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Leclerc Rookie-Champion „powered by Volkswagen“


Leclerc Rookie-Champion „powered by Volkswagen“


Leclerc Rookie-Champion „powered by Volkswagen“

  • Charles Leclerc sichert sich vorzeitig den Titel des besten Neueinsteigers
  • Callum Ilott zum ersten Mal auf dem Podium in der wichtigsten Nachwuchsserie Europas
  • Zwei Podiumsplatzierungen und 14 Top-10-Resultate für Volkswagen Piloten

Wolfsburg (27. September 2015). Zwei Podiumsplatzierungen in der Eifel – beim zehnten Rennwochenende der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem Nürburgring waren Callum Ilott (GB, Carlin) und Antonio Giovinazzi (I, Jagonya Ayam with Carlin) für Volkswagen erfolgreich. Ilott wurde im ersten Rennen Dritter – für den Briten war es der erste Besuch auf einem Siegertreppchen in der wichtigsten Nachwuchsserie Europas. Der Italiener Giovinazzi holte Platz zwei im zweiten Lauf. Charles Leclerc (MC, Van Amersfoort Racing), in der Eifel einmal Vierter und zweimal Fünfter, sicherte sich im zweiten Lauf vorzeitig den Titel in der Rookie-Meisterschaft. Die Siege in allen drei Läufen auf der Sprintstrecke des Nürburgrings gingen an Felix Rosenqvist (Dallara-Mercedes). Der Schwede sicherte sich damit am Sonntag vorzeitig den Titel in der Formel-3-EM bei noch drei ausstehenden Rennen in dieser Saison.

Im ersten Lauf am Samstag beschädigte sich Leclerc früh ihm Rennen den Frontflügel. Der Monegasse schaffte es jedoch die Konkurrenz hinter sich zu halten und wurde Vierter. Einen Platz vor Leclerc kam Ilott ins Ziel. Markus Pommer (D, Motopark) auf Platz sechs, Arjun Maini (IND, Van Amersfoort Racing, 8.) und Giovinazzi (10.) holten ebenfalls Punkte mit Volkswagen Power im Heck. Im zweiten Rennen nutzte Giovinazzi die zweite Safety-Car-Phase zu einem sehenswerten Überholmanöver: Der Italiener attackierte nach dem Restart Lance Stroll (Dallara-Mercedes) und übernahm den zweiten Platz. Diesen gab Giovinazzi bis zur schwarz-weiß-karierten Flagge nicht mehr ab. Weitere Volkswagen Piloten in den Punkterängen: George Russell (GB, Carlin) auf Platz acht und Ilott auf Rang neun.

Das dritte Rennen am Sonntagmorgen war turbulent: Im engen Startgetümmel berührte Mikkel Jensen (Dallara-Mercedes) beim Einlenken in die erste Kurve Giovinazzi. Der Italiener, der von Startplatz drei aus ins Rennen gegangen war, musste daraufhin an die Box fahren und fiel ans Ende des Feldes zurück. Im Anschluss kämpfte sich Giovinazzi mit starken Überholmanövern nach vorn und wurde, auch begünstigt durch insgesamt vier Safety-Car-Phasen, auf Platz 13 gewertet. Da er jedoch außerhalb der Punkte blieb, war der Weg frei für Rosenqvist, der sich den Titel sicherte.

Insgesamt schlugen auf dem Nürburgring zwei Podiumsplatzierungen und 14 Top-10-Resultate für Nachwuchsfahrer mit dem 225 PS starken Motor aus Wolfsburg im Heck zu Buche. Das Finale der Formel-3-EM wird vom 16. bis 18. Oktober in Hockenheim (D) ausgetragen. Dort geht es um die Vize-Meisterschaft. Aussichtsreichste Kandidaten dafür sind Giovinazzi (2./362,5 Punkte) und Leclerc (3./356,5). Jedoch haben bis zu Stroll auf Platz sechs insgesamt fünf Fahrer mathematische Chancen auf Rang zwei in der Meisterschaft.

