Zwickau: Konzert zur Eröffnung der Ausstellung “Die Schumanns und die Technik”

Zwickau: Konzert zur Eröffnung der Ausstellung “Die Schumanns und die Technik”

Nachdem das Robert-Schumann-Haus Zwickau seit Anfang Mai seine Pforten für Museumsbesucher aus Nah und Fern wieder geöffnet hat, wird nun der Konzertbetrieb wieder aufgenommen. Allerdings wird die Zahl der Sitzplätze reduziert. Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich. Erster Gast nach der Pause wird am Sonntag, 12. Juli 2020 um 17 Uhr der junge Pianist Uiin Cheon mit Werken von Robert Schumann, Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin sein. Das Konzert bildet gleichzeitig die Eröffnungsveranstaltung zur neuen Sonderausstellung „Die Schumanns und die Technik“, die anlässlich des Jahres der Industriekultur vom 12. Juli bis 4. Oktober 2020 zu sehen ist.

 

Klavierrezital mit Uiin Cheon

 

Cheon erhielt 2019 im Rahmen des Auswahlvorspiels an der Musikhochschule Leipzig ein Stipendium der Elfrun-Gabriel-Stiftung. Diese hat sich im Andenken an die 2010 gestorbene Pianistin die Förderung des pianistischen Nachwuchses als Ziel gesetzt. Seit 2011 kooperiert die Stiftung mit dem Robert-Schumann-Haus, wodurch schon zahlreiche Nachwuchspianisten hier erste Auftritte hatten. Cheon studierte an der Universität der Künste Berlin, an der Accademia in Imola und seit 2018 an der Musikhochschule Leipzig. Er ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe und konzertiert in Europa, Asien und Amerika.

 

Als „Arabeske“ bezeichnet man in der Kunst eine phantasievoll gestaltete, sich stark verzweigende Pflanzenranke mit Blüten und Blättern. Diesen Titel wählte Robert Schumann für sein 1838 komponiertes Opus 18 recht treffend, denn in diesem Werk „verschlingt sich Alles auf eigene Weise durcheinander“, wie Schumann an seine Braut Clara selbst schrieb. Auch wenn er sie selbst später als „schwächlich und für Damen“ bezeichnete, so ist sie, im Zusammenklang mit dem Blumenstück op. 19 und den weiteren ebenfalls in Wien entstandenen Klavierwerken, heutzutage aus dem Pianistenrepertoire nicht mehr wegzudenken.

 

Das gleiche trifft auf die Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 Ludwig van Beethovens zu, dessen 250. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Besser bekannt unter dem Namen „Appassionata“ gehört sie zu den am häufigsten gespielten Sonaten des Bonner Komponisten. Wie bei den meisten seiner Werke erhielt die Sonate den Namen nicht von Beethoven selbst. Es war der Einfall des Verlegers Cranz in Hamburg, als er 1839 eine vierhändige Ausgabe herausgab. Offenbar beschrieb er mit dieser eigentlich musikalischen Vortragsbezeichnung „leidenschaftlich“ den Charakter so treffend, dass Musikliebhaber unter „die Appassionata“ bis heute die 1805 komponierte 23. Klaviersonate Beethovens verstehen. Die junge Clara Wieck war es, die bei ihren Konzerten in Wien 1837/38 diese Sonate erstmals öffentlich in einem Konzert vortrug und dafür vom Dichter Grillparzer in einem Gedicht besungen wurde.

 

„So fängt nur Chopin an und so schließt nur er: mit Dissonanzen durch Dissonanzen in Dissonanzen.“, befand Robert Schumann 1840 in seiner Rezension zur Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35 von Frédéric Chopin, einer Charakterisierung, die nicht treffender sein könnte. Der wahrscheinlich bekannteste Trauermarsch der Musikgeschichte entstammt dieser Sonate Chopins. Das Konzert schließt mit der Fantasie op. 28 von Alexander Skrjabin, einem Werk aus dem Jahr 1900, das programmatisch die Pforte zum neuen Jahrhundert öffnet.

 

Wichtig: Aufgrund der geltenden Hygienebestimmungen wird es nur ein eingeschränktes Platzangebot geben. Karten zum Preis von 5 Euro (ermäßigt 3 Euro) sind nur und ausschließlich im Vorverkauf an der Museumskasse zu erwerben. Eine Abendkasse wird es nicht geben. Eine telefonische Vorbestellung ist jedoch möglich.

