Chursächsische SommerNews Bad Elster

Chursächsische SommerNews Bad Elster

 


Kultur- und Festspielstadt Bad Elster
Aktuelle Presseinformationen zu Veranstaltungen der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH für die KW 28


AUSTRALISCHER SONGWRITER IM THEATERCLUB
Am Dienstag, den 9. Juli gastiert der australische Singer-Songwriter Paul Fogarty um 19.30 Uhr im TheaterClub des Theatercafés Bad Elster. Paul Fogarty ist ein australischer Songwriter in der Tradition von Bob Dylan, Leonard Cohen und Townes Van Zandt, der auch schon als der »neue Neil Young« betitelt wurde. Seine Ursprünge liegen in den Stilrichtungen Roots, Blues, Alt-Country, Folk, Americana, Jazz, R&B und Poesie. Seine Lieder erzählen vom Leben, den damit verbundenen Höhen und Tiefen und sind durchdrungen von seinem Lebensmotto »Dream and let dream«. Der Singer-Songwriter und Multi-Instrumentalist begann schon als 15-jähriger, seine ersten Songs zu schreiben. Inzwischen hat er mehrere hundert Lieder vertont und drei Alben veröffentlicht. Er spielt Akustik Gitarre, Weissenbourne lap slide Gitarre, 6-seitige Ukulele, Stompbox, Blues Harp, Piano, Keyboard und Fuß-Percussion – Das wird ein heißer Abend! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Der Konzert-Tipp der Woche:
WELTSTAR MIT WELTHITS: ALBERT HAMMOND IN BAD ELSTER
Der britische Musiker, Songschreiber und Musikproduzent Albert Hammond ist eine Legende: Bad Elster freut sich, diesen Musiker mit seiner Band am Freitag, den 12. Juli um 20.00 Uhr im NaturTheater Bad Elster im Rahmen seiner »Songbook«-Tour begrüßen zu dürfen! Weltstar Albert Hammond schreibt seit über 50 Jahren Hits – nun ist der 74jährige zurück auf der Bühne und zündet sein Hit-Feuerwerk in unserer Open-Air-Arena! »Down By The River« oder »It Never Rains in Southern California« sind Songs, die Millionen von Fans bis heute begeistern. Aus seiner Feder stammen aber auch Welthits wie »The Air that I breathe«, »One Moment in Time« oder »Nothing’s Gonna Stop us now«. Er schrieb Songs für Tom Jones, Joe Cocker, Celine Dion oder Chris de Burgh und ist als Songwriter eine lebende Legende! Als charmanter Entertainer wird er Bad Elster durch die Jahrzehnte der Popgeschichte begleiten – Gänsehautgarantie! «! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

Der Party-Tipp der Woche:
DIE LOCHIS AUF ABSCHIEDSTOUR IN BAD ELSTER
Im NaturTheater Bad Elster bietet sich am Samstag, den 13. Juli noch einmal Gelegenheit, die bekannten Zwillinge der Lochis live zu erleben: Um 20.00 Uhr starten die beiden dann ihre Sommerparty als Teil ihrer großen Abschiedstour 2019! Diese Nachricht ließ vor zwei Monaten viele aufhorchen: Das durch die Plattform Youtube zu deutschlandweiter Bekanntheit gelangte Zwillingspaar Heiko und Roman Lochmann macht Schluss – voraussichtlich im Herbst wollen sich die Lochis beruflich trennen. In einem Video erklärten die beiden inzwischen 20-Jährigen, dass sie „dieses Kapitel schließen“ wollen, aber „nicht das ganze Buch“. Heiko und Roman Lochmann sind die wohl berühmtesten Zwillinge der Republik. Sie gelten als Vorzeige-Youtube-Stars und sind ein echtes Jugend-Phänomen. Hist wie „Alpha Queen“ von ihrem aktuellen Album „#whatislife“, „Lieblingslied“ oder „Ich bin blank“ entzücken mittleerweile generationsübergreifend das Publikum. Sie singen auf Deutsch, persönlich, emotional und mitreißend, überzeugen mit Power, Beats und lauten wie auch leisen Tönen. Ihre grenzenlose und absolut ansteckende Energie auf der Bühne ist ein Markenzeichen. Wir wissen, dass viele der jungen Hörer in Begleitung ihrer Eltern kommen – und seid beruhigt: Deren Feedback war zu ihrer eigenen Überraschung immer positiv. Bad Elster feiert eine Sommer-Party zum Abschied der famosen Lochis! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

