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Qualitätsstandort Jugendfeuerwehr Sachsen „WIR handeln bevor es brennt.“


Qualitätsstandort Jugendfeuerwehr Sachsen „WIR handeln bevor es brennt.“


Qualitätsstandort Jugendfeuerwehr Sachsen „WIR handeln bevor es brennt.“

 


Die Jugendfeuerwehr Zwickau Marienthal hat sich der Aufgabe gestellt, die Kriterien zum Qualitätsstandort der Jugendfeuerwehr Sachsen zu erfüllen.
Mit Erfolg – am 01.05.2019 wurde vom stellv. Amtsleiter Nils Eichhorn und vom Stadtjugendwart Wolfgang Zindler
das Qualitätssiegel an die Jugendfeuerwehr Marienthal überreicht. Ebenfalls wurden die Leistungen der
Kameraden Torsten Schiffer (Öffentlichkeitsarbeit und Jugendform der JF Zwickau) und Carsten Kirschig
(Jugendwart der JF Marienthal) mit der Ehrenurkunde der Jugendfeuerwehr Sachsen gewürdigt.

Qualitätsstandort Jugendfeuerwehr Sachsen
„WIR handeln bevor es brennt.“

Kriterien

Thema Rahmenbedingungen
• Jedes Jugendfeuerwehrmitglied hat eine vollständige Dienstbekleidung nach Bekleidungsrichtlinie der DJF
• Den Jugendfeuerwehrmitgliedern steht ein separater Umkleideraum zur Verfügung
• Die Jugendfeuerwehrmitglieder haben Mitgestaltungsrecht bei den Materialien, Schulungsraum
• Gemeindeverwaltungen stellen den Transport der JFW zu Feuerwehrveranstaltungen sicher
• Mind. 90% der geplanten Treffen der Jugendfeuerwehr finden statt
• an jedem Treffen nehmen mind. 75% der Jugendfeuerwehrmitglieder teil
• Kinder und Jugendliche haben sichtlich Spaß und fühlen sich wohl in der Jugendfeuerwehr
• Jugendwart/innen und Betreuer/innen haben Spaß und probieren neue Methoden in den Gruppenstunden aus
Thema Struktur
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr wählen die verantwortlichen Organe der Jugendfeuerwehr
• Mitglieder der Jugendfeuerwehr kennen das Wahlverfahren
• Jugendwart/in hat einen Nachweis Lehrgang L190 – Jugendwart
• Gruppenbetreuer haben mind. eine Jugendgruppenleiterausbildung (Juleica Stufe G)
• Jugendsprecher/in hat Mitsprache- und Vertretungsrecht in allen für die JFW relevanten Gremien
• die Kinder und Jugendlichen haben mind. 2 Ansprechpartner/innen für ihre Belange
• Verantwortliche in der Jugendfeuerwehr verpflichten sich der Ehrenerklärung zum Schutz des Kindeswohls
• es gibt eine gültige Jugendordnung, die Bestandteil der Feuerwehrsatzung ist
Thema Finanzen
• Jugendfeuerwehr hat eine eigene Kostenstelle im Haushaltsplan der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung
• Jugendfeuerwehrmitglieder bestimmen bei der Budgetplanung mit
• Verantwortliche kennen zusätzliche Fördermittelprogramme und nutzen diese.
• Jugendfeuerwehr hat Sponsoren und lokale finanzielle Unterstützer
Thema Dienstinhalt
• Die Kinder und Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr treffen sich zu mind. 26 Aktivitäten im Jahr
• Der Dienstplan besteht aus mind. 50% allgemeiner Jugendarbeit
• Die Kinder und Jugendlichen gestalten gemeinsam mit den Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr einen
Jahreshöhepunkt
• Die Ziele für die Dienstgestaltung decken sich mit den Zielen und Erwartungen der Kinder und Jugendlichen
• Die Kinder und Jugendlichen nehmen an Wettbewerben teil
• Die Jugendfeuerwehr arbeitet mit anderen Jugendfeuerwehren und Vereinen zusammen
• Die Inhalte und Methoden der Gruppenstunden passen zum Entwicklungsstand der Mitglieder und
berücksichtigen ihre Lebensumstände
• es gibt in jedem Dienst einen Wechsel von Theorie und Praxis
• Die Methoden und Inhalte berücksichtigen sowohl die Interessen der Mädchen/junge Frauen als auch die der
Jungen/junge Männer
• In jedem Dienst gibt es eine spielerische Einheit
• Spontane Interessen haben Platz in den Gruppenstunden
• Unsere Betreuer/innen probieren neue Methoden in der Gruppenstunde aus

