Callaway Competition mit neuem Look im ADAC GT Masters

Callaway Competition mit neuem Look im ADAC GT Masters

  • Callaway Competition im 13. Jahr in Folge mit Corvette im ADAC GT Masters
  • Nach drei Jahren neuer Look für die erfolgreiche Corvette C7 GT3-R
  • Fahrer für die Corvette präsentiert Callaway Competition im März

München. Callaway Competition greift in der ADAC GT Masters-Saison 2019 im neuen Look an. Für die 13. Saison in der Serie präsentiert der Rennstall aus Leingarten bei Heilbronn eine neue Lackierung für seine Corvette. Das dienstälteste und erfolgreichste Team der Serie vertraut auch 2019 auf die selbst entwickelte Corvette C7 GT3, die seit ihrem Debüt im ADAC GT Masters bisher neun Siege eingefahren hat. Das ADAC GT Masters startet vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison, alle Rennen werden live von SPORT1 im Fernsehen übertragen.

Von Callaway Competition gebaute Corvette haben bisher an jedem Rennen des ADAC GT Masters teilgenommen, das bleibt auch in der Saison 2019 so. “Wir freuen auf die neue Saison im ADAC GT Masters. In den vergangenen drei Jahren haben wir um den Titel gekämpft und das ist auch 2019 wieder unser Ziel. In unserer 13. Saison im ADAC GT Masters treten wir mit einer starken Fahrerpaarung an, die wir im März vorstellen werden”, sagt Teamchef Mike Gramke.

Corvette-Fans können sich bereits vor dem Saisonstart ein Bild vom neuen Look der Corvette machen. Ab dem Wochenende ist der US-Supersportwagen beim Corvette-Händler Kramm in Berlin ausgestellt.

Callaway Competition ist mit 30 Siegen, zwei Fahrertiteln (2013 und 2017) und zwei Teamtiteln (2009 und (2017) das erfolgreichste Team der Serie. Insgesamt haben von Callaway gebaute Corvette im ADAC GT Masters bisher 32 Laufsiege eingefahren.

Termine ADAC GT Masters 2019 *

26. – 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben
17. – 19.05.2019 Autodrom Most (CZ)
07. – 09.06.2019 Red Bull Ring (A)
09. – 11.08.2019 Circuit Zandvoort (NL)
16. – 18.08.2019 Nürburgring
13. – 15.09.2019 Hockenheimring Baden-Württemberg
27. – 29.09.2019 Sachsenring

Quelle: ADAC Motorsport

 

ADAC GT Masters-Finale:  Corvette-Sieg macht Titel-Vierkampf noch spannender

ADAC GT Masters-Finale: Corvette-Sieg macht Titel-Vierkampf noch spannender

  • Porsche, Corvette, Mercedes-AMG und Audi kämpfen am Sonntag um den Titel
  • Mann-Filter Team HTP gewinnt vorzeitig die Team-Wertung
  • Sheldon van der Linde neuer Champion der Pirelli-Junior-Wertung
  • Remo Lips mit Titelhattrick in der Pirelli-Trophy-Wertung

Hockenheim. Showdown im letzten Saisonrennen: Nach dem Sieg der Corvette-Piloten Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (29/Villingen, beide Callaway Competition) im vorletzten Saisonlauf in Hockenheim liegen vor dem Finalrennen am Sonntag (ab 13.00 Uhr live bei SPORT1) noch vier Fahrerpaarungen im Titelrennen. Dank Platz zwei im Samstagsrennen führt das Porsche-Duo Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) weiterhin die Gesamtwertung an. Da die Audi-Fahrer Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP) im Mercedes-AMG als Dritte und Vierte ins Ziel kamen, können auch sie sich weiterhin Hoffnungen auf die Meisterschaft machen. “Ich bin superhappy”, sagt Marvin Kirchhöfer. “Es wird morgen superspannend. Wir werden erneut alles geben.” Das Mann-Filter Team HTP gewann am Samstag bereits vorzeitig den Titel in der Team-Wertung, Sheldon van der Linde holte mit einem Klassensieg in der Pirelli-Junior-Wertung vorzeitig den Titel in der Nachwuchsfahrerwertung, Remo Lips durfte sich vorzeitig über den dritten Titel in Folge in der Pirelli-Trophy-Wertung freuen.

