Die deutsche Formel 3 feiert 70. Geburtstag

Die deutsche Formel 3 feiert 70. Geburtstag

Bertram Schäfer ist eine Legende im deutschen Formel 3-Sport. 1976 und 1978 gewann der Bitburger als Fahrer die Deutsche Formel 3-Meisterschaft und führte danach jahrelang den bis dato erfolgreichsten Rennstall in der deutschen Formel 3-Geschichte. Sieben Meisterschaftssiege, unzählige Vizetitel und rund 80 Einzelsiege von Fahrern aus Schäfers Team, darunter beispielsweise Stefan Bellof, Tom Kristensen oder Nick Heidfeld. Bertram Schäfer zeichnete 1975 verantwortlich für die Gründung der Formel-3-Vereinigung e.V. und ist seitdem in der Vorstandschaft aktiv. Heute feiert „Die deutsche Formel 3“ seinen 70. Geburtstag. Ein Blick auf eine äußerst erfolgreiche Vita zusammen mit Nick Heidfeld und Tom Kristensen.

Bertram Schäfer lebt für die deutsche Formel 3 wie kein Zweiter. Schon mit der Gründung der Formel-3-Vereinigung e.V. 1975 hat der Bitburger den deutschen Formelsport aus einem Dornröschenschlaf geholt und ihn in ruhmreiche Zeiten geführt. So gewann Michael Schumacher 1990 die Internationale Deutsche Formel 3 Meisterschaft. Ihm folgten Tom Kristensen, Jarno Trulli, Nick Heidfeld oder auch Gary Paffett. Sie alle feierten und feiern internationale Erfolge in der Formel 1, der DTM und bei Langstreckenrennen.Mit Tom Kristensen zum ErfolgAls Tom Kristensen ins Team von Bertram Schäfer Racing kam, war der Däne ein kleiner Junge ohne Geld oder Sponsoren, aber mit großen Wünschen und viel Leidenschaft, wie er selbst sagt. Noch heute liegt ihm Bertram Schäfer sehr am Herzen. Schon bei seinem ersten Sieg in Zolder soll Bertram gesagt haben „Du wirst einmal eine Profikarriere machen“. „Wir gewannen die Deutsche Meisterschaft dank unserer ruhigen und konzentrierten Herangehensweise bereits am vorletzten Rennwochenende. Schließlich war uns bewusst, dass dies die Chance für mich war, im Motorsport voranzukommen. Beim Saisonfinale auf dem legendären (alten) Hockenheimring bewiesen wir erneut, dass wir die Meisterschaft verdient hatten, indem wir den Rundenrekord von Michael Schumacher und Mika Häkkinen aus dem Vorjahr schlugen“, weiß Kristensen noch ganz genau. „Er hatte recht, als er sagte: „Tom, Du wirst eine Profikarriere machen.“ Ich möchte jedoch hinzufügen‚ aber nur weil Bertram an mich geglaubt und mir die unbezahlbare Chance gegeben hat.“ 2016 ist Tom Kristensen der erfolgreichste Rennfahrer in der Sportwagengeschichte. Er hat das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans als Einziger neunmal gewonnen. Nach über 37 Jahren im Motorsport ist Tom Kristensen eine echte Rennfahrerlegende. „Mister LeMans“ hat in allen Serien, in denen er angetreten ist, Rennen gewonnen.Eine besondere Person in der Karriere von Nick HeidfeldMit Frank Jelinski (1980/1981), Kris Nissen (1986), Tom Kristensen (1991), Nick Heidfeld (1997), Christijan Albers (1999) und Toshihiro Kaneishi (2001) fuhr Bertram Schäfer und sein Team zum Sieg. Dafür erntete er internationale Anerkennung. Nick Heidfeld wusste genau, dass Bertram Schäfer Racing ein Garant für den Erfolg ist. Sein Sieg ist mittlerweile fast zwanzig Jahre her. „Auch im Nachhinein betrachtet war Bertrams Team eines der bestgeführten, in dem im ich je gefahren bin. Die Arbeitsmoral, das Know-How, die Effizienz, die Mitarbeiter, die Familie, die Zielstrebigkeit, all das gefestigt in und mit einem tollen Teamgeist“, berichtet der Mönchengladbacher. „Mit dem Geist meine ich nicht Bertram selbst, obwohl auch er irgendwie mit einer tollen Übersicht über dem Team schwebte. Gleichzeitig hat er jedoch auch selbst angepackt und überdies seine reichhaltige Erfahrung in allen Bereichen eingebracht. Dies war fantastisch und hat uns nicht nur viele Erfolge beschert, sondern mich auch sehr viel gelehrt. Ich habe diese Zeit unglaublich genossen.“ Heidfeld fuhr zwischen 2000 und 2011 in der Formel 1 13 Podestplätze heraus, bevor er bei den Sportwagen mit etlichen Klassensiegen, darunter Le Mans und Petit Le Mans, erfolgreich war. Aktuell ist „Quick Nick“ in der FIA Formel E aktiv.Anknüpfung an legendäre ZeitenSchon bei der Gründung der Formel-3-Vereinigung e.V. am 29. November 1975 legten die Verantwortlichen eines in der Satzung fest: kalkulierbar, ehrlich, beständig und fair sind die Attribute, die die Formel-3-Vereinigung schätzt und lebt. Das sind auch die Werte, für die Bertram Schäfer einsteht. „Mein Ziel für die Formel-3-Vereinigung ist es, die Deutsche Formel 3 wieder zu alter Stärke zurück zu führen und den Status der Deutschen Meisterschaft wieder zu vergeben“, so der Legendenmacher. Seit 2015 pausiert die deutsche Formel 3. Das vorläufige Ende des ATS Formel 3 Cup hat eine jahrelange Erfolgsgeschichte unterbrochen. Doch Bertram Schäfer gibt nicht auf. Auch in Zukunft soll die deutsche Formel 3 einem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden und Nachwuchspiloten aus aller Welt eine interessante Plattform zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Auf der sportpolitischen Bühne erfolgen erste Änderungen, die eine Rückkehr ins aktive Renngeschehen möglicherweise zulassen. In den kommenden Monaten gilt es nun alle Optionen zu erläutern, damit es erneut gelingt, die deutsche Formel 3 aus ihrem Dornröschenschlaf zu holen und an legendäre Zeiten anzuknüpfen. Das wäre dann ein weiterer Meilenstein in der Karriere von Bertram Schäfer, der heute seinen 70. Geburtstag feiern darf.Alles Gute zu Deinem Ehrentag, lieber Bertram!Quelle: Formel 3 Association

