Limbach-Oberfrohna: Audi A4 gestohlen – Zeugen gesucht

Limbach-Oberfrohna: Audi A4 gestohlen – Zeugen gesucht

In der Nacht zum Montag entwendeten Unbekannte einen an der Kirchstraße geparkten schwarzen Audi A4 Avant mit dem amtlichen Kennzeichen C-AX 3000. Der hintere Stoßfänger sowie die beiden hinteren Kotflügel sind mit der Aufschrift “axilaris” versehen. Der Stehlschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Wer hat den Audi mit der markanten Aufschrift in der vergangenen Nacht gesehen und kann Hinweise zu den unbekannten Tätern? Das Polizeirevier in Glauchau bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 03763 640. (kh)

Plauen: Heckklappe eines schwarzen Audi A6 zerkratzt

Unbekannte zerkratzten am Samstagnachmittag in der Zeit zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr auf dem Parkplatz in der Melanchthonstraße die Heckklappe eines schwarzen Audi A6. Der Sachschaden wird auf 1.000 Euro geschätzt.

Wer Hinweise zum Verursacher der Beschädigung geben kann, meldet sich bitte im Polizeirevier Plauen, Telefon 03741 140. (sw)

Drei Siege in Folge: Audi-Pilot Müller dominiert die DTM

Drei Siege in Folge: Audi-Pilot Müller dominiert die DTM

  • BMW erstarkt: Sheldon van der Linde erkämpft Platz zwei
  • Wichtige Punkte verloren: Titelverteidiger Rast nur Siebter
  • Im privat eingesetzten Audi: Ferdinand Habsburg überrascht als Sechster

Drittes Rennen, dritter Sieg: Nico Müller dominiert die DTM. Der Audi-Pilot aus der Schweiz gewann auf dem Lausitzring das dritte Saisonrennen. Damit ist er der erste DTM-Pilot der Geschichte, der die ersten drei Rennen einer Saison gewinnen konnte. Doch der Sieg fiel dem 29-Jährigen nicht so leicht wie beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps, als er in beiden Rennen die vollen Punkte kassierte. BMW zeigte sich nach der Enttäuschung in Belgien deutlich stärker und eroberte mit Sheldon van der Linde den zweiten Platz. Der 21-jährige Südafrikaner setzte Müller zeitweise sogar unter Druck und streckte die Hand nach dem Sieg aus. Immerhin landeten vier BMW neben sechs Audi unter den zehn Besten. Als Dritter sah Robin Frijns (Audi) die Zielflagge, der wie schon in Spa seine Pole-Position nicht zum ersten Sieg nutzen konnte. Für eine Überraschung sorgte Ferdinand Habsburg. Im privat eingesetzten Audi des belgischen WRT-Teams erkämpfte sich der Österreicher den sechsten Platz.

Vor dem vierten Saisonrennen am Sonntag (ab 13:00 Uhr live auf SAT.1 und im Livestream via grid.dtm.com) führt Vizemeister Müller mit bereits 80 Punkten die Fahrerwertung an, Frijns ist neuer Zweiter (43) vor Titelverteidiger Rast (35). Die DTM trägt auf dem Lausitzring, zwischen Berlin und Dresden gelegen, seinen ersten Double-Header aus, denn nur eine Woche später finden an gleicher Stelle die Saisonrennen fünf und sechs statt.

BMW übt erstmals Druck auf Audi aus

Nico Müller legte in einem Rennen, dass von zahlreichen Positionskämpfen geprägt wurde, bereits beim Start den Grundstein zum Erfolg. Bis zur kritischen ersten Kurve beschleunigte er seinen niederländischen Markenkollegen Robin Frijns aus. Auch Sheldon van der Linde machte am Start einen Platz gut und übernahm Rang drei von Loïc Duval (FRA/Audi), der am Ende als einziger Fahrer nicht ins Ziel kam. Titelverteidiger René Rast konnte am Start ebenfalls Plätze gut machen, wurde dann aber Opfer einer Berührung und musste in der dritten Kurve aufs Gras ausweichen.