 

Schumann und die Technik

 

Die Zeit Robert und Clara Schumanns war eine Zeit der großen technischen Neuerfindungen. Sie prägten das alltägliche Leben des Künstlerpaars, viele der Erfindungen wurden von den beiden Musikern mit großer Neugier bewundert, von Photographie, Gasbeleuchtung, Eisenbahn, Dampfmaschine, Magnetismus, Telegraphie, Laterna magica bis zum Phonographen. Robert Schumann hatte in seiner Zwickauer Jugend enge Beziehungen zur Devrientschen Chemiefabrik, wo beispielsweise das „Zwickauer Grün“ erfunden wurde. Der Vater von Clara Schumanns engster Freundin Emilie, Friedrich List, war der Pionier des sächsischen Eisenbahnbaus. Richard Pohl, der ab 1850 als Librettist für Robert Schumann arbeitete, legte im selben Jahr seine Doktorarbeit zum Thema Dampfgeschütze vor. Auch der Photograph Julius Allgeyer war ein enger Freund der Familie Schumann. Ab 1889 war Clara Schumanns ans Frankfurter Telefonnetz angeschlossen. Ihr Chemikerfreund Dr. Richard Fellinger war Leiter der Wiener Geschäftsstelle von Siemens & Halske. Freundschaftliche Beziehungen unterhielt Clara Schumann auch zu Dr. Carl von Linde, dem Erfinder des Kühlschranks. Die Ausstellung zeigt Dokumente dieser Beziehungen und frühe Exemplare der technischen Anwendungen.

 

 

Robert-Schumann-Haus

Hauptmarkt 5

08056 Zwickau

Tel: 0375834406

E-Mail: schumannhaus@zwickau.de

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 10 bis 17 Uhr

Samstag/ Sonntag: 13 bis 17 Uhr

Chursächsische SommerNews Bad Elster

Chursächsische SommerNews Bad Elster

 


Kultur- und Festspielstadt Bad Elster
Aktuelle Presseinformationen zu Veranstaltungen der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH für die KW 28


AUSTRALISCHER SONGWRITER IM THEATERCLUB
Am Dienstag, den 9. Juli gastiert der australische Singer-Songwriter Paul Fogarty um 19.30 Uhr im TheaterClub des Theatercafés Bad Elster. Paul Fogarty ist ein australischer Songwriter in der Tradition von Bob Dylan, Leonard Cohen und Townes Van Zandt, der auch schon als der »neue Neil Young« betitelt wurde. Seine Ursprünge liegen in den Stilrichtungen Roots, Blues, Alt-Country, Folk, Americana, Jazz, R&B und Poesie. Seine Lieder erzählen vom Leben, den damit verbundenen Höhen und Tiefen und sind durchdrungen von seinem Lebensmotto »Dream and let dream«. Der Singer-Songwriter und Multi-Instrumentalist begann schon als 15-jähriger, seine ersten Songs zu schreiben. Inzwischen hat er mehrere hundert Lieder vertont und drei Alben veröffentlicht. Er spielt Akustik Gitarre, Weissenbourne lap slide Gitarre, 6-seitige Ukulele, Stompbox, Blues Harp, Piano, Keyboard und Fuß-Percussion – Das wird ein heißer Abend! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Der Konzert-Tipp der Woche:
WELTSTAR MIT WELTHITS: ALBERT HAMMOND IN BAD ELSTER
Der britische Musiker, Songschreiber und Musikproduzent Albert Hammond ist eine Legende: Bad Elster freut sich, diesen Musiker mit seiner Band am Freitag, den 12. Juli um 20.00 Uhr im NaturTheater Bad Elster im Rahmen seiner »Songbook«-Tour begrüßen zu dürfen! Weltstar Albert Hammond schreibt seit über 50 Jahren Hits – nun ist der 74jährige zurück auf der Bühne und zündet sein Hit-Feuerwerk in unserer Open-Air-Arena! »Down By The River« oder »It Never Rains in Southern California« sind Songs, die Millionen von Fans bis heute begeistern. Aus seiner Feder stammen aber auch Welthits wie »The Air that I breathe«, »One Moment in Time« oder »Nothing’s Gonna Stop us now«. Er schrieb Songs für Tom Jones, Joe Cocker, Celine Dion oder Chris de Burgh und ist als Songwriter eine lebende Legende! Als charmanter Entertainer wird er Bad Elster durch die Jahrzehnte der Popgeschichte begleiten – Gänsehautgarantie! «! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

