Dresden: [STADD] Versuchter Totschlag vor dem Kraftwerk Mitte

Dresden: [STADD] Versuchter Totschlag vor dem Kraftwerk Mitte

Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage zum Landgericht Dresden – Jugendkammer –

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage zur Jugendkammer des Landgerichts Dresden gegen einen 20-jährigen Iraker wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung und gegen einen 19-jährigen Iraker wegen gefährlicher Körperverletzung erhoben.

Dem 20-jährigen Beschuldigten liegt zunächst zur Last, am 16. Februar 2020 gegen 03:30 Uhr vor dem Kraftwerk Mitte in Dresden mit seinem Gürtel mehrfach auf Kopfhöhe in Richtung von zwei Geschädigten geschlagen zu haben und einen der Geschädigten so getroffen zu haben, dass dieser ein Hämatom an der linken Schulter erlitt.

Dem 19-jährigen Beschuldigten liegt zur Last, im Anschluss einem Geschädigten am 16. Februar 2020 gegen 03:30 Uhr vor dem Kraftwerk Mitte in Dresden mehrere Faustschläge gegen den Kopf versetzt, in den linken Unterarm gebissen und mit seinem Gürtel auf den Geschädigten eingeschlagen zu haben. Hierdurch erlitt der Geschädigte u.a. eine Schädelprellung und eine Bisswunde im Bereich des linken Unterarms.

In der Folge versuchte ein Geschädigter, den 19-jährigen Beschuldigten und die von diesem angegriffene Person auseinanderzuziehen. Dabei soll der 20-jährige Beschuldigte dem Geschädigten, der die Auseinandersetzung befrieden wollte, mit der rechten Faust einen derart heftigen Schlag gegen die Schläfe versetzt haben, dass dieser das Bewusstsein verlor und zu Boden fiel. Anschließend soll der 20-jährige Beschuldigte mit seinem beschuhten Fuß mit Wucht gegen den Kopf des am Boden liegenden Geschädigten getreten und dabei billigend in Kauf genommen haben, dass der Tritt zum Tod des Geschädigten führen könne. Der Geschädigte erlitt u.a. ein Schädel-Hirn-Trauma 1. Grades, Platzwunden, Schürfwunden und Schwellungen.

Bei den beiden Geschädigten handelt es sich um Berliner Polizeibeamte, die am Tattag nicht im Dienst und in ziviler Kleidung unterwegs waren.

Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.

Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt.

Der 20-jährige Beschuldigte wurde in dieser Sache am 27. Juni 2020 verhaftet und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Der 19-jährige Beschuldigte befindet sich nicht in Untersuchungshaft, da keine Haftgründe nach der Strafprozessordnung vorliegen.


Informationen

Herausgeber

Staatsanwaltschaft Dresden (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10596)

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Dresden: Angriff in Dresdner Straßenbahn – Drei Beschuldigte in Untersuchungshaft

Dresden: Angriff in Dresdner Straßenbahn – Drei Beschuldigte in Untersuchungshaft

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden Haftbefehle gegen zwei Tunesier (25 und 36 Jahre) und einen Iraker (32 Jahre) erlassen und am 8. September 2020 den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet. Den Beschuldigten liegt gemeinschaftlicher Raub und gefährliche Körperverletzung zur Last.
Die Beschuldigten sind dringend verdächtig, am 13. August 2020 gegen 21:30 Uhr einen 43-jährigen Deutschen in der Straßenbahn Linie 2 Richtung Gorbitz während der Fahrt ohne erkennbaren Anlass provoziert und unvermittelt geschlagen zu haben. Als der Geschädigte sich entschlossen hatte, spontan an der Haltestelle Karcherallee auszusteigen, um der Konfrontation zu entgehen, sollen die drei Beschuldigten ihm gefolgt und außerhalb der Straßenbahn weiter auf ihn eingeschlagen haben. Tatplangemäß nutzte einer der Beschuldigten die von den anderen Beschuldigten einwirkende Gewalt auf den dadurch abgelenkten Geschädigten aus, um dem Geschädigten dessen Rucksack abzunehmen, um die darin befindlichen Gegenstände für sich und seine Mittäter zu behalten.
Die Beschuldigten erbeuteten zwei vom Geschädigten mitgeführte Smart-phones, dessen Wohnungsschlüssel, diverse Ausweise und 100,00 Euro.