Van der Linde bestätigte den Aufwärtstrend von BMW und machte Druck auf Frijns. Der Südafrikaner fuhr früh zum Reifenwechsel an die Box und zog letztlich an Frijns vorbei, als der Niederländer nach seinem Pflichtstopp auf die Rennstrecke zurückkehrte. Fortan brannte van der Linde mit dem BMW M4 DTM ein Feuerwerk ab und verkürzte für einige Runden stetig den Rückstand auf Müller. Doch der Schweizer konterte souverän, machte keinen Fehler und brachte den Sieg letztlich sicher nach Hause, vor van der Linde und Frijns. Mit den Plätzen vier und fünf unterstrichen Doppel-Champion Marco Wittmann und Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock, dass BMW in nur zwei Wochen erhebliche Fortschritte erzielt hat. René Rast, der auch beim Reifenwechsel Zeit verlor, kam letztlich hinter Habsburg nur als Siebter ins Ziel. Am Freitag hatte der zweimalige DTM-Champion seinen Spa-Sieg im Sonntagrennen am Grünen Tisch verloren. Wegen des unerlaubten Einsatzes von Extra-Leistung (Push-To-pass) erhielt der Mindener eine Zeitstrafe und wurde auf Rang drei zurückversetzt.

Zweite Pole-Position für Niederländer Frijns

Im Qualifying hatte Robin Frijns wie schon am Samstag in Spa-Francorchamps seine zweite Pole-Position der Saison erobert. Spa-Doppelsieger Nico Müller und Loic Duval komplettierten für Audi die ersten drei Startpositionen. BMW präsentierte sich deutlich stärker als beim Auftakt in Belgien und brachte mit Sheldon van der Linde, Timo Glock und Zweifach-Meister Marco Wittmann ebenfalls drei Autos in die ersten drei Startreihen.

» Stimmen – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

“Der Sieg fühlt sich sehr gut an. Dabei war die Vorbereitung völlig anders, wir haben anstrengende Wochen hinter aus. Wenn ich sagen würde, ich war körperlich hundertprozentig frisch, dann wäre das wohl eine Lüge. Aufgrund meines Einsatzes in der Formel E hat mir das Team jedoch alles abgenommen, ich musste mich nur auf das Rennen konzentrieren. Das Auto war schnell, der Boxenstopp perfekt – ich kann mich nur beim Team bedanken. Ich bin froh, dass ich mich mit diesem Sieg beim Team bedanken konnte.”Nico Müller, Audi, Sieger
“Das Rennen war überragend. Ich bin total happy, es endlich aufs Podium geschafft zu haben. Im vergangenen Jahr war ich in Zolder ganz nah dran, habe es aber in der letzten Runde doch noch verloren. Heute konnten wir Audi sogar etwas herausfordern. Mein BMW war super, und vielleicht können wir am Sonntag noch mehr Druck ausüben.”Sheldon van der Linde, BMW, 2. Platz
“Natürlich ist es etwas enttäuschend, wenn man von Platz eins startet und als Dritter ins Ziel kommt. Insgesamt war das Rennen aber okay, auch wenn ich ab der zehnten Runde offenbar mehr zu kämpfen hatte als andere. Aber ich habe meine Position verteidigt, was mir gegen Marco Wittmann auch gut gelungen ist. Am Ende stehe ich auf dem Podium, und da habe ich keinen Grund, mich zu beklagen.”Robin Frijns, Audi, 3. Platz

» Ergebnis – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

01. Nico Müller (SUI), Audi RS 5 DTM, 43 Runden in 57.06,681 Min.
02. Sheldon van der LInde (RSA), BMW M4 DTM, + 2,870 Sek.
03. Robin Frijns (NED),  Audi RS 5 DTM,  + 7,513 Sek.
04. Marco Wittmann (GER), BMW M4 DTM, +7,861 Sek.
05. Timo Glock (GER), BMW M4 DTM, +14,569 Sek.
06. Ferdinand Habsugr (AUT), Audi RS 5 DTM, +20,226 Sek.
07. René Rast (GER), Audi RS 5 DTM, +20,679 Sek.
08. Jamie Green (GBR), Audi RS 5 DTM, +24,914 Sek.
09. Philipp Eng (AUT), BNMW M4 DTM, +26,653 Sek.
10. Harrison Newey (GBR), Audi RS 5 DTM, +53,182 Sek.

