Vorschau, FIA World Endurance Championship WEC, 4. Lauf Sakhir/Bahrain  Porsche geht als Führender der Weltmeisterschaft in letztes Rennen des Jahres

Vorschau, FIA World Endurance Championship WEC, 4. Lauf Sakhir/Bahrain Porsche geht als Führender der Weltmeisterschaft in letztes Rennen des Jahres

Stuttgart. Porsche möchte das äußerst erfolgreiche Motorsportjahr 2019 mit einem weiteren Glanzlicht beim Achtstundenrennen der FIA World Endurance Championship (WEC) am 14. Dezember in Bahrain abschließen. Der Sportwagenhersteller aus Stuttgart führt die Weltmeisterschaft nach Doppelerfolgen des neuen Porsche 911 RSR in Silverstone (Großbritannien) und Schanghai (China) sowie einem Podestplatz in Fuji (Japan) deutlich an. Auch in der Fahrerwertung liegen die beiden Porsche-Duos an der Spitze. In der GTE-Am-Kategorie setzen drei Kundenteams insgesamt fünf Porsche 911 RSR der Vorjahresspezifikation in dem Langstreckenrennen in der Golf-Region ein.

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Das Rennen
Der Bahrain International Circuit ist seit 2004 regelmäßig Austragungsort eines Formel-1-Grand-Prix. Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC gastierte erstmals in ihrem Gründungsjahr 2012 auf dem 5,412 Kilometer langen Rundkurs nahe der Hauptstadt Manama. Einzig in der „WEC Super Season“ 2018/2019 fand kein Langstreckenrennen in Sakhir statt. Bei der diesjährigen Rückkehr auf die herausfordernde Strecke trägt die FIA WEC zum ersten Mal einen Wertungslauf über acht Stunden aus. Die große Hitze bei Tag, die sinkenden Temperaturen bei Einbruch der Nacht sowie der oftmals mit viel Sand belegte Asphalt machen das Rennen für Teams, Ingenieure und Fahrer zu einer großen Herausforderung. Der Reifenverschleiß auf der Grand-Prix-Strecke mit den 15 Kurven gilt als entscheidender Faktor auf dem Weg zu möglichen Erfolgen. 2015 feierten hier die französischen Werksfahrer Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki im Porsche 911 RSR den Sieg in der GTE-Pro-Klasse.

Die Fahrer des Porsche GT Teams
Die Sportwagen-Weltmeister Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) wechseln sich am Steuer des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 ab. Das erfolgreiche Duo führt nach dem Sieg beim vergangenen Rennen in Schanghai sowie zwei zweiten Plätzen in Silverstone und Fuji die Gesamtwertung an. Die Sieger des Saisonauftaktes in Großbritannien, Richard Lietz (Österreich) und Gianmaria Bruni (Italien), fahren im Schwesterauto mit der Startnummer 91. Sein enormes Potenzial hat der neue Porsche 911 RSR im bisherigen Verlauf der Saison 2019/2020 zudem mit Pole-Positions in Japan und China unter Beweis gestellt.

Die Kundenteams
Das deutsche Kundenteam Dempsey-Proton Racing setzt zwei Porsche 911 RSR der Vorjahresspezifikation ein. In der Startnummer 77 wechselt sich Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) mit Teameigner Christian Ried (Schöneburg) und dem Italiener Riccardo Pera ab. Im Schwesterauto mit der Nummer 88 agiert unter anderem Porsche Young Professional Thomas Preining aus Österreich.

Im 911 RSR mit der Startnummer 56 des deutschen Kundenteams Project 1 ist Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) gemeinsam mit Egidio Perfetti (Norwegen) und David Heinemeier Hansson (Dänemark) im Einsatz. Das Fahrzeug mit der Nummer 57 teilen sich die beiden Niederländer Larry ten Voorde und Jeroen Bleekemolen mit dem Amerikaner Ben Keating. In der Startnummer 86 von Gulf Racing fährt das britische Fahrertrio Michael Wainwright, Ben Barker und Andrew Watson.

Der Porsche 911 RSR
Der neue Porsche 911 RSR (Modelljahr 2019) absolviert seine erste Saison in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Das – in Abhängigkeit vom Luftmengenbegrenzer – rund 515 PS starke Fahrzeug aus Weissach basiert auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS*. Im Vergleich zum äußerst erfolgreichen Vorgängermodell wurde das Auto für die GTE-Pro-Klasse der FIA WEC unter anderem in den Bereichen Fahrbarkeit, Effizienz, Ergonomie und Servicefreundlichkeit verbessert. Rund 95 Prozent aller Bauteile sind neu. Angetrieben wird der 911 RSR von einem Sechszylinder-Boxermotor mit 4,2 Liter Hubraum.

