Fahrerlager-Geschichten – Stefan Wendl: “Wir zählen zur absoluten Spitze im GT-Sport”

Fahrerlager-Geschichten – Stefan Wendl: “Wir zählen zur absoluten Spitze im GT-Sport”

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing, blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück und verrät, welche Herausforderungen im neuen Jahr warten.

3 Fragen an Stefan Wendl

Als Leiter von Mercedes-AMG Customer Racing kann Stefan Wendl erneut auf eine äußerst erfolgreiche Saison im GT-Sport zurückblicken. Insgesamt feierten die Kundenteams im Jahr 2019 weltweit über 40 Meisterschaften in hochklassigen Rennserien und knüpften damit nahtlos an die Rekordsaison des Vorjahres an. Darüber hinaus wurden mit der Vorstellung des neuen Mercedes-AMG GT3 die Weichen für die Zukunft gestellt.

Stefan, nach dem Rekordjahr 2018 lagen die Erwartungen in dieser Saison höher denn je. Mit 247 Klassensiegen in knapp 500 Rennen setzten die Customer Racing Teams im Jahr 2019 erneut ein Statement. Wie fällt Dein Fazit aus?
Stefan Wendl: Wir haben in diesem Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass wir zur absoluten Spitze im GT-Sport zählen. Ob mit dem Mercedes-AMG GT3 oder dem GT4: Auf der ganzen Welt konnten unsere 93 aktiven Kundenteams und 392 Fahrer große Erfolge feiern und damit die beeindruckenden Vorjahresleistungen bestätigen. Es ist nicht leicht, eine Führungsrolle im GT-Sport einzunehmen – und noch schwieriger ist es, diese Position Jahr für Jahr zu verteidigen. Das haben wir getan und für diese exzellenten Leistungen möchte ich mich herzlich bei allen Fahrern, Teams und Kollegen bedanken. Ohne die hervorragende Zusammenarbeit auf allen Ebenen wären die Erfolge in dieser Saison nicht möglich gewesen.

Das Jahr 2019 war von zahlreichen spannenden Duellen geprägt. Was war Dein persönliches Highlight in dieser Saison?
Stefan Wendl: Jeder einzelne Sieg ist etwas Besonderes und jeder Titel hat sein eigenes Flair. Mich freut vor allem, dass wir erneut kontinentübergreifend erfolgreich waren. Auf 98 Rennstrecken in 30 Ländern konnten wir neben Titeln in Europa beispielsweise auch in Amerika, Asien und Australien Meisterschaften feiern. Auf der Sprintdistanz ebenso wie auf der Langstrecke und von den Amateurklassen bis hin zu den Profikategorien. Wir haben spannende Rennaction geboten und kämpften fast in jeder Serie, an der wir teilgenommen haben, bis zum Schluss um die Meisterschaft – das ist ein erfolgreicher Beleg der kontinuierlichen Arbeit, die wir gemeinsam mit unseren Kundenteams jeden Tags aufs Neue liefern.

Richten wir den Blick in die Zukunft: Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich durch den neuen Mercedes-AMG GT3, mit dem die ersten Kundenteams ab 2020 offiziell antreten werden?
Stefan Wendl: Das GT-Segment ist eine sehr schnell wachsende Branche. Jahr für Jahr steigen Popularität, Professionalität und damit einhergehend auch die Rennqualität. Vor diesem Hintergrund haben wir uns genau angeschaut, welche Aspekte wir am Fahrzeug optimieren können. Bereits in der Analyse wie auch bei den vielen Testeinsätzen auf der Rennstrecke haben wir eng mit unseren Kundenteams und -fahrern zusammengearbeitet, um ihnen ein maßgeschneidertes Gesamtpaket anbieten zu können. Nach einer intensiven Test- und Erprobungsphase können wir ohne Übertreibung sagen, dass wir mit der Weiterentwicklung einmal mehr neue Maßstäbe im GT-Segment setzen. Unsere Kunden erhalten ein ausgereiftes und von Beginn an konkurrenzfähiges Fahrzeug. Der neue Mercedes-AMG GT3 wird mit dem ersten Rennen 2020 in Dubai an den Start gehen und hoffentlich gleich die Erfolgsgeschichte unseres Customer Racing Programms im zehnten Jahr fortschreiben. Am Ende des Jahres wollen wir unsere Jubiläumssaison natürlich mit so vielen Titeln wie möglich krönen.

