DRM


Philip Geipel greift mit Skoda in der DRM an

Philip Geipel greift mit Skoda in der DRM an

  • 32jähriger Vogtländer wechselt von ADAC GT Masters in die Deutsche Rallye-Meisterschaft
  • Katrin Becker unterstützt Philip Geipel als Copilotin
  • Kahle Motorsport bestreitet die Einsätze des Skoda Fabia R5

ADAC GT Masters-Laufsieger Philip Geipel (Plauen) stellt sich 2019 einer neuen Herausforderung. Nach mehr 100 Starts in der “Liga der Supersportwagen” wechselt Geipel in die Deutsche Rallye Meisterschaft (DRM) und fährt die komplette Saison mit einem von Kahle Motorsport eingesetzten Skoda Fabia R5. Der Wechsel aus den ADAC GT Masters in den Rallyesport steht für den Vogtländer unter dem Motto “Back to the roots”: Nachdem sein Vater Uwe Geipel über viele Jahre im Rallyesport erfolgreich war, freut sich Philip den Spuren des Vaters zu folgen. “Das wird eine mächtige Herausforderung. Bis vor sechs Wochen war es ungewiss, wohin die Reise für mich geht”, erklärt Philip Geipel. “Über den Anklang, den ich bei den Partnern des Projekts erfahren durfte, bin ich begeistert. Nach einem Gespräch mit Matthias Kahle Anfang Dezember und meinen Sponsoren konnten wir schnell ein gutes Gesamtpaket schnüren. Mit Kahle Motorsport und Katrin Becker als erfahrene Copilotin haben wir eine sehr gute Basis für die Deutsche Rallye-Meisterschaft”, ergänzt Geipel.

Als Teamchef steht der sechsfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle mit Rat und Tat zur Seite, der auf die sportliche Leistung seines Schützlings gespannt ist: “Philip kenne ich seit über 20 Jahren. Ich freue mich sehr darüber, dass er seine ersten Schritte in der Deutschen Rallye-Meisterschaft bei Kahle Motorsport macht. Was er in der kurzen Zeit mit Partnern und Sponsoren auf die Beine gestellt hat, ist fantastisch”, so Kahle. Freudig blickt auch Copilotin Katrin Becker auf den Saisonstart im März: “Ich finde das Projekt klasse und bin happy ein Teil davon zu sein, auch wenn es noch anstrengende Wochen bis zum Saisonauftakt werden”, erklärt Copilotin Katrin Becker.

Für den Vogtländer wird es die erste Rallyesaison. Neben seiner Teilnahme an der Rallyeshow am Sachsenring und den Rallyetaxifahrten in einem Toyota Corolla WRC ist sein Erfahrungspotential noch gering. “Klar springe ich als Goldfisch in den Karpfenteich. Aber ich wachse mit meinen Aufgaben. Mit Matthias, Katrin und dem gesamten Team von Kahle Motorsport rund um Jens Herrkommer erhalte ich viel Unterstützung. Alle helfen mir, den neuen Weg zu meistern”, so Geipel.

Das erste Rollout für das neue Team ist im Februar geplant. Saisonstart der Deutschen Rallye-Meisterschaft ist am Freitag, 8. März 2019 bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye in St. Wendel.

Quelle: ADAC Motorsport

 

Titelkampf im ADAC Rallye Masters  spitzt sich bei ADAC Rallye Niedersachsen zu

Titelkampf im ADAC Rallye Masters spitzt sich bei ADAC Rallye Niedersachsen zu

  • Markus Drüge verteidigt im Suzuki Swift die Führung im ADAC Rallye Masters
  • Konstantin Keil fährt im DS3 den ersten Divisionssieg in dieser Saison ein
  • Jonas Rinke gewinnt im Suzuki Swift erstmals in dieser Saison die Division 6

Osterode am Harz. Spätsommerliches Wetter prägte die ADAC Rallye Niedersachsen (7./8. September), den sechsten Lauf des ADAC Rallye Masters. Für die Teilnehmer des ADAC Rallye Masters galt es an beiden Veranstaltungstagen rund 130 Kilometer auf Bestzeit zu absolvieren, die auf 13 Wertungsprüfungen (WP) verteilt waren. Nach langer Wettbewerbspause waren Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein, Porsche 911 GT3) auf Gesamtrang vier schnellste Teilnehmer im ADAC Rallye Masters und feierten einen Sieg in ihrer Division. Trotz ihres Ausfalls gelang es den Tabellenführern Markus Drüge/Lisa Stengl (Hamm/Koblenz – Suzuki Swift) die Führung im ADAC Rallye Masters zu verteidigen. Nach sechs Läufen liegen sie mit 18 Punkten Vorsprung vor Dennis Rostek im Mitsubishi Lancer Evo X und Hermann Gassner jr. im Toyota GT86 CS-R3, der drei Punkte Rückstand.

Die Highlights der ADAC Rallye Niedersachsen zeigt n-tv bereits am Sonntag (9. Sept.) um 7:30 Uhr sowie eine Woche später am Samstagvormittag um 9:30 Uhr im Magazin “PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft.” Weitere Informationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie auf www.facebook.com/ADACRallye.

Ruben Zeltner gewinnt Division 2, Andreas Dahms begeistert im 39 Jahre alten Porsche 911 Ruben und Petra Zeltner dominierten von Beginn an im Porsche 911 GT3 das Geschehen in der Division 2. Durch einen Fehler an der Zeitkontrolle der zweiten Wertungsprüfung erhielt Zeltner eine Zeitstrafe von 60 Sekunden und musste sich hinter Stephan Wild/Nico Otterbach (Oppenweiler/Nürnberg) im BMW M3 einordnen. Mit einer intensiven Aufholjagd gelang es Zeltner ab der siebten Wertungsprüfung wieder die Führung zu übernehmen. Mit allen Divisionsbestzeiten am Samstagnachmittag vergrößerte er seinen Vorsprung kontinuierlich bis ins Ziel und wurde mit dem vierten Gesamtrang belohnt: “Es war eine spannende Rallye. Wir haben einige Fehler gemacht, sind aber jetzt wieder im Wettbewerbsmodus. Am heutigen Nachmittag hat es gepasst, so kann es weitergehen”, erklärt Zeltner.