Rookie Leclerc überrascht mit Platz zwei beim Saisonhöhepunkt der Formel 3

Rookie Leclerc überrascht mit Platz zwei beim Saisonhöhepunkt der Formel 3

  • Nur 1,1 Sekunden fehlen dem Volkswagen Piloten zum Triumph bei der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Formel 3
  • Antonio Giovinazzi fliegt nach toller Aufholjagd von Platz zehn auf Rang vier

Wolfsburg (22. November 2015). Volkswagen Pilot Charles Leclerc (MC) hat im Leitplanken-Dschungel von Macau eine beeindruckende Leistung abgeliefert und mit Platz zwei überrascht. Nur 1,1 Sekunden fehlten dem erst 18 Jahre alten Rookie zum Sieg beim legendären Formel-3-Grand-Prix im Spielerparadies. Der Youngster vom Team Van Amersfoort Racing hatte sich über die gesamten 15 Rennrunden am Sonntag ein spannendes Duell mit Felix Rosenqvist (Dallara-Mercedes) geliefert. Der Formel-3-Europameister aus Schweden holte sich bei der inoffiziellen Formel-3-Weltmeisterschaft wie im Vorjahr den Titel. Volkswagen bleibt mit acht Siegen der erfolgreichste Formel-3-Motorenlieferant in der Geschichte des Macau-Grand-Prix.Ebenfalls zu den moralischen Siegern des Formel-3-Saisonhöhepunkts durch die Straßenschluchten von Macau gehörte der am Ende viertplatzierte Antonio Giovinazzi. Der Italiener vom Team Carlin war beim Qualifikationsrennen am Samstag „powered by Volkswagen“ als Erster über die Ziellinie gefahren. Durch eine 20-Sekunden-Zeitstrafe verlor der EM-Zweite jedoch die Pole-Position und ging nur von Platz zehn ins Rennen. Von dort startete er eine spektakuläre Aufholjagd, die ihn auf dem 6,2 Kilometer langen Stadtkurs mit  wenig Überholmöglichkeiten noch auf Platz vier nach vorn brachte. Es fehlte nicht einmal eine Sekunde auf einen Podestplatz. Direkt hinter ihm fuhr der Deutsche Markus Pommer vom Team Motopark ins Ziel, womit sich drei Piloten mit dem Formel-3-Triebwerk aus Wolfsburg unter den besten Fünf platzierten.Das Volkswagen Trio hatte großen Anteil an einem unterhaltsamen Rennen. Ganz besonders Charles Leclerc, der bei seiner Premiere in Macau die Fachwelt mit spektakulären Manövern verblüffte. Schon in der ersten Runde ging der Teenager vor der Lisboa-Kurve auf der Außenseite an Pole-Setter Rosenqvist vorbei und eroberte den ersten Platz. Der Schwede konterte eingangs der zweiten Runde, doch Leclerc holte sich an gleicher Stelle die Führung zurück. Danach musste das Rennen nach einer Kollision mit Roten Flaggen unterbrochen werden.Beim Restart in Runde vier zog Macau-Routinier Rosenqvist an Leclerc vorbei. In der Folgezeit lieferten sich die beiden Piloten an der Spitze mit schnellsten Rennrunden ein packendes Duell, in dem Leclerc letztendlich zweiter Sieger blieb. Sein Teamkollege Alessio Lorandi (I) schaffte es als Siebter ebenfalls ins Spitzenfeld. Der Brasilianer Sérgio Sette Câmara vom Team Motopark fuhr im letzten Umlauf in 2:10,186 Minuten zudem die schnellste Formel-3-Rennrunde der Geschichte in Macau.Er rundete damit die starke Leistung der Volkswagen Piloten in der diesjährigen Formel-3-Saison ab. In der FIA Formel-3-Europameisterschaft waren zwölf Siege, 46 Podiumsplatzierungen und 171 Top-10-Resultate „powered by Volkswagen“ herausgesprungen.Stimmen, Formel-3-Grand-Prix, MacauCharles Leclerc (MC, Van Amersfoort Racing), Dallara-Volkswagen #15„Was für ein Rennen! Der Sieg war nicht weit weg, aber Felix war sehr schnell und das Rennen ein bisschen zu kurz. Die Woche war phantastisch und mein Team hat einen unglaublich guten Job gemacht. Deshalb bin ich sehr froh, alle mit dem ersten Podiumsplatz hier zu belohnen. Dieser Erfolg ist eine sehr schöne Art, die Saison zu beenden.“

