Museum


bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt

bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt

 


BAU1HAUS. ZWICKAU UND DIE MODERNE IN DER WELT
Eine fotografische Weltreise von Jean Molitor

100 Jahre nach Gründung des Bauhauses in Weimar, der wohl populärsten und gleichzeitig umstrittensten Kunstschule, zeigt die Galerie am Domhof Zwickau in einer Ausstellung die Spuren der architektonischen Moderne weltweit. Mit 100 Fotografien von Bauhaus-inspirierten Gebäuden nimmt uns Jean Molitor mit auf eine spannende Entdeckungsreise in Länder wie den Libanon, Israel, Kuba, Kambodscha, Burundi, den Kongo, Guatemala, Indien und die USA. Die fotografische Weltreise führt aber auch nach Europa und in Deutschland sogar bis nach Zwickau. Die Eröffnung der Sonderausstellung findet am Sonntag, dem 7. Juli um 11 Uhr statt. Zu sehen ist sie bis 6. Oktober.

Die eigentliche Moderne begann nach 1918. Bedürfnisse der Menschen nach Licht und Luft, nach Wohn- und Stadthygiene, der Einsatz neuer Materialien wie Beton, Stahl und Glas sowie innovative Entwurfsprinzipien wie Funktionalität und organische Tendenzen im Bauen, führten zur klassischen Moderne in der Architektur, die den Einsatz historischer Formen abgelehnt.

Der Berliner Fotograf Jean Molitor ist auf seiner Fotosuche nach Bauten der Moderne in der ganzen Welt fündig geworden. Die Ausstellung bau1haus will Augen und Herz öffnen für die Ästhetik der Zeit und Impulse zur Erhaltung unwiederbringlicher Bausubstanz geben.

In seinen künstlerisch-ästhetischen, großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien, die auf eine Betonung der formalen Aspekte der Architektur abzielen, werden Bauten der Moderne aus verschiedenen Ländern und Erdteilen präsentiert. Seine Werke setzen die Architektur der Moderne mit ihrem wegweisenden Design in einen weltweiten Kontext und machen gegenseitige Wechselwirkungen sichtbar. Sie sind die einzige Auseinandersetzung mit dem Thema Bauhaus in dieser Art. Auf der ganzen Welt findet er die Erben des Bauhauses – sei es in Berlin oder Casablanca, Stuttgart oder Havanna, St. Petersburg und Guatemala Stadt, in Wien oder auch in Zwickau.

In Zwickau fotografierte Jean Molitor Gebäude wie das Kaufhaus Schocken und Wohnblocks in der Erlmühlenstraße. Besonders herausragend ist dabei eine Fotostrecke, welche die Pestalozzischule in den Focus rückt. Die 1928 fertiggestellte und am 7. Oktober 1929 eröffnete Pestalozzischule ist die einzige Schule im Bauhausstil in Sachsen.

Die 100 Bilder in den vier Ausstellungsräumen der Galerie am Domhof Zwickau sind thematisch geordnet. Ein Raum widmet sich den Motiven aus Zwickau. Ein weiterer Raum zeigt Bauwerke aus Sachsen und Deutschland, ein Ausstellungsraum spiegelt bauhausangelehnte Architektur aus Europa und im größten Ausstellungsraum werden Fotografien von Bauwerken aus der Welt präsentiert.

Jean Molitor

Der Berliner Fotograf Jean Molitor studierte künstlerische Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Prof. Arno Fischer. Seit 1993 ist er freischaffender Fotograf für Magazine, Zeitungen und Industrie. 2009 startete er sein Projekt bau1haus.

Ein Ziel des Fotoprojektes „bau1haus“ ist es, die globalen Verbindungen und den weltumspannenden Austausch der modernen Bauformen sichtbar zu machen. bau1haus ist ein offenes Projekt. Mittlerweile existieren Fotografien von Bauwerken aus mehr als 30 Ländern.

