ADAC Formel Masters


Auf den Rennfahrer-Spuren der Väter:  Stars von morgen erobern den Nürburgring

Auf den Rennfahrer-Spuren der Väter: Stars von morgen erobern den Nürburgring

  • img_prevRennpremiere in der Eifel für Lokalmatador Nico Menzel
  • Fabian Schiller reist mit Rückenwind zum Heimrennen
  • Doppeltes Heimspiel: Menzel und Schiller starten für Schiller Motorsport aus Siegburg
  • Entscheidende Phase im Titelkampf zwischen Mikkel Jensen und Maximilian Günther

Nürburgring. Das ADAC Formel Masters kehrt nach Deutschland zurück. Nach den beiden Auslandsgastspielen in Österreich und der Slowakei findet am kommenden Wochenende (29. bis 31. August) auf dem Nürburgring der sechste Lauf der Saison 2014 statt. Die legendäre Formel-1-Strecke gehört seit der Gründung der Nachwuchsserie im Jahr 2008 zum festen Bestandteil des Rennkalenders.

Am kommenden Wochenende geben die Youngster der Highspeedschule des ADAC auf der Kurzanbindung des Nürburgrings Gas. Die 3,629 Kilometer lange Variante bietet eine erhöhte Rundenzahl, was den zahlreichen Zuschauern an der Strecke zugutekommt, die dadurch die Fahrer öfter zu sehen bekommen.

Für Nico Menzel wird das drittletzte Rennwochenende der Saison ein besonderes Erlebnis. Der Schiller Motorsport-Pilot bestreitet sein Heimrennen in der Eifel. Der 16-jährige Kelberger wohnt nur acht Kilometer vom Nürburgring entfernt und gibt dort seine Rennpremiere im Formelboliden. “Das wird ein besonderes Gefühl, wenn ich selbst im Auto sitze statt nur zuzuschauen”, freut sich der Serien-Rookie auf sein Heimspiel. Unzählige Male begleitete Nico seinen Vater Christian Menzel, selbst erfolgreicher Rennfahrer, an die Strecke und schaute zu, wie der Papa Gas gab. Diesmal sind die Rollen vertauscht, wenn Menzel Junior im 145 PS starken Formel ADAC powered by Volkswagen vor heimischer Kulisse antritt.

Schiller Junior: Jetzt selbst im Rennauto

Ähnlich geht es seinem Teamkollegen Fabian Schiller. Der Troisdorfer wohnt ebenfalls in der Nähe des Nürburgrings und kennt den Traditionskurs von Kindesbeinen an. “Als mein Vater früher noch selber Rennen auf dem Motorrad und im Tourenwagen fuhr, reiste ich immer mit in die Eifel”, erinnert sich der 17-Jährige an die Vergangenheit seines Vaters und heutigen Teamchefs Hardy Schiller. “Inzwischen sitze ich selbst im Cockpit und kämpfe um Punkte – ein tolles Gefühl.”

Ähnlich geht es seinem Teamkollegen Fabian Schiller. Der Troisdorfer wohnt ebenfalls in der Nähe des Nürburgrings und kennt den Traditionskurs von Kindesbeinen an. “Als mein Vater früher noch selber Rennen auf dem Motorrad und im Tourenwagen fuhr, reiste ich immer mit in die Eifel”, erinnert sich der 17-Jährige an die Vergangenheit seines Vaters und heutigen Teamchefs Hardy Schiller. “Inzwischen sitze ich selbst im Cockpit und kämpfe um Punkte – ein tolles Gefühl.”

Angesichts der starken Konkurrenz in der Highspeedschule des ADAC erwartet Schiller und Menzel keine einfache Aufgabe. Mikkel Jensen reist als Favorit zu den Saisonrennen 16 bis 18. Der Neuhauser Racing-Pilot führt die Meisterschaft nach fünf Siegen an und hat sich weitere Top-Ergebnisse zum Ziel gesetzt.

Entscheidende Phase im Titelduell eingeläutet

“Ich rechne mir gute Chancen auf den Titelgewinn aus”, sagt Jensen. “Trotz der Führung werde ich meine Herangehensweise nicht ändern. Ich peile weitere Siege an und möchte den Vorsprung bis zum Finale in Hockenheim weiter ausbauen. Der Nürburgring gehört zu meinen Lieblingsstrecken. Die Höhenunterschiede und anspruchsvollen Kurvenpassagen sind eine echte Herausforderung. Deshalb ist der Kurs im Vergleich zu anderen Rennstrecken technisch wesentlich anspruchsvoller. Besonders im ersten Sektor ist es nicht einfach, konstante Rundenzeiten zu fahren.”

