ADAC Kart Academy offen für internationale Fahrer

ADAC Kart Academy offen für internationale Fahrer

  • Neue Lizenzbestimmungen durch FIA beschlossen
  • Dritte Saison der ADAC Kart Academy
  • Fünf Rennen im Rahmen des ADAC Kart Masters

Ab dieser Saison besteht auch für ausländische Fahrer die Möglichkeit in der ADAC Kart Academy zu starten. Durch eine Änderung der internationalen Lizenzbestimmungen wird dies möglich. Der Startschuss zu der Nachwuchs-Kartrennserie fällt am 7. April in Wackersdorf.

Eine Änderung der internationalen Lizenzbestimmungen macht eine Teilnahme möglich. Fahrerinnen und Fahrer in den Jahrgängen 2005-2007 mit einer Nat. Kart-Lizenz Stufe A oder Int. Kart-Lizenz Stufe C-Junior sind in der ADAC Kart Academy startberechtigt. Zusätzlich benötigen internationale Teilnehmer eine Auslandsstartgenehmigung ihres ASN.

Die ADAC Kart Academy vertraut in der dritten Saison auf das bisher bewährte Konzept. Dabei steht der kostengünstige Einstieg für Neu- und Umsteiger, sowie die Chancengleichheit im Vordergrund. Gefahren wird mit Einheitschassis der Marke RS-Kart, Motoren aus dem Hause Vortex, sowie Vega-Reifen. Die Karts werden durch das Schumacher Racing Team vorbereitet und zur Rennstrecke transportiert.

Die Einschreibung in die ADAC Kart Academy ist online unter adac.de/motorsport möglich. Bis zum 25.01.2019 ist die Nennung zu einem Vorzugspreis von 4.999,00 Euro möglich. Im Anschluss kostet die Einschreibung bis zum Nennschluss am 28.02.2019 5.999,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.

Die Einschreibegebühr beinhaltet das Nenngeld für beide Testtage und alle fünf Veranstaltungen, die Leihgebühr für Chassis und Motoren, sowie die Vega Einheitsreifen. Der einheitliche Overall der ADAC Kart Academy kostet zusätzlich 225,00 Euro.

Auf die besten Fahrerinnen und Fahrer wartet in der Endabrechnung ein attraktives Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Ebenso erhält der Meister ein ADAC Kart Academy-Kart, der Zweitplatzierte ein Vortex DDJ Motor und der Dritte zwei Satz Vega Reifen. Separat wird eine Rookie-Wertung ausgeschrieben.

Zahlreiche Informationen erhalten Interessierte auch am 26. und 27. Januar auf der Internationalen Kartmesse in Offenbach am Main. Dort ist die ADAC Kart Academy gemeinsam mit den weiteren ADAC Kartrennserien im Atrium 1 vertreten.

Alle Rennen in der Übersicht:

06./07.04.2019 Wackersdorf
27./28.04.2019 Ampfing
06./07.07.2019 Oschersleben
17./18.08.2019 Kerpen
28./29.09.2019 Wackersdorf

Quelle: ADAC Motorsport

 