Den Sieg in der Division 3 sicherte sich Andreas Dahms (Sprenge), der zusammen mit Copilotin Inka Lerch (Eickeloh) die Rallye-Fans in seinem Porsche 911 Carrera mit spektakulären Fahrszenen begeisterte: “Uns hat die Rallye wieder richtig Spaß gemacht. Ich finde die Veranstaltung schön – sie liegt uns und unserem Porsche. Ein Dank gilt auch der Organisation, die erneut einen guten Job gemacht haben”, so Dahms.

Konstantin Keil gewinnt erstmalig seine Division Mit einer fehlerfreien Rallye gewannen Konstantin Keil/Stefanie Fritzensmeier (Niestetal/Bielefeld) im DS3 zum ersten Mal in dieser Saison die Division 4. Nachdem Keil am Freitagabend die Führung übernahm, lieferte er sich am Samstag einen intensiven Zweikampf mit Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) im Toyota GT86. Gassner jr. steigerte sich im Lauf des Samstages, kam aber nicht mehr an Keil heran. “Es war für uns eine perfekte Rallye. Es hat mir viel Spaß gemacht unseren DS3 am Limit zu bewegen. So kann es in drei Wochen bei der Rallye Erzgebirge gerne weitergehen”, so Keil. Gassners zweiter Platz genügt, um seine Position als Dritter im ADAC Rallye Masters zu verteidigen.

Familienduell in der Division 5 Einen interessanten Zweikampf lieferten sich in der Division 5 die Brüder Florian und Tobias Just (beide Burgpreppach) mit baugleichen Citroen C2R2. Florian Just samt Copilot Marco Schönfelder (Neuhengstett) kontrollierten am Freitag das Geschehen und fuhren einen Vorsprung von rund 15 Sekunden heraus. Mit konstant schnellen Zeiten am Samstagmorgen verkürzten sein jüngerer Bruder Tobias Just und Copilotin Sabrina Türk (Himmelkron) den Abstand kontinuierlich, bis sie auf WP 9 die Führung übernahmen. Das Duell der Brüder entschied am Ende Tobias Just für sich. “Ich freue mich, dass wir die Division gewinnen konnten. Der Kampf mit meinem Bruder hat viel Spaß gemacht. Schade, dass er auf den letzten beiden Wertungsprüfungen ohne Kupplung fahren musste, das hat ihn einiges an Zeit gekostet”, berichtet Tobias Just. Sein Bruder Florian zeigte sich trotz des Defekts glücklich im Ziel zu sein. “Ich bin echt froh, dass wir trotz des technischen Problems noch ins Ziel gekommen sind. Schade, ich hätte gerne mit meinem Bruder bis zur letzten WP gefightet”, erklärte Florian Just im Ziel.

Rinke siegt in der Division 6, Drüge verteidigt Führung im ADAC Rallye Masters Markus Drüge und Lisa Stengl (Suzuki Swift) dominierten mit einer guten Zeit auf der ersten Prüfung die Division 6. Eine defekte Antriebswelle auf der folgenden WP verhinderte jedoch ihre Weiterfahrt. Daraufhin übernahmen Jonas Rinke/Anna-Carin Föhner (Landau/Laichingen) die Führung, die sie bis ins Ziel verteidigten. “Ich bin absolut happy über unseren ersten Divisionssieg. Das letzte Mal haben wir, so glaube ich, vor zwei Jahren hier die Division gewonnen. Ich mag die Rallye – und sie liegt uns”, so Rinke.

Trotz seines Ausfalls verteidigt Markus Drüge die Führung im ADAC Rallye Masters vor Dennis Rostek und Hermann Gassner jr. “Es war nicht unser Wochenende. Wir hatten zwei technische Defekte. Nach der defekten Antriebswelle am Freitagabend hatten wir noch ein weiteres Problem auf der WP 12. Bei der Rallye Erzgebirge hoffe ich, dass wir wieder problemfrei durchkommen und voll angreifen können”, erklärt Drüge.

Gesamtergebnis der ADAC Rallye Niedersachsen

Pos.TeamFahrzeugZeit
1.Marijan Griebel/Alexander RathPeugeot 208 T161:11:22,7
2.Dominik Dinkel/Christina FürstSkoda Fabia R5+ 1:09,0
3.Roman Schwedt/Christoph GerlichPeugeot 207 S2000+ 3:09,4
4.Ruben Zeltner/Petra Zeltner*Porsche 911 GT3+ 4:01,8
5.Stephan Wild/Nico Otterbach*BMW M3+ 4:55,2
6.Michael Bieg/Dietmar Moch*Mitsubishi Lancer Evo IX+ 5:52,4
7.Konstantin Keil/Stephanie Fritzensmeier*DS3 R3T Max+ 6:03,7
8.Dennis Rostek/Tobias Braun*Mitsubishi Lancer Evo X+ 6:39,1
9.Chris Gropengiesser/Tina Annemüller*Mitsubishi Lancer Evo IX+ 7:03,2
10.Sebastian Wolf/Andreas Luther*Mitsubishi Lancer Evo 10+ 7:21,4

*im ADAC Rallye Masters gewertete Teilnehmer

Quelle: ADAC Motorsport

 

Dinkel will DRM-Führung bei  ADAC Rallye Niedersachsen ausbauen

Dinkel will DRM-Führung bei ADAC Rallye Niedersachsen ausbauen

  • Riedemann und Griebel forcieren Dreikampf an der Tabellenspitze
  • Drei Porsche GT3 und ein Renault Mégane Maxi kämpfen um Spitzenplätze mit
  • Rundkurs Ührde und Servicepark an der Bleichestelle Osterode als Zuschauer-Highlight