Trotz des Rückstandes von 54 Punkten hat Titelrivale Maximilian Günther den Kampf um die Meisterschaft noch nicht aufgegeben. In der vergangenen Saison erzielte der Pilot von Mücke Motorsport, das unter der Bewerbung des ADAC Berlin-Brandenburg e.V. antritt, auf dem Nürburgring seine ersten beiden Pole Positions im ADAC Formel Masters. Inzwischen ist der amtierende Vize-Champion mit elf Poles der erfolgreichste Qualifying-Pilot in der Geschichte der Serie. “Ich schaue weiter von Rennen zu Rennen und versuche jetzt garantiert nicht, in jeder Kurve Meister zu werden”, bleibt Günther gelassen.

ADAC Formel Fahrerlagergeschichten vom Slovakia Ring

ADAC Formel Fahrerlagergeschichten vom Slovakia Ring

  • img_prev (4)Titelfavorit Mikkel Jensen hoch zwei in der Slowakei
  • Eine junge Dame packt kräftig bei Mücke Motorsport an
  • Blick auf die Zukunft: Demo-Runden mit Formel-4-Autos

Slovakia Ring (08.-10. August 2014)

Rennen 1 Rennen 2 Rennen 3
Sieger: Mikkel JensenFabian SchillerTim Zimmermann
2. Platz: Tim ZimmermannMikkel JensenJoel Eriksson
3. Platz: Dennis MarschallRalph BoschungDennis Marschall
Pole Position: Tim ZimmermannMikkel JensenKim Luis Schramm
Schn. Runde: Mikkel JensenMikkel JensenTim Zimmermann

Slovakia Ring. Die Formel ADAC absolvierte vom 08. bis 10. August auf dem Slovakia Ring das fünfte von acht Rennwochenenden der Saison 2014. Im Rahmen des ADAC GT Masters sahen am Wochenende rund 10.000 Zuschauer die drei Rennen der Highspeedschule des ADAC.

Jensen hoch zwei: Doppel-Pole, zwei Podiumsplatzierungen, zwei schnellste Rennrunden: Mikkel Jensen erlebte auf dem Slovakia Ring ein sehr erfolgreiches Wochenende. Neben dem fünften Saisonsieg und der zehnten Podestplatzierung in diesem Jahr baute der Meisterschaftsführende den Vorsprung auf seinen Titelrivalen Maximilian Günther weiter aus. Jensen führt die Gesamtwertung nach dem 15. Rennen der Saison mit 54 Punkten Vorsprung an – doppelt so viele Zähler wie vor dem Beginn des Rennwochenendes.

Blick auf die Zukunft: Im Vorfeld des Rennwochenendes führte der ADAC eine Demonstrationsfahrt mit zwei Formel-4-Autos auf dem Slovakia Ring durch. Die ADAC Formel 4 ersetzt im kommenden Jahr die Formel ADAC. Zum Einsatz kamen zwei Chassis der Hersteller Mygale und Tatuus. Am Steuer der beiden Autos saßen Alessio Picariello, der amtierende Formel ADAC Meister, sowie Neuhauser Racing Teamchef Hannes Neuhauser.

Die jungen Wilden sorgen für Furore: Im dritten Rennen auf dem Slovakia Ring belegten Rookies die ersten vier Plätze. Strahlender Sieger: Tim Zimmermann. Der Neuhauser Racing-Pilot fuhr in der Slowakei von Startplatz neun zu seinem ersten Sieg in der Formel ADAC. Flankiert wurde der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport von den beiden Lotus-Youngstern Joel Eriksson und Dennis Marschall. Damit standen alle bislang siegreichen Serienneulinge gemeinsam auf dem Podest. Platz vier sicherte sich Mücke Motorsport-Rookie Philip Hamprecht.

Allein unter Männern: Motorsport ist traditionell eine Männerdomäne, doch immer mehr ambitionierte Damen finden den Weg in die Welt des Rennsports. Auch abseits der Strecke, wie Laura Rycer beweist. Die 16-jährige Schülerin reiste mit Mücke Motorsport an den Slovakia Ring und unterstützte das Team tatkräftig bei der Arbeit. Vom Reifenwechsel bis hin zur Unterstützung der Fahrer – Laura packte überall mit an. “Ich schraube zuhause sowieso gerne an meinem Moped herum”, sagte sie. “Es war eine tolle Erfahrung, mit einem echten Rennteam zu arbeiten.”

Hohe Wettbewerbsdichte: Auf dem Slovakia Ring herrschte Spannung an der Spitze der Formel ADAC. Mit Mikkel Jensen (Neuhauser Racing), Fabian Schiller (Schiller Motorsport) und Tim Zimmermann (Neuhauser Racing) trugen sich drei unterschiedliche Sieger in die Statistikbücher ein. In den Top-Fünf herrschte ebenfalls Ausgeglichenheit: Erstmals in der Saison 2014 belegten fünf unterschiedliche Teams die ersten fünf Plätze eines Rennens. Möglich machte dies die Saisonbestleistung von Igor Walilko und JBR Motorsport & Engineering. In den ersten beiden Rennen fuhr der Pole jeweils auf Rang fünf und bescherte dem Team damit das beste Ergebnis seit dem Einstieg in die Formel ADAC.