Titelentscheidungen zum Saisonfinale in Wackersdorf

Titelentscheidungen zum Saisonfinale in Wackersdorf

Beim Finale des ADAC Kart Masters beim letzten Saisonlauf in Wackersdorf sind alle Titelentscheidungen gefallen. In allen sechs Klassen stehen damit die Titelträger nach fünf Rennwochenenden fest.Klasse BambiniDen Tagessieg in der Bambini-Klasse sicherte sich Lenny Ried (Solgat Motorsport). Kein gutes Wochenende erwischte dagegen Maxim Rehn (EVO Kart), der mit nur einem Punkt am Ende des Wochenendes dennoch den Titelkampf für sich entscheiden konnte. Vizemeister wurde Ried. Gesamtrang drei belegte Tom Kalender (Mach1 Motorsport).Klasse OK-JuniorIn der Klasse OK-Junior machte Ben Dörr (TB Racing Team) mit einem Sieg und einem zweiten Platz nicht nur den Tagessieg perfekt, sondern sicherte sich damit auch den Meistertitel seiner Klasse. Auf Meisterschaftsplatz zwei landete nach fünf Wochenenden Joel Mesch (Praga) vor Jakob Bergmeister (Praga), der Dritter wurde.Klasse OKAlexander Tauscher konnte den Titelkampf in der Klasse OK souverän für sich entscheiden. Mit seinem Tagessieg holte er 45 Zähler – exakt die Anzahl an Punkten Vorsprung, mit der er auch seinen Titel vor Tim Tröger (Mach1 Motorsport) sicherte. Hinter ihm wurde sein Bruder Niels Tröger (CRS) Dritter.Klasse KZ2Ein „Shootout“ gelang in der Klasse KZ2 Daniel Stell (DS Kartsport). Mit zwei Laufsiegen holte er sich souverän den Tagessieg. Im Meisterschaftskampf hingegen reichte Julian Müller (Mach1 Motorsport) ein fünfter Platz in der Tageswertung, um am Saisonende ganz oben in der Punkteliste zu stehen. Zweiter in der Meisterschaft wurde Stell vor dem Dritten in der Gesamtwertung Paul-Tobias Winkler (Solgat Motorsport).Klasse X30 JuniorZwei Laufsiege an diesem Wochenende holte Vincent Andronaco (Team Hemkemeyer), der damit den Titel in der Klasse X30 Junioren auf der Zielgeraden der Saison noch nach Hamburg holte. Linus Jansen (HTP Kart Team) wurde im Titelkampf Zweiter und konnte Valentino Catalano (RMW Motorsport) knapp hinter sich lassen.Klasse X30In der Klasse X30 Senioren unterstrich Luci Trefz (HTP Kart Team) einmal mehr ihr Können und sicherte sich den Tagessieg beim zweiten Auftritt dieser Saison in Wackersdorf. Die Titelentscheidung fiel am Ende zugunsten von Trefz‘ Teamkollegen Jan Phlipp Springob (HTP Kart Team), der mit einem dritten Platz in der Tageswertung ausreichend Punkte holen konnte, um von Trefz im Titelkampf nicht nochmals unter Druck zu geraten. Sie wurde Vizemeisterin und setzte sich damit auch deutlich vor Luka-Max Pierschke (Kart Republic) durch, der Meisterschaftsdritter wurde.

Quelle: ADAC Motorsport

 

Drei Sieger bei der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft in Oschersleben

Drei Sieger bei der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft in Oschersleben

17 Nachwuchspilotinnen und Nachwuchspiloten im Alter von 15 bis 18 Jahren traten am vergangenen Wochenende (30. Juni – 01. Juli) in der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft (DEKM) im Rahmen des ADAC Kart Masters an. In vier Wertungsläufen erlebten die Fahrerinnen, Fahrer und zahlreichen Zuschauer hochwertigen Elektro-Kartsport. Strahlender Sonnenschein rundete ein perfektes Rennsportevent ab.

Nach einem vorzeitigen Ende in Wackersdorf und der Absage des zweiten Laufes in Ampfing, startete die DEKM nun in der Motorsport Arena Oschersleben endgültig in das Premierenjahr. 17 Fahrerinnen und Fahrer gingen an den Start und lieferten sich spannende Duelle. Vier Rennen warteten auf die Elektrokart-Pioniere. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen zeigten die High Performance Racing E-Karts Rotax THUNDeR ihr volles Potenzial. Am Samstag und Sonntag standen jeweils ein Zeittraining und zwei Wertungsläufe für die Fahrer auf dem Zeitplan.

Philipp Britz holt Doppelsieg am Samstag

Schon im Zeittraining am Samstag unterstrich Philipp Britz (Saarbrücken) seine Ambitionen. Der 16-jährige Nachwuchsrennfahrer setzte sich mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen Luka Wlömer (Berlin) durch. Aus der Pole-Position löste sich Britz dann auch im ersten Rennen von seinen Verfolgern und siegte vor Wlömer. Spannend war der Kampf um den verbleibenden Podestrang. Drei Piloten lieferten sich im Verlauf der acht Rennrunden ein packendes Duell, welches Dennis Siemens (Bielefeld) im Ziel für sich entschied.

