ADAC MX Masters 2020: Einschreibung startet am 6. Dezember

ADAC MX Masters 2020: Einschreibung startet am 6. Dezember

  • Nennschluss für alle vier Klassen am 7. Februar
  • Altersbeschränkung für Damen im ADAC MX Youngster Cup entfällt
  • Fahrer im ADAC MX Junior Cup 85 und 125 werden nach Leistungsnachweis ausgewählt

München. Im Jahr 2020 geht das ADAC MX Masters mit acht Rennen in die 16. Saison. Die Planungen für die nächste Saison laufen bereits auf Hochtouren, gestartet wird erneut in den vier Klassen ADAC MX Junior Cup 85, ADAC MX Junior Cup 125, ADAC MX Youngster Cup und ADAC MX Masters. Damit bietet die beliebte Rennserie ein fein abgestimmtes Programm für Fahrer und Fahrerinnen aller Alters- und Leistungsklassen.

Die Einschreibung für die Aktiven öffnet am 6. Dezember. Ab dann können sich die Piloten unter adac.de/mx-masters in ihrer jeweiligen Klasse anmelden. Die Original-Nennung mit Unterschrift muss bis zum Nennschluss am 7. Februar beim ADAC vorliegen. Neu in 2020 gibt es erstmals keine Altersbeschränkung mehr für Damen im ADAC MX Youngster Cup. Alle Fahrerinnen ab 14 Jahren können sich in dieser Klasse einschreiben und an den Rennen teilnehmen.

Im ADAC MX Junior Cup 85 und ADAC MX Junior Cup 125 entfällt der bisher ausgetragene Sichtungslehrgang. Alle Bewerber für diese beiden Klassen werden nach ihren bisherigen Ergebnissen in nationalen und internationalen Meisterschaften bewertet und anhand dieser Einstufung die besten Fahrer und Fahrerinnen für die begehrten Startplätze ausgewählt. Zu jeder Veranstaltung können 48 Fahrer in den beiden ADAC MX Junior Cup-Klassen zugelassen werden. Die Startplätze für die Rennen am Sonntag werden über ein Qualifikationstraining vergeben.

Im ADAC MX Youngster Cup und in der ADAC MX Masters-Klasse werden die Startplätze für die beiden Wertungsläufe am Sonntag nach wie vor auf jeder Veranstaltung über Qualifikationstrainings und Last Chance-Rennen am Samstag vergeben. Auch 2020 werden somit weit über 200 Fahrer auf jedem Rennen erwartet, die um die prestigeträchtigen Titel und Preisgelder in Höhe von rund einer Viertelmillion Euro kämpfen werden. Zusätzlich werden auf jedem Rennen und für die Meisterschaftswertung zahlreiche Sachpreise von namhaften Partnern des ADAC MX Masters vergeben.

Der Kartenvorverkauf für die acht Rennen im Jahr 2020 beginnt Mitte Dezember. Ab dann können Tickets unter der Internetadresse adac.de/mx-masters online erworben werden. Das ADAC MX Masters gastiert in der kommenden Saison auf sieben Strecken in ganz Deutschland sowie einem Kurs in Österreich, direkt im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz.

ADAC MX Masters Kalender 2020 (Änderungen vorbehalten)

28. – 29. März   Fürstlich Drehna
02. – 03. Mai   Mölln (ohne ADAC MX Junior Cup 85)
30. – 31. Mai   Möggers/Österreich
20. – 21. Juni   Aichwald (ohne ADAC MX Junior Cup 125)
11. – 12. Juli   Holzgerlingen
18. – 19. Juli   Tensfeld (ohne ADAC MX Junior Cup 85)
29. – 30. August   Bielstein (ohne ADAC MX Junior Cup 125)
12. – 13. September   Gaildorf

Quelle: ADAC Motorsport

 

ADAC MX Masters-Finale: Titelentscheidungen in Holzgerlingen

ADAC MX Masters-Finale: Titelentscheidungen in Holzgerlingen

  • Spannende Titel-Entscheidungen beim letzten Rennen der Saison
  • KFV Kalteneck bereits zum 14. Mal Gastgeber des ADAC MX Masters
  • Party mit Live Band am Freitag- und Samstagabend

München. Das Finale des ADAC MX Masters mit der Ehrung der Meister in allen vier Klassen steht vor der Tür. Am kommenden Wochenende wird das ADAC MX Masters zum 14. Mal auf dem Schützenbühlring in Holzgerlingen gastieren und die Meister der Saison 2019 küren. In der ADAC MX Masters-Klasse geht Dennis Ullrich (Bodo Schmidt Motorsport/Husqvarna) als klarer Favorit ins Rennen. Der vierfache ADAC MX Masters-Champion ist Vereinsmitglied beim KFV Kalteneck und kennt die Strecke daher wie seine Westentasche. Zudem reist Ullrich nach seinem starken Auftritt beim vergangenen Rennen in Bielstein mit zwölf Punkten Vorsprung an. „Damit habe ich zugegebenermaßen eine sehr gute Ausgangsposition“, freut sich der Kämpfelbacher. „Ich mag den Schützenbühlring sehr gerne und freue mich total auf das Rennen. Ich bin ich sehr zuversichtlich und möchte am Wochenende unbedingt meinen fünften Titel feiern.“

Die Zeichen für eine weitere Titelfeier von Ullrich stehen tatsächlich sehr gut, denn mit Tanel Leok (A1M Husqvarna) musste der aussichtsreichste Konkurrent des Deutschen seinen Start in Holzgerlingen schweren Herzens absagen. „Aufgrund von Verpflichtungen meines Teams muss ich am kommenden Wochenende beim WM-Lauf in China starten und kann deshalb leider nicht beim Finale des ADAC MX Masters dabei sein“, erklärte Leok die unglückliche Situation. „Das ist extrem schade, denn ich sah durchaus noch eine Chance auf den Gesamtsieg.“ Damit verbleibt mit Jens Getteman (Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil) nur noch ein Widersacher, der Ullrich den Titel streitig machen könnte. Doch der Belgier stürzte beim vergangenen Rennen in Bielstein und derzeit ist es noch fraglich, ob er beim Finale in Holzgerlingen antreten kann.