Quelle: Volkswagen Motorsport

Das wichtigste Formel-3-Rennen des Jahres – Volkswagen tritt mit zehn Talenten zum Grand Prix in Macau an

Das wichtigste Formel-3-Rennen des Jahres – Volkswagen tritt mit zehn Talenten zum Grand Prix in Macau an

  • Acht Siege bisher – Volkswagen möchte erfolgreiche Tradition in Macau fortschreiben
  • Giovinazzi, Leclerc und Co. mit Carlin, Van Amersfoort, Motopark und Signature am Start

Wolfsburg (20. November 2015). Er gilt als die inoffizielle Weltmeisterschaft der Formel 3: der Grand Prix von Macau. Volkswagen sieht sich gut gerüstet für das wichtigste, weil prestigeträchtigste Rennen in der Nachwuchsformel Nummer eins. Im Spielerparadies Macau hat Volkswagen dabei ein gutes Blatt auf der Hand: Zehn vielversprechende Talente, darunter der Formel-3-Vize-Europameister Antonio Giovinazzi (I) und der viertplatzierten der FIA Formel-3-Europameisterschaft, Charles Leclerc (MC) treten „powered by Volkswagen“ an. Den Einsatz übernehmen vier renommierte Rennställe: Carlin Motorsport, Van Amersfoort Racing, Signature und Motopark. Gemeinsam wollen sie die stolze Tradition von Volkswagen auf dem 6,2 Kilometer langen Stadtkurs fortschreiben: Acht Siege hat Volkswagen als Motorenlieferant bisher auf der Haben-Seite.„Der Grand Prix in Macau ist nicht nur die inoffizielle Weltmeisterschaft der Formel 3, er ist auch das abschließende Highlight der Saison“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Logisch, dass die Fahrer hier siegen und in die Fußstapfen ganz Großer im Motorsport treten wollen. Und auch die Teams setzen alles daran, das positive Gefühl eines Sieges mit in die Winterpause zu nehmen. Macau gilt gemeinhin als Spielerparadies – und auch auf der Rennstrecke wird hier förmlich gepokert: Wie stelle ich mein Auto für Qualifying und Rennen ein? Wer gibt mir den so wichtigen Windschatten auf den Geraden? Und wann ist der taktisch richtige Moment, den Spitzenreiter anzugreifen? In jedem Fall wird es ein Nervenkitzel für die Fahrer – und ein Genuss für die Zuschauer.“Auf den Spuren von Brabham, Schumacher und Co. – das Volkswagen AufgebotMauricio Gugelmin, Andy Wallace, David Brabham und Michael Schumacher kürten sich „powered by Volkswagen“ in Macau seinerzeit zum König der Formel-3-Welt, im Jahr 2015 treten zehn Talente mit Motoren aus Wolfsburg an, es ihren nach ihrem Macau-Sieg so erfolgreichen Vorbildern nachzutun. DTM-Ass Edoardo Mortara ist bis heute der einzige Pilot, dem zwei Formel-3-Siege in Macau gelangen – ebenfalls mit Volkswagen Power. In diesem Jahr bildet unter anderem der aktuelle Formel-3-Vize-Europameister Antonio Giovinazzi, der mit Carlin antritt, die Speerspitze. In Macau sind Gustavo Menezes (USA), Yu Kanamaru (J) und Callum Illott (GB) seine Stallgefährten. Der Viertplatzierte der FIA Formel-3-Europameisterschaft, Charles Leclerc (MC) tritt für Van Amersfoort Racing an, gemeinsam mit Alessio Lorandi (I). Das Team von Signature bringt zwei Dallara-Volkswagen für Alexander Albon (THA) und Dorian Boccolacci (F) an den Start, das Team Motoparkt tritt mit Markus Pommer (D) und Sérgio Sette Câmara (BR) an.Stimmen vor der Formel-3-Grand-Prix in MacauAntonio Giovinazzi (I, Carlin Motorsport), Dallara-Volkswagen #7„Wir haben uns gut auf den Grand Prix in Macau vorbereitet, schon die ganze Saison haben wir gute Resultate erzielt. Das gesamte Team hat hart gearbeitet, sodass wir mit einem guten Gefühl hierhergekommen sind und uns nun auf das Wochenende freuen. Hier zu sein, ist immer etwas Besonderes. Wir werden alles geben, damit wir um den Sieg mitfahren können. Aber es ist Macau, das heißt, dass man auch ein wenig Glück auf seiner Seite braucht.“Charles Leclerc (MC, Van Amersfoort Racing), Dallara-Volkswagen #15„Für mich ist es das erste Mal in Macau. Und ich wusste bisher nicht viel mehr über die Strecke als dass es ein Stadtkurs ist. Jetzt, nachdem ich mir sie mir angesehen habe, muss ich sagen: Sie sieht so aus, als würde sie viel Spaß machen. Ich liebe Stadtkurse, bin in Monaco aufgewachsen und habe den Grand Prix dort häufig verfolgt. Macau hat eine ähnliche Atmosphäre. Ich kann es kaum abwarten, hier das erste Mal Rennen zu fahren.“