Die Zeiten
Das Achtstundenrennen der FIA WEC in Bahrain startet am Samstag, 14. Dezember um 15:00 Uhr Ortszeit (13:00 Uhr MEZ).

Das Rennen im TV und Internet
Das vierte Saisonrennen der FIA WEC wird auf www.sport1.de in voller Länge übertragen. Auch auf dem Pay-TV-Kanal Sport 1+ ist das gesamte Rennen in der Liveübertragung von 12:30 Uhr bis 21:30 Uhr zu sehen. Eurosport zeigt die Schlussphase des vierten Saisonlaufs ab 18:00 Uhr live auf dem Kanal Eurosport 2. Motorsport.tv überträgt das Rennen in voller Länge, in der kostenpflichtigen FIA WEC App sind ein 
Livestream und Livetiming verfügbar.

Stimmen vor dem Rennen
Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): „Ein nahezu beispiellos erfolgreiches Jahr für Porsche Motorsport geht mit dem Achtstundenrennen in Bahrain zu Ende. Wir wollen unsere traumhafte Form mit einem weiteren Erfolg untermauern. Mit dem Vorgängermodell des Porsche 911 RSR haben wir alle Weltmeistertitel und die Meisterschaft in Nordamerika gewonnen. Das neue Auto hat in der bisherigen WEC-Saison nahtlos an diese Erfolge angeknüpft. Zum Abschluss des Jahres wollen wir das Potenzial des neuen 911 RSR noch einmal darstellen und als Führende der Weltmeisterschaft ins Jahr 2020 gehen.“

Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport): „Der letzte Werkseinsatz 2019 wird eine große Herausforderung. Die Strecke in Bahrain ist physisch anstrengend, der Reifenverschleiß extrem hoch. Wir werden uns akribisch und konsequent vorbereiten wie immer. Porsche war bislang über große Distanzen immer ganz besonders stark – sowohl im Hinblick auf die Performance des Autos und der Fahrer als auch bezüglich der Strategie. Das wollen wir im Achtstundenrennen von Bahrain mit dem neuen Porsche 911 RSR noch einmal untermauern.“

Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Wir hatten mit unserem neuen Porsche 911 RSR einen Traumstart in die Saison. Zwei Doppelerfolge, zweimal Pole-Position, in jedem Rennen auf dem Siegerpodest und die Führung in allen Meisterschaften – was will man mehr? Natürlich beim nächsten Rennen daran anknüpfen und diese Erfolgsserie fortsetzen. Bahrain ist eine anspruchsvolle Strecke, zudem ist es das erste Rennen der Saison 2019/20 über eine wirklich lange Distanz. Die gesamte Mannschaft bereitet sich intensiv auf diese Herausforderung vor, um einen erfolgreichen Jahresabschluss für Porsche zu realisieren.“

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Nach dem Vierstundenrennen in China geht es nun in Bahrain über die doppelte Distanz. Das ist eine neue Herausforderung. Ein solches Langstreckenrennen bietet im Bereich Strategie ganz andere Möglichkeiten. Für uns Fahrer wird es anstrengend, denn die Streckencharakteristik bietet kaum Zeit zum Durchschnaufen im Cockpit. Zudem fordert der Asphalt die Reifen enorm. Wir sind mit dem neuen Porsche 911 RSR gut gerüstet für Bahrain und wollen die Meisterschaftsführung von Porsche mit in die zweite Saisonhälfte nehmen.“

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Ich persönlich verbinde sehr viele positive Erinnerungen mit Bahrain. In der Vergangenheit war das Rennen in Sakhir oft das Saisonfinale der WEC. In den Jahren 2013 und 2014 durfte ich dort meine Meistertitel feiern. Die Strecke meint es offenbar gut mit mir. Nun fahre ich erstmals im Porsche 911 RSR ein Rennen dort. Ich bin guter Dinge, dass wir unsere bisher starke Saison mit einem weiteren Topergebnis fortführen werden. Kurz vor der Weihnachtspause noch einmal Sonne tanken und viele Punkte sammeln – das ist das Ziel.“