VERNISSAGE »PARADOX«
Am Sonntag, den 14. Juli wird um 10.00 Uhr im Zuge einer feierlichen Vernissage die neue Ausstellung »Paradox« der 35. Leipziger Grafikbörse in der KunstWandlehalle Bad Elster eröffnet. Auf Einladung des Vereins Leipziger Grafikbörse e.V. nehmen 100 Künstlerinnen und Künstler teil. Die Künstler stammen überwiegend aus den mitteldeutschen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Leipzig bildet einen Schwerpunkt. Unter den Teilnehmern sind Altmeister wie Karl-Georg Hirsch oder Rolf Münzner ebenso wie Vertreter der mittleren Generation, junge Künstlerinnen und Künstler sowie auch Studierende. Hinzu kommen Gäste, z. B. aus Köln oder Holland. Sie alle gestalteten Werke in den unterschiedlichsten druckgrafischen Techniken. Diese interessante Ausstellung kann dann bis 1. September 2019 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden und an den Feiertagen zusätzlich von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Der Unterhaltungs-Tipp der Woche:
KLAVIER-COMEDY-SPEKTAKEL IM KÖNIG ALBERT THEATER
Am Sonntag, den 14. Juli gastiert der Klaviervirtuose Holger Mantey um 19.00 Uhr mit seinem unterhaltsamen Klavier-Comedy-Spektakel im König Albert Theater Bad Elster. Ein Piano-Solo-Konzert des Pianisten Holger Mantey ist immer ein besonderes Highlight: Leise, zart und romantisch bis wild und ekstatisch erklingen die Kompositionen dieses Musikers. Das aktuelle Konzert-Highlight bringt außergewöhnliche Bearbeitungen der Musik von Mozart, Chopin, Gershwin u.a. sowie Eigenkompositionen auf die Bühne. Holger Mantey stellt quasi »die Musik auf den Kopf«: Er spielt Klassisches swingend und Swingendes klassisch! Werke bekannter Komponisten formt Holger Mantey auf ungewöhnliche Weise zu etwas Neuem, Ungehörtem oder auch Unerhörtem. Alles passt nahtlos zu- und ineinander und findet seine Konsequenz in Manteys eigener romantischer Musik, die bilderreich und ohrwurmartig den Abend zu einem musikalischen Erlebnis werden lässt. Lassen Sie sich begeistern! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Abgerundet wird das Programm in den sommerlichen Königlichen Anlagen der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland. Die Veranstaltungen können selbstverständlich jederzeit mit Rahmenprogrammen aus Erholung & Kulinarium kombiniert werden. Alle Infos zum Aufenthalt: 037437 /53 900 | www.badelster.de

VORSCHAU BAD ELSTER

Di 16.07. | 19.30 Uhr | KunstWandelhalle
WOLGA KOSAKEN Russische Chormusik

Mi 17.07. | 19.30 Uhr | König Albert Theater
»GROSSE JOHANN-STRAUSS-GALA« Heiteres Musik-Theater

Fr 19.07. | 19.30 Uhr | König Albert Theater
»EVERGREENS IM PETTICOAT – VINTAGE IN CONCERT«
Heitere Swing & Rock’n’ Roll-Show durch vier Jahrzehnte!

Sa 20.07. | 19.30 Uhr | König Albert Theater
GRACELAND: »Simon & Garfunkel meets Classic«
Hommage an das berühmteste Folk-Rock-Duo aller Zeiten

So 21.07. | 17.00 Uhr | NaturTheater
ERNST HUTTER & DIE EGERLÄNDER MUSIKANTEN
Open-Air-Konzert mit dem erfolgreichsten Blasorchester der Welt

Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt

bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt

 


BAU1HAUS. ZWICKAU UND DIE MODERNE IN DER WELT
Eine fotografische Weltreise von Jean Molitor

100 Jahre nach Gründung des Bauhauses in Weimar, der wohl populärsten und gleichzeitig umstrittensten Kunstschule, zeigt die Galerie am Domhof Zwickau in einer Ausstellung die Spuren der architektonischen Moderne weltweit. Mit 100 Fotografien von Bauhaus-inspirierten Gebäuden nimmt uns Jean Molitor mit auf eine spannende Entdeckungsreise in Länder wie den Libanon, Israel, Kuba, Kambodscha, Burundi, den Kongo, Guatemala, Indien und die USA. Die fotografische Weltreise führt aber auch nach Europa und in Deutschland sogar bis nach Zwickau. Die Eröffnung der Sonderausstellung findet am Sonntag, dem 7. Juli um 11 Uhr statt. Zu sehen ist sie bis 6. Oktober.

Die eigentliche Moderne begann nach 1918. Bedürfnisse der Menschen nach Licht und Luft, nach Wohn- und Stadthygiene, der Einsatz neuer Materialien wie Beton, Stahl und Glas sowie innovative Entwurfsprinzipien wie Funktionalität und organische Tendenzen im Bauen, führten zur klassischen Moderne in der Architektur, die den Einsatz historischer Formen abgelehnt.

Der Berliner Fotograf Jean Molitor ist auf seiner Fotosuche nach Bauten der Moderne in der ganzen Welt fündig geworden. Die Ausstellung bau1haus will Augen und Herz öffnen für die Ästhetik der Zeit und Impulse zur Erhaltung unwiederbringlicher Bausubstanz geben.

In seinen künstlerisch-ästhetischen, großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien, die auf eine Betonung der formalen Aspekte der Architektur abzielen, werden Bauten der Moderne aus verschiedenen Ländern und Erdteilen präsentiert. Seine Werke setzen die Architektur der Moderne mit ihrem wegweisenden Design in einen weltweiten Kontext und machen gegenseitige Wechselwirkungen sichtbar. Sie sind die einzige Auseinandersetzung mit dem Thema Bauhaus in dieser Art. Auf der ganzen Welt findet er die Erben des Bauhauses – sei es in Berlin oder Casablanca, Stuttgart oder Havanna, St. Petersburg und Guatemala Stadt, in Wien oder auch in Zwickau.