Giovinazzi siegt beim Formel-3-Finale in Hockenheim

Giovinazzi siegt beim Formel-3-Finale in Hockenheim

  • Antonio Giovinazzi feiert sechsten Saisonsieg und „Vize-Meisterschaft“ mit Volkswagen
  • Alexander Albon beim letzten Rennwochenende in Hockenheim auf dem Podium
  • George Russell Zweiter in der Rookie-Wertung der wichtigsten Nachwuchsserie Europas

Wolfsburg (18. Oktober 2015). Ein Sieg zum Abschluss: Antonio Giovinazzi (Jagonya Ayam with Carlin) war beim letzten Saisonwochenende der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem Hockenheimring erfolgreich. Der Italiener gewann das zweite von drei turbulenten Rennen auf der 4,574 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke in Baden-Württemberg. Mit seinem insgesamt sechsten Saisonsieg in der wichtigsten Nachwuchsserie Europas sicherte sich Giovinazzi nach dem zweiten Lauf endgültig Rang zwei in der Gesamtwertung hinter Felix Rosenqvist (Dallara-Mercedes). Der Schwede stand bereits vor dem Wochenende als Meister fest. In der Teamwertung belegt Giovinazzis Team Jagonya Ayam with Carlin (532,5 Punkte) am Ende Rang zwei hinter Prema Powerteam (912).Beim ersten Rennen am Samstagmorgen war Giovinazzi bester Volkswagen Pilot. Der Italiener belegte Rang sechs bei trockenen und kalten Bedingungen. Ebenfalls „powered by Volkswagen“ in den Punkten: George Russell (GB, Carlin) auf Rang sieben, der bereits vor dem Wochenende als Rookie-Champion feststehende Charles Leclerc (MC, Van Amersfoort Racing) auf Platz acht und Markus Pommer (D, Motopark) auf Rang neun. Das Rennen gewann der 16 Jahre alte Lance Stroll (CDN, Dallara-Mercedes).Im zweiten Rennen am Samstagnachmittag feierte Giovinazzi einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Von der Pole-Position aus gestartet musste der Italiener lediglich auf den ersten Metern einen Angriff von Jake Dennis (GB, Dallara-Mercedes) abwehren. Auch die Neustarts nach zwei Safety-Car-Phasen meisterte Giovinazzi souverän und fuhr nach 21 Runden mit einem Vorsprung von 1,862 Sekunden auf Dennis über die Ziellinie. Weitere Volkswagen Piloten in den Top-10: Sérgio Sette Câmara (BR, Motopark) auf Rang sieben, Russell auf Platz acht, Pommer als Neunter und Leclerc auf Position zehn.Das dritte Rennen am Sonntagmorgen wurde aufgrund von starkem Nebel eine halbe Stunde später gestartet. In einem turbulenten Lauf mit zahlreichen Unfällen musste viermal das Safety-Car ausrücken. Hinter dem Safety-Car wurde das Rennen nach 18 Runden beendet. Alexander Albon (T, Signature) war im 33. und letzten Rennen der Saison bester Volkswagen Pilot auf Platz zwei, Giovinazzi komplettierte das Podium als Dritter. Leclerc fiel nach einer spektakulären Pirouette in Kurve eins, als er bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto verlor und es gerade noch abfangen konnte, zurück und beendete das Rennen auf Rang 22. In der Gesamtwertung verlor der Monegasse durch den „Nuller“ einen Rang und belegt am Ende