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Das Mercedes-EQ Formel E Team und Sherwin-Williams® beginnen neue Partnerschaft getrieben von technischen Innovationen und Nachhaltigkeit

Das Mercedes-EQ Formel E Team und Sherwin-Williams® beginnen neue Partnerschaft getrieben von technischen Innovationen und Nachhaltigkeit

Das Mercedes-EQ Formel E Team und die Sherwin-Williams Company, einer der führenden Farben- und Lackhersteller, geben eine neue Partnerschaft bekannt. Das Team und Sherwin-Williams teilen das gemeinsame Ziel, technische Innovationen in der Automobilbranche voranzutreiben, Menschen, Produkte und Plattformen zusammenzubringen und sich für eine bessere, nachhaltigere und inklusivere Zukunft in aller Welt einzusetzen.

Der Farben- und Lackhersteller Sherwin-Williams blickt auf eine lange Tradition im Automotive-Bereich zurück und gehört zu den führenden Unternehmen in seiner Branche.

Zusätzlich zur Suche nach neuen Innovationen und einer besseren Performance gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen dem Team und Sherwin-Williams. So hat sich Sherwin-Williams einer nachhaltigen Arbeitsweise in allen seinen Geschäfts-, Produktions- und Vertriebsprozessen verschrieben. Zudem engagiert sich die Company stark in ihren Gemeinden und setzt sich für mehr Inklusion, Vielfalt und Gleichberechtigung ein. Zu diesem Zweck hat Sherwin-Williams die Initative „We Stand Together“ ins Leben gerufen. Als Teil dieser Initiative hat sich Sherwin-Williams zum Ziel gesetzt, eine Kultur der Inklusion, Vielfalt und Gleichberechtigung zu fördern, in der Unterschiede begrüßt, gepriesen und geschätzt werden, um die Menschen und Unternehmen darin positiv zu beeinflussen.

„Wir sind extrem stolz darauf, eine Partnerschaft mit einem zukunftsweisenden Team einzugehen, das uns nicht nur dabei hilft, die Bereiche Reparatur und Nachbearbeitung bei Sherwin-Williams neu zu definieren, sondern auch unser Streben teilt, neu zu bestimmen, was machbar ist“, sagte Brian Gallagher, President and General Manager, Automotive Finishes division, Sherwin-Williams. „Diese Partnerschaft verstärkt das Nachhaltigkeitsziel unseres Unternehmens rund um unseren ökologischen Fußabdruck, unsere Produkt-Blaupausen und unsere soziale Prägung. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit dem Mercedes-EQ Formel E Team freuen wir uns darauf, auf der Effizienz und der Produktperformance aufzubauen, um die Leistung unserer Kunden noch schneller voranzutreiben.“

„Wir freuen uns sehr, Sherwin-Williams als Partner des Teams willkommen heißen zu dürfen“, sagte Teamchef Ian James. „Ihr Einsatz, um in der Welt einen positiven Unterschied auszumachen, ist etwas, das wir loben und als Partner mit ihnen teilen. Die Company investiert in ihre Menschen und ihre Gemeinschaft, um inklusive Möglichkeiten zu schaffen. Ihr Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit und ihr innovativer Zugang zum Thema Performance verstärkt zudem die gemeinsame Ausrichtung unseres Teams.“