Keyfacts Hockenheimring, Hockenheim, Saisonlauf 13 von 14

Streckenlänge: 4,574 Kilometer
Wetter: 22 Grad, leicht bewölkt
Pole Position: Robert Renauer (Precote Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3 R), 1.38,481 Min.
Sieger: Marvin Kirchhöfer/Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R)
Schnellste Runde: Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R), 1.40,336 Min.

Spannende Zweikämpfe der Titelrivalen

Die Rennsieger Kirchhöfer und Keilwitz verbesserten sich bereits beim Start von der dritten auf die zweite Position. Danach machte Startfahrer Kirchhöfer Jagd auf Pole-Setter und Tabellenführer Renauer. In der neunten Runde beschleunigte er den Porsche-Fahrer schließlich ausgangs der Spitzkehre aus und eroberte die Führung. Mit einer Serie schneller Runden baute Kirchhöfer anschließend seinen Vorsprung bis zu den Boxenstopps auf knapp 2,5 Sekunden aus. Partner Keilwitz blieb auch nach dem Pflichtfahrerwechsel vorn. In der Schlussphase wurde er noch einmal von Renauers Teamkollege Jaminet unter Druck gesetzt, sah aber nach 36 Runden mit 0,746 Sekunden Vorsprung als erster die Zielflagge. Dank des dritten Saisonsieges verbesserten sich Kirchhöfer und Keilwitz auf den zweiten Rang der Fahrer-Wertung und liegen punktgleich mit Pommer/Götz zehn Zähler hinter den Tabellenführern Renauer/Jaminet.

Um den dritten Platz lieferten sich die weiteren Titelkandidaten einen engen Kampf: Kelvin van der Linde verteidigte diesen knapp gegen den Mercedes-AMG von Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim). Nachdem Startfahrer Pommer vom vierten Startplatz bis auf den siebten Rang zurückgefallen war, kämpfte sich Teamkollege Götz wieder auf Platz vier nach vorn. In der Schlussphase griff er van der Linde mehrmals an, kam aber nicht vorbei. Dank Rang vier sicherte sich ihr Rennstall Mann-Filter Team HTP vorzeitig den Gewinn der Team-Wertung. Sheldon und Kelvin van der Linde haben als Tabellenvierte nun 114 Zähler gesammelt und damit ebenfalls noch Titelchancen. 25 Punkte werden am Sonntag noch vergeben.

Ebenfalls in den Kampf um den letzten Podestplatz involviert waren die Audi-Markenkollegen Ricardo Feller (18/CH) und Christopher Haase (30/Kulmbach, beide BWT Mücke Motorsport), die sich am Ende mit Platz fünf zufriedengeben mussten. Mit Platz sechs holten Sven Barth (37/Eberbach) und Claudia Hürtgen (47/Archheim, beide RWT Racing) nicht nur ihr bisher bestes Saisonergebnis, sondern auch den dritten Sieg des Jahres in der Pirelli-Trophy-Wertung.

Davide Rigon (32/I) und Luca Ludwig (29/Bornheim, beide HB Racing) kamen im einzigen Ferrari im Feld auf Platz sieben vor dem Audi von Florian Spengler (30/Ellwangen) und Dries Vanthoor (20/B, beide EFP by TECE).

Timo Bernhard (37/Bruchmühlbach-Miesau) und Kévin Estre (29/F, beide KÜS Team75 Bernhard) zeigten als Neunte eine starke Aufholjagd. Die Porsche-Piloten waren nach einem Qualifying-Unfall von Bernhard vom 34. Startplatz ins Rennen gegangen. Der letzte Meisterschaftspunkt ging an Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Dominik Baumann (25/A, beide AutoArenA Motorsport) im Mercedes-AMG.

Dank Platz zwei in der Pirelli-Trophy-Wertung holte sich Audi-Fahrer Remo Lips zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg in der Klasse für Nichtprofis.