Quelle: Mercedes AMG Motorsport

Charles Leclerc würde Lewis Hamilton als Teamkollegen begrüßen

Charles Leclerc würde Lewis Hamilton als Teamkollegen begrüßen

Der junge Monegasse Charles Leclerc hat vergangene Formel 1 Saison auf sich aufmerksam gemacht. Nicht nur seine Performance auf den Rennstrecken, sondern auch sein Verhalten gegenüber seinem Stallkollegen, der Konkurrenz und den Medien, war nicht immer einwandfrei. Erst kürzlich goss er erneut Öl ins Feuer, als er gegenüber der Presse äußerte, dass er Lewis Hamilton als Teamkollegen begrüßen würde.

Streit mit Vettel

Leclerc, der schon immer gerne seine Ellbogen zeigt und darauf pocht, der beste Rennpilot im Feld zu sein, sorgte früh in der Saison für internen Streit bei Ferrari. Während manche seine Aussagen und Einstellung als für einen Formel 1 Fahrer nötigen Egoismus einordnen, bescheinigten andere dem jungen Rennfahrer mangelnden Respekt. Er forderte schon früh die Rolle als Nummer 1 Fahrer im Team und äußerte sich wiederholt, dass der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel zu langsam sei und Ferrari ihn bei der Strategie bevorzuge. Der Streit gipfelte beim Großen Preis von Brasilien, als sich die beiden Ferrari-Piloten in die Quere kamen und sich gegenseitig in aussichtsreicher Position von der Strecke schossen.

Bild: https://ibb.co/rkWP4Zq

Quelle: bwin

Hamilton als möglicher Teamkollege

Da für die Saison 2021 große Änderungen im Reglement der Rennserie geplant sind, wird es auch viele Umwälzungen im Feld der Formel 1 geben. Dabei ist es durchaus möglich, dass einige Topteams der Königsklasse im Motorsport den Rücken kehren und Topfahrer unerwartete Teamwechsel machen werden. So wurde auch kürzlich über einen möglichen Wechsel von Lewis Hamilton zu Ferrari spekuliert. Darauf angesprochen äußerte sich Leclerc überraschend positiv. Als einer der jungen Rennfahrer, die seit Jahren versuchen, die Dominanz vom britischen Weltmeister zu durchbrechen, würde er es begrüßen Lewis Hamilton als Teamkollegen zu haben. „Am Ende sind wir in der Formel 1und wollen gegen die Besten kämpfen. Dieses Jahr hatte ich die große Chance, gegen den vierfachen Weltmeister Vettel zu kämpfen und ich habe sehr viel von ihm gelernt.“

Ferrari 2020 wieder mit Vettel und Leclerc

Ein möglicher Wechsel Hamiltons ist aber noch Zukunftsmusik. Für nächstes Jahr steht bei Ferrari die Fahrerpaarung Vettel und Leclerc. Experten sind jetzt schon gespannt, wie der teaminterne Kampf weitergehen wird. In der abgelaufenen Saison konnte der junge Monegasse 24 Punkte mehr sammeln, als sein deutscher Kollege. Dieser zeigt sich aber nach verkorkster Saison sehr motiviert und will beweisen, dass er besser ist, als Leclerc. Es ist schwer einzuschätzen, wer aktuell der Bessere ist. Leclerc zeigte zwar teils spektakuläre Leistungen auf der Strecke, doch auch Vettel konnte durchaus Glanzpunkte setzen. Zudem hängt vieles von der Technik und der Performance der Autos ab. Zwar sind diese bei Ferrari nahezu baugleich, doch können kleine Fehler in der Strategie und Einstellung des Rennwagens zu deutlichen Punktverlusten führen.