Mercedes-EQ Formel E Team

Über Sherwin-Williams

Sherwin-Williams produziert und vertreibt eine komplette Produktlinie von fortschrittlichen Technologie-Lacken und Anstrichsystemen für die Nachbearbeitung im Automobil- und Gewerbebereich, in der Luftfahrt sowie im Flotten-Reparaturbereich. Vom Ultra 9K™ Waterborne Basecoat System bis zu GENESIS® und Fastline® hat sich Sherwin-Williams darauf spezialisiert, seinen Kunden High-Performance Lacke für den Innen- und Außeneinsatz sowie Produkte zur Reparatur von Unfallschäden bereitzustellen. Zu den Kunden des Unternehmens zählen unter anderem Gelegenheitsarbeiter und Händler im Automobilbereich, Unfallreparatureinrichtungen, Autohäuser, Flottenbesitzer und Lackierer, Fertigungsabteilungen und Erstausrüster. Sherwin-Williams besitzt mehr als 150 eigene Filialen in den Vereinigten Staaten und hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden herausragende Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Gleichzeitig bietet das Unternehmen technische Schulungen und Unternehmensberatungen an, die von Services im Bereich der Unfallschadenreparatur bis hin zu innovativen Technologien für Werkstätten reichen, mit denen sie ihre Prozess-Qualität steigern und das Inventar sowie die Produktion verwalten können. Weitere Informationen finden Sie unter www.sherwin-automotive.com.

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S7_Monaco, Saturday, 8th May 2021 – LAT Images S7_Monaco, Saturday, 8th May 2021 – LAT Images

Red Bull ist mit Perez ein „viel stärkerer Gegner“ in der Formel 1

Red Bull ist mit Perez ein „viel stärkerer Gegner“ in der Formel 1

Zwar beherrschen aktuell in der Formel 1 die Verhandlungen zwischen Mercedes und Rekordweltmeister Hamilton die Schlagzeilen, doch lohnt sich wenige Wochen vor Saisonbeginn auch ein Blick auf andere Teams und Fahrer. Allgemein wird erwartet, dass wegen der geringen Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Fahrzeuge das Kräfteverhältnis zwischen den unterschiedlichen Konstrukteur Teams gleich bleibt. Trotzdem rechnet Mercedes Formel 1 Chef Toto Wolff damit, dass Red Bull dieses Jahr ein stärkerer Konkurrent in der Mannschaftswertung als in der Vorsaison ist.

Schon vergangene Saison konnte Max Verstappen im Red Bull Formel 1 Rennwagen auf manchen Strecken mit den überlegenden Fahrzeugen von Mercedes AMG Petronas Motorsport mithalten. Der 23-jährige Niederländer ist Sohn eines ehemaligen Rennfahrers und in den letzten Jahren vom wilden Rennfahrer zu einem der besten Piloten in der Formel 1 gereift. Auf unterlegenem Material konnte er den Mercedespiloten Bottas und Hamilton das eine oder andere Mal Paroli bieten. Nun bekommt er mit dem Mexikaner Sergio Pérez einen Teamkollegen, der den Anspruch hat, wie Verstappen um Siege zu fahren. Alexander Albon, der letztes Jahr das zweite Cockpit bei Red Bull innehatte, konnte die Erwartungen nicht erfüllen und lag bei fast jedem Rennen deutlich hinter Verstappen.

Fans von Red Bull sollten zwar keine Wunder erwarten, doch sind die Hoffnungen groß, dass durch einen zweiten starken Piloten im Red Bull die Rennen in der kommenden Saison wieder spannender werden. Auch Toto Wolff geht davon aus, dass Red Bull mit Verstappen und Pérez deutlich stärker sein wird. Insider und die führenden Wettexperten sehen zwar auch 2021 Lewis Hamilton als großen Favoriten, doch machen die kürzlich im ORF getätigten Aussagen des Mercedes Motorsportchefs neutralen und Red Bull Fans Hoffnung. Er sagte, dass Red Bull 2021 „ein viel stärkerer Konkurrent“ sein wird. Er weiß, dass „Sergio sehr stark sein wird und es werde interessant zu sehen sein, ob Pérez mit Verstappen mithalten kann“. Besonders mit Blick auf die Konstrukteurs Wertung sieht Wolff einen deutlich engeren Kampf für 2021 voraus.

Inwieweit die lobenden Worte im österreichischen Fernsehen über einen österreichischen Rennstall als ernst zu nehmen sind, ist fraglich. Wolff wollte sicher dem Publikum Honig um den Mund schmieren und die Erwartungen auf die kommende Saison, die wie die Vorsaison deutlich durch Corona mitbestimmt werden wird, schüren. Alle aktiven aus der Rennserie haben die Hoffnung, dass die Saison 2021 gut über die Bühne geht, bevor im Winter wegen der neuen Regeln, die ab 2022 in Kraft treten, ein harter Schnitt erfolgt.