Stimmen der Sieger

Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): “Wir hatten eine ziemlich lange Durststrecke bis zu unserem nächsten Podestplatz. Das letzte Mal war uns dies am Red Bull Ring gelungen. Ich wusste, dass unser Auto im Rennen sehr gut sein würde, deshalb war ich mit Platz drei im Qualifying sehr zufrieden. Beim Überholmanöver um Platz eins habe ich ausgangs der Spitzkehre innen reingestochen und war dann eingangs der folgenden schnellen Rechtskurve vorn.”

Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): “Uns war vor dem Rennen klar, dass wir gewinnen müssen, um noch eine Chance im Titelkampf zu haben. Marvin ist super gefahren. Er sollte in der Anfangsphase attackieren und das hat er gut gemacht. Am Ende musste ich noch ganz schön kämpfen, da die Hinterreifen ziemlich abgefahren waren. Es war nicht so einfach.”

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ADAC GT Masters-Kalender 2018

13.04.-15.04.2018Motorsport Arena Oschersleben
27.04.-29.04.2018Autodrom Most (CZ)
08.06.-10.06.2018Red Bull Ring (A)
03.08.-05.08.2018Nürburgring
17.08.-19.08.2018Circuit Zandvoort (NL)
07.09.-09.09.2018Sachsenring
21.09.-23.09.2018Hockenheimring Baden-Württemberg

Quelle: ADAC Motorsport

 

Spannung pur: Zahlen und Fakten zum Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim

Spannung pur: Zahlen und Fakten zum Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim

  • 15 Fahrer von sechs Marken haben Meisterschaftschancen
  • Porsche-Piloten Robert Renauer und Mathieu Jaminet sind Tabellenführer
  • Vier Titel werden beim Finale noch vergeben

