Glücksbringer, rotes Gold und Edelsteine – Museumszeit in den Sommerferien

Glücksbringer, rotes Gold und Edelsteine – Museumszeit in den Sommerferien

GLÜCKSBRINGER, ROTES GOLD UND EDELSTEINE – MUSEUMSZEIT IN DEN SOMMERFERIEN

Mit verschiedenen Veranstaltungsthemen locken die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum und die Priesterhäuser Zwickau in den Sommerferien zu einem Besuch. Auf spielerische Art und Weise die Museen und deren Schätze zu entdecken, steht dabei im Vordergrund. Ob eine Familienführung, eine Detektivtour, das „rote Gold“ in seiner Vielfalt erforschen oder auf Entdeckungsreise mit dem Audioguide gehen – es ist für jeden etwas dabei.

Computer, Tablet, Smartphone – heute ist das Schreiben von Texten keine Frage des Fingerspitzengefühls mehr. Kaum zu glauben, dass bis in die Neuzeit hinein die Gänsefeder das gängige Schreibinstrument gewesen ist. Noch vor Einführung des Buchdrucks haben Mönche ganze Bibliotheken mit handgeschriebenen Büchern gefüllt – eine Meisterleistung! In dem Ferienprogramm „Schreiben wie zur Lutherzeit“ können am 10. und 30. Juli Kinder selbst „zur Feder greifen“ und die alte Kurrentschrift kennenlernen, die auch Martin Luther nutzte. Zum Abschluss dürfen die Schriftstücke gesiegelt und mit nach Hause genommen werden.

In der Familienführung am 12. und 19. Juli in den Priesterhäusern Zwickau entdeckt man, wie im Mittelalter das alltäglichste aller Bedürfnisse gestillt wurde: Was und wie wurde gegessen und getrunken? Welche Tischmanieren gab es? Stimmt es, dass Rülpsen und Schmatzen am Esstisch Zeichen des Wohlbefindens waren? Und was hat es mit dem Spruch „seinen Löffel abgeben“ auf sich? Als kleine Erfrischung wird zum Schluss eine leckere Limonade ausgeschenkt.

Zwickau im Jahre 1407: In der Stadt rumort es. Gerüchte über ein großes Verbrechen auf dem Hauptmarkt machen die Runde. Der Täter ist noch nicht gefasst. In den Priesterhäusern haben sich aber Hinweise versteckt. Bist du ein Detektiv und kannst den Fall lösen? Auf Detektivtour durch die Priesterhäuser Zwickau können sich Ferienkinder am 17. Juli und 1. August begeben.

Mittelalterliche Spiele können am 23. und 25. Juli in den Priesterhäusern Zwickau wiederentdeckt werden. Die Menschen des Mittelalters hatten einen ausgeprägten Sinn für Spiel und Spaß. Beliebte Kinderspiele wie Mühle oder Murmeln sind noch heute bekannt. Auch in den Priesterhäusern sind einige alte Spielgegenstände zu sehen. Nach einer kurzen Führung dürfen Kinder mittelalterliche Brettspiele selber ausprobieren.

Das rote Gold steht in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im Fokus, daneben gibt es jede Menge weiterer (Kunst-)Schätze hinter den alten Mauern zu entdecken. Geschmiedet zu Schmuck, Geräten und Waffen (Ötzi trug ein Kupferbeil bei sich!), nutzen wir Kupfer heute eher unbewusst: Egal ob Handy, Waschmaschine oder Auto, überall steckt Kupfer drin. Zeit also, diesen Tausendsassa, Leitwolf und Verwandlungskünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Anschluss an den Rundgang wird im Museumsgarten experimentiert und Kupfer hergestellt – kleiner Imbiss in grün und rot inklusive. Zum Abschluss wird den Kunstsammlungen noch aufs Dach (übrigens auch aus Kupfer!) gestiegen und die Aussicht vom Museumsturm genossen.

In den Priesterhäusern Zwickau ist ein alter Fußboden mit wunderlichen Tierpfotenabdrücken zu bestaunen. Was haben sie zu bedeuten und wie sind sie dorthin gekommen? Sind es Glücksbringer? Gut möglich! Am 6. August können sich interessierte Kinder auf die Spuren von Tierpfotenabdrücken begeben und im Anschluss eigene kleine Glücksbringer bemalen.