Platz vier mit 363,5 Punkten. Freude hingegen bei Russell: Der Brite (410 Punkte) sicherte sich Rang zwei in der Rookie-Wertung hinter Leclerc (533,5).Insgesamt schlugen in Hockenheim ein Sieg, drei Podiumsplatzierungen und zwölf Top-10-Resultate für Nachwuchsfahrer mit dem 225 PS starken Motor aus Wolfsburg im Heck zu Buche. Über die gesamte Saison 2015 holten die Volkswagen Piloten 12 Siege, 46 Podiumsplatzierungen und 171 Top-10-Resultate.Stimmen, FIA Formel-3-Europameisterschaft, HockenheimAntonio Giovinazzi (I), Jagonya Ayam with Carlin, Dallara-Volkswagen #3„Mein Startplatz lag auf der noch feuchten Seite der Strecke, deshalb bin ich am Start auf Rang fünf zurückgefallen. Dann konnte ich aber Jake Dennis und Alexander Sims überholen und mir den dritten Platz holen. Es ist schön, die Saison mit einem Sieg und einem weiteren Podestplatz beim Saisonfinale beenden zu können.“Alexander Albon (T), Signature, Dallara-Volkswagen #21„Mein Start war gut und weil ich auf der besseren Seite losgefahren bin, konnte ich mich gleich an die zweite Stelle setzen. Zu Beginn konnte ich gut mit Felix mithalten, aber später wurde es wegen abbauender Reifen immer schwieriger. Ich denke, wir hatten vielleicht einen etwas zu hohen Luftdruck in den Reifen. Generell bin ich mit meiner ersten Saison in der FIA Formel-3-Europameisterschaft wirklich zufrieden.“Fahrer-Wertung nach 33 von 33 Rennen, FIA Formel-3-Europameisterschaft1. Felix Rosenqvist, 508 Punkte; 2. Antonio Giovinazzi, 412,5; 3. Jake Dennis, 377; 4. Charles Leclerc, 363,5; 5. Lance Stroll, 231; 6. George Russell, 203; 7. Alexander Albon, 187; 8. Maximilian Günther, 152; 9. Mikkel Jensen, 117,5; 10. Markus Pommer, 116,5; 11. Santino Ferrucci, 91; 12. Callum Ilott, 65,5; 13. Gustavo Menezes, 65; 14. Sérgio Sette Câmara, 57,5; 15. Brandon Maisano, 53; 16. Nick Cassidy, 43; 17. Pietro Fittipaldi, 32; 18. Arjun Maini, 27; 19. Dorian Boccolacci, 27; 20. Alessio Lorandi, 26; 21. Raoul Hyman, 14,5; 22. Michele Beretta, 4; 23. Ryan Tveter, 2; 24. Sam Macleod, 2; 25. Fabian Schiller, 2; 26. Nabil Jeffri, 2.Rookie-Wertung nach 33 von 33 Rennen, FIA Formel-3-Europameisterschaft1. Charles Leclerc, 533,5 Punkte; 2. George Russell, 410; 3. Lance Stroll, 401,5; 4. Alexander Albon, 363,5; 5. Maximilian Günther, 288,5; 6. Mikkel Jensen, 271,5; 7. Callum Ilott, 234; 8. Pietro Fittipaldi, 120,5; 9. Arjun Maini, 117; 10. Alessio Lorandi, 116,5; 11. Raoul Hyman, 100; 12. Dorian Boccolacci, 93; 13. Ryan Tveter, 55; 14. Fabian Schiller, 40; 15. Matt Solomon, 23; 16. Julio Moreno, 9,5; 17. Nicolas Beer, 3; 18. Mahaveer Raghunathan, 1,5.Team-Wertung nach 33 von 33 Rennen, FIA-Formel-3-Europameisterschaft1. Prema Powerteam, 912 Punkte; 2. Jagonya Ayam with Carlin, 532,5; 3. Van Amersfoort Racing, 464,5; 4. Carlin, 362,5; 5. kfzteile24 Mücke Motorsport, 326; 6. Signature, 278; 7. Motopark, 196,5; 8. Fortec Motorsports, 54; 9. Team West-Tec F3, 51,5; 10. Double R Racing, 3; 11. HitechGP, 1.