Pascal Rauchenecker (Classic Oil/SHR Motorsports/KTM) hat mit 57 Punkten Rückstand auf Ullrich zwar keine Chance mehr auf den Titel, doch der Österreicher hätte bei einer Absage von Leok und Getteman noch gute Chancen auf einen der drei vorderen Plätze in der Meisterschaft. Hinter dem Österreicher kämpfen die beiden Brüder Tim und Tom Koch (beide KTM Sarholz Racing Team) mit nur vier Zählern Unterschied auf ihrem Punktekonto um Platz fünf der Gesamtwertung.

Im ADAC MX Youngster Cup ist die Situation an der Spitze dagegen umso spannender. Jeremy Sydow (DIGA-Procross Husqvarna) verpasste zwar das erste Rennen der Saison in Fürstlich Drehna verletzungsbedingt, trumpfte dann jedoch so stark auf, dass er mit neun Punkten Vorsprung zum Finale nach Holzgerlingen reisen kann. „Ich konnte direkt das erste Rennen nach meiner Verletzungspause gewinnen und habe dabei viel Selbstvertrauen getankt“, berichtet der gebürtige Chemnitzer. „Jetzt komme ich als Meisterschaftsführender nach Holzgerlingen und möchte den Titel natürlich auch gewinnen. Ich fahre gerne auf dem Schützenbühlring und bin bereit beim Finale noch einmal alles zu geben.“

Mit der gleichen Einstellung wird auch Rene Hofer (KTM Junior Racing) ins Rennen gehen. Der Österreicher hat die komplette Saison über viele Positionskämpfe mit Sydow geliefert und möchte seinem Konkurrenten unbedingt noch den Titel streitig machen. „Es wird sicher nicht einfach“, räumt der 17-Jährige ein. „Aber noch ist nichts verloren! Ich werde mein Bestes geben und hoffe, dass es am Ende reichen wird.“ Mit 27 Punkten Rückstand auf die Spitze schon etwas weiter abgeschlagen, aber durchaus noch mit intakten Chancen, lauert Bastian Bogh Damm (WZ-Racing/KTM) auf eine Gelegenheit noch einen Sprung in der Tabelle nach vorne zu machen. Der Däne hat bisher sehr beständig gute Resultate geliefert und könnte in Holzgerlingen durchaus noch von einer Schwäche seiner Gegner profitieren.

Im ADAC MX Junior Cup 125 ist Simon Längenfelder (WZ-Racing/KTM) der Titel nicht mehr streitig zu machen. Mike Gwerder (KINI KTM Junior Pro Team) ist mit 22 Punkten Rückstand der einzige Fahrer, der noch theoretische Chancen auf den Titel gehabt hätte, doch der Schweizer hat sich vor Kurzem verletzt und kann deshalb nicht beim Finale an den Start gehen. Auf den weiteren Plätzen in der Meisterschaftstabelle tummeln sich mit Camden McLellan (Kosak Racing Team/KTM) und Liam Everts (Team KTM Liamski) gleich zwei Aufsteiger aus dem ADAC MX Junior Cup 85 die ebenfalls gerne zum Saisonabschluss aufs Podium klettern möchten. Beide haben noch Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen der Gesamtwertung und werden sich deshalb nichts schenken.

Im ADAC MX Junior Cup 85 geht Edvards Bidzans (MX Moduls/Husqvarna) als klarer Titel-Favorit ins Finale. Der Lette konnte sieben von bisher zehn möglichen Laufsiegen feiern und kam zweimal auf Platz zwei ins Ziel. Damit war er klar der stärkste Fahrer der Saison und kann mit einem beruhigenden Polster von 40 Zählern nach Holzgerlingen fahren. „Im Motocross kann man natürlich nie wissen was passiert“, gibt sich Bidzans noch vorsichtig. „Aber ich gehe schon davon aus, dass ich mir den Titel sichern kann.“ Tobias Caprani (Kosak Racing Team/KTM) hat mit 14 Punkten Vorsprung auf den drittplatzierten Sacha Coenen (Grizzly Yamaha Junior Team INDG) einen ordentlichen Vorsprung und möchte diesen auch vor dem 12-jährigen Belgier verteidigen. Mit Valentin Kees (Kosak Racing Team/KTM) hat schließlich auch noch ein deutscher Fahrer Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen. Der Rückstand des von der ADAC Stiftung Sport geförderten Schülers auf Platz drei liegt vor dem letzten Rennen bei 24 Punkten.

Am Veranstaltungswochenende werden die MX-Fans in Holzgerlingen nicht nur auf der Rennstrecke unterhalten. Für Familien mit Kindern sorgen der Suzuki Quadparcours und die ADAC Unfallschutz Kinderhüpfburg für Unterhaltung. Am Sonntag um 11:45 Uhr findet zudem eine Autogrammstunde am ADAC Truck statt, bei der die Top-Stars aus der ADAC MX Masters-Klasse Dennis Ullrich, Tim und Tom Koch sowie Pascal Rauchenecker für Unterschriften und Fotos mit den Fans zur Verfügung stehen werden. Als weiterer Gast wird Max Nagl erwartet. Der Vizeweltmeister von 2009 wird ebenfalls Autogramme verteilen und freut sich auf den Besuch bei seinen zahlreichen Fans.