Neben den vielen Terminen können sich die Ferienkinder auch eigenständig mit einem Audioguide (Kinderführung 1 Euro, Erwachsene 2 Euro) auf Entdeckungsreise durch die Museen begeben und uralte Versteinerungen und große Segelschiffe erleben, Fischer und Vogelhändler, Kumpels und Mönche treffen, die Bewohner der Priesterhäuser und das Bornkinnl, Menschen in prächtigen Kleidern und Bilder mit wunderschönen Blumen kennenlernen. Im Übrigen gibt‘s die Hörführung nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.
Für Kindergruppen besteht auch die Möglichkeit, verschiedenste Angebote – wie beispielsweise „Was tanzt in dir?“, „Urlaubsreif“ oder „Märchenführung durch die Priesterhäuser“ zu buchen. Detaillierte Informationen dazu findet man auf der Internetseite der jeweiligen Einrichtung unter „Museum erleben“.

Der Museumseintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei sowie am 1. Mittwoch im Monat für alle Besucher.

Das Programm im Überblick

Mittwoch, 10. Juli, 15 Uhr
Dienstag, 30. Juli, 15 Uhr
SCHREIBEN WIE ZUR LUTHERZEIT
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Computer, Tablet, Smartphone – heute ist das Schreiben von Texten keine Frage des Fingerspitzengefühls mehr. Kaum zu glauben, dass bis in die Neuzeit hinein die Gänsefeder das gängige Schreibinstrument gewesen ist. Noch vor Einführung des Buchdrucks haben Mönche ganze Bibliotheken mit handgeschriebenen Büchern gefüllt – eine Meisterleistung! In dem Ferienprogramm sollen Kinder selber „zur Feder greifen“ und die alte Kurrentschrift kennenlernen, die auch Martin Luther nutzte. Zum Abschluss dürfen die Schriftstücke gesiegelt und mit nach Hause genommen werden.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Freitag, 12. Juli, 15 Uhr
Freitag, 19. Juli, 15 Uhr
FAMILIENFÜHRUNG
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
In dieser besonderen Führung entdecken wir, wie im Mittelalter das alltäglichste aller Bedürfnisse gestillt wurde: Was und wie wurde gegessen und getrunken? Welche Tischmanieren gab es? Stimmt es, dass rülpsen und schmatzen am Esstisch Zeichen des Wohlbefindens waren? Und was hat es mit dem Spruch, seinen „Löffel abgeben“ auf sich? Als kleine Erfrischung wird zum Schluss eine leckere Limonade ausgeschenkt.
Dauer: ca. 60 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Mittwoch, 17. Juli, 14 Uhr
Donnerstag, 1. August, 15 Uhr
SPANNENDES DETEKTIVSPIEL IN DEN PRIESTERHÄUSERN
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Zwickau im Jahre 1407. In der Stadt rumort es. Gerüchte über ein großes Verbrechen auf dem Hauptmarkt machen die Runde. Der Täter ist noch nicht gefasst. In den Priesterhäusern haben sich aber Hinweise versteckt. Bist du ein Detektiv und kannst den Fall lösen?
Altersempfehlung: 10 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Dienstag, 23. Juli, 15 Uhr
Donnerstag, 25. Juli, 15 Uhr
MITTELALTERLICHE SPIELE WIEDERENTDECKEN
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Die Menschen des Mittelalters hatten einen ausgeprägten Sinn für Spiel und Spaß. Beliebte Kinderspiele wie Mühle oder Murmeln sind noch heute bekannt. Auch in den Priesterhäusern sind einige alte Spielgegenstände zu sehen. Nach einer kurzen Führung dürfen Kinder mittelalterliche Brettspiele selber ausprobieren.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Donnerstag, 1. August, 16 Uhr
Mittwoch, 14. August, 16 Uhr
KUPFER. VOM BODEN AUFS DACH… UND INS MUSEUM!
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, Lessingstraße 1
Ganz sicher haben es die Menschen schon vor 6000 Jahren aufgesammelt: Kupfer, das Metall mit der schön rötlich glänzenden Farbe! Geschmiedet zu Schmuck, Geräten und Waffen (Ötzi trug ein Kupferbeil bei sich!), nutzen wir Kupfer heute eher unbewusst: Egal ob Handy, Waschmaschine oder Auto, überall steckt Kupfer drin. Zeit also, diesen Tausendsassa, Leitwolf und Verwandlungskünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. In der Abteilung „Schätze der Erde“ können zunächst spektakuläre Funde aus Zwickauer Steinkohleschächten bestaunt werden: Sechs Bleche reines Kupfermetall, sogenanntes gediegenes Kupfer, bis zu 30 Zentimeter im Durchmesser! Doch warum sind manche türkisgrün verfärbt? Apropos Farbe: Die Schönheit der Kupferminerale Malachit und Azurit ist beneidenswert, kein Wunder also, dass sie als kostbare Malfarben benutzt wurden. In der Abteilung „Alte Meister“ begleiten wir dann mutige Matrosen auf ihren stolzen Segelschiffen, die wertvolle Fracht geladen haben, vielleicht Kupfer oder Farbe? Und wir schauen uns an, dass Kupfer auch gern eine Verbindung mit anderen Metallen eingeht, um kunstvoll glänzend ins Museum gestellt zu werden. Preisfrage: Was ist grün und wird auf Knopfdruck, ähm im Feuer rot? Genau: Kupfer! Glaubt ihr nicht? Dann probiert es doch einfach selbst aus: Im Anschluss an den Rundgang experimentieren wir im Museumsgarten und stellen Kupfer her – kleiner Imbiss in grün und rot inklusive. Zum Abschluss steigen wir den Kunstsammlungen noch aufs Dach (übrigens auch aus Kupfer!) und genießen die Aussicht vom Museumsturm.
Altersempfehlung: 7 bis 12 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Dienstag, 6. August, 15 Uhr
KINDERPROGRAMM ZUM OBJEKT DES MONATS AUGUST
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Das Objekt des Monats August ist ein alter Fußboden mit wunderlichen Tierpfotenabdrücken. Was haben sie zu bedeuten und wie sind sie dorthin gekommen? Sind es Glücksbringer? Gut möglich, weshalb wir im Anschluss an eine kurze Führung eigene kleine Glücksbringer bemalen wollen.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Museumsnacht Zwickau 2018