Nach dem abwechslungsreichen ersten Lauf waren im zweiten Durchgang die Positionen schnell bezogen. Erneut brachte Britz einen sicheren Start-Ziel-Sieg nach Hause und zeigte sich am Abend sehr zufrieden: „Besser als mit zwei Siegerpokalen kann man nicht in ein Rennwochenende starten. Ich hatte zu Beginn Probleme das Chassis richtig abzustimmen, am Ende ist uns das aber sehr gut gelungen.“ Auch auf den Verfolgerpositionen gab es keine Veränderungen. Wlömer und Siemens wurden Zweiter und Dritter.

Sonntags-Siege für Dennis Siemens und Lukas Horstmann

Der Rennsonntag begann, wie der Samstag endete – mit einer Pole-Position für Philipp Britz. Doch diesmal hatte der Saarländer das Glück nicht auf seiner Seite. In Führung liegend schied er im ersten Rennen vorzeitig aus. Seinen Spitzenplatz übernahm Dennis Siemens, der letztlich als strahlender Sieger die Ziellinie querte. „Hinter mir liegen zwei arbeitsreiche Tage. Ich musste erst das passende Setup finden. Nachdem mir das gelungen war, konnte ich sogar einen Sieg für mich beanspruchen“, sagte der 17 Jahre alte Bielefelder nach dem Rennen im Interview. Knapp war der Kampf um die Plätze zwei und drei. Lukas Horstmann (Meerbusch) und Lauren-Alexander Clevert (München) fuhren bis zum Rennende dicht beisammen und komplettierten die Top Drei.

Im vierten Wertungslauf des Wochenendes fiel die Entscheidung um den Sieg erst in der letzten Runde. Horstmann lauerte hinter dem in Führung liegenden Siemens und nutzte kurz vor dem Ziel eine Chance, um vorbeizuziehen. Am Ende war der Rheinländer zufrieden mit seiner Leistung: „Meine Taktik ist aufgegangen. Ich wollte mich zu Beginn gemeinsam mit Dennis vom Feld lösen und habe dann die Lücke genutzt.“ Als Dritter auf dem Siegerpodium stand Finn Albig (Backnang).

Für Oliver Schielein, Geschäftsführer des DEKM-Promoters IKmedia, endete am Sonntagabend ein gelungenes Rennwochenende: „Die Anspannung vor dem Event war unglaublich hoch. Aber gemeinsam haben wir etwas Außergewöhnliches auf die Beine gestellt. An dieser Stelle gebührt mein Dank deshalb allen, die das möglich gemacht haben. Ich möchte natürlich auch den Teilnehmerinnen, Teilnehmern und Partnern für das gelungene Rennwochenende in Oschersleben danken. Außerdem gratuliere ich den Siegern des Rennens. Wir freuen uns jetzt schon auf die kommende Veranstaltung vom 28. bis 29. Juli 2018 auf der Traditionsstrecke in Kerpen im Rahmen der DKM.“

Quelle: IKmedia GmbH

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Einschreibungen für DEKM starten

Einschreibungen für DEKM starten

Nachdem die Vorstellung der Deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft (DEKM) auf der Essen Motor Show am Stand von Porsche Motorsport bereits hervorragende Resonanz erfahren hat, geht es nun den nächsten Schritt in Richtung einer elektrischen Zukunft für den Motorsportnachwuchs.

Zum Start der 26. Internationalen Kart-Ausstellung 2018 (IKA) sind Einschreibungen zur ersten Saison der DEKM für Teilnehmer möglich. Der Prototyp des High-Performance-E-Karts wird auf der IKA in Offenbach vom 27. –28. Januar am Stand des Deutschen Motorsport Bundes (DMSB) in der Halle A1/Stand Nr. 14 zu besichtigen sein. Am ersten Tag der IKA ist das offizielle Einschreibeformular unter www.dekm.de verfügbar. Damit können sich Teilnehmer für die insgesamt fünf Rennveranstaltungen, die die DEKM zwischen Mai und September 2018 auf die modernsten Rennstrecken Deutschlands und Europas führen wird anmelden. Die Einschreibung erfolgt ausschließlich über dieses Dokument und wird vom 27. Januar 2018 um 18 Uhr bis zum 03. Februar 2018 um 18 Uhr möglich sein.

