WEC


Rennen GTE, FIA World Endurance Championship WEC, 4. Lauf, Sakhir/Bahrain  Porsche-Kundenteam Project 1 feiert ersten Saisonsieg

Rennen GTE, FIA World Endurance Championship WEC, 4. Lauf, Sakhir/Bahrain Porsche-Kundenteam Project 1 feiert ersten Saisonsieg

Stuttgart. Porsche hat das Jahr 2019 mit einem weiteren Erfolg in der FIA World Endurance Championship abgeschlossen. Der Amerikaner Ben Keating sowie die beiden Niederländer Larry ten Voorde und Jeroen Bleekemolen gewannen im Porsche 911 RSR (Startnummer 57) die GTE-Am-Klasse im Achtstundenrennen in Sakhir (Bahrain). Die Crew des Teams Project 1, die im Qualifying bereits die Pole-Position geholt hatte, setzte sich mit dem ersten Saisonsieg an die Spitze der Gesamtwertung. Das im Motorsportjahr 2019 äußerst erfolgreiche Porsche GT Team (GTE-Pro) hatte im Verlauf des Achtstundenrennens hingegen großes Pech.

In der ersten Rennhälfte hatte der neue Porsche 911 RSR phasenweise in Führung gelegen, doch dann warfen technische Probleme beide Fahrzeuge des Werksteams weit zurück. An der Startnummer 92 der Weltmeister Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) brach ein Stoßdämpfer, am Schwesterauto mit Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich) hatte sich eine Radmutter gelöst und einen Reifenschaden verursacht. Beide rund 515 PS starken Autos verloren durch die fälligen Reparaturen rund zwei Runden auf die Spitzengruppe. Der Rückstand war in den folgenden vier Stunden trotz perfekter Teamarbeit und starker fahrerischer Leistungen nicht mehr aufzuholen. Porsche geht als Zweitplatzierter in der Herstellermeisterschaft in die zweite Saisonhälfte.

In der GTE-Am-Klasse boten die drei Kundenteams mit ihren rund 510 PS starken Porsche 911 RSR des Jahrgangs 2017 eine überzeugende Vorstellung. Neben den Rennsiegern Keating, Bleekemolen und ten Voorde lag auch das Auto von Gulf Racing (Nummer 86) phasenweise in Führung. Das britische Fahrertrio Michael Wainwright, Ben Barker und Andrew Watson beendete den letzten Lauf des Jahres nach einer Durchfahrtsstrafe auf Rang drei. Der 911 RSR mit der Nummer 77, den sich Werksfahrer Matt Campbell (Australien) mit Dempsey-Proton Racing Teambesitzer Christian Ried (Schöneburg) und dem Italiener Riccardo Pera teilte, fuhr auf Platz sechs. Das Schwesterauto mit der Startnummer 88 schied durch einen Unfall aus. Die Startnummer 56 vom Team Project 1 kam nach einer langen Reparaturpause auf der neunten Position ins Ziel.

Die Saison 2019/2020 der FIA WEC wird am 22. Februar 2020 in Austin (USA) fortgesetzt.

Stimmen zum Rennen
Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter Werksmotorsport): „Ich freue mich sehr für unser Kundenteam Project 1, das den ersten Saisonsieg eingefahren und die Führung in der Meisterschaft übernommen hat. Für Ben, Jeroen und Larry – also unsere Neuzugänge in der WEC-Familie von Porsche – ist es ein verdienter und großartiger Erfolg. In der GTE-Pro-Klasse hatten wir mit unserem Werksteam viel Pech. Nach den Plätzen fünf und sechs sind wir immer noch gut positioniert in der Meisterschaft. Wir werden im kommenden Jahr beim nächsten Saisonrennen in Austin zurückschlagen.”

Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Das war eine große Enttäuschung. Im längsten und wichtigsten Rennen der ersten Saisonhälfte haben wir nur die Plätze fünf und sechs erreicht. Weil für diesen Lauf besonders viele Punkte vergeben wurden, schmerzt es gleich doppelt. An beiden Autos hatten wir kleine Defekte, die wir noch genau analysieren werden. So hatten wir uns den letzten Einsatz des Jahres nicht vorgestellt.“

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Das Ergebnis muss man so hinnehmen. Wir alle haben unser Bestes gegeben, aber uns teilweise auch manchmal selbst im Weg gestanden. Wir lernen daraus und werden stärker zurückkommen. Wichtig ist, dass wir unsere Autos ins Ziel gebracht und somit wenigstens einige wichtige Zähler mitgenommen haben.”