München. Der Countdown läuft: Nur noch wenige Tage bis zur spannendsten Meisterschaftsentscheidung in der Geschichte des ADAC GT Masters. Beim Saisonfinale in Hockenheim am kommenden Wochenende (21.-23. September) liefern sich noch 15 Fahrer mit Supersportwagen von sechs Marken einen echten Titelthriller. Bei 50 noch zu vergebenden Punkten sind die Top Vier der Gesamtwertung gerade einmal durch 17 Punkte getrennt. Die beiden Rennen des großen Finalwochenendes werden am Samstag (ab 14:30 Uhr) und Sonntag (ab 13:00 Uhr) von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.- Favoritenstellung: Das Punktepolster der Tabellenführer und Porsche-Piloten Robert Renauer und Mathieu Jaminet auf ihre engsten Verfolger, die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer und Maximilian Götz, beträgt gerade einmal vier Zähler. Das Audi-Duo Sheldon und Kelvin van der Linde liegt als Tabellendritter nur 13 Punkte hinter der Spitze, die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz 17 Zähler- Vielfalt: In Hockenheim haben noch Fahrer von Audi, BMW, Corvette, Mercedes-AMG, Lamborghini und Porsche Chancen auf den Meisterschaftsgewinn- Dramatik: Bisher ist die Titelentscheidung im ADAC GT Masters immer erst am letzten Rennwochenende gefallen. Das Finale wird zum achten Mal in Folge in Hockenheim ausgetragen. In den vergangenen Jahren wurde der Titel zwei Mal bereits am Samstag entschieden, fünf Mal fiel die Entscheidung erst im Finalrennen am Sonntag- Erfolgsfamilie: Sheldon und Kelvin van der Linde können sich beim Finale als erstes Brüderpaar überhaupt den Titel in der “Liga der Supersportwagen” sichern. Sheldon van der Linde führt zudem in der Pirelli-Junior-Wertung- Erfahrungsvorsprung: Von den 15 Titelkandidaten haben drei Piloten die Meisterschaft schon einmal gewonnen: Maximilian Götz (2012), Daniel Keilwitz (2013) und Kelvin van der Linde (2014)- Ausgeglichen: Das ADAC GT Masters präsentiert sich 2018 extrem ausgeglichen. In den bisherigen zwölf Rennen gab es elf verschiedene Siegerpaarungen von fünf Marken. Mit insgesamt 22 verschiedenen Piloten, die mindestens ein Rennen gewonnen haben, wurde der Rekord von 2015 eingestellt. Damals gab es jedoch mit acht Läufen zwei Rennen mehr als in dieser Saison- Dutzendfach: Noch mehr Vielfalt gibt es bei den Pole-Positions und schnellsten Rennrunden. In jedem Qualifying gab es einen anderen Pole-Setter und auch bei den schnellsten Rennrunden gab es zwölf verschiedene Piloten, die diese aufstellten- Als einzige Fahrerpaarung haben Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz in dieser Saison bisher zwei Rennen gewonnen. Dank ihres Doppelschlags auf dem Red Bull Ring haben sie auch die meisten Führungsrunden (66)- Routine: Daniel Keilwitz reist zum vierten Mal seit 2012 mit intakten Titelchancen zum Saisonfinale. Dazu verhalf der Champion von 2013 im vergangenen Jahr Teamkollege Jules Gounon zum Titel und belohnte sich selbst mit der Vizemeisterschaft- Titelquartett: Neben der Fahrer-Wertung fallen in Hockenheim auch die Entscheidungen im Team-Klassement sowie der Pirelli-Junior-Wertung und der Pirelli-Trophy-Wertung- Chancenreich: Sollte der Punktevorsprung nach dem Samtagsrennen 25 oder mehr betragen, kann sich das Mann-Filter Team HTP bereits vor dem zweiten Durchgang vorzeitig den Teamtitel sichern- Eilgenosse: Audi-Pilot Remo Lips kann in Hockenheim zum dritten Mal in Folge die Pirelli-Trophy-Wertung für Nichtprofis gewinnen. Der einzige verbliebene Titelrivale ist Porsche-Fahrer Jan-Erik Slooten- Bestwert: Fünf Mal hat Audi bereits in Hockenheim gewonnen – so oft wie kein anderer Hersteller im ADAC GT Masters- Siegertypen: Keiner stand in Hockenheim so oft ganz oben auf dem Podest wie Titelkandidat Daniel Keilwitz und Dominik Schwager. Beide triumphierten jeweils drei Mal- Frauenpower: Beide Fahrerinnen im aktuellen ADAC GT Masters-Feld haben bereits in Hockenheim gewonnen: Claudia Hürtgen siegte 2012, Rahel Frey 2015- Abwechslungsreich: Mit Audi, BMW, BMW Alpina, Corvette, Ferrari, Ford, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche siegten bereits neun verschiedene Marken in Hockenheim- Lokalmatadore: Mit AutoArenA Motorsport, Callaway Competition, RWT Racing und Team Rosberg haben mehrere Rennställe ihren Teamsitz weniger als 100 Kilometer von Hockenheim entfernt- Langstrecke: Mit 4,574 Kilometern ist keine andere Strecke im Kalender des ADAC GT Masters so lang wie die Rennstrecke in Baden-Württemberg. In der Parabolika werden die höchsten Topspeeds der Saison gemessen- Generalprobe: Die Teams und Fahrer des ADAC GT Masters stimmen sich bereits am Donnerstag mit drei Testsitzungen über insgesamt vier Stunden auf das Wochenende in Hockenheim ein- Toprunde: Der jetzige BMW-DTM-Pilot Philipp Eng stellte 2017 mit 1.37,511 Minuten einen neuen ADAC GT Masters-Qualifyingrekord in Hockenheim auf. Den Rundenrekord im Rennen hält seit 2017 Lamborghini-Fahrer Christian Engelhart (1.39,428 Min.)ADAC GT Masters-Kalender 2018

13.04.-15.04.2018 Motorsport Arena Oschersleben
27.04.-29.04.2018 Autodrom Most (CZ)
08.06.-10.06.2018 Red Bull Ring (A)
03.08.-05.08.2018 Nürburgring
17.08.-19.08.2018 Circuit Zandvoort (NL)
07.09.-09.09.2018 Sachsenring
21.09.-23.09.2018 Hockenheimring Baden-Württemberg

Quelle: ADAC Motorsport

 

Audi-Piloten Erhart und Kaffer gelingt Überraschungssieg

Audi-Piloten Erhart und Kaffer gelingt Überraschungssieg

 