Wohin führt Vettels Weg?

Wohin führt Vettels Weg?

Nach fünf Jahren Zusammenarbeit trennen sich zum Ende der laufenden Saison die Wege der Scuderia Ferrari und Sebastian Vettel. Wie und ob es für den Heppenheimer danach sportlich weitergeht, ist immer noch unklar. Doch ein Karriereende des 33-Jährigen scheint mittlerweile wieder weniger wahrscheinlich geworden zu sein. Vettel selbst brachte zuletzt zum wiederholten Male einen Wechsel zu Mercedes ins Gespräch. Doch was Serien-Weltmeister Lewis Hamilton über den Deutschen als möglichen neuen Teamkollegen denkt, ist unklar.

Vettels Ende bei Ferrari war absehbar

Der Beginn der Zusammenarbeit zwischen Vettel und Ferrari im Jahr 2015 schien für beide Seiten nur Vorteile zu bringen. Auf der einen Seite der vierfache Weltmeister Vettel, der seine Erfolge nun auch bei einem traditionsreichen Rennstall fortsetzen wollte. Auf der anderen Seite die altehrwürdige Scuderia Ferrari, die in Vettel endlich einen geeigneten Fahrer gefunden zu haben schien, der in die glorreichen Fußstapfen von Michael Schumacher treten sollte. Doch es kam anders. Von Anfang an fuhr Vettel im Ferrari nur hinterher, der Mercedes-Rennstall war dem Autobauer aus Maranello stets einen Schritt voraus. Auch das Resultat beim ersten Saisonrennen, dem Großen Preis von Österreich, änderte nichts an diesem Bild. Mercedes-Pilot Valtteri Bottas sicherte sich den Sieg, Sebastian Vettel wurde nach einem Fahrfehler nur Vorletzter. In den vergangenen Jahren feierte Lewis Hamilton einen WM-Titel nach dem anderen, während Vettel meistens noch nicht einmal die Vizeweltmeisterschaft erringen konnte. Nur noch hartgesottene Vettel-Fans glauben immer noch daran, dass der Heppenheimer in der laufenden Saison den Weltmeistertitel erringen kann. Anbieter von Online-Wetten wie bet365 räumen dem Deutschen daher keine Top-Quoten auf den WM-Titel mehr ein. Dennoch wird Vettel noch immer im erweiterten Favoritenkreis genannt. Somit ist trotzdem noch alles für den Rennfahrer möglich. Spätestens seitdem der Deutsche mit Charles Leclerc seit 2019 auch einen ernstzunehmenden Konkurrenten im eigenen Team hatte, wurde das Verhältnis zwischen dem Rennstall und Vettel immer unterkühlter. Fast schon folgerichtig wirkte die Entscheidung, sich nach Ablauf der aktuellen Saison zu trennen.

Vettel als Zugpferd der Rennserie

Unmittelbar nach der Entscheidung Ferraris machte Sebastian Vettel deutlich, dass er noch nicht über seine Zukunft entschieden habe. Auch ein Ende der Motorsportkarriere des vierfachen Weltmeisters stand eine Weile im Raum. Mittlerweile verdichten sich jedoch die Hinweise, dass Vettel weitermachen will. Diese Tatsache dürfte sehr zur Erleichterung aller Beteiligten der Formel 1 beigetragen haben. Denn der Deutsche ist immer noch eines der wichtigsten Zugpferde für die Vermarktung der Königsklasse im Motorsport. Und dies betrifft bei weitem nicht nur die Ausrichter der Rennen, die genügend Tickets an den Mann bringen müssen und die übertragenden Fernsehsender, die die Einschaltquoten genau im Auge haben müssen. Deshalb sind alle Beteiligtenm der Formel 1 daran interessiert, dass die Rennserie weiterhin Zuschauer in ihren Bann zieht. Denn schon in den vergangenen Jahren hatte die Rennserie einen minimalen Rückgang des öffentlichen Interesses zu beklagen.

