Treffpunkt für KTM-Fans: Die KTM-Tribüne beim Motorrad Grand Prix Deutschland 2020

Treffpunkt für KTM-Fans: Die KTM-Tribüne beim Motorrad Grand Prix Deutschland 2020

  • Tribüne T9 auch 2020 offizielle KTM-Fantribüne
  • Ticketinhaber erhalten stylisches KTM-Fanpackage
  • Tickets für Tribüne T9 online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich

KTM-Fans treffen sich beim HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland (19. – 21. Juni 2020) auf der Tribüne 9, die auch 2020 wieder die offizielle Fantribüne des Motorradherstellers aus Österreich ist. Tickets für die KTM-Fantribüne gibt es bereits ab 69 Euro, Ticketinhaber erhalten vor Ort ein exklusives KTM-Fanpackage.

Die direkt an der Abfahrt zur Karthalle gelegene KTM-Tribüne T9 bietet besten Blick auf das Renngeschehen, auf der Bergabpassage von der “kleinen Kuppe” hinab liefern sich die Stars der MotoGP traditionell spannende Überholmanöver. Dank der unmittelbaren Sicht auf eine der Videoleinwände verpasst die KTM-Fangemeinde keine Minute der Action auf der Strecke.

Das limitierte KTM-Package beinhaltet alles, was KTM-Fans für ein gelungenes MotoGP-Wochenende benötigen: Mit Cap und T-Shirt im KTM-Design sind die Besucher auf Tribüne T9 passend gekleidet, das Ready-to-Race-Lanyard, ein nützlicher Gehörschutz und eine praktische KTM-Bag komplettieren das Fanpaket. Das exklusive KTM-Fanpackage erhalten Besucher gegen Vorlage ihres Tickets in der KTM Area direkt bei der Tribüne T9. Das Angebot gilt auch für bereits erworbene T9-Tickets.

Tickets für die KTM-Fantribüne T9 sind für MotoGP-Fans bereits ab 69 Euro online unter adac.de/motogp, telefonisch bei der Ticket-Hotline 03723/8099111 (Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr), per Fax unter 03723/8099199 sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen zu haben.

Quelle: ADAC Motorsport

 

SuperEnduro Riesa am 4. Januar 2020 in der SACHSENarena Riesa

SuperEnduro Riesa am 4. Januar 2020 in der SACHSENarena Riesa

Der Anfang ist gemacht

Favoriten brachten sich für SuperEnduro-WM in Riesa in Stellung

Wie in den letzten Jahren, ging der Saisonauftakt der SuperEnduro Weltmeisterschaft 2019/2020 im polnischen Krakau über die Bühne. Dieser galt wieder als erste Standortbestimmung für die fünf Läufe umfassende WM, aber auch für den deutschen Grand Prix, der am Samstag, dem 4. Januar 2020, in der SACHSENarena Riesa stattfinden wird.

In der Top-Klasse „Prestige“ kam es zum erwarteten Vierkampf der je zwei KTM- bzw. Husqvarna-Factory-Rider Taddy Blazusiak und Jonny Walker sowie Billy Bolt und Alfredo Gomez. Von den drei Heats gewann der Brite Billy Bolt deren zwei und war am Ende der gefeierte Gesamtsieger.

Noch mehr Jubel wurde dem polnischen Nationalheld Taddy Blazusiak entgegengebracht, der den mittleren Lauf gewann und schlussendlich Tageszweiter wurde. Der erklärte Deutschland-Fan sagte anschließend: „Ich freue mich schon auf den nächsten Lauf in Riesa, denn ich bin mir sicher, dass dort wieder eine spektakuläre Strecke gebaut wird. Außerdem sind die deutschen Fans sehr fachkundig und vor allem fair.“

Auf Rang drei landete der Spanier Alfredo Gomez, gefolgt von Jonny Walker, ebenfalls aus Großbritannien.

Als Gesamtfünfter wurde der überwiegend in Deutschland lebende Südafrikaner Blake Gutzeit quasi „best oft he rest“.

Die deutschen Starter, der Badener Kevin Gallas sowie Tim Apolle aus Sachsen-Anhalt, belegten die Plätze sieben und neun.

