Max Pechstein Museum


bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt

bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt

 


BAU1HAUS. ZWICKAU UND DIE MODERNE IN DER WELT
Eine fotografische Weltreise von Jean Molitor

100 Jahre nach Gründung des Bauhauses in Weimar, der wohl populärsten und gleichzeitig umstrittensten Kunstschule, zeigt die Galerie am Domhof Zwickau in einer Ausstellung die Spuren der architektonischen Moderne weltweit. Mit 100 Fotografien von Bauhaus-inspirierten Gebäuden nimmt uns Jean Molitor mit auf eine spannende Entdeckungsreise in Länder wie den Libanon, Israel, Kuba, Kambodscha, Burundi, den Kongo, Guatemala, Indien und die USA. Die fotografische Weltreise führt aber auch nach Europa und in Deutschland sogar bis nach Zwickau. Die Eröffnung der Sonderausstellung findet am Sonntag, dem 7. Juli um 11 Uhr statt. Zu sehen ist sie bis 6. Oktober.

Die eigentliche Moderne begann nach 1918. Bedürfnisse der Menschen nach Licht und Luft, nach Wohn- und Stadthygiene, der Einsatz neuer Materialien wie Beton, Stahl und Glas sowie innovative Entwurfsprinzipien wie Funktionalität und organische Tendenzen im Bauen, führten zur klassischen Moderne in der Architektur, die den Einsatz historischer Formen abgelehnt.

Der Berliner Fotograf Jean Molitor ist auf seiner Fotosuche nach Bauten der Moderne in der ganzen Welt fündig geworden. Die Ausstellung bau1haus will Augen und Herz öffnen für die Ästhetik der Zeit und Impulse zur Erhaltung unwiederbringlicher Bausubstanz geben.

In seinen künstlerisch-ästhetischen, großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien, die auf eine Betonung der formalen Aspekte der Architektur abzielen, werden Bauten der Moderne aus verschiedenen Ländern und Erdteilen präsentiert. Seine Werke setzen die Architektur der Moderne mit ihrem wegweisenden Design in einen weltweiten Kontext und machen gegenseitige Wechselwirkungen sichtbar. Sie sind die einzige Auseinandersetzung mit dem Thema Bauhaus in dieser Art. Auf der ganzen Welt findet er die Erben des Bauhauses – sei es in Berlin oder Casablanca, Stuttgart oder Havanna, St. Petersburg und Guatemala Stadt, in Wien oder auch in Zwickau.

In Zwickau fotografierte Jean Molitor Gebäude wie das Kaufhaus Schocken und Wohnblocks in der Erlmühlenstraße. Besonders herausragend ist dabei eine Fotostrecke, welche die Pestalozzischule in den Focus rückt. Die 1928 fertiggestellte und am 7. Oktober 1929 eröffnete Pestalozzischule ist die einzige Schule im Bauhausstil in Sachsen.

Die 100 Bilder in den vier Ausstellungsräumen der Galerie am Domhof Zwickau sind thematisch geordnet. Ein Raum widmet sich den Motiven aus Zwickau. Ein weiterer Raum zeigt Bauwerke aus Sachsen und Deutschland, ein Ausstellungsraum spiegelt bauhausangelehnte Architektur aus Europa und im größten Ausstellungsraum werden Fotografien von Bauwerken aus der Welt präsentiert.

Jean Molitor

Der Berliner Fotograf Jean Molitor studierte künstlerische Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Prof. Arno Fischer. Seit 1993 ist er freischaffender Fotograf für Magazine, Zeitungen und Industrie. 2009 startete er sein Projekt bau1haus.

Ein Ziel des Fotoprojektes „bau1haus“ ist es, die globalen Verbindungen und den weltumspannenden Austausch der modernen Bauformen sichtbar zu machen. bau1haus ist ein offenes Projekt. Mittlerweile existieren Fotografien von Bauwerken aus mehr als 30 Ländern.

Sonntag, 7. Juli 2019, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung
Eintritt frei

Sonntag, 7. Juli 2019, 14 Uhr
Ausstellungsrundgang mit Jean Molitor
Bei dieser besonderen Ausstellungsführung haben die Besucher die Gelegenheit mit dem Künstler Jean Molitor ins Gespräch zu kommen. Der Fotograf erläutert dabei gern sein Projekt „bau1haus“ und vermittelt ein lebendiges Bild von den oft schwierigen Bedingungen unter denen die Fotografien seiner Ausstellung „bau1haus – Zwickau und die Moderne in der Welt“ entstanden sind.
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Sonntag, 25. August 2019, 15 Uhr
Vortrag: bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt
Das Projekt bau1haus ist auf den Spuren der architektonischen Moderne international unterwegs. Die schwarz-weiß-Fotografien von Jean Molitor führen den Besucher auf eine Bilderreise durch die Welt. Der Vortrag der Architekturhistorikerin Dr. Kaija Voss, die bau1haus seit 2016 wissenschaftlich begleitet, gibt Erläuterungen zur Architektur der Moderne und ihrer Entstehung sowie zu vielen der gezeigten Bauten und ihren Architekten. Ausgehend von Zwickau geht es über Deutschland und Europa, einmal rund um den Globus.
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Sonntag, 8. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr
Tag des offenen Denkmals
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
14 Uhr
Öffentliche Führung durch die Ausstellung
Der Ausstellungsrundgang stellt den Fotografen Jean Molitor und sein Projekt „bau1haus“ vor, für das der Künstler weltweit moderne Gebäude mit Bauhaus-beeinflusster Architektur fotografisch festhält. Dabei wird auch erläutert, welche besondere Bedeutung den in Zwickau entstandenen Fotografien innerhalb der Ausstellung zukommt.
Eintritt frei

Samstag, 14. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 20 Uhr
Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
16.30 bis 19.30 Uhr
Live-Musik im Oberlichtsaal
Eintritt frei

Sonntag, 15. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr
Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
Eintritt frei

KATALOG ZUR AUSSTELLUNG
Im be.bra Verlag ist der Katalog „Bauhaus. Eine fotografische Weltreise / A photographic journey around the world“ mit Texten von Dr. Kaija Voss erschienen.
46,00 Euro

MUSEUMSPÄDAGOGISCHES BEGLEITPROGRAMM
Zu den Ausstellungen in der Galerie am Domhof sind museumspädagogische Begleitprogramme buchbar. Nähere Informationen, Terminvorschläge und Preise auf Anfrage.