Der Party-Tipp der Woche:
DIE LOCHIS AUF ABSCHIEDSTOUR IN BAD ELSTER
Im NaturTheater Bad Elster bietet sich am Samstag, den 13. Juli noch einmal Gelegenheit, die bekannten Zwillinge der Lochis live zu erleben: Um 20.00 Uhr starten die beiden dann ihre Sommerparty als Teil ihrer großen Abschiedstour 2019! Diese Nachricht ließ vor zwei Monaten viele aufhorchen: Das durch die Plattform Youtube zu deutschlandweiter Bekanntheit gelangte Zwillingspaar Heiko und Roman Lochmann macht Schluss – voraussichtlich im Herbst wollen sich die Lochis beruflich trennen. In einem Video erklärten die beiden inzwischen 20-Jährigen, dass sie „dieses Kapitel schließen“ wollen, aber „nicht das ganze Buch“. Heiko und Roman Lochmann sind die wohl berühmtesten Zwillinge der Republik. Sie gelten als Vorzeige-Youtube-Stars und sind ein echtes Jugend-Phänomen. Hist wie „Alpha Queen“ von ihrem aktuellen Album „#whatislife“, „Lieblingslied“ oder „Ich bin blank“ entzücken mittleerweile generationsübergreifend das Publikum. Sie singen auf Deutsch, persönlich, emotional und mitreißend, überzeugen mit Power, Beats und lauten wie auch leisen Tönen. Ihre grenzenlose und absolut ansteckende Energie auf der Bühne ist ein Markenzeichen. Wir wissen, dass viele der jungen Hörer in Begleitung ihrer Eltern kommen – und seid beruhigt: Deren Feedback war zu ihrer eigenen Überraschung immer positiv. Bad Elster feiert eine Sommer-Party zum Abschied der famosen Lochis! Tickets: 037437/ 53 900 | www.naturtheater-badelster.de

VERNISSAGE »PARADOX«
Am Sonntag, den 14. Juli wird um 10.00 Uhr im Zuge einer feierlichen Vernissage die neue Ausstellung »Paradox« der 35. Leipziger Grafikbörse in der KunstWandlehalle Bad Elster eröffnet. Auf Einladung des Vereins Leipziger Grafikbörse e.V. nehmen 100 Künstlerinnen und Künstler teil. Die Künstler stammen überwiegend aus den mitteldeutschen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Leipzig bildet einen Schwerpunkt. Unter den Teilnehmern sind Altmeister wie Karl-Georg Hirsch oder Rolf Münzner ebenso wie Vertreter der mittleren Generation, junge Künstlerinnen und Künstler sowie auch Studierende. Hinzu kommen Gäste, z. B. aus Köln oder Holland. Sie alle gestalteten Werke in den unterschiedlichsten druckgrafischen Techniken. Diese interessante Ausstellung kann dann bis 1. September 2019 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden und an den Feiertagen zusätzlich von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Der Unterhaltungs-Tipp der Woche:
KLAVIER-COMEDY-SPEKTAKEL IM KÖNIG ALBERT THEATER
Am Sonntag, den 14. Juli gastiert der Klaviervirtuose Holger Mantey um 19.00 Uhr mit seinem unterhaltsamen Klavier-Comedy-Spektakel im König Albert Theater Bad Elster. Ein Piano-Solo-Konzert des Pianisten Holger Mantey ist immer ein besonderes Highlight: Leise, zart und romantisch bis wild und ekstatisch erklingen die Kompositionen dieses Musikers. Das aktuelle Konzert-Highlight bringt außergewöhnliche Bearbeitungen der Musik von Mozart, Chopin, Gershwin u.a. sowie Eigenkompositionen auf die Bühne. Holger Mantey stellt quasi »die Musik auf den Kopf«: Er spielt Klassisches swingend und Swingendes klassisch! Werke bekannter Komponisten formt Holger Mantey auf ungewöhnliche Weise zu etwas Neuem, Ungehörtem oder auch Unerhörtem. Alles passt nahtlos zu- und ineinander und findet seine Konsequenz in Manteys eigener romantischer Musik, die bilderreich und ohrwurmartig den Abend zu einem musikalischen Erlebnis werden lässt. Lassen Sie sich begeistern! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Abgerundet wird das Programm in den sommerlichen Königlichen Anlagen der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland. Die Veranstaltungen können selbstverständlich jederzeit mit Rahmenprogrammen aus Erholung & Kulinarium kombiniert werden. Alle Infos zum Aufenthalt: 037437 /53 900 | www.badelster.de

VORSCHAU BAD ELSTER

Di 16.07. | 19.30 Uhr | KunstWandelhalle
WOLGA KOSAKEN Russische Chormusik

Mi 17.07. | 19.30 Uhr | König Albert Theater
»GROSSE JOHANN-STRAUSS-GALA« Heiteres Musik-Theater

Fr 19.07. | 19.30 Uhr | König Albert Theater
»EVERGREENS IM PETTICOAT – VINTAGE IN CONCERT«
Heitere Swing & Rock’n’ Roll-Show durch vier Jahrzehnte!

