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Großbrand in Droben


Großbrand in Droben


Großbrand in Droben

Großbrand in Droben

Radibor, Ortsteil Droben

29.06.2014, 12:20 Uhr

Am Sonntagmittag gegen 12:20 Uhr kam es zu einem größeren Brandgeschehen in Radibor, Ortsteil Droben. Aus gegenwärtig ungeklärter Ursache war es zu einem Brand in einer Lagerhalle bei der Entsorgungsfirma Veolia gekommen, in welcher Müll  gelagert wird. Die Halle hat die Ausmaße von 100 Meter mal 50 Meter und brennt in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort und führt die Löschmaßnahmen durch. Gegenwärtig kommt es zu starken Sichtbehinderungen auf Grund der starken Qualmentwicklung. Die Anwohner der umliegenden Ortschaften werden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Löschmaßnahmen werden nach ersten Einschätzungen noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

Ergänzung: 20:0 Uhr

Seit Sonntagmittag brennt auf einem Betriebsgelände unweit der Ortschaft Droben bei Radibor Wertstoffmüll in einer Lagerhalle. Gegen 12:20 Uhr hatte ein Zeuge Feuerwehr und Polizei informiert. Seitdem sind die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot vor Ort.

In einer als Lager genutzten Halle auf dem ehemaligen Militärgelände waren etwa 200 bis 300 Kubikmeter Wertstoffmüll aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Abfälle des dualen Systems lagen in loser Schüttung in dem Gebäude. Dunkler Rauch stieg über dem Brandort auf. Der grob aus südlicher Richtung kommende Wind trieb die Wolke in Richtung der Ortschaft Milkel und Umgebung. Lautsprecherdurchsagen der Polizei und Feuerwehr warnten die Bevölkerung in den umliegenden Gemeinden, zur Vorsicht Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich in den Gebäuden aufzuhalten. Messungen der Feuerwehr und auch Lageeinschätzungen des Umwelt- und Gesundheitsamtes des Landkreises Bautzen zeigten aber keine erhöhte Schadstoffbelastung und damit verbundene Gefahr für die Umwelt und Bevölkerung.

Die Feuerwehr war im ersten Angriff mit bis zu 120 Kameraden aller umliegenden Gemeinden, sowie der Berufsfeuerwehr aus Bautzen und der Ortsfeuerwehren aus Frankental und Kirschau im Einsatz. Da das Löschen des brennenden Mülls in der Halle nicht möglich ist, ohne die Gesundheit der eingesetzten Kräfte zu gefährden, hat der Einsatzleiter der Feuerwehr Radibor, Herr Linaschke, sich dazu entschlossen, das Gebäude von außen zu sichern und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Hallen zu unterbinden. Der Wertstoffmüll wird in den kommenden Stunden kontrolliert niederbrennen. Derzeit sind die Einsatzkräfte noch mit etwa 60 Kameraden vor Ort. Nach gegenwärtiger Lageeinschätzung werden die Löscharbeiten auf dem Betriebsgelände noch sicherlich bis gegen Montagmittag andauern. Die Kriminalpolizei wird die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen, alsbald die Löscharbeiten abgeschlossen sind und ein gefahrloses Betreten der Halle möglich sein wird.

Die Polizei bittet die Anwohner der umliegenden Ortschaften auch weiterhin, zur eigenen Vorsicht Fenster und Türen geschlossen zu halten. Obst und Gemüse aus den Gärten sollte vor dem Verzehr abgewaschen werden, da der Regen den Ruß der Brandwolke im Nahbereich auswäscht und zu Boden bringt. (tk)

 Quelle: PD Görlitz

 


Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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