  • Duo holt im Sonntagsrennen auf dem Sachsenring ersten ADAC GT Masters-Triumph
  • Dreifachsieg für Audi
  • Porsche-Fahrer Renauer/Jaminet übernehmen Tabellenführung

Hohenstein-Ernstthal. Zwei Überraschungssieger auf dem Sachsenring und ein Titelkampf, der vor dem Finale in Hockenheim in zwei Wochen noch spannender wird: Die Audi-Fahrer Elia Erhart (30/Röttenbach) und Pierre Kaffer (41/Schlieren, beide EFP by TECE) holten in einem von zahlreichen Safety-Car-Phasen geprägten Sonntagsrennen durch einen taktisch klug getimten Boxenstopp ihren ersten Sieg im ADAC GT Masters. Mit Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) gingen auch die weiteren Podestplätze an Piloten eines Audi R8 LMS. Dank Platz vier übernahmen die Porsche-Fahrer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) beim vorletzten Saisonlauf die Tabellenführung mit knappen vier Punkten Vorsprung. “Grandios. Mir fehlen die Worte”, jubelte Sieger Erhart. “Es war am Ende so ein harter Kampf. Ich habe gemerkt, dass Rennen fahren eine Kopfsache ist, und mein Kopf wollte unbedingt gewinnen.”Keyfacts Sachsenring, Hohenstein-Ernstthal, Saisonlauf 12 von 14

Streckenlänge: 3.645 Meter
Wetter: 15 Grad, leicht bewölkt
Pole Position: Klaus Bachler (KÜS Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R), 1.18,224 Min.
Sieger: Elia Erhart/Pierre Kaffer (EFP by TECE, Audi R8 LMS)
Schnellste Runde: Klaus Bachler (KÜS Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R), 1.20,647 Min.
Zuschauer: mehr als 20.000 am Wochenende