Sogar einen deutschen Podestplatz gab es in der Klasse Junior zu feiern. Der Niedersachse Leon Hentschel fuhr einen zweiten und einen vierten Platz sowie einen Laufsieg ein und musste am Ende lediglich dem US-Amerikaner Ty Cullins den Vortritt lassen. Tagesrang drei sicherte sich der Bulgare Teodor Kabakchiev.

Einen super Einstand gab der ebenfalls aus Norddeutschland kommende Milan Schmüser. Der erst 16-Jährige durfte in der Vergangenheit altersbedingt noch nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen, doch nun qualifizierte er sich bei seinem Debüt nicht nur unter den 26 Probanden für die Hauptrennen der besten 14, sondern wurde sensationell Gesamtsechster.

Als dritte Klasse war in Krakau der Europe Cup an Bord, der 2019/2020 drei Läufe umfasst und diesmal in Riesa zu ersten Mal vertreten sein wird. Der Schwede Magnus Thor gewann in Polen beide Heats und gilt somit in dieser Klasse als Top-Favorit. Punktgleich mit dem Gesamtdritten verfehlte Pascal Springmann das Podest denkbar knapp. Unmittelbar hinter ihm wurde Thomas Schley Fünfter. Unter 43 Fahrern qualifizierte sich zudem der Erzgebirger Marcel Teucher als dritter Deutscher für die Wertungsläufe und belegte am Ende Rang zehn.

Den Saisonauftakt in Krakau bereisten auch die Macher der deutschen WM-Runde, die Brüder Daniel und Tobias Auerswald von der gleichnamigen Eventmanufaktur. Dazu erklärten sie, dass es jedes Jahr ein paar Veränderungen beim Modus, dem Regelwerk oder im organisatorischen Bereich gibt. „Wir führen am ersten Samstag im neuen Jahr zum schon sechsten Mal den deutschen SuperEnduro-WM-Lauf in Riesa durch und sind bisher über für die Organisation stets gelobt worden. Dennoch kann es nie schaden, mit dem Promoter ABC Communication, dem Motorrad-Weltverband FIM oder den Fahrern im direkten Gespräch zu stehen. Wir hatten auch diesmal wieder eine Vertreterin unseres sportlichen Ausrichters, dem MSV Riesa, mit und wollen nichts dem Zufall überlassen“, sagte Daniel Auerswald am Rande.

Tickets für das nächste Riesaer Motorsportfest gibt es über die Veranstaltungshomepage www.superenduro-riesa.de, den Ticket-Onlineshop https://www.etix.com/ticket/p/3296077?cobrand=SuperEnduro, die Ticket-Hotline +49 351 30708000, hallo@etix.com, die Riesa-Information (Hauptstraße 61, 01589 Riesa, www.tourismus-riesa.de) und die Eventmanufaktur Auerswald (Am Hang 2, 09394 Hohndorf, www.eventmanufaktur-auerswald.de bzw. info@eventmanufaktur-auerswald.de).

Ebenfalls im Direktvertrieb erhältlich sind die Eintrittskarten in der Praxis für Osteopathie Roland Opel (Straße der Freundschaft 22, 01589 Riesa) sowie den Motorradhändlern Zweirad Sturm (Neue Marienberger Straße 189, 09405 Zschopau), GST-Berlin GmbH (Grabensprung 8, 12683 Berlin und Albert-Einstein-Ring 3, 14532 Kleinmachnow), Neubert Racing Shop (Südstraße 2, 04654 Frohburg), Marcus Kehr Offroadsport (Augustusburger Straße 23, 09557 Flöha), G&M Bikes (Filderstädter Straße 2, 04758 Oschatz), K&P Zweiradtechnik (Harthaer Str. 6, 04736 Waldheim), Enduro Fleischer (Straße der Einheit 5, 09423 Gelenau) und MX Straub (Hartmannstraße 1, 04838 Eilenburg).

Weitere Infos ebenfalls unter www.superenduro-riesa.de.