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Kein schönes Geschenk so kurz vor Weihnachten. Unser Auto war wie immer schnell und konstant, aber diesmal hatten wir auf technischer Seite Pech. Wir werden die Ursachen bereits beim Test am Sonntag genauer untersuchen. Ich finde es klasse, wie unsere Mannschaft trotz des Rückschlags nie aufgesteckt und immer alles gegeben hat. Wir hätten mehr verdient gehabt, aber so läuft es manchmal im Motorsport. Rückschläge gehören manchmal dazu.”

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Das Rennen lief anfangs gut für uns. Es war schwierig, auf diesem Streckenlayout eine Überholchance zu finden. Irgendwann hat es aber geklappt und ich lag in Führung. In der Folge konnte ich einen komfortablen Vorsprung herausfahren – und dann kam das Pech. Der Dämpfer hinten links ging kaputt. Wir haben sehr viel Zeit in der Garage verloren und konnten dies nicht mehr aufholen. In der Fahrerwertung haben wir viel an Boden verloren.”

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Unser Auto war stark, das Team hat perfekt gearbeitet und wir Fahrer haben unseren Job gemacht. Es wäre auch in 
Bahrain ein Topresultat möglich gewesen. Leider hat uns diesmal die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht. So etwas kann immer mal passieren, wenngleich es uns in diesem Rennen, in dem so viele Punkte vergeben wurden, natürlich besonders schmerzt.”

Ben Keating (Porsche 911 RSR #57): „Was für ein fantastisches Rennen! Wenn man von der Pole startet, ist alles viel einfacher. Ich konnte sofort nach dem Start an der Spitze ein Polster herausfahren. Ich war richtig gut drauf. So gut, dass mich das Team gleich für drei Stints am Stück im Auto gelassen hat. Das hatte den Vorteil, dass wir uns am Ende einen weiteren Fahrerwechsel sparen konnten. Meine Teamkollegen sind extrem stark gefahren, die Mannschaft hat perfekte Arbeit abgeliefert. Es ist mein erster Sieg in der WEC – und der wird nun ordentlich gefeiert.“

Ergebnis Rennen
Klasse GTE-Pro
1. Thiim/Sörensen (DK/DK), Aston Martin Vantage, 235 Runden
2. Molina/Rigon (E/I), Ferrari 488 GTE, 235 Runden
3. Martin/Lynn (B/GB), Aston Martin Vantage, 235 Runden
5. Lietz/Bruni (A/I), Porsche 911 RSR, 233 Runden
6. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 233 Runden

Klasse GTE-Am
1. Keating/ten Voorde/Bleekemolen (USA/NL/NL), Porsche 911 RSR, 233 Runden
2. Turner/Dalla Lana/Gunn (GB/CDN/GB), Aston Martin Vantage, 233 Runden
3. Wainwright/Barker/Watson (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, 233 Runden
6. Campbell/Ried/Pera (AUS/D/I), Porsche 911 RSR, 231 Runden
9. Perfetti/Heinemeier Hansson/Cairoli (N/DK/I), Porsche 911 RSR, 214 Runden
11. Preining/Al Qubaisi/de Leener (A/UAE/B), Porsche 911 RSR, 109 Runden

Alle Ergebnisse: https://fiawec.alkamelsystems.com

Quelle: Porsche Motorsport

 

Qualifying GTE, World Endurance Championship WEC, 4. Lauf, Sakhir/Bahrain  Porsche mit Doppel-Pole beim letzten Rennen des Jahres

Qualifying GTE, World Endurance Championship WEC, 4. Lauf, Sakhir/Bahrain Porsche mit Doppel-Pole beim letzten Rennen des Jahres

Stuttgart. Porsche hat im Qualifying zum vierten Saisonlauf der FIA World Endurance Championship in Sakhir (Bahrain) ein optimales Ergebnis eingefahren. Gianmaria Bruni (Italien) und Richard Lietz (Österreich) erreichten im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 die Pole-Position. Die amtierenden Weltmeister Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) fuhren im rund 515 PS starken Schwesterauto mit der Nummer 92 auf Platz zwei. In der GTE-Am-Kategorie wird der Porsche 911 RSR des Teams Project 1 (Startnummer 57) vom besten Startplatz in das Achtstundenrennen auf dem Bahrain International Circuit gehen.

Die Zeitenjagd während des Sonnenuntergangs nahe der Hauptstadt Manama war von Strategie, Teamarbeit und fahrerischer Leistung geprägt. Das Porsche GT Team schickte Christensen kurz nach der Freigabe des Zeittrainings auf die Strecke, Werksfahrerkollege Bruni wartete im Schwesterauto zunächst ab. Als der Italiener rund drei Minuten nach dem Aufleuchten der grünen Lichter ins Geschehen eingriff, fand er eine optimale Lücke im ansonsten dichten Verkehr auf der Strecke. In 1:55.342 Minuten fuhr Bruni die schnellste Qualifyingrunde aller GTE-Fahrzeuge. Starke Rundenzeiten von Christensen und Estre im Porsche 911 RSR, der auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS* basiert, ermöglichten die erste Doppel-Pole der Saison. Die Startnummer 92 hatte am Ende des Qualifyings nur 0,060 Sekunden Rückstand auf das Fahrzeug der Markenkollegen.

