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Lohnt es sich die Auto-Zündkerzen selbst zu wechseln?


Lohnt es sich die Auto-Zündkerzen selbst zu wechseln?
Quelle: Alex Larsen


Lohnt es sich die Auto-Zündkerzen selbst zu wechseln?

Läuft der Motor des Autos nicht mehr so richtig rund, ruckelt er oder lässt sich nur noch schlecht starten, ist in vielen Fällen eine defekte Zündkerze das Problem. Im folgenden Beitrag bekommen Sie einen Überblick über die verschiedensten Symptome einer defekten Zündkerze und wann diese im Idealfall gewechselt werden sollte. Darüber hinaus erhalten Sie eine kurze Anleitung zum Wechseln der Kerze.

Zündkerze wechseln: Wann ist der beste Zeitpunkt?


Früher galt die Faustregel, eine Zündkerze zwischen 30.000 und 60.000 Kilometern zu wechseln. Mittlerweile ist die Technik allerdings ausgereifter und je nach Automodell ist es mit modernen Zündkerzen bereits möglich, bis zu 100.000 Kilometer zurückzulegen. Wer sich nicht sicher ist, wann die Zündkerze gewechselt werden sollte, findet die Daten im Regelfall im Serviceheft des Fahrzeugs.

Mit genügend Hintergrundwissen ist es möglich, diese Teile selbst zu wechseln – gerade bei älteren Autos ein immenser Vorteil, da Zündkerzen bereits relativ günstig erhältlich sind. Für den Wechsel wird allerdings ein spezieller Zündkerzenschlüssel benötigt. Gekauft werden kann dieser in jedem lokalen Autofachhandel oder auch online. Zudem finden Sie eine große Zündkerzen-Auswahl bei der autoersatzteile.de Webseite.
Zündkerzen gibt es in verschiedenen Ausführungen, weshalb Autoinhaber unbedingt darauf achten sollten, die richtigen zu wählen. Alternativ gibt es viele Steckschlüsselsätze, die bereits mit einem Zündkerzeneinsatz versehen sind. In der Regel sind diese meist zwischen 16 und 21 mm groß.

Wer sich unsicher ist, sollte sich zuvor allerdings das benötigte Hintergrundwissen aneignen.

Defekte Zündkerze erkennen


Die meisten Autofahrer erkennen meist relativ schnell, wann ihre Zündkerze defekt ist. Sind akute Startprobleme der Fall, ist dies ein Zeichen dafür, die Zündkerze zu wechseln. Da die Zündungen unregelmäßig ausfallen, können auf diese Weise teure Folgeschäden entstehen. Im schlimmsten Fall sind sogar Motorschäden die Folge. Es ist daher besonders wichtig, die Zündkerze regelmäßig zu kontrollieren.

Darüber hinaus zählen auch ein steigender Kraftstoffverbrauch sowie schlechtere Abgaswerte zu den Symptomen, die allerdings nicht so einfach zu erkennen sind. Grundsätzlich erkennen Autofahrer meist beim schwerfälligen Start des Motors, dass das Ende ihrer Zündkerze nahe ist und daher schnellstmöglich gewechselt werden sollte.

Auch ein Ruckeln während der Fahrt sowie eine abfallende Motorleistung kann ein Hinweis auf eine defekte Zündkerze sein. Sind schwarze Ablagerungen an der Kerze zu sehen, deutet dies ebenfalls auf einen nahegelegenen Wechsel hin. Abgesehen davon sind auch verölte oder verrußte Kerzen zu tauschen, um weiterhin eine geregelte Funktion des Motors zu garantieren.

Welche Zündkerze ist die richtige?


Wer keine Vorkenntnisse in diesem Gebiet mitbringt, sollte sich genügend Zeit nehmen und gründlich recherchieren. Mit viel Glück befindet sich die passende Zündkerze im Handbuch. Wenn nicht, sollten Fahrzeugmodell, Fahrgestellnummer, Motorausführung sowie das Baujahr bereitgehalten werden. Anschließend können Autobesitzer in den jeweiligen Tabellen des Herstellers nach der passenden Zündkerze Ausschau halten. Es ist wichtig, stets nur Zündkerzen zu verwenden, die auch für den Motor geeignet sind.

Unsichere Autofahrer sollten sich entweder an den Hersteller selbst wenden oder gleich an einen Profi. Denn wird die Zündkerze falsch eingesetzt, kann diese das bereits vorhandene Ruckeln noch verstärken und im schlimmsten Fall zu einem Motorschaden führen.

Zündkerzen selbst wechseln – so geht’s


Wer sich genügend Wissen angeeignet und mit dem passenden Werkzeug ausgestattet ist, kann die Zündkerzen ohne Probleme auch selbst wechseln. Autoinhaber sollten sicherstellen, dass der Motor kalt ist, bevor diese mit der Arbeit beginnen. Unter anderem können auch DIY-Videos helfen.

1. Entfernen Sie die Zündspule
2. Anschließend wird die Zündspule mit einem Zündkerzenschlüssel entfernt
3. Die neue Kerze wird mit einem Drehmomentschlüssel angebracht
4. Zuletzt wird die Zündspule eingesteckt und auf einen festen Sitz überprüft

Häufig sind Zündspulen nur schwer zugänglich. Hierbei können jedoch Ratschen-Verlängerungen einen enormen Vorteil verschaffen. Außerdem sollten Autofahrer darauf achten, die Zündkerze nicht zu fest einzudrehen, da diese ansonsten beschädigt werden kann.

Ob sich die Eigenarbeit für den Wechsel lohnt, kommt grundsätzlich darauf an, wie viel Erfahrung Autofahrer in diesem Gebiet mitbringen. Wer sich gut mit Autos auskennt, kann sich im Regelfall den Weg zur Werkstatt sparen. Laien sollten sich allerdings stets an einen Profi wenden.


Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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