Beste Einstimmung aufs Heimspiel: Fabian Schiller hat sich nach einigen schwierigen Rennen eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Schiller Motorsport-Youngster erzielte auf dem Slovakia Ring seinen zweiten Saisonsieg. Das Team aus Siegburg ist bestens gerüstet für sein großes Heimspiel beim kommenden Formel ADAC Rennwochenende auf dem Nürburgring (29. bis 31. August 2014). Schiller Junior liegt nur elf Punkte hinter Gesamtrang drei. “Der Erfolg auf dem Slovakia Ring war die perfekte Einstimmung auf unser Heimspiel”, sagte Fabian. “Wir können auf diese Leistung noch einen draufsetzen. Ein Sieg auf dem Nürburgring ist das erklärte Ziel.”

Quelle: ADAC Motorsport

Erster Sieg für Tim Zimmermann in der Formel ADAC

Erster Sieg für Tim Zimmermann in der Formel ADAC

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  • Premierensieg für Tim Zimmermann im dritten Rennen auf dem Slovakia Ring
  • Mit Zimmermann, Joel Eriksson und Dennis Marschall drei Rookies auf dem Podium
  • Mikkel Jensen führt Meisterschaft trotz Ausfall weiter an

Slovakia Ring – Rennen 3

Datum: 10. August 2014Saisonlauf: 15/24
Wetter: Sonnig, 29°CStreckenlänge: 5,922 km
Pole Position: Kim Luis SchrammRunden: 9
Sieger: Tim ZimmermannSchn. Runde Tim Zimmermann (2:10.209)

Slovakia Ring. Mit einem Überholmanöver in der letzten Runde sicherte sich Tim Zimmermann (17, Langenargen, Neuhauser Racing) den Sieg im dritten Rennen der Formel ADAC auf dem Slovakia Ring. Der Neuhauser Racing-Pilot verwies Joel Eriksson (16, SWE, Lotus) auf den zweiten Platz. Dessen Teamkollege Dennis Marschall (17, Eggenstein, Lotus) komplettierte das Podium, auf dem drei Rookies standen.

“Was für ein unglaublich schönes Gefühl. Mein erster Sieg in der Formel ADAC – damit hätte ich niemals gerechnet”, freute sich ADAC Stiftung Sport Förderpilot Zimmermann über seinen ersten Sieg im Formelsport. Zuvor war der erfolgreichste der acht Serienneulinge fünfmal auf das Podest gefahren. Zimmermann ist nach den beiden Lotus-Youngstern Eriksson und Marschall der dritte Pilot in dieser Saison, der in seinem Premierenjahr in der Formel ADAC ein Rennen gewinnen konnte.

Tabellenführer Jensen vorzeitig ausgeschieden

Zimmermann hatte das 15. Saisonrennen vom neunten Startplatz aufgenommen und sich bis zum Ende der ersten Runde auf den sechsten Platz verbessert. Im zweiten Umlauf wurde zunächst Pole-Setter Kim Luis Schramm (17, Wolfsberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) von Eriksson und Marschall überholt. Er fiel auf die dritte Position zurück. Beim Versuch den Mücke Motorsport-Piloten ebenfalls zu überholen, kam es zu einer Kollision zwischen Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing) und Igor Walilko (16, POL, JBR Motorsport & Engineering). Der Meisterschaftsführende und der polnische Serienneuling mussten das Rennen vorzeitig beenden.

Zimmermann profitierte von der chaotischen Situation und ordnete sich auf dem dritten Platz ein. Der Unfall sorgte für eine Safety-Car-Phase über die Dauer von vier Runden. Nach dem Re-Start entwickelte sich ein spannendes Sprint-Duell über die letzten drei Rennrunden. Zunächst überholte Zimmermann eingangs Kurve zwei Marschall und übernahm die zweite Position. In der letzten Runde ging der Neuhauser-Rookie mit einem sehenswerten Überholmanöver am bis zu diesem Zeitpunkt Führenden Eriksson vorbei und ließ er sich seinen Debütsieg in der Formel ADAC nicht mehr nehmen.

Rookies beherrschen das Geschehen

Hinter den Top-Drei überquerte mit Philip Hamprecht (17, Hagen, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) ein weiterer Rookie die Ziellinie als Vierter. Damit gelang dem Piloten von Mücke Motorsport, das unter der Bewerbung des ADAC Berlin-Brandenburg e.V. antritt, sein bestes Resultat in der Highspeedschule des ADAC. Hamprecht profitierte in der letzten Runde von einer Berührung zwischen Schramm und Ralph Boschung (16, SUI, Lotus) im Duell um die vierte Position. Mücke-Pilot Schramm musste in der Folge seinem Teamkollegen Hamprecht den vierten Platz überlassen. Der Schweizer Boschung fiel auf die zwölfte Position zurück.