Holzgerlingen liegt rund 25 Kilometer südwestlich von Stuttgart und ist über die Autobahn A81 zu erreichen. Die Live-Band „Friends-Live“ wird den Gästen schon am Freitagabend im Festzelt an der Strecke einheizen und am Samstagabend ein zweites Konzert geben. Die Trainings beginnen an beiden Tagen jeweils um 09:00 Uhr. Die Rennläufe am Sonntag starten um 10:30 Uhr. Das Wochenendticket kostet für Erwachsene 22 Euro. Tagestickets am Samstag 10 Euro, am Sonntag 18 Euro. Jugendliche von 12 – 18 Jahren zahlen 10 Euro für ein Tagesticket am Sonntag, am Samstag haben sie freien Eintritt auf die Rennveranstaltung. Kinder unter 12 Jahren haben an beiden Tagen freien Eintritt. Die Tickets für die MX-Party am Freitag- und Samstagabend mit der Band „Friends Live“ kosten jeweils 10 Euro.

Quelle: ADAC Motorsport

 

ADAC MX Masters Mölln: Tanel Leok baut Führung aus

ADAC MX Masters Mölln: Tanel Leok baut Führung aus

 


ADAC MX Masters Mölln: Tanel Leok baut Führung aus
• Tanel Leok gewinnt in Mölln und baut Meisterschafts-Vorsprung auf zehn Punkte aus
• Jeremy Sydow feiert zweiten Tagessieg im ADAC MX Youngster Cup in Folge
• Simon Längenfelder setzt Dominanz im ADAC MX Junior Cup 125 fort
Mölln. Sommerlich heiße Temperaturen von 33 Grad im Schatten machten die dritte Runde des ADAC MX Masters im norddeutschen Mölln zu einer Herausforderung für Mensch und Material. Die Fahrer der vier Klassen des ADAC MX Masters trotzten jedoch der Hitze und begeisterten die Zuschauer mit spannenden Rennen und packender Action auf dem Grambeker Heidering. In der ADAC MX Masters-Klasse konnte Tanel Leok (A1M Husqvarna) bereits am Samstag mit der schnellsten Runde in der Qualifikation überzeugen. Am Sonntag legte der Este dann nach und sicherte sich mit den Rängen zwei und eins den Tagessieg. „Im ersten Rennen erwischte ich leider keinen guten Start und musste mich von weit hinten vorkämpfen“, berichtete der Routinier. Fuhr Leok in den ersten Runden noch recht verhalten, drehte er in der zweiten Rennhälfte richtig auf und konnte sich mit einer sehenswerten Aufholjagd auf den zweiten Rang verbessern. „Getteman war an der Spitze schon zu weit weg, deshalb entschied ich mich dazu Energie für den zweiten Lauf zu sparen und mich mit Rang zwei zufrieden zu geben“, erläuterte Leok. Eine Taktik, die voll aufgehen sollte, denn Leok bog im zweiten Durchgang als Führender in die erste Kurve ein und gab den Sieg im Anschluss nicht mehr aus den Händen. „Mit dem Tagessieg konnte ich immerhin zwei Punkte auf Getteman gut machen. Das ist nicht viel, aber die Spitze liegt eng beisammen und es wird am Ende der Saison auf jeden Punkt ankommen.“

Jens Getteman (Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil) zeigte in Mölln einen mitreißenden Kampfgeist und ließ sich auch von einem Sturz im zweiten Rennen nicht einbremsen. Mit dem Sieg im ersten Durchgang nach einer sensationellen Aufholjagd und Platz drei im zweiten Rennen verbesserte sich der Belgier völlig verdient auf den zweiten Rang der Meisterschaftswertung und zeigte sich entsprechend zufrieden mit seinem Auftritt. „Nach der ersten Runde lag ich nur auf dem zehnten Rang“, schilderte der 25-Jährige. „Aber ich fühlte mich richtig gut und konnte mächtig Tempo machen. Ich habe alles gegeben was ich hatte, und war erst zufrieden als ich in Führung lag. Ein phantastisches Rennen für mich.“ Im zweiten Durchgang machte sich der Belgier das Leben mit einem schwachen Start erneut schwer. „Diesmal ging ich auch noch kurz zu Boden“, ärgerte sich Getteman. „Danach hatte ich gute Lust ins Fahrerlager abzubiegen, aber Aufgeben war nicht wirklich eine Option, also habe ich Gas gegeben und konnte erneut bis auf den dritten Rang nach vorne stürmen. Letztlich hat sich all der Einsatz auch richtig gelohnt, denn ich konnte mich auf Platz zwei der Gesamtwertung verbessern.“

Tagesrang drei ging an Gaststarter Calvin Vlaanderen (HRC Honda MX2), der sich damit eindrucksvoll nach einer Verletzungspause zurückmeldete. „Ich habe mir vor einigen Wochen das Fußgelenk gebrochen und war hier noch nicht in optimaler Verfassung“, räumte der Honda-Werksfahrer ein. „Aber ich fahre sehr gerne beim ADAC MX Masters und hatte ein tolles Wochenende. Beim Start hatte ich mit der 250er Maschine natürlich ein Leistungshandicap, das sich auch bemerkbar gemacht hat, aber ich konnte in beiden Rennen gut nach vorne fahren und bin sehr zufrieden mit meinem Platz auf dem Podium.“ Dennis Ullrich (Bodo Schmidt Motorsport/Husqvarna) zeigte in beiden Rennen starke Starts, konnte sich jedoch nicht in der Spitzengruppe behaupten. Mit den Rängen sechs und fünf landete er auf Tagesrang vier und rutschte in der Zwischenwertung der Meisterschaft auf den dritten Platz zurück.