Ergebnisse,FIA Formel-3-Europameisterschaft, Hockenheim
Rennen 1
01.Lance Stroll (CDN), Dallara-Mercedes22 Rd. in 35.48,561 Min.
02.Jake Dennis (GB), Dallara-Mercedes+ 0,898 Sek.
03.Felix Rosenqvist (S), Dallara-Mercedes+ 1,674 Sek.
06.Antonio Giovinazzi (I), Dallara-Volkswagen+ 7,267 Sek.
07.George Russell (GB), Dallara-Volkswagen+ 9,438 Sek.
08.Charles Leclerc (MC), Dallara-Volkswagen+ 10,072 Sek.
09.Markus Pommer (D), Dallara-Volkswagen+ 11,929 Sek.
11.Alexander Albon (T), Dallara-Volkswagen+ 16,941 Sek.
12.Alessio Lorandi (I), Dallara-Volkswagen+ 17,842 Sek.
15.Callum Ilott (GB), Dallara-Volkswagen+ 25,714 Sek.
16.Ryan Tveter (USA), Dallara-Volkswagen+ 26,276 Sek.
17.Sérgio Sette Câmara (BR), Dallara-Volkswagen+ 29,506 Sek.
18.Tatiana Calderón (CO), Dallara-Volkswagen+ 34,280 Sek.
20.Gustavo Menezes (USA), Dallara-Volkswagen+ 36,131 Sek.
21.Nabil Jeffri (MAL), Dallara-Volkswagen+ 40,108 Sek.
25.Tanart Sathienthirakul (T), Dallara-Volkswagen+ 55,616 Sek.
29.Arjun Maini (IND), Dallara-Volkswagen+ 1.25,093 Min.
30.Dorian Boccolacci (F), Dallara-Volkswagen+ 2 Rd.
Rennen 2
1.Antonio Giovinazzi (I), Dallara-Volkswagen21 Rd. in 35.33,967 Min.
2.Jake Dennis (GB), Dallara-Mercedes+ 1,863 Sek.
3.Felix Rosenqvist (S), Dallara-Mercedes+ 3,762 Sek.
7.Sérgio Sette Câmara (BR), Dallara-Volkswagen+ 15,993 Sek.
8.George Russell (GB), Dallara-Volkswagen+ 16,633 Sek.
9.Markus Pommer (D), Dallara-Volkswagen+ 17,437 Sek.
10.Charles Leclerc (MC), Dallara-Volkswagen+ 19,899 Sek.
11.Callum Ilott (GB), Dallara-Volkswagen+ 21,268 Sek.
12.Gustavo Menezes (USA), Dallara-Volkswagen+ 21,726 Sek.
13.Alessio Lorandi (I), Dallara-Volkswagen+ 22,730 Sek.
14.Arjun Maini (IND), Dallara-Volkswagen+ 23,346 Sek.
15.Dorian Boccolacci (F), Dallara-Volkswagen+ 25,644 Sek.
21.Tatiana Calderón (CO), Dallara-Volkswagen+ 38,966 Sek.
23.Tanart Sathienthirakul (T), Dallara-Volkswagen+ 48,799 Sek.
29.Ryan Tveter (USA), Dallara-Volkswagen+ 3 Rd.
Nabil Jeffri (MAL), Dallara-VolkswagenDNF
Alexander Albon (T), Dallara-VolkswagenDNF
Rennen 3
1.Felix Rosenqvist (S), Dallara-Mercedes18 Rd. in 35.27,859 Min.
2.Alexander Albon (T), Dallara-Volkswagen+ 0,511 Sek.
3.Antonio Giovinazzi (I), Dallara-Volkswagen+ 0,862 Sek.
5.Callum Ilott (GB), Dallara-Volkswagen+ 2,019 Sek.
11.Sérgio Sette Câmara (BR), Dallara-Volkswagen+ 8,645 Sek.
12.Alessio Lorandi (I), Dallara-Volkswagen+ 9,092 Sek.
13.Gustavo Menezes (USA), Dallara-Volkswagen+ 10,267 Sek.
16.Dorian Boccolacci (F), Dallara-Volkswagen+ 12,361 Sek.
18.Arjun Maini (IND), Dallara-Volkswagen+ 14,507 Sek.
22.Charles Leclerc (MC), Dallara-Volkswagen+ 18,371 Sek.
23.Markus Pommer (D), Dallara-Volkswagen+ 20,579 Sek.
24.Tatiana Calderón (CO), Dallara-Volkswagen+ 36,667 Sek.
Nabil Jeffri (MAL), Dallara-VolkswagenDNF
Ryan Tveter (USA), Dallara-VolkswagenDNF
Tanart Sathienthirakul (T), Dallara-VolkswagenDNF
George Russell (GB), Dallara-VolkswagenDNF