Hinter Luis-Enrique Breuer (17, Berlin, Lotus) belegte Maximilian Günther (17, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) den siebten Platz. Der amtierende Vize-Champion startete von der fünften Position, kam in der Startphase aber von der Strecke ab und fiel ans Ende des Feldes zurück. In den folgenden Runden kämpfte sich der Meisterschaftszweite in die Punkteränge zurück und komplettierte die Top-Acht vor JBR Racing & Motorsport-Rookie David Kolkmann (17, Sendenhorst, JBR Motorsport & Engineering).

Jensen reist als Gesamtführender an den Nürburgringring

Bedingt durch Jensens Ausfall konnte Günther den Rückstand in der Gesamtwertung um vier Punkte verringern. Der Däne führt die Meisterschaft vor dem sechsten Rennwochenende der Saison auf dem Nürburgring (29. bis 31. August 2014) mit 226 Punkten an. Günther belegt nach einem schwierigen Wochenende den zweiten Platz mit 172 Zählern. Mit dem Sieg im ersten Rennen sowie Platz zwei im zweiten Lauf auf dem Slovakia Ring machte Jensen insgesamt 27 Punkte auf seinen Titelrivalen gut.

Die Stimmen der Top-Drei

Tim Zimmermann (17, Langenargen, Neuhauser Racing), Sieger:
“Was für ein unglaublich schönes Gefühl. Mein erster Sieg in der Formel ADAC – damit hätte ich niemals gerechnet. Von Startplatz neun erwartete ich ein schwieriges Rennen. In der Safety-Car-Phase wurde mir erstmals bewusst, dass es heute soweit sein könnte. Ich lag auf Platz drei und wusste, dass mein Auto sehr schnell war. Mein Manöver gegen Dennis Marschall hat großen Spaß gemacht. Ich habe ihn ein wenig ausgetrickst, als ich nach außen ging und er mir folgte. Im letzten Moment zog ich dann nach innen und ging vorbei. Als ich schließlich noch Joel Eriksson passiert hatte, wusste ich, dass mir der Sieg kaum mehr zu nehmen war.”

Joel Eriksson (16, SWE, Lotus), Zweiter:
“Dieses Rennen hat wirklich großen Spaß gemacht. Platz zwei war der Lohn dafür. Mein Start war sehr gut und ich konnte sofort meinen Teamkollegen Dennis Marschall überholen. Nur kurze Zeit später ging ich auf der Gegengeraden an Kim Luis Schramm vorbei und übernahm die Führung. Obwohl das Safety Car auf die Strecke kam und mein Vorsprung schmolz, verteidigte ich meine Führung. Leider holte Tim Zimmermann schnell auf. Ich versuchte, mich bis zur letzten Sekunde zu wehren, aber das Neuhauser Team war an diesem Wochenende sehr stark. Ich war innen in Kurve drei und meine Räder blockierten, so konnte er mich außenherum überholen.”

Dennis Marschall (17, Eggenstein, Lotus), Dritter:
“Ich freue mich sehr über diesen Podestplatz. Das ist ein schöner Abschluss eines sehr guten Wochenendes. Mit meinem Rennen bin ich allerdings nicht ganz zufrieden. Es wäre noch deutlich mehr möglich gewesen. Leider war das Setup meines Autos nicht optimal. Ich hatte etwas mit Untersteuern zu kämpfen. Die zahlreichen Positionskämpfe haben dennoch großen Spaß gemacht. Als mein Teamkollege Joel und ich an die Spitze gegangen sind, war das perfekte Teamarbeit. Wir wollten zusammen das Beste herausholen und ich danke ihm, dass alles so reibungslos funktioniert hat. Im Kampf um Platz drei wurde es zum Ende des Rennens nochmals eng zwischen mir und Kim Luis Schramm. Es war ein harter Zweikampf, der großen Spaß gemacht hat.”

Die Formel ADAC im TV

Mo, 11.08.02:20 Uhrkabel einsran Racing ADAC GT Masters-Magazin
Fr, 15.08.16:00 UhrSPORT1ADAC GT Masters-Magazin (EA)
Sa, 16.08.16:00 UhrSPORT1+ADAC GT Masters-Magazin (EA)

Quelle: Formel ADAC

Fabian Schiller gewinnt zweites Rennen auf dem Slovakia Ring

Fabian Schiller gewinnt zweites Rennen auf dem Slovakia Ring

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  • Fabian Schiller setzt sich gegen Titelfavorit Mikkel Jensen durch
  • Jensen baut Meisterschaftsführung weiter aus
  • Schiller nach zweitem Saisonsieg: “Der verdiente Lohn für die harte Arbeit.”