Unterstützung durch Porsche Motorsport

Nicht nur Prestige gibt es für die Nachwuchsrennsportler zu gewinnen, die sich als erste an die Steuer dieser technisch anspruchsvollen und fortschrittlichen Meisterschaft wagen, die so bisher weltweit einzigartig ist: Den besten Fahrer der ersten DEKM-Saison im Jahr 2018 unterstützt Porsche Motorsport im folgenden Jahr mit einer Reihe von Schulungsprogrammen. Teilnahmeberechtigt sind junge Motorsporttalente zwischen 15 und 18 Jahren.

Chancengleichheit und Performance für den Nachwuchs

Ganz im Zeichen einer nachhaltigen und kostenbewussten Rennsportserie werden Reifen, Gewicht der E-Karts und Testtage im Vorfeld der Rennen einheitlich für jeden Fahrer im Starterfeld festgelegt. Das High Performance Racing E-Kart Rotax THUNDeR hat eine maximale Beschleunigung von 0-100 km/h in 3.5 sec und erreicht einen Top Speed von 130 km/h. Neben dem Rotax ePowerpack besteht das E-Kart aus einem speziell entwickeltem Sodi Sigma DD2 Chassis sowie Vega Reifen.

Starke Partner

Neben Porsche Motorsport und BRP-Rotax stehen weitere starke Partner an der Seite der weltweit ersten Elektro-Kart-Meisterschaft. Das Projekt DEKM stellt für die DEKRA hierbei eine ausgezeichnete und innovative Plattform dar, um einerseits die Expertise in Sachen elektromobiler Sicherheit aufzuzeigen und einzubringen sowie andererseits einen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Motorsport zu leisten.

Neben ihrem Engagement in der DTM sowie der Formel E ist die Deutsche Post mit der Speed Academy eine Institution in der Nachwuchsförderung des Rennsports. Die Gewinner der DEKM lädt die Deutsche Post zum Vorstellungsgespräch vor die Jury der Speed Academy ein.

Quelle: IKmedia GmbH

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Spannende Duelle beim ADAC Kart Bundesendlauf  in Wackersdorf

Spannende Duelle beim ADAC Kart Bundesendlauf in Wackersdorf

  • Wechselhaftes Wetter sorgte für zusätzliche Herausforderung
  • 111 Teilnehmer gingen an den Start
  • Gleichzeitig Finale des ADAC Kart Cup

Wackersdorf. Zum 37. Mal trafen am vergangenen Wochenende die besten Kartpiloten aus den vier ADAC-Regionalserien NAKC, OAKC, SAKC und WAKC beim traditionsreichen Bundesendlauf zusammen. Auf dem 1.190 Meter langen Prokart Raceland in Wackersdorf duellierten sich insgesamt 111 Teilnehmer um die prestigeträchtigen. Parallel dazu fand auch das Finale des ADAC Kart Cup statt.

Einen besseren Rahmen hätten die Pilotinnen und Piloten für die Endläufe nicht haben können. Das Prokart Raceland zählt zu den modernsten Strecken in Europa bot eine hervorragende Kulisse für den traditionsreichen ADAC Bundesendlauf. Zusätzlich sorgte das Organisationsteam des OC Würzburg e.V. für einen reibungslosen Ablauf. Allein das Wetter präsentierte sich zweigeteilt. Nach guten Bedingungen am Samstag, fanden die Finalrennen teilweise aus nasser Strecke statt. Entsprechend abwechslungsreich waren die Renngeschehnisse, als Sieger wurden am Sonntagabend Daniel Pauls (Bambini light), Lilly Zug (Bambini), Tom Remmert (World Formula), Philipp Damhuis (X30 Junior), Tobias Holzhäuser (X30 Senior), Uli Blümelhuber (X30 Super), Miroslaw Kravchenko (OK Junior), Michael Mrosek (KZ2) und Erich Huber (KZ2 Gentlemen) geehrt.