Geht Vettel zu Mercedes?

Doch zu welchem Rennstall kann der Deutsche zur kommenden Saison wechseln? Klar scheint, dass Vettel definitiv in der Zukunft nicht weiterhin mit einem unterlegenen Fahrzeug der Konkurrenz hinterherfahren will. Somit fällt ein Wechsel zu einem der kleineren Formel-1 Teams flach. Eine genauere Analyse zeigt, dass ein Wechsel zum Mercedes-Rennstall die einzige sinnvolle Alternative für Vettel ist. Sebastian Vettel hatte dies zuletzt nicht ausgeschlossen. Wenn sich der Deutsche ein teaminternes Duell mit seinem Dauerrivalen Lewis Hamilton liefern würde, wäre der Formel 1 erhöhtes Zuschauerinteresse zur kommenden Saison gewiss. Doch es stellt sich die Frage, ob Lewis Hamilton damit glücklich wäre. Denn der Serienweltmeister ist es gewohnt, innerhalb seines Teams die unangefochtene Nummer eins zu sein. Kollege Valtteri Bottas hatte die Rolle der Nummer zwei immer klaglos akzeptiert. Sebastian Vettel würde das mit Sicherheit nicht tun.

Die laufende Saison wird in doppelter Hinsicht spannend

Genauso spannend wie die aktuelle Formel -1-Saison dürfte also die Entscheidung über Vettel sportliche Zukunft werden. Beobachter der Rennserie werden mit Sicherheit auf jedes kleine Detail in den Aktionen und Aussagen Vettels und Hamiltons achten und versuchen, daraus Rückschlüsse über die Konstellation in der kommenden Saison zu schließen.

Audi-Pilot Lucas di Grassi kämpft für saubere Luft

Audi-Pilot Lucas di Grassi kämpft für saubere Luft

Formel E veröffentlicht Dokumentation „The Race for Clean Air“

Kamerateam begleitet Rennfahrer und UN-Botschafter auf Indien-Reise

Lucas di Grassi: „Elektrifizierung der Mobilität spielt Hauptrolle im Kampf gegen Luftverschmutzung“

In Sachen Luftqualität ist Neu-Delhi (Indien) Schlusslicht unter den Metropolen der Welt. Audi-Formel-E-Pilot und UN-Botschafter Lucas di Grassi machte sich vor Ort ein Bild, sprach mit betroffenen Menschen und lernte Projekte kennen, die Auswege aus der steigenden Bedrohung suchen. Jetzt hat die Formel E eine knapp halbstündige Dokumentation über die Mission des Brasilianers veröffentlicht

Lucas di Grassi ist ein Gründungsmitglied der Formel E, der mit Blick auf Punkte und Podiumsplatzierungen erfolgreichste Pilot der Serie, seit knapp eineinhalb Jahren Familienvater und seit dem Frühjahr 2018 auch offizieller UN-Botschafter für saubere Luft. In dieser Rolle vertrat der Audi-Fahrer die Formel E unter anderem bereits bei der internationalen Klimawoche in New York und warb dort in einer Grundsatzrede für das Thema Elektromobilität.

Als gebürtiger Brasilianer ist di Grassi mit den Bedrohungen des Klimawandels groß geworden. Die Brände im Amazonasgebiet, ihre Ursachen und Auswirkungen beschäftigen den Rennfahrer ebenso wie die zunehmende Luftverschmutzung in seiner Heimatstadt São Paulo. Für eine gemeinsame Mission mit UN und Formel E verließ di Grassi deshalb kürzlich seine alle Annehmlichkeiten bietende Wahlheimat Monaco, um sich in Neu-Delhi einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, und vor allem, um Menschen zu treffen, für die die Luftverschmutzung und deren Folgen zum täglichen Leben gehören.