In der GTE-Am-Kategorie verschaffte sich das Team Project 1 mit dem Porsche 911 RSR des Jahrgangs 2017 eine perfekte Ausgangsposition für das Rennen. In der Startnummer 57 fuhren der Niederländer Larry ten Voorde und der Amerikaner Ben Keating die schnellste Durchschnittszeit. Im vierten Lauf des Jahres wechselt sich das Duo mit Jeroen Bleekemolen (Niederlande) ab. Porsche Young Professional Thomas Preining (Österreich) wird im Porsche 911 RSR des Teams Dempsey-Proton Racing (Nummer 88) gemeinsam mit seinen Teamkollegen Khaled Al Qubaisi (Vereinigt Arabische Emirate) und Adrien de Leener (Belgien) von Rang zwei starten.

Stimmen zum Qualifying
Fritz Enzinger (Leiter Motorsport): „Unser Ziel ist es, dieses phänomenale Jahr für Porsche Motorsport mit einem weiteren Glanzlicht in Bahrain abzuschließen. Mit dem Erreichen der ersten beiden Startplätze haben wir uns eine perfekte Ausgangsposition für das Rennen verschafft. Der Lauf über acht Stunden wird noch einmal hart. Wir sind sicher, dass wir auch über die lange Distanz auf dieser schwierigen Strecke stark sein werden. Das gesamte Team hätte sich zu Ende dieses traumhaften Jahres ein weiteres Topergebnis mehr als verdient.“

Alexander Stehlig (Einsatzleiter FIA WEC): „Ich bin maximal zufrieden. Die Reise, die bereits 2018 mit dem Start in unsere Weltmeistersaison begonnen hat, geht genauso gut weiter. Es ist einfach fantastisch. Das gesamte Team arbeitet derart konzentriert und akribisch. Bei jedem Einsatz finden wir weitere kleine Stellschrauben, um noch besser zu werden. Das Ergebnis ist nun unsere erste Doppel-Pole mit dem neuen Porsche 911 RSR. Ich freue mich nun sehr auf das Rennen.“

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Ich habe mich sofort pudelwohl im Auto gefühlt, obwohl wir bis zum Qualifying immer nur an der Rennabstimmung gearbeitet hatten. Das Team hat ein perfektes Setup für die Zeitenjagd erarbeitet. Wenn es darum geht, aus dem Stand eine richtig schnelle Rundenzeit zu fahren, dann ist maximales Vertrauen in Fahrzeug und Mannschaft ein ganz entscheidender Faktor. Es hat alles optimal gepasst – unser Team ist einfach spitze.”

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Gimmi hatte mit seiner extrem schnellen Rundenzeit zu Beginn klargestellt, dass die Pole in Reichweite ist. Wir haben uns daher entschieden, für meinen Versuch einen frischen Reifensatz aufzuziehen und alles für Platz eins zu geben. Es hat geklappt, wir haben den Extrapunkt für die Pole geholt. Porsche startet in beiden Kategorien von ganz vorn. Wir hoffen, dass es am Ende des Rennens genauso gut aussehen wird.”

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Es war ganz knapp. Auch wir hätten heute auf die Pole fahren können. Allerdings sind Michael und mir jeweils ganz kleine Fehler unterlaufen. Gimmi und Richie im Schwesterauto sind optimal am Limit gefahren. Das hat am Ende diesen ganz kleinen Unterschied ausgemacht. Aber Platz zwei ist sehr gut. Es kann nichts Besseres geben als eine Doppel-Pole für den Porsche 911 RSR.”

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Das Gesamtergebnis ist für Porsche einfach traumhaft. Wenn man auf der entscheidenden Runde ganz kleine Schnitzer einbaut, dann darf man nicht erwarten, auf der Pole zu stehen. Vor diesem Hintergrund können wir mit Platz zwei sehr gut leben. Das Rennen am Sonntag wird lang und anstrengend. Ich erwarte einen spannenden Lauf über acht Stunden.”