Schnellste Rennrunde: Nico Müller (SUI), Audi RS 5 DTM, 1.17,249 Min.
Pole-Position: Robin Frijns (NED), Audi RS 5 DTM, 1.15,486 Min.
Wetter: 27°C, bewölkt
Strecke: 33°C, trocken

» Highlight-Clip – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

Highlights, Rennen 01, Lausitzring Spring, 15. August 2019

» Wow-Fact – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

140 km/h

Die ebenso kraftvollen wie effizienten Zweiter-Turbomotoren mit einer Leistung von bis zu 640 PS und einem Drehmoment von etwa 650 Newtonmeter lassen die Reifen selbst bei Tempo 140 noch durchdrehen. Weil die Messung der Raddrehzahl an der angetriebenen Hinterachse in der DTM verboten ist, kommt es allein auf den Fahrer an, durchdrehende Räder zu verhindern. Denn Schlupf treibt die Reifentemperatur in die Höhe und beeinflusst den Verschleiß enorm. Der kontrollierte Umgang mit dem Gasfuß ist ein entscheidender Teil des Reifenmanagements.

Beispiel Turn 12 auf dem Lausitzring, die Kurve vor der Start-Ziel-Geraden: Wer zu früh Push-to-pass aktiviert, riskiert Schlupf an der Antriebsachse und kann den Leistungsvorteil nicht ausnutzen. Doch wer Push-to-pass zu spät aktiviert, hat keine optimale Beschleunigung. Auf dem eher langsamen Sprintkurs in der Lausitz wird mit maximalen Abtrieb gefahren, und der Reibwert des Asphalt, den Audi und BMW im Vorfeld messen, spielt eine weitere Rolle. “In der DTM ist der Fahrer die Traktionskontrolle, denn eine elektronische Anti-Schlupf-Regelung ist verboten”, sagt Gordian von Schöning, in der DTM-Dachorganisation ITR verantwortlich für die Technik. “Sein Gefühl und sein Gasfuß sind entscheidend.”

» Und da war dann noch …

… die DTM-Historie, die sich auf dem Lausitzring – wie auch bei weiteren Rennen der DTM-Saison 2020 – zum Stelldichein trifft. Ehemalige DTM-Piloten wie Harald Grohs, dem Sieger des allerersten Rennens 1984 in Zolder, Kris Nissen, Leopold von Bayern, Otto Rensing, Marc Hessel als Vizemeister von 1987 und Peter Oberndorfer geben mit ehemaligen DTM-Tourenwagen aus den 80er- und 90er-Jahren beherzt Gas. Vor allem der legendäre BMW M3 (E30) mit seinem kernigen Vierzylinder-Ansauggeräusch ist bei den Fahrern beliebt. Stehende Räder und herzhafte Drifts zeigen, dass die nicht mehr ganz so jungen Fahrer nichts verlernt haben. Für Autos wie Fahrer gilt: Oldie but Goodie!

» Downloads – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

» Fotos – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

Limbach-Oberfrohna: Unfall mit Gegenverkehr

Am Donnerstagnachmittag befuhr eine 56-jährige Audi-Fahrerin die Chemnitzer Straße aus Richtung Zentrum kommend und bog nach links auf den Ostring ab. Dabei kollidierte sie mit dem Ford eines 42-Jährigen, der aus Richtung Bernhardstraße gefahren kam. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der insgesamt entstandene Sachschaden ist auf rund 4.000 Euro geschätzt worden. (cs)

Starke Saison für Audi Sport customer racing

Starke Saison für Audi Sport customer racing

Audi Sport gewinnt mit Kundenteams 20 Fahrertitel weltweit

Vier Rennwagentypen bei insgesamt mehr als 750 Rennen

Audi Sport customer racing hat 2019 dank seiner Teams rund um den Globus in mehr als 750 Rennen 578 Pokale eingefahren, darunter 237 Siege. Erstmals waren vier Modelle im Einsatz – der Audi RS 3 LMS ebenso wie die GT2-, die GT3- und die GT4-Variante des Audi R8 LMS.