ADAC MX Youngster Cup
Jeremy Sydow (DIGA-Procross Husqvarna) konnte seine Siegesserie im ADAC MX Youngster Cup nahtlos fortsetzen. Der Deutsche hatte noch am Samstag seine Mühe auf der sandigen Strecke und musste sich mit Startplatz sechs zufriedengeben, dafür lief es am Sonntag in den beiden Rennen umso besser. „Ich hatte einen super Start und konnte mich gleich an die Spitze setzen“, erzählte der Sachse. „Als mich Bogh Damm überholte, blieb ich jedoch ruhig, denn ich hatte den Eindruck, dass er ein wenig über seinem Limit fährt.“ Tatsächlich stürzte der Däne wenig später und machte damit den Weg zu Sydows Sieg im ersten Rennen frei. Im zweiten Durchgang klappte der Start nicht ganz so gut und Sydow gab sich mit dem dritten Rang zufrieden. „Ich wusste, dass es für den Tagessieg reicht und bin deshalb in der Schlussphase nicht mehr über mein Limit hinaus gegangen. Ich habe viele Punkte in der Meisterschaft gut gemacht und liege nur noch 15 Zähler hinter Rene Hofer. Das ist eine gute Basis für die nächsten Rennen.“

Rene Hofer (KTM Junior Racing) war als Führender der Serie nach Mölln gereist und konnte diese auch verteidigen, büßte jedoch mit Rang 20 im ersten Durchgang viele Punkte auf die Konkurrenz ein. „Darüber brauchen wir gar nicht zu reden, das war eine einzige Katastrophe“, winkte der Österreicher verärgert ab. Mit dem zweiten Platz in Durchgang zwei wetzte er die Scharte jedoch wieder halbwegs aus und zeigte sich entsprechend versöhnlich. Husqvarna-Werkspilot Mikkel Haarup (Rockstar Ice One Husqvarna Racing) präsentierte sich bei seinem Gaststart im ADAC MX Youngster Cup in starker Verfassung und freute sich über Tagesrang zwei vor seinem dänischen Landsmann Bastian Bogh Damm (WZ-Racing/KTM).

ADAC MX Junior Cup 125
Im ADAC MX Junior Cup setzte Simon Längenfelder (WZ-Racing/KTM) seine beeindruckende Siegesserie fort. Der Süddeutsche hatte sich in beiden Rennen spätestens zum Ende der ersten Runde an die Spitze gesetzt und zeigte fortan keine Schwäche mehr. „Ja, das war schon ein ziemlich guter Auftritt“, untertrieb Längenfelder nach seinem Triumph. „Es war nicht so einfach, wie es vielleicht ausgesehen haben mag, aber ich hatte richtig Spaß beim Fahren und habe es genossen. So darf es gerne beim nächsten Rennen in Tensfeld weitergehen!“

Längenfelders Dauerrivale Mike Gwerder (Kini KTM Junior Pro Team) zeigte in Mölln ebenfalls ein sehr hohes Tempo, der Schweizer erwischte jedoch in beiden Rennen keine guten Starts und musste sich mit Tagesrang drei und zwölf Punkten weniger als Längenfelder zufrieden geben. „Meine Starts waren nicht berauschend, im ersten Lauf hatte ich zudem auch noch einen kleinen Ausrutscher“, ärgerte sich der Schweizer. „Deshalb ging es heute in erster Linie um Schadensbegrenzung.“ Tagesrang zwei ging an den Russen Maksim Kraev (Garin MX Team/KTM), der in Mölln überraschend stark auftrumpfen konnte.

ADAC MX Junior Cup 85
Großes Pech für den Sieger vom Samstag beim zweiten Rennen des ADAC MX Junior Cup 85 am Sonntag. Cas Valk (DIGA Procross Husqvarna) hatte das erste Rennen souverän gewonnen und auch im zweiten Durchgang sah es bis zur letzten Runde so aus, als ob der Niederländer erneut als klarer Sieger einlaufen könne. Dann fiel er jedoch mit technischen Problemen weit zurück und musste sich mit Rang acht zufriedengeben. Nutznießer war Sacha Coenen (Grizzly Yamaha Junior Team), der den Lauf- und damit auch den Tagessieg erbte. „Wir hatten für heute eine Kleinigkeit am Motor umgebaut und ich hatte damit einen deutlich besseren Start als gestern“, freute sich der 12-Jährige. „Deshalb war ich von Beginn an vorne dabei und konnte schließlich das Rennen und den Tagessieg nach Hause bringen.“ Zweiter wurde Edvards Bidzans (MX Moduls Husqvarna) vor Andreas Krogh Jensen (BvZ Racing Team/KTM). Edvards bleibt mit 37 Punkten Vorsprung unangefochten an der Spitze der Meisterschaft.

Die besten Szenen vom ADAC MX Masters werden auch 2019 weltweit im TV und Internet zu sehen sein. Der Sender Motorvision TV zeigt die Highlights der sieben Rennwochenenden in einem 25-minütigen Magazin in mehr als 100 Ländern. Bei Sport1+ sind die Highlights vom ADAC MX Masters in Mölln erstmals am 6. Juli ab 10:00 Uhr zu sehen, Motorvision International zeigt das Magazin erstmals am 7. Juli ab 13:30 Uhr. Zudem stehen die Zusammenfassungen der Rennen online unter adac-mx-masters.de, youtube.de/adac sowie Facebook.de/adacmxmasters zur Verfügung.