Sonntag, 7. Juli 2019, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung
Eintritt frei

Sonntag, 7. Juli 2019, 14 Uhr
Ausstellungsrundgang mit Jean Molitor
Bei dieser besonderen Ausstellungsführung haben die Besucher die Gelegenheit mit dem Künstler Jean Molitor ins Gespräch zu kommen. Der Fotograf erläutert dabei gern sein Projekt „bau1haus“ und vermittelt ein lebendiges Bild von den oft schwierigen Bedingungen unter denen die Fotografien seiner Ausstellung „bau1haus – Zwickau und die Moderne in der Welt“ entstanden sind.
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Sonntag, 25. August 2019, 15 Uhr
Vortrag: bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt
Das Projekt bau1haus ist auf den Spuren der architektonischen Moderne international unterwegs. Die schwarz-weiß-Fotografien von Jean Molitor führen den Besucher auf eine Bilderreise durch die Welt. Der Vortrag der Architekturhistorikerin Dr. Kaija Voss, die bau1haus seit 2016 wissenschaftlich begleitet, gibt Erläuterungen zur Architektur der Moderne und ihrer Entstehung sowie zu vielen der gezeigten Bauten und ihren Architekten. Ausgehend von Zwickau geht es über Deutschland und Europa, einmal rund um den Globus.
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Sonntag, 8. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr
Tag des offenen Denkmals
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
14 Uhr
Öffentliche Führung durch die Ausstellung
Der Ausstellungsrundgang stellt den Fotografen Jean Molitor und sein Projekt „bau1haus“ vor, für das der Künstler weltweit moderne Gebäude mit Bauhaus-beeinflusster Architektur fotografisch festhält. Dabei wird auch erläutert, welche besondere Bedeutung den in Zwickau entstandenen Fotografien innerhalb der Ausstellung zukommt.
Eintritt frei

Samstag, 14. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 20 Uhr
Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
16.30 bis 19.30 Uhr
Live-Musik im Oberlichtsaal
Eintritt frei

Sonntag, 15. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr
Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
Eintritt frei

KATALOG ZUR AUSSTELLUNG
Im be.bra Verlag ist der Katalog „Bauhaus. Eine fotografische Weltreise / A photographic journey around the world“ mit Texten von Dr. Kaija Voss erschienen.
46,00 Euro

MUSEUMSPÄDAGOGISCHES BEGLEITPROGRAMM
Zu den Ausstellungen in der Galerie am Domhof sind museumspädagogische Begleitprogramme buchbar. Nähere Informationen, Terminvorschläge und Preise auf Anfrage.

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag bis Sonntag, Feiertag 13 bis 18 Uhr
Schließtage: Karfreitag, Heiligabend, Silvester, Neujahr

Sonderöffnungszeiten
Freitag 16. August 2019, bis Sonntag 18. August 2019:
Zum Stadtfest bleibt die Galerie am Domhof Zwickau geschlossen.

Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit:
Samstag, 14. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 20 Uhr
Sonntag, 15. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr

EINTRITT
• Erwachsene: 3 Euro
• Ermäßigt: 2 Euro (Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises)
• Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber
1. Mittwoch im Monat Eintritt frei

BARRIEREFREIHEIT
Zur Eröffnung der Ausstellung ist für maximal 15 Personen eine induktive Höranlage verfügbar. Um Voranmeldung zur Nutzung wird gebeten.

KONTAKT
Galerie am Domhof Zwickau
Domhof 2, 08056 Zwickau
Tel.: 0375 834567
E-Mail: galerie@zwickau.de
Internet: www.galerie-zwickau.de

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Glücksbringer, rotes Gold und Edelsteine – Museumszeit in den Sommerferien

Glücksbringer, rotes Gold und Edelsteine – Museumszeit in den Sommerferien

GLÜCKSBRINGER, ROTES GOLD UND EDELSTEINE – MUSEUMSZEIT IN DEN SOMMERFERIEN

Mit verschiedenen Veranstaltungsthemen locken die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum und die Priesterhäuser Zwickau in den Sommerferien zu einem Besuch. Auf spielerische Art und Weise die Museen und deren Schätze zu entdecken, steht dabei im Vordergrund. Ob eine Familienführung, eine Detektivtour, das „rote Gold“ in seiner Vielfalt erforschen oder auf Entdeckungsreise mit dem Audioguide gehen – es ist für jeden etwas dabei.

Computer, Tablet, Smartphone – heute ist das Schreiben von Texten keine Frage des Fingerspitzengefühls mehr. Kaum zu glauben, dass bis in die Neuzeit hinein die Gänsefeder das gängige Schreibinstrument gewesen ist. Noch vor Einführung des Buchdrucks haben Mönche ganze Bibliotheken mit handgeschriebenen Büchern gefüllt – eine Meisterleistung! In dem Ferienprogramm „Schreiben wie zur Lutherzeit“ können am 10. und 30. Juli Kinder selbst „zur Feder greifen“ und die alte Kurrentschrift kennenlernen, die auch Martin Luther nutzte. Zum Abschluss dürfen die Schriftstücke gesiegelt und mit nach Hause genommen werden.