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Abgesehen vom hohen Reifenverschleiß macht der Temperaturwechsel im Rennen die Suche nach dem optimalen Setup schwierig. Wir starten bei Sonnenschein in großer Hitze, später kühlt es deutlich ab. Wichtig ist, dass man unter allen Bedingungen stark ist. Bisher lief es mit zwei Podestplätzen in Silverstone und Fuji sowie dem Sieg in Schanghai bestens für uns. Wir wollen unsere Führung in der Gesamtwertung zum Abschluss des Jahres möglichst noch weiter ausbauen.“

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Nach unserem Sieg in Schanghai reisen wir als Meisterschaftsführende nach Bahrain. Die Stimmung könnte kaum besser sein. Wir werden auch im letzten Rennen des Jahres voll angreifen, denn wir möchten diese gute Gefühl mit in die Weihnachtszeit und die zweite Saisonhälfte nehmen. Mit einem weiteren Erfolg lässt sich die besinnliche Zeit im Kreis von Freunden und Familie noch viel besser genießen. Das Jahr 2019 war unabhängig vom Ergebnis in Bahrain einfach traumhaft für mich.“

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #56): „Ich kenne Bahrain aus der Saison 2017, als ich dort erstmals unterwegs war. Es ist für mich persönlich nicht die schönste Strecke der Welt, aber das Layout ist im Verhältnis zu anderen modernen Kursen gut gelungen. Es ist unheimlich schwierig, die Reifen über einen gesamten Stint in konstant gutem Zustand zu halten. Das macht es wirklich anstrengend. Ich hoffe, dass wir das Jahr mit einem Podestplatz abschließen können, um hoch motiviert und guter Dinge in Richtung 2020 durchzustarten.“

Matt Campbell (Porsche 911 RSR #77): „Das Rennen in Bahrain wird der längste Wertungslauf seit Le Mans im Juni dieses Jahres. Ich bin schon sehr gespannt, denn ich kenne die Strecke in Sakhir bislang noch nicht. Im bisherigen Verlauf der Saison haben wir leider noch nicht an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen können. Wir waren oft vorn dabei, haben aber nie den verdienten Lohn kassiert. Das soll sich in Bahrain ändern. Wir wollen unseren ersten Saisonsieg einfahren.“

Thomas Preining (Porsche 911 RSR #88): „Auch wenn es in Bahrain immer sehr heiß ist, finde ich die Veranstaltung dort extrem cool. Die Strecke liegt mir, ich mag das Layout gern. Die Distanz von acht Stunden macht das Rennen noch anstrengender, aber auch deutlich interessanter. Wenn wir es als Team schaffen, ein Setup zu erarbeiten, das den Reifenverschleiß in einem erträglichen Rahmen hält, dann haben wir gute Chancen auf einen Erfolg.“

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der seit 2012 ausgetragenen Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) nehmen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen teil: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie treten gemeinsam in einem Rennen an. Die Wertung erfolgt getrennt. Das Porsche-Werksteam startet als amtierender Herstellerweltmeister in der Klasse GTE-Pro, während die Kundenteams Dempsey Proton Racing, Project 1 und Gulf Racing in der Kategorie GTE-Am um Siege kämpfen.

Quelle: Porsche Motorsport

 

Porsche Motorsport-Programm 2020  Klares Bekenntnis zu GT-Sport und Formel E

Porsche Motorsport-Programm 2020 Klares Bekenntnis zu GT-Sport und Formel E

Stuttgart. Im Rahmen der Motorsportgala „Night of Champions“ hat Porsche in Weissach auf das Motorsportjahr 2019 zurückgeblickt. Die vergangene Saison war mit Titeln in den drei wichtigsten GT-Rennserien der Welt, vielen weiteren Meisterschafts- und Rennsiegen sowie dem geglückten Einstieg in die Formel E eine der erfolgreichsten in der Geschichte des Unternehmens. Die Vorstände der Porsche AG sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolfgang Porsche würdigten die Leistungen der Fahrer und Rennteams aus aller Welt. Gleichzeitig wurde die intensive Fortsetzung der weltweiten Motorsportprogramme sowie eine Reihe von Neuerungen verkündet.

Vier Werksautos in Le Mans 2020
Porsche setzt seine GT-Offensive auch im Jahr 2020 ungebremst fort. Bei der 88. Auflage des 24-Stunden-Rennens in Le Mans tritt Porsche wieder mit vier Werksautos an. Die beiden Meister-Teams aus der FIA WEC und der IMSA WeatherTech Championship bündeln erneut ihre Kräfte und betreuen jeweils zwei der rund 515 PS starken 911 RSR (Modelljahr 2019). In der Super Season 2018/19 bildete Porsches Doppelsieg beim zweiten Saisonrennen in Le Mans die Grundlage zum Titelgewinn. Beim Saisonfinale im Juni 2019 besiegelte ein doppeltes Podium den Herstellertitel sowie die Plätze eins und zwei in der Team- und Fahrerwertung.