Museumsnacht Zwickau 2018

MUSEUMSNACHT ZWICKAU 2018Die Museumsnacht Zwickau findet 2018 am Samstag, dem 5. Mai als Abschluss der Festwoche „900 Jahre Zwickau“ statt. Beginn ist lange vor Einbruch der Dämmerung, das Ende erst Mitternacht. Entdecken Sie die einzigartige Vielfalt der Sammlungen, lassen Sie sich überraschen von Geschichten aus Kunst und Kultur, erzählt in geschichtsträchtigen Häusern. Shuttle-Busse stellen die Verbindung her. Zum Einsatz kommen in diesem Jahr zwei Omnibusse: ein Robur LO 3000 sowie ein 200er Ikarus (Baureihe von 1989). Beide können mit den Eintrittsbändchen genutzt werden.Die Kultureinrichtungen thematisieren Zwickauer Stadtgeschichte mit einem vielfältigen Programm von A wie Auto bis Z wie Zwickauer Persönlichkeiten.So vielfältig wie das Programm präsentieren sich auch die Dauer- und Sonderausstellungen in den Häusern. Dort begegnet dem Besucher Max Pechstein und Robert Schumann, er hört Geschichten zur Geschichte, sieht moderne Kunst oder funkelnde Steine und erfährt so manches Detail über den Trabant.Detaillierte Informationen erhalten Sie unter www.zwickau.de/museumsnacht. Unterstützt wird der Event von KMS Krauß | Mäckler | Partner und der Zwickauer Energieversorgung GmbH.Sondereintritt zum StadtjubiläumDie Eintrittsbändchen für die Museumsnacht sind ab dem 23. April in den beteiligten Einrichtungen und der Tourist Information erhältlich. Mit ihnen können sowohl sämtliche Angebote als auch der Shuttleverkehr mit den historischen Omnibussen genutzt werden.Eintritt:• 3 €• Ermäßigt: 2 € (Kinder und Jugendliche zwischen 4 und vollendetem 18. Lebensjahr; Schüler, Berufsschüler und Vollzeit-Studenten über dem 18. Lebensjahr gegen Vorlage eines gültigem Nachweises, Zwickau-Pass-Inhaber, für Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung von mind. 50 %• Freier Eintritt zum bis vollendetem 3. Lebensjahr, Begleitperson Schwerbehinderte, max. zwei Begleitpersonen bei Schulklassen und KindergruppenVeranstalter• August Horch Museum Zwickau• Galerie am Domhof Zwickau• KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum• Priesterhäuser Zwickau• Ratsschulbibliothek Zwickau• Robert-Schumann-Haus Zwickau• Stadtarchiv Zwickau• Theater Plauen-ZwickauQuelle: Presse- und OberbürgermeisterbüroStadtverwaltung ZwickauHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