Bambini light: Daniel Pauls entscheidet spannenden Schlagabtausch für sich

Als Pole-Setter nach dem Zeittraining und den Vorläufen startete Daniel Pauls (Silberstedt/RTG Kartsport) verheißungsvoll in das erste Rennen. Zu Beginn setzte er sich etwas von seinem engsten Konkurrenten Tom Kalender (Hamm-Sieg/DS Kartsport) ab. Doch im weiteren Verlauf schloss der Mach 1-Fahrer immer weiter zu Pauls auf – nach dem er während der Startphase bis auf Rang vier zurück gefallen war. Letztlich belohnte sich Kalender für seine Aufholjagd und gewann das erste Rennen auf nasser Strecke vor Leon Taylor Primm (Großschirma/Team NKS), Daniel Pauls, Sinan Mohr (Dortmund/Dischner Racing) und Moritz Haupenthal (Losheim am See/MSC Losheim).

Der zweite Wertungslauf entwickelte sich zu einem spannenden Schlagabtausch. Kalender gewann den Start, doch Pauls kam seinerseits gut in den Rhythmus und zog schnell an seinem Konkurrenten vorbei. Dahinter schob sich sogar noch Sinan Mohr auf den zweiten Rang vor und schloss die Lücke zu Pauls. Der Silberstedter wehrte aber die Angriffe seines Verfolgers ab und sicherte sich mit dem Triumph den Gesamtsieg beim ADAC Kart Bundesendlauf. Gleichzeitig entschied er auch den ADAC Kart Cup für dich. Hinter Pauls und Mohr komplettierte Kalender die Top-Drei im zweiten Durchgang. Vierter wurde Haupenthal vor Primm.

Tageswertung Klasse Bambini light:1. Daniel Pauls (51 Punkte)2. Tom Kalender (50 Punkte)3. Sinan Mohr (39 Punkte)4. Leon Taylor Primm (39 Punkte)5. Moritz Haupenthal (29 Punkte)

Bambini: Lilly Zug gewinnt nach krimireifem Foto-Finish

Lilly Zug (Mitterscheyern/rl-competition.com) war am Ende die einzige weibliche Teilnehmerin, die sich an diesem Wochenende gleich zwei Titel sicherte. Mit der Pole-Position nach den Vorläufen gewann sie auch den Start in das erste Rennen und zeigte auf nasser Strecke eine starke Vorstellung. Im Ziel hatte die Bayerin einen Vorsprung von über zehn Sekunden auf ihren ersten Verfolger Marc Schmitz (Neuwied/Maxim Racing Sport). Deutlich enger war der Kampf um Rang drei: Vincent Andronaco (Wentorf/Team Hemkemeyer) lag beim Fallen der Zielflagge knapp vor Pablo Kramer (Hamm-Sieg/FSR Performance). Als Fünfter reihte sich Arthur Tohum (Limburg/TR Motorsport) ein.

Nach Zugs deutlichem Sieg im ersten Lauf, war der zweiten Durchgang an Spannung kaum zu überbieten. Immer wieder wechselten sie und Schmitz die Positionen an der Spitze und zögerten die Entscheidung bis zum Ende heraus. Im Ziel durfte Zug dann jubeln. Neben dem Tagessieg, holte sich auch den Titel im ADAC Kart Cup. Hinter dem zweiten Schmitz folgten Julien Koch (Wehrheim/ADAC Hessen-Thüringen e.V.), Piet Matthes (Siebenlehn/Meier Motorsport) und Maxim Rehm (Blaubeuren).

Tageswertung Klasse Bambini:1. Lilly Zug (60 Punkte)2. Marc Schmitz (49 Punkte)3. Julien Koch (33 Punkte)4. Arthur Tohum (26 Punkte)5. Vincent Andronaco (20 Punkte)

World Formula + RK1: Tom Remmert siegt doppelt

In der World Formula-Klasse zeigte sich Tom Remmert (Petersberg/ADAC Hessen-Thüringen e.V.) von Beginn an dominant. Beide Heats und Wertungsläufe entschied der Hesse für sich und strahlte am Abend von der obersten Stufe des Siegerpodiums. Jeweils als Zweiter folgte der schnellste RK1-Pilot Dominik Jung (Kitzingen/ADAC Nordbayern e.V.). Sebastian Schmidt (Grasellenbach/AC Bensheim) reichte im ersten Rennen als Dritter ein, jedoch warf ihn im Anschluss eine Zeitstrafe auf Rang sieben zurück. Neuer Dritter war Marius Preibisch (Neuberg/AC Kinzigtal) vor Julian Trenkel (Dietzenbach/MSC Mühlheim e.V. im ADAC) und Dario Babic (Oberderdingen/Wilk Sport).