Neuer 911 RSR feiert Nordamerika-Premiere in Daytona
Der neue Porsche 911 RSR, der mit zwei Doppelsiegen und zwei Pole-Positions in drei Rennen der FIA WEC einen eindrucksvollen Start hingelegt hat, feiert am 25. Januar beim 24-Stunden-Rennen in Daytona sein US-Renndebüt. Der rund 515 PS starke GT-Renner mit der Startnummer 911 wird in der Saison 2020 von Nick Tandy (Großbritannien) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) gesteuert. Bei den längsten Saison-Rennen in Daytona, Sebring und beim Petit Le Mans werden die Stammfahrer von Matt Campbell (Australien) unterstützt. In der Nummer 912 wechselt sich das Meisterduo Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) ab. Bei den Endurance-Veranstaltungen verstärkt Mathieu Jaminet (Frankreich) das Team.

Porsche setzt auf eigenen Fahrernachwuchs
Der Kader von Porsche Motorsport für den GT-Sport und die Formel E besteht in der Saison 2020 aus 18 Werksfahrern, zwei Young Professionals und zwei Porsche Junioren. Der Australier Matt Campbell (24) und der Franzose Mathieu Jaminet (25), die aus der eigenen Nachwuchsförderung stammen, erhalten einen Vertrag als Werksfahrer. Beide haben als Porsche Junior und anschließend als Young Professional eine umfangreiche Ausbildung in den Porsche-Markenpokalen sowie im internationalen GT-Sport erhalten. Der Franzose Julien Andlauer (20), der 2019 den Titel im Carrera Cup Deutschland gewinnen konnte, geht als Young Professional in die nächste Phase seiner Ausbildung zum Profirennfahrer. Im Porsche Mobil 1 Supercup starten in der Saison 2020 zwei Porsche Junioren: Jaxon Evans aus Neuseeland (23) geht in sein zweites Junior-Jahr. Ayhancan Güven setze sich im November 2019 in einer aufwändigen Sichtung gegen die größten Talente der internationalen Markenpokale durch und ist ab dem kommenden Jahr neu im Junior-Programm von Porsche Motorsport.

GT-Programme für Formel-E-Entwicklungsfahrer
Neben ihrer Funktion als Test- und Entwicklungsfahrer in der Formel E werden Porsche Werksfahrerin Simona de Silvestro (31) und Porsche Young Professional Thomas Preining (21) auch Rennen im GT-Sport bestreiten. De Silvestro tritt als Teamkollegin des ehemaligen Porsche Juniors Klaus Bachler beim ADAC GT Masters im Team 75 Bernhard an. Preining erhält einen Stammplatz in der Intercontinental GT Challenge und der Blancpain Endurance Series. In der FIA WEC unterstützt er das Kundenteam Dempsey Proton Racing.

Porsche-Erfolgsfahrer in neuen Funktionen
Porsche-Motorsportchef Fritz Enzinger verabschiedete im Rahmen der Night of Champions drei besonders erfolgreiche und verdiente Werksfahrer. Die beiden Le Mans Gesamtsieger und zweifachen Weltmeister Timo Bernhard (38) und Brendon Hartley (30) sowie „Mister 911“ Jörg Bergmeister (43). Die beiden dienstältesten Porsche-Werksfahrer Bergmeister und Bernhard, die zu den erfolgreichsten Sportwagen-Piloten aller Zeiten zählen und bereits vor zwanzig Jahren im Carrera Cup und Supercup um die Meistertitel kämpften, bleiben der Porsche AG als Markenbotschafter treu. Brendon Hartley, der in den vergangenen drei Jahren an Formel-1- und verschiedene Prototypenteams ausgeliehen war, widmet sich nun komplett seinen Aufgaben außerhalb von Porsche. Bis zuletzt war Hartley in die Entwicklung des Porsche 99X Electric und die Vorbereitung auf Porsches erste Formel-E-Saison eingebunden. Die beiden Young Professionals Matteo Cairoli und Dennis Olsen haben ihre Ausbildung vom Junior zum Profipiloten erfolgreich abgeschlossen und werden in der kommenden Saison ausgewählte Meisterschaften für Porsche-Kundenteams bestreiten.