SuperEnduro Riesa, Samstag, 4. Januar 2020

Grob-Zeitplan

Einlass für VIP- und Fan-Ticket-Inhaber:                                                       10:00 Uhr

Beginn Training:                                                                                          11:00 Uhr

Einlass für Race-Ticket-Inhaber:                                                                   16:00 Uhr

Autogrammstunde:                                                                                     16:30 Uhr

Beginn Rennen:                                                                                          18:00 Uhr

Ende Rennen:                                                                                             21:30 Uhr

After Race Party (im Club R1 in Riesa):                                                        22:00 Uhr

Ticket-Preise

Race-Ticket (alle Blöcke außer „K“ = VIP)

Vollzahler:                                                                                                  56,00 €

Ermäßigt (Kinder 6 – 14 J.):                                                                         39,00 €

Kinder bis 6 J. auf dem Schoß der Eltern:                                                    frei

Fan-Ticket

(alle Blöcke außer „K“ = VIP, inkl. Zugang zum Fahrerlager von 10:00 – 16:00 Uhr
+ Fan-Mütze gegen Vorlage des Tickets am Veranstaltungstag)

Vollzahler:                                                                                                  69,00 €

Ermäßigt (Kinder 6 – 14 J.):                                                                         49,00 €

Kinder bis 6 J. auf dem Schoß der Eltern:                                                    frei

VIP-Ticket

(Sonderparkplatz vor der Arena, Zugang ab 10:00 Uhr, permanenter Zugang zum Fahrerlager, Sitzplatz Block „K“, Catering im VIP-Bereich ab 16:00 Uhr, Fan-Paket inkl. Mütze, Programmheft, Teilnahme an Pressekonferenz nach dem Rennen im VIP-Bereich, Eintritt zur Race-Party im Club R1 in Riesa)

Preis:                                                                                                         149,00 €

Quelle: Thorsten Horn Eventmanufaktur Auerswald

 

ADAC MX Masters 2020: Einschreibung startet am 6. Dezember

ADAC MX Masters 2020: Einschreibung startet am 6. Dezember

  • Nennschluss für alle vier Klassen am 7. Februar
  • Altersbeschränkung für Damen im ADAC MX Youngster Cup entfällt
  • Fahrer im ADAC MX Junior Cup 85 und 125 werden nach Leistungsnachweis ausgewählt

München. Im Jahr 2020 geht das ADAC MX Masters mit acht Rennen in die 16. Saison. Die Planungen für die nächste Saison laufen bereits auf Hochtouren, gestartet wird erneut in den vier Klassen ADAC MX Junior Cup 85, ADAC MX Junior Cup 125, ADAC MX Youngster Cup und ADAC MX Masters. Damit bietet die beliebte Rennserie ein fein abgestimmtes Programm für Fahrer und Fahrerinnen aller Alters- und Leistungsklassen.

Die Einschreibung für die Aktiven öffnet am 6. Dezember. Ab dann können sich die Piloten unter adac.de/mx-masters in ihrer jeweiligen Klasse anmelden. Die Original-Nennung mit Unterschrift muss bis zum Nennschluss am 7. Februar beim ADAC vorliegen. Neu in 2020 gibt es erstmals keine Altersbeschränkung mehr für Damen im ADAC MX Youngster Cup. Alle Fahrerinnen ab 14 Jahren können sich in dieser Klasse einschreiben und an den Rennen teilnehmen.

Im ADAC MX Junior Cup 85 und ADAC MX Junior Cup 125 entfällt der bisher ausgetragene Sichtungslehrgang. Alle Bewerber für diese beiden Klassen werden nach ihren bisherigen Ergebnissen in nationalen und internationalen Meisterschaften bewertet und anhand dieser Einstufung die besten Fahrer und Fahrerinnen für die begehrten Startplätze ausgewählt. Zu jeder Veranstaltung können 48 Fahrer in den beiden ADAC MX Junior Cup-Klassen zugelassen werden. Die Startplätze für die Rennen am Sonntag werden über ein Qualifikationstraining vergeben.

Im ADAC MX Youngster Cup und in der ADAC MX Masters-Klasse werden die Startplätze für die beiden Wertungsläufe am Sonntag nach wie vor auf jeder Veranstaltung über Qualifikationstrainings und Last Chance-Rennen am Samstag vergeben. Auch 2020 werden somit weit über 200 Fahrer auf jedem Rennen erwartet, die um die prestigeträchtigen Titel und Preisgelder in Höhe von rund einer Viertelmillion Euro kämpfen werden. Zusätzlich werden auf jedem Rennen und für die Meisterschaftswertung zahlreiche Sachpreise von namhaften Partnern des ADAC MX Masters vergeben.