In Zwickau fotografierte Jean Molitor Gebäude wie das Kaufhaus Schocken und Wohnblocks in der Erlmühlenstraße. Besonders herausragend ist dabei eine Fotostrecke, welche die Pestalozzischule in den Focus rückt. Die 1928 fertiggestellte und am 7. Oktober 1929 eröffnete Pestalozzischule ist die einzige Schule im Bauhausstil in Sachsen.

Die 100 Bilder in den vier Ausstellungsräumen der Galerie am Domhof Zwickau sind thematisch geordnet. Ein Raum widmet sich den Motiven aus Zwickau. Ein weiterer Raum zeigt Bauwerke aus Sachsen und Deutschland, ein Ausstellungsraum spiegelt bauhausangelehnte Architektur aus Europa und im größten Ausstellungsraum werden Fotografien von Bauwerken aus der Welt präsentiert.

Jean Molitor

Der Berliner Fotograf Jean Molitor studierte künstlerische Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Prof. Arno Fischer. Seit 1993 ist er freischaffender Fotograf für Magazine, Zeitungen und Industrie. 2009 startete er sein Projekt bau1haus.

Ein Ziel des Fotoprojektes „bau1haus“ ist es, die globalen Verbindungen und den weltumspannenden Austausch der modernen Bauformen sichtbar zu machen. bau1haus ist ein offenes Projekt. Mittlerweile existieren Fotografien von Bauwerken aus mehr als 30 Ländern.

Sonntag, 7. Juli 2019, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung
Eintritt frei

Sonntag, 7. Juli 2019, 14 Uhr
Ausstellungsrundgang mit Jean Molitor
Bei dieser besonderen Ausstellungsführung haben die Besucher die Gelegenheit mit dem Künstler Jean Molitor ins Gespräch zu kommen. Der Fotograf erläutert dabei gern sein Projekt „bau1haus“ und vermittelt ein lebendiges Bild von den oft schwierigen Bedingungen unter denen die Fotografien seiner Ausstellung „bau1haus – Zwickau und die Moderne in der Welt“ entstanden sind.
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Sonntag, 25. August 2019, 15 Uhr
Vortrag: bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt
Das Projekt bau1haus ist auf den Spuren der architektonischen Moderne international unterwegs. Die schwarz-weiß-Fotografien von Jean Molitor führen den Besucher auf eine Bilderreise durch die Welt. Der Vortrag der Architekturhistorikerin Dr. Kaija Voss, die bau1haus seit 2016 wissenschaftlich begleitet, gibt Erläuterungen zur Architektur der Moderne und ihrer Entstehung sowie zu vielen der gezeigten Bauten und ihren Architekten. Ausgehend von Zwickau geht es über Deutschland und Europa, einmal rund um den Globus.
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Sonntag, 8. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr
Tag des offenen Denkmals
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
14 Uhr
Öffentliche Führung durch die Ausstellung
Der Ausstellungsrundgang stellt den Fotografen Jean Molitor und sein Projekt „bau1haus“ vor, für das der Künstler weltweit moderne Gebäude mit Bauhaus-beeinflusster Architektur fotografisch festhält. Dabei wird auch erläutert, welche besondere Bedeutung den in Zwickau entstandenen Fotografien innerhalb der Ausstellung zukommt.
Eintritt frei

Samstag, 14. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 20 Uhr
Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
16.30 bis 19.30 Uhr
Live-Musik im Oberlichtsaal
Eintritt frei

Sonntag, 15. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr
Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
Eintritt frei

KATALOG ZUR AUSSTELLUNG
Im be.bra Verlag ist der Katalog „Bauhaus. Eine fotografische Weltreise / A photographic journey around the world“ mit Texten von Dr. Kaija Voss erschienen.
46,00 Euro

MUSEUMSPÄDAGOGISCHES BEGLEITPROGRAMM
Zu den Ausstellungen in der Galerie am Domhof sind museumspädagogische Begleitprogramme buchbar. Nähere Informationen, Terminvorschläge und Preise auf Anfrage.

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag bis Sonntag, Feiertag 13 bis 18 Uhr
Schließtage: Karfreitag, Heiligabend, Silvester, Neujahr

Sonderöffnungszeiten
Freitag 16. August 2019, bis Sonntag 18. August 2019:
Zum Stadtfest bleibt die Galerie am Domhof Zwickau geschlossen.

Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit:
Samstag, 14. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 20 Uhr
Sonntag, 15. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr

EINTRITT
• Erwachsene: 3 Euro
• Ermäßigt: 2 Euro (Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises)
• Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber
1. Mittwoch im Monat Eintritt frei

BARRIEREFREIHEIT
Zur Eröffnung der Ausstellung ist für maximal 15 Personen eine induktive Höranlage verfügbar. Um Voranmeldung zur Nutzung wird gebeten.