Intensive Unterstützung von Kundenteams
Porsche setzt seine Kundensportstrategie im internationalen GT-Sport weiter fort. In der Intercontinental GT Challenge, der Blancpain GT Series, der GTD-Kategorie der IMSA WeatherTech SportsCar Championship sowie lokalen GT-Meisterschaften tritt Porsche nicht mit Werksteams an, sondern unterstützt verschiedene Kundenteams mit Fahrern, Ingenieuren und Beratungsleistungen vor Ort.

Porsche Cup-Sieger 2019: Alan Brynjolfsson im 718 Cayman GT4 Clubsport
Der Porsche Cup, die Trophäe für den weltweit erfolgreichsten Porsche-Privatfahrer, wird in diesem Jahr zum 50. Mal vergeben. Die Porsche Cup-Wertung gibt es seit 1970 und beruht auf einer Idee von Ferry Porsche. Teilnahmeberechtigt ist jeder in- und ausländische Fahrer mit Rennergebnissen auf einem von Porsche hergestellten oder von Porsche anerkannten Wagen. Die Siegerehrung im Rahmen der Night of Champions übernahm Dr. Wolfgang Porsche, der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Porsche AG. Die Porsche Cup-Trophäe sowie einen Porsche im Wert von über 140.000 Euro erhielt Alan Brynjolfsson (USA, 51), der in den USA in der Pirelli GT4 America und der Michelin Pilot Challenge Punkte sammelte. Damit gewinnt zum ersten Mal ein 718 Cayman GT4 Clubsport-Pilot die Trophäe. Vorjahressieger Christian Ried darf sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen. Der US-Amerikaner Trent Hindman gewinnt als Dritter 25.000 Euro.

Preis für Porsche Esports Supercup-Gewinner
Zum ersten Mal zeichnete Porsche im Rahmen der „Night of Champions“ auch den Gewinner des Porsche Esports Supercup aus. Joshua Rogers aus Australien stand nach zehn Läufen als erster Champion der Online-Rennserie fest. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr ins Leben gerufen und in Zusammenarbeit mit iRacing, einem führenden Anbieter realistischer Online-Rennsimulationen, ausgetragen. Der Porsche Esports Supercup soll nach seinem erfolgreichen Anlauf in 2020 fortgesetzt werden.

Fahrerkader Porsche Motorsport 2020

Porsche Werksfahrer
Earl Bamber (29/Neuseeland)
Gianmaria Bruni (38/Italien)
Matt Campbell (24/Australien)
Michael Christensen (29/Dänemark)
Romain Dumas (41/Frankreich)
Kévin Estre (31/Frankreich)
Mathieu Jaminet (25/Frankreich)
Neel Jani (35/Schweiz)
Richard Lietz (35/Österreich)
Patrick Long (38/USA)
André Lotterer (38/Deutschland)
Frédéric Makowiecki (39/Frankreich)
Sven Müller (27/Deutschland)
Patrick Pilet (38/Frankreich)
Simona de Silvestro (31/Schweiz)
Nick Tandy (35/Großbritannien)
Laurens Vanthoor (28/Belgien)
Dirk Werner (38/Deutschland)

Porsche Young Professionals
Thomas Preining (21/Österreich)
Julien Andlauer (20/Frankreich)

Porsche Junioren
Jaxon Evans (23/Neuseeland)
Ayhancan Güven (21/Türkei)

Übersicht Rennserien

ABB FIA Formel-E-Meisterschaft Saison 6
99X Electric – Neel Jani / André Lotterer

FIA World Endurance Championship 2019/20
911 RSR #91 – Gianmaria Bruni / Richard Lietz
911 RSR #92 – Michael Christensen / Kévin Estre

IMSA WeatherTech Championship 2020
911 RSR #911 – Frédéric Makowiecki / Nick Tandy / Matt Campbell (nur North American Endurance Cup)
911 RSR #912 – Earl Bamber / Laurens Vanthoor / Mathieu Jaminet (nur North American Endurance Cup)

Intercontinental GT Challenge
911 GT3 R
Matt Campbell
Mathieu Jaminet
Patrick Pilet
Dirk Werner
Thomas Preining
Matteo Cairoli

Quelle: Porsche Motorsport

 

Starke Neuzugänge im Feld des ADAC GT Masters 2017

Starke Neuzugänge im Feld des ADAC GT Masters 2017

  • 32 Supersportwagen von sieben Herstellern in der ADAC GT Masters-Saison 2017
  • Etablierte Teams und hochkarätige Neueinsteiger versprechen spannende Saison

München. Ein starkes Feld mit 32 Supersportwagen von sieben Marken, acht ehemalige Champions, hochkarätige Neueinsteiger und etablierte Teams: Das ADAC GT Masters ist startklar für die Saison 2017: Im Rahmen des offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben präsentierte das ADAC GT Masters das Feld für die Saison 2017. Die Saisonpremiere der “Liga der Supersportwagen” wird vom 28. bis 30. April auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde ausgetragen. Alle 14 Saisonrennen werden live und in voller Länge bei SPORT1 im Free-TV übertragen.