„Die Reise hat mir die Augen geöffnet, denn ich habe hautnah erlebt, welche gravierenden Auswirkungen Luftverschmutzung direkt auf Menschen haben kann“, sagt Lucas di Grassi. „Ich habe in diesen paar Tagen vielleicht mehr gelernt als auf allen Reisen um die Welt bisher. Es ist unsere Pflicht, etwas zu unternehmen.“ Der Rennfahrer traf beispielsweise Menschen, die aufgrund ihrer ärmlichen Lebenssituation zwar am meisten betroffen, aber auch am wenigsten in der Lage sind, etwas zu verändern. „Ich habe verstanden, dass die Herausforderungen viel größer und vor allem komplexer sind, als wir denken. Es gibt nicht nur eine singuläre Ursache. Deshalb müssen der Kampf für saubere Luft und die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes Hand in Hand gehen“, sagt di Grassi, der in Delhi auch Projekte kennenlernte, die die Herausforderung Luftverschmutzung erforschen und mit teilweise ungewöhnlichen Methoden dagegen ankämpfen.

Die 26 Minuten lange Dokumentation, für die ein Kamerateam Lucas di Grassi und seine Familie ein halbes Jahr immer wieder besucht und ihn nach Indien begleitet hat, ist jetzt auf dem YouTube- und Instagram-Kanal der Formel E zu sehen. „Diese Erfahrungen wären ohne die Formel E nicht möglich gewesen“, sagt di Grassi. Dem Champion der Saison 2016/2017 ist bewusst, dass auch die Formel E auf ihrer Tournee um die Welt einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt. „Aber für mich ist die Formel E die einzige Serie, die – in diesem Fall in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen – die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Probleme unserer Zeit lenkt. Dieser Dokumentarfilm ist das beste Beispiel dafür.“

Racing for a reason, also Motorsport mit nachhaltigen Motiven – dieses Leitbild gilt für Audi, die Formel E und Lucas di Grassi gleichermaßen. Er sagt: „Die Elektrifizierung der Mobilität spielt im Kampf gegen Luftverschmutzung eine Hauptrolle, deshalb treiben wir diese Entwicklung und die Vermarktung dieser Technologien gemeinsam voran.“

Audi will seinen Beitrag zum Erreichen der Pariser Klimaziele leisten und verfolgt die ehrgeizige, selbst auferlegte Vision, bis 2050 bilanziell CO2-neutral zu arbeiten. Das Engagement in der Formel E passt deshalb perfekt zur „Roadmap E“ auf der Straße: Bis zum Jahr 2025 will die Marke mehr als 30 elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen. Zudem engagiert sich das Unternehmen in verschiedenen Pilotprojekten für die Reduzierung von Emissionen auch außerhalb der Fahrzeuge. Eine erste Anlage steht in Heilbronn und filtert täglich Stickoxide aus 36.000 Kubikmetern Luft.

Der Link zum Film: youtu.be/mNZIdHhdQs8

Quelle: Audi Motorsport

 

Charles Leclerc würde Lewis Hamilton als Teamkollegen begrüßen

Charles Leclerc würde Lewis Hamilton als Teamkollegen begrüßen

Der junge Monegasse Charles Leclerc hat vergangene Formel 1 Saison auf sich aufmerksam gemacht. Nicht nur seine Performance auf den Rennstrecken, sondern auch sein Verhalten gegenüber seinem Stallkollegen, der Konkurrenz und den Medien, war nicht immer einwandfrei. Erst kürzlich goss er erneut Öl ins Feuer, als er gegenüber der Presse äußerte, dass er Lewis Hamilton als Teamkollegen begrüßen würde.

Streit mit Vettel

Leclerc, der schon immer gerne seine Ellbogen zeigt und darauf pocht, der beste Rennpilot im Feld zu sein, sorgte früh in der Saison für internen Streit bei Ferrari. Während manche seine Aussagen und Einstellung als für einen Formel 1 Fahrer nötigen Egoismus einordnen, bescheinigten andere dem jungen Rennfahrer mangelnden Respekt. Er forderte schon früh die Rolle als Nummer 1 Fahrer im Team und äußerte sich wiederholt, dass der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel zu langsam sei und Ferrari ihn bei der Strategie bevorzuge. Der Streit gipfelte beim Großen Preis von Brasilien, als sich die beiden Ferrari-Piloten in die Quere kamen und sich gegenseitig in aussichtsreicher Position von der Strecke schossen.

