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GFG Chemnitz stoppte VW nach Verfolgungsfahrt


GFG Chemnitz stoppte VW nach Verfolgungsfahrt 1
Zeit:     05.02.2020, 14.50 Uhr bis 15.55 Uhr Ort:      Chemnitz, OT Stelzendorf und Lichtenau
Quelle: PD Chemnitz


GFG Chemnitz stoppte VW nach Verfolgungsfahrt

(442) Im Zuge eines Einsatzes zur Bekämpfung von Kfz-Diebstählen sowie grenzüberschreitender Kriminalität fiel Zivilfahndern der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) Chemnitz am Nachmittag in der Neefestraße ein VW Passat mit gestohlenen Kennzeichen auf. Das mit zwei Männern besetzte Auto fuhr stadtauswärts und weiter auf die BAB 72. Die Beamten der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Chemnitz und der Bundespolizeiinspektion Chemnitz nahmen daraufhin die Verfolgung bis hin zur BAB 4 auf. Dort mussten die Fahnder aufgrund hoher Verkehrsdichte und möglicher Gefahren für Unbeteiligte den VW zunächst ziehen lassen. Dessen Fahrer hatte zuvor alle Anhaltesignale der Polizisten ignoriert.

Wenig später konnten die Beamten den VW allerdings in der Ortslage Auerswalde wieder aufnehmen. Mit überhöhter Geschwindigkeit war dessen Fahrer auf der Auerswalder Hauptstraße in Richtung Oberlichtenau unterwegs, wobei er am Ortsausgang eine rote Baustellenampel ignorierte und verkehrsgefährdend weiterfuhr. Mit schätzungsweise mindestens 90 km/h passierte er unter anderem den geschwindigkeitsreduzierten Abschnitt (30 km/h) an einer Kindertagesstätte in Oberlichtenau. Die Fahnder blieben dennoch am VW dran, wobei die Verfolgung weiter durch die Ortslage Oberlichtenau in Richtung Chemnitzer Straße ging. Auf einer langen Geraden überholte der Fahrer des VW Passat ein weiteres ziviles Polizeifahrzeug über einen Gehweg auf der linken Fahrbahnseite. Durch mehrere Fahrzeuge der GFG konnte der VW letztlich an der Erdbeersiedlung in der Chemnitzer Straße in Richtung Chemnitz gestoppt werden.

Die beiden Männer (24, 26) wurden an Ort und Stelle festgesetzt. Bei der Überprüfung des 24-jährigen Fahrers (deutscher Staatsangehöriger) stellte sich zunächst nach einem Schnelltest heraus, dass er unter dem Einfluss von Amphetaminen und Kokain stand. Zudem konnte er den Polizisten keinen Führerschein vorzeigen. Gegen ihn wird nunmehr wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen, Diebstahls, Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel ermittelt. Den Heimweg mussten die beiden Männer letztlich zu Fuß beschreiten. Die gestohlenen Kennzeichen wurden von den Fahndern sichergestellt und eine Weiterfahrt mit dem VW untersagt. (Ry)


Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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