18 Teams, Supersportwagen von sieben Marken und acht ehemalige oder amtierende Champions – das sind die Kennziffern für die elfte Saison der Serie, die beim Saisonauftakt am Monatsende das 150. Rennen in ihrer Geschichte in Angriff nimmt. “Das ADAC GT Masters entwickelt sich auf bereits hohem Niveau stark weiter”, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. “Wir freuen uns in diesem Jahr über hochkarätige neue Teams und Fahrer. Damit unterstreichen wir erneut unseren Ruf als eine der wichtigsten GT-Rennserien in Europa.”

“Ich bin mir sicher, dass wir im ADAC GT Masters wieder spannenden Motorsport sehen werden”, sagt Thomas Voss, ADAC Leiter Motorsport und Klassik. “Das Feld zeigt sich sehr ausgeglichen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit kfzteile24, CAMP DAVID, Eibach und TWIN BUSCH Germany vier renommierte Unternehmen als neue Partner des ADAC GT Masters gewonnen haben.”

Acht ehemalige Champions am Start

Gleich acht ADAC GT Masters-Champions wollen 2017 erneut um den Titel kämpfen. Die Titelverteidiger Christopher Mies (27/Heiligenhaus) und Connor De Phillippi (24/USA), Christopher Haase (29, Kirchleus/alle Montaplast by Land-Motorsport) und Kelvin van der Linde (20, ZA/Aust Motorsport) starten mit einem Audi R8. Die ehemaligen Gesamtsieger Sebastian Asch (30, Ammerbuch/BWT Mücke Motorsport), Luca Ludwig (28, Bonn/ Mercedes-AMG Team Zakspeed) und DTM-Rückkehrer Maximilian Götz (33, Uffenheim/ Mercedes-AMG Team HTP) fahren einen Mercedes-AMG. Daniel Keilwitz (27, Villingen/Callaway Competition) tritt wie gewohnt mit einer Corvette an.

In der Starterliste des ADAC GT Masters finden sich noch weitere bekannte Namen. Der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (36/Berglen-Steinach) startet für Mücke Motorsport, ebenso wie Sportwagen-Ass Stefan Mücke (36/Berlin) und DTM-Pilot Lucas Auer (22/A), der bei ausgesuchten Veranstaltungen startet. Mit Mikaela Åhlin-Kottulinsky (24/S) und Rahel Frey (31/CH) treten wie im Vorjahr zwei Pilotinnen an.

Supersportwagen von sieben Marken im Feld

Angeführt wird das Starterfeld von den letztjährigen Titelträgern Montaplast by Land-Motorsport, die erneut zwei Audi R8 einsetzen. Mit Aust Motorsport, YACO Racing und den Neueinsteigern Audi Sport racing academy, Twin Busch und Mücke Motorsport vertrauen insgesamt sechs Teams auf den R8.

Unter der Bewerbung BWT Mücke Motorsport setzt die Mannschaft aus Berlin wie auch das Mercedes-AMG Team Zakspeed und die Rückkehrer vom Mercedes-AMG Team HTP auf einen Mercedes-AMG GT.

Das KÜS Team75 Bernhard, das von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und seinem Vater Rüdiger geleitet wird, bringt nach der starken Debütsaison 2016 erstmals zwei Porsche 911 an den Start. Mit jeweils einem “Elfer” treten bigFM Racing Team Schütz Motorsport und Precote Herberth Motorsport an.

Auch dem Lamborghini Huracán vertrauen drei Teams: HB Racing WDS Bau und GRT Grasser-Racing-Team aus Österreich sowie ADAC NSA/Attempto Racing. Callaway Racing tritt erneut mit der selbst entwickelten GT3-Rennversion der Corvette C7 an, erstmals setzt auch RWT Racing die neue Corvette ein. MRS GT-Racing bringt erneut als einziges Team den Nissan GT-R an den Start. Das bisherige DTM-Team Schnitzer Motorsport vertritt die Farben von BMW mit einem M6 GT3.