Stimmen, FIA Formel-3-Europameisterschaft, Nürburgring

Charles Leclerc (MC), Van Amersfoort Racing, Dallara-Volkswagen #7
„Ich bin sehr glücklich, dass ich den Rookie-Titel ein Rennwochenende vor Saisonende gesichert habe. Wir waren zu Saisonbeginn sehr stark. Auch wenn wir seit ein paar Rennen ein paar Schwierigkeiten haben, holen wir immer das Optimum aus dem Wagen heraus und sind in der Lage, wichtige Punkte einzufahren. Mein Ziel ist es jetzt logischerweise um den zweiten Platz in der Meisterschaft zu kämpfen und bester Volkswagen Pilot zu sein. Ich habe vollstes Vertrauen in mein Team, um das zu erreichen und die Saison erfolgreich zu beenden.“

Callum Ilott (GB), Carlin, Dallara-Volkswagen #30
„Es ist ein tolles Gefühl, zum ersten Mal auf dem Siegertreppchen der Formel-3-Europameisterschaft zu stehen. Das Rennen war schön, ich konnte mit meinen beiden Vordermännern Felix und Nick gut mithalten und mich von meinem Verfolger Charles Leclerc schon frühzeitig absetzen. Einzig am Start war es etwas enger, der Rest lief problemlos.“

Gesamtstand nach 30 von 33 Rennen, FIA Formel-3-Europameisterschaft

1. Felix Rosenqvist, 453 Punkte; 2. Antonio Giovinazzi, 362,5; 3. Charles Leclerc, 356,5; 4. Jake Dennis, 333; 5. George Russell, 198; 6. Lance Stroll, 191; 7. Alexander Albon, 168; 8. Maximilian Günther, 118; 9. Markus Pommer, 110,5; 10. Mikkel Jensen, 101,5; 11. Santino Ferrucci, 89; 12. Gustavo Menezes, 65; 13. Brandon Maisano, 53,5; 14. Callum Ilott, 53; 15. Sérgio Sette Câmara, 50,5; 16. Pietro Fittipaldi, 43; 17. Nick Cassidy, 32; 18. Arjun Maini, 27; 19. Dorian Boccolacci, 27; 20. Alessio Lorandi, 26; 21. Raoul Hyman, 12,5; 22. Ryan Tveter, 2; 23. Sam Macleod, 2; 24. Fabian Schiller, 2; 25. Nabil Jeffri, 2.

Rookie-Wertung nach 30 von 33 Rennen, FIA Formel-3-Europameisterschaft

1. Charles Leclerc, 510,5 Punkte,5; 2. George Russell, 383; 3. Lance Stroll, 361,5; 4. Alexander Albon, 328,5; 5. Mikkel Jensen, 240,5; 6. Maximilian Günther, 230,5; 7. Callum Ilott, 204; 8. Pietro Fittipaldi, 13,5; 9. Arjun Maini, 111; 10. Alessio Lorandi, 94,5; 11. Dorian Boccolacci, 91; 12. Raoul Hyman, 90; 13. Ryan Tveter, 53; 14. Fabian Schiller, 40; 15. Matt Solomon, 17; 16. Julio Moreno, 5,5; 17. Nicolas Beer, 3; 18. Mahaveer Raghunathan, 0,5.