Sa 20.07. | 19.30 Uhr | König Albert Theater
GRACELAND: »Simon & Garfunkel meets Classic«
Hommage an das berühmteste Folk-Rock-Duo aller Zeiten

So 21.07. | 17.00 Uhr | NaturTheater
ERNST HUTTER & DIE EGERLÄNDER MUSIKANTEN
Open-Air-Konzert mit dem erfolgreichsten Blasorchester der Welt

Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

Chursächsische WintertraumNews Bad Elster KW 08 / 19.02.-24.02.2019

Chursächsische WintertraumNews Bad Elster KW 08 / 19.02.-24.02.2019


Kultur- und Festspielstadt Bad ElsterAktuelle Presseinformationen zu Veranstaltungen der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH für die KW 08


MIT DEM FAHRRAD NACH WLADIWOSTOK!Der Abenteurer Thomas Meixner berichtet am Dienstag, den 19. Februar um 19.30 Uhr im Königlichen Kurhaus in einer interessanten Dia-Show über seine Reise mit dem Fahrrad in das 16.630 Kilometer entfernte Wladiwostok im fernen Osten Russlands. Im zeitigen Frühjahr, an einem Gründonnerstag, brach der Weltenradler Thomas Meixner zu einer Radreise in den Fernen Osten Russlands auf. Er startete direkt in seiner Heimat in Sachsen-Anhalt um auf dem Landweg die Stadt Wladiwostok am Pazifik zu erreichen. Die Reise ging durch das südliche Polen, durch Ukraine und Moldawien, wo er überall auf gastfreundliche Menschen traf. Aber auch mit der Geschichte, vor allem die des zweiten Weltkrieges, wurde er auf diesem sehr interessanten Streckenabschnitt konfrontiert. Das verstärkte sich noch, als er die Stadt Wolgograd (ehem. Stalingrad) erreichte, wo in einer riesigen Schlacht im letzten Weltkrieg zehntausende Soldaten ihr Leben ließen. Weiter ging es durch das riesige Kasachstan. Hier waren die Herausforderungen die starken Steppenwinde, einsame und z.T. kilometerlange Staubpisten. Er erreichte die neue Hauptstadt Astana, die sich wie eine Fatamorgana aus der Steppe erhebt.Natürlich waren auch in Russland die gastfreundlichen Menschen sehr zahlreich und in den sibirischen Mittelgebirgen radelte er durch grüne Taiga vorbei am Baikalsee. An die Mongolei und Tibet wurde er in Burjatien erinnert. Die mongolischstämmigen Burjaten pflegen nach wie vor ihren schamanischen Glauben und den tibetischen Buddhismus. Schließlich gelangte der Weltenradler in den fernen Osten und nach Wladiwostok, wo auch die längste Eisenbahnstrecke der Welt ihren letzten Bahnhof hat. Nach einem Abstecher in Japan, bestieg er mit seinem Fahrrad den Zug nach Moskau und verbrachte eine Woche im Wagon der Transsib. Nach mehr als fünf Monaten Abenteuer und 16630 Kilometer in den Waden kehrte Thomas wohlbehalten in seine Heimat zurück. Viele Erlebnisse und Eindrücke brachte er mit nach Hause. Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.deTheater-Tipp der Woche:ANGELIKA MILSTER ALS DORIS DAY IN BAD ELSTER!Am Freitag, den 22. Februar bringt das Berliner Schlosspark Theater um 19.30 Uhr das packende Leben der Hollywood-Schauspielerin Doris Day im Musicaldrama »Doris Day – Day by Day« von Rainer Lewandowski auf die Bühne des König Albert Theaters Bad Elster. Die Rolle der Doris Day übernimmt dabei keine geringere als der Musical-Star Angelika Milster! Rainer Lewandowski beschreibt in seinem Musicaldrama neben der glamourösen Sängerin und Schauspielerin auch die private Doris Day. Damit gewährt er den Zuschauern einen Einblick in ein tief bewegtes Leben. Neben schimmernden Erfolgen in Hollywood und weltweit musste der bewunderte Weltstar auch schwere Schicksalsschläge, Krankheit, Not und Vergewaltigung verarbeiten. Über all das erzählt Doris Day in diesem Musical. Die Lebensgeschichte einer Künstlerin, die ihresgleichen sucht. Eine Oscar-Nominierung für ihre schauspielerische Leistung erhielt sie für den Film »Bettgeflüster«, die Trophäe selbst bekam sie allerdings nie. Nach ihrer Filmkarriere trat Doris Day in TV-Sitcoms und Soaps auf und nahm rund 600 Songs auf. 1973 setzte sie sich schließlich zur Ruhe. Untermalt werden ihre Erzählungen im Musicaldrama von ihren bekannten Welthits, gefühlvollen Balladen und humorvollen Liedern. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.deUnterhaltungs-Tipp der Woche:MARGIE KINSKY & BILL MOCKRIDGE LIEBEN NOCH!Am Sonnabend, den 23. Februar laden das Powerpaar Margie Kinsky und Bill Mockridge um 19.30 Uhr in das König Albert Theater Bad Elster ein, um mit ihrem ersten gemeinsamen Bühnenprogramm »Hurra, wir lieben noch!« Bilanz aus 33 Jahren Beziehung zu ziehen. Margie Kinsky und Bill Mockridge sind nicht nur erfolgreiche Comedians, Schauspieler und Buchautoren, sondern auch seit 33 Jahren ein glückliches Paar mit sechs properen Söhnen. Die sind mittlerweile flügge und aus dem Haus. Und was nun? Margie und Bill entdecken – nicht ganz freiwillig nach Jahrzehnten mit einer turbulenten Familie – ihr neues gemeinsames Leben jenseits von Haushaltsroutine und Lindenstraße, aber diesseits von Kreuzworträtsel und Seniorenteller. Doch auch bei zwei Gute-Laune-Botschaftern wie Margie und Bill geht das nicht immer ohne Reibungen ab und so ist einiger Zündstoff vorprogrammiert. Denn es ist gar nicht so einfach, zwei so unterschiedliche Charaktere unter einen Hut zu bringen: Margie, die temperamentvolle Römerin mit dem frechen Mundwerk und der bedächtige, in sich ruhende Bill mit dem Schalk im Nacken. Das gab Zündstoff genug in über 30 Jahren, aber ihre unkaputtbare Liebe und eine dicke Prise Humor haben ihnen geholfen, sich immer wieder zusammen zu raufen. Es scheint unmöglich, aber es geht! Wie, das zeigen die beiden in ihrem urkomischen, schonungslosen und kurzweiligen Kabarettabend »Hurra, wir lieben noch!«. Bill über Margie: »Mein letzter Wille: Streut meine Asche über die Schwelle von TK Maxx. Dann weiß ich, dass Margie mich mindestens einmal am Tag besucht!« Margie über Bill: »Ich bin Römerin, ich reg’ mich gerne auf. Da bringt mich der Holzfäller mit seiner stoischen Ruhe manchmal ganz schön auf die Palme!«. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.deTÄNZERISCHES STRAUSS-POTPOURRI IM KÖNIG ALBERT THEATER!Am Sonntag, den 24. Februar öffnet sich um 15.00 Uhr der Vorhang für die »Große Johann-Strauß-Gala« im König Albert Theater Bad Elster und beendet mit diesem Konzert die 18. Chursächsischen Winterträume. Die Produktion mit dem Chursächsischen Hofballverein und dem Chursächsischen Salonorchester präsentiert dabei im prachtvollen Ambiente des König Albert Theaters wieder ein unterhaltsames musikalisch-tänzerisches Potpourri im Glanze der großen Melodien von Johann Strauß. Auf dem Programm dieser musikalischen Reise im König Albert Theater stehen wieder zahlreiche Weltklassiker der Strauß-Dynastie: Neben dem berühmten Wiener »Donauwalzer« und einem Besuch »Im Krapfenwaldl« zeigen kontinentale Ausflüge mit dem »Egyptischen« und dem »Persischen Marsch«, der schwungvolle »Cachucha-Galopp«, eine lustige Fahrt im »Vergnügungszug« oder der weltberühmte »Radetzky Marsch« die große Vielfalt der Kompositionskunst in der Strauß-Familie. Die dazu hinreißend inszenierten Choreographien des Chursächsischen Hofballvereins geben dieser Gala in Bad Elster dabei eine besonders reizende Note, welche beim spritzigen »Can Can« oder dem feurigen »Säbeltanz« ihren Höhepunkt erreicht. Abgerundet wird das bunte Programm durch unterhaltende Orchesterwerke des Chursächsischen Salonorchesters. Ein Konzert für alle Freunde der leichten Muse! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.deAbgerundet wird das Winterprogramm in den Königlichen Anlagen der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland. Die Veranstaltungen können selbstverständlich jederzeit mit Rahmenprogrammen aus Erholung & Kulinarium kombiniert werden. Alle Infos zum Aufenthalt: 037437 /53 900 | www.badelster.deVORSCHAU BAD ELSTERDi 26.02. | 19.30 Uhr | TheatercaféTHEATERCLUBLUZY Singer-SongwriterMi 27.02. | 19.30 Uhr | König Albert TheaterPAULINE SACHSE & PETER BRUNS:»Meisterstunde der Kammermusik«Professorenkonzert (Beethoven – Schumann – C.P.E Bach)Fr 01.03. | 19.30 Uhr | König Albert TheaterRAY WILSON & BAND: »Genesis-Classics«Celebrating-50-Years-JubiläumstourSa 02.03. | 19.30 Uhr | König Albert Theater»GUNTHER EMMERLICH SINGT, SWINGT UND LIEST«Heitere Lieder und unterhaltsame GeschichtenSo 03.03. | 10.00 Uhr | KunstWandelhalle»VERKOPFT«Vernissage zur Ausstellung mit Malereien, Grafiken und Plastiken von Sebastian Vorein (Bad Elster/Dresden)So 03.03. | 15.00 Uhr | König Albert TheaterAbschlusskonzert 6. Chursächsische MeisterkurseJUNGES PODIUM INTERNATIONAL»JUNGE MEISTER & ROMANTIK«7. Symphoniekonzert 2018/2019(Schubert – Weber – Tschaikowsky)Teilnehmer*innen der 6. Chursächsischen MeisterkurseChursächsische Philharmonie | GMD Florian Merz, Dirigent

Herzliche Grüße aus der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster

Stephan SeitzMarketingdirektionChursächsische Veranstaltungs GmbH

„Im Volkston“ – Schumann Plus-Konzert am 3. Februar

„Im Volkston“ – Schumann Plus-Konzert am 3. Februar

„IM VOLKSTON“ – SCHUMANN PLUS-KONZERT AM 3. FEBRUAR

Unter dem Motto „Im Volkston“ lädt das Robert-Schumann-Haus Zwickau am Sonntag, 3. Februar 2019, 17 Uhr, zu einem Konzert mit der Cellistin Joanna Sachryn und dem Pianisten Paul Rivinius ein. Werke von Robert Schumann, Anton Urspruch, Ferdinand Hiller und Johannes Brahms stehen auf dem Programm. Dieses entstand speziell zum Clara-Schumann-Jahr, war im Austausch über das Schumann-Netzwerk auch in einem Konzert der Frankfurter Schumann-Gesellschaft zu hören und wird in Co-Produktion mit dem Hessischen Rundfunk für CD produziert.

„Frau Dr. Clara Schumann in Verehrung gewidmet“ – so liest man auf der Notenausgabe der Cellosonate op. 29 Anton Urspruchs. Urspruch, in Frankfurt 1850 geboren und in seiner Heimatstadt Schüler Ignaz Lachners und Joachim Raffs, wurde einer der Lieblingsschüler Franz Liszts in Weimar. Er kehrte als Lehrer für Klavier und Komposition in seine Heimatstadt zurück und wurde Kollege Clara Schumanns am Hoch‘schen Konservatorium. Er pflegte freundschaftlichen Kontakt zu Clara Schumann und lernte bei ihr auch Johannes Brahms kennen. Zu Lebzeiten ein hochgeschätzter Vertreter der Spätromantik verblasste sein Ruhm nach seinem Tode 1907 schnell. Erst seit einigen Jahren werden seine Werke wiederentdeckt.

Ein bewegtes Leben mit vielen Stationen führte der Pianist, Komponist und Dirigent Ferdinand Hiller. 1811 in Frankfurt am Main geboren zog es ihn als Jugendlichen zu Kompositionsstudien bei Hummel nach Weimar. Als 17-Jähriger ging er nach Paris, wo er Musikerpersönlichkeiten wie Cherubini, Rossini und Liszt kennen lernte und seine Pianisten- und Dirigentenlaufbahn startete. Er wurde Nachfolger Mendelssohns als Leiter der Gewandhauskonzerte, zog nach Dresden und freundete sich mit Robert und Clara Schumann an. Er siedelte nach Düsseldorf um, um später nach Köln zu wechseln. Robert Schumann widmete dem Freund sein Klavierkonzert, der Einfluss Hillers auf das Musikleben seiner Zeit war beträchtlich. Auch sein Name geriet in Vergessenheit. Vor fünf Jahren wurde aber z. B. sein Klavierquintett im Robert-Schumann-Haus auf CD eingespielt. Von Hiller erklingt im Konzert am 3. Februar die Serenade op. 109.

Zum Standardrepertoire eines Cellisten gehören die Fünf Stücke im Volkston op. 102 von Robert Schumann. „Im Volkston“ ist dabei bei aller Kunstfertigkeit durchaus ernst zu nehmen; allgemein verständliche Musik zu komponieren entsprach dem Zeitgeist des Jahres 1849 und Schumann unternahm den spannenden Versuch, eine umfassende Folklore zu entwickeln, die über reine Volkstümelei hinausweist. Damit wurden diese kleinen, innerlichen Stücke richtungsweisend für zahlreiche Komponisten.

Eine Freundschaftsgabe für den Cellisten Josef Gänsbacher war die Komposition der ersten Cellosonate op. 38 von Johannes Brahms. Brahms komponierte die Sonate weitgehend 1862 in Bad Münster am Stein, wo auch Clara Schumann zur Kur weilte. In typisch Brahmsscher Manier ließ er das Werk erst eine Weile liegen, um es erst 1865 in Baden-Baden, wiederum in direkter Nachbarschaft Clara Schumanns, einer kritischen Überarbeitung zu unterziehen. Opfer der Überarbeitung wurde ein Adagio, alles Flehen des Widmungsträgers war umsonst, Brahms veröffentlichte die Sonate 1865 bei Simrock in Bonn ohne den langsamen Satz. Auch Clara Schumann schrieb: „Wie schade, Cello, und kein Adagio!“.

Die aus einer polnischen Musikerfamilie stammende Joanna Sachryn wurde 17-jährig Solocellistin in Stettin. Noch vor der politischen Wende ging sie nach Frankfurt am Main zum Studium bei Gerhard Mantel, im Anschluss daran nach London zu William Pleeth. Sie konzertiert weltweit als Solistin und Kammermusikerin. Sie ist Mitglied des Kölner Klaviertrios, mit dem sie mehrere CDs produziert hat. Mit dem Pianisten Paul Rivinius verbindet sie eine langjährige musikalische Freundschaft. Rivinius, der zuletzt vor fünf Jahren in Zwickau auftrat, studierte Klavier u. a. bei Gerhard Oppitz in München und zusätzlich Horn bei Marie-Luise Neunecker an der Frankfurter Musikhochschule. Zahlreiche Rundfunk- und CD- Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit, u. a. mit den Cellisten Julian Steckel und Johannes Moser. Paul Rivinius lehrte viele Jahre als Professor für Kammermusik an der Musikhochschule «Hanns Eisler» in Berlin und lebt heute in München.

Karten sind zum Preis von 10 Euro (ermäßigt: 7,50 Euro) an der Museumkasse des Robert-Schumann-Hauses, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellte Karten müssen bis zum Mittwoch vor dem Konzerttag abgeholt werden, sonst werden sie in den freien Verkauf gegeben.

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Chursächsische WintertraumNews Bad Elster

Chursächsische WintertraumNews Bad Elster

 


Kultur- und Festspielstadt Bad Elster
Aktuelle Presseinformationen zu Veranstaltungen der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH für die KW 05


EIN HAUCH VON PARIS IM THEATERCAFÉ BAD ELSTER!
Am Dienstag, den 29. Januar präsentieren das Klingenthaler Musikertrio um Sängerin Yvonne Deglau, den Akkordeonisten Bernd Zabel und den Geiger Niklas Meyer im Theatercafé des König Albert Theaters Bad Elster ein ergreifendes Konzert aus französischen Musette-Melodien und Chansons.
Durch das Akkordeon ist die Musikstadt Klingenthal untrennbar mit der französischen Musette-Musik verbunden. Die Protagonisten widmen sich so ganz den bewegenden Chansons der Musikgeschichte in einem »Hauch von Paris«: Weltbekannte Lieder wie »La vie en rose« oder »Sous le ciel de Paris« sowie das ergreifende »Was ist so schon an der Liebe« von Gilbert Bécaud machen diesen Abend zu einer kleinen, romantischen Winterliebe. Tickets: 037437/ 53 900 | www.chursaechsische.de

Konzert-Tipp der Woche:
THEATER WIRD ZUR ROCK’N’ROLL-BÜHNE
Am Freitag, den 1. Februar präsentieren die Musiker des Erfolgsmusicals »Buddy – die Buddy Holly Story« um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster die rockende Tourneeshow »Buddy in Concert«. Das König Albert Theater wird zur Hall of Rock ‘n’ Roll! Lassen Sie sich mitreißen vom Beat der 50er Jahre. Mit Hits wie »Oh Boy!«, »Peggy Sue«, »Heartbeat«, »Rave On« und vielen anderen erwacht die Legende Buddy Holly wieder zum Leben. Aber auch Buddy‘s Zeitgenossen werden an diesem Abend im Fokus stehen. Seit mehr als zehn Jahren ziehen die Stars des Buddy-Musicals mit der wohl erfolgreichsten und besten Rock ’n’ Roll-Show Deutschlands ihr Publikum auf einzigartige Weise in den Bann. Dabei ist das Geheimrezept so einfach wie genial: Man nehme fünf virtuose Musiker, eine Brise Slapstick, einen Hauch Comedy, verfeinere dies mit ein wenig Akrobatik und widme sich mit Leidenschaft den größten Hits der Rock ’n’ Roll- und Twist-Ära. Heraus kommt eine atemberaubende, temporeiche Show. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

KABARETTSTAR HELMUT SCHLEICH IN BAD ELSTER
Am Sonnabend, den 2. Februar gastiert der bayerische Kabarettist Helmut Schleich um 19.30 Uhr erstmals mit seinem neuen Programm »Kauf, du Sau!« im König Albert Theater Bad Elster. Der bayerische Kabarettist und Imitator Helmut Schleich gilt als eine der charakteristischen Größen des deutschen Kabaretts: Seine unglaubliche Wandelbarkeit und seine »Spitzen-Texte« sind das Aushängeschild des gebürtigen Münchners. »Kauf, du Sau!« Ja, genau. Sie sollen kaufen. Und wenn Sie nichts kaufen, fliegen Sie raus! Denn: Wer nicht flüssig ist, ist überflüssig. Und überflüssige Menschen haben im Paradies der schönen neuen Warenwelt nichts verloren. Die verschmutzen nur das Konsumklima. Aber Sie sollen nicht nur kaufen. Sondern auch verkauft werden. Nämlich für dumm. Weil Waren und Wahrheiten sich leichter unters Volk bringen lassen, wenn keiner zu genau hinschaut … An jeder Ecke steht ein Maulheld, der die neueste Zukunftsidee anpreist: Egal ob Europa, Digitalisierung, 3D-Drucker oder künstliche Intelligenz – überall Perspektiven, die keine sind. Oder zumindest nur für diejenigen, die auf dem Sonnendeck der Globalisierung sitzen. Das geht Helmut Schleich gehörig gegen den Strich. Und deshalb rückt der Münchner Kabarettist in seinem Programm »Kauf, Du Sau!« der vom Kaufrausch narkotisierten Gesellschaft mit seinen zugespitzten Bosheiten zu Leibe – bis die Konsumblase platzt! Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.

Theater-Tipp der Woche:
DANTONS TOD ALS APPELL AN DIE MENSCHLICHKEIT!
Am Sonntag, den 3. Februar präsentieren die Landesbühnen Sachsen um 19.00 Uhr Georg Büchners berühmtes Drama »Dantons Tod« in einer Inszenierung von Peter Kube im König Albert Theater Bad Elster. Büchners Drama aus dem Jahre 1835 thematisiert eindrucksvoll eine äußerst aktuelle Frage unserer Zeit: Kann ein gerechtes System in Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit politisch durchgesetzt werden? Ein kraftvolles Stück und ein Appell an die Menschlichkeit. 1794 sind George Danton und Maximilien de Robespierre, einst Kampfgefährten und Anführer der Französischen Revolution, zu erbitterten Feinden geworden. Unter Robespierre haben die Jakobiner eine Schreckensherrschaft errichtet, deren Inbegriff die Guillotine ist. Danton leidet an seiner Schuld für die einst von ihm verantworteten »Septembermorde« an Gefangenen und wendet sich nun gegen eine Tugend- und Rechtsvorstellung, die mit Terror und Gewalt erzwungen werden soll. Beide sind taub für den Protest der Straße, wo das im fünften Revolutionsjahr immer noch hungernde Volk Gerechtigkeit und Wohlstand fordert.
Doch mit welchen Mitteln soll der Kampf fortgeführt werden? Wie lassen sich die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit mit der Grausamkeit vereinbaren, die der Preis für ihre Durchsetzung zu sein scheint? Geht es wirklich noch um die Revolutionierung der Verhältnisse oder beschränkt sich die politische Vision auf Machterhalt? Was passiert, wenn die Parteien hinter verschlossenen Türen verbissen ihre Positionen verteidigen, während sich draußen der »Bürger« radikalisiert? Das 1835 entstandene kraftvolle Drama ist eines der ersten dokumentarischen Theaterstücke, das mit der Verwendung wörtlicher Zitate und Umgangssprache in Bann zieht. Indem Büchner die Motive politischen Handelns untersucht und zeigt, wie politische Morde inszeniert werden, berührt er die großen Themen der menschlichen Existenz wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Utopie und Realität, Aktion und Resignation, Egoismus und gesellschaftliche Verantwortung. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de


Abgerundet wird das Winterprogramm in den Königlichen Anlagen der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster mit verschiedenen Kammermusikprogrammen von Ensembles der Chursächsischen Philharmonie und Folklore-Konzerten mit Orchestern der Musikregion Vogtland. Die Veranstaltungen können selbstverständlich jederzeit mit Rahmenprogrammen aus Erholung & Kulinarium kombiniert werden. Alle Infos zum Aufenthalt: 037437 /53 900 | www.badelster.de

VORSCHAU BAD ELSTER

Di 05.02. | 19.30 Uhr | Theatercafé
THEATERCLUB
STEPHAN BORMANN Gitarre und mehr …

Fr 08.02. | 19.30 Uhr | Königliches Kurhaus
EBERHARD HERTEL PRÄENTIERT:
»Ein Rucksack voller Lieder«
Volkstümlicher Winterabend mit dem Vogtlandstar und den Gästen Selina & Loreen

Sa 09.02. | 19.30 Uhr | König Albert Theater
VOLKER LECHTENBRINK: »Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf!«
Biographische Lesung

So 10.02. | 15.00 Uhr | König Albert Theater
»PARISER LEBEN« – Exklusive Bad Elster Premiere!
Operette von Jacques Offenbach

Herzliche Grüße aus der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster

Stephan Seitz
Marketingdirektion
Chursächsische Veranstaltungs GmbH