Nach seinem Rückschlag im ersten Lauf kämpfte sich Schmidt im Nachmittagsrennen wieder auf Platz drei nach vorn. Nico Noel Manka (Unna/Beule Kart Racing Team) komplettierte gemeinsam mit Preibisch die Top-Fünf. Neben dem Gewinn des Bundesendlaufes feierte Remmert auch einen klaren Erfolg im ADAC Kart Cup.

Tageswertung Klasse World Formula + RK1:1. Tom Remmert (60 Punkte)2. Dominik Jung (49 Punkte)3. Marius Preibisch (35 Punkte)4. Sebastian Schmidt (29 Punkte)5. Nico Noel Manka (25 Punkte)

OK Junior: Maximale Punktzahl und Titel für Miroslaw Kravchenko

Ein Wochenende nach Maß erlebte Miroslaw Kravchenko (Krefeld/TR Motorsport) beim ADAC Kart Bundesendlauf. Schon nach dem Samstag führte der Jesolo-Fahrer mit der maximalen Anzahl an Punkten in der Zwischenwertung und ging folglich als Erster in die Rennen. Im ersten Lauf setzte er seine starke Vorstellung fort und gewann vor Jonas Ried (Ehingen/Solgat Motorsport), Simon Connor Primm (Großschirma/Team NKS), Giancarlo-Gino Lührs (Maasen/ADAC Weser-Ems e.V.) und Colin Sandner (Lichtenau/Team NKS).

Ein perfekter Abschluss gelang Kravchenko im zweiten Durchgang. Wieder hatte er einen deutlichen Vorsprung und sicherte sich zum dritten Mal den Gesamtsieg beim ADAC Bundesendlauf. Hinter ihm folgte diesmal Primm, der damit den ADAC Kart Cup für sich entschied. Dritter wurde Ried vor Sandner und Lührs.

Im Feld der OK Junior startete auch der einzige Fahrer der Klasse X30 Super Uli Blümelhuber (München/CRG TB Racing Team).

Tageswertung Klasse OK Junior:1. Miroslaw Kravchenko (60 Punkte)2. Jonas Ried (44 Punkte)3. Simon Connor Primm (42 Punkte)4. Giancarlo-Gino Lührs (31 Punkte)5. Colin Sandner (29 Punkte)

X30 Junior: Philipp Damhuis gewinnt beide Rennen und den Titel

Nur eine Woche nach seinem Titelgewinn beim ADAC Kart Masters knüpfte Daniel Gregor (Leinsweiler/Team Zinner) mit der Bestzeit bei den X30 Junior und einem Sieg im ersten Vorlauf an seinen Erfolg an. Doch eine Kollision im zweiten Heat ließ ihn auf Rang neun in der Zwischenwertung zurück fallen. Diese führte am Abend nach zwei dritten Plätzen Nick Strobel (Ilic Motorsport) aus Weissach an.

Der Youngster gewann auch den Start in den ersten Lauf, von hinten rückte aber Philipp Damhuis (Haren/Team Henkemeyer) nach vorne und holte sich auf der nasse Strecke einen deutlichen Sieg. Ebenfalls ein ruhiges Rennen hatten Strobel und der Drittplatzierte Marcel Schminke (Bad Wildungen/RMW Motorsport). Aufregender war dagegen der Kampf um Rang vier. Gleich mehrere Fahrer lieferten sich packende Kämpfe in denen sich Gerrit Hartwig (Kusterdingen/RS Motorsport) durchsetzte. Nach seinem Rückschlag am Samstag, fuhr Gregor bis auf Position fünf nach vorne.