München. Am 7./8. September findet mit der ADAC Rallye Niedersachsen der sechste Lauf des ADAC Rallye Masters und der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) rund um Osterode im Harz statt. Dabei kämpfen 46 Teams aus drei Nationen um den Gesamtsieg sowie um Punkte in unterschiedlichen Leistungsklassen (Divisionen). Nach bisher fünf Läufen liegen die drei Spitzenteams lediglich 8 Punkte auseinander. So führen Dominik Dinkel / Christina Fürst (Rossach / Tiefenbach) im Skoda Fabia R5 die Meisterschaft mit 91 Punkten nur 6 Punkte vor Marijan Griebel / Alexander Rath (Hahnweiler / Trier) im Peugeot 208 T16 R5 (85 Punkte) an. Die Peugeot-Besatzung möchte wie die drittplatzierten in der DRM Christian Riedemann / Michael Wenzel (Sulingen / Mehlingen – 83 Punkte) in einem weiteren Skoda Fabia R5 die Führenden unter Druck setzen, um die Meisterschaft offen zu halten. Gekämpft wird auch in der 2WD-Wertung, die von Herrmann Gassner jr. / Ursula Mayrhofer (Surheim / Österreich) im Toyota GT 86 angeführt wird. An beiden Veranstaltungstagen sind 13 Wertungsprüfungen (WP) über rund 130 Kilometer im Wettbewerbstempo zurückzulegen. Die Fahrerpräsentation findet am Freitag ab 17.15 Uhr vor dem Rathaus in Osterode statt. Ein weiteres Highlight für Zuschauer ist der Servicepark an der Bleichestelle. An beiden Veranstaltungstagen wird zum Tagesabschluss der Rundkurs in Ührde gefahren, bei dem die Rallyefahrzeuge gleich mehrfach im Wettbewerbstempo zu sehen sind. Darüber hinaus dürfen sich Rallye-Fans auf das 30-minütige DRM-Magazin “PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft” freuen, das nach jeder Rallye direkt am Sonntag um 7.30 Uhr auf n-tv ausgestrahlt und am darauffolgenden Samstag um 9.30 Uhr wiederholt wird.Die Jagd auf Dominik Dinkel geht in die nächste RundeMit seinem ersten Saisonsieg beim letzten DRM-Lauf in Eisenach eröffnete der Tabellenzweite Marijan Griebel in seinem Peugeot die Jagd auf Dominik Dinkel, der bis dahin die DRM souverän anführte. “Ich erwarte, dass der spannende Dreikampf um die DRM Krone in die nächste Runde geht. Allerdings glaube ich, dass wir bei den Charakteristiken der ausstehenden Rallyes prinzipiell geringere Chancen gegen die beiden Skoda Piloten haben. Trotzdem sind wir positiver Dinge: Ich bin gut in Form, habe seit Juli zwei Gesamtsiege und einen achten Platz bei der ADAC Deutschland Rallye erzielt und habe mich am vergangenen Wochenende als Vorauswagen bei den “Rally Days Hessen” wieder gut mit unserem Peugeot 208 T16 vertraut gemacht. Deshalb werden wir top vorbereitet nach Niedersachsen reisen und von Beginn an voll angreifen. Dann denke ich, können wir den Skodas Paroli bieten”, so Griebel.Motiviert durch den letztjährigen Gesamtsieg in Niedersachsen zeigt sich der Führende der DRM ziemlich siegessicher: “Wir werden auch in diesem Jahr wieder alles versuchen, den Sieg mit nach Bayern zu nehmen. Ich bin nach der Sommerpause hoch motiviert. Wir haben am vergangenen Wochenende einen kleinen Test absolviert, der sehr positiv verlaufen ist. Ich freue mich jetzt auf die Endphase der DRM und werde alles daran setzen, meinen Traum vom Titel zu verwirklichen”, so Dinkel.Angriffslustig zeigt sich auch Christian Riedemann, der als dritter in der DRM noch aussichtsreiche Chancen auf den Titel hat. “Ich freue mich auf einen tollen Dreikampf an der Spitze. Wir werden wieder voll attackieren, damit die Meisterschaft spannend bleibt”, so Riedemann. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld in der Topklasse durch den 19jährigen Youngster Roman Schwedt (Heusweiler), der mit seinem Romo Peugeot 207 S2000 weiter Erfahrungswerte in der DRM sammelt. “Nach unserem 21. Gesamtrang beim Rallye Weltmeisterschaftslauf in Deutschland freuen wir uns auf unseren nächsten Einsatz in der Deutschen Rallye Meisterschaft. Mit etwas Glück ist vielleicht wieder ein Podestplatz möglich”, zeigt sich das Nachwuchstalent optimistisch.42 Teilnehmer kämpfen in Deutschlands beliebtester BreitensportserieNeben den Top-Teams der DRM starten auch 42 Teilnehmer im ADAC Rallye Masters. Rallyefans dürfen sich auf den Start von Carsten Mohe / Alexander Hirsch (Crottendorf / Tannenberg) im Renault Mégane Maxi freuen, der zusehends besser das Potenzial seines Fahrzeugs ausschöpfen kann. “Wir freuen uns auf die schnellen Strecken in Niedersachen. Wir werden wieder voll attackieren um weitere wichtige Meisterschaftspunkte im ADAC Rallye Masters zu sammeln”, berichtet Mohe. Für spektakuläre Fahrszenen werden gleich drei Porsche 911 GT3 sorgen. Neben Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) gehen auch Rainer Noller / Stefan Kopczyk (Abstatt / Heilbronn) sowie Anton Werner / Gabriele Fischer (Landshut / Regenstauf) an den Start. Dabei besitzen alle Piloten die Chance, ihr Wettbewerbsgerät unter den Top fünf zu platzieren. “Wir hatten bereits bei der Wartburg-Rallye ein sehr gutes Gefühl im Auto. Die Veränderungen am Fahrwerk haben sich positiv bemerkbar gemacht. Ich freue mich auf einen schönen Kampf mit Carsten Mohe und den beiden anderen Porsche-Teams”, erklärt Zeltner. Eine Neuauflage des Duells zwischen Dennis Rostek / Tobias Braun (Bückeburg / Maikammer) im Mitsubishi Lancer und Björn Satorius / Lina Meter (Bickenbach / Nonnweiler) im Subaru Impreza wird von den Rallyefans erwartet. Die Gesamtwertung der ADAC Rallye Masters führt nach fünf Läufen Markus Drüge (Suzuki Swift) vor Dennis Rostek an. Mit konstant guten Leistungen möchte Drüge auch bei der ADAC Rallye Niedersachsen überzeugen und seine Führung in Deutschlands beliebtester Breitensportserie weiter ausbauen.Zuschauer-Highlight Bleichestelle in Osterode und Rundkurs ÜhrdeNach der Fahrerpräsentation am Rathaus von Osterode am Freitagnachmittag ab 17.15 Uhr ist der beliebte Zuschauer-Rundkurs in Ührde ab 18 Uhr ein weiteres Highlight für alle Rallye-Fans. Diese Wertungsprüfung wird samstags ab 17 Uhr erneut gefahren. Als traditioneller Anlaufpunkt für alle Zuschauer gilt auch der zentrale Serviceplatz an der Bleichestelle von Osterode. Zahlreiche Benzingespräche können dort während den Servicepausen am Freitag ab 18.45 Uhr sowie am Samstag um 10.15 Uhr, 13.15 Uhr und 16.30 Uhr geführt werden. Alle wichtigen Informationen sowie die Zuschauerpunkte samt Zeitplan sind im Programmheft beschrieben, das ab Donnerstagnachmittag in der Bleichestelle (Rallyezentrum) erhältlich ist.News, Hintergrundinformationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie auf www.facebook.com/ADACRallye.Sendezeiten DRM-Magazin bei n-tv:ADAC Rallye NiedersachsenSonntag 9. September 2018, 07:30 – 08:00 UhrSamstag 15. September 2018, 09:30 – 10:00 Uhr (wdh.)Der Kalender 2018:ADAC Rallye Masters und Deutsche Rallye-Meisterschaft