KONTAKT
Galerie am Domhof Zwickau
Domhof 2, 08056 Zwickau
Tel.: 0375 834567
E-Mail: galerie@zwickau.de
Internet: www.galerie-zwickau.de

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Glücksbringer, rotes Gold und Edelsteine – Museumszeit in den Sommerferien

Glücksbringer, rotes Gold und Edelsteine – Museumszeit in den Sommerferien

GLÜCKSBRINGER, ROTES GOLD UND EDELSTEINE – MUSEUMSZEIT IN DEN SOMMERFERIEN

Mit verschiedenen Veranstaltungsthemen locken die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum und die Priesterhäuser Zwickau in den Sommerferien zu einem Besuch. Auf spielerische Art und Weise die Museen und deren Schätze zu entdecken, steht dabei im Vordergrund. Ob eine Familienführung, eine Detektivtour, das „rote Gold“ in seiner Vielfalt erforschen oder auf Entdeckungsreise mit dem Audioguide gehen – es ist für jeden etwas dabei.

Computer, Tablet, Smartphone – heute ist das Schreiben von Texten keine Frage des Fingerspitzengefühls mehr. Kaum zu glauben, dass bis in die Neuzeit hinein die Gänsefeder das gängige Schreibinstrument gewesen ist. Noch vor Einführung des Buchdrucks haben Mönche ganze Bibliotheken mit handgeschriebenen Büchern gefüllt – eine Meisterleistung! In dem Ferienprogramm „Schreiben wie zur Lutherzeit“ können am 10. und 30. Juli Kinder selbst „zur Feder greifen“ und die alte Kurrentschrift kennenlernen, die auch Martin Luther nutzte. Zum Abschluss dürfen die Schriftstücke gesiegelt und mit nach Hause genommen werden.

In der Familienführung am 12. und 19. Juli in den Priesterhäusern Zwickau entdeckt man, wie im Mittelalter das alltäglichste aller Bedürfnisse gestillt wurde: Was und wie wurde gegessen und getrunken? Welche Tischmanieren gab es? Stimmt es, dass Rülpsen und Schmatzen am Esstisch Zeichen des Wohlbefindens waren? Und was hat es mit dem Spruch „seinen Löffel abgeben“ auf sich? Als kleine Erfrischung wird zum Schluss eine leckere Limonade ausgeschenkt.

Zwickau im Jahre 1407: In der Stadt rumort es. Gerüchte über ein großes Verbrechen auf dem Hauptmarkt machen die Runde. Der Täter ist noch nicht gefasst. In den Priesterhäusern haben sich aber Hinweise versteckt. Bist du ein Detektiv und kannst den Fall lösen? Auf Detektivtour durch die Priesterhäuser Zwickau können sich Ferienkinder am 17. Juli und 1. August begeben.

Mittelalterliche Spiele können am 23. und 25. Juli in den Priesterhäusern Zwickau wiederentdeckt werden. Die Menschen des Mittelalters hatten einen ausgeprägten Sinn für Spiel und Spaß. Beliebte Kinderspiele wie Mühle oder Murmeln sind noch heute bekannt. Auch in den Priesterhäusern sind einige alte Spielgegenstände zu sehen. Nach einer kurzen Führung dürfen Kinder mittelalterliche Brettspiele selber ausprobieren.

Das rote Gold steht in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im Fokus, daneben gibt es jede Menge weiterer (Kunst-)Schätze hinter den alten Mauern zu entdecken. Geschmiedet zu Schmuck, Geräten und Waffen (Ötzi trug ein Kupferbeil bei sich!), nutzen wir Kupfer heute eher unbewusst: Egal ob Handy, Waschmaschine oder Auto, überall steckt Kupfer drin. Zeit also, diesen Tausendsassa, Leitwolf und Verwandlungskünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Anschluss an den Rundgang wird im Museumsgarten experimentiert und Kupfer hergestellt – kleiner Imbiss in grün und rot inklusive. Zum Abschluss wird den Kunstsammlungen noch aufs Dach (übrigens auch aus Kupfer!) gestiegen und die Aussicht vom Museumsturm genossen.

In den Priesterhäusern Zwickau ist ein alter Fußboden mit wunderlichen Tierpfotenabdrücken zu bestaunen. Was haben sie zu bedeuten und wie sind sie dorthin gekommen? Sind es Glücksbringer? Gut möglich! Am 6. August können sich interessierte Kinder auf die Spuren von Tierpfotenabdrücken begeben und im Anschluss eigene kleine Glücksbringer bemalen.

Neben den vielen Terminen können sich die Ferienkinder auch eigenständig mit einem Audioguide (Kinderführung 1 Euro, Erwachsene 2 Euro) auf Entdeckungsreise durch die Museen begeben und uralte Versteinerungen und große Segelschiffe erleben, Fischer und Vogelhändler, Kumpels und Mönche treffen, die Bewohner der Priesterhäuser und das Bornkinnl, Menschen in prächtigen Kleidern und Bilder mit wunderschönen Blumen kennenlernen. Im Übrigen gibt‘s die Hörführung nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.
Für Kindergruppen besteht auch die Möglichkeit, verschiedenste Angebote – wie beispielsweise „Was tanzt in dir?“, „Urlaubsreif“ oder „Märchenführung durch die Priesterhäuser“ zu buchen. Detaillierte Informationen dazu findet man auf der Internetseite der jeweiligen Einrichtung unter „Museum erleben“.

Der Museumseintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei sowie am 1. Mittwoch im Monat für alle Besucher.