Quelle: Bernhard Holz

Mercedes-AMG Customer Racing feiert erfolgreiches Jahr 2019 und startet 2020 mit neuem Mercedes-AMG GT3 in die Jubiläumssaison:

Mercedes-AMG Customer Racing feiert erfolgreiches Jahr 2019 und startet 2020 mit neuem Mercedes-AMG GT3 in die Jubiläumssaison:

Nach der Rekordsaison 2018 hat Mercedes-AMG Customer Racing auch das Jahr 2019 mit einer beeindruckenden Bilanz abgeschlossen. Insgesamt verbuchten die AMG-Kundenteams in der diesjährigen Saison mehr als 1.400 Rennstarts in populären Motorsport-Serien rund um den Globus, fuhren weltweit 247 Klassensiege ein und führten damit die stetige Internationalisierung des Mercedes-AMG Customer Racing Programms erfolgreich fort. Zahlreiche Titel in renommierten Rennserien wie der Blancpain GT Series, der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und nicht zuletzt der Gewinn des FIA GT World Cup in Macau unterstrichen dabei einmal mehr den Führungsanspruch der Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach im GT-Bereich.

Neben den sportlichen Highlights der Gegenwart stellte Mercedes-AMG noch während der Saison 2019 die Weichen für die Zukunft. Mit der Präsentation des neuen Mercedes-AMG GT3 wird das Angebot für Customer Racing Teams weiter ausgebaut und das erfolgreiche GT3-Programm ab nächster Saison fortgeführt. Bei dem neuen Rennfahrzeug handelt es sich um ein Evolution-Modell, das mit überarbeitetem Design sowie zahlreichen technischen Optimierungen aufwarten kann. Nach einer intensiven Test- und Erprobungsphase, zu der auch erfolgreiche Testeinsätze in Portimão und auf dem Nürburgring gehörten, wird der neue Mercedes-AMG GT3 sein offizielles Renndebüt beim 24-Stunden-Rennen in Dubai und damit pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum von Mercedes-AMG Customer Racing geben.

Quelle: Mercedes-AMG

Porsche Motorsport-Programm 2020  Klares Bekenntnis zu GT-Sport und Formel E

Porsche Motorsport-Programm 2020 Klares Bekenntnis zu GT-Sport und Formel E

Stuttgart. Im Rahmen der Motorsportgala „Night of Champions“ hat Porsche in Weissach auf das Motorsportjahr 2019 zurückgeblickt. Die vergangene Saison war mit Titeln in den drei wichtigsten GT-Rennserien der Welt, vielen weiteren Meisterschafts- und Rennsiegen sowie dem geglückten Einstieg in die Formel E eine der erfolgreichsten in der Geschichte des Unternehmens. Die Vorstände der Porsche AG sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolfgang Porsche würdigten die Leistungen der Fahrer und Rennteams aus aller Welt. Gleichzeitig wurde die intensive Fortsetzung der weltweiten Motorsportprogramme sowie eine Reihe von Neuerungen verkündet.

Vier Werksautos in Le Mans 2020
Porsche setzt seine GT-Offensive auch im Jahr 2020 ungebremst fort. Bei der 88. Auflage des 24-Stunden-Rennens in Le Mans tritt Porsche wieder mit vier Werksautos an. Die beiden Meister-Teams aus der FIA WEC und der IMSA WeatherTech Championship bündeln erneut ihre Kräfte und betreuen jeweils zwei der rund 515 PS starken 911 RSR (Modelljahr 2019). In der Super Season 2018/19 bildete Porsches Doppelsieg beim zweiten Saisonrennen in Le Mans die Grundlage zum Titelgewinn. Beim Saisonfinale im Juni 2019 besiegelte ein doppeltes Podium den Herstellertitel sowie die Plätze eins und zwei in der Team- und Fahrerwertung.

Neuer 911 RSR feiert Nordamerika-Premiere in Daytona
Der neue Porsche 911 RSR, der mit zwei Doppelsiegen und zwei Pole-Positions in drei Rennen der FIA WEC einen eindrucksvollen Start hingelegt hat, feiert am 25. Januar beim 24-Stunden-Rennen in Daytona sein US-Renndebüt. Der rund 515 PS starke GT-Renner mit der Startnummer 911 wird in der Saison 2020 von Nick Tandy (Großbritannien) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) gesteuert. Bei den längsten Saison-Rennen in Daytona, Sebring und beim Petit Le Mans werden die Stammfahrer von Matt Campbell (Australien) unterstützt. In der Nummer 912 wechselt sich das Meisterduo Earl Bamber (Neuseeland) und Laurens Vanthoor (Belgien) ab. Bei den Endurance-Veranstaltungen verstärkt Mathieu Jaminet (Frankreich) das Team.