Museumsnacht Zwickau 2018 1
Die Stadt als Kunstprojekt – KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU zeigen ab 24. März Sonderausstellung zum Stadtjubiläum

Die Stadt als Kunstprojekt – KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU zeigen ab 24. März Sonderausstellung zum Stadtjubiläum

DIE STADT ALS KUNSTPROJEKTKUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU zeigen ab 24. März Sonderausstellung zum StadtjubiläumIn einer gegenwartsbezogenen Ausstellung zum Stadtjubiläum, die vom 24. März bis 17. Juni 2018 gezeigt wird, beschäftigen sich Till Exit, Matthias Hoch und Heidi Specker medienübergreifend mit der Vergangenheit und der Gegenwart Zwickaus. Ergänzend werden im kurzen Wechsel historische Stadtansichten gezeigt. Begleitend zur Sonderausstellung bieten die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum ein umfangreiches Rahmenprogramm an, bei dem es um „Zwickauer Originale“, „Stadtgespräche“ und die „Junge Stadt“ geht. Die Vernissage von „Die Stadt. Ein Kunstprojekt zum Stadtjubiläum“ findet am Freitag, dem 23. März 2018 um 18 Uhr statt.DAS PROJEKTIm Jahr 2018 feiert Zwickau ihre erste urkundliche Erwähnung vor 900 Jahren. An vielen Orten steht deshalb die Historie der Stadt im Mittelpunkt. Die Stadt im Allgemeinen – und auch Zwickau – war schon immer Gegenstand künstlerischer Reflexion, meist in Form der klassischen Stadtbild-Dokumentation. Hier fällt auf, dass bereits im 19. Jahrhundert einerseits romantisierende Ansichten von Zwickau entstanden, im Zuge der Industrialisierung aber gleichzeitig Stadtbilder mit rauchenden Schloten stolz vom Aufschwung Zwickaus als Bergbau- und Industriestadt berichten. Diese, zwischen Romantik und Fortschritt pendelnden Pole, werden im Rahmen der Ausstellung thematisiert.Zwickau wirbt mit dem Slogan „Automobil- und Robert-Schumann-Stadt“, also: Moderne und Mobilität versus Romantik und Träumerei! Das Zusammenspiel und die Abhängigkeit von Wirtschaft und Kultur erfährt hier bereits ein vieldeutiges Bild. Mit Horch und Trabant ist Zwickau früh Standort der Fahrzeugproduktion geworden. Dies prägt die Stadt wirtschaftlich als Industriestandort, als Arbeiterstadt – bis heute. Die Künstler Heidi Specker und Matthias Hoch, die bereits viele Orte der Welt erkundet haben, begeben sich auf die Suche nach Bildern und Symbolen der „Automobil- und Robert-Schumann-Stadt“ – mit entsprechend unterschiedlichen fotografischen wie konzeptionellen Ansätzen und Fragestellungen. Matthias Hoch begleitete den aktuellen Prozess in der Automobilproduktion fotografisch. Hochs Sicht, von außen auf den hochtechnisierten Produktionsort mit seiner funktionalen wie kühlen Atmosphäre, spiegelt die Herstellung eines der virilen Kult- und Prestigeobjekte des 20. Jahrhunderts, das derzeit einen massiven Wertewandel erfährt.Heidi Specker beschäftigt sich am Beispiel der Schumanns mit Kulturbildern, die überliefert werden und ebenfalls Rückschlüsse auf einen gesellschaftlichen Wandel zulassen. So zierte Clara Schumann, von 1990 bis zur Einführung des Euro, den 100 D-Mark-Schein. Genau 100 D-Mark leiteten zur Wende als „Begrüßungsgeld“ den gesellschaftlichen Umbruch ein. Hier zeigt sich der vielschichtige Zusammenhang von Gesellschaft und Individuum, von Geschichte oder Geschichtsschreibung und dem persönlichen Erleben. Der Wandel – wirtschaftlich und sozial – wird in kulturellen Codes überliefert, mit denen sich Hoffnungen und Träume verbinden, die gleichermaßen Brüche in Biographien bedeuten können. Till Exit beschäftigt sich mit der Stadt als Projektionsfläche für Utopien. Seine monumentale Skulptur verbildlicht die Visionen für einen zukünftigen Ort des Zusammenlebens ebenso wie die Suche nach den Kulturschichten, auf denen immer wieder „gebaut“ wird.Im kurzen Wechsel werden aus den musealen Sammlungen und dem Stadtarchiv Zwickau zudem folgende Präsentationen zu sehen sein:

  1. März. bis 15. April. 2018Stadtansichten – Aquarelle und Farblithografien aus dem 19. Jahrhundertu. a. von Anton Arrigoni, Christian Gotthilf Demmrich und Oskar Mothes

  2. April. bis 6. Mai. 2018Historische Postkarten aus dem Stadtarchiv

  3. bis 27. Mai 2018Stadtansichten – Gemälde aus dem Museumsbestandu. a. von Johann Gottfried Pulian, Paul Schmidt-Roller, Gert Fröbe und Elisabeth Decker

  4. Mai bis 17. Juni 2018Zwickauer Originale – PorträtsGrafiken und Gemälde aus der Sammlungu. a. Carl Gottlob Mittenzwey, Max Pechstein, Hildebrand Gurlitt und Tatjana Lietz

DIE KÜNSTLERHEIDI SPECKER wurde 1962 in Damme geboren und studierte ab 1984 Design, Fotografie-/Film-Design an der Fachhochschule Bielefeld, das sie 1990 mit dem Diplom Design und Visuelle Kommunikation abschloss. 1991 erhielt sie ein Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks und 1992 ein Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen. 1995 wurde sie Meisterschülerin von Joachim Brohm an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 2011 ist sie Professorin für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie lebt in Berlin und Leipzig.MATTHIAS HOCH studierte von 1983 bis 1988 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Nach einem DAAD-Studienaufenthalt an der Universität Essen (1990) und einem Meisterschülerstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig (1991–92) lehrte er von 1993 bis 1998 als künstlerischer Assistent an der HGB Leipzig. 2003 erhielt er ein Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, 2013 ein Stipendium des Goethe-Instituts für die Villa Kamogawa in Kyoto. Er lebt in Leipzig.TILL EXIT ist Spezialist für räumliche Situationen. Geboren 1962 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), hat er bis 1995 an der HGB studiert. Installationen und Videoarbeiten, aber auch diverse Arbeiten für die Bühne sind seither entstanden. Dauerhafte Installationen hat er beispielsweise für die Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig (Bibliothek) als auch für den Bundestag in Berlin gestaltet.Seit 2001 übernahm Till Exit verschiedene Lehraufträge im Bereich Medienkunst und theatraler Raum, u. a. an der Academy of Fine Arts Vienna Chelsea College of Art and Design London (2001-2012), an der Byam Shaw School of Art London (2003-2004), an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (2011-2014) und an der Akademie der bildenden Künste in Wien (seit 2014).DAS PROGRAMMIn einem begehbaren Diskussionsraum, als Teil der Ausstellung, werden Themen und Fragen zur Stadtgeschichte sowie zur Stadtentwicklung und zum sozialen Miteinander reflektiert. Der Blick in die Geschichte zeigt, dass sich immer wieder die Stadt- und Bevölkerungsstrukturen und damit das Leben und der Alltag der Menschen änderten. Dieser Wandel – wirtschaftlich und sozial – wird in kulturellen Codes überliefert, mit denen sich Hoffnungen und Träume verbinden, die aber auch radikale Brüche in Lebensläufen bedeuten können. Unterstützt wird das Projekt durch die Gruppe „Zwickau 2050“, die sowohl aus freien Architekten als auch dem Stadtplanungsamt Zwickau besteht und ehrenamtlich in den Bereichen Stadtentwicklung und Stadtplanung arbeitet. Auf Initiative dieser Gruppe hat sich Zwickau am größten europäischen Ideenwettbewerb für Wohn- und