Charles Leclerc würde Lewis Hamilton als Teamkollegen begrüßen

Charles Leclerc würde Lewis Hamilton als Teamkollegen begrüßen

Der junge Monegasse Charles Leclerc hat vergangene Formel 1 Saison auf sich aufmerksam gemacht. Nicht nur seine Performance auf den Rennstrecken, sondern auch sein Verhalten gegenüber seinem Stallkollegen, der Konkurrenz und den Medien, war nicht immer einwandfrei. Erst kürzlich goss er erneut Öl ins Feuer, als er gegenüber der Presse äußerte, dass er Lewis Hamilton als Teamkollegen begrüßen würde.

Streit mit Vettel

Leclerc, der schon immer gerne seine Ellbogen zeigt und darauf pocht, der beste Rennpilot im Feld zu sein, sorgte früh in der Saison für internen Streit bei Ferrari. Während manche seine Aussagen und Einstellung als für einen Formel 1 Fahrer nötigen Egoismus einordnen, bescheinigten andere dem jungen Rennfahrer mangelnden Respekt. Er forderte schon früh die Rolle als Nummer 1 Fahrer im Team und äußerte sich wiederholt, dass der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel zu langsam sei und Ferrari ihn bei der Strategie bevorzuge. Der Streit gipfelte beim Großen Preis von Brasilien, als sich die beiden Ferrari-Piloten in die Quere kamen und sich gegenseitig in aussichtsreicher Position von der Strecke schossen.

Bild: https://ibb.co/rkWP4Zq

Quelle: bwin

Hamilton als möglicher Teamkollege

Da für die Saison 2021 große Änderungen im Reglement der Rennserie geplant sind, wird es auch viele Umwälzungen im Feld der Formel 1 geben. Dabei ist es durchaus möglich, dass einige Topteams der Königsklasse im Motorsport den Rücken kehren und Topfahrer unerwartete Teamwechsel machen werden. So wurde auch kürzlich über einen möglichen Wechsel von Lewis Hamilton zu Ferrari spekuliert. Darauf angesprochen äußerte sich Leclerc überraschend positiv. Als einer der jungen Rennfahrer, die seit Jahren versuchen, die Dominanz vom britischen Weltmeister zu durchbrechen, würde er es begrüßen Lewis Hamilton als Teamkollegen zu haben. „Am Ende sind wir in der Formel 1und wollen gegen die Besten kämpfen. Dieses Jahr hatte ich die große Chance, gegen den vierfachen Weltmeister Vettel zu kämpfen und ich habe sehr viel von ihm gelernt.“

Ferrari 2020 wieder mit Vettel und Leclerc

Ein möglicher Wechsel Hamiltons ist aber noch Zukunftsmusik. Für nächstes Jahr steht bei Ferrari die Fahrerpaarung Vettel und Leclerc. Experten sind jetzt schon gespannt, wie der teaminterne Kampf weitergehen wird. In der abgelaufenen Saison konnte der junge Monegasse 24 Punkte mehr sammeln, als sein deutscher Kollege. Dieser zeigt sich aber nach verkorkster Saison sehr motiviert und will beweisen, dass er besser ist, als Leclerc. Es ist schwer einzuschätzen, wer aktuell der Bessere ist. Leclerc zeigte zwar teils spektakuläre Leistungen auf der Strecke, doch auch Vettel konnte durchaus Glanzpunkte setzen. Zudem hängt vieles von der Technik und der Performance der Autos ab. Zwar sind diese bei Ferrari nahezu baugleich, doch können kleine Fehler in der Strategie und Einstellung des Rennwagens zu deutlichen Punktverlusten führen.

Quelle: Bernhard Holz

Mercedes-AMG Motorsport

Mercedes-AMG Motorsport

 

Die Saison in Zahlen: Das Team erkämpfte sich in der Saison 2019 zum sechsten Mal in Folge das WM-Double. Neben dem Pokal für den Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeister geht auch jener für den WM-Zweiten für Valtteri an einen Silberpfeil-Piloten. Mit insgesamt 413 WM-Punkten überbot Lewis in dieser Saison seine eigene Bestmarke um fünf Zähler. Lewis hat aber nicht nur allein einen neuen Punkterekord aufgestellt, sondern auch in Zusammenarbeit mit Valtteri. Gemeinsam fuhren sie für das Team 739 Punkte in der Konstrukteurs-WM ein. Das entspricht knapp 80 Prozent der maximal möglichen Punkte. Im Laufe der 21 Saisonläufe absolvierte Lewis 511 Führungsrunden respektive 2.538 Führungskilometer – mehr als jeder andere Fahrer im Feld. Bereits vor dem Rennen wurde Lewis mit dem Fastest Lap Award für die meisten schnellsten Rennrunden in der Königsklasse ausgezeichnet. Dies bestätigte er im Rennen mit seiner sechsten schnellsten Runde in diesem Jahr. In den 21 Saisonrennen stand Lewis 17 Mal auf dem Podium – ein Bestwert, den er sich mit Michael Schumacher und Sebastian Vettel teilt. Allerdings gelang ihm dieses Kunststück in diesem Jahr schon zum vierten Mal (2015, 2016, 2018, 2019). Mit insgesamt elf Siegen für Lewis und vier für Valtteri gewann Mercedes mit Abstand die meisten Rennen in dieser Saison. Dies gilt ebenso für die Ausbeute bei den Podiumsplatzierungen: Lewis (17) und Valtteri (15) fuhren insgesamt 32 Podien ein – genau eines mehr als alle anderen Teams zusammen. Hart umkämpft war die Jagd nach den Qualifying-Bestzeiten: mit 10:9 setzte sich Mercedes in dieser Disziplin am Ende hauchdünn gegen Ferrari durch. Die zehn Pole Positions des Teams teilen sich Lewis und Valtteri mit jeweils fünf zu gleichen Teilen untereinander auf.