Neben dem ADAC GT Masters kommen die Fans an den Rennstrecken in den Genuss der Action weiterer Serien: Bei sechs Veranstaltungen ist die ADAC Formel 4 und die ADAC TCR Germany Bestandteil des Programms. Weitere attraktive Gastserien sind die Spezial Tourenwagen Trophy, der Porsche Carrera Cup oder der Renault Clio Cup.

20 Euro für Tickets inklusive Fahrerlager

Fans, die das ADAC GT Masters live an der Rennstrecke erleben wollen, erhalten Karten für alle sieben Veranstaltungen im Vorverkauf bereits ab 20 Euro inklusive Zugang zum Fahrerlager unter www.adac.de/motorsport.

Alle Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2017 live und in voller Länge von SPORT1 im Free-TV übertragen. Tickets für die sieben Rennwochenenden sind online unter www.adac.de/motorsport erhältlich.

ADAC GT Masters-Kalender 2017

28.04.-30.04.2017Motorsport Arena Oschersleben
19.05.-21.05.2017Lausitzring (mit DTM)
09.06.-11.06.2017Red Bull Ring/Österreich
21.07.-23.07.2017Circuit Park Zandvoort/Niederlande
04.08.-06.08.2017Nürburgring
15.09.-17.09.2017Sachsenring
22.09.-24.09.2017Hockenheimring Baden-Württemberg

Quelle: ADAC Motorsport

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Starke Neuzugänge im Feld des ADAC GT Masters 2017 1
Neuer Audi R8 LMS GT4: Audi Sport customer racing auf Wachstumskurs

Neuer Audi R8 LMS GT4: Audi Sport customer racing auf Wachstumskurs

Weltpremiere des Audi R8 LMS GT4 in New York

Neuer Rennwagen füllt Lücke zwischen TCR und GT3

Enge Anbindung an Straßensportwagen Audi R8 Coupé V10

Im Vorfeld der New York International Auto Show hat der Audi R8 LMS in seiner GT4-Version Premiere gefeiert. Das Kundensportprogramm der Audi Sport GmbH wächst rasant: Audi bietet seit 2009 den GT3-Rennwagen Audi R8 LMS an, 2015 folgte die zweite Generation dieses Erfolgsmodells und 2016 der Audi RS 3 LMS für die TCR-Kategorie. Nun erweitert sich das Modellportfolio von Audi Sport nochmals.

Der Audi R8 LMS GT4 steht für seriennahen Rennsport. Er ist direkt vom straßenzugelassenen Audi R8 Coupé V10 abgeleitet, leistungsstark und bietet ein hohes Niveau an Sicherheit. Gleichzeitig ist er wirtschaftlich in Anschaffung und Unterhalt. Er ist der ideale Rennwagen für Amateurpiloten und entspricht damit ganz dem Geist des GT4-Reglements, das an eine große Sportwagen-Tradition anknüpft: Schon vor mehr als einem halben Jahrhundert waren faszinierende Straßensportwagen weltweit eine gefragte Basis im GT-Rennsport.

Das erste Mal im Renneinsatz erlebt das Publikum den seriennahen Audi R8 LMS GT4 bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring vom 25. bis 28. Mai. Damit besetzt die Marke eine weitere Wachstumskategorie im internationalen Rennsport. Die ursprünglich aus Europa stammende GT4-Klasse wird ab 2017 konsequent international vermarktet und bietet Einsatzmöglichkeiten in Amerika, Asien, Australien und Europa. „Schon heute gibt es 13 Rennserien weltweit, in denen GT4-Modelle antreten können“, sagt Stephan Winkelmann, Geschäftsführer Audi Sport GmbH. „Die Audi Sport GmbH ist einer der führenden Anbieter in den Kundensport-Kategorien GT3 und TCR. Nun setzen wir genau zum richtigen Zeitpunkt auf die GT4-Klasse. Diese rasch wachsenden Geschäftsfelder und die gemeinsame DNA von Rennwagen und Serienprodukten unterstreichen unseren Anspruch, ein echter Global Player in der Hochleistungs-Liga zu werden.“

Der Audi R8 LMS GT4 teilt sich mehr als 60 Prozent seiner Baugruppen mit dem straßenzugelassenen Audi R8 Coupé und entsteht ebenfalls in den Böllinger Höfen. Die Kunden des neuen Rennwagens profitieren bei Anschaffungs- und Unterhaltskosten von diesen Synergien.