Der Kartenvorverkauf für die acht Rennen im Jahr 2020 beginnt Mitte Dezember. Ab dann können Tickets unter der Internetadresse adac.de/mx-masters online erworben werden. Das ADAC MX Masters gastiert in der kommenden Saison auf sieben Strecken in ganz Deutschland sowie einem Kurs in Österreich, direkt im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz.

ADAC MX Masters Kalender 2020 (Änderungen vorbehalten)

28. – 29. März Fürstlich Drehna
02. – 03. Mai Mölln (ohne ADAC MX Junior Cup 85)
30. – 31. Mai Möggers/Österreich
20. – 21. Juni Aichwald (ohne ADAC MX Junior Cup 125)
11. – 12. Juli Holzgerlingen
18. – 19. Juli Tensfeld (ohne ADAC MX Junior Cup 85)
29. – 30. August Bielstein (ohne ADAC MX Junior Cup 125)
12. – 13. September Gaildorf

Quelle: ADAC Motorsport

 

ADAC MX Masters-Finale: Titelentscheidungen in Holzgerlingen

ADAC MX Masters-Finale: Titelentscheidungen in Holzgerlingen

  • Spannende Titel-Entscheidungen beim letzten Rennen der Saison
  • KFV Kalteneck bereits zum 14. Mal Gastgeber des ADAC MX Masters
  • Party mit Live Band am Freitag- und Samstagabend

München. Das Finale des ADAC MX Masters mit der Ehrung der Meister in allen vier Klassen steht vor der Tür. Am kommenden Wochenende wird das ADAC MX Masters zum 14. Mal auf dem Schützenbühlring in Holzgerlingen gastieren und die Meister der Saison 2019 küren. In der ADAC MX Masters-Klasse geht Dennis Ullrich (Bodo Schmidt Motorsport/Husqvarna) als klarer Favorit ins Rennen. Der vierfache ADAC MX Masters-Champion ist Vereinsmitglied beim KFV Kalteneck und kennt die Strecke daher wie seine Westentasche. Zudem reist Ullrich nach seinem starken Auftritt beim vergangenen Rennen in Bielstein mit zwölf Punkten Vorsprung an. “Damit habe ich zugegebenermaßen eine sehr gute Ausgangsposition”, freut sich der Kämpfelbacher. “Ich mag den Schützenbühlring sehr gerne und freue mich total auf das Rennen. Ich bin ich sehr zuversichtlich und möchte am Wochenende unbedingt meinen fünften Titel feiern.”

Die Zeichen für eine weitere Titelfeier von Ullrich stehen tatsächlich sehr gut, denn mit Tanel Leok (A1M Husqvarna) musste der aussichtsreichste Konkurrent des Deutschen seinen Start in Holzgerlingen schweren Herzens absagen. “Aufgrund von Verpflichtungen meines Teams muss ich am kommenden Wochenende beim WM-Lauf in China starten und kann deshalb leider nicht beim Finale des ADAC MX Masters dabei sein”, erklärte Leok die unglückliche Situation. “Das ist extrem schade, denn ich sah durchaus noch eine Chance auf den Gesamtsieg.” Damit verbleibt mit Jens Getteman (Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil) nur noch ein Widersacher, der Ullrich den Titel streitig machen könnte. Doch der Belgier stürzte beim vergangenen Rennen in Bielstein und derzeit ist es noch fraglich, ob er beim Finale in Holzgerlingen antreten kann.

Pascal Rauchenecker (Classic Oil/SHR Motorsports/KTM) hat mit 57 Punkten Rückstand auf Ullrich zwar keine Chance mehr auf den Titel, doch der Österreicher hätte bei einer Absage von Leok und Getteman noch gute Chancen auf einen der drei vorderen Plätze in der Meisterschaft. Hinter dem Österreicher kämpfen die beiden Brüder Tim und Tom Koch (beide KTM Sarholz Racing Team) mit nur vier Zählern Unterschied auf ihrem Punktekonto um Platz fünf der Gesamtwertung.