Slovakia Ring – Rennen 2

Datum: 10. August 2014Saisonlauf: 14/24
Wetter: Sonnig, 26°CStreckenlänge: 5,922 km
Pole Position: Mikkel JensenRunden: 12
Sieger: Fabian SchillerSchn. Runde Mikkel Jensen (2:08.746)

Slovakia Ring. Fabian Schiller (17, Troisdorf, Schiller Motorsport) gewann ein packendes zweites Rennen der Formel ADAC auf dem Slovakia Ring. Der Schiller Motorsport-Pilot musste bis zum Zieleinlauf hart für seinen zweiten Saisonsieg kämpfen. Mit 0,553 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing) überquerte der 17-Jährige die Ziellinie. Ralph Boschung (16, SUI, Lotus) komplettierte das Podium als Dritter.

“Das ist mein bislang schönster Sieg. Wir hatten in der ersten Saisonhälfte einige schwierige Rennen. Es war an der Zeit, endlich wieder ganz oben zu stehen”, freute sich Schiller über seine dritte Podiumsplatzierung in der Saison 2014.

Schiller behält die Nerven

Von Startplatz zwei übernahm er in der dritten Runde die Führung von Pole-Setter Jensen, nachdem der Meisterschaftsführende in Kurve drei leicht von der Strecke abgekommen war. Dabei rutschte auch Boschung durch und nahm die Verfolgung von Schiller auf. Neuhauser Racing-Pilot Jensen blieb dicht am Führungsduo dran. Vier Runden vor Schluss wurde sein Einsatz belohnt und der Däne erkämpfte sich die zweite Position zurück. Mit der schnellsten Rennrunde startete Jensen eine Aufholjagd, doch Schiller behielt bis zum Schluss die Nerven.

Jensen setzt sein erfolgreiches Wochenende in der Slowakei fort. Nach dem Sieg beim Auftaktrennen erzielte er seine zweite Podestplatzierung und die insgesamt zehnte im 14. Saisonrennen. Gleichzeitig baute der 19-Jährige seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

Jensen baut Gesamtführung aus

Titelrivale Maximilian Günther (17, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) verpasste das Podium als Vierter knapp. Vor dem abschließenden Rennen auf dem Slovakia Ring (ab 14:30 Uhr im Live-Stream auf adac.de/formel-adac) führt Jensen die Meisterschaft mit 226 Punkten an. Sein Vorsprung auf den amtierenden Vize-Champion Günther beträgt 58 Zähler.

Hinter dem Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport überquerte JBR Motorsport & Engineering-Fahrer Igor Walilko (16, POL, JBR Motorsport & Engineering) die Ziellinie als Fünfter. Im Verlauf des Rennens verbesserte sich der Pole um vier Positionen und sorgte für das bislang erfolgreichste Rennwochenende seines Teams.

Im Lotus-Duell um den sechsten Platz behielt Joel Eriksson (16, SWE, Lotus) die Oberhand gegen Dennis Marschall (17, Eggenstein, Lotus). Der schwedische Rookie setzte sich nach rundenlangem Kampf in der Schlussphase mit einem geschickten Überholmanöver gegen ADAC Stiftung Förderpilot Marschall durch. Kim Luis Schramm (17, Wolfsberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) komplettierte die Top-Acht und startet im dritten Rennen von der Pole Position.

Die Stimmen der Top-Drei

Fabian Schiller (17, Troisdorf, Schiller Motorsport), Sieger:
“Dies ist mein bislang schönster Sieg. Wir hatten in der ersten Saisonhälfte einige schwierige Rennen. Es war an der Zeit, endlich wieder ganz oben zu stehen. Wir haben das Auto in der Sommerpause deutlich verbessert. Auch ich habe in dieser Zeit an mir gearbeitet. Dieser Sieg ist der verdiente Lohn dafür. Ich hätte gleich am Start an Mikkel vorbeigehen können, entschied aber, lieber dahinter zu bleiben. So konnte ich seinen Windschatten ausnutzen, der hier eine entscheidende Rolle spielt. Als ich anfing, ihn unter Druck zu setzen, fuhr er geradeaus. So übernahm ich die Führung. Danach fuhr ich einen Vorsprung heraus, damit die anderen meinen Windschatten nicht nutzen konnten. Auf diese Weise konnte ich das Rennen relativ kontrolliert nach Hause fahren.”

Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing), Zweiter:
“Ich bin von der Pole Position gestartet und wollte das Rennen natürlich gewinnen. Leider unterlief mit in Kurve drei ein kleiner Fehler, durch den ich die Führung verlor. Ich hatte meine Bremseinstellungen vom Vortag übernommen, aber die Gripverhältnisse waren heute anders. Ich war ein bisschen zu aggressiv, meine Vorderräder blockierten und ich fuhr geradeaus. Danach wartete ich drei Runden darauf, dass Ralph an Fabian vorbeigeht. Als nichts passierte, musste ich selbst angreifen. Als ich schließlich Ralph überholt hatte, war Fabian zu weit weg, um ihn noch zu überholen – mit zwei weiteren Runden hätte es vielleicht gereicht.”