Auch in der elften Saison von Audi Sport customer racing waren die Produkte von Audi für viele Kundenteams aus gutem Grund die erste Wahl: In Amerika, Asien, Australien und Europa gingen nicht weniger als 20 Motorsport-Titel an Piloten von Audi, hinzu kommen 30 weitere Wertungssiege in Unterkategorien sowie vier Gesamtsiege bei internationalen Langstreckenrennen. „Unsere Kundenteams haben mit viel sportlichem Ehrgeiz und großem Engagement Audi Sport weltweit glänzen lassen. Dafür ein herzliches Dankeschön“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Besonders freut uns, dass unsere Produkte einige der härtesten Serien der Welt gewonnen haben und dabei manch ein Titel zum ersten Mal an Audi ging.“

Im Langstreckenrennsport hat die neue Evolutionsstufe des Audi R8 LMS GT3 in ihrer Debütsaison mit Car Collection Motorsport die 24 Stunden von Dubai, mit dem Audi Sport Team Phoenix die 24 Stunden auf dem Nürburgring, mit dem Audi Sport Team WRT die 10 Stunden von Suzuka und mit Attempto Racing die 12 Stunden Gulf gewonnen. Insgesamt fünf Fahrertitel in Deutschland, in der zentraleuropäischen FIA CEZ, in Thailand und Australien runden die Bilanz der jüngsten Baustufe ab, hinzu kommen acht Titel älterer Evolutionsstufen. Alle Varianten eingeschlossen hat der Audi R8 LMS von 2009 bis heute inzwischen 75 Fahrer-Gesamttitel gewonnen. Auch die GT4-Variante des Sportwagens setzte ihre Erfolgsserie mit neuerlichen Meistertiteln in den USA und in Frankreich fort. Das seriennahe Modell hat nach nur zwei Jahren im Einsatz weltweit bereits sieben Fahrermeisterschaften und elf weitere Wertungen für sich entschieden. Im November hat Audi die neue GT4-Baustufe für die kommende Saison vorgestellt. Der Tourenwagen Audi RS 3 LMS schließlich hat in einem erneut harten Wettbewerbsumfeld fünf Fahrertitel gewonnen, darunter erstmals in Japan und in Italien, sowie sieben weitere Klassentitel. In der Saison 2019 trug auch eine vierte Baureihe ihren Anteil zur Bilanz bei: Der in diesem Jahr vorgestellte Audi R8 LMS GT2 hat bei seiner Rennpremiere in Barcelona mit Platz drei auf Anhieb einen Pokal eingefahren und startet 2020 in seine erste vollständige Saison.

Einen Überblick über die ganze Welt des Kundensports und die zurückliegende Saison bietet das Jahrbuch Audi Sport customer racing 2019. Der zweisprachige Band, der in Zusammenarbeit mit Audi Sport customer racing publiziert wird, ist zum Preis von 39,90 Euro im Adrenalin-Verlag erhältlich.

Bereits in der zweiten Januarwoche beginnt die neue Saison mit dem 24-Stunden-Rennen in Dubai. Ein frisches, breit aufgestelltes Modellprogramm, eine weltweite Teileversorgung und kundennahe Betreuung durch regionale Service- und Vertriebsstrukturen sowie ein Kundenstamm in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, Europa und im australisch-neuseeländischen Pazifik-Raum macht Audi Sport customer racing zu einem kraftvollen Global Player.

Weitere Informationen
Alle Titel 2019 im Überblick