Im ADAC MX Youngster Cup ist die Situation an der Spitze dagegen umso spannender. Jeremy Sydow (DIGA-Procross Husqvarna) verpasste zwar das erste Rennen der Saison in Fürstlich Drehna verletzungsbedingt, trumpfte dann jedoch so stark auf, dass er mit neun Punkten Vorsprung zum Finale nach Holzgerlingen reisen kann. “Ich konnte direkt das erste Rennen nach meiner Verletzungspause gewinnen und habe dabei viel Selbstvertrauen getankt”, berichtet der gebürtige Chemnitzer. “Jetzt komme ich als Meisterschaftsführender nach Holzgerlingen und möchte den Titel natürlich auch gewinnen. Ich fahre gerne auf dem Schützenbühlring und bin bereit beim Finale noch einmal alles zu geben.”

Mit der gleichen Einstellung wird auch Rene Hofer (KTM Junior Racing) ins Rennen gehen. Der Österreicher hat die komplette Saison über viele Positionskämpfe mit Sydow geliefert und möchte seinem Konkurrenten unbedingt noch den Titel streitig machen. “Es wird sicher nicht einfach”, räumt der 17-Jährige ein. “Aber noch ist nichts verloren! Ich werde mein Bestes geben und hoffe, dass es am Ende reichen wird.” Mit 27 Punkten Rückstand auf die Spitze schon etwas weiter abgeschlagen, aber durchaus noch mit intakten Chancen, lauert Bastian Bogh Damm (WZ-Racing/KTM) auf eine Gelegenheit noch einen Sprung in der Tabelle nach vorne zu machen. Der Däne hat bisher sehr beständig gute Resultate geliefert und könnte in Holzgerlingen durchaus noch von einer Schwäche seiner Gegner profitieren.

Im ADAC MX Junior Cup 125 ist Simon Längenfelder (WZ-Racing/KTM) der Titel nicht mehr streitig zu machen. Mike Gwerder (KINI KTM Junior Pro Team) ist mit 22 Punkten Rückstand der einzige Fahrer, der noch theoretische Chancen auf den Titel gehabt hätte, doch der Schweizer hat sich vor Kurzem verletzt und kann deshalb nicht beim Finale an den Start gehen. Auf den weiteren Plätzen in der Meisterschaftstabelle tummeln sich mit Camden McLellan (Kosak Racing Team/KTM) und Liam Everts (Team KTM Liamski) gleich zwei Aufsteiger aus dem ADAC MX Junior Cup 85 die ebenfalls gerne zum Saisonabschluss aufs Podium klettern möchten. Beide haben noch Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen der Gesamtwertung und werden sich deshalb nichts schenken.

Im ADAC MX Junior Cup 85 geht Edvards Bidzans (MX Moduls/Husqvarna) als klarer Titel-Favorit ins Finale. Der Lette konnte sieben von bisher zehn möglichen Laufsiegen feiern und kam zweimal auf Platz zwei ins Ziel. Damit war er klar der stärkste Fahrer der Saison und kann mit einem beruhigenden Polster von 40 Zählern nach Holzgerlingen fahren. “Im Motocross kann man natürlich nie wissen was passiert”, gibt sich Bidzans noch vorsichtig. “Aber ich gehe schon davon aus, dass ich mir den Titel sichern kann.” Tobias Caprani (Kosak Racing Team/KTM) hat mit 14 Punkten Vorsprung auf den drittplatzierten Sacha Coenen (Grizzly Yamaha Junior Team INDG) einen ordentlichen Vorsprung und möchte diesen auch vor dem 12-jährigen Belgier verteidigen. Mit Valentin Kees (Kosak Racing Team/KTM) hat schließlich auch noch ein deutscher Fahrer Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen. Der Rückstand des von der ADAC Stiftung Sport geförderten Schülers auf Platz drei liegt vor dem letzten Rennen bei 24 Punkten.

Am Veranstaltungswochenende werden die MX-Fans in Holzgerlingen nicht nur auf der Rennstrecke unterhalten. Für Familien mit Kindern sorgen der Suzuki Quadparcours und die ADAC Unfallschutz Kinderhüpfburg für Unterhaltung. Am Sonntag um 11:45 Uhr findet zudem eine Autogrammstunde am ADAC Truck statt, bei der die Top-Stars aus der ADAC MX Masters-Klasse Dennis Ullrich, Tim und Tom Koch sowie Pascal Rauchenecker für Unterschriften und Fotos mit den Fans zur Verfügung stehen werden. Als weiterer Gast wird Max Nagl erwartet. Der Vizeweltmeister von 2009 wird ebenfalls Autogramme verteilen und freut sich auf den Besuch bei seinen zahlreichen Fans.