Audi Sport entwickelt das je nach Einstufung bis zu 364 kW (495 PS) starke GT4-Modell im Lauf der Saison 2017, bevor ein finaler Homologationsstand erreicht ist und die Sportzulassung beantragt wird. In der zweiten Jahreshälfte bereitet das Team von Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing, die Produktion des Rennwagens vor. So können die ersten Kunden den neuen Audi R8 LMS GT4 ab Jahresende entgegennehmen.

Weltweit greift Audi Sport beim R8 LMS GT4 auf ein gut ausgebautes Netz aus Service, Ersatzteillogistik und fachlicher Betreuung zurück. Audi Sport customer racing hat diese Infrastruktur bereits für das GT3-Projekt auf vier Kontinenten etabliert und nutzt dieses bewährte Netz wie für den RS 3 LMS auch für die GT4-Baureihe.

Quelle: Audi Motorsport

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Neuer Audi R8 LMS GT4: Audi Sport customer racing auf Wachstumskurs 3
Titel für Audi Sport customer racing im ADAC GT Masters und im Blancpain GT Series Sprint Cup

Titel für Audi Sport customer racing im ADAC GT Masters und im Blancpain GT Series Sprint Cup

Land-Motorsport gewinnt ADAC GT Masters mit Christopher Mies/Connor De Phillippi

Enzo Ide freut sich mit Belgian Audi Club Team WRT über Blancpain-Erfolg

Zwei Fahrer- und zwei Teamtitel an einem Nachmittag – die Kunden von Audi Sport customer racing ließen am ersten Oktober-Wochenende die Champagner-Korken knallen. Mit dem ADAC GT Masters und dem Blancpain GT Series Sprint Cup haben die Teams zwei der am härtesten umkämpften GT3-Serien der Welt gewonnen.

Bereits zum dritten Mal feierten Audi-Piloten den Titelgewinn im ADAC GT Masters. Nach Christian Abt (2009) und René Rast/Kelvin van der Linde (2014) waren in diesem Jahr Christopher Mies/Connor De Phillippi unschlagbar. Das deutsch-amerikanische Fahrerduo setzte sich in einem dramatischen Finale auf dem Hockenheimring durch. Als die härtesten Verfolger der Audi-Piloten durch einen Unfall ausgeschieden waren, setzten sich beide Fahrer gegen einen weiteren Konkurrenten in der Punktewertung durch. Bereits im Lauf am Samstag hatte sich der Amerikaner De Phillippi die Junior-Wertung gesichert. Eine starke Debütleistung gelang auch ihrer Einsatzmannschaft: Das Team Montaplast by Land-Motorsport von Wolfgang Land vertraute in diesem Jahr erstmals auf den Audi R8 LMS und war auf Anhieb erfolgreich.

Fast zeitgleich fiel 1.200 Kilometer weiter südlich in Barcelona eine wichtige europäische Titelentscheidung im Blancpain GT Series Sprint Cup. Der Belgier Enzo Ide gewann zusammen mit dem Niederländer Robin Frijns das Qualifying-Rennen und belegte Platz drei im Hauptrennen. Der 25 Jahre alte Ide feierte damit seinen ersten internationalen Titelerfolg. Er lag vor dem Finale punktgleich mit Teamkollege Christopher Mies auf Platz eins, doch Mies hatte zugunsten des ADAC GT Masters auf einen Start in Spanien verzichtet. Das Belgian Audi Club Team WRT freute sich zudem über den Erfolg in der Teamwertung im Sprint-Cup. Die Mannschaft von Vincent Vosse ist eines der erfolgreichsten Teams überhaupt von Audi Sport customer racing: Das 2010 gegründete Unternehmen hat bereits seinen achten Fahrer-Gesamttitel im Rennsport gewonnen, hinzu kommen elf weitere Titel sowie sechs Langstrecken-Rennsiege bei 24-Stunden-Rennen in Belgien, Deutschland und Dubai.

„Herzlichen Glückwunsch an unsere siegreichen Teams und Fahrer“, sagte Chris Reinke, Leiter von Audi Sport customer racing. „Sie haben in diesem Jahr gegen sehr harte Konkurrenz spannenden Rennsport geboten, großen Kampfgeist und gute Teamleistungen bewiesen und sich jeweils beim Finale durchgesetzt. Jetzt wünschen wir auch unseren übrigen Mannschaften bei den verbleibenden Titelentscheidungen in diesem Jahr noch viel Erfolg.“

Quelle: Audi Motorsport

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Titel für Audi Sport customer racing im ADAC GT Masters und im Blancpain GT Series Sprint Cup 5