ADAC MX Masters Kalender 2019 (Änderungen vorbehalten)

13.-14. April Fürstlich Drehna
01. – 02. Juni Möggers/Österreich
29. – 30. Juni Mölln
20. – 21. Juli Tensfeld (ohne ADAC MX Junior Cup 85)
10. – 11. August Gaildorf
31. August – 01. September Bielstein (ohne ADAC MX Junior Cup 125)
14. – 15. September Holzgerlingen

Quelle: ADAC Motorsport

 

Start frei für die ADAC MX Academy powered by KTM 2019: Anmeldungen ab 18. Januar

Start frei für die ADAC MX Academy powered by KTM 2019: Anmeldungen ab 18. Januar

 


Start frei für die ADAC MX Academy powered by KTM 2019: Anmeldungen ab 18. Januar
• Einfacher und preiswerter Motocross-Einstieg für Kinder und Jugendliche von 6 bis 13 Jahren
• Jeweils sechs Schnupperkurse an den sieben Standorten der ADAC MX Academy
München. Die erfolgreiche Motocross-Nachwuchsschule ADAC MX Academy powered by KTM geht 2019 bereits in die siebte Saison. Ab dem 18. Januar haben Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 13 Jahren die Möglichkeit sich online unter adac.de/mx-academy für einen der insgesamt 420 Schnupperkursplätze an sieben Stützpunkten zu bewerben. Die eintägigen Schnupperkurse sind speziell für Anfänger konzipiert, Voraussetzung zur Teilnahme an der ADAC MX Academy ist das die Teilnehmer über keine vorherige Motocross-Erfahrung verfügen.

Die sieben Stützpunkte der ADAC MX Academy powered by KTM in Frankenthal (Rheinland-Pfalz), Fürstenwalde (Brandenburg), Tensfeld (Schleswig-Holstein), Teutschenthal (Sachsen-Anhalt), Reutlingen (Baden-Württemberg), Waldkappel (Hessen) und Wilnsdorf (Nordrhein-Westfalen) sind quer über ganz Deutschland verteilt und verfügen jeweils über kindertaugliche Einsteigerstrecken und lizenzierte Trainer.

Die komplette Ausrüstung, angefangen von der Schutzkleidung bis zum Motorrad werden von den Partnern der ADAC MX Academy gestellt, die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro. Bei den Schnupperkursen erfolgt der Einstieg zunächst auf BMX-Fahrrädern, um ein Gespür für die Strecke zu bekommen. Danach folgen die ersten Fahrversuche auf den von KTM speziell vorbereiteten Motorrädern. Diese verfügen über einen Abreißschalter, sodass die Maschinen bei Bedarf jederzeit von den Trainern gestoppt werden können.

KTM stellt mit seinen beiden Kinderbikes KTM 50 SX und KTM 65 SX die Motorräder und die Schutzkleidung wie Hose, Jersey, Handschuhe, Stiefel und Helm. Ortema versorgt die Teilnehmer mit dem passenden Neck Brace zum Schutz vor Verletzungen. Motul steuert Produkte für die perfekte Schmierung und Pflege der Motorräder bei.

Mit dabei bei allen Kursen der ADAC MX Academy powered by KTM ist das lustige Maskottchen „Crossy“. Es hat seinen Namen bei einem Facebook-Voting bekommen und begeistert so manchen jungen Teilnehmer beim Einstieg in den Motocross-Sport.

Quelle: ADAC Motorsport

 