Holzgerlingen liegt rund 25 Kilometer südwestlich von Stuttgart und ist über die Autobahn A81 zu erreichen. Die Live-Band “Friends-Live” wird den Gästen schon am Freitagabend im Festzelt an der Strecke einheizen und am Samstagabend ein zweites Konzert geben. Die Trainings beginnen an beiden Tagen jeweils um 09:00 Uhr. Die Rennläufe am Sonntag starten um 10:30 Uhr. Das Wochenendticket kostet für Erwachsene 22 Euro. Tagestickets am Samstag 10 Euro, am Sonntag 18 Euro. Jugendliche von 12 – 18 Jahren zahlen 10 Euro für ein Tagesticket am Sonntag, am Samstag haben sie freien Eintritt auf die Rennveranstaltung. Kinder unter 12 Jahren haben an beiden Tagen freien Eintritt. Die Tickets für die MX-Party am Freitag- und Samstagabend mit der Band “Friends Live” kosten jeweils 10 Euro.

Quelle: ADAC Motorsport

 

Weltpremiere im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland am Sachsenring

Weltpremiere im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland am Sachsenring

 


Weltpremiere im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland am Sachsenring
• Erster Lauf überhaupt des FIM Enel MotoE World Cups auf dem Sachsenring
• ADAC Junior Cup powered by KTM mit Gastauftritt im WM-Paddock
• Red Bull MotoGP Rookies Cup mit drei deutschsprachigen Fahrern
Viel Spannung und Action erwartet die Zuschauer beim HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland vom 5. bis 7. Juli auf dem Sachsenring. Das gilt jedoch nicht nur für das Hauptprogramm. Auch die Rahmenserien haben es in sich. Mit dem ADAC Junior Cup powered by KTM und dem Red Bull MotoGP Rookies Cup bekommen Nachwuchsfahrer aus zwei Serien die einmalige Chance, vor den Augen der MotoGP-Verantwortlichen zu glänzen.

Alle Fakten zum neuen FIM Enel MotoE World Cup

Das Publikum auf dem Sachsenring wird darüber hinaus Zeuge einer Weltpremiere: Die neu ins Leben gerufene Elektrorennserie MotoE wird das erste Rennen ihrer Geschichte im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland austragen. Gefahren wird auf Motorrädern des italienischen Herstellers Energica, die abgesehen von wenigen Details, einheitlich sind. 147 Elektro-PS sorgen für einen Topspeed von rund 250 Km/h. Ein maximales Drehmoment von 200 Nm kann sich mehr als sehen lassen. Das Energica Ego Corsa MotoE-Bike beschleunigt in nur drei Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer.

Die Batterien verfügen über eine Speicherkapazität von 20 Kilowattstunden. Sie werden zwischen den Sessions im MotoE-Fahrerlager und in der Startaufstellung von einer mobilen Unit aufgeladen. Der dafür notwendige Strom stammt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Michelin stattet die MotoE mit Einheitsreifen aus.

Zwölf Teams und 18 Fahrer haben sich für die erste Saison des FIM Enel MotoE World Cups gemeldet, darunter fast alle MotoGP-Satellitenteams und die deutsche Dynavolt-Intact-GP-Truppe. Das Aushängeschild der Serie ist der spanische Pilot Sete Gibernau, 2003 und 2004 Vizechampion in der MotoGP-WM. Weitere bekannte Ex-MotoGP-Akteure sind Alex De Angelis, Randy De Puniet, Mike Di Meglio und Bradley Smith. Mit dem Schweizer Jesko Raffin startet auch ein deutschsprachiger Fahrer im FIM Enel MotoE World Cup.

Bei den Testfahrten in Jerez und Valencia hinterließen neben Di Meglio und Smith vor allem Niki Tuuli, Eric Granado und Hector Garzo einen starken Eindruck. Dieses Quintett beendete fast alle Testsessions in der Spitzengruppe. Das simulierte MotoE-Rennen beim abschließenden Test in Valencia gewann der Spanier Garzo.