Im zweiten Finale machte es der Leinsweiler dann noch mal richtig spannend. Direkt nach dem Start nahm er die Verfolgung von Damhuis auf. Bis ins Ziel wechselten die beiden gleich mehrmals die Führung. Letztlich hatte Auftaktsieger Damhuis aber die Nase vorne und gewann gleichzeitig den Bundesendlauf und ADAC Kart Cup. Ebenfalls knapp war auch der Kampf um Rang drei. Max Rosam (Taunusstein/ADAC Hessen-Thüringen e.V.) behauptete sich in einem Foto-Finish gegen Strobel und Schminke.

Tageswertung Klasse X30 Junior:1. Philipp Damhuis (59 Punkte)2. Nick Strobel (43 Punkte)3. Marcel Schminke (35 Punkte)4. Daniel Gregor (33 Punkte)5. Max Rosam (30 Punkte)

X30 Senior: Strahlender Sieger Tobias Holzhäuser

Mit 28 Piloten stellte die Klasse X30 Senior das größte Feld am Wochenende. Auf trockener Strecke setzte sich am Samstag Maximilian Kannegießer (Rimbach/RMW Motorsport) in der Zwischenwertung durch. Kannegießer gewann das Qualifying und den ersten Heat. Doch bei den neuen Bedingungen am Sonntag wendete sich das Blatt. Tobias Holzhäuser (Rinzenberg/MSC Rubin Wilza) übernahm aus der dritten Startposition die Führung und verteidigte diese im Verlauf der 15 Rennrunden. Hinter ihm hatte ebenfalls Pascal Wlodarczyk (Bad Lauterberg) seinen zweiten Rang früh bezogen. Anders sah es hingegen bei der Vergabe der weiteren Positionen aus. Daniel Dragon (Ellwangen/MSC Ellwangen) verteidigte am Ende Rang drei gegen Philipp Britz (Saarbrücken/KÜS-Team BJM Motorsport) und Mika Rausch (Ahlen/RRT Rausch Racing Team).

Turbulent startete das zweite Rennen. Zu Beginn hing das Feld sehr eng zusammen und die Fahrer fuhren teilweise nebeneinander um den 1.190 Meter langen Kurs. Nutznießer der packenden Fights war Britz. Schon früh löste er sich von seinen Verfolgern und ließ sich den Laufsieg nicht mehr nehmen. Hinter dem Saarländer folgte Felix Wischlitzki (Donauwörth/RS Motorsport) vor Holzhäuser, der damit den Tagessieg holte. Eine starke Aufholjagd zeigte Javin Lewis Seyhan (RS Motorsport/München) – von Startplatz 17 aus fuhr er bis auf Rang vier nach vorne. Kannegießer wurde Fünfter, jedoch fiel er durch eine Strafe noch auf Rang acht zurück. Seine Position erbte Maximilian Dappert (TR Motorsport/Kleinrinderfeld). Neben Platz zwei in der Tageswertung erhielt Philipp Britz den Siegerpokal im ADAC Kart Cup.

Tageswertung Klasse X30 Senior:1. Tobias Holzhäuser (49 Punkte)2. Philipp Britz (38 Punkte)3. Felix Wischlitzki (37 Punkte)4. Daniel Dragon (28 Punkte)5. Mika Rausch (28 Punkte)

KZ2 + Gentlemen: Michael Mrosek und Erich Huber siegreich

Rick Hartmann (Kamenz/Team NKS) erwischte mit der Pole-Position bei den Schaltkarts einen perfekten Start in das Rennwochenende. Doch bereits im Verlauf der Heats musste er die Spitze für Michael Mrosek (Hirschau/AK-Racing) räumen. Auf seiner Heimstrecke war der Formula K-Pilot der schnellste Fahrer im Feld und führte das Zwischenranking an.