Pole-Setter Bachler führt in erster Rennhälfte Porsche-Pilot Klaus Bachler (27/A, KÜS Team75 Bernhard), der sich im Zeittraining den besten Startplatz gesichert hatte, verteidigte beim Start die Führung. Dahinter kollidierten in der zweiten Kurve mehrere Fahrzeuge – darunter auch der Mercedes-AMG der bisherigen Tabellenführer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP) -, weshalb das Rennen mit der Roten Flagge unterbrochen wurde. Nach dem anschließenden Restart behauptete Bachler vor dem Audi von Kelvin der Linde und dem Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL Mann-Filter Team HTP) bis zum Fahrerwechsel seine Spitzenposition.Eine Safety-Car-Phase zu Beginn des Boxenstopp-Fensters zur Bergung des BMW M6 GT3 von Jens Klingmann (28/Ermatingen, MRS GT-Racing) wirbelte das Feld durcheinander. Während nahezu das gesamte Feld zum Fahrerwechsel an die Box fuhr, bevor das Safety-Car auf die Strecke ging, blieb Kaffer auf der Strecke, übernahm die Spitze und übergab den Audi während der Safety-Car-Phase an Erhart. Damit lag der Audi auch nach dem Restart vorn, während Bachlers Partner Adrien de Leener (28/B) auf Platz sieben zurückgefallen war. Der Belgier fiel kurze Zeit später nach einer Kollision aus.Erhart wurde danach von seinen Verfolgern unter Druck gesetzt – allen voran von Sheldon van der Linde. Der 19 Jahre alte Südafrikaner versuchte in der Schlussphase mehrmals, am Audi-Markenkollegen vorbeizukommen, steckte aber schließlich zurück. Erhart gewann schließlich mit nur 0,317 Sekunden Vorsprung und sicherte sich und Startfahrer Pierre Kaffer den ersten Sieg im ADAC GT Masters. Auch für ihren Rennstall EFP by TECE war es der Premierentriumph.Die van-der-Linde-Brüder kamen wie am Vortag als Zweite ins Ziel und wahrten damit vor dem Saisonfinale in zwei Wochen in Hockenheim als Tabellenvierte ihre Titelchancen. Sheldon van der Linde holte damit zudem seinen zweiten Sieg des Wochenendes in der Pirelli-Junior-Wertung, in der er dank des Sieges auch seine Führung ausbaute. Rang drei ging mit den BWT-Mücke-Motorsport-Piloten Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke an weitere Audi-Fahrer.Als Vierte kamen die Porsche-Fahrer Robert Renauer und Mathieu Jaminet ins Ziel, die als neue Tabellenführer zum Saisonfinale reisen. Dahinter folgten mit ihren Markenkollegen Timo Bernhard (37/Bruchmühlbach-Miesau) und Kévin Estre (29/F, beide KÜS Team75 Bernhard) die Sieger von Samstag.Indy Dontje und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbek, beide Mann-Filter Team HTP) mussten sich, nachdem sie in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs lagen, mit Platz sechs zufriedengeben. Siebte wurden Nicolai Sylvest (21/DK) und Kim-Luis Schramm (21/Wümbach, beide Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) in einem weiteren Mercedes-AMG GT3.Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (29/Villingen, beide Callaway Competition) zeigten eine starke Aufholjagd und erkämpften sich vom 31. Startplatz aus als Achte noch drei Meisterschaftszähler. Auch das Corvette-Duo liegt so mit 19 Zählern Rückstand auf Tabellenrang drei noch im Titelrennen. Komplettiert wurde die Top Ten von Mikkel Jensen (23/DK) und Timo Scheider (39/Lochau, beide BMW Team Schnitzer) im BMW M6 GT3 und dem Audi-Duo Oscar Tunjo (22/CO) und Ivan Lukashevich (27/RUS, beide Phoenix Racing).Die bisherigen Tabellenführer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) blieben wie schon am Samstag ohne Punkte. Startfahrer Götz erlitt bei der Startkollision, die zur Rennunterbrechung führte, einen Reifenschaden und musste daher beim Restart vom Ende des Feldes starten. Am Ende sprang für das Duo der 16. Platz heraus. Pommer und Götz fehlen als Tabellenzweite vier Punkte auf die neuen Spitzenreiter Renauer/Jaminet.In der Pirelli-Trophy-Wertung holten Remo Lips (35/CH) und Maximilian Hackländer (28/Rüthen, beide Aust Motorsport) den Sieg. Lips baute damit seinen Vorsprung in der Wertung für Nichtprofis aus.Stimmen der Sieger Elia Erhart (EFP by TECE, Audi R8 LMS): “Als wir während des Safety-Cars unseren Boxenstopp machen konnten, habe ich gerechnet und war mir sicher, dass wir deutlich vor dem bis dahin führenden Porsche rauskommen würden. Ich hatte zum Schluss großen Druck von Sheldon, aber ich habe mich auf die Stellen konzentriert, wo er schneller war und habe dort immer viel Schwung mit auf die Geraden genommen. Dadurch konnte er mich nicht ausbremsen. Es war hart, aber alles fair. Jetzt wird gefeiert.”Pierre Kaffer (EFP by TECE, Audi R8 LMS): “Das Rennen war sehr turbulent. Beim ersten Start hatten wir viel Glück und sind nur leicht von einem anderen Fahrzeug getroffen worden. Unser Auto war gestern und heute im Rennen wirklich gut. Wir hatten natürlich mit dem Boxenstopp während des Safety-Cars Glück. Aber das nimmt uns sicher niemand übel. Jeder in dieser Serie arbeitet sehr hat für den Erfolg und heute waren wir die Glücklichen. Elia ist genau vor dem Safety-Car wieder rausgefahren und das hat uns nach vorn gebracht. In der Schlussphase ist er wohl den Stint seines Lebens gefahren. Vielen Dank an alle, die diesen Sieg möglich gemacht haben.”ADAC GT Masters-Kalender 2018

13.04.-15.04.2018Motorsport Arena Oschersleben
27.04.-29.04.2018Autodrom Most (CZ)
08.06.-10.06.2018Red Bull Ring (A)
03.08.-05.08.2018Nürburgring
17.08.-19.08.2018Circuit Zandvoort (NL)
07.09.-09.09.2018Sachsenring
21.09.-23.09.2018Hockenheimring Baden-Württemberg