Porsche setzt auf eigenen Fahrernachwuchs
Der Kader von Porsche Motorsport für den GT-Sport und die Formel E besteht in der Saison 2020 aus 18 Werksfahrern, zwei Young Professionals und zwei Porsche Junioren. Der Australier Matt Campbell (24) und der Franzose Mathieu Jaminet (25), die aus der eigenen Nachwuchsförderung stammen, erhalten einen Vertrag als Werksfahrer. Beide haben als Porsche Junior und anschließend als Young Professional eine umfangreiche Ausbildung in den Porsche-Markenpokalen sowie im internationalen GT-Sport erhalten. Der Franzose Julien Andlauer (20), der 2019 den Titel im Carrera Cup Deutschland gewinnen konnte, geht als Young Professional in die nächste Phase seiner Ausbildung zum Profirennfahrer. Im Porsche Mobil 1 Supercup starten in der Saison 2020 zwei Porsche Junioren: Jaxon Evans aus Neuseeland (23) geht in sein zweites Junior-Jahr. Ayhancan Güven setze sich im November 2019 in einer aufwändigen Sichtung gegen die größten Talente der internationalen Markenpokale durch und ist ab dem kommenden Jahr neu im Junior-Programm von Porsche Motorsport.

GT-Programme für Formel-E-Entwicklungsfahrer
Neben ihrer Funktion als Test- und Entwicklungsfahrer in der Formel E werden Porsche Werksfahrerin Simona de Silvestro (31) und Porsche Young Professional Thomas Preining (21) auch Rennen im GT-Sport bestreiten. De Silvestro tritt als Teamkollegin des ehemaligen Porsche Juniors Klaus Bachler beim ADAC GT Masters im Team 75 Bernhard an. Preining erhält einen Stammplatz in der Intercontinental GT Challenge und der Blancpain Endurance Series. In der FIA WEC unterstützt er das Kundenteam Dempsey Proton Racing.

Porsche-Erfolgsfahrer in neuen Funktionen
Porsche-Motorsportchef Fritz Enzinger verabschiedete im Rahmen der Night of Champions drei besonders erfolgreiche und verdiente Werksfahrer. Die beiden Le Mans Gesamtsieger und zweifachen Weltmeister Timo Bernhard (38) und Brendon Hartley (30) sowie „Mister 911“ Jörg Bergmeister (43). Die beiden dienstältesten Porsche-Werksfahrer Bergmeister und Bernhard, die zu den erfolgreichsten Sportwagen-Piloten aller Zeiten zählen und bereits vor zwanzig Jahren im Carrera Cup und Supercup um die Meistertitel kämpften, bleiben der Porsche AG als Markenbotschafter treu. Brendon Hartley, der in den vergangenen drei Jahren an Formel-1- und verschiedene Prototypenteams ausgeliehen war, widmet sich nun komplett seinen Aufgaben außerhalb von Porsche. Bis zuletzt war Hartley in die Entwicklung des Porsche 99X Electric und die Vorbereitung auf Porsches erste Formel-E-Saison eingebunden. Die beiden Young Professionals Matteo Cairoli und Dennis Olsen haben ihre Ausbildung vom Junior zum Profipiloten erfolgreich abgeschlossen und werden in der kommenden Saison ausgewählte Meisterschaften für Porsche-Kundenteams bestreiten.

Intensive Unterstützung von Kundenteams
Porsche setzt seine Kundensportstrategie im internationalen GT-Sport weiter fort. In der Intercontinental GT Challenge, der Blancpain GT Series, der GTD-Kategorie der IMSA WeatherTech SportsCar Championship sowie lokalen GT-Meisterschaften tritt Porsche nicht mit Werksteams an, sondern unterstützt verschiedene Kundenteams mit Fahrern, Ingenieuren und Beratungsleistungen vor Ort.