02./03.03.18 ADAC Saarland-Pfalz Rallye, St. Wendel
04./05.05.18 ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue”, Sulingen
25./26.05.18 AvD Sachsen Rallye, Zwickau
15./16.06.18 ADAC Rallye Stemweder Berg, Lübbecke
27./28.07.18 ADAC Wartburg Rallye, Eisenach
07./08.09.18 ADAC Rallye Niedersachsen, Osterode/Harz
28./29.09.18 ADMV Erzgebirge Rallye
19./20.10.18 ADAC 3-Städte-Rallye, Straubing

Quelle: ADAC Motorsport

 

Marijan Griebel gewinnt im Peugeot ersten DRM-Lauf

Marijan Griebel gewinnt im Peugeot ersten DRM-Lauf

  • Riedemann und Griebel schließen im Kampf um die DRM auf
  • Dinkel verteidigt die DRM-Führung
  • Tausende von Zuschauern beim Cosmodrom

Eisenach. Marijan Griebel/Alexander Rath (Hahnweiler/Trier) gewinnen im Romo Peugeot 208 T16 den fünften Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM), die ADAC Rallye Wartburg rund um Eisenach. Mit einem Vorsprung von 20,0 und 32,2 Sekunden verwiesen sie ihre Skoda-Mitbewerber Christian Riedemann/Michael Wenzel (Sulingen/Mehlingen) und Dominik Dinkel/Christina Fürst (Rossach/Tiefenbach) auf die Plätze zwei und drei. Damit verteidigt Dominik Dinkel mit 91 Punkten knapp seine Führung in der DRM vor Marijan Griebel (85 Punkte) und Christian Riedemann (83 Punkte). Die 2WD-Wertung für das schnellste Fahrzeug mit nur einer angetriebenen Achse gewinnen Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) im Toyota GT 86 CS-R3 und bauen ihre 2WD-Führung in der Meisterschaft damit weiter aus. Hunderte Rallye-Fans feierten bereits am Donnerstagabend bei der Fahrervorstellung ihre Teams am Marktplatz in Eisenach. Highlight war die Nachtprüfung im Cosmodrom, die von tausenden Zuschauern besucht wurde. Die besten Szenen von der ADAC Wartburg Rallye zeigt n-tv am Sonntag um 07:30 Uhr im Magazin “PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft” sowie am darauffolgenden Samstag um 9:30 Uhr (wdh). Weitere Hintergrundinformationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie in www.facebook.com/ADACRallye.