Bild: https://ibb.co/rkWP4Zq

Quelle: bwin

Hamilton als möglicher Teamkollege

Da für die Saison 2021 große Änderungen im Reglement der Rennserie geplant sind, wird es auch viele Umwälzungen im Feld der Formel 1 geben. Dabei ist es durchaus möglich, dass einige Topteams der Königsklasse im Motorsport den Rücken kehren und Topfahrer unerwartete Teamwechsel machen werden. So wurde auch kürzlich über einen möglichen Wechsel von Lewis Hamilton zu Ferrari spekuliert. Darauf angesprochen äußerte sich Leclerc überraschend positiv. Als einer der jungen Rennfahrer, die seit Jahren versuchen, die Dominanz vom britischen Weltmeister zu durchbrechen, würde er es begrüßen Lewis Hamilton als Teamkollegen zu haben. „Am Ende sind wir in der Formel 1und wollen gegen die Besten kämpfen. Dieses Jahr hatte ich die große Chance, gegen den vierfachen Weltmeister Vettel zu kämpfen und ich habe sehr viel von ihm gelernt.“

Ferrari 2020 wieder mit Vettel und Leclerc

Ein möglicher Wechsel Hamiltons ist aber noch Zukunftsmusik. Für nächstes Jahr steht bei Ferrari die Fahrerpaarung Vettel und Leclerc. Experten sind jetzt schon gespannt, wie der teaminterne Kampf weitergehen wird. In der abgelaufenen Saison konnte der junge Monegasse 24 Punkte mehr sammeln, als sein deutscher Kollege. Dieser zeigt sich aber nach verkorkster Saison sehr motiviert und will beweisen, dass er besser ist, als Leclerc. Es ist schwer einzuschätzen, wer aktuell der Bessere ist. Leclerc zeigte zwar teils spektakuläre Leistungen auf der Strecke, doch auch Vettel konnte durchaus Glanzpunkte setzen. Zudem hängt vieles von der Technik und der Performance der Autos ab. Zwar sind diese bei Ferrari nahezu baugleich, doch können kleine Fehler in der Strategie und Einstellung des Rennwagens zu deutlichen Punktverlusten führen.

Quelle: Bernhard Holz

HWA RACELAB debütiert bei Tests in Abu Dhabi in der Formel 2

HWA RACELAB debütiert bei Tests in Abu Dhabi in der Formel 2

Die dreitägigen Post-Season-Tests der FIA Formel-2-Meisterschaft auf dem Yas Marina Circuit markierten für die HWA AG einen weiteren Meilenstein: BWT HWA RACELAB absolvierte in Abu Dhabi seine ersten offiziellen Testfahrten als eigenes Team in der Formel 2. Zusammen mit dem Engagement in der Formel 3 ist die HWA AG damit nun in den beiden höchsten Motorsport-Nachwuchsserien mit einem eigenständigen Team vertreten. Sieben Top-10-Platzierungen der Fahrer Giuliano Alesi (Frankreich) und Artem Markelov (Russland) in den einzelnen Sessions sorgten für einen vielversprechenden Auftakt.

  • Fahrerduo von BWT HWA RACELAB sieben Mal in Top 10 der sechs Sessions
  • Giuliano Alesi: „Wir haben viele Antworten auf offene Fragen gefunden.“
  • Artem Markelov: „Ich bin zuversichtlich, dass wir absolut wettbewerbsfähig sein werden.“
  • Thomas Strick: „Dieses Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“

Abu Dhabi, 07. Dezember 2019 – Die Bedingungen für das Debüt von BWT HWA RACELAB in der Formel 2 hätten fast nicht besser sein können: Nur gegen Ende der Tests am Samstagnachmittag setzte Regen ein, bis dahin herrschte stets sonniges Wetter in Abu Dhabi. Das Team aus Affalterbach trat mit seinen beiden bereits feststehenden Fahrern für die Saison 2020 an: Giuliano Alesi (Frankreich), Sohn des früheren Formel-1-Fahrers Jean Alesi, und Artem Markelov (Russland), Formel-2-Vizemeister von 2017.