Ben Keating (Porsche 911 RSR #57): „Noch nie zuvor bin ich den Porsche 911 RSR mit ganz frischen Reifen und wenig Benzin an Bord gefahren. Es war ein Erlebnis der besonderen Art. Ich musste quasi die Strecke ganz neu kennenlernen – ein großer Spaß. Ich war absolut am Limit, auch Larry war bärenstark. An der Spitze war es extrem eng mit drei Autos in nicht einmal einer Zehntelsekunde. Aber wenn man die Wahl hat, ob man als Erster oder Dritter starten will, dann gibt es nur Platz eins. Ist doch gar keine Frage.“

Ergebnis Qualifying
Klasse GTE-Pro
1. Lietz/Bruni (A/I), Porsche 911 RSR, 1:55.485 Minuten
2. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 1:55.545 Minuten
3. Calado/Pier Guidi (GB/I), Ferrari 488 GTE, 1:56.087 Minuten

Klasse GTE-Am
1. Keating/t. Voorde/Bleekemolen (USA/NL/NL), Porsche 911 RSR, 1:57.602 Minuten
2. Preining/Al Qubaisi/de Leener (A/UAE/B), Porsche 911 RSR, 1:57.661 Minuten
3. Perrodo/Collard/Nielsen (F/F/DK), Ferrari 488 GTE, 1:57.690 Minuten
4. Perfetti/Heinemeier Hansson/Cairoli (N/DK/I), Porsche 911 RSR, 1:57.863 Minuten
5. Wainwright/Barker/Watson (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, 1:57.977 Minuten
10. Campbell/Ried/Pera (AUS/D/I), Porsche 911 RSR, 1:59.959 Minuten

Alle Ergebnisse: https://fiawec.alkamelsystems.com
Quelle: Porsche Motorsport

 

Vortest, World Endurance Championship WEC, 2. Lauf in Le Mans/Frankreich  Porsche-Teams gehen bestens vorbereitet in das härteste Autorennen der Welt

Vortest, World Endurance Championship WEC, 2. Lauf in Le Mans/Frankreich Porsche-Teams gehen bestens vorbereitet in das härteste Autorennen der Welt

<p style=”text-align: justify;”>Stuttgart. Am 16. Juni startet die 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans. Mit dem offiziellen Vortest zum härtesten Autorennen der Welt begann am Wochenende die heiße Phase des Langstreckenklassikers. In Le Mans kämpfen 180 Piloten mit 60 Fahrzeugen um den Sieg. Porsche schickt in der Kategorie GTE-Pro beim größten GT-Werkseinsatz der Unternehmensgeschichte vier rund 510 PS starke Porsche 911 RSR auf den 13,626 Kilometer langen Circuit des 24 Heures. Vier Kundenteams setzen zusätzlich sechs weitere 911 RSR in der Kategorie GTE-Am ein. Beim Vortest sahen die Fans erstmals die beiden Werksautos mit den Startnummern 91 und 92 in traditionellen Le-Mans-Dekors aus den 1970er- und 1980er-Jahren auf der Strecke. Porsche ist mit 19 Gesamterfolgen und 105 Klassensiegen Rekordhalter in Le Mans.

Bei leichter Bewölkung und knapp 28 Grad Celsius nutzten alle zwölf Porsche- Werksfahrer den Vortest für die Optimierung verschiedener Setup-Varianten. Patrick Pilet (Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und der Neuseeländer Earl Bamber spulten im 911 RSR mit der Startnummer 93 insgesamt 912,942 Kilometer ab. Sie waren die Schnellsten des Vortests. Richard Lietz (Österreich), Gianmaria Bruni (Italien) und der Franzose Frédéric Makowiecki absolvierten im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 1035,576 Kilometer und fuhren dabei die zweitbeste Zeit in der Kategorie GTE-Pro. Im Schwesterauto mit der Startnummer 92 wechselten sich Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen aus Dänemark und Laurens Vanthoor (Belgien) ab. Sie legten in den zwei auf je vier Stunden angesetzten Testsessions 940,194 Kilometer zurück und markierten die siebtbeste Rundenzeit. Auf 65 Runden und 885,69 Kilometer kamen Timo Bernhard aus Bruchmühlbach-Miesau, Romain Dumas (Frankreich) und der Bingener Sven Müller. Sie pilotierten den Rennwagen aus Weissach mit der Startnummer 94 abwechselnd und landeten auf Platz 14 der Bestzeiten.

Die Kundenteams Dempsey Proton Racing, Proton Competition, Project 1, Gulf Racing und Ebimotors setzen sechs weitere Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am ein. Auch sie legten beim Vortest den Fokus auf Abstimmung und Reifen. Das Fahrertrio mit Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich), Christian Ried aus Schöneburg und Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien) von Dempsey Proton Racing markierte mit 3:55,970 Minuten die beste Zeit in der Kategorie GTE-Am.