Quelle: Volkswagen Motorsport

Leclerc Rookie-Champion „powered by Volkswagen“

Leclerc Rookie-Champion „powered by Volkswagen“

  • Charles Leclerc sichert sich vorzeitig den Titel des besten Neueinsteigers
  • Callum Ilott zum ersten Mal auf dem Podium in der wichtigsten Nachwuchsserie Europas
  • Zwei Podiumsplatzierungen und 14 Top-10-Resultate für Volkswagen Piloten

Wolfsburg (27. September 2015). Zwei Podiumsplatzierungen in der Eifel – beim zehnten Rennwochenende der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem Nürburgring waren Callum Ilott (GB, Carlin) und Antonio Giovinazzi (I, Jagonya Ayam with Carlin) für Volkswagen erfolgreich. Ilott wurde im ersten Rennen Dritter – für den Briten war es der erste Besuch auf einem Siegertreppchen in der wichtigsten Nachwuchsserie Europas. Der Italiener Giovinazzi holte Platz zwei im zweiten Lauf. Charles Leclerc (MC, Van Amersfoort Racing), in der Eifel einmal Vierter und zweimal Fünfter, sicherte sich im zweiten Lauf vorzeitig den Titel in der Rookie-Meisterschaft. Die Siege in allen drei Läufen auf der Sprintstrecke des Nürburgrings gingen an Felix Rosenqvist (Dallara-Mercedes). Der Schwede sicherte sich damit am Sonntag vorzeitig den Titel in der Formel-3-EM bei noch drei ausstehenden Rennen in dieser Saison.Im ersten Lauf am Samstag beschädigte sich Leclerc früh ihm Rennen den Frontflügel. Der Monegasse schaffte es jedoch die Konkurrenz hinter sich zu halten und wurde Vierter. Einen Platz vor Leclerc kam Ilott ins Ziel. Markus Pommer (D, Motopark) auf Platz sechs, Arjun Maini (IND, Van Amersfoort Racing, 8.) und Giovinazzi (10.) holten ebenfalls Punkte mit Volkswagen Power im Heck. Im zweiten Rennen nutzte Giovinazzi die zweite Safety-Car-Phase zu einem sehenswerten Überholmanöver: Der Italiener attackierte nach dem Restart Lance Stroll (Dallara-Mercedes) und übernahm den zweiten Platz. Diesen gab Giovinazzi bis zur schwarz-weiß-karierten Flagge nicht mehr ab. Weitere Volkswagen Piloten in den Punkterängen: George Russell (GB, Carlin) auf Platz acht und Ilott auf Rang neun.Das dritte Rennen am Sonntagmorgen war turbulent: Im engen Startgetümmel berührte Mikkel Jensen (Dallara-Mercedes) beim Einlenken in die erste Kurve Giovinazzi. Der Italiener, der von Startplatz drei aus ins Rennen gegangen war, musste daraufhin an die Box fahren und fiel ans Ende des Feldes zurück. Im Anschluss kämpfte sich Giovinazzi mit starken Überholmanövern nach vorn und wurde, auch begünstigt durch insgesamt vier Safety-Car-Phasen, auf Platz 13 gewertet. Da er jedoch außerhalb der Punkte blieb, war der Weg frei für Rosenqvist, der sich den Titel sicherte.Insgesamt schlugen auf dem Nürburgring zwei Podiumsplatzierungen und 14 Top-10-Resultate für Nachwuchsfahrer mit dem 225 PS starken Motor aus Wolfsburg im Heck zu Buche. Das Finale der Formel-3-EM wird vom 16. bis 18. Oktober in Hockenheim (D) ausgetragen. Dort geht es um die Vize-Meisterschaft. Aussichtsreichste Kandidaten dafür sind Giovinazzi (2./362,5 Punkte) und Leclerc (3./356,5). Jedoch haben bis zu Stroll auf Platz sechs insgesamt fünf Fahrer mathematische Chancen auf Rang zwei in der Meisterschaft.

Stimmen, FIA Formel-3-Europameisterschaft, NürburgringCharles Leclerc (MC), Van Amersfoort Racing, Dallara-Volkswagen #7„Ich bin sehr glücklich, dass ich den Rookie-Titel ein Rennwochenende vor Saisonende gesichert habe. Wir waren zu Saisonbeginn sehr stark. Auch wenn wir seit ein paar Rennen ein paar Schwierigkeiten haben, holen wir immer das Optimum aus dem Wagen heraus und sind in der Lage, wichtige Punkte einzufahren. Mein Ziel ist es jetzt logischerweise um den zweiten Platz in der Meisterschaft zu kämpfen und bester Volkswagen Pilot zu sein. Ich habe vollstes Vertrauen in mein Team, um das zu erreichen und die Saison erfolgreich zu beenden.“Callum Ilott (GB), Carlin, Dallara-Volkswagen #30„Es ist ein tolles Gefühl, zum ersten Mal auf dem Siegertreppchen der Formel-3-Europameisterschaft zu stehen. Das Rennen war schön, ich konnte mit meinen beiden Vordermännern Felix und Nick gut mithalten und mich von meinem Verfolger Charles Leclerc schon frühzeitig absetzen. Einzig am Start war es etwas enger, der Rest lief problemlos.“Gesamtstand nach 30 von 33 Rennen, FIA Formel-3-Europameisterschaft1. Felix Rosenqvist, 453 Punkte; 2. Antonio Giovinazzi, 362,5; 3. Charles Leclerc, 356,5; 4. Jake Dennis, 333; 5. George Russell, 198; 6. Lance Stroll, 191; 7. Alexander Albon, 168; 8. Maximilian Günther, 118; 9. Markus Pommer, 110,5; 10. Mikkel Jensen, 101,5; 11. Santino Ferrucci, 89; 12. Gustavo Menezes, 65; 13. Brandon Maisano, 53,5; 14. Callum Ilott, 53; 15. Sérgio Sette Câmara, 50,5; 16. Pietro Fittipaldi, 43; 17. Nick Cassidy, 32; 18. Arjun Maini, 27; 19. Dorian Boccolacci, 27; 20. Alessio Lorandi, 26; 21. Raoul Hyman, 12,5; 22. Ryan Tveter, 2; 23. Sam Macleod, 2; 24. Fabian Schiller, 2; 25. Nabil Jeffri, 2.Rookie-Wertung nach 30 von 33 Rennen, FIA Formel-3-Europameisterschaft1. Charles Leclerc, 510,5 Punkte,5; 2. George Russell, 383; 3. Lance Stroll, 361,5; 4. Alexander Albon, 328,5; 5. Mikkel Jensen, 240,5; 6. Maximilian Günther, 230,5; 7. Callum Ilott, 204; 8. Pietro Fittipaldi, 13,5; 9. Arjun Maini, 111; 10. Alessio Lorandi, 94,5; 11. Dorian Boccolacci, 91; 12. Raoul Hyman, 90; 13. Ryan Tveter, 53; 14. Fabian Schiller, 40; 15. Matt Solomon, 17; 16. Julio Moreno, 5,5; 17. Nicolas Beer, 3; 18. Mahaveer Raghunathan, 0,5.