Lawrence gewinnt ADAC MX Masters Gaildorf

Lawrence gewinnt ADAC MX Masters Gaildorf


Lawrence gewinnt ADAC MX Masters Gaildorf• Tagessieg in der ADAC MX Masters-Klasse geht an Hunter Lawrence• Jett Lawrence übernimmt Führung im ADAC MX Youngster Cup• Lion Florian feiert an seinem Geburtstag Tagessieg im ADAC MX Junior Cup 125• Camden Mc Lellan baut Führung im ADAC MX Junior Cup 85 ausGaildorf. Schönstes Spätsommerwetter mit milden Temperaturen und viele spannende Rennen lockten über 18.000 begeisterte Zuschauer zur vorletzten Runde des ADAC MX Masters in Gaildorf. Der Tagessieg „auf der Wacht“ ging an Hunter Lawrence (KMP-Honda-Racing), der die stärker motorisierte Konkurrenz auf seiner leistungsmäßig unterlegenen 250er Viertakt-Honda bezwang. „Ich fahre die Motocross-Weltmeisterschaft in der MX2-Klasse, deshalb bin ich das 250er Motorrad gewohnt und muss mich für die Masters-Rennen nicht umstellen“, erklärte der Australier. „An den Bergauffahrten bin ich hier schon ein wenig im Nachteil gewesen, aber ich konnte trotzdem ein gutes Tempo fahren. Im ersten Rennen bin ich in der Anfangsphase gestürzt und habe mir dadurch das Leben besonders schwer gemacht. Platz zwei war deshalb nicht schlecht. Im zweiten Rennen war mein Start ganz gut und ich konnte das Geschehen ab der Halbzeit an der Spitze kontrollieren.“Tagesrang zwei ging an Gaststarter Jordi Tixier (KTM), der das erste Rennen souverän gewonnen hatte, in Durchgang zwei jedoch hart zu Boden musste und im Anschluss nur mühsam wieder Boden gutmachen konnte. „Durchgang eins konnte ich unbedrängt gewinnen, obwohl ich nicht ganz glücklich mit meiner Leistung war“, berichtete der Franzose. „Das zweite Rennen war hingegen überhaupt kein Spaß. Ich hatte nach meinem Sturz Schmerzen und fand keinen guten Rhythmus mehr, deshalb musste ich mich mit Platz sechs zufriedengeben.“ Als Dritter durfte Tixiers Landsmann Greg Aranda (Sturm Racing Team/Kawasaki) aufs Tagespodium klettern. Der Franzose gilt als Supercross-Spezialist, wuchs jedoch nach Rang sechs im ersten Durchgang im zweiten Rennen über sich hinaus. „Mein Start war super und ich konnte in der fünften Runde sogar in Führung gehen“, freute sich der Franzose. „Nach 15 Minuten fühlte ich mich bereits total erledigt, aber ich in dieser Position musste ich einfach alles geben. Lawrence konnte ich nicht halten, aber den zweiten Platz brachte ich nach Hause. Das war deutlich mehr, als wir uns im Vorfeld ausgerechnet hatten.“Einen fabelhaften Auftritt lieferte auch Dennis Ullrich (2-Stroke Revolution Racing/KTM), dem in Gaildorf mit Platz drei im zweiten Rennen zum ersten Mal in dieser Saison der Sprung aufs Podium gelang. „Obwohl ich eigentlich einer der besten Starter im Feld bin, habe ich mit dem Zweitkater immer noch große Probleme schnell ins Rennen zu kommen“, räumte Ullrich ein. „Aber hier habe ich mich in der ersten Kurve gut durchgemogelt und war endlich mal vorne dabei. Die Strecke mit dem harten Boden und griffigen Kurven kommt mir entgegen und so konnte ich endlich mal wieder zeigen, dass ich das Fahren nicht verlernt habe.“Henry Jacobi (STC Husqvarna Racing) erwischte im ersten Rennen keinen guten Start und konnte sich das auch nicht richtig erklären. „In der WM starten wir auf einem Metall-Gitter, deshalb sind die Starts dort schon ganz anders“, so der Thüringer. „Deshalb habe ich extra nochmal ganz speziell Starts für das Rennen hier in Gaildorf trainiert aber es hat offensichtlich nicht geholfen.“ Mit einer sehr konstanten Fahrweise konnte sich der Meisterschaftsführende jedoch Platz um Platz nach vorne schieben und das Rennen auf dem dritten Rang beenden. In Durchgang zwei kam Jacobi jedoch schon in der zweiten Kurve zu Fall und musste das Feld vom letzten Platz aus aufrollen. „Unter diesen Umständen war Platz 13 gar nicht so schlecht“, so Jacobi. „Immerhin konnte ich meinen Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen.“Jacobis ärgster Verfolger, der Belgier Jeffrey Dewulf (KTM Sarholz Racing Team) erwischte nämlich einen schlechten Tag und musste sich mit den Rängen 16 und neun zufriedengeben. Damit liegt der Belgier vor dem letzten Rennen mit 33 Punkten Rückstand auf Rang zwei der Tabelle.ADAC MX Youngster CupIm ADAC MX Youngster Cup lieferte Jett Lawrence (Team Suzuki Germany) einen beindruckenden Auftritt. Der 15-Jährige übernahm im ersten Rennen schon früh die Spitze und sicherte sich den Sieg mit über 24 Sekunden Vorsprung auf Roland Edelbacher (Dimoco Europe Racing/KTM). Im zweiten Durchgang fuhr der Australier ähnlich stark und lieferte sich in der Schlussphase einen begeisternden Zweikampf mit Dylan Walsh (Team Diga-Procross/Husqvarna), dem er im Ziel auch den Vortritt lassen musste. „Ich habe Dylan ein paar Mal überholt, aber er hat heute den Spielverderber gemacht und mich immer wieder von der Spitze verdrängt“, ärgerte sich Lawrence. „Trotzdem war das natürlich ein super Tag für mich. Tagessieg und die Führung in der Meisterschaft, damit kann man durchaus zufrieden sein.“ Walsh erklärte seinen entschlossenen Einsatz gegen Lawrence ganz plausibel. „Mein erster Lauf war mit Platz sechs nicht gerade berauschend und ich wollte unbedingt mit einem Erfolgserlebnis abreisen“, grinste der Neuseeländer. „Von einem 15-jährigen Jungen geschlagen zu werden ist definitiv kein Erfolg für mich, deshalb habe ich wirklich alles gegeben um diesen Sieg zu holen.“Platz drei der Tageswertung ging an Richard Sikyna, der sich damit auch auf Platz drei der Meisterschafts-Wertung behaupten konnte. Auf dem vierten Rang der Tageswertung landete Jeremy Sydow, der im zweiten Durchgang auch den Sprung aufs Podium schaffte. „Ich schleppe eine dicke Erkältung mit mir rum und tat mir hier in Gaildorf richtig schwer“, bedauerte der Deutsche. „Deshalb bin ich in den ersten Runden ein wenig verhalten gefahren. Als es immer besser lief, habe ich nochmal attackiert und konnte auf Platz drei nach vorne fahren.“ Edelbacher, der als Meisterschaftsführender nach Gaildorf gekommen war, zeigte im ersten Lauf einen souveränen Auftritt und verbesserte sich nach einem schwachen Start noch bis auf Platz zwei nach vorne. Im zweiten Durchgang erwischte der Österreicher jedoch einen schlechten Start und musste das Rennen ohne Punkte beenden. Damit liegt er vor dem letzten Rennen mit 13 Zählern Rückstand auf Lawrence auf dem zweiten Platz der Tabelle.ADAC MX Junior Cup 125Im ADAC MX Junior Cup 125 sorgte Lion Florian (KTM) an seinem 17. Geburtstag mit seinem ersten Tagessieg für sein schönstes Geschenk. Der Erdinger, der von der ADAC Stiftung Sport gefördert wird, hatte schon am Samstag die schnellste Rundenzeit seiner Klasse markiert und bestätigte mit den Rängen zwei und eins am Sonntag seine bestechende Form. „Ich bin superglücklich“, freute sich der Sieger. „Im zweiten Rennen haben sich alle meine Wünsche erfüllt und ich konnte ausgerechnet an meinem Geburtstag den ersten Tagessieg feiern. Das ist einfach ein wahnsinnig gutes Gefühl.“ Gesamtzweiter wurde Florians Teamkollege Mike Gwerder (KTM). Der Schweizer konnte im ersten Durchgang triumphieren, zeigte sich jedoch im zweiten Rennen mit Platz drei enttäuscht. „Der Sieg war natürlich super, aber im zweiten Rennen lief es einfach nicht mehr rund.“Mit Rick Elzinga (MJC Yamaha Team) gelang einem Fahrer der Sprung aufs Podium, der zum ersten Mal im ADAC MX Junior Cup 125 am Start war. Der Niederländer freute sich völlig verdient über seinen Auftritt. „Ich hatte im zweiten Lauf einen super Start und bin total glücklich, dass ich gleich bei meinem ersten Auftritt hier aufs Podium fahren konnte.“ Raf Meuwissen (Raths Motorsports/KTM) konnte mit Tagesrang vier zwar acht Punkte auf den Meisterschaftsführenden Filip Olsson (Team Diga-Procross/Husqvarna) gutmachen, doch das reichte nicht aus, um den Schweden von der Spitze zu verdrängen. Olsson genügte Tagesrang sieben, um sich mit sieben Punkten Vorsprung an der Spitze des ADAC MX Junior Cup 125 zu behaupten.ADAC MX Junior Cup 85Im ADAC MX Junior Cup 85 konnte Camden Mc Lellan (Kosak Racing Team/KTM) seinen Vorsprung auf Liam Everts (KTM) um drei Punkte vergrößern. Mc Lellan präsentierte sich auch in Gaildorf glänzend aufgelegt und konnte das erste Rennen am Samstag souverän gewinnen. Im zweiten Durchgang, der am Sonntagfrüh gefahren wurde, lieferte sich der Südafrikaner einen heißen Zweikampf mit Everts, bis er unglücklich zu Sturz kam. „Zwei überrundete Fahrer haben wohl nicht mit mir gerechnet und ich konnte einen Sturz nicht mehr verhindern“, ärgerte sich der Pechvogel. „Aber so ist der Rennsport nun mal. So etwas kann passieren. Wichtig ist, dass ich den zweiten Rang nach Hause bringen und die Meisterschaftsführung ein wenig ausbauen konnte.“ Everts präsentierte sich am Sonntag wesentlich besser aufgelegt als im ersten Rennen und konnte mit einer starken Leistung den Laufsieg feiern. Radek Vetrovsky (JD Gunnex KTM Racing Team) sicherte sich Tagesrang drei. Constantin Piller (Mefo Sport Racing Team/MSC Freisinger Bär/KTM) genügte der sechste Tagesrang um Rang drei in der Meisterschaftstabelle zu sichern.Die besten Szenen vom ADAC MX Masters werden in der Saison 2018 weltweit im TV zu sehen sein. Der Sender Motorvision TV zeigt die Highlights der sieben Rennwochenenden in einem 30-minütigen Magazin in mehr als 100 Ländern. Bei Motorvision auf Sky sind die Highlights vom ADAC MX Masters in Gaildorf erstmals am 23. September ab 13:30 Uhr zu sehen, Motorvision International zeigt das Magazin erstmals am 7. Oktober ab 17.30 Uhr.Quelle: ADAC MX Masters