Das Rennen beginnt am Samstag, 16. Juni 2018, um 15 Uhr Ortszeit. Der zweite Saisonlauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ist live und kostenfrei auf Eurosport 1 zu sehen. Auch das freie Training und die Qualifying-Sessions zeigt der Sender. Sport1 fasst die Highlights des Langstreckenrennens in einer einstündigen Sendung am Montag, 18.6., ab 23 Uhr zusammen. Zudem begleitet der Sportsender die Veranstaltung mit Online-Clips auf www.sport1.de.

Stimmen zum TestDr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge: „Es war für uns ein sehr positiver Testtag. Sowohl in der GTE-Pro, als auch in der GTE-Am ist der Porsche 911 RSR die Bestzeit gefahren. Insgesamt absolvierten alle zehn RSR zusammen 613 Runden. Besonders erfreulich ist, dass es in der Am-Kategorie keine größeren Zwischenfälle gab. Das zeigt, alle Teams kommen mit dem Fahrzeug gut klar, und das ist eine sehr wichtige Vorbereitung auf Le Mans. In der Pro-Kategorie konnte man im Test sehen, dass das Feld sehr eng beieinander ist und bereits deutlich schneller gefahren wurde, als im vergangenen Jahr. Für die beiden GT-Teams lief beim Vortest alles planmäßig.“

Pascal Zurlinden, Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport: „Der Vortest war ein gutes Training für das Rennwochenende von Le Mans. Wir haben die Testsessions intensiv genutzt, um weiter an den Abstimmungen zu arbeiten und uns an Reifen und Strecke zu gewöhnen. Es lief alles nach Plan, wir hatten keinerlei technische Probleme. Wir haben nicht taktiert, sondern sind mit der vollen Leistung angetreten. Es ist nicht unsere Philosophie, etwas zu verstecken. Außerdem kann man dann nichts lernen.“

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Es war ein tolles Gefühl, unser wunderschönes Auto mit der Sonderlackierung in Le Mans zum ersten Mal auf der Strecke zu präsentieren. Das macht einen sehr stolz. Während des Tests haben wir unser Programm akribisch abgearbeitet und sind sehr zufrieden. Jetzt gehen wir optimistisch in das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.“

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Die Strecke in Le Mans hat sich gegenüber dem Vorjahr stark verbessert. Sie bietet jetzt deutlich mehr Grip und es ist weniger Schmutz auf dem Kurs. Wir konnten unser Programm abspulen und haben unseren Rhythmus gefunden. Der 911 RSR lief ausgesprochen gut. Das Retro-Design hat mich förmlich überwältigt. Ich bewundere die ganzen Mitarbeiter, die den Mut und die Power hatten, das durchzuziehen. Als Fahrer steigst du besonders gerne in ein attraktives Fahrzeug. Aber am Ende muss es natürlich auch schnell sein. Und das ist es.“

Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #91): „Es ist gut wieder hier zu sein, besonders als Franzose. Le Mans ist für fast jeden Rennfahrer ein absolutes Highlight. Die Balance unseres RSR war sehr gut. Der Vortest ist eine gute Möglichkeit zu sehen, wo man steht und an welchen Stellschrauben man noch drehen muss. Unser Plan ist es wie immer, eine echte Performance zu testen und nicht zu taktieren.“

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Die Arbeit während des Tests war sehr intensiv. Wir konnten viele Daten und Erkenntnisse sammeln. Ich hatte leider in meinen Stints häufig viel Verkehr oder Gelbphasen, so dass ich nicht ganz so pushen konnte, wie ich es erhofft hatte. Unser Porsche 911 RSR war gut und sorgte natürlich auch durch sein Design für große Aufmerksamkeit. Es ist ein klasse Gefühl, wenn man viel Zuspruch von den Fans, aber besonders auch von den anderen Fahrern erhält.“

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Der Test verlief sehr positiv. Das Auto funktionierte genauso, wie wir es eingeschätzt und erwartet haben. Wir sind gut vorbereitet auf das Rennen in 14 Tagen. Ich bin stolz, in einem RSR mit dem Retrodesign zu fahren. Mir gefällt das sehr gut. Und ich hoffe, wir machen das Team beim 24-Stunden-Rennen auch stolz.“

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #92): „Ich mag es persönlich gerne, Dinge anders zu machen, als andere. Deshalb finde ich das neue Design extrem cool. Der Test verlief gut. Wir konnten viele wertvolle Daten sammeln.“

Patrick Pilet (Porsche 911 RSR #93): „Zu Anfang des Tests war die Strecke noch sehr rutschig, so dass wir etwas aufpassen mussten. Aber im Verlauf des Tages war es sehr gut. Wir konnten mit der vollen Leistung testen. Die Balance des Autos war wirklich gut. So konnte ich ganz zum Schluss noch die schnellste Rundenzeit erzielen.“