Porsche Cup-Sieger 2019: Alan Brynjolfsson im 718 Cayman GT4 Clubsport
Der Porsche Cup, die Trophäe für den weltweit erfolgreichsten Porsche-Privatfahrer, wird in diesem Jahr zum 50. Mal vergeben. Die Porsche Cup-Wertung gibt es seit 1970 und beruht auf einer Idee von Ferry Porsche. Teilnahmeberechtigt ist jeder in- und ausländische Fahrer mit Rennergebnissen auf einem von Porsche hergestellten oder von Porsche anerkannten Wagen. Die Siegerehrung im Rahmen der Night of Champions übernahm Dr. Wolfgang Porsche, der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Porsche AG. Die Porsche Cup-Trophäe sowie einen Porsche im Wert von über 140.000 Euro erhielt Alan Brynjolfsson (USA, 51), der in den USA in der Pirelli GT4 America und der Michelin Pilot Challenge Punkte sammelte. Damit gewinnt zum ersten Mal ein 718 Cayman GT4 Clubsport-Pilot die Trophäe. Vorjahressieger Christian Ried darf sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen. Der US-Amerikaner Trent Hindman gewinnt als Dritter 25.000 Euro.

Preis für Porsche Esports Supercup-Gewinner
Zum ersten Mal zeichnete Porsche im Rahmen der „Night of Champions“ auch den Gewinner des Porsche Esports Supercup aus. Joshua Rogers aus Australien stand nach zehn Läufen als erster Champion der Online-Rennserie fest. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr ins Leben gerufen und in Zusammenarbeit mit iRacing, einem führenden Anbieter realistischer Online-Rennsimulationen, ausgetragen. Der Porsche Esports Supercup soll nach seinem erfolgreichen Anlauf in 2020 fortgesetzt werden.

Fahrerkader Porsche Motorsport 2020

Porsche Werksfahrer
Earl Bamber (29/Neuseeland)
Gianmaria Bruni (38/Italien)
Matt Campbell (24/Australien)
Michael Christensen (29/Dänemark)
Romain Dumas (41/Frankreich)
Kévin Estre (31/Frankreich)
Mathieu Jaminet (25/Frankreich)
Neel Jani (35/Schweiz)
Richard Lietz (35/Österreich)
Patrick Long (38/USA)
André Lotterer (38/Deutschland)
Frédéric Makowiecki (39/Frankreich)
Sven Müller (27/Deutschland)
Patrick Pilet (38/Frankreich)
Simona de Silvestro (31/Schweiz)
Nick Tandy (35/Großbritannien)
Laurens Vanthoor (28/Belgien)
Dirk Werner (38/Deutschland)

Porsche Young Professionals
Thomas Preining (21/Österreich)
Julien Andlauer (20/Frankreich)

Porsche Junioren
Jaxon Evans (23/Neuseeland)
Ayhancan Güven (21/Türkei)

Übersicht Rennserien

ABB FIA Formel-E-Meisterschaft Saison 6
99X Electric – Neel Jani / André Lotterer

FIA World Endurance Championship 2019/20
911 RSR #91 – Gianmaria Bruni / Richard Lietz
911 RSR #92 – Michael Christensen / Kévin Estre

IMSA WeatherTech Championship 2020
911 RSR #911 – Frédéric Makowiecki / Nick Tandy / Matt Campbell (nur North American Endurance Cup)
911 RSR #912 – Earl Bamber / Laurens Vanthoor / Mathieu Jaminet (nur North American Endurance Cup)

Intercontinental GT Challenge
911 GT3 R
Matt Campbell
Mathieu Jaminet
Patrick Pilet
Dirk Werner
Thomas Preining
Matteo Cairoli

Quelle: Porsche Motorsport

 

HWA RACELAB debütiert bei Tests in Abu Dhabi in der Formel 2

HWA RACELAB debütiert bei Tests in Abu Dhabi in der Formel 2

Die dreitägigen Post-Season-Tests der FIA Formel-2-Meisterschaft auf dem Yas Marina Circuit markierten für die HWA AG einen weiteren Meilenstein: BWT HWA RACELAB absolvierte in Abu Dhabi seine ersten offiziellen Testfahrten als eigenes Team in der Formel 2. Zusammen mit dem Engagement in der Formel 3 ist die HWA AG damit nun in den beiden höchsten Motorsport-Nachwuchsserien mit einem eigenständigen Team vertreten. Sieben Top-10-Platzierungen der Fahrer Giuliano Alesi (Frankreich) und Artem Markelov (Russland) in den einzelnen Sessions sorgten für einen vielversprechenden Auftakt.