Spannender Dreikampf an der Spitze der DRMMit seinem ersten Saisonsieg für das Team Romo Peugeot beendete Marijan Griebel die ADAC Rallye Wartburg. “Wir wussten bereits im Vorfeld, dass diese Veranstaltung uns und dem Peugeot von der Streckencharakteristik sehr entgegenkommt. Wenn wir eine Rallye gewinnen können, dann sicherlich diese”, so Griebel. Mit drei Bestzeiten am Freitag sicherte er sich den Tagessieg und setzte sich dabei souverän gegen seine beiden Skoda-Mitbewerber durch. “Wenn wir am Samstag nach den ersten beiden Prüfungen noch in Führung liegen, wird der Gesamtsieg realistisch”, erklärte Griebel im Etappenziel. Riedemann konterte am Samstag mit vier Bestzeiten, konnte seinen Rückstand jedoch nur für kurze Zeit verringern. Auch Dinkel erhöhte am Samstagmittag den Druck auf seine beiden Konkurrenten und verringerte den Abstand auf die beiden Führenden. Ein spannender Dreikampf auf den letzten drei Prüfungen war vorprogrammiert. Griebel hielt dem Druck seiner beiden Verfolger bis zum Ziel stand und gewann für Peugeot seinen ersten DRM-Lauf. “Wir haben gerade am Mittag noch mal alles gegeben. Mich freut es besonders für das gesamte Team, dass wir nach einer langen Durststrecke den Sieg hier einfahren konnten. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, fahrerisch war das nahezu perfekt”, strahlte der Peugeot-Pilot. Mit einem Rückstand von 20 Sekunden wurde Christian Riedemann Zweiter: “Glückwunsch an Marijan, der hier sicherlich eine tolle Rallye gefahren ist. Bei uns hat soweit alles gepasst. Als am Mittag jedoch der Regen einsetzte, war ich vielleicht ein bisschen zu vorsichtig. Für die letzten drei Läufe wird es nochmals richtig spannend.” Bis zum Schluss hatte auch Dominik Dinkel alles gegeben und zeigte sich im Ziel kämpferisch: “Der Plan war eigentlich zu gewinnen. Ich habe zunächst nicht richtig in die Rallye hineingefunden. Danach bin ich noch ein paar gute Zeiten gefahren – aber irgendwie hat es hier nicht ganz gepasst. Daher ging es für uns um Schadensbegrenzung”, so Dinkel.

Gassner jr. gewinnt 2WD-WertungSpannende Kämpfe lieferten sich auch die Piloten in der Wertung der Fahrzeuge mit nur einer angetriebenen Achse. Am Freitagabend gingen zunächst Sesks/Renars (beide Lettland) mit ihrem Opel Adam R2 in Führung, bis sie am Samstagmorgen nach einem Unfall auf der zweiten Wertungsprüfung aufgeben mussten. Danach übernahmen Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) die Führung und gewannen am Ende mit einem Vorsprung von über einer Minute vor Tom Kristensson/Henrik Appelskog (beide Schweden – Opel Adam R2) die 2WD-Wertung. “Sesks ist am Freitag mit dem Opel echt stark unterwegs gewesen. Wir haben uns heute gut steigern und unseren Rhythmus finden können. Der Regen hat es heute Mittag noch mal spannend gemacht”, so Gassner jr.. Damit führt der Surheimer das 2WD-Championat mit 100 Punkten vor den DS3-Piloten Armin Holz (59 Punkte) und Konstantin Keil (55 Pkt.) an.

Grégoire Munster siegt erstmals im ADAC Opel Rallye CupZahlreiche Führungswechsel gab es zu Beginn zwischen Grégoire Munster/Johan Jalet (beide Belgien) und Karl-Martin Volver/Marten Madissoo (beide Estland) im ADAC Opel Rallye Cup – Deutschlands größter Nachwuchsserie. Munster beendete nach einem harten Kampf den ersten Tag mit einem Vorsprung von nur 0,2 Sekunden vor Volver. Ein Antriebswellenschaden bei Volver verhinderte am Samstagvormittag eine Fortsetzung des Zweikampfs. Somit konnte Grégoire Munster seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen und gewann nach insgesamt 130 Wertungsprüfungs-Kilometern auf 13 Prüfungen mit 17,7 Sekunden vor den Schweden Elias Lundberg/David Arhusiander. “Ich bin richtig happy. Wir haben früh unseren Rhythmus gefunden und konnten so gute Zeiten fahren. Wir haben in dieser Saison hart gearbeitet und viel trainiert – so möchten wir jetzt auch den Rest der Saison absolvieren”, so Grégoire Munster. Beste Deutsche wurden Nico Knacker/Enrico Flores-Tigo (Siedenburg/Reichelsheim), die dank eines guten dritten Platzes den fünften Gesamtrang in der Meisertschaft verteidigen. Lundberg führt nach vier Läufen den ADAC Opel Rallye Cup mit 167 Punkten vor Grégoire Munster (127 Punkte) und Romain Delhez (99 Punkte) an, der Vierter wurde.

Gesamtergebnis der ADAC Rallye Wartburg

Pos.TeamFahrzeugZeit
1.Marijan Griebel/Alexander Rath*Peugeot 208 T161:11:33,2
2.Christian Riedemann/Michael Wenzel*Skoda Fabia R5+ 0:20,0
3.Dominik Dinkel/Christina Fürst*Skoda Fabia R5+ 0:32,2
4.Carsten Mohe/Alexander HirschRenault Mégane Maxi+ 3:56,8
5.Roman Schwedt/Christoph Gerlich*Peugeot 207 S2000+ 4:41,6
6.Raphael Ramonat/Sara PhielerMitsubishi Lancer Evo VII+ 5:11,6
7.Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer*Toyota GT-86 CS-R3+ 5:22,0
8.Chris Gropengiesser/Tina Annemüller*Skoda Fabia R5+ 5:42,1
9.Dennis Rostek/Tobias BraunMitsubishi Lancer Evo X+ 5:57,4
10.Stephan Wild/Nico OtterbachBMW M3+ 6:26,6

Quelle: ADAC Motorsport

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Marijan Griebel gewinnt im Peugeot ersten DRM-Lauf 1
Jagd auf DRM-Führenden Dinkel geht bei ADAC Wartburg Rallye weiter

Jagd auf DRM-Führenden Dinkel geht bei ADAC Wartburg Rallye weiter

  • Riedemann und Griebel möchten Dinkel weiter unter Druck setzen
  • 92 Teilnehmer bei ADAC Wartburg Rallye demonstrieren positiven Trend der DRM
  • Cosmodrom und Fahrervorstellung auf dem Marktplatz in Eisenach als Höhepunkte