Ralph Boschung (16, SUI, Lotus), Dritter:
“Ich freue mich sehr über diesen Podestplatz. Wir haben mein Auto im Vergleich zum Samstag verändert und die Verbesserung war sofort spürbar. Leider hatte ich im Rennen eine kleine Berührung mit Tim Zimmermann. Ich kam mit Geschwindigkeitsüberschuss an und er hat die Tür zugemacht. Dadurch hatte ich keinen Platz. Weil hinter mir weitere Autos waren, konnte ich auch keine Vollbremsung hinlegen. Im weiteren Rennverlauf hatte ich einen schönen Zweikampf mit Mikkel Jensen. Ich wusste, dass er auf der Geraden sehr viel schneller war als ich. Um nicht zu riskieren, dass wir im Zweikampf viel Zeit verlieren und unsere Verfolger dadurch aufschließen, hielt ich aber nicht voll dagegen und ließ ihn ziehen.”

Die Formel ADAC im TV

So, 10.08.14:30 UhrWebLive-Stream Rennen 3: www.adac.de/formel-adac
Mo, 11.08.02:20 Uhrkabel einsran Racing ADAC GT Masters-Magazin
Fr, 15.08.16:00 UhrSPORT1ADAC GT Masters-Magazin (EA)
Sa, 16.08.16:00 UhrSPORT1+ADAC GT Masters-Magazin (EA)

Quelle: Formel ADAC

ADAC Formel Masters – Mikkel Jensen startet mit Sieg in die zweite Saisonhälfte

ADAC Formel Masters – Mikkel Jensen startet mit Sieg in die zweite Saisonhälfte

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  • Mikkel Jensen baut Meisterschaftsführung auf dem Slovakia Ring aus
  • Tim Zimmermann und Dennis Marschall: Zwei Rookies auf dem Podium
  • Jensen: “Das war ein großer Schritt in Richtung Titelgewinn.”

Slovakia Ring – Rennen 1

Datum: 09. August 2014Saisonlauf: 13/24
Wetter: sonnig, 32°CStreckenlänge: 5,922 km
Pole Position: Tim ZimmermannRunden: 11
Sieger: Mikkel JensenSchn. Runde Mikkel Jensen (2:09.223)

Slovakia Ring. Neuhauser Racing gelang ein Doppelsieg zum Start in die zweite Hälfte der Formel ADAC Saison 2014. Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing) gewann das erste Rennen auf dem Slovakia Ring vor seinem Teamkollegen Tim Zimmermann (17, Langenargen, Neuhauser Racing). Für das Team aus Österreich war es der zweite Doppelsieg in diesem Jahr. Lotus-Rookie Dennis Marschall (17, Eggenstein, Lotus) komplettierte das Podium als Dritter.

“Nun werde ich heute Nacht sicher gut schlafen und morgen den nächsten Sieg anpeilen”, sagte der Meisterschaftsführende Jensen nach seinem fünften Saisonerfolg. Der Däne hatte sich zuvor im Qualifying die Pole Position gesichert, musste das Rennen nach einer Strafe aber von der vierten Position aufnehmen.

Teaminternes Duell um den Sieg

Den Grundstein zum Erfolg legte Jensen in der sechsten Runde, als zunächst Zimmermann und kurze Zeit später er selbst den bis dahin Führenden Marschall überholten. Einen Umlauf später setzte sich Jensen im teaminternen Duell durch und eroberte die Spitze. Beim Zieleinlauf hatte der 19-Jährige 0,8 Sekunden Vorsprung auf ADAC Stiftung Sport Förderpilot Zimmermann. Der Rookie feierte den fünften Podiumserfolg im 13. Saisonrennen.

Lotus-Pilot Marschall fuhr in seiner ersten Formelsaison zum zweiten Mal auf das Podium. Dem Förderpilot der ADAC Stiftung Sport gelang von Platz drei ein starker Start und er übernahm die Führung von Pole-Setter Zimmermann in Kurve eins. Marschall behauptete die Spitzenposition nach einer Safety-Car-Phase in der zweiten Runde. Ausgelöst wurde der Safety-Car-Einsatz durch eine Kollision zwischen Maximilian Günther (17, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) und Kim Luis Schramm (17, Wolfsberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), in die auch Luis-Enrique Breuer (17, Berlin, Lotus) verwickelt war. Alle drei Piloten schieden aus.

Schiller verpasst Podium knapp

Beim Re-Start in der fünften Runde berührten sich Fabian Schiller (17, Troisdorf, Schiller Motorsport) und Joel Eriksson (16, SWE, Lotus) beim Kampf um Platz vier. Während Schiller den Zweikampf schadlos überstand und die Verfolgung zu den Top-Drei aufnahm, fiel der Schwede Eriksson auf die zehnte Position zurück. Schiller überquerte die Ziellinie als Vierter mit 0,4 Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten Marschall.