Das Programm im Überblick

Mittwoch, 10. Juli, 15 Uhr
Dienstag, 30. Juli, 15 Uhr
SCHREIBEN WIE ZUR LUTHERZEIT
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Computer, Tablet, Smartphone – heute ist das Schreiben von Texten keine Frage des Fingerspitzengefühls mehr. Kaum zu glauben, dass bis in die Neuzeit hinein die Gänsefeder das gängige Schreibinstrument gewesen ist. Noch vor Einführung des Buchdrucks haben Mönche ganze Bibliotheken mit handgeschriebenen Büchern gefüllt – eine Meisterleistung! In dem Ferienprogramm sollen Kinder selber „zur Feder greifen“ und die alte Kurrentschrift kennenlernen, die auch Martin Luther nutzte. Zum Abschluss dürfen die Schriftstücke gesiegelt und mit nach Hause genommen werden.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Freitag, 12. Juli, 15 Uhr
Freitag, 19. Juli, 15 Uhr
FAMILIENFÜHRUNG
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
In dieser besonderen Führung entdecken wir, wie im Mittelalter das alltäglichste aller Bedürfnisse gestillt wurde: Was und wie wurde gegessen und getrunken? Welche Tischmanieren gab es? Stimmt es, dass rülpsen und schmatzen am Esstisch Zeichen des Wohlbefindens waren? Und was hat es mit dem Spruch, seinen „Löffel abgeben“ auf sich? Als kleine Erfrischung wird zum Schluss eine leckere Limonade ausgeschenkt.
Dauer: ca. 60 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Mittwoch, 17. Juli, 14 Uhr
Donnerstag, 1. August, 15 Uhr
SPANNENDES DETEKTIVSPIEL IN DEN PRIESTERHÄUSERN
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Zwickau im Jahre 1407. In der Stadt rumort es. Gerüchte über ein großes Verbrechen auf dem Hauptmarkt machen die Runde. Der Täter ist noch nicht gefasst. In den Priesterhäusern haben sich aber Hinweise versteckt. Bist du ein Detektiv und kannst den Fall lösen?
Altersempfehlung: 10 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Dienstag, 23. Juli, 15 Uhr
Donnerstag, 25. Juli, 15 Uhr
MITTELALTERLICHE SPIELE WIEDERENTDECKEN
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Die Menschen des Mittelalters hatten einen ausgeprägten Sinn für Spiel und Spaß. Beliebte Kinderspiele wie Mühle oder Murmeln sind noch heute bekannt. Auch in den Priesterhäusern sind einige alte Spielgegenstände zu sehen. Nach einer kurzen Führung dürfen Kinder mittelalterliche Brettspiele selber ausprobieren.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Donnerstag, 1. August, 16 Uhr
Mittwoch, 14. August, 16 Uhr
KUPFER. VOM BODEN AUFS DACH… UND INS MUSEUM!
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, Lessingstraße 1
Ganz sicher haben es die Menschen schon vor 6000 Jahren aufgesammelt: Kupfer, das Metall mit der schön rötlich glänzenden Farbe! Geschmiedet zu Schmuck, Geräten und Waffen (Ötzi trug ein Kupferbeil bei sich!), nutzen wir Kupfer heute eher unbewusst: Egal ob Handy, Waschmaschine oder Auto, überall steckt Kupfer drin. Zeit also, diesen Tausendsassa, Leitwolf und Verwandlungskünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. In der Abteilung „Schätze der Erde“ können zunächst spektakuläre Funde aus Zwickauer Steinkohleschächten bestaunt werden: Sechs Bleche reines Kupfermetall, sogenanntes gediegenes Kupfer, bis zu 30 Zentimeter im Durchmesser! Doch warum sind manche türkisgrün verfärbt? Apropos Farbe: Die Schönheit der Kupferminerale Malachit und Azurit ist beneidenswert, kein Wunder also, dass sie als kostbare Malfarben benutzt wurden. In der Abteilung „Alte Meister“ begleiten wir dann mutige Matrosen auf ihren stolzen Segelschiffen, die wertvolle Fracht geladen haben, vielleicht Kupfer oder Farbe? Und wir schauen uns an, dass Kupfer auch gern eine Verbindung mit anderen Metallen eingeht, um kunstvoll glänzend ins Museum gestellt zu werden. Preisfrage: Was ist grün und wird auf Knopfdruck, ähm im Feuer rot? Genau: Kupfer! Glaubt ihr nicht? Dann probiert es doch einfach selbst aus: Im Anschluss an den Rundgang experimentieren wir im Museumsgarten und stellen Kupfer her – kleiner Imbiss in grün und rot inklusive. Zum Abschluss steigen wir den Kunstsammlungen noch aufs Dach (übrigens auch aus Kupfer!) und genießen die Aussicht vom Museumsturm.
Altersempfehlung: 7 bis 12 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Dienstag, 6. August, 15 Uhr
KINDERPROGRAMM ZUM OBJEKT DES MONATS AUGUST
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Das Objekt des Monats August ist ein alter Fußboden mit wunderlichen Tierpfotenabdrücken. Was haben sie zu bedeuten und wie sind sie dorthin gekommen? Sind es Glücksbringer? Gut möglich, weshalb wir im Anschluss an eine kurze Führung eigene kleine Glücksbringer bemalen wollen.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Chursächsische WintertraumNews Bad Elster KW 08 / 19.02.-24.02.2019