München. Am 27./28. Juli findet mit der ADAC Wartburg Rallye der fünfte Lauf des ADAC Rallye Masters und der Deutscher Rallye Meisterschaft (DRM) rund um Eisenach statt. Dabei kämpfen 92 Teams aus zehn Nationen um den Gesamtsieg sowie um Punkte in unterschiedlichen Leistungsklassen (Divisionen). Christian Riedemann / Michael Wenzel (Sulingen/Mehlingen) in einem Skoda Fabia R5 sowie Marijan Griebel / Alexander Rath (Hahnweiler/Trier) im Peugeot 208 T16 R5 möchten die Meisterschaftsführenden Dominik Dinkel / Christina Kohl (Rossach/Tiefenbach) im Skoda Fabia R5 weiter unter Druck setzen, um die Meisterschaft offen zu halten. Gekämpft wird auch in der 2WD-Wertung, die derzeit von Herrmann Gassner jr. / Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) im Toyota GT 86 angeführt wird. An beiden Veranstaltungstagen sind 13 Wertungsprüfungen (WP) über rund 130 Kilometer im Wettbewerbstempo zurückzulegen. Die Fahrerpräsentation am Donnerstagabend um 20.30 Uhr auf dem Marktplatz in Eisenach ist für Zuschauer genauso ein Highlight wie das “Cosmodrom”, in dem an beiden Veranstaltungstagen die Rallyefahrzeuge gleich mehrfach im Wettbewerbstempo zu sehen sind. Darüber hinaus dürfen sich Rallye-Fans auf das 30-minütige DRM-Magazin “PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft” freuen, das nach jeder Rallye immer sonntags um 7.30 Uhr auf n-tv ausgestrahlt und am darauffolgenden Samstag um 9.30 Uhr wiederholt wird.

Die Jagd auf Dominik Dinkel geht in die nächste Runde

Mit seinem ersten Saisonsieg beim letzten DRM-Lauf in Lübbecke eröffnete der Tabellenzweite Christian Riedemann in seinem Skoda Fabia R5 die Jagd auf Dominik Dinkel, der bis dahin die DRM souverän anführte. Riedemann: “Wir haben nichts zu verlieren und wollen Dominik weiter unter Druck setzen. Noch habe ich nach meinem Unfall nicht mein Level von damals erreicht, aber wir arbeiten daran und wollen uns bei der Wartburg-Rallye erneut ein Stück steigern.” Dominik Dinkel führt derzeit mit 72 Punkten vor seinen Verfolgern Christian Riedemann (62 Pkt.) und Marijan Griebel (55 Pkt.). Der Bayer zeigt sich trotz seines Fahrfehlers bei der letzten Rallye zuversichtlich: “Wir möchten bei der Wartburg Rallye sicherlich unsere Führung in der DRM behaupten. Den Ausfall von Stemwede haben wir verdaut und konzentrieren uns nun voll auf den kommenden Lauf in Eisenach. Mit Christian und Marijan gibt es zwei sehr starke Gegner. Das wird sicherlich wieder ein recht spannender Fight, auf den ich mich freue.”

Angriffslustig zeigt sich Marijan Griebel, der mit seinem von Romo Motorsport eingesetzten Peugeot 208 T16 R5 an den Start geht. “Die Wertungsprüfungen der Rallye Wartburg sind verhältnismäßig flüssig und schnell. Das sollte uns und unserem Peugeot entgegenkommen. Ich habe die Rallye in den vergangenen Jahren auch dreimal bestritten und sollte so einen Großteil der Wertungsprüfungen kennen. Ich glaube, wenn es eine Chance gegen unsere beiden Kontrahenten gibt, dann wird es bei dieser Rallye sein. Von daher werde ich vom ersten Meter angreifen und will bis zum Schluss um den Sieg kämpfen. Falls das klappt, bleibt auch in der Meisterschaft alles offen”, so Griebel. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld in der Topklasse noch von Sebastian von Gartzen / Hans Peter Loth (Gießen / Frankfurt) im Ford Fiesta R5, die weiter Erfahrungswerte in der Königsklasse der DRM gewinnen möchten. Eine Premiere feiern Chris Gropengiesser / Tina Annemüller (Schauenburg / Aerzen) in einem weiteren Skoda Fabia R5.

Rund 66 Teilnehmer kämpfen in Deutschlands beliebtester Breitensportserie

Neben den Top-Teams der DRM starten auch 66 Teilnehmer im ADAC Rallye Masters. Rallyefans dürfen sich auf den Start von Carsten Mohe / Alexander Hirsch (Crottendorf / Tannenberg) im Renault Mégane Maxi freuen, der nach seinem Ausfall am Stemweder Berg hochmotiviert nach Eisenach reist: “Nach unserem Ausfall in Lübbecke möchten wir bei der Wartburg Rallye mit dem Renault Mégane Maxi wieder voll attackieren und weitere wichtige Meisterschaftspunkte im ADAC Rallye Masters sammeln. Nachdem ich bei den letzten Veranstaltungen das Auto noch kennenlernen musste, kenne ich die Grenzen des Fahrzeugs jetzt viel besser und kann mich langsam ans Limit vortasten”, so der Sachse. Für spektakuläre Fahrszenen sorgten in der Vergangenheit Ruben und Petra Zelter (beide Lichtenstein) in ihrem Porsche 911 GT3. “Wir haben nach der Sachsen-Rallye am Auto einiges verändert und jetzt besser auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Ich freue mich auf einen schönen Kampf mit Carsten Mohe und auf eine tolle Zuschauerkulisse der einheimischen Rallye-Fans”, so Zeltner. Eine Neuauflage des Duells zwischen Dennis Rostek / Tobias Braun (Bückeburg / Maikammer) mit ihrem Mitsubishi Lancer und Björn Sartorius / Lina Meter (Bickenbach / Nonnweiler) in ihrem Subaru Impreza wird auch rund um die Wartburg wieder erwartet. Die Gesamtwertung der ADAC Rallye Masters führt nach vier Läufen Markus Drüge vor Martin Ritschel (beide Suzuki Swift) und Björn Satorius an. Mit konstant guten Leistungen möchte Drüge auch bei der Wartburg Rallye überzeugen und seine Führung in Deutschlands beliebtester Breitensportserie weiter ausbauen.