Thema Bildungsauftrag
• Mädchen und Jungen unabhängig ihrer körperlichen Voraussetzungen und sozialer Herkunft fühlen sich wohl in
der Jugendfeuerwehr
•der/die Jugendfeuerwehrwart/in, Betreuer/innen und Helfer/innen bilden sich regelmäßig weiter
• In der Jugendfeuerwehr wird jeder so akzeptiert, wie er oder sie ist
• Die Kinder und Jugendlichen lösen Konflikte friedlich und auf Augenhöhe
• Die Kinder und Jugendlichen erkennen demokratiefeindliche Gruppierungen
• Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr setzen sich mit dem Thema Mobbing auseinander
• Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr haben Wissen über suchtgefährdende Stoffe
• Kinder und Jugendliche sind kompetent im Umgang mit neuen Medien und Technologien
• Kinder und Jugendliche haben feuerwehrtechnisches Wissen und setzen dieses ein
Thema Nachwuchsgewinnung
• Die Kinder und Jugendlichen bringen Freunde, Bekannte zu den Veranstaltungen und Diensten/Gruppenstunden
der Jugendfeuerwehr mit
• Die Jugendfeuerwehr hat in den letzten 12 Monaten mind. 1 neues Mitglied aufgenommen
• Der Jugendfeuerwehrdienst findet regelmäßig statt
• Verantwortliche in der Jugendfeuerwehr sind sich über mögliche Gründe für Weggang und Aufnahme von
Mitgliedern bewusst
Thema Öffentlichkeitsarbeit
• Die Jugendfeuerwehr hat einen Internetauftritt für Mitglieder und für Interessierte aus der Öffentlichkeit
• die Jugendfeuerwehr hat mind. 1 x jährlich eine Veröffentlichung in einem Printmedium
• Die Jugendfeuerwehr hat mind. 1 x jährlich einen Beitrag im Schaukasten
• Es gibt Rückmeldungen aus der Öffentlichkeit zu den Veröffentlichungen (Internet, Print, etc.)
• In den Veröffentlichungen sind die Kontaktdaten zur Jugendfeuerwehr erkennbar
• Die Jugendfeuerwehr hat Werbematerial
• Das Werbematerial wird in der Öffentlichkeit wahrgenommen und findet Absatz
• beworbene Angebote (digital, Plakate, Flyer, etc.) werden nachgefragt
• Die Kinder und Jugendlichen gestalten 1x jährlich selbst einen Beitrag für die Öffentlichkeitsarbeit
• Jedes Jugendfeuerwehrmitglied hat einen Dienstplan
• Name, Telefonnummer und E-Mailadresse des/der Jugendfeuerwehrwartes/in sind veröffentlicht (z.B. auf
Dienstplan)
• Mitglieder der Jugendfeuerwehr nutzen interaktive Elemente (Facebookgruppe, WhatsApp, etc.) zur Absprache
und Kommunikation untereinander
Thema Werte
• Inhalte und Formen der Gruppenarbeit berücksichtigen die Stärkung des „Wir-Gefühls“
• Kinder und Jugendlichen haben gemeinsame Gruppenregeln festgelegt und halten diese ein
• In Gruppenarbeiten unterstützen sich alle gegenseitig
• Entscheidungen werden nicht nur nach dem Mehrheitsprinzip getroffen, sondern auch Kompromisslösungen
gefunden
• Jugendfeuerwehrmitglieder fühlen sich wohl in der Gruppe und öffnen sich gegenüber anderen
• Jugendfeuerwehrmitglieder entwickeln eigene Projektideen für ihr Lebensumfeld und setzen diese um
• Jugendfeuerwehrmitglieder engagieren sich bei sozialen, jugendpolitischen und/oder ökologischen Projekten
• Kinder und Jugendliche engagieren sich über einen längeren Zeitraum (mehr als drei Monate) für ein soziales, jugendpolitisches und/oder ökologisches Projekt.

Quelle: Feuerwehr Marienthal


Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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