Beide verfügen schon über Erfahrung in der Formel 2 und spielten diese im Laufe der drei Tage aus. In der letzten Session am Samstag hielt das Duo lange die beiden besten Zeiten und sorgte für eine Doppelführung von BWT HWA RACELAB. Am Ende lagen Artem und Giuliano auf den Rängen vier und fünf.

Artem war bereits an den ersten beiden Tagen dreimal in die Top 10 gefahren, Giuliano zweimal. Mit vielen Long Runs unter den insgesamt 330 absolvierten Runden lieferten Artem und Giuliano dem Team wichtige Daten, die nun im Hinblick auf den Saisonstart analysiert werden können. Der Saisonauftakt der FIA Formel-2-Meisterschaft findet vom 20. bis 22. März 2020 in Sakhir/Bahrain statt.

Giuliano Alesi (20, Frankreich, Startnummer 18)

„Ich bin sehr zufrieden mit den Tests. Wir haben viele Antworten auf offene Fragen gefunden, viele Daten gesammelt, die nun während des Winters analysiert werden können. Die Eingewöhnung im neuen Team verlief für mich sehr gut, es macht Spaß, mit BWT HWA RACELAB zu arbeiten. Jetzt freue ich mich auf ein bisschen Erholung und dann natürlich auf die neue Saison.“

Artem Markelov (25, Russland, Startnummer 22)
„Die Tests liefen wirklich gut, wir haben sie mit guten Platzierungen beendet. Wir haben viele Dinge am Fahrzeug probiert, die während eines Rennwochenendes nicht möglich sind, vor allem was die Abstimmung angeht. Wir konnten aber auch einige Startübungen und Qualifying-Runs absolvieren. Und das Team hat uns mit vielen Informationen versorgt. Die Tests stimmen mich zuversichtlich, dass wir in der kommenden Saison absolut wettbewerbsfähig sein werden.“

Thomas Strick, Teamchef HWA RACELAB
„Wir sind sehr zufrieden mit den Tests. Sieben Top 10-Platzierungen, dieses Ergebnis zum Auftakt kann sich wirklich sehen lassen. Artem und Giuliano haben ihr Potential bestätigt. Unabhängig von den Ergebnissen ging es aber an den drei Tagen hier in Abu Dhabi darum, dass sich Teams und Fahrer im Hinblick auf die kommende Saison an die Abläufe gewöhnen. Das hat gut geklappt. Von Tag zu Tag sind wir besser zurechtgekommen. Wir haben viele Daten gesammelt, die es nun zu analysieren gilt, um zum Saisonstart im März bestmöglich aufgestellt zu sein.“

Ergebnisse der Tests auf dem Yas Marina Circuit:

Tag 1, Vormittag:

1.Mick SchumacherPREMA Racing1:50.947
8.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:51.626
18.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:52.721

Tag 1, Nachmittag:

1.Louis DelétrazCharouz Racing System1:50.543
5.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:51.523
10.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:52.091

Tag 2, Vormittag:

1.Marcus ArmstrongART Grand Prix1:50.436
14.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:51.193
15.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:51.302

Tag 2, Nachmittag:

1.Louis DelétrazCharouz Racing System1:50.124
8.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:51.536
9.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:51.679

Tag 3, Vormittag:

1.Nikita MazepinCarlin1:50.473
16.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:51.780
18.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:51.972

Tag 3, Nachmittag:

1.Mick SchumacherPREMA Racing1:51.569
4.Artem MarkelovBWT HWA RACELAB1:52.060
5.Giuliano AlesiBWT HWA RACELAB1:52.199

Quelle: HWA AG