Ergebnisse,FIA Formel-3-Europameisterschaft, Nürburgring
Rennen 1
01.Felix Rosenqvist (S), Dallara-Mercedes25 Rd. in 34.07,623 Min.
02.Nick Cassidy (NZ), Dallara-Mercedes+ 6,491 Sek.
03.Callum Ilott (GB), Dallara-Volkswagen+ 7,764 Sek.
04.Charles Leclerc (MC), Dallara-Volkswagen+ 36,405 Sek.
06.Markus Pommer (D), Dallara-Volkswagen+ 36,992 Sek.
08.Arjun Maini (IND), Dallara-Volkswagen+ 38,337 Sek.
10.Antonio Giovinazzi (I), Dallara-Volkswagen+ 39,326 Sek.
11.Sérgio Sette Câmara (BR), Dallara-Volkswagen+ 42,423 Sek.
12.Alexander Albon (T), Dallara-Volkswagen+ 43,019 Sek.
13.George Russell (GB), Dallara-Volkswagen+ 43,391 Sek.
14.Gustavo Menezes (USA), Dallara-Volkswagen+ 48,009 Sek.
17.Nabil Jeffri (MAL), Dallara-Volkswagen+ 51,408 Sek.
19.Alessio Lorandi (I), Dallara-Volkswagen+ 53,331 Sek.
20.Tatiana Calderón (CO), Dallara-Volkswagen+ 55,800 Sek.
21.Dorian Boccolacci (F), Dallara-Volkswagen+ 56,324 Sek.
23.Sam Macleod (GB), Dallara-Volkswagen+ 1.02,272 Min.
24.Ryan Tveter (USA), Dallara-Volkswagen+ 1.02,638 Min.
30.Mahaveer Raghunathan (IND), Dallara-Volkswagen+ 1.16,701 Min.
Rennen 2
01.Felix Rosenqvist (S), Dallara-Mercedes24 Rd. in 35.51,337 Min.
02.Antonio Giovinazzi (I), Dallara-Volkswagen+ 4,956 Sek.
03.Lance Stroll (CDN), Dallara-Mercedes+ 9,153 Sek.
05.Charles Leclerc (MC), Dallara-Volkswagen+ 14,509 Sek.
08.George Russell (GB), Dallara-Volkswagen+ 16,964 Sek.
09.Callum Ilott (GB), Dallara-Volkswagen+ 17,954 Sek.
11.Sérgio Sette Câmara (BR), Dallara-Volkswagen+ 21,828 Sek.
12.Arjun Maini (IND), Dallara-Volkswagen+ 22,328 Sek.
13.Markus Pommer (D), Dallara-Volkswagen+ 22,929 Sek.
14.Alexander Albon (T), Dallara-Volkswagen+ 25,302 Sek.
15.Tatiana Calderón (CO), Dallara-Volkswagen+ 26,680 Sek.
16.Ryan Tveter (USA), Dallara-Volkswagen+ 27,186 Sek.
17.Dorian Boccolacci (F), Dallara-Volkswagen+ 28,069 Sek.
21.Sam Macleod (GB), Dallara-Volkswagen+ 37,030 Sek.
22.Nabil Jeffri (MAL), Dallara-Volkswagen+ 37,402 Sek.
26.Mahaveer Raghunathan (IND), Dallara-Volkswagen+ 47,958 Sek.
Gustavo Menezes (USA), Dallara-VolkswagenDNF
Alessio Lorandi (I), Dallara-VolkswagenDNF
Rennen 3
01.Felix Rosenqvist (S), Dallara-Mercedes21 Rd. in 35.25,406 Min.
02.Lance Stroll (CDN), Dallara-Mercedes+ 0,900 Sek.
03.Nick Cassidy (NZ), Dallara-Mercedes+ 1,663 Sek.
05.Charles Leclerc (MC), Dallara-Volkswagen+ 3,186 Sek.
06.Markus Pommer (D), Dallara-Volkswagen+ 3,718 Sek.
08.Callum Ilott (GB), Dallara-Volkswagen+ 5,257 Sek.
09.Sérgio Sette Câmara (BR), Dallara-Volkswagen+ 5,654 Sek.
10.George Russell (GB), Dallara-Volkswagen+ 6,473 Sek.
11.Alexander Albon (T), Dallara-Volkswagen+ 7,003 Sek.
12.Nabil Jeffri (MAL), Dallara-Volkswagen+ 8,394 Sek.
13.Antonio Giovinazzi (I), Dallara-Volkswagen+ 8,663 Sek.
14.Gustavo Menezes (USA), Dallara-Volkswagen+ 9,197 Sek.
16.Arjun Maini (IND), Dallara-Volkswagen+ 10,608 Sek.
21.Ryan Tveter (USA), Dallara-Volkswagen+ 12,377 Sek.
22.Mahaveer Raghunathan (IND), Dallara-Volkswagen+ 12,488 Sek.
Sam Macleod (GB), Dallara-VolkswagenDNF
Tatiana Calderón (CO), Dallara-VolkswagenDNF
Alessio Lorandi (I), Dallara-VolkswagenDNF
Dorian Boccolacci (F), Dallara-VolkswagenDNF

Quelle: Volkswagen Motorsport