In der Familienführung am 12. und 19. Juli in den Priesterhäusern Zwickau entdeckt man, wie im Mittelalter das alltäglichste aller Bedürfnisse gestillt wurde: Was und wie wurde gegessen und getrunken? Welche Tischmanieren gab es? Stimmt es, dass Rülpsen und Schmatzen am Esstisch Zeichen des Wohlbefindens waren? Und was hat es mit dem Spruch „seinen Löffel abgeben“ auf sich? Als kleine Erfrischung wird zum Schluss eine leckere Limonade ausgeschenkt.

Zwickau im Jahre 1407: In der Stadt rumort es. Gerüchte über ein großes Verbrechen auf dem Hauptmarkt machen die Runde. Der Täter ist noch nicht gefasst. In den Priesterhäusern haben sich aber Hinweise versteckt. Bist du ein Detektiv und kannst den Fall lösen? Auf Detektivtour durch die Priesterhäuser Zwickau können sich Ferienkinder am 17. Juli und 1. August begeben.

Mittelalterliche Spiele können am 23. und 25. Juli in den Priesterhäusern Zwickau wiederentdeckt werden. Die Menschen des Mittelalters hatten einen ausgeprägten Sinn für Spiel und Spaß. Beliebte Kinderspiele wie Mühle oder Murmeln sind noch heute bekannt. Auch in den Priesterhäusern sind einige alte Spielgegenstände zu sehen. Nach einer kurzen Führung dürfen Kinder mittelalterliche Brettspiele selber ausprobieren.

Das rote Gold steht in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im Fokus, daneben gibt es jede Menge weiterer (Kunst-)Schätze hinter den alten Mauern zu entdecken. Geschmiedet zu Schmuck, Geräten und Waffen (Ötzi trug ein Kupferbeil bei sich!), nutzen wir Kupfer heute eher unbewusst: Egal ob Handy, Waschmaschine oder Auto, überall steckt Kupfer drin. Zeit also, diesen Tausendsassa, Leitwolf und Verwandlungskünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Anschluss an den Rundgang wird im Museumsgarten experimentiert und Kupfer hergestellt – kleiner Imbiss in grün und rot inklusive. Zum Abschluss wird den Kunstsammlungen noch aufs Dach (übrigens auch aus Kupfer!) gestiegen und die Aussicht vom Museumsturm genossen.

In den Priesterhäusern Zwickau ist ein alter Fußboden mit wunderlichen Tierpfotenabdrücken zu bestaunen. Was haben sie zu bedeuten und wie sind sie dorthin gekommen? Sind es Glücksbringer? Gut möglich! Am 6. August können sich interessierte Kinder auf die Spuren von Tierpfotenabdrücken begeben und im Anschluss eigene kleine Glücksbringer bemalen.

Neben den vielen Terminen können sich die Ferienkinder auch eigenständig mit einem Audioguide (Kinderführung 1 Euro, Erwachsene 2 Euro) auf Entdeckungsreise durch die Museen begeben und uralte Versteinerungen und große Segelschiffe erleben, Fischer und Vogelhändler, Kumpels und Mönche treffen, die Bewohner der Priesterhäuser und das Bornkinnl, Menschen in prächtigen Kleidern und Bilder mit wunderschönen Blumen kennenlernen. Im Übrigen gibt‘s die Hörführung nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.
Für Kindergruppen besteht auch die Möglichkeit, verschiedenste Angebote – wie beispielsweise „Was tanzt in dir?“, „Urlaubsreif“ oder „Märchenführung durch die Priesterhäuser“ zu buchen. Detaillierte Informationen dazu findet man auf der Internetseite der jeweiligen Einrichtung unter „Museum erleben“.

Der Museumseintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei sowie am 1. Mittwoch im Monat für alle Besucher.