Chursächsische WintertraumNews Bad Elster KW 08 / 19.02.-24.02.2019


Kultur- und Festspielstadt Bad ElsterAktuelle Presseinformationen zu Veranstaltungen der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH für die KW 08


MIT DEM FAHRRAD NACH WLADIWOSTOK!Der Abenteurer Thomas Meixner berichtet am Dienstag, den 19. Februar um 19.30 Uhr im Königlichen Kurhaus in einer interessanten Dia-Show über seine Reise mit dem Fahrrad in das 16.630 Kilometer entfernte Wladiwostok im fernen Osten Russlands. Im zeitigen Frühjahr, an einem Gründonnerstag, brach der Weltenradler Thomas Meixner zu einer Radreise in den Fernen Osten Russlands auf. Er startete direkt in seiner Heimat in Sachsen-Anhalt um auf dem Landweg die Stadt Wladiwostok am Pazifik zu erreichen. Die Reise ging durch das südliche Polen, durch Ukraine und Moldawien, wo er überall auf gastfreundliche Menschen traf. Aber auch mit der Geschichte, vor allem die des zweiten Weltkrieges, wurde er auf diesem sehr interessanten Streckenabschnitt konfrontiert. Das verstärkte sich noch, als er die Stadt Wolgograd (ehem. Stalingrad) erreichte, wo in einer riesigen Schlacht im letzten Weltkrieg zehntausende Soldaten ihr Leben ließen. Weiter ging es durch das riesige Kasachstan. Hier waren die Herausforderungen die starken Steppenwinde, einsame und z.T. kilometerlange Staubpisten. Er erreichte die neue Hauptstadt Astana, die sich wie eine Fatamorgana aus der Steppe erhebt.Natürlich waren auch in Russland die gastfreundlichen Menschen sehr zahlreich und in den sibirischen Mittelgebirgen radelte er durch grüne Taiga vorbei am Baikalsee. An die Mongolei und Tibet wurde er in Burjatien erinnert. Die mongolischstämmigen Burjaten pflegen nach wie vor ihren schamanischen Glauben und den tibetischen Buddhismus. Schließlich gelangte der Weltenradler in den fernen Osten und nach Wladiwostok, wo auch die längste Eisenbahnstrecke der Welt ihren letzten Bahnhof hat. Nach einem Abstecher in Japan, bestieg er mit seinem Fahrrad den Zug nach Moskau und verbrachte eine Woche im Wagon der Transsib. Nach mehr als fünf Monaten Abenteuer und 16630 Kilometer in den Waden kehrte Thomas wohlbehalten in seine Heimat zurück. Viele Erlebnisse und Eindrücke brachte er mit nach Hause. Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.deTheater-Tipp der Woche:ANGELIKA MILSTER ALS DORIS DAY IN BAD ELSTER!Am Freitag, den 22. Februar bringt das Berliner Schlosspark Theater um 19.30 Uhr das packende Leben der Hollywood-Schauspielerin Doris Day im Musicaldrama »Doris Day – Day by Day« von Rainer Lewandowski auf die Bühne des König Albert Theaters Bad Elster. Die Rolle der Doris Day übernimmt dabei keine geringere als der Musical-Star Angelika Milster! Rainer Lewandowski beschreibt in seinem Musicaldrama neben der glamourösen Sängerin und Schauspielerin auch die private Doris Day. Damit gewährt er den Zuschauern einen Einblick in ein tief bewegtes Leben. Neben schimmernden Erfolgen in Hollywood und weltweit musste der bewunderte Weltstar auch schwere Schicksalsschläge, Krankheit, Not und Vergewaltigung verarbeiten. Über all das erzählt Doris Day in diesem Musical. Die Lebensgeschichte einer Künstlerin, die ihresgleichen sucht. Eine Oscar-Nominierung für ihre schauspielerische Leistung erhielt sie für den Film »Bettgeflüster«, die Trophäe selbst bekam sie allerdings nie. Nach ihrer Filmkarriere trat Doris Day in TV-Sitcoms und Soaps auf und nahm rund 600 Songs auf. 1973 setzte sie sich schließlich zur Ruhe. Untermalt werden ihre Erzählungen im Musicaldrama von ihren bekannten Welthits, gefühlvollen Balladen und humorvollen Liedern. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.deUnterhaltungs-Tipp der Woche:MARGIE KINSKY & BILL MOCKRIDGE LIEBEN NOCH!Am Sonnabend, den 23. Februar laden das Powerpaar Margie Kinsky und Bill Mockridge um 19.30 Uhr in das König Albert Theater Bad Elster ein, um mit ihrem ersten gemeinsamen Bühnenprogramm »Hurra, wir lieben noch!