Tanel Leok dominiert ADAC MX Masters in Tensfeld

Tanel Leok dominiert ADAC MX Masters in Tensfeld

  • Tanel Leok feiert Doppelsieg in der ADAC MX Masters-Klasse
  • Zweiter Tagessieg in Folge für Roland Edelbacher im ADAC MX Youngster Cup
  • Filip Olsson baut Führung im ADAC MX Junior Cup 125 aus.

Tensfeld. Fast 7.500 Zuschauer fanden trotz der hochsommerlichen Temperaturen ihren Weg zur fünften Runde des ADAC MX Masters in Tensfeld und durften sechs spannende Rennen auf dem neu gestalteten, 1.530 Meter langen Sandkurs verfolgen. In der ADAC MX Masters-Klasse war Tanel Leok (A1M Husqvarna) der dominierende Pilot und konnte beide Rennen gewinnen. „Es war super für mich, wieder mal bei den ADAC MX Masters zu starten“, freute sich der Este, der im Jahr 2000 den ADAC MX Junior Cup gewinnen konnte und an dem Wochenende in Tensfeld gute Erinnerungen an seine Jugendzeit hatte. „Die Konkurrenz war stark, aber ich fühlte mich wirklich gut auf dem Kurs und konnte beide Rennen ohne Probleme gewinnen. Ich habe das Wochenende sehr genossen. Wenn es klappt, würde ich nächste Saison gerne die ganze Meisterschaft fahren.“

Mit Harri Kullas (POL Motors/Husqvarna) landete ein weiterer Gaststarter auf dem zweiten Rang. Der Finne leistete Leok in beiden Rennen erbitterte Gegenwehr, konnte sich letztlich jedoch nicht gegen die Attacken des Esten wehren. „Ich hätte natürlich gerne gewonnen, aber im ersten Rennen hatte ich Probleme mit meiner Kupplung und konnte in der zweiten Rennhälfte nicht mehr voll angreifen“, schilderte Kullas. „Im zweiten Durchgang war Leok dann einfach schneller als ich, da gibt es nichts schönzureden.“ Mit Julien Lieber (Monster Energy Kawasaki Racing) gab sich ein weiterer hochkarätiger WM-Pilot in Tensfeld die Ehre. Der Belgier steuerte seine Kawasaki trotz nicht optimaler Starts zweimal auf den dritten Rang und zeigte sich nicht unzufrieden mit seinem Auftritt. „Ich bin leider nicht gut gestartet, konnte mich aber jedes Mal auf den dritten Rang nach vorne kämpfen“, erklärte Lieber nach dem Rennen. „Bis ich nach vorne kam, waren Leok und Kullas jedoch schon so weit weg, dass ich sie nicht mehr einholen konnte. Deshalb bin ich kein unnötiges Risiko mehr eingegangen und habe meine Rennen kontrolliert zu Ende gefahren.“