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag bis Sonntag, Feiertag 13 bis 18 Uhr
Schließtage: Karfreitag, Heiligabend, Silvester, Neujahr

Sonderöffnungszeiten
Freitag 16. August 2019, bis Sonntag 18. August 2019:
Zum Stadtfest bleibt die Galerie am Domhof Zwickau geschlossen.

Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit:
Samstag, 14. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 20 Uhr
Sonntag, 15. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr

EINTRITT
• Erwachsene: 3 Euro
• Ermäßigt: 2 Euro (Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises)
• Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber
1. Mittwoch im Monat Eintritt frei

BARRIEREFREIHEIT
Zur Eröffnung der Ausstellung ist für maximal 15 Personen eine induktive Höranlage verfügbar. Um Voranmeldung zur Nutzung wird gebeten.

KONTAKT
Galerie am Domhof Zwickau
Domhof 2, 08056 Zwickau
Tel.: 0375 834567
E-Mail: galerie@zwickau.de
Internet: www.galerie-zwickau.de

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Glücksbringer, rotes Gold und Edelsteine – Museumszeit in den Sommerferien

Glücksbringer, rotes Gold und Edelsteine – Museumszeit in den Sommerferien

GLÜCKSBRINGER, ROTES GOLD UND EDELSTEINE – MUSEUMSZEIT IN DEN SOMMERFERIEN

Mit verschiedenen Veranstaltungsthemen locken die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum und die Priesterhäuser Zwickau in den Sommerferien zu einem Besuch. Auf spielerische Art und Weise die Museen und deren Schätze zu entdecken, steht dabei im Vordergrund. Ob eine Familienführung, eine Detektivtour, das „rote Gold“ in seiner Vielfalt erforschen oder auf Entdeckungsreise mit dem Audioguide gehen – es ist für jeden etwas dabei.

Computer, Tablet, Smartphone – heute ist das Schreiben von Texten keine Frage des Fingerspitzengefühls mehr. Kaum zu glauben, dass bis in die Neuzeit hinein die Gänsefeder das gängige Schreibinstrument gewesen ist. Noch vor Einführung des Buchdrucks haben Mönche ganze Bibliotheken mit handgeschriebenen Büchern gefüllt – eine Meisterleistung! In dem Ferienprogramm „Schreiben wie zur Lutherzeit“ können am 10. und 30. Juli Kinder selbst „zur Feder greifen“ und die alte Kurrentschrift kennenlernen, die auch Martin Luther nutzte. Zum Abschluss dürfen die Schriftstücke gesiegelt und mit nach Hause genommen werden.

In der Familienführung am 12. und 19. Juli in den Priesterhäusern Zwickau entdeckt man, wie im Mittelalter das alltäglichste aller Bedürfnisse gestillt wurde: Was und wie wurde gegessen und getrunken? Welche Tischmanieren gab es? Stimmt es, dass Rülpsen und Schmatzen am Esstisch Zeichen des Wohlbefindens waren? Und was hat es mit dem Spruch „seinen Löffel abgeben“ auf sich? Als kleine Erfrischung wird zum Schluss eine leckere Limonade ausgeschenkt.

Zwickau im Jahre 1407: In der Stadt rumort es. Gerüchte über ein großes Verbrechen auf dem Hauptmarkt machen die Runde. Der Täter ist noch nicht gefasst. In den Priesterhäusern haben sich aber Hinweise versteckt. Bist du ein Detektiv und kannst den Fall lösen? Auf Detektivtour durch die Priesterhäuser Zwickau können sich Ferienkinder am 17. Juli und 1. August begeben.

Mittelalterliche Spiele können am 23. und 25. Juli in den Priesterhäusern Zwickau wiederentdeckt werden. Die Menschen des Mittelalters hatten einen ausgeprägten Sinn für Spiel und Spaß. Beliebte Kinderspiele wie Mühle oder Murmeln sind noch heute bekannt. Auch in den Priesterhäusern sind einige alte Spielgegenstände zu sehen. Nach einer kurzen Führung dürfen Kinder mittelalterliche Brettspiele selber ausprobieren.

Das rote Gold steht in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im Fokus, daneben gibt es jede Menge weiterer (Kunst-)Schätze hinter den alten Mauern zu entdecken. Geschmiedet zu Schmuck, Geräten und Waffen (Ötzi trug ein Kupferbeil bei sich!), nutzen wir Kupfer heute eher unbewusst: Egal ob Handy, Waschmaschine oder Auto, überall steckt Kupfer drin. Zeit also, diesen Tausendsassa, Leitwolf und Verwandlungskünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Anschluss an den Rundgang wird im Museumsgarten experimentiert und Kupfer hergestellt – kleiner Imbiss in grün und rot inklusive. Zum Abschluss wird den Kunstsammlungen noch aufs Dach (übrigens auch aus Kupfer!) gestiegen und die Aussicht vom Museumsturm genossen.

In den Priesterhäusern Zwickau ist ein alter Fußboden mit wunderlichen Tierpfotenabdrücken zu bestaunen. Was haben sie zu bedeuten und wie sind sie dorthin gekommen? Sind es Glücksbringer? Gut möglich! Am 6. August können sich interessierte Kinder auf die Spuren von Tierpfotenabdrücken begeben und im Anschluss eigene kleine Glücksbringer bemalen.

Neben den vielen Terminen können sich die Ferienkinder auch eigenständig mit einem Audioguide (Kinderführung 1 Euro, Erwachsene 2 Euro) auf Entdeckungsreise durch die Museen begeben und uralte Versteinerungen und große Segelschiffe erleben, Fischer und Vogelhändler, Kumpels und Mönche treffen, die Bewohner der Priesterhäuser und das Bornkinnl, Menschen in prächtigen Kleidern und Bilder mit wunderschönen Blumen kennenlernen. Im Übrigen gibt‘s die Hörführung nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.
Für Kindergruppen besteht auch die Möglichkeit, verschiedenste Angebote – wie beispielsweise „Was tanzt in dir?“, „Urlaubsreif“ oder „Märchenführung durch die Priesterhäuser“ zu buchen. Detaillierte Informationen dazu findet man auf der Internetseite der jeweiligen Einrichtung unter „Museum erleben“.

Der Museumseintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei sowie am 1. Mittwoch im Monat für alle Besucher.

Das Programm im Überblick

Mittwoch, 10. Juli, 15 Uhr
Dienstag, 30. Juli, 15 Uhr
SCHREIBEN WIE ZUR LUTHERZEIT
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Computer, Tablet, Smartphone – heute ist das Schreiben von Texten keine Frage des Fingerspitzengefühls mehr. Kaum zu glauben, dass bis in die Neuzeit hinein die Gänsefeder das gängige Schreibinstrument gewesen ist. Noch vor Einführung des Buchdrucks haben Mönche ganze Bibliotheken mit handgeschriebenen Büchern gefüllt – eine Meisterleistung! In dem Ferienprogramm sollen Kinder selber „zur Feder greifen“ und die alte Kurrentschrift kennenlernen, die auch Martin Luther nutzte. Zum Abschluss dürfen die Schriftstücke gesiegelt und mit nach Hause genommen werden.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Freitag, 12. Juli, 15 Uhr
Freitag, 19. Juli, 15 Uhr
FAMILIENFÜHRUNG
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
In dieser besonderen Führung entdecken wir, wie im Mittelalter das alltäglichste aller Bedürfnisse gestillt wurde: Was und wie wurde gegessen und getrunken? Welche Tischmanieren gab es? Stimmt es, dass rülpsen und schmatzen am Esstisch Zeichen des Wohlbefindens waren? Und was hat es mit dem Spruch, seinen „Löffel abgeben“ auf sich? Als kleine Erfrischung wird zum Schluss eine leckere Limonade ausgeschenkt.
Dauer: ca. 60 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Mittwoch, 17. Juli, 14 Uhr
Donnerstag, 1. August, 15 Uhr
SPANNENDES DETEKTIVSPIEL IN DEN PRIESTERHÄUSERN
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Zwickau im Jahre 1407. In der Stadt rumort es. Gerüchte über ein großes Verbrechen auf dem Hauptmarkt machen die Runde. Der Täter ist noch nicht gefasst. In den Priesterhäusern haben sich aber Hinweise versteckt. Bist du ein Detektiv und kannst den Fall lösen?
Altersempfehlung: 10 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Dienstag, 23. Juli, 15 Uhr
Donnerstag, 25. Juli, 15 Uhr
MITTELALTERLICHE SPIELE WIEDERENTDECKEN
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Die Menschen des Mittelalters hatten einen ausgeprägten Sinn für Spiel und Spaß. Beliebte Kinderspiele wie Mühle oder Murmeln sind noch heute bekannt. Auch in den Priesterhäusern sind einige alte Spielgegenstände zu sehen. Nach einer kurzen Führung dürfen Kinder mittelalterliche Brettspiele selber ausprobieren.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Donnerstag, 1. August, 16 Uhr
Mittwoch, 14. August, 16 Uhr
KUPFER. VOM BODEN AUFS DACH… UND INS MUSEUM!
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, Lessingstraße 1
Ganz sicher haben es die Menschen schon vor 6000 Jahren aufgesammelt: Kupfer, das Metall mit der schön rötlich glänzenden Farbe! Geschmiedet zu Schmuck, Geräten und Waffen (Ötzi trug ein Kupferbeil bei sich!), nutzen wir Kupfer heute eher unbewusst: Egal ob Handy, Waschmaschine oder Auto, überall steckt Kupfer drin. Zeit also, diesen Tausendsassa, Leitwolf und Verwandlungskünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. In der Abteilung „Schätze der Erde“ können zunächst spektakuläre Funde aus Zwickauer Steinkohleschächten bestaunt werden: Sechs Bleche reines Kupfermetall, sogenanntes gediegenes Kupfer, bis zu 30 Zentimeter im Durchmesser! Doch warum sind manche türkisgrün verfärbt? Apropos Farbe: Die Schönheit der Kupferminerale Malachit und Azurit ist beneidenswert, kein Wunder also, dass sie als kostbare Malfarben benutzt wurden. In der Abteilung „Alte Meister“ begleiten wir dann mutige Matrosen auf ihren stolzen Segelschiffen, die wertvolle Fracht geladen haben, vielleicht Kupfer oder Farbe? Und wir schauen uns an, dass Kupfer auch gern eine Verbindung mit anderen Metallen eingeht, um kunstvoll glänzend ins Museum gestellt zu werden. Preisfrage: Was ist grün und wird auf Knopfdruck, ähm im Feuer rot? Genau: Kupfer! Glaubt ihr nicht? Dann probiert es doch einfach selbst aus: Im Anschluss an den Rundgang experimentieren wir im Museumsgarten und stellen Kupfer her – kleiner Imbiss in grün und rot inklusive. Zum Abschluss steigen wir den Kunstsammlungen noch aufs Dach (übrigens auch aus Kupfer!) und genießen die Aussicht vom Museumsturm.
Altersempfehlung: 7 bis 12 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Dienstag, 6. August, 15 Uhr
KINDERPROGRAMM ZUM OBJEKT DES MONATS AUGUST
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Das Objekt des Monats August ist ein alter Fußboden mit wunderlichen Tierpfotenabdrücken. Was haben sie zu bedeuten und wie sind sie dorthin gekommen? Sind es Glücksbringer? Gut möglich, weshalb wir im Anschluss an eine kurze Führung eigene kleine Glücksbringer bemalen wollen.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Mit dem Bauhaus beginnt das Ausstellungsjahr 2019 in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU

Mit dem Bauhaus beginnt das Ausstellungsjahr 2019 in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU

MIT DEM BAUHAUS BEGINNT DAS AUSSTELLUNGSJAHR 2019 IN DEN KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU
Sonderausstellung „Hildebrand Gurlitt, Albert Hennig und das Bauhaus“ vom 26. Januar bis 10. März zu sehen

Das Bauhaus revolutionierte die freien und angewandten Künste, die Architektur, die Gestaltung und die Pädagogik wie keine andere Ausbildungsstätte im 20. Jahrhundert. Als „Staatliches Bauhaus“ 1919 in Weimar gegründet, als „Hochschule für Gestaltung“ in Dessau und bis zur erzwungenen Auflösung 1933 als private Lehranstalt in Berlin wirkte das Bauhaus als innovative Experimentierstätte wie wirkungsmächtige Ideenschmiede. In nur 14 Jahren beeinflusste das Bauhaus Künstler, Architekten, Gestalter und Kulturvermittler für Generationen.

Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums würdigen die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum in einer Ausstellung mit Fotografien und Dokumenten das Wirken zweier Persönlichkeiten, deren Schaffen mit dem Bauhaus verbunden ist: Hildebrand Gurlitt und Albert Hennig.

Hildebrand Gurlitt

Hildebrand Gurlitt (1895-1956), erster Direktor des Zwickauer Museums, nahm bereits 1925, kurz nach seinem Amtsantritt, Kontakt zum Bauhaus in Dessau auf. Mit Begeisterung für die neue Ästhetik organisierte er hier nicht nur Ausstellungen und Vorträge, sondern beauftragte 1926 das Bauhaus mit einer Farbgestaltung des neu zu strukturierenden Museums. Auch in der Gestaltung der Werbegrafik orientierte sich der junge Museumsdirektor am Bauhaus. So sorgte das im September 1925 erschienene Veranstaltungsprogramm aufgrund seiner Typografie in der lokalen Presse für Aufmerksamkeit: „Senkrecht gestellte Schriftzeilen wirken als Blickfang. Daran angefügte Hauptzeilen erwirken eine sachliche Raumaufteilung und sind Signalarmen vergleichbar. Ein scheinbarer Wirrwarr klärt sich als sichere Lösung für gute Übersichtlichkeit auf. Stark betonte Punkte vermitteln die Beziehungen der Satzgruppen zueinander. Entwurf und Ausführung hat die Firma Förster u. Borries in seinem Verständnis gelöst. Museumsdirektor Dr. Gurlitt hat diese vom Bauhaus Dessau ausgehende Satzbaukunst – Schriftsatzkonstruktion – für die Ankündigung seines Winterprogramms der Museumsarbeit gewählt.“

In der Ausstellung wird die Kooperation Gurlitts mit dem Bauhaus anhand von Ausstellungsfotos, Dokumenten und Schriftstücken, u. a. mit Moholy-Nagy, den Bauhaus-Meistern Klee, Kandinsky oder Feininger anschaulich gemacht. Eine wegweisende Ausstellung zur „Neuen Reklame“, die Gurlitt 1927 organisiert hat und bei der das Bauhaus maßgeblich beteiligt war, kann anhand von Fotografien aus dem Museumsarchiv erstmals vorgestellt werden.

Bis zu seiner Entlassung im Frühjahr 1930 bemühte sich Hildebrand Gurlitt um den Aufbau einer Sammlung mit Werken der Moderne. Aufgrund des schmalen Budgets beschränkten sich die Erwerbungen vorwiegend auf Papierarbeiten oder Reproduktionen aus dem Piper-Verlag. Die Sammlung ergänzte er jedoch mit Leihgaben von Künstlern, aus Galerien, Museen oder von Privatsammlern. Er beabsichtigte im Museum „einen Überblick über alles Wichtige, was es zur Zeit an lebender Kunst in Deutschland gibt, in Leihgaben zu zeigen.“ Neben den Künstlern des Expressionismus zeigte er ebenso „die Führer der abstrakten Kunst, Kandinsky, Feininger, Klee, Muche, Moholy“.
Die Erwerbungen Gurlitts, die mit dem Bauhaus verknüpft sind, fielen 1937 auch in Zwickau der nationalsozialistischen Beschlagnahmungsaktion zum Opfer. Nur drei Holzschnitte des Bauhaus-Meisters Lyonel Feininger sowie die vierte Mappe der Bauhaus-Drucke italienischer und russischer Künstler sind mit dem von Feininger entworfenen Titelblatt und einigen Grafiken als künstlerische Zeugnisse erhalten und in der Ausstellung zu sehen.

Albert Hennig

Albert Hennig (1907-1998) wurde 1907 in Leipzig geboren. Ende der 1920er-Jahre begann er, in Leipziger Arbeitervierteln zu fotografieren: auf dem Gelände der Großmarkthalle, in der Armenspeisegaststätte „Suppenschmiede“, vor dem Arbeitsamt in der Gerberstraße und bei politischen Veranstaltungen oder bei Arbeiten im öffentlichen Raum. Mit der Serie „Kinder der Straße“ bewarb sich Hennig 1932 am Bauhaus in Dessau, mit der Absicht, „Reklamemann“ zu werden.
Seit Ende der 1970er-Jahre werden Hennigs Fotografien als Zeugnisse dieser Kunstepoche gewürdigt. Weithin bekannt waren 45 Motive, die der Künstler als sein fotografisches Werk betrachtet wissen wollte und in unterschiedlichen Mappenwerken zusammengestellt hatte. Im 2008 von den Kunstsammlungen übernommenen Nachlass des Künstlers haben sich jedoch rund 420 Fotografien – als Abzüge, Glasplattennegative oder Rollfilme – erhalten, die mit Fördermitteln der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erworben werden konnten. 2015 wurden sie in einem größeren Forschungs- und Ausstellungsprojekt zur Arbeiterfotografie ausgewertet und dokumentiert (in Kooperation mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. Dresden, der Deutschen Fotothek Dresden und den Zwickauer Kunstsammlungen).

Einige Fotografien Albert Hennigs ließen sich seiner Zeit als Student am Bauhaus in Dessau und dann in Berlin 1932/33 zuordnen. Hierzu gehören die Ansichten der Gebäude, wie die Glasfassade des Werkstattflügels oder Balkone des Prellerhauses. Studien von Textilien, die Arrangements von Zitronen, Puppenköpfen oder Zusammenstellungen verschiedener Gegenstände sind Übungsaufgaben aus dem Kurs des Fotografielehrers Walter Peterhans.
Neben Dokumenten aus Hennigs Bauhaus-Zeit, wie Vorlesungsmitschriften, Briefen oder dem Bauhaus-Zeugnis, sind weitere, über 30 noch nie gezeigte Vergrößerungen zu sehen, die von den in der Zwickauer Sammlung befindlichen Negativen aus den Jahren 1928 bis 1933 angefertigt wurden.

Die Ausstellung wird am Freitag, 25. Januar 2019 um 18 Uhr eröffnet.

KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU
Max-Pechstein-Museum
Lessingstraße 1, 08058 Zwickau
Tel.: 0375 834510
E-Mail: kunstsammlungen@zwickau.de
Internet: www.kunstsammlungen-zwickau.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, Feiertage 13 bis 18 Uhr

Eintritt
• Erwachsene: 5 Euro
• Ermäßigt: 3 Euro (Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises)
• Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber
• Mittwoch im Monat Eintritt frei

Quelle. Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

STEINREICH – 150 Jahre mineralogisch-geologische Sammlungen

STEINREICH – 150 Jahre mineralogisch-geologische Sammlungen

STEINREICH – 150 Jahre mineralogisch-geologische SammlungenAusstellung vom 6. Juli bis 19. August 2018Im Jahr des 900-jährigen Jubiläums von Zwickau erinnern die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU an eine „steinreiche“ Stiftung vor 150 Jahren: Am 12. Dezember 1868 wurde der Stadt die Sammlung des königlichen Bergfaktors Ernst Julius Richter (1808-1868) von dessen Erben schenkungsweise überlassen. Richter hatte in über 30 Jahren eine wissenschaftlich wertvolle, umfangreiche und besonders schöne Sammlung zusammengetragen. Im mineralogischen Teil erreicht sie einen außergewöhnlichen Grad von Vollständigkeit, da Richter bemüht war, auch die seltensten Mineralien zu erwerben. In der geologischen Abteilung beschränkte er sich fast ausschließlich auf Versteinerungen aus der Steinkohlenformation von Zwickau. Schon zu Richters Lebzeiten zählte diese zu einer der schönsten Privatsammlungen sächsischer Kohlenversteinerungen.Mit der Schenkung war der Wunsch verbunden, „den Grundstein zu einem Zwickauer städtischen Museum“ zu legen. Bis zu dessen Errichtung sollten allerdings noch 46 Jahre vergehen! Seit der Eröffnung des König-Albert-Museums im April 1914 bildet Richters Mineraliensammlung den Grundstock der mineralogisch-geologischen Abteilung in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum.Die Ausstellung STEINREICH, die vom 6. Juli bis 19. August zu sehen ist, zeichnet anschaulich die 150-jährige Sammlungsgeschichte nach. Präsentiert werden schöne Minerale, seltene Gesteine und regionale Fossilien sowie Grafiken und Dokumente zur Sammlung. Darüber hinaus soll kleinen wie großen Sammlern und Forschern die Möglichkeit geboten werden, die Vielfalt der Steine selbstständig oder in einer Führung zu erkunden.Zur AusstellungDie Sonderausstellung ist dem Gedenken an die Schenkung der Ernst Julius Richter-Stiftung an die Stadt Zwickau gewidmet. Erstens soll das Leben von Ernst Julius Richter gewürdigt, zweitens die Geschichte der Sammlung anhand von Dokumenten (Schenkungsurkunde, Inventarbücher, Veröffentlichungen zur Sammlung) und Objekten aus der Sammlung dargestellt, drittens die Bergwerke aus denen Richter Stücke erhielt vorgestellt und viertens die verschiedenen Sammlungsteile und ihre auch wissenschaftliche Bedeutung präsentiert werden.Hinweis für Medienvertreter: Der Pressetermin vor der Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, dem 3. Juli 2018 um 11.30 Uhr in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum statt.BegleitprogrammSonntag, 15. Juli 2018, 15 UhrSammlungsgeschichte(n). Öffentliche FührungIn einem Rundgang durch die Ausstellung soll die Geschichte der mineralogisch-geologischen Sammlungen erläutert werden.Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 EuroSonnabend, 21. Juli 2018, 15 UhrUrlaubsreif? Öffentliche FamilienführungUrlaubsreif? Erlebt den Zauber eines Sommertages im Museum! Ob am Strand, im Wald oder exotischen Gefilden – farbenfrohe Bilder hinterlassen Eindrücke und regen zu schönen Dingen an.Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 EuroSonntag, 05. August 2018, 15 UhrSteinreich? FamilienführungSteinreich? Bringt eure gesammelten Urlaubsschätze mit! Wir nehmen alles genau unter die Lupe, bestimmen Steine, Fossilien & Co und schauen uns gemeinsam die Museumsschätze an.Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 EuroBuchbare GruppenangeboteSteine, Muscheln und andere Fundstücke auf Reisen gesammelt und keine Ahnung, was es ist? Ihr schwelgt noch in Urlaubserinnerungen und wünscht, dass der Sommer nie zu Ende geht? Dann besucht uns doch in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum!Es erwarten euch zwei spannende Führungen (Dauer ca. 60 min):Steinreich? Bringt eure gesammelten Urlaubsschätze mit! Wir nehmen alles genau unter die Lupe, bestimmen Steine, Fossilien & Co und schauen uns gemeinsam die Museumsschätze an.Urlaubsreif? Erlebt den Zauber eines Sommertages im Museum! Ob am Strand, im Wald oder exotischen Gefilden – farbenfrohe Bilder hinterlassen Eindrücke und regen zu schönen Dingen an.Zusätzlich könnt ihr eigene Schmuckstücke aus edlen Steinen herstellen und als Erinnerung mit nach Hause nehmen (Dauer ca. 30 min).ÖffnungszeitenDienstag bis Sonntag, Feiertage 13 bis 18 UhrSchließtage: Karfreitag, Heiligabend, SilvesterEintritt• Erwachsene: 5 Euro• Ermäßigt: 3 Euro (Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises)• Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber• Mittwoch im Monat Eintritt freiBarrierefreiheitEin barrierefreier Zugang ist über den Innenhof möglich. Die Dauerausstellung ist eingeschränkt zugänglich und die Sonderausstellung ist rollstuhlgeeignet. Zur Eröffnung der Ausstellung und zu den Veranstaltungen ist für maximal 15 Personen eine induktive Höranlage verfügbar.Quelle: KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-MuseumHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

STEINREICH - 150 Jahre mineralogisch-geologische Sammlungen 1
Museumsnacht Zwickau 2018

Museumsnacht Zwickau 2018

MUSEUMSNACHT ZWICKAU 2018Die Museumsnacht Zwickau findet 2018 am Samstag, dem 5. Mai als Abschluss der Festwoche „900 Jahre Zwickau“ statt. Beginn ist lange vor Einbruch der Dämmerung, das Ende erst Mitternacht. Entdecken Sie die einzigartige Vielfalt der Sammlungen, lassen Sie sich überraschen von Geschichten aus Kunst und Kultur, erzählt in geschichtsträchtigen Häusern. Shuttle-Busse stellen die Verbindung her. Zum Einsatz kommen in diesem Jahr zwei Omnibusse: ein Robur LO 3000 sowie ein 200er Ikarus (Baureihe von 1989). Beide können mit den Eintrittsbändchen genutzt werden.Die Kultureinrichtungen thematisieren Zwickauer Stadtgeschichte mit einem vielfältigen Programm von A wie Auto bis Z wie Zwickauer Persönlichkeiten.So vielfältig wie das Programm präsentieren sich auch die Dauer- und Sonderausstellungen in den Häusern. Dort begegnet dem Besucher Max Pechstein und Robert Schumann, er hört Geschichten zur Geschichte, sieht moderne Kunst oder funkelnde Steine und erfährt so manches Detail über den Trabant.Detaillierte Informationen erhalten Sie unter www.zwickau.de/museumsnacht. Unterstützt wird der Event von KMS Krauß | Mäckler | Partner und der Zwickauer Energieversorgung GmbH.Sondereintritt zum StadtjubiläumDie Eintrittsbändchen für die Museumsnacht sind ab dem 23. April in den beteiligten Einrichtungen und der Tourist Information erhältlich. Mit ihnen können sowohl sämtliche Angebote als auch der Shuttleverkehr mit den historischen Omnibussen genutzt werden.Eintritt:• 3 €• Ermäßigt: 2 € (Kinder und Jugendliche zwischen 4 und vollendetem 18. Lebensjahr; Schüler, Berufsschüler und Vollzeit-Studenten über dem 18. Lebensjahr gegen Vorlage eines gültigem Nachweises, Zwickau-Pass-Inhaber, für Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung von mind. 50 %• Freier Eintritt zum bis vollendetem 3. Lebensjahr, Begleitperson Schwerbehinderte, max. zwei Begleitpersonen bei Schulklassen und KindergruppenVeranstalter• August Horch Museum Zwickau• Galerie am Domhof Zwickau• KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum• Priesterhäuser Zwickau• Ratsschulbibliothek Zwickau• Robert-Schumann-Haus Zwickau• Stadtarchiv Zwickau• Theater Plauen-ZwickauQuelle: Presse- und OberbürgermeisterbüroStadtverwaltung ZwickauHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

Museumsnacht Zwickau 2018 3
Die Stadt als Kunstprojekt – KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU zeigen ab 24. März Sonderausstellung zum Stadtjubiläum

Die Stadt als Kunstprojekt – KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU zeigen ab 24. März Sonderausstellung zum Stadtjubiläum

DIE STADT ALS KUNSTPROJEKTKUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU zeigen ab 24. März Sonderausstellung zum StadtjubiläumIn einer gegenwartsbezogenen Ausstellung zum Stadtjubiläum, die vom 24. März bis 17. Juni 2018 gezeigt wird, beschäftigen sich Till Exit, Matthias Hoch und Heidi Specker medienübergreifend mit der Vergangenheit und der Gegenwart Zwickaus. Ergänzend werden im kurzen Wechsel historische Stadtansichten gezeigt. Begleitend zur Sonderausstellung bieten die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum ein umfangreiches Rahmenprogramm an, bei dem es um „Zwickauer Originale“, „Stadtgespräche“ und die „Junge Stadt“ geht. Die Vernissage von „Die Stadt. Ein Kunstprojekt zum Stadtjubiläum“ findet am Freitag, dem 23. März 2018 um 18 Uhr statt.DAS PROJEKTIm Jahr 2018 feiert Zwickau ihre erste urkundliche Erwähnung vor 900 Jahren. An vielen Orten steht deshalb die Historie der Stadt im Mittelpunkt. Die Stadt im Allgemeinen – und auch Zwickau – war schon immer Gegenstand künstlerischer Reflexion, meist in Form der klassischen Stadtbild-Dokumentation. Hier fällt auf, dass bereits im 19. Jahrhundert einerseits romantisierende Ansichten von Zwickau entstanden, im Zuge der Industrialisierung aber gleichzeitig Stadtbilder mit rauchenden Schloten stolz vom Aufschwung Zwickaus als Bergbau- und Industriestadt berichten. Diese, zwischen Romantik und Fortschritt pendelnden Pole, werden im Rahmen der Ausstellung thematisiert.Zwickau wirbt mit dem Slogan „Automobil- und Robert-Schumann-Stadt“, also: Moderne und Mobilität versus Romantik und Träumerei! Das Zusammenspiel und die Abhängigkeit von Wirtschaft und Kultur erfährt hier bereits ein vieldeutiges Bild. Mit Horch und Trabant ist Zwickau früh Standort der Fahrzeugproduktion geworden. Dies prägt die Stadt wirtschaftlich als Industriestandort, als Arbeiterstadt – bis heute. Die Künstler Heidi Specker und Matthias Hoch, die bereits viele Orte der Welt erkundet haben, begeben sich auf die Suche nach Bildern und Symbolen der „Automobil- und Robert-Schumann-Stadt“ – mit entsprechend unterschiedlichen fotografischen wie konzeptionellen Ansätzen und Fragestellungen. Matthias Hoch begleitete den aktuellen Prozess in der Automobilproduktion fotografisch. Hochs Sicht, von außen auf den hochtechnisierten Produktionsort mit seiner funktionalen wie kühlen Atmosphäre, spiegelt die Herstellung eines der virilen Kult- und Prestigeobjekte des 20. Jahrhunderts, das derzeit einen massiven Wertewandel erfährt.Heidi Specker beschäftigt sich am Beispiel der Schumanns mit Kulturbildern, die überliefert werden und ebenfalls Rückschlüsse auf einen gesellschaftlichen Wandel zulassen. So zierte Clara Schumann, von 1990 bis zur Einführung des Euro, den 100 D-Mark-Schein. Genau 100 D-Mark leiteten zur Wende als „Begrüßungsgeld“ den gesellschaftlichen Umbruch ein. Hier zeigt sich der vielschichtige Zusammenhang von Gesellschaft und Individuum, von Geschichte oder Geschichtsschreibung und dem persönlichen Erleben. Der Wandel – wirtschaftlich und sozial – wird in kulturellen Codes überliefert, mit denen sich Hoffnungen und Träume verbinden, die gleichermaßen Brüche in Biographien bedeuten können. Till Exit beschäftigt sich mit der Stadt als Projektionsfläche für Utopien. Seine monumentale Skulptur verbildlicht die Visionen für einen zukünftigen Ort des Zusammenlebens ebenso wie die Suche nach den Kulturschichten, auf denen immer wieder „gebaut“ wird.Im kurzen Wechsel werden aus den musealen Sammlungen und dem Stadtarchiv Zwickau zudem folgende Präsentationen zu sehen sein:

  1. März. bis 15. April. 2018Stadtansichten – Aquarelle und Farblithografien aus dem 19. Jahrhundertu. a. von Anton Arrigoni, Christian Gotthilf Demmrich und Oskar Mothes

  2. April. bis 6. Mai. 2018Historische Postkarten aus dem Stadtarchiv

  3. bis 27. Mai 2018Stadtansichten – Gemälde aus dem Museumsbestandu. a. von Johann Gottfried Pulian, Paul Schmidt-Roller, Gert Fröbe und Elisabeth Decker

  4. Mai bis 17. Juni 2018Zwickauer Originale – PorträtsGrafiken und Gemälde aus der Sammlungu. a. Carl Gottlob Mittenzwey, Max Pechstein, Hildebrand Gurlitt und Tatjana Lietz

DIE KÜNSTLERHEIDI SPECKER wurde 1962 in Damme geboren und studierte ab 1984 Design, Fotografie-/Film-Design an der Fachhochschule Bielefeld, das sie 1990 mit dem Diplom Design und Visuelle Kommunikation abschloss. 1991 erhielt sie ein Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks und 1992 ein Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen. 1995 wurde sie Meisterschülerin von Joachim Brohm an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 2011 ist sie Professorin für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie lebt in Berlin und Leipzig.MATTHIAS HOCH studierte von 1983 bis 1988 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Nach einem DAAD-Studienaufenthalt an der Universität Essen (1990) und einem Meisterschülerstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig (1991–92) lehrte er von 1993 bis 1998 als künstlerischer Assistent an der HGB Leipzig. 2003 erhielt er ein Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, 2013 ein Stipendium des Goethe-Instituts für die Villa Kamogawa in Kyoto. Er lebt in Leipzig.TILL EXIT ist Spezialist für räumliche Situationen. Geboren 1962 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), hat er bis 1995 an der HGB studiert. Installationen und Videoarbeiten, aber auch diverse Arbeiten für die Bühne sind seither entstanden. Dauerhafte Installationen hat er beispielsweise für die Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig (Bibliothek) als auch für den Bundestag in Berlin gestaltet.Seit 2001 übernahm Till Exit verschiedene Lehraufträge im Bereich Medienkunst und theatraler Raum, u. a. an der Academy of Fine Arts Vienna Chelsea College of Art and Design London (2001-2012), an der Byam Shaw School of Art London (2003-2004), an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (2011-2014) und an der Akademie der bildenden Künste in Wien (seit 2014).DAS PROGRAMMIn einem begehbaren Diskussionsraum, als Teil der Ausstellung, werden Themen und Fragen zur Stadtgeschichte sowie zur Stadtentwicklung und zum sozialen Miteinander reflektiert. Der Blick in die Geschichte zeigt, dass sich immer wieder die Stadt- und Bevölkerungsstrukturen und damit das Leben und der Alltag der Menschen änderten. Dieser Wandel – wirtschaftlich und sozial – wird in kulturellen Codes überliefert, mit denen sich Hoffnungen und Träume verbinden, die aber auch radikale Brüche in Lebensläufen bedeuten können. Unterstützt wird das Projekt durch die Gruppe „Zwickau 2050“, die sowohl aus freien Architekten als auch dem Stadtplanungsamt Zwickau besteht und ehrenamtlich in den Bereichen Stadtentwicklung und Stadtplanung arbeitet. Auf Initiative dieser Gruppe hat sich Zwickau am größten europäischen Ideenwettbewerb für Wohn- und Städtebau für junge Architekten (Europan) beteiligt. Die Preisträgerentwürfe werden in der Ausstellung erstmals vorgestellt. Das umfangreiche Programm ermöglicht, mit unterschiedlichen Formaten in Vorträgen, Konzerten, Workshops und Diskussionen die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt auszuloten.ZWICKAUER ORIGINALEMittwoch, 28. März, 18 UhrChristian Daum. „In ganz Europa berühmt“Vortrag mit Lutz Mahnke, Ratsschulbibliothek Zwickauregulärer MuseumseintrittDonnerstag, 19. April, 18 UhrHildebrand Gurlitt: Ein Museumsmann im FocusVortrag mit Petra Lewey, Kunstsammlungen ZwickauEintritt frei im Rahmen der Tage für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region (16. April bis 01. Mai 2018) www.zwickauer-demokratie-buendnis.deSonntag, 03. Juni, 15 UhrPeter Breuer: „Malergeselle aus Zwickau“Vortrag mit Katharina Flügel, Kunsthistorikerin und emeritierte Professorin für Museologieregulärer MuseumseintrittMittwoch, 13. Juni, 18 UhrMax Pechstein: „…auf daß auch in dieser Wüste [Zwickau] eine Oase entstehen möge.“Szenisches Spiel mit Jörg Simmat, Schauspielerregulärer MuseumseintrittSTADTGESPRÄCHEFreitag, 13. April, 18 UhrZwickau – Von Auto bis SchumannÖffentlicher Rundgang mit den Künstlern Till Exit, Matthias Hoch und Heidi Speckerund Turmbesteigung (witterungsabhängig)Eintritt 6 Euro / ermäßigt 3,50 EuroDonnerstag, 26. April, 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)Zukunftsvision ZwickauArchitekten, Stadtplaner und Politiker sprechen über die Initiative „Zwickau 2050“; Vortrag mit Michael Rudolph (Europan) und Sebastian Kriegsmann (Zwickau 2050); Diskussion mit Peggy Meischner, Architektin, Michael Uhlig, Architekt, Rainer Eichhorn, Oberbürgermeister a.D., Kathrin Köhler, Baubürgermeisterin und Helmut Pfefferkorn, Leiter des Bauplanungsamtes a.D.Eintritt frei im Rahmen der Tage für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region (16. April bis -01. Mai 2018) www.zwickauer-demokratie-buendnis.deSonnabend, 26. Mai, 17 UhrDie Stadt – Ihre Komponisten und KompositionenKonzert mit Georg Christoph Sandmann (Klavier, Moderation) und Felix-Tillmann Groth (Bassbariton); Vertonungen von Schumann, Pfitzner, Göhler u. a.Eintritt 8 Euro / ermäßigt 5 EuroMittwoch, 30. Mai, 18 UhrGetanzte StadtKurzfilme und Tanzperformance mit dem Mondstaubtheater Zwickauregulärer MuseumseintrittDonnerstag, 07. Juni, 18 UhrDer Fall Gurlitt. Die wahre Geschichte über Deutschlands größten KunstskandalVortragspräsentation mit Buchautor Maurice Philip Remyunterstützt vom Verlag EUROPA in Kooperation mit „Zwickauer Literaturfrühling“www.zwickauer-literaturfruehling.deregulärer MuseumseintrittJUNGE STADTDonnerstag, 05. April, 14.30 bis 17 UhrDienstag, 15. Mai, 14.30 bis 17 UhrDienstag, 12. Juni, 14.30 bis 17 UhrMeine Stadt ist bunt. Offene KinderwerkstattEs wird entdeckt, gezeichnet, gespielt und gebaut. Für Kinder ab 6 Jahren, Eltern willkommenregulärer MuseumseintrittReihe: Jugendliche und ihre Stadt. Offenes Stadtlaborin Zusammenarbeit mit Alter Gasometer e. V., Soziokulturelles Zentrum ZwickauDienstag, 24. April, 14.30 bis 18 UhrDienstag, 05. Juni, 14.30 bis 18 UhrKrea-DienstagKreatives Gestalten in der AusstellungFreitag, 04. Mai, 15 bis 19 UhrSound of the CityBandproben und kleine Muggenregulärer MuseumseintrittFESTWOCHE „900 Jahre Zwickau“

  1. bis 05. Mai, 21 bis 24 UhrFestival of Lights im öffentlichen StadtraumLichtinstallation an den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museumwww.900jahre-zwickau.de

Donnerstag, 03. Mai, 19.30 UhrÖffentliche Führung in den mineralogisch-geologischen SammlungenEintritt 6 Euro / ermäßigt 3,50 EuroFreitag, 04. Mai, 19.30 UhrÖffentliche Führung im Max-Pechstein-MuseumEintritt 6 Euro / ermäßigt 3,50 EuroSonnabend, 05. Mai, 18 bis 24 UhrMuseumsnacht ZwickauEs finden verschiedene Programme unter dem Thema „Stadtblicke“ statt.Sonderticket 3 EuroFÜHRUNGENMittwoch, 04. April, 18 UhrSonntag, 22. April, 15 UhrMittwoch, 23. Mai, 18 UhrDie Stadt von unten und obenÖffentliche Führung mit Turmbesteigung (witterungsabhängig)Eintritt 6 Euro / ermäßigt 3,50 EuroSonntag, 08. April, 15 UhrSonntag, 10. Juni, 15 UhrÖffentliche Führungen im Max-Pechstein-MuseumEintritt 6 Euro / ermäßigt 3,50 EuroSonntag, 13. Mai, 10 bis 18 UhrFührungen zum Internationaler Museumstag11 Uhr Öffentliche Führung durch die Kunstsammlungen mit Turmbesteigung (witterungsabhängig)15 Uhr Öffentliche Führung im Max-Pechstein-MuseumEintritt freiFührungen für private Gruppen und SchulklassenTerminvereinbarung unter 0375 834510 oder fuehrungen-kunstsammlungen@zwickau.deQuelle: KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-MuseumHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

Die Stadt als Kunstprojekt - KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU zeigen ab 24. März Sonderausstellung zum Stadtjubiläum 5