Das Programm im Überblick

Mittwoch, 10. Juli, 15 Uhr
Dienstag, 30. Juli, 15 Uhr
SCHREIBEN WIE ZUR LUTHERZEIT
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Computer, Tablet, Smartphone – heute ist das Schreiben von Texten keine Frage des Fingerspitzengefühls mehr. Kaum zu glauben, dass bis in die Neuzeit hinein die Gänsefeder das gängige Schreibinstrument gewesen ist. Noch vor Einführung des Buchdrucks haben Mönche ganze Bibliotheken mit handgeschriebenen Büchern gefüllt – eine Meisterleistung! In dem Ferienprogramm sollen Kinder selber „zur Feder greifen“ und die alte Kurrentschrift kennenlernen, die auch Martin Luther nutzte. Zum Abschluss dürfen die Schriftstücke gesiegelt und mit nach Hause genommen werden.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Freitag, 12. Juli, 15 Uhr
Freitag, 19. Juli, 15 Uhr
FAMILIENFÜHRUNG
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
In dieser besonderen Führung entdecken wir, wie im Mittelalter das alltäglichste aller Bedürfnisse gestillt wurde: Was und wie wurde gegessen und getrunken? Welche Tischmanieren gab es? Stimmt es, dass rülpsen und schmatzen am Esstisch Zeichen des Wohlbefindens waren? Und was hat es mit dem Spruch, seinen „Löffel abgeben“ auf sich? Als kleine Erfrischung wird zum Schluss eine leckere Limonade ausgeschenkt.
Dauer: ca. 60 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Mittwoch, 17. Juli, 14 Uhr
Donnerstag, 1. August, 15 Uhr
SPANNENDES DETEKTIVSPIEL IN DEN PRIESTERHÄUSERN
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Zwickau im Jahre 1407. In der Stadt rumort es. Gerüchte über ein großes Verbrechen auf dem Hauptmarkt machen die Runde. Der Täter ist noch nicht gefasst. In den Priesterhäusern haben sich aber Hinweise versteckt. Bist du ein Detektiv und kannst den Fall lösen?
Altersempfehlung: 10 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Dienstag, 23. Juli, 15 Uhr
Donnerstag, 25. Juli, 15 Uhr
MITTELALTERLICHE SPIELE WIEDERENTDECKEN
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Die Menschen des Mittelalters hatten einen ausgeprägten Sinn für Spiel und Spaß. Beliebte Kinderspiele wie Mühle oder Murmeln sind noch heute bekannt. Auch in den Priesterhäusern sind einige alte Spielgegenstände zu sehen. Nach einer kurzen Führung dürfen Kinder mittelalterliche Brettspiele selber ausprobieren.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Donnerstag, 1. August, 16 Uhr
Mittwoch, 14. August, 16 Uhr
KUPFER. VOM BODEN AUFS DACH… UND INS MUSEUM!
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, Lessingstraße 1
Ganz sicher haben es die Menschen schon vor 6000 Jahren aufgesammelt: Kupfer, das Metall mit der schön rötlich glänzenden Farbe! Geschmiedet zu Schmuck, Geräten und Waffen (Ötzi trug ein Kupferbeil bei sich!), nutzen wir Kupfer heute eher unbewusst: Egal ob Handy, Waschmaschine oder Auto, überall steckt Kupfer drin. Zeit also, diesen Tausendsassa, Leitwolf und Verwandlungskünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. In der Abteilung „Schätze der Erde“ können zunächst spektakuläre Funde aus Zwickauer Steinkohleschächten bestaunt werden: Sechs Bleche reines Kupfermetall, sogenanntes gediegenes Kupfer, bis zu 30 Zentimeter im Durchmesser! Doch warum sind manche türkisgrün verfärbt? Apropos Farbe: Die Schönheit der Kupferminerale Malachit und Azurit ist beneidenswert, kein Wunder also, dass sie als kostbare Malfarben benutzt wurden. In der Abteilung „Alte Meister“ begleiten wir dann mutige Matrosen auf ihren stolzen Segelschiffen, die wertvolle Fracht geladen haben, vielleicht Kupfer oder Farbe? Und wir schauen uns an, dass Kupfer auch gern eine Verbindung mit anderen Metallen eingeht, um kunstvoll glänzend ins Museum gestellt zu werden. Preisfrage: Was ist grün und wird auf Knopfdruck, ähm im Feuer rot? Genau: Kupfer! Glaubt ihr nicht? Dann probiert es doch einfach selbst aus: Im Anschluss an den Rundgang experimentieren wir im Museumsgarten und stellen Kupfer her – kleiner Imbiss in grün und rot inklusive. Zum Abschluss steigen wir den Kunstsammlungen noch aufs Dach (übrigens auch aus Kupfer!) und genießen die Aussicht vom Museumsturm.
Altersempfehlung: 7 bis 12 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Dienstag, 6. August, 15 Uhr
KINDERPROGRAMM ZUM OBJEKT DES MONATS AUGUST
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Das Objekt des Monats August ist ein alter Fußboden mit wunderlichen Tierpfotenabdrücken. Was haben sie zu bedeuten und wie sind sie dorthin gekommen? Sind es Glücksbringer? Gut möglich, weshalb wir im Anschluss an eine kurze Führung eigene kleine Glücksbringer bemalen wollen.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Mit dem Bauhaus beginnt das Ausstellungsjahr 2019 in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU

Mit dem Bauhaus beginnt das Ausstellungsjahr 2019 in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU

MIT DEM BAUHAUS BEGINNT DAS AUSSTELLUNGSJAHR 2019 IN DEN KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU
Sonderausstellung „Hildebrand Gurlitt, Albert Hennig und das Bauhaus“ vom 26. Januar bis 10. März zu sehen

Das Bauhaus revolutionierte die freien und angewandten Künste, die Architektur, die Gestaltung und die Pädagogik wie keine andere Ausbildungsstätte im 20. Jahrhundert. Als „Staatliches Bauhaus“ 1919 in Weimar gegründet, als „Hochschule für Gestaltung“ in Dessau und bis zur erzwungenen Auflösung 1933 als private Lehranstalt in Berlin wirkte das Bauhaus als innovative Experimentierstätte wie wirkungsmächtige Ideenschmiede. In nur 14 Jahren beeinflusste das Bauhaus Künstler, Architekten, Gestalter und Kulturvermittler für Generationen.

Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums würdigen die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum in einer Ausstellung mit Fotografien und Dokumenten das Wirken zweier Persönlichkeiten, deren Schaffen mit dem Bauhaus verbunden ist: Hildebrand Gurlitt und Albert Hennig.

Hildebrand Gurlitt

Hildebrand Gurlitt (1895-1956), erster Direktor des Zwickauer Museums, nahm bereits 1925, kurz nach seinem Amtsantritt, Kontakt zum Bauhaus in Dessau auf. Mit Begeisterung für die neue Ästhetik organisierte er hier nicht nur Ausstellungen und Vorträge, sondern beauftragte 1926 das Bauhaus mit einer Farbgestaltung des neu zu strukturierenden Museums. Auch in der Gestaltung der Werbegrafik orientierte sich der junge Museumsdirektor am Bauhaus. So sorgte das im September 1925 erschienene Veranstaltungsprogramm aufgrund seiner Typografie in der lokalen Presse für Aufmerksamkeit: „Senkrecht gestellte Schriftzeilen wirken als Blickfang. Daran angefügte Hauptzeilen erwirken eine sachliche Raumaufteilung und sind Signalarmen vergleichbar. Ein scheinbarer Wirrwarr klärt sich als sichere Lösung für gute Übersichtlichkeit auf. Stark betonte Punkte vermitteln die Beziehungen der Satzgruppen zueinander. Entwurf und Ausführung hat die Firma Förster u. Borries in seinem Verständnis gelöst. Museumsdirektor Dr. Gurlitt hat diese vom Bauhaus Dessau ausgehende Satzbaukunst – Schriftsatzkonstruktion – für die Ankündigung seines Winterprogramms der Museumsarbeit gewählt.“

In der Ausstellung wird die Kooperation Gurlitts mit dem Bauhaus anhand von Ausstellungsfotos, Dokumenten und Schriftstücken, u. a. mit Moholy-Nagy, den Bauhaus-Meistern Klee, Kandinsky oder Feininger anschaulich gemacht. Eine wegweisende Ausstellung zur „Neuen Reklame“, die Gurlitt 1927 organisiert hat und bei der das Bauhaus maßgeblich beteiligt war, kann anhand von Fotografien aus dem Museumsarchiv erstmals vorgestellt werden.

Bis zu seiner Entlassung im Frühjahr 1930 bemühte sich Hildebrand Gurlitt um den Aufbau einer Sammlung mit Werken der Moderne. Aufgrund des schmalen Budgets beschränkten sich die Erwerbungen vorwiegend auf Papierarbeiten oder Reproduktionen aus dem Piper-Verlag. Die Sammlung ergänzte er jedoch mit Leihgaben von Künstlern, aus Galerien, Museen oder von Privatsammlern. Er beabsichtigte im Museum „einen Überblick über alles Wichtige, was es zur Zeit an lebender Kunst in Deutschland gibt, in Leihgaben zu zeigen.“ Neben den Künstlern des Expressionismus zeigte er ebenso „die Führer der abstrakten Kunst, Kandinsky, Feininger, Klee, Muche, Moholy“.
Die Erwerbungen Gurlitts, die mit dem Bauhaus verknüpft sind, fielen 1937 auch in Zwickau der nationalsozialistischen Beschlagnahmungsaktion zum Opfer. Nur drei Holzschnitte des Bauhaus-Meisters Lyonel Feininger sowie die vierte Mappe der Bauhaus-Drucke italienischer und russischer Künstler sind mit dem von Feininger entworfenen Titelblatt und einigen Grafiken als künstlerische Zeugnisse erhalten und in der Ausstellung zu sehen.