Bei abtrocknenden Bedingungen erwischte am Sonntag aber Luca Walter (Blaustein) den besten Start in die Finals und gewann den ersten Lauf vor Mrosek. Maximilian Rosenschon (Schwäbisch Gmünd/RS Motorsport), Ricardo Adler (Oranienburg) und Hartmann komplettierten die ersten fünf Positionen. Einen Wechsel an der Spitze gab es dann wieder im zweiten Lauf. Diesmal gewann Mrosek vor Walter, der ihm im Rennverlauf aber dicht im Nacken saß. Auf Rang drei verbesserte sich Hartmann vor Adler und Rosenschon. Durch seinen Sieg im zweiten Rennen gewann der Hirschauer auch die Tageswertung. Sieger des ADAC Kart Cup wurde Sebastian Uber (Pforzheim/KKC Racing).

Gemeinsam mit den KZ2-Piloten gingen auch die Gentlemen-Fahrer an den Start. Erich Huber (Landau/Binder Racing) gewann beide Rennläufe vor seinen Konkurrenten. Sein ärgster Verfolger war jeweils Teamkollege Markus Häupler (Neufarn/Binder Racing).

Tageswertung KZ2:1. Michael Mrosek (55 Punkte)2. Luca Walter (54 Punkte)3. Maximilian Rosenschon (35 Punkte)4. Ricardo Adler (31 Punkte)5. Rick Hartmann (29 Punkte)

Tageswertung KZ2 Gentlemen:1. Erich Huber (60 Punkte)2. Markus Häupler (49 Punkte)3. Markus Pschick (33 Punkte)4. Torsten Simon (28 Punkte)5. Bernd Rosenschon (26 Punkte)

Mit dem ADAC Kart Bundesendlauf endete die Kartsport-Saison der vier ADAC Regionalserien und des ADAC Kart Cup. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für 2018 auf Hochtouren und die ersten Termine werden in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Quelle: ADAC Motorsport

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ADAC Kart Masters präsentiert Kalender für 2018

ADAC Kart Masters präsentiert Kalender für 2018

  • Fünf Rennwochenenden verteilt im Bundesgebiet
  • Zwei Mal in Wackersdorf zu Gast
  • Saisonstart im April – Finale im September

München. Wenige Tage nach dem Finale des ADAC Kart Masters 2017 blickt die Kartrennserie schon in die Zukunft und stellt frühzeitig die Weichen für das kommende Jahr. Auch 2018 geht die Meisterschaft an fünf Wochenenden auf den besten Kartrennstrecken Deutschlands an den Start.

Das Teilnehmerinteresse am ADAC Kart Masters ist groß. Auch in der diesjährigen Jubiläumssaison waren die Felder stark besetzt und überzeugten durch packenden Rennsport. An dem bewährten Konzept hält der ADAC auch in der Zukunft fest. Unverändert bleiben die ausgeschriebenen Klassen. Neben den Bambini, KZ2, X30 Junior und X30 Senior schreibt das ADAC Kart Masters 2018 auch wieder die erfolgreichen CIK-Klassen OK Junior und OK aus. Neben dem beliebten ADAC Kart Masters geht die in diesem Jahr erfolgreich eingeführte ADAC Kart Academy im Jahr 2018 in die zweite Saison. Ausgewählte ADAC Kart Academy-Veranstaltungen werden wieder im Rahmen des ADAC Kart Masters stattfinden, der Kalender der ADAC Kart Academy 2018 wird in Kürze bestätigt.

An den Start geht die Rennserie an fünf Rennwochenenden verteilt in ganz Deutschland. Den Anfang macht der Schweppermann-Ring im bayerischen Ampfing. Vom 07.bis 08. April fallen dort die ersten Entscheidungen des Jahres. Nur drei Wochen (28. bis 29. April) später geht es im Prokart Raceland Wackersdorf weiter. Vom 30. Juni bis 01. Juli reist das ADAC Kart Masters zur nördlichsten Station in die Motorsport Arena Oschersleben. Ebenfalls im Juli (21. bis 22.07.) geht es schon in den Endspurt: Das vorletzte Rennen startet auf dem traditionsreichen Erftlandring in Kerpen. Vom 01. bis 02. September findet dann das große Saisonfinale in Wackersdorf statt.

Termine 2018:07.-08.04.2018 – Ampfing28.-29.04.2018 – Wackersdorf30.06.-01.07.2018 – Oschersleben21.-22.07.2018 – Kerpen01.-02.09.2018 – WackersdorfQuelle: ADAC Motorsport

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