« Bilanz aus 33 Jahren Beziehung zu ziehen. Margie Kinsky und Bill Mockridge sind nicht nur erfolgreiche Comedians, Schauspieler und Buchautoren, sondern auch seit 33 Jahren ein glückliches Paar mit sechs properen Söhnen. Die sind mittlerweile flügge und aus dem Haus. Und was nun? Margie und Bill entdecken – nicht ganz freiwillig nach Jahrzehnten mit einer turbulenten Familie – ihr neues gemeinsames Leben jenseits von Haushaltsroutine und Lindenstraße, aber diesseits von Kreuzworträtsel und Seniorenteller. Doch auch bei zwei Gute-Laune-Botschaftern wie Margie und Bill geht das nicht immer ohne Reibungen ab und so ist einiger Zündstoff vorprogrammiert. Denn es ist gar nicht so einfach, zwei so unterschiedliche Charaktere unter einen Hut zu bringen: Margie, die temperamentvolle Römerin mit dem frechen Mundwerk und der bedächtige, in sich ruhende Bill mit dem Schalk im Nacken. Das gab Zündstoff genug in über 30 Jahren, aber ihre unkaputtbare Liebe und eine dicke Prise Humor haben ihnen geholfen, sich immer wieder zusammen zu raufen. Es scheint unmöglich, aber es geht! Wie, das zeigen die beiden in ihrem urkomischen, schonungslosen und kurzweiligen Kabarettabend »Hurra, wir lieben noch!«. Bill über Margie: »Mein letzter Wille: Streut meine Asche über die Schwelle von TK Maxx. Dann weiß ich, dass Margie mich mindestens einmal am Tag besucht!« Margie über Bill: »Ich bin Römerin, ich reg’ mich gerne auf. Da bringt mich der Holzfäller mit seiner stoischen Ruhe manchmal ganz schön auf die Palme!«. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.deTÄNZERISCHES STRAUSS-POTPOURRI IM KÖNIG ALBERT THEATER!Am Sonntag, den 24. Februar öffnet sich um 15.00 Uhr der Vorhang für die »Große Johann-Strauß-Gala« im König Albert Theater Bad Elster und beendet mit diesem Konzert die 18. Chursächsischen Winterträume. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß. Auf dem Programm dieser musikalischen Reise im König Albert Theater stehen wieder zahlreiche Weltklassiker der Strauß-Dynastie: Neben dem berühmten Wiener »Donauwalzer« und einem Besuch »Im Krapfenwaldl« zeigen kontinentale Ausflüge mit dem »Egyptischen« und dem »Persischen Marsch«, der schwungvolle »Cachucha-Galopp«, eine lustige Fahrt im »Vergnügungszug« oder der weltberühmte »Radetzky Marsch« die große Vielfalt der Kompositionskunst in der Strauß-Familie. Die dazu hinreißend inszenierten Choreographien des Chursächsischen Hofballvereins geben dieser Gala in Bad Elster dabei eine besonders reizende Note, welche beim spritzigen »Can Can« oder dem feurigen »Säbeltanz« ihren Höhepunkt erreicht. Abgerundet wird das bunte Programm durch unterhaltende Orchesterwerke des Chursächsischen Salonorchesters. Ein Konzert für alle Freunde der leichten Muse! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.deAbgerundet wird das Winterprogramm in den Königlichen Anlagen der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland. Die Veranstaltungen können selbstverständlich jederzeit mit Rahmenprogrammen aus Erholung & Kulinarium kombiniert werden. Alle Infos zum Aufenthalt: 037437 /53 900 | www.badelster.deVORSCHAU BAD ELSTERDi 26.02. | 19.30 Uhr | TheatercaféTHEATERCLUBLUZY Singer-SongwriterMi 27.02. | 19.30 Uhr | König Albert TheaterPAULINE SACHSE & PETER BRUNS:»Meisterstunde der Kammermusik«Professorenkonzert (Beethoven – Schumann – C.P.E Bach)Fr 01.03. | 19.30 Uhr | König Albert TheaterRAY WILSON & BAND: »Genesis-Classics«Celebrating-50-Years-JubiläumstourSa 02.03. | 19.30 Uhr | König Albert Theater»GUNTHER EMMERLICH SINGT, SWINGT UND LIEST«Heitere Lieder und unterhaltsame GeschichtenSo 03.03. | 10.00 Uhr | KunstWandelhalle»VERKOPFT«Vernissage zur Ausstellung mit Malereien, Grafiken und Plastiken von Sebastian Vorein (Bad Elster/Dresden)So 03.03. | 15.00 Uhr | König Albert TheaterAbschlusskonzert 6. Chursächsische MeisterkurseJUNGES PODIUM INTERNATIONAL»JUNGE MEISTER & ROMANTIK«7. Symphoniekonzert 2018/2019(Schubert – Weber – Tschaikowsky)Teilnehmer*innen der 6. Chursächsischen MeisterkurseChursächsische Philharmonie | GMD Florian Merz, Dirigent