  • Fahrerduo von BWT HWA RACELAB sieben Mal in Top 10 der sechs Sessions
  • Giuliano Alesi: „Wir haben viele Antworten auf offene Fragen gefunden.“
  • Artem Markelov: „Ich bin zuversichtlich, dass wir absolut wettbewerbsfähig sein werden.“
  • Thomas Strick: „Dieses Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“

Abu Dhabi, 07. Dezember 2019 – Die Bedingungen für das Debüt von BWT HWA RACELAB in der Formel 2 hätten fast nicht besser sein können: Nur gegen Ende der Tests am Samstagnachmittag setzte Regen ein, bis dahin herrschte stets sonniges Wetter in Abu Dhabi. Das Team aus Affalterbach trat mit seinen beiden bereits feststehenden Fahrern für die Saison 2020 an: Giuliano Alesi (Frankreich), Sohn des früheren Formel-1-Fahrers Jean Alesi, und Artem Markelov (Russland), Formel-2-Vizemeister von 2017.

Beide verfügen schon über Erfahrung in der Formel 2 und spielten diese im Laufe der drei Tage aus. In der letzten Session am Samstag hielt das Duo lange die beiden besten Zeiten und sorgte für eine Doppelführung von BWT HWA RACELAB. Am Ende lagen Artem und Giuliano auf den Rängen vier und fünf.

Artem war bereits an den ersten beiden Tagen dreimal in die Top 10 gefahren, Giuliano zweimal. Mit vielen Long Runs unter den insgesamt 330 absolvierten Runden lieferten Artem und Giuliano dem Team wichtige Daten, die nun im Hinblick auf den Saisonstart analysiert werden können. Der Saisonauftakt der FIA Formel-2-Meisterschaft findet vom 20. bis 22. März 2020 in Sakhir/Bahrain statt.

Giuliano Alesi (20, Frankreich, Startnummer 18)

„Ich bin sehr zufrieden mit den Tests. Wir haben viele Antworten auf offene Fragen gefunden, viele Daten gesammelt, die nun während des Winters analysiert werden können. Die Eingewöhnung im neuen Team verlief für mich sehr gut, es macht Spaß, mit BWT HWA RACELAB zu arbeiten. Jetzt freue ich mich auf ein bisschen Erholung und dann natürlich auf die neue Saison.“

Artem Markelov (25, Russland, Startnummer 22)
„Die Tests liefen wirklich gut, wir haben sie mit guten Platzierungen beendet. Wir haben viele Dinge am Fahrzeug probiert, die während eines Rennwochenendes nicht möglich sind, vor allem was die Abstimmung angeht. Wir konnten aber auch einige Startübungen und Qualifying-Runs absolvieren. Und das Team hat uns mit vielen Informationen versorgt. Die Tests stimmen mich zuversichtlich, dass wir in der kommenden Saison absolut wettbewerbsfähig sein werden.“

Thomas Strick, Teamchef HWA RACELAB
„Wir sind sehr zufrieden mit den Tests. Sieben Top 10-Platzierungen, dieses Ergebnis zum Auftakt kann sich wirklich sehen lassen. Artem und Giuliano haben ihr Potential bestätigt. Unabhängig von den Ergebnissen ging es aber an den drei Tagen hier in Abu Dhabi darum, dass sich Teams und Fahrer im Hinblick auf die kommende Saison an die Abläufe gewöhnen. Das hat gut geklappt. Von Tag zu Tag sind wir besser zurechtgekommen. Wir haben viele Daten gesammelt, die es nun zu analysieren gilt, um zum Saisonstart im März bestmöglich aufgestellt zu sein.“

Ergebnisse der Tests auf dem Yas Marina Circuit:

Tag 1, Vormittag:

1.Mick SchumacherPREMA Racing1:50.947
8.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:51.626
18.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:52.721

Tag 1, Nachmittag:

1.Louis DelétrazCharouz Racing System1:50.543
5.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:51.523
10.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:52.091

Tag 2, Vormittag:

1.Marcus ArmstrongART Grand Prix1:50.436
14.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:51.193
15.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:51.302

Tag 2, Nachmittag:

1.Louis DelétrazCharouz Racing System1:50.124
8.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:51.536
9.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:51.679

Tag 3, Vormittag:

1.Nikita MazepinCarlin1:50.473
16.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:51.780
18.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:51.972

Tag 3, Nachmittag:

1.Mick SchumacherPREMA Racing1:51.569
4.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:52.060
5.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:52.199

Quelle: HWA AG