Städtebau für junge Architekten (Europan) beteiligt. Die Preisträgerentwürfe werden in der Ausstellung erstmals vorgestellt. Das umfangreiche Programm ermöglicht, mit unterschiedlichen Formaten in Vorträgen, Konzerten, Workshops und Diskussionen die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt auszuloten.ZWICKAUER ORIGINALEMittwoch, 28. März, 18 UhrChristian Daum. „In ganz Europa berühmt“Vortrag mit Lutz Mahnke, Ratsschulbibliothek Zwickauregulärer MuseumseintrittDonnerstag, 19. April, 18 UhrHildebrand Gurlitt: Ein Museumsmann im FocusVortrag mit Petra Lewey, Kunstsammlungen ZwickauEintritt frei im Rahmen der Tage für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region (16. April bis 01. Mai 2018) www.zwickauer-demokratie-buendnis.deSonntag, 03. Juni, 15 UhrPeter Breuer: „Malergeselle aus Zwickau“Vortrag mit Katharina Flügel, Kunsthistorikerin und emeritierte Professorin für Museologieregulärer MuseumseintrittMittwoch, 13. Juni, 18 UhrMax Pechstein: „…auf daß auch in dieser Wüste [Zwickau] eine Oase entstehen möge.“Szenisches Spiel mit Jörg Simmat, Schauspielerregulärer MuseumseintrittSTADTGESPRÄCHEFreitag, 13. April, 18 UhrZwickau – Von Auto bis SchumannÖffentlicher Rundgang mit den Künstlern Till Exit, Matthias Hoch und Heidi Speckerund Turmbesteigung (witterungsabhängig)Eintritt 6 Euro / ermäßigt 3,50 EuroDonnerstag, 26. April, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)Zukunftsvision ZwickauArchitekten, Stadtplaner und Politiker sprechen über die Initiative „Zwickau 2050“; Vortrag mit Michael Rudolph (Europan) und Sebastian Kriegsmann (Zwickau 2050); Diskussion mit Peggy Meischner, Architektin, Michael Uhlig, Architekt, Rainer Eichhorn, Oberbürgermeister a.D., Kathrin Köhler, Baubürgermeisterin und Helmut Pfefferkorn, Leiter des Bauplanungsamtes a.D.Eintritt frei im Rahmen der Tage für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region (16. April bis -01. Mai 2018) www.zwickauer-demokratie-buendnis.deSonnabend, 26. Mai, 17 UhrDie Stadt – Ihre Komponisten und KompositionenKonzert mit Georg Christoph Sandmann (Klavier, Moderation) und Felix-Tillmann Groth (Bassbariton); Vertonungen von Schumann, Pfitzner, Göhler u. a.Eintritt 8 Euro / ermäßigt 5 EuroMittwoch, 30. Mai, 18 UhrGetanzte StadtKurzfilme und Tanzperformance mit dem Mondstaubtheater Zwickauregulärer MuseumseintrittDonnerstag, 07. Juni, 18 UhrDer Fall Gurlitt. Die wahre Geschichte über Deutschlands größten KunstskandalVortragspräsentation mit Buchautor Maurice Philip Remyunterstützt vom Verlag EUROPA in Kooperation mit „Zwickauer Literaturfrühling“www.zwickauer-literaturfruehling.deregulärer MuseumseintrittJUNGE STADTDonnerstag, 05. April, 14.30 bis 17 UhrDienstag, 15. Mai, 14.30 bis 17 UhrDienstag, 12. Juni, 14.30 bis 17 UhrMeine Stadt ist bunt. Offene KinderwerkstattEs wird entdeckt, gezeichnet, gespielt und gebaut. Für Kinder ab 6 Jahren, Eltern willkommenregulärer MuseumseintrittReihe: Jugendliche und ihre Stadt. Offenes Stadtlaborin Zusammenarbeit mit Alter Gasometer e. V., Soziokulturelles Zentrum ZwickauDienstag, 24. April, 14.30 bis 18 UhrDienstag, 05. Juni, 14.30 bis 18 UhrKrea-DienstagKreatives Gestalten in der AusstellungFreitag, 04. Mai, 15 bis 19 UhrSound of the CityBandproben und kleine Muggenregulärer MuseumseintrittFESTWOCHE „900 Jahre Zwickau“