Ergebnisse,
FIA Formel-3-Europameisterschaft, Nürburgring
Rennen 1
01. Felix Rosenqvist (S), Dallara-Mercedes 25 Rd. in 34.07,623 Min.
02. Nick Cassidy (NZ), Dallara-Mercedes + 6,491 Sek.
03. Callum Ilott (GB), Dallara-Volkswagen + 7,764 Sek.
04. Charles Leclerc (MC), Dallara-Volkswagen + 36,405 Sek.
06. Markus Pommer (D), Dallara-Volkswagen + 36,992 Sek.
08. Arjun Maini (IND), Dallara-Volkswagen + 38,337 Sek.
10. Antonio Giovinazzi (I), Dallara-Volkswagen + 39,326 Sek.
11. Sérgio Sette Câmara (BR), Dallara-Volkswagen + 42,423 Sek.
12. Alexander Albon (T), Dallara-Volkswagen + 43,019 Sek.
13. George Russell (GB), Dallara-Volkswagen + 43,391 Sek.
14. Gustavo Menezes (USA), Dallara-Volkswagen + 48,009 Sek.
17. Nabil Jeffri (MAL), Dallara-Volkswagen + 51,408 Sek.
19. Alessio Lorandi (I), Dallara-Volkswagen + 53,331 Sek.
20. Tatiana Calderón (CO), Dallara-Volkswagen + 55,800 Sek.
21. Dorian Boccolacci (F), Dallara-Volkswagen + 56,324 Sek.
23. Sam Macleod (GB), Dallara-Volkswagen + 1.02,272 Min.
24. Ryan Tveter (USA), Dallara-Volkswagen + 1.02,638 Min.
30. Mahaveer Raghunathan (IND), Dallara-Volkswagen + 1.16,701 Min.
Rennen 2
01. Felix Rosenqvist (S), Dallara-Mercedes 24 Rd. in 35.51,337 Min.
02. Antonio Giovinazzi (I), Dallara-Volkswagen + 4,956 Sek.
03. Lance Stroll (CDN), Dallara-Mercedes + 9,153 Sek.
05. Charles Leclerc (MC), Dallara-Volkswagen + 14,509 Sek.
08. George Russell (GB), Dallara-Volkswagen + 16,964 Sek.
09. Callum Ilott (GB), Dallara-Volkswagen + 17,954 Sek.
11. Sérgio Sette Câmara (BR), Dallara-Volkswagen + 21,828 Sek.
12. Arjun Maini (IND), Dallara-Volkswagen + 22,328 Sek.
13. Markus Pommer (D), Dallara-Volkswagen + 22,929 Sek.
14. Alexander Albon (T), Dallara-Volkswagen + 25,302 Sek.
15. Tatiana Calderón (CO), Dallara-Volkswagen + 26,680 Sek.
16. Ryan Tveter (USA), Dallara-Volkswagen + 27,186 Sek.
17. Dorian Boccolacci (F), Dallara-Volkswagen + 28,069 Sek.
21. Sam Macleod (GB), Dallara-Volkswagen + 37,030 Sek.
22. Nabil Jeffri (MAL), Dallara-Volkswagen + 37,402 Sek.
26. Mahaveer Raghunathan (IND), Dallara-Volkswagen + 47,958 Sek.
Gustavo Menezes (USA), Dallara-Volkswagen DNF
Alessio Lorandi (I), Dallara-Volkswagen DNF
Rennen 3
01. Felix Rosenqvist (S), Dallara-Mercedes 21 Rd. in 35.25,406 Min.
02. Lance Stroll (CDN), Dallara-Mercedes + 0,900 Sek.
03. Nick Cassidy (NZ), Dallara-Mercedes + 1,663 Sek.
05. Charles Leclerc (MC), Dallara-Volkswagen + 3,186 Sek.
06. Markus Pommer (D), Dallara-Volkswagen + 3,718 Sek.
08. Callum Ilott (GB), Dallara-Volkswagen + 5,257 Sek.
09. Sérgio Sette Câmara (BR), Dallara-Volkswagen + 5,654 Sek.
10. George Russell (GB), Dallara-Volkswagen + 6,473 Sek.
11. Alexander Albon (T), Dallara-Volkswagen + 7,003 Sek.
12. Nabil Jeffri (MAL), Dallara-Volkswagen + 8,394 Sek.
13. Antonio Giovinazzi (I), Dallara-Volkswagen + 8,663 Sek.
14. Gustavo Menezes (USA), Dallara-Volkswagen + 9,197 Sek.
16. Arjun Maini (IND), Dallara-Volkswagen + 10,608 Sek.
21. Ryan Tveter (USA), Dallara-Volkswagen + 12,377 Sek.
22. Mahaveer Raghunathan (IND), Dallara-Volkswagen + 12,488 Sek.
Sam Macleod (GB), Dallara-Volkswagen DNF
Tatiana Calderón (CO), Dallara-Volkswagen DNF
Alessio Lorandi (I), Dallara-Volkswagen DNF
Dorian Boccolacci (F), Dallara-Volkswagen DNF

Quelle: Volkswagen Motorsport


Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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