Längenfelders Dauerrivale Mike Gwerder (Kini KTM Junior Pro Team) zeigte in Mölln ebenfalls ein sehr hohes Tempo, der Schweizer erwischte jedoch in beiden Rennen keine guten Starts und musste sich mit Tagesrang drei und zwölf Punkten weniger als Längenfelder zufrieden geben. “Meine Starts waren nicht berauschend, im ersten Lauf hatte ich zudem auch noch einen kleinen Ausrutscher”, ärgerte sich der Schweizer. “Deshalb ging es heute in erster Linie um Schadensbegrenzung.” Tagesrang zwei ging an den Russen Maksim Kraev (Garin MX Team/KTM), der in Mölln überraschend stark auftrumpfen konnte.

ADAC MX Junior Cup 85
Großes Pech für den Sieger vom Samstag beim zweiten Rennen des ADAC MX Junior Cup 85 am Sonntag. Cas Valk (DIGA Procross Husqvarna) hatte das erste Rennen souverän gewonnen und auch im zweiten Durchgang sah es bis zur letzten Runde so aus, als ob der Niederländer erneut als klarer Sieger einlaufen könne. Dann fiel er jedoch mit technischen Problemen weit zurück und musste sich mit Rang acht zufriedengeben. Nutznießer war Sacha Coenen (Grizzly Yamaha Junior Team), der den Lauf- und damit auch den Tagessieg erbte. “Wir hatten für heute eine Kleinigkeit am Motor umgebaut und ich hatte damit einen deutlich besseren Start als gestern”, freute sich der 12-Jährige. “Deshalb war ich von Beginn an vorne dabei und konnte schließlich das Rennen und den Tagessieg nach Hause bringen.” Zweiter wurde Edvards Bidzans (MX Moduls Husqvarna) vor Andreas Krogh Jensen (BvZ Racing Team/KTM). Edvards bleibt mit 37 Punkten Vorsprung unangefochten an der Spitze der Meisterschaft.

Die besten Szenen vom ADAC MX Masters werden auch 2019 weltweit im TV und Internet zu sehen sein. Der Sender Motorvision TV zeigt die Highlights der sieben Rennwochenenden in einem 25-minütigen Magazin in mehr als 100 Ländern. Bei Sport1+ sind die Highlights vom ADAC MX Masters in Mölln erstmals am 6. Juli ab 10:00 Uhr zu sehen, Motorvision International zeigt das Magazin erstmals am 7. Juli ab 13:30 Uhr. Zudem stehen die Zusammenfassungen der Rennen online unter adac-mx-masters.de, youtube.de/adac sowie Facebook.de/adacmxmasters zur Verfügung.

ADAC MX Masters Kalender 2019 (Änderungen vorbehalten)

13.-14. April Fürstlich Drehna
01. – 02. Juni Möggers/Österreich
29. – 30. Juni Mölln
20. – 21. Juli Tensfeld (ohne ADAC MX Junior Cup 85)
10. – 11. August Gaildorf
31. August – 01. September Bielstein (ohne ADAC MX Junior Cup 125)
14. – 15. September Holzgerlingen

Quelle: ADAC Motorsport

 

Moto GP am Sachsenring

Moto GP am Sachsenring

 


Stefan Keckeisen (Dynavolt Intact GP): “Wollen unseren Fans am Sachsenring eine tolle Show bieten”
• Dynavolt Intact GP führt mit Marcel Schrötter und Tom Lüthi die Moto2-Team-WM an
• 2019 komplett neue technische Voraussetzungen in der mittleren Klasse
• Heimspiel am Sachsenring genießt höchsten Stellenwert
Noch acht Tage bis zum HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland 2019 auf dem Sachsenring: Vom 5. bis 7. Juli heizen die MotoGP-Stars um Valentino Rossi und Marc Marquez den Fans ordentlich ein. Der Fokus der deutschen Anhänger liegt jedoch auf der Moto2-Klasse, wo Marcel Schrötter in diesem Jahr als deutsches Zugpferd gilt. Sein Einsatzteam Dynavolt Intact GP liegt nach sieben Rennen sogar an der Spitze der Team-Wertung in der mittleren Kategorie. Im Interview äußert sich Teamteilhaber Stefan Keckeisen zur Saison 2019 und blickt auf den HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland voraus.