  1. bis 05. Mai, 21 bis 24 UhrFestival of Lights im öffentlichen StadtraumLichtinstallation an den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museumwww.900jahre-zwickau.de

Donnerstag, 03. Mai, 19.30 UhrÖffentliche Führung in den mineralogisch-geologischen SammlungenEintritt 6 Euro / ermäßigt 3,50 EuroFreitag, 04. Mai, 19.30 UhrÖffentliche Führung im Max-Pechstein-MuseumEintritt 6 Euro / ermäßigt 3,50 EuroSonnabend, 05. Mai, 18 bis 24 UhrMuseumsnacht ZwickauEs finden verschiedene Programme unter dem Thema „Stadtblicke“ statt.Sonderticket 3 EuroFÜHRUNGENMittwoch, 04. April, 18 UhrSonntag, 22. April, 15 UhrMittwoch, 23. Mai, 18 UhrDie Stadt von unten und obenÖffentliche Führung mit Turmbesteigung (witterungsabhängig)Eintritt 6 Euro / ermäßigt 3,50 EuroSonntag, 08. April, 15 UhrSonntag, 10. Juni, 15 UhrÖffentliche Führungen im Max-Pechstein-MuseumEintritt 6 Euro / ermäßigt 3,50 EuroSonntag, 13. Mai, 10 bis 18 UhrFührungen zum Internationaler Museumstag11 Uhr Öffentliche Führung durch die Kunstsammlungen mit Turmbesteigung (witterungsabhängig)15 Uhr Öffentliche Führung im Max-Pechstein-MuseumEintritt freiFührungen für private Gruppen und SchulklassenTerminvereinbarung unter 0375 834510 oder fuehrungen-kunstsammlungen@zwickau.deQuelle: KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-MuseumHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

Die Stadt als Kunstprojekt - KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU zeigen ab 24. März Sonderausstellung zum Stadtjubiläum 3
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU laden zu Bodenfest ein

KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU laden zu Bodenfest ein

KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU laden zu Bodenfest einZum Abschluss der Ausstellung „Bodenschätze. Geschichte(n) aus dem Untergrund“ laden die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU sehr herzlich zum BODENFEST ein, das am Freitag, dem 13. Oktober 2017 von 17 bis 21 Uhr stattfindet. Kinder mit ihren Familien können sich auf einen spannenden Abend rund um den Boden und alles, was in ihm steckt, freuen. Es gibt eine archäologische Grabung mit Schatzsuche, Besucher können Sandbilder und Mosaikmandalas gestalten oder mit Erdfarben malen. Der Film „Bodenkantate“ wird gezeigt und Fossilien und Minerale können gekauft werden. Passend zur Jahreszeit präsentiert eine kleine Ausstellung die wichtigsten Pilzsorten, Beratung inklusive.Die Taschenlampenführung „Leuchtende Steine“ durch die mineralogisch-geologische Sammlung der KUSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum findet jeweils um 18, 19 und 20 Uhr statt. Taschenlampen sollten unbedingt mitgebracht werden. Geschichten und Malaktionen rund um „Fridolin den Regenwurm“ beginnen um 17.30, 18.30 und 19.30 Uhr.Der Förderverein „Max Pechstein – Kunstsammlungen Zwickau e.V.“ sorgt für ein herbstliches Imbissangebot. Der Eintritt zum Bodenfest ist frei. Die Ausstellung selbst ist dann noch bis einschließlich Sonntag, dem 15. Oktober zu sehen. Quelle: Presse- und OberbürgermeisterbüroStadtverwaltung ZwickauHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

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