Igor Walilko (16, POL, JBR Motorsport & Engineering) gelang mit Platz fünf sein bislang bestes Ergebnis in der Highspeedschule des ADAC. Der JBR Motorsport & Engineering Pilot lieferte sich rundenlange Duelle mit dem Schweizer Ralph Boschung (16, SUI, Lotus) und setzte sich in der siebten Runde durch. Philip Hamprecht (17, Hagen, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) und Lotus-Rookie Eriksson komplettierten die Top-Acht.

Jensen baut Gesamtführung aus

Jensen führt die Meisterschaft nach 13 von 24 Saisonrennen mit 208 Punkten weiter an. Der Däne profitierte von Günthers Ausfall und baute seinen Vorsprung auf 52 Zähler aus. Jensen startet im zweiten Rennen am Sonntag (ab 10:40 Uhr im Live-Stream auf adac.de/formel-adac) von der Pole Position. Schiller komplettiert Reihe eins beim zweiten von drei Rennen in der Slowakei.

Die Stimmen der Top-Drei

Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing), Sieger:
“Ich freue mich riesig über meinen Sieg. Mit diesen 25 Punkten ist mir ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft gelungen – allerdings anders als ich es wollte. Ich wünsche mir ein faires Duell gegen Maximilian auf der Strecke und möchte die Punkte nicht kampflos gewinnen. Ich habe am Start versucht, mich aus allen Zweikämpfen herauszuhalten, um keinesfalls in einen Zwischenfall verwickelt zu werden. Als ich schließlich Tim überholt hatte, wusste ich, dass mir dieser Sieg nicht mehr zu nehmen war. Es war ein wirklich faires Duell. Ich war schneller und er hat mir genügend Platz gelassen. Somit konnten wir verhindern, dass die Konkurrenz von hinten nochmals angreift oder wir beide im Kiesbett landen. Letztlich war es ein einfacher Sieg und ich konnte in den letzten Runden sogar meine Reifen für die ausstehenden Rennen schonen. Nun werde ich heute Nacht sicher gut schlafen und morgen den nächsten Sieg anpeilen.”

Tim Zimmermann (17, Langenargen, Neuhauser Racing), Zweiter:
“Neuhauser Racing auf Platz eins und zwei – ein wirklich toller Tag. Ich wusste, dass Mikkel etwas schneller war als ich und deshalb habe ich ihm genug Platz gelassen. Ein weiterer Podestplatz ist wirklich super. Leider konnte ich Führung am Start nicht verteidigen, aber das war fast zu erwarten, da die erste Startreihe keinen Windschatten bietet. Ich habe mich aber gut zurückgekämpft und das Rennen sogar eine Weile angeführt. Das Duell mit Dennis Marschall hat großen Spaß gemacht. Ich sah, dass er nach der langen Geraden vor Kurve drei zugemacht hat. Deshalb wusste ich, dass er nun früher bremsen musste und weniger Speed durch die Kurve hatte. Das habe ich ausgenutzt und bin von außen nach innen gezogen – das hat wunderbar funktioniert.”

Dennis Marschall (17, Eggenstein, Lotus), Dritter:
“Super, endlich wieder ein Podestplatz. Zwar konnte ich die beiden Neuhauser-Piloten nicht hinter mir halten, mit dem Ergebnis bin ich aber trotzdem zufrieden. Mein Start war richtig gut. Ich sah eine Lücke vor mir und nutzte den Geschwindigkeitsüberschuss, um schnell die Führung zu übernehmen. Wegen der frühen Safety-Car-Phase war mein Vorsprung leider dahin. Die Neuhauser-Piloten hätte ich wegen des schlechteren Grip wohl sowieso nur schwer aufhalten können.”

Die Formel ADAC im TV

So, 10.08.10:40 UhrWebLive-Stream Rennen 2: www.adac.de/formel-adac
So, 10.08.14:30 UhrWebLive-Stream Rennen 3: www.adac.de/formel-adac
Mo, 11.08.02:20 Uhrkabel einsran Racing ADAC GT Masters-Magazin
Fr, 15.08.16:00 UhrSPORT1ADAC GT Masters-Magazin (EA)
Sa, 16.08.16:00 UhrSPORT1+ADAC GT Masters-Magazin (EA)

Quelle: Formel ADAC

 

Tim Zimmermann erbt Pole Position auf dem Slovakia Ring

Tim Zimmermann erbt Pole Position auf dem Slovakia Ring

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  • ADAC Stiftung Sport Förderpilot Zimmermann erstmals auf Startplatz eins
  • Strafe wirft Titelanwärter Mikkel Jensen zurück
  • Jensen: “Der Sieg ist auch von Platz vier möglich.”