Die Moto2 startete mit komplett neuen Voraussetzungen in die Saison 2019. Der Einheitsmotor kommt nun von Triumph, zudem wurden die Bikes erstmals mit Elektronik ausgestattet. Wie hat sich das auf euer Team ausgewirkt?
Stefan Keckeisen: “Wir als Team waren immer technisch sehr versiert, Jürgen Lingg hat ja immer schon mehr Wert auf die Technik gelegt. Das macht uns aber auch Spaß. Jürgen fand es schade, dass man zuletzt nur noch an kleinen Details arbeiten konnte. Für die neue Elektronik haben wir uns im vergangenen Herbst mit zwei Data-Männern verstärkt, jeweils einen für Marcel Schrötter und für Tom Lüthi. Dieser Schritt war richtig und wichtig, um die Feinheiten in der Elektronik herausfiltern zu können. Die Elektronik ist zwar noch nicht so offen, wie wir uns das erhofft hätten. Aber wenn die Dorna sieht, dass man gut damit umgehen kann, dann kann sie das Fenster auch verbreitern. Insgesamt ist das aber schon eine ganz andere Geschichte als früher.”

Wie sehr hilft bei all diesen Neuerungen die MotoGP-Erfahrung von Tom Lüthi aus 2018?
“Uns macht es Spaß, mit Tom an der Elektronik zu feilen. Er bringt durch sein Jahr in der MotoGP auch die nötige Erfahrung mit. Aber zwischen der Moto2-Elektronik und der MotoGP-Elektronik liegen immer noch Welten. Wir hoffen da auf den nächsten Schritt, aber die Arbeit macht uns auf jeden Fall unheimlich Spaß. Tom weiß beispielsweise, wie sich eine Motorbremse anfühlen muss, da ist er Marcel einen Schritt voraus. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, aber ich denke, wir haben von Anfang an eine gute Grundabstimmung gefunden.”

Tom ist 2019 in guter Form, hat bereits ein Rennen gewonnen und stand drei weitere Male auf dem Siegertreppchen. Kann er bis zum Schluss im Titelkampf mitmischen?
“Ich denke schon. Tom hat natürlich eine Wahnsinns-Erfahrung, das hilft unserem Team ungemein. Klar kann er um den Titel fighten. Er wurde ja schon zwei Mal Vizeweltmeister in der Moto2-Klasse und weiß, wie man dafür an der Spitze agieren muss. Ich hoffe, dass es in diesem Jahr klappt, aber er hat natürlich auch starke Gegner. Wir hoffen aber, dass Tom mit all seiner Erfahrung bis zum Schluss ganz vorne mitmischen kann. Für uns ist es auch eine tolle Geschichte, dass wir aktuell in der Team-Wertung vorne liegen. Wir haben es dieses Jahr geschafft, beide Fahrer auf ein Level zu bringen, und das muss man erstmal hinkriegen. Die Team-Wertung ist für uns genauso wichtig wie die Fahrer-WM.”

Marcel Schrötter wird von Jahr zu Jahr stärker und ist im Qualifying mittlerweile top. Auf einen Rennsieg wartet er aber noch immer. Was fehlt ihm, wie kann der Knoten platzen?
“Wir arbeiten intensiv mit Marcel zusammen. Man muss sagen, dass er sich im Laufe der Jahre unheimlich gemacht hat. Er ist gereift und muss jetzt den nächsten Schritt gehen. Inzwischen fightet Marcel ganz vorne mit, das ist noch relativ neu für ihn. Er ist ein Arbeiter und braucht einfach ein wenig länger. Ich denke, dass er sich diesen ersten Sieg noch erarbeiten wird. Dafür braucht er eine konsequente Einstellung. Wenn er daran noch arbeitet, dann kann er seinen Grundspeed aus den Trainings auch im Rennen umsetzen. Er muss noch besser gegenhalten und taktischer fahren und darf sich nicht so sehr durcheinander bringen lassen, wenn ihn mal ein Fahrer überholt. Bei Tom kann er sich da auch ein paar Dinge abschauen, so wie es Tom anfangs bei ihm gemacht hat.”