Albert Hennig

Albert Hennig (1907-1998) wurde 1907 in Leipzig geboren. Ende der 1920er-Jahre begann er, in Leipziger Arbeitervierteln zu fotografieren: auf dem Gelände der Großmarkthalle, in der Armenspeisegaststätte „Suppenschmiede“, vor dem Arbeitsamt in der Gerberstraße und bei politischen Veranstaltungen oder bei Arbeiten im öffentlichen Raum. Mit der Serie „Kinder der Straße“ bewarb sich Hennig 1932 am Bauhaus in Dessau, mit der Absicht, „Reklamemann“ zu werden.
Seit Ende der 1970er-Jahre werden Hennigs Fotografien als Zeugnisse dieser Kunstepoche gewürdigt. Weithin bekannt waren 45 Motive, die der Künstler als sein fotografisches Werk betrachtet wissen wollte und in unterschiedlichen Mappenwerken zusammengestellt hatte. Im 2008 von den Kunstsammlungen übernommenen Nachlass des Künstlers haben sich jedoch rund 420 Fotografien – als Abzüge, Glasplattennegative oder Rollfilme – erhalten, die mit Fördermitteln der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erworben werden konnten. 2015 wurden sie in einem größeren Forschungs- und Ausstellungsprojekt zur Arbeiterfotografie ausgewertet und dokumentiert (in Kooperation mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. Dresden, der Deutschen Fotothek Dresden und den Zwickauer Kunstsammlungen).

Einige Fotografien Albert Hennigs ließen sich seiner Zeit als Student am Bauhaus in Dessau und dann in Berlin 1932/33 zuordnen. Hierzu gehören die Ansichten der Gebäude, wie die Glasfassade des Werkstattflügels oder Balkone des Prellerhauses. Studien von Textilien, die Arrangements von Zitronen, Puppenköpfen oder Zusammenstellungen verschiedener Gegenstände sind Übungsaufgaben aus dem Kurs des Fotografielehrers Walter Peterhans.
Neben Dokumenten aus Hennigs Bauhaus-Zeit, wie Vorlesungsmitschriften, Briefen oder dem Bauhaus-Zeugnis, sind weitere, über 30 noch nie gezeigte Vergrößerungen zu sehen, die von den in der Zwickauer Sammlung befindlichen Negativen aus den Jahren 1928 bis 1933 angefertigt wurden.

Die Ausstellung wird am Freitag, 25. Januar 2019 um 18 Uhr eröffnet.

KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU
Max-Pechstein-Museum
Lessingstraße 1, 08058 Zwickau
Tel.: 0375 834510
E-Mail: kunstsammlungen@zwickau.de
Internet: www.kunstsammlungen-zwickau.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, Feiertage 13 bis 18 Uhr

Eintritt
• Erwachsene: 5 Euro
• Ermäßigt: 3 Euro (Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises)
• Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber
• Mittwoch im Monat Eintritt frei

Quelle. Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

„Abstrakter Surrealismus“ in der Galerie am Domhof

„Abstrakter Surrealismus“ in der Galerie am Domhof

„ABSTRAKTER SURREALISMUS“ IN DER GALERIE AM DOMHOF„Abstrakter Surrealismus“ lautet der Titel der Sonderausstellung in der Galerie am Domhof mit Werken von Andreas Thieme. Diese ist von 23. September bis 2. Dezember zu sehen. Zeitgleich findet die Kabinettausstellung „Tanz auf dem Vulkan“ mit Werken Erika Harborts statt.Zufällig im Alter von 13 Jahren begegnete Andreas Thieme Bildern von Vincent van Gogh. Es gab einen „Blitz im Kopf“. Seitdem war er von der Malerei besessen. Folgerichtig begann er nach einigen Widerständen 1978 das Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Von 1985 bis 1988 war er Meisterschüler von Prof. Gerhard Kettner. In dieser Zeit entstanden Arbeiten, die sich heute in der Nationalgalerie Berlin, der Galerie Neue Meister in Dresden, der Ermitage Sankt Petersburg u. a. befinden.Zwei wesentliche Maler des 20. Jahrhunderts prägten Andreas Thieme besonders. Giorgio Morandi mit seiner kontemplativen kompositorisch ausgewogenen Kunst und Chaim Soutin mit der ihm eigenen expressiven Farbkraft und Dynamik seiner Bilderwelt. Von diesen gegensätzlichen Tendenzen (kontemplativ – expressiv) inspiriert, fand Andreas Thieme seine ureigene Synthese, die Neues hervorbrachte: seine biomorph wirkenden Bild-Unikate, jedes ein farbgewordenes Substrat seiner Formenwelten, seines Lebensgefühls im Jetzt des 21. Jahrhunderts.Andreas Thieme beherrscht die Kunst, sein Weltbild mit den ihm eigenen Mitteln (Farbe, Form, Rhythmen, u. a.) in eine abstrakt-surreale Bilderwelt zu verschieben und so sichtbar zu machen und begreift es als emotionale Forschungsarbeit. Mit seinen originären Bildfindungen schafft er eine Art „abstrakten Surrealismus“. Jedes Bild ist ein Universum für sich, genauso reichhaltig, magisch, vereinnahmend und führt jeden, der Bilder lesen kann, zu einem „objektivierten Selbstgenuss“ (W. Worringer).Im sogenannten Kabinett der Galerie wird die Ausstellung „Tanz auf dem Vulkan“ mit Werken von Erika Harbort gezeigt. Bekannt wurde sie durch ihre Arbeiten als Bildhauerin. Dazu zählt zum Beispiel das im Jahr 2011 von ihr geschaffene „Freiheits- und Einheitsdenkmal“ in Zwickau. Doch mittlerweile nehmen Grafik und Malerei immer mehr Platz im Schaffen der seit 1999 in Glauchau tätigen Künstlerin ein. Mit Tusche, Kohle und Acrylfarbe entstehen von südlichen Gefilden inspirierte Landschaften, in die Erika Harbort ihre dynamisch bewegten, spannungsvoll tänzerischen Figuren integriert. Die Kabinettausstellung in der „Galerie am Domhof“ zeigt ausgewählte Werke aus diesem Wirkungsbereich.Zu den Ausstellungen sind museumspädagogische Begleitprogramme buchbar. Nähere Informationen, Terminvorschläge und Preise auf Anfrage.VernissageDie Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, dem 23. September um 11 Uhr in der Galerie am Domhof.MedienterminEine Medienrunde vor der Ausstellungseröffnung findet bereits am Dienstag, dem 18. September um 14.30 Uhr in der Galerie am Domhof statt.ÖffnungszeitenDienstag bis Sonntag, Feiertag 13 bis 18 UhrSchließtage: Karfreitag, Heiligabend, Silvester, NeujahrEintritt• Erwachsene: 3 Euro• Ermäßigt: 2 Euro (Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises)• Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber• Mittwoch im Monat Eintritt freiKontaktGalerie am Domhof ZwickauDomhof 2, 08056 ZwickauTelefon 0375 834567E-Mail: galerie@zwickau.deInternet: www.galerie-zwickau.deQuelle: Presse- und OberbürgermeisterbüroStadtverwaltung Zwickau

Mit dem Bauhaus beginnt das Ausstellungsjahr 2019 in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU

Vergnüglicher „Abend mit Gert Fröbe“

Vergnüglicher „Abend mit Gert Fröbe“Kostenlose Eintrittskarten gibt’s ab 23. JuliAm 5. September jährt sich zum 30. Mal der Todestag eines großen Zwickauers: Gert Fröbe. Ihm zu Ehren findet am Vorabend seines Todestages, am Dienstag, dem 4. September, um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr), im Alten Gasometer in der Kleinen Biergasse 3 ein unterhaltsam-vergnüglicher „Abend mit Gert Fröbe“ statt. Veranstalter sind das Kulturamt und das Stadtarchiv der Stadt Zwickau sowie der Alter Gasometer e. V.Schurke, Komödiant oder Charakterdarsteller man kennt den Schauspieler Gert Fröbe aus seinen großen Filmen. Doch wie war er außerhalb des Rampenlichts? Dieser Frage gehen seine Tochter Beate Fröbe, sein Neffe Eckehart Baumann sowie der Journalist und Autor Gregor von Mannstorff in einer Gesprächsrunde nach und stellen uns den ganz privaten Gert Fröbe hinter der Maske vor. Moderiert wird diese unterhaltsame Plauderei von Dr. Michael Löffler, der als gebürtiger Planitzer eine ganz eigene Affinität zu der Familie um Gert Fröbe hat. Im Anschluss daran, gegen 20 Uhr, zeigt das Kino „Casablanca“ das Vortragsprogramm „Morgenstern am Abend“ von 1973, in einem Mitschnitt des ORF. Gert Fröbe pickt sich aus den vielen Gedichten von Christian Morgenstern einige wie „Das Huhn“, „Windgeräusche“ oder die legendäre „Schnecke“ heraus und rezitiert und pantomiert diese auf seine ganz unnachahmliche komödiantische Art ein echter Augen- und Ohrenschmaus!Begleitet wird die Veranstaltung von einer Plakatausstellung, die das Universitätsklinikum Dresden in Kooperation mit dem Planungsbüro Krämer & Partner der Stadt Zwickau zur Verfügung stellt. Diese Ausstellung wird unter dem Titel „Jedermanns Lieblingsschurke“ vom 3. bis 16. September in den Räumen der Stadtbibliothek im Kornhaus, Katharinenstraße 44 A, in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort zu sehen sein.Der unterhaltsame Abend findet im Rahmen der 900-Jahrfeier der Stadt Zwickau statt. Der Eintritt ist frei! Da die Plätze begrenzt sind, werden ab dem 23. Juli im Bürgerservice im Rathaus, Hauptmarkt 1 sowie in der Tourist Information, Hauptstraße 6, die kostenfreien und limitierten Eintrittskarten ausgegeben. Der Zutritt zur Veranstaltung ist also nur in Verbindung mit einer Eintrittskarte möglich.Quelle: Presse- und OberbürgermeisterbüroStadtverwaltung ZwickauHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

Vergnüglicher „Abend mit Gert Fröbe“ 1
August Horch Klassik am 22. Juli

August Horch Klassik am 22. Juli

  August Horch Klassik am 22. Juli

  • Public-Oldtimer-Viewing entlang der Strecke
  • Anlässlich „150 Jahre August Horch“ mit Prolog am Vortag
  • 170 Autos und Motorräder zu bewundern

Bei den Veranstaltern, dem MC Zwickau und dem August Horch Museum laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nächsten Sonntag, den 22. Juli, startet zum achten Mal die August Horch Klassik zu ihrer Tagesausfahrt, diesmal nördlich entlang der Ländergrenze Sachsen/Thüringen. Aufgrund der enormen Resonanz wurde das Starterfeld auf 140 Pkw und 30 Motorräder erweitert. Die Nennbestätigungen wurden aktuell verschickt. Eine Besonderheit der diesjährigen Klassik ist die stattliche Anzahl von 74 Vorkriegsfahrzeugen.Wer für den Sonntag noch eine Attraktion sucht, kann sich entlang der 135 km langen Strecke zu einem „Public Viewing“ der besonderen Art positionieren und die Kleinode aus vergangener Zeit dort bewundern, wo sie einst zuhause waren: auf den Straßen. Neben dem Start um 9:01 Uhr am August Horch Museum in Zwickau werden die historischen Automobile an folgenden Durchfahrtskontrollstellen zu sehen sein:Kontrollstelle Schloss Waldenburg ab 09:30 UhrHier werden die Fahrzeuge von den drei Musketieren willkommen geheißen.Kontrollstelle Töpferbrunnen Kohren-Sahlis ab 10:30 UhrHier wartet der ortsansässige Oldtimerverein auf die Ankömmlinge.Mittagessen auf Schloss Priesnitz ab 11:30 UhrWährend der ca. 90minütigen Mittagspause mischt sich August Horch unter dieFahrer sowie Knechte und Mägde des Schlosses.Kontrollstelle Markt Altenburg ab 13:30 UhrStilecht begrüßen hier Grenadiere der Gräflich Schönburgischen SchlosscompagnieStarter und Zuschauer.Kontrollstelle Renaissanceschloss Ponitz ab 14:00UhrWer die Fahrer und Gäste auf dem Schloss in historischen Gewändern begrüßt bleibtÜberraschung.Ziel August Horch Museum ab 15:00 UhrAngelehnt an den Radsport wird es auch bei dieser gemütlichen Ausfahrt am Samstag vorher in diesem Jahr einen Prolog geben. Diese Auftaktfahrt führt – 17 Uhr am August Horch Museum startend – zunächst zum Rathaus Reinsdorf (~ 17:15 Uhr), dann zum Markt Hartenstein (~ 17:30 Uhr), um gegen 18 Uhr am Historischen Wasserwerk in Wiesenburg anzukommen. Den Rückweg nach Zwickau treten die Gefährte selbständig an.Die genauen Streckenverläufe entnehmen Sie bitte den angefügten Karten.Strecke SamstagStrecke GesamtQuelle: August Horch Museum Zwickau GmbHHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

August Horch Klassik am 22. Juli 3