Der Weltmeister in Zahlen: Für Lewis Hamilton war 2019 erneut eine Saison der Rekorde. Mit seinem sechsten Weltmeister-Titel schrieb er ein weiteres Stück Formel 1-Geschichte. Nur Rekordchampion Michael Schumacher hat mit sieben Titeln einmal häufiger den WM-Pokal gewonnen. Aber auch sonst schickt sich Lewis an, die Bestmarken in vielen Disziplinen zu brechen. In Abu Dhabi erzielte er seine 88. Pole Position und seinen 84. Grand-Prix-Sieg. Während er in der Pole-Statistik bereits mit großem Vorsprung an der Spitze liegt, rückt er bei den Siegen Rekordhalter Schumacher (91 Siege) immer näher.

Gleiches gilt auch bei den Podestplätzen: in seinen 250 Rennen stand Lewis 151 Mal auf dem Podium. Nur Schumacher hat mit 155 Podestplatzierungen noch mehr vorzuweisen. Mit 33 Punkteankünften in Folge hält Lewis zudem einen Rekord, den er in der Saison 2020 sogar noch weiter ausbauen kann.

Quelle: Mercedes-AMG Motorsport

Fahrerlager-Geschichten – Erfolgreicher Saisonabschluss in Abu Dhabi

Fahrerlager-Geschichten – Erfolgreicher Saisonabschluss in Abu Dhabi

Zahlen & Fakten aus Abu Dhabi: Der Große Preis von Abu Dhabi war ein perfekter Abschluss für die Formel 1-Saison 2019. Wie in den vergangenen sechs Jahren erwies sich der Yas Marina Circuit als ein erfolgreiches Pflaster für die Silberpfeile: Lewis erzielte den sechsten Mercedes-Sieg seit 2014 in Folge und seinen fünften auf diesem Kurs. Für Lewis war es der sechste Grand Slam in seiner Karriere bestehend aus Pole Position, schnellster Rennrunde und einem Start-/Ziel-Sieg. Sein Sieg auf dem Yas Marina Circuit war zudem sein 19. Start-/Ziel-Sieg in der Königsklasse, womit er den bisherigen Bestwert von Ayrton Senna einstellte. Bereits am Samstag sicherte er sich seine fünfte Pole in Abu Dhabi und die sechste des Teams auf diesem Kurs in Serie. Valtteri musste das Rennen nach einer Zurückversetzung vom Ende des Feldes in Angriff nehmen, kämpfte sich aber bravourös nach vorne und beendete das Saisonfinale nach einer furiosen Aufholjagd auf Platz vier – mit lediglich 0,944 Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten. Übrigens: Der Große Preis von Abu Dhabi 2019 war der 250. Grand Prix von Lewis Hamilton. Damit ist er nach Kimi Räikkönen der Fahrer mit den zweitmeisten Formel 1-Rennen im Starterfeld.

Quelle: Mercedes-AMG Motorsport

Fahrerlager-Geschichten – Erfolge bei Motorsport-Klassikern in Südfrankreich

Fahrerlager-Geschichten – Erfolge bei Motorsport-Klassikern in Südfrankreich

Mercedes-AMG Motorsport fuhr am vergangenen Wochenende Erfolge bei zwei Motorsport-Klassikern ein – dem Großen Preis von Frankreich und dem legendären 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring

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Stat-Attack – Frankreich: Am vergangenen Wochenende machte die Königsklasse zum zweiten Mal nach ihrem Frankreich-Comeback im vergangenen Jahr auf dem Circuit Paul Ricard Station. Für Lewis Hamilton erwies sich die Strecke in Le Castellet erneut als gutes Pflaster: wie im Vorjahr sicherte er sich sowohl die Pole Position als auch den Sieg. Alles in allem war es sein 79. Erfolg in der Formel 1, sein sechster in dieser Saison und sein zweiter auf französischem Boden. Bereits am Samstag fuhr Lewis seine 86. F1-Pole ein. Valtteri Bottas komplettierte als Zweiter den 50. Doppelsieg des Teams in der Königsklasse des Motorsports.

Auf nach Spielberg: Kaum war das Rennen in Frankreich zu Ende, begannen bereits die Vorbereitungen auf den nächsten Grand Prix. Aus Südfrankreich geht es direkt weiter nach Spielberg, wo schon am kommenden Wochenende mit dem Großen Preis von Österreich der neunte Saisonlauf stattfindet. Das Team verbindet mit dem Red Bull Ring bittersüße Erinnerungen. Zwischen 2014 und 2017 gelangen den Silberpfeilen vier Siege in Folge auf der Strecke in der Steiermark (zweimal Nico Rosberg, je einmal Lewis Hamilton und Valtteri Bottas). Vor einem Jahr erlebte das Team mit einem Doppelausfall in Spielberg jedoch den Tiefpunkt der Saison. In den vergangenen vier Jahren ging jeweils ein Mercedes-Fahrer von der Pole Position ins Rennen (zweimal Lewis und zuletzt zweimal in Folge Valtteri). Alles in allem kann die Marke mit dem Stern allerdings auf sieben Siege, sieben Pole Positions und 17 Podestplätze in Österreich zurückblicken.

Quelle: Mercedes AMG Motorsport