Vielleicht klappt es ja schon beim Heimrennen am Sachsenring… 2016 war Dynavolt Intact GP bereits Zweiter mit Jonas Folger. Was erwartet ihr euch in diesem Jahr vom Heimspiel?
“Auf alle Fälle wollen wir das Ergebnis aus 2016 verbessern, das wäre eine super Geschichte! Wir mischen mit beiden Fahrern vorne mit, das ist wichtig heuer. Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht auch beim Heimrennen vorne dabei sein sollten. Wir wollen den Fans auf jeden Fall eine tolle Show liefern. Für Marcel ist in Sachen WM auch noch alles drin. Wenn er konstant gute Punkte oder Podiumsplätze holt, dann ist noch alles möglich. Auf dem Sachsenring wollen wir möglichst super performen.”

Welchen Stellenwert hat der HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland allgemein für euch?
“Der Grand Prix am Sachsenring genießt natürlich den größten Stellenwert für uns, auch wenn wir mit Assen, Brünn und Spielberg noch drei weitere gefühlte Heimrennen haben. Am Sachsenring sind einfach alle da, das sehen wir auch an unseren Sponsoren. Die wollen alle kommen, da ist die Bude voll. Wir wollen deshalb natürlich eine richtige Show bieten, das ist unser Ziel.”

Der Sachsenring zieht auch viele Zuschauer an. Was habt ihr euch für sie einfallen lassen?
“In der Karthalle wird es auf jeden Fall ein Meet & Greet mit beiden Fahrern geben, das ist schon zugesichert. Marcel und Tom haben jedoch etliche Termine an diesem Wochenende. Wichtig ist aber auch eine gute Performance auf der Strecke, denn das wollen unsere Fans schließlich sehen.

Wer Dynavolt Intact GP und Marcel Schrötter vor Ort die Daumen drücken möchte, sollte sich noch rasch Karten für den HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland bestellen. Das Ticket-Kontingent ist begrenzt, Wochenendtickets für viele Tribünen sind bereits vergriffen. Tickets für den deutschen Lauf der MotoGP sind erhältlich unter www.adac.de/motogp, unter der Hotline 03723/8099111 (Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr) sowie in allen Geschäftsstellen der Freien Presse.

Quelle: ADAC Motorsport

 

Autogrammstunde mit ServusTV-Experte Stefan Bradl auf der Motorradmesse Leipzig

Autogrammstunde mit ServusTV-Experte Stefan Bradl auf der Motorradmesse Leipzig

 


Autogrammstunde mit ServusTV-Experte Stefan Bradl auf der Motorradmesse Leipzig
• ServusTV-Experte Stefan Bradl zur Autogrammstunde auf dem Stand des ADAC
• Tickets für den Motorrad Grand Prix auf der Motorradmesse Leipzig erhältlich
Autogrammstunde mit ServusTV-Experte Stefan Bradl, eine MotoGP-Maschine von KTM, ein Moto3-Bike von Prüstel GP und das offizielle BMW M Safety Car der MotoGP: Der Stand des ADAC in Halle 5 (Stand 5057) auf der Motorradmesse Leipzig vom 18. bis 20. Januar steht ganz im Zeichen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland (5. bis 7. Juli 2019).

Auf der Messe können sich die Besucher beim ADAC umfassend über das MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring informieren, sich gratis das offizielle Veranstaltungsposter, Sachsenring-Luftaufnahmen und Sticker sichern und direkt auf der Messe Tickets für das Motorsport-Highlight kaufen. Dabei profitieren Messebesucher von den bis Ende Januar gültigen vergünstigten Ticketpreisen und erhalten zudem einen Sachsenring Event-Becher.

Am Samstagnachmittag kommt Stefan Bradl zu einer Autogrammstunde zum des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland in die Halle 5. Bradl ist in der Saison 2019 als Experte für den TV-Sender ServusTV im Einsatz, der in diesem Jahr in Deutschland alle MotoGP-Rennen live im frei empfangbaren TV überträgt. Im Interview auf der Hauptbühne gibt Bradl am Samstag ab 13.30 Uhr seine Einschätzung zur MotoGP-Saison 2019 und steht anschließend auf dem Stand des Motorrad Grand Prix für Autogramme und Selfies zur Verfügung. MotoGP-Fans haben sogar die Chance auf ein Meet & Greet mit Bradl in Leipzig: ServusTV verlost auf dem Facebook-Kanal @servusmotogp ein exklusives Treffen mit dem Rennfahrer.