Im Premierenjahr umfasst der MotoE-Kalender insgesamt sechs Läufe. Nach dem Auftakt im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland geht es auf dem Red Bull Ring in Österreich weiter. In Misano und Valencia dürfen sich die Fans zudem auf jeweils zwei MotoE-Rennen im Rahmenprogramm der MotoGP freuen. Die Renndistanz beträgt auf allen Strecken zehn Runden.

Klarer Favorit beim Gastauftritt des ADAC Junior Cups powered by KTM

Der ADAC verschafft dem deutschen Nachwuchs beim HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland 2019 die Chance, sich mit Top-Leistungen in die Notizblöcke sämtlicher MotoGP-Teamchefs zu fahren. Der ADAC Junior Cup powered by KTM gehört am Sachsenring zum Rahmenprogramm, gefahren wird in der Nachwuchsserie mit einheitlichen KTM RC390 Cup Motorrädern mit einer Leistung von 40 PS. Die Serie für junge Zweiradtalente wird bereits seit 27 Jahren ausgetragen und zählt damit zu den am längsten währenden Nachwuchsserien.

Der ADAC Junior Cup powered by KTM startet 2019 an sechs Rennwochenenden und begleitet dabei nicht nur die MotoGP-WM, sondern auch die Langstrecken-WM, die Britische Superbike-Meisterschaft (BSB) und die deutsche Motorrad-Meisterschaft (IDM). Vier von zehn Rennen der Saison 2019 wurden bereits absolviert. Das deutsche Talent Lennox Lehmann aus dem Freudenberg-Team führt die Meisterschaft nach vier Siegen mit dem Maximum von 100 Punkten an. Damit gebührt Lehmann am Sachsenring fast schon automatisch die Favoritenrolle. Der ADAC Junior Cup powered by KTM bestreitet ein Rennen beim HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland.

Deutsche Beteiligung im Red Bull MotoGP Rookies Cup

Bei sieben europäischen MotoGP-Rennen ist in diesem Jahr auch der Red Bull MotoGP Rookies Cup am Start. Auf dem Sachsenring finden die Läufe sechs und sieben der Saison 2019 statt. Die Serie hat seit ihrer Gründung im Jahr 2007 bereits einige prominente Fahrer hervorgebracht. Dazu gehören unter anderem der zweifache Moto2-Weltmeister Johann Zarco und die vier aktuellsten Moto3-Champions (Danny Kent, Brad Binder, Joan Mir und Jorge Martin). Zarco und Mir genießen inzwischen Werksfahrer-Status in der MotoGP-WM.

Der Red Bull MotoGP Rookies Cup setzt seit 2013 auf die KTM RC 250 R – ein Schwester-Motorrad der Werks-KTM aus der Moto3-WM. Das Bike leistet rund 50 PS. Die Reifen stammen, analog zur Moto3-WM, von Dunlop. Die Fahrer erhalten jeweils einen sogenannten “Mechanic Helper”. Alle Cup-Motorräder werden jedoch vom Techniker-Team des Red Bull MotoGP Rookies Cups zentral gewartet und abgestimmt. Als Rider Coaches stellt man dem Nachwuchs den ehemaligen Grand-Prix-Sieger August “Gustl” Auinger und Dani Ribalta zur Seite.

2019 haben 25 Fahrer die strengen Aufnahmekriterien des Red Bull MotoGP Rookies Cup erfüllt, aus dem deutschsprachigen Raum sind drei Piloten dabei. Jason Dupasquier aus der Schweiz liegt nach fünf Rennen mit 51 Punkten auf der fünften Gesamtposition. Sein Landsmann Noah Dettwiler hat bisher einen Zähler eingefahren. Aus Deutschland ist Phillip Tonn dabei, der zuletzt in Assen seine ersten Punkte sammelte. Vor heimischer Kulisse im Rahmen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland soll so weiter gehen. Die Gesamtwertung führt der Spanier Carlos Tatay nach vier Siegen und einem zweiten Platz mit 120 Zählern an, gefolgt von Landsmann David Salvador.

Quelle: ADAC Motorsport