Zuschauerhighlight Cosmodrom und Fahrervorstellung am Marktplatz

Als traditioneller Anlaufpunkt für Rallye-Fans gilt die Fahrervorstellung am Marktplatz in Eisenach, die am Donnerstagabend um 20.30 Uhr startet. Darüber hinaus sind die Rallyefahrzeuge im Cosmodrom, dem Zuschauerrundkurz in Eisenach, gleich mehrfach zu sehen. Dieser wird am Freitagabend bei Dunkelheit ab 21.30 gefahren, sowie am Samstag um neun und 14.26 Uhr. Zahlreiche Benzingespräche können die Rallyefans in jeder Servicepause (Freitag um 17.30 und 21 Uhr sowie am Samstag um 10.50 und 14.05 Uhr) führen und die Mechaniker bei ihrer Arbeit beobachten. Alle wichtigen Informationen sowie die Zuschauerpunkte samt Zeitplan sind im Programmheft beschrieben, das in der Rallyewoche an zahlreichen Vorverkaufsstellen im Umfeld von Eisenach erhältlich ist. Die Vorverkaufsstellen sind auf der Seite www.rallyewartburg.com beschrieben.

19 Youngster kämpfen im ADAC Opel Rallye Cup

Die ADAC Wartburg Rallye ist für Deutschlands größte Nachwuchsserie, dem ADAC Opel Rallye Cup, der vierte Lauf in der Meisterschaft. 19 Nachwuchsfahrer fighten um Sekunden und wichtige Punkte im Gesamtklassement. Führend ist derzeit der Schwede Elias Lundberg, der mit seinen Saisonsiegen in Sachsen und Lübbecke die Meisterschaftsführung übernahm. Auf dem zweiten Rang liegen die Belgier Grégoire Munster / Johan Jalet, die mit bisher konstanten Fahrleistungen überzeugen. Gefolgt werden sie von ihren Landsleuten Romain Delhez / Gerome Bollette, die ihren Speed bei den ersten Läufen eindrucksvoll unter Beweis stellen konnten. Beste Deutsche sind Nico Knacker / Enrico Flores-Tigo (Siedenburg / Reichelsheim), die sich dank eines sechsten Platzes in Lübbecke auf den fünften Gesamtrang vorkämpften.

News, Hintergrundinformationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie in facebook/ADAC Rallye Hub.

Sendezeiten DRM-Magazin bei n-tv:

ADAC Rallye WartburgSonntag 29. Juli 2018, 07:30 – 08:00 UhrSamstag 4. August 2018, 09:30 – 10:00 Uhr (wdh.)

Der Kalender 2018:ADAC Rallye Masters und Deutsche Rallye-Meisterschaft

02./03.03.18ADAC Saarland-Pfalz Rallye, St. Wendel
04./05.05.18ADAC Rallye “Rund um die Sulinger Bärenklaue”, Sulingen
25./26.05.18AvD Sachsen Rallye, Zwickau
15./16.06.18ADAC Rallye Stemweder Berg, Lübbecke
27./28.07.18ADAC Wartburg Rallye, Eisenach
07./08.09.18ADAC Rallye Niedersachsen, Osterode/Harz
28./29.09.18ADMV Erzgebirge Rallye
19./20.10.18ADAC 3-Städte-Rallye, Kirchham

Quelle: ADAC Motorsport

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Jagd auf DRM-Führenden Dinkel geht bei ADAC Wartburg Rallye weiter 3
Christian Riedemann feiert ersten Sieg in der Deutschen  Rallye Meisterschaft (DRM) nach seinem Comeback

Christian Riedemann feiert ersten Sieg in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) nach seinem Comeback

  • Meisterschaftsführender Dinkel scheidet auf der letzten Wertungsprüfung aus
  • Dinkel trotz Ausfall zur Saisonhalbzeit weiter an der Tabellenspitze
  • 19-jähriger Youngster Roman Schwedt erstmals bei DRM-Lauf auf dem Podium

Lübbecke. Christian Riedemann/Michael Wenzel (Sulingen/Mehlingen) haben im Skoda Fabia R5 bei der ADAC Rallye Stemweder Berg, dem vierten Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM), den ersten Saisonsieg gefeiert. Das Duo profitierte dabei vom Ausfall der Meisterschaftsführenden Dominik Dinkel/Christina Fürst (Rossach/Tiefenbach) auf der letzten Wertungsprüfung (WP). Auf 14 Wertungsprüfungen über 144 Kilometer verweisen Riedemann/Wenzel die Verfolger Marijan Griebel/Alexander Rath (Hahnweiler/Trier) im Romo-Peugeot 208 T16 mit 43,5 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Komplettiert wurde das Podium von Roman Schwedt/Christoph Gerlich (Heusweiler/Niederwiesa) im Romo-Peugeot 207 S2000. Trotz ihres Ausfalls verteidigen Dominik Dinkel/Christina Fürst zur Saisonhalbzeit ihre Führung in der DRM mit 72 Punkten vor Christian Riedemann/Michael Wenzel und Marijan Griebel/Alexander Rath. Die 2WD-Wertung für das schnellste Fahrzeug mit nur einer angetriebenen Achse gewannen Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) im Toyota GT 86 CS-R3. Die besten Szenen von der ADAC Rallye Stemweder Berg zeigt n-tv am Sonntag um 07:30 Uhr im Magazin “PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft” sowie am darauffolgenden Samstag um 9:30 Uhr (wdh). Weitere Hintergrundinformationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie im ADAC Rallye Hub (www.adac.de/rallyehub).