Die Motorradmesse Leipzig findet vom 18. bis 20. Januar zwischen 9 und 18 Uhr in der Messe Leipzig statt. Tickets kosten an der Tageskasse 14 Euro, Schüler, Studenten und Personen mit Behinderung zahlen 12 Euro. Im Onlinevorverkauf unter zweiradmessen.de sparen Besucher 10% auf den Ticketpreis. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist der Eintritt frei.

Tickets für den HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland gibt es online unter adac.de/motogp sowie unter Hotline 03723/8099111 (Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr).

Quelle: ADAC Motorsport

 

Entscheidungsrennen im Rahmen der British Superbike Championship

Entscheidungsrennen im Rahmen der British Superbike Championship

 


Titelkrimi in Assen: Neun Fahrer kämpfen um die Meisterschaft
• Entscheidungsrennen im Rahmen der British Superbike Championship
• Niederländisches Assen rundet Saison 2018 ab
• Neun mögliche Titelkandidaten

München/Assen. Start frei zum spannenden Finale des ADAC Junior Cup powered by KTM 2018. Die Nachwuchstalente kämpfen am kommenden Wochenende (28. – 30. September) im niederländischen Assen im Rahmen der Bennetts British Superbike Championship (BSB) in zwei Rennen um die letzten Punkte des Jahres und damit um den begehrten Meistertitel des ADAC Junior Cup powered by KTM.

Dabei haben insgesamt neun Fahrer noch die Chance auf den Titel, allen voran David Kuban (16, CZE), der die Gesamtwertung mit 107 Punkten knapp anführt. “Ich mag die Strecke in Assen sehr und hoffe, dass ich wieder auf dem Podium landen kann, damit ich am Ende die Möglichkeit habe, unter den ersten Zwei der Gesamtwertung zu landen. Ich werde alles dafür geben zu gewinnen, aber ich weiß, dass ich dafür hart arbeiten muss und dass uns das Wetter in Assen sicherlich überraschen kann”, erklärt er.

Kubans Verfolger liegen ihm dabei dicht auf den Fersen. Artem Maraev (15, RUS) belegt in der Tabelle den zweiten Rang und hat nur sechs Zähler weniger auf seinem Konto. Der russische ADAC Junior Cup powered by KTM-Neuling ist hoch motiviert, am Wochenende die größte Trophäe mit nach Hause zu nehmen. “Assen ist meine Lieblingsstrecke! Dort gibt es keine lange Gerade, der Kurs ist sehr flüssig und das liegt mir. Ich will unbedingt gewinnen”, formuliert er seine Kampfansage.

Die Verfolgergruppe der Top-2 wird derweilen von Alan Kroh (14, GER) mit 86 Punkten angeführt. Direkt dahinter liegt Vasilis Koronakis (20, GRE) mit 80 Punkten auf dem vierten Platz der Gesamtwertung, nur knapp vor Aaron Schäfer (16, Schorndorf-Buhlbronn) mit 76, Noah Lequeux (15, BEL) mit 72 und Lennox Lehmann (12, Dresden) mit 71 Punkten. Da in zwei Rennen noch 50 Zähler vergeben werden, haben auch Justin Hänse (15, Harth-Pöllnitz) mit 60 Punkten und Alexandr Vasyliev (15, RUS) mit 58 Punkten noch eine Chance auf den Gesamtsieg.

Die Punktejagd beginnt am Freitag um 16:00 Uhr mit dem ersten 30-minütigen Qualifying, bevor am Samstag um 12:15 Uhr das zweite Zeittraining beginnt. Beide Sessions entscheiden über die Startaufstellung zum ersten Rennen am Sonntag um 9:45 Uhr. Laut BSB-Reglement legen die schnellsten Runden im ersten Lauf die Startaufstellung für das zweite Rennen am Sonntag um 15:40 Uhr fest.

Quelle: ADAC Motorsport