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #93): „Wir starten in der Kategorie GTE-Pro in diesem Jahr mit vier Porsche 911 RSR. Da laufen bei einem Test sehr viele Daten und Erkenntnisse auf. Unsere Aufgabe als Team ist es, diese zu bündeln und das Optimum daraus zu erzielen. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Ich freue mich auf das Rennen in zwei Wochen.“

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #93): „Der Test war für uns als Team, also nicht nur für uns Fahrer, sondern auch für die Mechaniker und Ingenieure sehr gut, um in die Abläufe eines solchen speziellen Rennens zu kommen. Wir arbeiteten zudem am Setup und testeten die Reifen.“

Timo Bernhard (Porsche 911 RSR #94): „Besonders in der Vormittagssession wurden wir durch viele Slowzones und rote Flaggen immer wieder aus dem Rhythmus gebracht. Besonders freue ich mich, mir mit Sven Müller und meinem alten Freund Romain Dumas einen 911 RSR zu teilen.“

Romain Dumas (Porsche 911 RSR #94): „Ich bin direkt von der Blancpain GT Series in Le Castellet nach Le Mans gereist. Wir konnten mit dem 911 RSR viele Kilometer auf der Strecke fahren und so Selbstvertrauen sammeln. Die Bedingungen für den Test waren gut. Das 24-Stunden-Rennen wird ein enger Wettkampf, die verschiedenen Teams liegen nicht weit auseinander.“

Sven Müller (Porsche 911 RSR #94): „Ich bin heute meine ersten Runden im neuen Porsche 911 RSR in Le Mans gefahren. Die Strecke ist wirklich beeindruckend: Eine faszinierende Mischung aus langen Geraden und super-schnellen Passagen wie den Porsche-Kurven. Mit Timo Bernhard und Romain Dumas habe ich zwei sehr erfahrene Teamkollegen, die in Le Mans bereits Gesamtsieger wurden. Ihre Ratschläge helfen mir sehr, mich auf das Rennen ideal vorbereiten zu können.“

Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #56): „Der Test war für uns sehr schwierig. Wir haben keinen richtigen Rhythmus finden können. Immer wieder kam es zu Unterbrechungen. Im Rennen sollte es hoffentlich etwas runder laufen.“

Julien Andlauer (Porsche 911 RSR #77): „Ich bin total begeistert. Das Auto fuhr sich sehr gut mit einer tollen Balance. Es gibt immer noch Dinge, zu verbessern, aber mit der schnellsten Runde in der Am-Kategorie bin ich natürlich mehr als zufrieden.“

Christina Nielsen (Porsche 911 RSR #80): „Le Mans 2018 begann auf jeden Fall sehr abenteuerlich. Am Samstag fuhr ich noch in Detroit das Rennen der IMSA. Direkt im Anschluss habe ich einen Nachtflug nach Frankreich genommen, um pünktlich zum Vortest in das Auto steigen zu können. So gesehen war es die perfekte Vorbereitung auf die Nacht- und Morgenstints beim Rennen, wenn man mit wenig Schlaf wieder ins Auto geht.“

Ben Barker (Porsche 911 RSR #86): „Wir haben während des Vortests einiges am Setup getan und dadurch viele neue Daten sammeln können. Der RSR liegt gut, die Balance gibt uns Fahrern ein gutes Gefühl.“

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #88): „Le Mans ist einfach etwas ganz Besonderes. Davon habe ich als Kind immer geträumt, jetzt darf ich schon zum zweiten Mal hier antreten. Der 911 RSR hat das Testprogramm ohne Probleme absolviert. Wir haben uns intensiv um das Setup kümmern können.“

Patrick Long (Porsche 911 RSR #99): „Heute war es sehr wichtig, uns eine Routine für die Arbeitsabläufe in Le Mans zu erarbeiten. Aufgrund der Unterbrechungen in der ersten Session des Tages, nutzten wir den Nachmittag umso intensiver. Wir gehen gut vorbereitet in das große Rennen.“

Quelle: Porsche Motorsport

Helfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

Vortest, World Endurance Championship WEC, 2. Lauf in Le Mans/Frankreich Porsche-Teams gehen bestens vorbereitet in das härteste Autorennen der Welt 1
GT Vorschau – World Endurance Championship WEC, Prolog in Le Castellet/Frankreich

GT Vorschau – World Endurance Championship WEC, Prolog in Le Castellet/Frankreich

Generalprobe für Porsche: der Prolog zur WEC Super Season

Stuttgart. Mit dem zweitägigen Prolog auf dem Circuit Paul Ricard startet Porsche am 6. April in die neue Saison der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Auf dem 1970 eröffneten Parcours im Süden Frankreichs simuliert das Porsche GT Team mit zwei Porsche 911 RSR ein komplettes Rennwochenende, um optimal vorbereitet in die 15-monatige Super Season zu gehen. Porsche-Werksfahrer Gianmaria Bruni feiert sein Comeback in der weltweit bedeutendsten Rennserie für Sportwagen.

Der PrologErstmals in diesem Jahr treffen Teams und Fahrer im französischen Le Castellet nahe der Hafenstadt Marseille aufeinander. Auf dem 5,861 Kilometer langen Circuit Paul Ricard proben die Teams die Abläufe der WEC-Rennwochenenden. An dem erstmals ausgetragenen 30-Stunden-Dauertest, bei dem auch nachts gefahren wird, nimmt das Porsche GT Team allerdings nicht teil, da bereits vielfältige Erfahrungswerte mit dem Porsche 911 RSR aus 2017 vorliegen. Insgesamt testen 35 Autos beim Prolog.

Die Super SeasonDie 15-monatige Super Season bildet den Übergang hin zu einem neuen Format der FIA WEC. Je zweimal starten die Teilnehmer bei den 24 Stunden von Le Mans sowie auf der anspruchsvollen Strecke in Spa-Francorchamps. Dazu stehen Läufe in Silverstone, Fuji, Shanghai und Sebring an. Mit Porsche, Ferrari, Ford, BMW und Aston Martin kämpfen fünf Hersteller in der Klasse GTE-Pro um Siege und Punkte in der Fahrer- und Herstellerwertung. Ab 2019 beginnt die Saison dann jeweils nach den 24 Stunden von Le Mans und endet ein Jahr später mit dem Langstreckenklassiker an der Sarthe.

Die Porsche-FahrerDas Porsche GT Team tritt wie im Vorjahr mit zwei Porsche 911 RSR an. Den GT-Renner mit der Startnummer 91 teilt sich eine neue Fahrerpaarung: Richard Lietz (A), der Meisterschaftszweite der vergangenen Saison, wechselt sich mit Gianmaria Bruni (I) im Cockpit ab. Der gebürtige Römer geht als Porsche-Werksfahrer in seine erste WEC-Saison, kann aber bereits zwei Titel in der renommierten Serie vorweisen. Lietz konnte 2015 in der GTE-Pro-Kategorie die Meisterschaft für sich verbuchen. Mit der Startnummer 92 gehen unverändert Kévin Estre (F) und Michael Christensen (DK) an den Start. Bei dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans staret Porsche in diesem Jahr mit vier Werksautos.

Der Porsche 911 RSRNach seiner Premierensaison 2017 greift Porsche mit dem 911 RSR in der Super Season erneut nach den Weltmeistertiteln in der Fahrer- und Herstellerwertung der GTE-Kategorie. Je nach Restriktor leistet der wassergekühlte Sechszylinder-Boxermotor vor der Hinterachse des Sportwagens rund 510 PS. Mit Dempsey Proton Racing, Gulf Racing und Project 1 setzen drei Kundenteams insgesamt vier weitere Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am ein.

<p style=”text-align: justify;”>Stimmen vor dem PrologDr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge: “Die Super Season ist eine ganze besondere Herausforderung für unser GT-Team. Wir müssen die Spannung über 15 Monate halten und die Aufgabe meistern, zweimal in einer Saison in Le Mans zu fahren. Durch die Neuausrichtung unseres Motorsportengagements sind besonders viele Augen auf das Porsche GT Team gerichtet und wir sind uns dieser Verantwortung bewusst. Dazu kommen noch drei starke Kundenteams in die WEC, die erstmals mit einem neuen RSR antreten. Insgesamt haben wir nur den Prolog in Le Castellet und ein Rennen in Spa-Francorchamps und dann stehen wir bereits mit zehn 911 RSR in Le Mans. Das wird ein ganz besonderer Leckerbissen, und ich freue mich sehr darauf.”

Pascal Zurlinden, Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport: “Der Prolog ist die beste Vorbereitung für das erste Rennen in Spa-Francorchamps. Wir haben mit Gianmaria Bruni, der seine Rückkehr in die WEC feiert, eine Veränderung in der Besetzung unserer Fahrzeuge. Logischerweise wollen wir uns in Le Castellet die Bestätigung holen, dass wir für die Saison bereit sind. Wir werden ein komplettes Rennwochenende simulieren und die Abläufe einstudieren.”

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WECIn der seit 2012 ausgetragenen Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, die Wertung erfolgt getrennt. Das Porsche-Werksteam startet in der Klasse GTE-Pro, während die Kundenteams in der Kategorie GTE-Am um Siege fahren.

Der Rennkalender6 Stunden von Spa-Francorchamps: 3.-5. Mai 201824 Stunden von Le Mans: 13.-17. Juni 20186 Stunden von Silverstone: 17.-19. August 20186 Stunden von Fuji: 12.-14. Oktober 20186 Stunden von Shanghai: 16.-18. November 20181500 Meilen von Sebring: 14.-16. März 20196 Stunden von Spa-Francorchamps: 2.-4. Mai 201924 Stunden von Le Mans: 12.-16. Juni 2019

Quelle: Porsche Motorsport

Helfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

GT Vorschau - World Endurance Championship WEC, Prolog in Le Castellet/Frankreich 3
Le-Mans-Trophäe ist im Porsche Museum angekommen

Le-Mans-Trophäe ist im Porsche Museum angekommen

Stuttgart. Der Siegerpokal der 24 Stunden von Le Mans hat im Porsche Museum eine neue Heimat gefunden. Nach drei Gesamtsiegen in Folge beim härtesten Langstreckenrennen der Welt darf Porsche die Wandertrophäe für immer behalten. Die Le Mans-Sieger und Porsche 919 Hybrid-Werksfahrer Timo Bernhard (DE), Neel Jani (CH) und Nick Tandy (GB) sowie der Leiter LMP, Fritz Enzinger, haben die fast 50 Kilogramm schwere Statue heute offiziell an das Porsche Museum übergeben. Sie wurde entgegengenommen von Oliver Blume, dem Vorstandsvorsitzenden der Porsche AG, sowie dem Betriebsratsvorsitzenden und stellvertretendem Aufsichtsratsvorsitzenden Uwe Hück. Sie ist ab sofort dauerhaft in der Dauerausstellung zu besichtigen.

Das Porsche LMP Team hat in den vergangenen vier Jahren in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) Motorsportgeschichte geschrieben. Seit seinem Debüt bei den 6 Stunden von Silverstone im April 2014 konnte der innovative Porsche 919 Hybrid 17 der 34 WEC-Läufe, die er bestritten hat, für sich entscheiden. Dabei errang der über 900 PS starke Klasse-1-Prototyp sieben Doppelsiege, startete 20 Mal von der Poleposition des Trainingsschnellsten und fuhr 13 Mal die schnellste Rennrunde.Noch wichtiger aber: 2015, 2016 und 2017 gewann Porsche mit dem von zwei Hybridsystemen beflügelten Technologieträger jeweils beide Weltmeistertitel und stets auch den Saisonhöhepunkt, die berühmten 24 Stunden von Le Mans. 2015 gelang Formel 1-Pilot Nico Hülkenberg (DE) bei dem Langstreckenklassiker ein Einstand nach Maß. Gemeinsam mit Earl Bamber (NZ) und Nick Tandy (GB) steuerte er den 919 Hybrid nach einer starken Vorstellung in der Nacht als Erster über die Ziellinie des „Circuit des 24 Heures“. Ein Jahr später übten Romain Dumas (FR), Neel Jani und Marc Lieb (DE) mit einer spannenden Verfolgungsfahrt so lange Druck auf den führenden Konkurrenten aus, bis dessen Fahrzeug Minuten vor Ende der Renndauer kollabierte. Und im Juni dieses Jahres machten Earl Bamber, Timo Bernhard und Brendon Hartley (NZ) nach einem frühen Rückschlag den 19. Gesamtsieg von Porsche in Le Mans mit einer fantastischen Aufholjagd perfekt.Der Porsche 919 Hybrid ist der komplexeste Rennwagen, den Porsche in seiner 70-jährigen Geschichte je gebaut hat. Mit seiner 800-Volt-Technologie und vielen anderen Entwicklungen diente er auch als rollendes Prüflabor für wichtige Zukunftsinnovationen. Sie liefern wesentliche Grundlagen für den Sportwagen der Zukunft, die rein elektrisch betriebene Serienversion der Konzeptstudie Mission E.Mit dem Sechsstundenrennen von Bahrain ging die aktive WEC-Karriere für den Porsche 919 Hybrid im November zu Ende. Im kommenden Jahr absolviert er eine umfangreiche Abschiedstournee mit zahlreichen Einzelevents. Im Herbst 2018 tritt der 919 seine letzte Fahrt an – ins Porsche Museum. Das Porsche LMP Team wird sich 2018 auf seinen neuen Auftrag konzentrieren, den erfolgreichen Einstieg in die Formel E. Er erfolgt zur Saison sechs, die Ende 2019 beginnt. Bis dahin wird das Team einen kompletten Antriebsstrang konzipieren, entwickeln und testen.Quelle: Porsche MotorsportHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext “Spende”

Le-Mans-Trophäe ist im Porsche Museum angekommen 5