Herzliche Grüße aus der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster

Stephan SeitzMarketingdirektionChursächsische Veranstaltungs GmbH

„Im Volkston“ – Schumann Plus-Konzert am 3. Februar

„Im Volkston“ – Schumann Plus-Konzert am 3. Februar

„IM VOLKSTON“ – SCHUMANN PLUS-KONZERT AM 3. FEBRUAR

Unter dem Motto „Im Volkston“ lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Sonntag, 3. Februar 2019, 17 Uhr, zu einem Konzert mit der Cellistin Joanna Sachryn und dem Pianisten Paul Rivinius ein. Werke von Robert Schumann, Anton Urspruch, Ferdinand Hiller und Johannes Brahms stehen auf dem Programm. Dieses entstand speziell zum Clara-Schumann-Jahr, war im Austausch über das Schumann-Netzwerk auch in einem Konzert der Frankfurter Schumann-Gesellschaft zu hören und wird in Co-Produktion mit dem Hessischen Rundfunk für CD produziert.

„Frau Dr. Clara Schumann in Verehrung gewidmet“ – so liest man auf der Notenausgabe der Cellosonate op. 29 Anton Urspruchs. Urspruch, in Frankfurt 1850 geboren und in seiner Heimatstadt Schüler Ignaz Lachners und Joachim Raffs, wurde einer der Lieblingsschüler Franz Liszts in Weimar. Er kehrte als Lehrer für Klavier und Komposition in seine Heimatstadt zurück und wurde Kollege Clara Schumanns am Hoch‘schen Konservatorium. Er pflegte freundschaftlichen Kontakt zu Clara Schumann und lernte bei ihr auch Johannes Brahms kennen. Zu Lebzeiten ein hochgeschätzter Vertreter der Spätromantik verblasste sein Ruhm nach seinem Tode 1907 schnell. Erst seit einigen Jahren werden seine Werke wiederentdeckt.

Ein bewegtes Leben mit vielen Stationen führte der Pianist, Komponist und Dirigent Ferdinand Hiller. 1811 in Frankfurt am Main geboren zog es ihn als Jugendlichen zu Kompositionsstudien bei Hummel nach Weimar. Als 17-Jähriger ging er nach Paris, wo er Musikerpersönlichkeiten wie Cherubini, Rossini und Liszt kennen lernte und seine Pianisten- und Dirigentenlaufbahn startete. Er wurde Nachfolger Mendelssohns als Leiter der Gewandhauskonzerte, zog nach Dresden und freundete sich mit Robert und Clara Schumann an. Er siedelte nach Düsseldorf um, um später nach Köln zu wechseln. Robert Schumann widmete dem Freund sein Klavierkonzert, der Einfluss Hillers auf das Musikleben seiner Zeit war beträchtlich. Auch sein Name geriet in Vergessenheit. Vor fünf Jahren wurde aber z. B. sein Klavierquintett im Robert-Schumann-Haus auf CD eingespielt. Von Hiller erklingt im Konzert am 3. Februar die Serenade op. 109.

Zum Standardrepertoire eines Cellisten gehören die Fünf Stücke im Volkston op. 102 von Robert Schumann. „Im Volkston“ ist dabei bei aller Kunstfertigkeit durchaus ernst zu nehmen; allgemein verständliche Musik zu komponieren entsprach dem Zeitgeist des Jahres 1849 und Schumann unternahm den spannenden Versuch, eine umfassende Folklore zu entwickeln, die über reine Volkstümelei hinausweist. Damit wurden diese kleinen, innerlichen Stücke richtungsweisend für zahlreiche Komponisten.

Eine Freundschaftsgabe für den Cellisten Josef Gänsbacher war die Komposition der ersten Cellosonate op. 38 von Johannes Brahms. Brahms komponierte die Sonate weitgehend 1862 in Bad Münster am Stein, wo auch Clara Schumann zur Kur weilte. In typisch Brahmsscher Manier ließ er das Werk erst eine Weile liegen, um es erst 1865 in Baden-Baden, wiederum in direkter Nachbarschaft Clara Schumanns, einer kritischen Überarbeitung zu unterziehen. Opfer der Überarbeitung wurde ein Adagio, alles Flehen des Widmungsträgers war umsonst, Brahms veröffentlichte die Sonate 1865 bei Simrock in Bonn ohne den langsamen Satz. Auch Clara Schumann schrieb: „Wie schade, Cello, und kein Adagio!“.

Die aus einer polnischen Musikerfamilie stammende Joanna Sachryn wurde 17-jährig Solocellistin in Stettin. Noch vor der politischen Wende ging sie nach Frankfurt am Main zum Studium bei Gerhard Mantel, im Anschluss daran nach London zu William Pleeth. Sie konzertiert weltweit als Solistin und Kammermusikerin. Sie ist Mitglied des Kölner Klaviertrios, mit dem sie mehrere CDs produziert hat. Mit dem Pianisten Paul Rivinius verbindet sie eine langjährige musikalische Freundschaft. Rivinius, der zuletzt vor fünf Jahren in Zwickau auftrat, studierte Klavier u. a. bei Gerhard Oppitz in München und zusätzlich Horn bei Marie-Luise Neunecker an der Frankfurter Musikhochschule. Zahlreiche Rundfunk- und CD- Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit, u. a. mit den Cellisten Julian Steckel und Johannes Moser. Paul Rivinius lehrte viele Jahre als Professor für Kammermusik an der Musikhochschule «Hanns Eisler» in Berlin und lebt heute in München.

Karten sind zum Preis von 10 Euro (ermäßigt: 7,50 Euro) an der Museumkasse des Robert-Schumann-Hauses, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellte Karten müssen bis zum Mittwoch vor dem Konzerttag abgeholt werden, sonst werden sie in den freien Verkauf gegeben.

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau