Grundschüler erhalten Bildungsempfehlung

Grundschüler erhalten Bildungsempfehlung

Grundschüler erhalten BildungsempfehlungRund 33.500 sächsische Grundschüler der 4. Klassen erhalten am Freitag (15. Februar) zusammen mit den Halbjahreszeugnissen ihre Bildungsempfehlung für eine der weiterführenden Schulen. Bis zum 8. März müssen die Eltern ihre Kinder dann an einer Oberschule oder an einem Gymnasium ihrer Wahl anmelden. „Den Schülern stehen alle Türen offen, egal ob sie die Oberschule oder das Gymnasium wählen“, erklärte Kultusminister Christian Piwarz. Die Sorgen der Eltern, mit dieser Entscheidung den weiteren Lebensweg ihrer Kinder in Stein zu meißeln, seien verständlich, aber der Minister machte noch einmal deutlich: „Es gibt keine Einbahnstraße und keine Chancen werden verbaut. In Sachsen führen viele Wege zu einem erfolgreichen Schulabschluss. Wer will, kann das Abitur auch über die Oberschule erreichen.“Wichtig sei vor allem, dass bei der Entscheidung das Wohl des Kindes an erster Stelle stehe. Die Bildungsempfehlung und die Einschätzungen der Lehrer seien für die richtige Wahl entscheidend. Die Eltern sollten darauf vertrauen, damit die Schüler weiterhin motiviert lernen können. Im letzten Schuljahr folgten rund 80 Prozent der Eltern und Schüler der erteilten Bildungsempfehlung. 15 Prozent der Schüler mit einer Bildungsempfehlung für das Gymnasium entschieden sich für die Oberschule und ca. 6 Prozent wählten trotz Oberschulempfehlung den Weg auf das Gymnasium.ZahlenIm vergangenen Jahr haben an öffentlichen Grundschulen 47,6 Prozent (rund 14.500 Schüler) eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium und 51,6 Prozent (rund 15.800 Schüler) eine Empfehlung für die Oberschule erhalten.Im Schuljahr 2018/19 lernen insgesamt 12.657 Schüler in der Klassenstufe 5 eines öffentlichen Gymnasiums. Davon haben 781 Schüler (6,2%) eine Bildungsempfehlung für die Oberschule erhalten.Auch umgedreht melden sich Schüler mit einer Bildungsempfehlung für das Gymnasium auf der Oberschule an. So lernen im Schuljahr 2018/19 insgesamt 16.766 in der Klassenstufe 5 einer öffentlichen Oberschule. Davon haben 2.540 Schüler (15,1%) eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium erhalten.Hintergrund zur BildungsempfehlungDie Bildungsempfehlung für das Gymnasium wird erteilt, wenn der Durchschnitt der Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht in der Halbjahresinformation 2,0 oder besser ist und keines dieser Fächer mit der Note „ausreichend“ oder schlechter benotet wurde.Zudem muss das Lern- und Arbeitsverhalten des Schülers, die Art und Ausprägung seiner schulischen Leistungen und seine bisherige Entwicklung erwarten lassen, dass er den Anforderungen des Gymnasiums in vollem Umfang entsprechen wird. Die Bildungsempfehlung für das Gymnasium wird auch erteilt, wenn die Schüler diese Anforderungen am Ende des Schuljahres erfüllen.Auch ohne Bildungsempfehlung für das Gymnasium können Schüler bis zum 8. März 2019 an einem Gymnasium ihrer Wahl angemeldet werden.Am 12. März 2019 nehmen diese Schüler an einer schriftlichen Leistungserhebung teil. Die Aufgaben werden zentral erstellt und berücksichtigen zu gleichen Teilen die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht.Vom 12. bis 21. März 2019 wird mit den Eltern ein verpflichtendes Beratungsgespräch am Gymnasium geführt. Eine Nichtteilnahme am Beratungsgespräch zählt als Rücknahme des Antrages zur Aufnahme an einem Gymnasium.Eine besondere Bildungsberatung gibt es für Eltern der Schüler der Klassenstufen 5 und 6 der Oberschule, die bereits im Halbjahr die notwendigen Leistungen für einen Übergang zum Gymnasium vorweisen. Diese Bedingungen müssen dann auch am Ende des Schuljahres erfüllt sein.Außerdem können die Schüler nach jeder Klassenstufe von der Oberschule an das Gymnasium wechseln, müssen dafür jedoch die erforderliche Begabung und Leistung, insbesondere in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch im vorangegangenen Schuljahr gezeigt haben.Video und Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten an der Oberschule: https://www.schule.sachsen.de/164.htmQuelle: Freistaat Sachsen

Hinweise zum Umgang mit Feuerwerkskörpern

Hinweise zum Umgang mit Feuerwerkskörpern

HINWEISE ZUM UMGANG MIT FEUERWERKSKÖRPERNFür das traditionelle Verabschieden des alten Jahres mit Feuerwerk weisen das Feuerwehramt und das Ordnungsamt auf die Beachtung von gesetzlichen Bestimmungen durch Vertreiber und Verbraucher hin. Den Umgang mit Feuerwerkskörpern regeln das Sprengstoffgesetz und die dazu erlassenen Verordnungen.Feuerwerkskörper der Kategorie 1 sind das ganze Jahr über erhältlich. Der Sicherheitsabstand muss mindestens einem Meter betragen. Gegebenenfalls kann der Sicherheitsabstand jedoch verkürzt werden. Der Umgang und Verkehr mit pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie 1 ist Personen nur dann gestattet, wenn sie das 12. Lebensjahr vollendet haben.Feuerwerkskörper der Kategorie 2 dürfen in diesem Jahr ab Donnerstag, dem 28. Dezember verkauft werden. Feuerwerkskörper dieser Kategorie dürfen nur an Personen über 18 Jahre abgegeben werden. Das Abbrennen dieser Feuerwerkskörper ist nach § 23 Abs. 2 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz nur am 31. Dezember und am 1. Januar gestattet.Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden ist verboten. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 auch am 31. Dezember und am 1. Januar nicht abbrennen.Das Schießen mit Schreckschuss- oder Signalwaffen außerhalb des eigenen befriedeten Besitztums ist auch am 31. Dezember und am 1. Januar grundsätzlich verboten. Zuwiderhandlungen sind Ordnungswidrigkeiten, die mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro geahndet werden können.Neben den Gebrauchsanweisungen sollten folgende Hinweise beachtet werden:• Zünden Sie Silvesterraketen und andere Feuerwerkskörper nie in der Nähe von Gebäuden mit brennbaren Außenwänden oder brennbarem Inhalt.• Richten Sie die „Abschussrampe“ (leere Flasche) so aus, dass die Flugbahn nicht in die Nähe von Personen oder Gebäuden führt.• Vorsicht bei Blindgängern – sie dürfen nie ein zweites Mal gezündet werden. Nach einer längeren Wartezeit sollten sie mit Wasser gänzlich unschädlich gemacht werden.• Versuchen Sie, stark alkoholisierte Personen am Umgang mit Feuerwerkskörpern zu hindern.• Verwenden Sie nur Feuerwerkskörper, die mit dem Prüfzeichen der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) versehen sind und einen Vermerk über die Klasse tragen, in die sie eingestuft sind. Die illegale Einfuhr und die Verwendung solcher pyrotechnischer Gegenstände sind verboten und werden nach dem Sprengstoffgesetz strafrechtlich verfolgt. Daran ändert auch der Wegfall der Grenzkontrollen an der tschechischen und polnischen Grenze nichts! Das Verwenden von nicht geprüften bzw. illegal eingeführten Billigprodukten ist verboten und stellt ein erhebliches Risiko für die Gesundheit aller Beteiligten dar! Sollte es trotz vorsichtigen Umgangs mit der Pyrotechnik zu Verletzungen kommen, kann Hilfe über die Notrufnummern 110 und 112 angefordert werden.Qujelle. Presse- und OberbürgermeisterbüroStadtverwaltung ZwickauHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

Hinweise zum Umgang mit Feuerwerkskörpern 1
Hinweise zum Umgang mit Feuerwerkskörpern

Baustelleninformation der Stadtverwaltung Zwickau

Aus dem Ordnungsamt/Straßenverkehrsbehörde:Baustelleninformation (Stand: 13. April 2017)Neu:Straße: Talstraßestadtauswärts Höhe Kolpingstraße/Eckersbacher BrückeArt der Verkehrsraumeinschränkung: Sperrung der rechten Fahrspur (Staugefahr)Grund: Instandsetzung Straßenabläufeab 18.04. bis voraussichtlich 21.04.2017Straße: Brauereistraße Höhe Haus Nr. 43Richtung Wilkau-Haßlau vor HüttenwegArt der Verkehrsraumeinschränkung: VollsperrungUmleitung über Am Hammerwald, Lengenfelder Straße, Geinitzstraße, Planitzer Straße, Breithauptstraße, B 93 bis Wilkau-HaßlauGrund: Beseitigung Havarie an Trinkwasserleitungab 19.04. bis voraussichtlich 22.04.2017Straße: Robert-Blum-Straßeaus Richtung Spiegelstraße kommend vor BahnhofstraßeArt der Verkehrsraumeinschränkung: halbseitige Straßensperrung mit Verbot der Einfahrt von der Bahnhofstraße in die SpiegelstraßeUmleitung über Bahnhofstraße und LutherstraßeGrund: Erneuerung Schiebereinbaugarnituren an Trinkwasserleitungab 20.04. bis voraussichtlich 03.05.2017Straße: FreiheitsstraßeHöhe LindenstraßeArt der Verkehrsraumeinschränkung: halbseitige Straßensperrung mit AmpelregelungStraße: Lindenstraßevor FreiheitsstraßeArt der Verkehrsraumeinschränkung: von der Lindenstraße ist die Auffahrt auf die Freiheitsstraße gesperrt, Einbahnstraßenregelung in der Steinstraße wird umgedrehtGrund: Behebung Havarie (Wasseraustritt) an Trinkwasserschieberab 18.04. bis voraussichtlich 23.04.2017Verändert:Straße: Helmholtzstraßezwischen Hermannschachtstraße und Schule Haus Nr. 20/21Art der Verkehrsraumeinschränkung: VollsperrungGrund: Straßen- und Gehwegbau (Stadt Zwickau), Kanal- und Rohrnetzerneuerung (WWZ)ab 18.04. bis voraussichtlich 31.10.2017Weiterhin:Straße: Heinrich-Braun-Straßezwischen Waldstraße und Martin-Hopp-WegArt der Verkehrsraumeinschränkung:• Vollsperrung – Umleitung über Waldstraße• von der Waldstraße aus Richtung Tiergehege kommend ist die Auffahrt auf die Heinrich-Braun-Straße gesperrt• Ampelregelungen in den Einmündungsbereich Heinrich-Braun-Straße/Waldstraße und Karl-Keil-Straße/Marienthaler Straße/WaldstraßeGrund: Austausch Trinkwasserleitung (Straßenquerung) nach Rohrbruchbestehend bis voraussichtlich 21.04.2017siehe auch Medieninfo Nr. 137 vom 5. April 2017Straße: Wilhelm-Stolle-Platz Haus Nr. 6stadtauswärts nach Wilhelm-Busch-StraßeArt der Verkehrsraumeinschränkung: VollsperrungUmleitung über Innere Zwickauer Straße (Einbahnstraße wird aufgehoben)Grund: Erneuerung Trinkwasser- und Gashausanschlussbis voraussichtlich 23.04.2017Straße: Moseler Allee (Ortsteil Schlunzig) Höhe Haus Nr. 17in Richtung Wernsdorf/GlauchauArt der Verkehrsraumeinschränkung: VollsperrungUmleitung über Moseler Allee, B 93, B 175, Glauchau und umgekehrtGrund: Ersatzneubau Mühlgrabenbrückebis voraussichtlich 31.08.2017Straße: Berthelsdorfer Straße/Crossener Straße (Landkreis)zwischen Zufahrt Privatstraße Wismut und neuen KreisverkehrArt der Verkehrsraumeinschränkung: halbseitige Straßensperrung mit Ampelregelung (3-Seiten-LSA)Sperrung der Auffahrt auf die B 93• in Fahrtrichtung A4, VW, Mosel, Glauchau, AltenburgUmleitung aus Richtung B 173, S 286 Lippoldsruh kommend über B 173 und B 93• aus Richtung Zentrum kommend Sperrung der Abfahrt B 93 Richtung CrossenUmleitung über B 93 bis Abfahrt Mosel und zurück bis zur Abfahrt CrossenGrund: Erneuerung der Fahrbahndeckebis voraussichtlich 26.04.2017Straße: Ernst-Thälmann-Straßezwischen Max-Planck-Straße und Karl-Marx-StraßeArt der Verkehrsraumeinschränkung:• halbseitige Straßensperrung mit Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Karl-Marx-Straße,• Vollsperrung der Ernst-Thälmann-Straße vor der Karl-Marx-Straße (abbiegende Hauptstraße),• halbseitige Straßensperrung mit Ampelregelung im Einmündungsbereich Ernst-Thälmann-Straße/Karl-Marx-StraßeUmleitung über Karl-Marx-Straße, Salutstraße und Max-Planck-StraßeGrund: Tiefbau und Kabelverlegung für die Dt. Telekom AGbis voraussichtlich 27.04.2017Straße: Lutherstraßezwischen Spiegelstraße und Bahnhofstraße einschließlich Kreuzung SpiegelstraßeArt der Verkehrsraumeinschränkung: VollsperrungGrund: Erneuerung der Trinkwasserleitung und des Abwasserkanales, Gehweg- und Straßenbaubis voraussichtlich 31.08.2017Straße: Schneppendorfer Straßezwischen Paul-Leonhardt-Straße einschließlich Kreuzung und Ernst-Otto-StraßeArt der Verkehrsraumeinschränkung: VollsperrungUmleitung über Rathausstraße, Berthelsdorfer Straße, Kreisverkehr, Verbindungsstraße zur Jüdenhainer StraßeGrund: Kanal- und Straßenbaubis voraussichtlich 04.09.2017Straße: gesamte Von-Schlegel-StraßeArt der Verkehrsraumeinschränkung: VollsperrungGrund: Verlegung Trinkwasserleitung und Kanalbaubis voraussichtlich 30.11.2017Straße: Crossener Straßezwischen Kreisverkehr Gewerbestraße und BerthelsdorfArt der Verkehrsraumeinschränkung: VollsperrungUmleitung über Niedermülsen, Thurm und Gewerbestraße MülsengrundGrund: Herstellung der Anbindung an den neuen Kreisverkehrbis voraussichtlich 28.04.2017Hinweis: Die angegebene (unverbindliche) Dauer der Sperrung ist der von der Baufirma beantragte und von der Straßenverkehrsbehörde genehmigte Zeitraum. Durch Änderungen im Bauablauf, ungünstige Witterung oder Anschlussaufträge kann sich der tatsächliche Beginn bzw. das Ende der Sperrung bei Erfordernis entsprechend verschieben.Quelle: Presse- und OberbürgermeisterbüroStadtverwaltung ZwickauHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

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Fußgänger und Wanderer aufgepasst: Reflektierende Kleidung oder Markierungen bei Dunkelheit in Tschechien erforderlich

Fußgänger und Wanderer aufgepasst: Reflektierende Kleidung oder Markierungen bei Dunkelheit in Tschechien erforderlich

 

Foto - 1 Foto - 2 Foto - 3Fußgänger und Wanderer aufgepasst: Reflektierende Kleidung oder Markierungen bei Dunkelheit erforderlichDie tschechische Republik ist für viele Wanderer ein beliebtes Ausflugsziel – insbesondere in den grenznahen Regionen zu Sachsen um Liberec, Ceska Lipa und Usti nad Labem. Seit dem 20. Februar 2016 gilt eine Gesetzesänderung, die Wanderer und Fußgänger in Tschechien unbedingt beachten sollten.Die Novelle 48/2016 Slg. des Gesetzes Nr. 361/2000 Slg. über den Verkehr auf Straßen der Tschechischen Republik legt im Paragraph 53 fest, dass Fußgänger auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften bei Dunkelheit oder eingeschränkter Sicht reflektierende Elemente an oder auf ihrer Kleidung deutlich sichtbar tragen müssen. Das können sowohl werkseitig verarbeitete reflektierende Stoffe, oder Reflektoren wie „Katzenaugen“ sowie spezielle Armbänder sein.Wer diese Festlegung nicht beachtet, gefährdet nicht nur seine Sicherheit, sondern handelt auch ordnungswidrig. Die tschechische Polizei kann zur Ahndung eine Ordnungsstrafe von bis zu 2.500 Czk verhängen. Dieser Wert entspricht je nach Wechselkurs einer Summe bis zu 100 Euro.Die Polizei der Tschechischen Republik hat im Jahr 2015 in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium zahlreiche Informationskampagnen durchgeführt, mit der Fußgänger auf die Gesetzänderung vorbereiten wurden. Dabei haben Polizisten vielerorts reflektierende Armbänder und Anhänger verschenkt.Ziel dieser Maßnahme ist es, die Sicherheit für Fußgänger im Straßenverkehr zu erhöhen und schwere, oftmals leider auch tragische Verkehrsunfälle zwischen Personen und Kraftfahrzeugen zu minimieren. Gerade bei Dunkelheit oder eingeschränkter Sicht können Kraftfahrer Menschen auf der Fahrbahn häufig erst sehr spät wahrnehmen.Eine Expertenstudie spricht davon, dass Fußgänger mit reflektierenden Elementen für Autofahrer auf einer Distanz von bis zu 200 Metern erkennbar sind. Diese Wegstrecke wäre eine ausreichende Entfernung, damit der Fahrer eine Kollision mit einem Fußgänger vermeiden kann.Bei weißer Bekleidung des Fußgänger ohne Reflexmarkierungen verringert sich die Erkennbarkeit bei Dunkelheit sehr bedeutend auf etwa 50 Meter. Gleichzeitig verkürzt sich damit auch die verfügbare Reaktionszeit, die dem Fahrer für ein Ausweichmanöver bleibt.Rote oder gar dunkle Bekleidung eines Fußgänger verringert die Erkennbarkeit erneut wesentlich. Hier bleiben einem Autofahrer im ungünstigsten Fall nur wenige Meter und damit nur Bruchteile einer Sekunde bis zu einem – oftmals tragisch endenden – Aufprall.Verkehrspolizisten empfehlen, die Reflexbänder am rechten Arm oder in Höhe des Knöchels am rechten Bein zu tragen. Sich bewegende Glieder geben dem Fahrer zusätzliche visuelle Signale und sind dabei quais von vorne, von den Seiten als auch von hinten gut zu erkennen.Auch wenn eine derartige Regelung in Deutschland bislang nicht besteht – Sinn macht es allemal, im Dunkeln als Fußgänger oder Radfahrer gut erkennbar zu. Diese Verkehrsteilnehmer sind als bei Verkehrsunfällen besonders leicht verletzlich. Hier sei an die Vernunft der Bürger appeliert, ohne staatliche Vorgaben etwas für die eigene Sicherheit im Straßenverkehr beizutragen.In der Tschechischen Republik kann man Reflexbänder und andere reflektierende Elemente beispielsweise in Fahrradgeschäften, Drogerien oder über das Internet käuflich erwerben.Eine ähnliche Verpflichtung, bei verminderten Sicht reflektierende Kleidung zu tragen, gibt es beispielsweise auch in Polen, Spanien, Estland oder auch der Slowakei.Quelle: PD Görlitz und Liberec