Der Geschädigte erlitt u.a. ein Schädel-Hirn-Trauma 1. Grades, eine Schädelprellung und eine Thoraxprellung. Er wurde stationär in ein Dresdner Krankenhaus aufgenommen und konnte am 14. August 2020 aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Die Beschuldigten konnten im Rahmen umfangreicher Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei identifiziert und am 8. September 2020 festgenommen und dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Unterstützung des »Islamischen Staates« (IS) und mitgliedschaftliche Beteiligung an der »al-Shabaab-Miliz« – Wohnungsdurchsuchungen in Freiberg und Dresden

[GenStA DD]  In zwei unabhängig voneinander geführten Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Zentralstelle Extremismus Sachsen (ZESA), haben heute knapp 15 Beamte des Landeskriminalamts Sachsen, Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ), die Wohnungen von zwei Beschuldigten in Freiberg und Dresden durchsucht.

Ein 55-jähriger syrischer Staatsangehöriger, der in Freiberg lebt, soll in den Jahren 2013 bis 2015 für den »Islamischen Staat« (IS) mehrfach Leistungen in Form von Fahrzeugreparaturen erbracht haben. Er steht im Verdacht, damit eine terroristische Vereinigung im Ausland unterstützt zu haben.

Weiterhin soll ein 19-jähriger somalischer Staatsangehöriger, der in Dresden wohnt, im Jahr 2016 in einem Trainingscamp der »al-Shabaab-Miliz« – einer militanten islamistischen Gruppierung in Ostafrika – ausgebildet worden sein. Er wird verdächtigt, sich dadurch mitgliedschaftlich an einer terroristischen Vereinigung im Ausland beteiligt zu haben.

Bei den Durchsuchungen der Wohnungen wurden mehrere Mobiltelefone als Beweismaterial sichergestellt, die nunmehr auszuwerten sind. Die Ermittlungen dauern an.

Informationen

Herausgeber: Generalstaatsanwaltschaft Dresden (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=11077)

Staatsanwaltschaft Dresden und die Soko REX* des Landeskriminalamtes Sachsen gehen gegen Hasspostings vor

Staatsanwaltschaft Dresden und die Soko REX* des Landeskriminalamtes Sachsen gehen gegen Hasspostings vor

Staatsanwaltschaft Dresden und die Soko REX* des Landeskriminalamtes Sachsen gehen gegen Hasspostings vor

In einem Verfahren der Staatsanwaltschaft Dresden wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten, erfolgte am 3. März 2020 auf der Grundlage eines Beschlusses des Amtsgerichtes Dresden die Durchsuchung einer Wohnung in Dresden-Leuben.

Mehrere Beamte der Soko Rex des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums durchsuchten die Wohnung eines 64-jährigen Dresdners.

Ihm wird vorgeworfen, strafrechtlich relevante Posts, die sich unter anderem gegen die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel richteten, verfasst zu haben. Diese Hasspostings hatte er im Januar 2020 auf seinem Profil im sozialen Netzwerk “Facebook” veröffentlicht.

Bei einer im Rahmen des Einsatzes durchgeführten Vernehmung räumte der Beschuldigte die Straftaten ein.

Bei der Durchsuchung wurden unter anderem ein PC, Mobiltelefone sowie mehrere Speichermedien beschlagnahmt.

Aus gefahrenabwehrrechtlichen Gründen wurden zudem drei erlaubnisfreie Revolver und eine Luftdruckpistole sichergestellt.

Die Ermittlungen dauern an und werden, insbesondere aufgrund der erforderlichen Auswertung der sichergestellten Asservate, noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

*»Soko Rex«…Sonderkommission Rechtsextremismus

Dresden: [STADD] Versuchter Totschlag vor dem Kraftwerk Mitte

Dresden: 31-Jähriger in Asylunterkunft mit Messer verletzt

Zeit:     09.01.2020, 13.10 Uhr
Ort:      Dresden-Friedrichstadt

Bei einer Auseinandersetzung vor der Erstaufnahmeeinrichtung an der Hamburger Straße ist ein Tunesier (31) verletzt worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der 31-Jährige mit einem Libyer (32) in Streit geraten. Dieser mündete in einer handfesten Auseinandersetzung. Dabei verletzte der 32-Jährige seinen Kontrahenten mit einem Messer. Der Tunesier musste medizinisch versorgt werden.

Alarmierte Polizeibeamte stellten den Tatverdächtigen wenig später fest. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. (ml)

 

Quelle: PD Dresden