Slovakia Ring – Qualifying

Datum: 09. August 2014   
Wetter: sonnig, 28°CStreckenlänge: 5,922 km
Pole Rennen 1: Tim ZimmermannPole Rennen 2: Mikkel Jensen

 

Slovakia Ring. Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing) hat sich eindrucksvoll aus der Sommerpause der Formel ADAC zurückgemeldet. Der Neuhauser Racing-Pilot erzielte im Qualifying auf dem Slovakia Ring die Pole Position. Der Meisterschaftsführende benötigte 2:08.258 Minuten für seine schnellste Runde auf dem 5,992 km langen Kurs. Wegen eines Vorfalls beim Training am Freitag wird Jensen jedoch um drei Positionen zurückversetzt.

Somit geht Jensens Neuhauser Racing-Teamkollege Tim Zimmermann (17, Langenargen, Neuhauser Racing) im ersten Lauf (Samstag, 14:30 Uhr im Live-Stream auf adac.de/formel-adac) von der Pole ins Rennen. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport nimmt zum ersten Mal in seiner Formelkarriere ein Rennen von Startplatz eins in Angriff. Im Qualifying erzielte Zimmermann in 2:08.791 Minuten die zweitbeste Rundenzeit. Der Rückstand auf seinen dänischen Teamkollegen betrug 0,533 Sekunden.

Hinter dem Neuhauser-Duo qualifizierte sich Fabian Schiller (17, Troisdorf, Schiller Motorsport) mit einer Rundenzeit von 2:08.911 Minuten als Dritter. Nach einer Verwarnung wegen gefährlichen Fahrens im Qualifying – seine fünfte Verwarnung in dieser Saison – fällt der 17-Jährige allerdings auf den achten Startplatz zurück.

Rookie Eriksson in Startreihe eins

Joel Eriksson (16, SWE, Lotus), Viertschnellster im Qualifying, profitiert von den Strafen seiner Vorderleute und rückt in die erste Startreihe neben Zimmermann vor. Der schwedische Serienneuling verdrängte den Meisterschaftszweiten Maximilian Günther (17, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) im Zeittraining mit zwei Hundertstelsekunden Vorsprung auf Platz fünf. Günther wurde wie Titelkonkurrent Jensen nach dem Training am Freitag mit einer Strafe belegt. Durch seine Strafversetzung um fünf Plätze muss er das erste Rennen von der zehnten Position beginnen.

Lotus-Rookie Dennis Marschall (17, Eggenstein, Lotus) nimmt somit den dritten Startplatz vor Jensen ein. Philip Hamprecht (17, Hagen, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Ralph Boschung (16, SUI, Lotus) aus der Schweiz, der Pole Igor Walilko (16, POL, JBR Motorsport & Engineering) und Schiller komplettieren die Top-Acht der Startaufstellung beim 13. Rennen der Saison.

Jensen im zweiten Rennen auf Pole

Im zweiten Rennen, das am Sonntag um 10:40 Uhr gestartet wird, nimmt Jensen die beste Startposition ein. Nach seiner Doppel-Pole auf dem Red Bull Ring in Österreich erzielte der Titelanwärter zum zweiten Mal in Folge in einem Qualifying sowohl die schnellste als auch die zweitschnellste Rundenzeit.

Für Fans, die die drei Rennen in der Slowakei nicht live an der Strecke mitverfolgen können, bietet der ADAC auch in diesem Jahr wieder einen Live-Stream an. Das kostenlose Angebot steht auf der offiziellen ADAC Motorsport Website unter www.adac.de/formel-adac zur Verfügung.

Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing), Pole Rennen 1 und 2:
“Diese beiden Pole Positions sind ein sehr wichtiges Ergebnis. Ganz besonders mit Blick auf meine Strafversetzung für das erste Rennen. Dadurch starte ich von Position vier. Für die Meisterschaft ist das Ergebnis dennoch positiv. Denn mein Hauptkonkurrent Maximilian Günther geht nur vom zehnten Platz ins Rennen. Ich freue mich sehr über die perfekte Teamarbeit bei Neuhauser Racing. Es war geplant, sowohl mir als auch Tim jeweils vier Runden im Windschatten zu ermöglichen. Ich fuhr zwei gute Runden und genau das haben wir gebraucht. Trotz der heißen Streckentemperaturen mache ich mir keine Sorgen bezüglich der Reifenabnutzung im Rennen. Im Verlauf der Saison haben wir gesehen, dass unser Auto im Vergleich zur Konkurrenz mindestens so gut – wenn nicht sogar besser – im Umgang mit den Reifen ist. Ich bin überzeugt, dass durch den Windschatten ein Sieg auch von Platz vier möglich ist. Das Ziel ist also klar: Ich möchte das erste und das zweite Rennen gewinnen und meinen Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausbauen.”

Quelle: ADAC Formel Masters