Henry Jacobi (STC Husqvarna Racing) verlor mit Tagesrang sieben zwar vier Punkte auf seinen direkten Verfolger Jeffrey Dewulf (KTM Sarholz Racing Team) auf Platz vier, doch der Thüringer konnte seine Führung in der Gesamtwertung verteidigen. „Das war nicht unbedingt mein Wochenende“, räumte Jacobi ein. „Ich bin schon am Samstag schlecht gefahren und am Sonntag war es nicht viel besser. Deshalb muss ich meinen Auftritt hier wohl als Schadensbegrenzung betrachten. Ich hatte einfach Probleme auf der sandigen Strecke einen guten Rhythmus zu finden. Lediglich in der Schlussphase des zweiten Rennens bin ich etwas besser gefahren. Die nächsten Rennen in Gaildorf und Holzgerlingen sollten mir aber wieder besser liegen, deshalb ist mit 22 Punkten Vorsprung noch alles absolut im grünen Bereich. Wichtig ist, dass ich auch nach dem letzten Rennen noch ganz vorne in der Tabelle liege.“

ADAC MX Youngster CupIm ADAC MX Youngster Cup durfte Roland Edelbacher (Dimoco Europe Racing/KTM) mit einer starken Leistung seinen zweiten Tagessieg in Folge feiern. Der Österreicher musste im ersten Durchgang zwar Jett Lawrence (Team Suzuki Germany) passieren lassen, wehrte dann aber mit vollem Einsatz die Angriffe seines Landsmannes Rene Hofer (KTM Junior Racing) ab und schaffte sich mit Platz drei eine gute Ausgangsbasis für das zweite Rennen. „Der Start ins zweite Rennen war nicht optimal, aber es ist trotzdem gut gelaufen“, freute sich Edelbacher, der eigentlich nicht als Sandspezialist bekannt ist. „Wir haben in ganz Österreich keine richtige Sandstrecke und ich habe vor dem Rennen hier lediglich einmal in Lommel trainiert. Trotzdem ging es richtig gut und ich konnte bis auf den zweiten Rang nach vorne fahren. Dass Rene Hofer dann in Führung gestürzt ist, tut mir leid, ich hoffe er hat sich nicht schwer verletzt. Der Sieg hier freut mich natürlich riesig, denn wir hatten im Vorfeld nicht unbedingt damit gerechnet.“ Durch den Ausfall von Hofer, übernahm Edelbacher auch die Führung in der Gesamtwertung.

Gefolgt von Jett Lawrence, der den ersten Lauf in Tensfeld in äußerst souveräner Manier gewonnen hatte und im zweiten Durchgang eine fast unglaubliche Aufholjagd zeigte, die erst auf dem dritten Rang enden sollte. „Ich wurde in der ersten Kurve in einen Sturz verwickelt und musste deshalb das Feld von hinten aufrollen“, ärgerte sich der erst 15-jährige Australier. „Das ging zwar überraschend gut, am Schluss wurde ich jedoch von einem Überrundeten ein wenig aufgehalten, sonst wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen. Immerhin liege ich jetzt auf dem zweiten Rang der Gesamtwertung und habe nur zwölf Punkte Rückstand auf Edelbacher.“

Dritter in der Tageswertung wurde Hardi Roosiorg (WZ-Racing/KTM) vor Miro Shivonen (KTM Diga Junior Racing). Roosiorg war in beiden Rennen schlecht gestartet, konnte sich jedoch mit viel Einsatz nach vorne kämpfen und im zweiten Rennen sogar noch den Führenden bedrängen. „Ich war schon an Edelbacher vorbei“, versicherte der Este. „Doch in der nächsten Kurve habe ich seinen Angriff auf der falschen Seite erwartet und er ist mir wieder entwischt. Trotzdem ist es natürlich schön wieder auf dem Podium zu stehen!“

ADAC MX Junior Cup 125Raivo Dankers (Team RD10 by Mefo Sport/KTM) feierte in Tensfeld seinen zweiten Tagessieg im ADAC MX Junior Cup 125. Der Niederländer hatte schon beim Saisonauftakt in Fürstlich Drehna eine Kostprobe seiner Fähigkeiten auf Sandstrecken gegeben und bestätigte diese im Norden Deutschlands mit den Plätzen zwei und eins. „Im ersten Lauf bin ich schlecht gestartet und musste mich von weit hinten nach vorne kämpfen“, erklärte Dankers seinen zweiten Platz. „In Durchgang zwei war ich gleich vorne dabei und konnte mich bis ins Ziel durchsetzen.“

Hinter Dankers durfte der Meisterschaftsführende Filip Olsson (Team Diga-Procross/Husqvarna) auf Platz zwei des Tagespodiums klettern. „Ich konnte mich im ersten Rennen schnell an die Spitze setzen und das Rennen im Anschluss kontrollieren“, freute sich der Schwede. „Im zweiten Durchgang lag ich auf Rang drei und habe gesehen, dass Raf Meuwissen einige Plätze hinter mir lag. Deshalb habe ich nicht alles riskiert und lieber meine Führung in der Meisterschaft sicher ausgebaut.“

Raf Meuwissen (Raths Motorsports/KTM) war nicht gut in das zweite Rennen gekommen und hatte Probleme seine Position deutlich zu verbessern. Dafür hatte der Niederländer jedoch im ersten Lauf schon kräftig gepunktet. „Platz drei im ersten Rennen war in Ordnung“, versicherte Meuwissen. „Aber der sechste Rang in Durchgang zwei hat mich nochmal Punkte auf Olsson gekostet und so habe ich in Tensfeld insgesamt zehn Zähler auf ihn verloren. Das ist nicht gut für die Meisterschaft.“ In der Gesamtwertung liegt der Niederländer mit 15 Punkten Rückstand auf Olsson auf dem zweiten Rang.

Quelle: ADAC Motorsport

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