Dinkel fällt auf der letzten Prüfung aus, Riedemann siegt

Der Start für das Team von Brose-Motorsport von Dinkel verlief eher verhalten. Am ersten Tag sicherte sich das Team aus Bayern mit vier drittschnellsten Zeiten den dritten Gesamtrang. “Irgendwie gefallen mir die Prüfungen des ersten Tages mit ihren zahlreichen Abzweigungen nicht. Morgen dürfen wir es besser machen”, erklärt Dinkel im Ziel der ersten Etappe. Mit vier von vier möglichen Bestzeiten konterte der Führende der DRM am Samstagvormittag und stellte sein Können auf Asphalt erneut unter Beweis. Zuerst zog er an Marijan Griebel vorbei und übernahm nach WP 8 die Gesamtführung: “Bei uns läuft jetzt alles nach Plan, so kann es bis zum Ziel weitergehen”, erklärte der Bayer am Nachmittagsservice. Bis zur letzten Wertungsprüfung (WP) behauptet er noch mit 4,3 Sekunden Vorsprung vor Verfolger Riedemann. Ein Fehler auf der letzten WP führte dann zu einem Dreher, der im Graben endete. Damit übernahm sein Verfolger Riedemann die Spitze und siegte “Bei unserem Tempo bestand die Gefahr, einen Fehler zu machen. Wir freuen uns wahnsinnig über unseren Sieg und bedanken uns bei dem kompletten Team und Aqua Power, die uns diese Einsätze ermöglichen”, so Riedemann. Komplettiert wurde das Podium durch Marijan Griebel im Romo-Peugeot. Griebel: “Wir haben bei dieser Veranstaltung das maximal mögliche herausgeholt. Dass es auf diesen Strecken schwierig wird mitzuhalten, war mir klar. Daher bin ich froh, dass wir diesen zweiten Gesamtrang für das Team sichern konnten.”

Gassner jr. gewinnt 2WD-Wertung

Spannende Kämpfe lieferten sich auch die Piloten in der Wertung der Fahrzeuge mit nur einer angetriebenen Achse. Am Freitagabend gingen zunächst Armin Holz/Frank Nowotny (Celle/Lehrte) im DS3 R3 in Führung, bis sie ein Getriebeschaden auf der dritten Prüfung stoppte. Danach setzten sich Konstantin Keil/Stefanie Fritzensmeier (Niestetal/Bielefeld) an die Spitze des Feldes, ehe Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) ihre Aufholjagd starteten: “Wir haben am Freitagabend mit kalten Reifen auf der ersten WP zu viel riskiert. Dadurch haben wir uns verbremst und mussten in einem Abzweig zurücksetzen”, so Gassner. Dank guter Zeiten übernahm die Toyota-Besatzung ab WP6 die Führung in der 2WD-Wertung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. “Wir freuen uns jetzt auf weitere Duelle mit Konstantin Keil, Armin Holz und Norman Kreuter, die dann hoffentlich bis zur letzten Prüfung dauern”, so Gassner. Damit führt der Surheimer auch das 2WD-Championat mit 70 Punkten vor Norman Kreuter (53 Punkte) und Armin Holz (48 Punkte) an.

Lundberg gewinnt erneut im ADAC Opel Rallye Cup

Die Schweden Elias Lundberg/David Arhusiander sichern sich nach der AvD Sachsen Rallye ihren zweiten Sieg im ADAC Opel Rallye Cup. Nachdem Nico Knacker/Enrico Flores-Tigo (Siedenburg/Reichelsheim) und Karl-Martin Volver/Marten Madissoo (beide Estland) aufgrund von Fahrfehlern Zeit verloren, übernahm das schwedische Duo die Führung. Diese verteidigten sie bis ins Ziel vor den beiden belgischen Besatzungen Romain Delhez/Gerome Bollette und Grégoire Munster/Luis Louka. “Mir haben die Prüfungen hier sehr gut gefallen. Ich hatte ein gutes Gefühl für das Auto und bin happy, erneut zu gewinnen”, so Lundberg. Zufrieden zeigte sich der zweitplatzierte Belgier Belhez, der sich gegen seinen Landsmann Munster durchsetzen konnte. “Wir haben toll gefightet und sind froh, dieses Ergebnis erzielt zu haben. So kann es im weiteren Verlauf der Saison gerne weiter gehen”, erklärte Delhez. Bester Deutscher wurde Nico Knacker auf Platz sechs: “Wir haben durch einen dummen Fehler unsere Führung verspielt, das ist sehr schade. Zum Glück konnten wir unsere Rallye fortsetzen und noch wichtige Punkte für

Gesamtergebnis der ADAC Rallye Stemweder Berg

Pos.TeamFahrzeugZeit
1.Christian Riedemann/Michael Wenzel*Skoda Fabia R51:25:22,6
2.Marijan Griebel/Alexander Rath*Peugeot 208 T16 R5+ 0:43,5
3.Roman Schwedt/Christoph Gerlich*Peugeot 207 S2000+ 5:55,8
4.Björn Satorius/Lina MeterSubaru Impreza WRX+ 6:16,1
5.Dennis Rostek/Tobias BraunMitsubishi Lancer Evo X+ 6:56,6
6.Martin Schütte/Kerstin DavidMitsubishi Lancer Evo VII+ 7:09,7
7.Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer*Toyota GT-86 CS-R3+ 7:25,2
8.Michael Bieg/Dietmar MochMitsubishi Lancer Evo 9+ 7:50,1
9.Konstantin Keil/Stefanie Fritzensmeier*DS3 R3T Max+ 9:23,1
10.Sebastian Wolf/Andreas LutherMitsubishi Lancer Evo X10:23,0

Quelle: ADAC Motorsport

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