Motorsport


Das Mercedes-EQ Formel E Team und Sherwin-Williams® beginnen neue Partnerschaft getrieben von technischen Innovationen und Nachhaltigkeit

Das Mercedes-EQ Formel E Team und Sherwin-Williams® beginnen neue Partnerschaft getrieben von technischen Innovationen und Nachhaltigkeit

Das Mercedes-EQ Formel E Team und die Sherwin-Williams Company, einer der führenden Farben- und Lackhersteller, geben eine neue Partnerschaft bekannt. Das Team und Sherwin-Williams teilen das gemeinsame Ziel, technische Innovationen in der Automobilbranche voranzutreiben, Menschen, Produkte und Plattformen zusammenzubringen und sich für eine bessere, nachhaltigere und inklusivere Zukunft in aller Welt einzusetzen.

Der Farben- und Lackhersteller Sherwin-Williams blickt auf eine lange Tradition im Automotive-Bereich zurück und gehört zu den führenden Unternehmen in seiner Branche.

Zusätzlich zur Suche nach neuen Innovationen und einer besseren Performance gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen dem Team und Sherwin-Williams. So hat sich Sherwin-Williams einer nachhaltigen Arbeitsweise in allen seinen Geschäfts-, Produktions- und Vertriebsprozessen verschrieben. Zudem engagiert sich die Company stark in ihren Gemeinden und setzt sich für mehr Inklusion, Vielfalt und Gleichberechtigung ein. Zu diesem Zweck hat Sherwin-Williams die Initative „We Stand Together“ ins Leben gerufen. Als Teil dieser Initiative hat sich Sherwin-Williams zum Ziel gesetzt, eine Kultur der Inklusion, Vielfalt und Gleichberechtigung zu fördern, in der Unterschiede begrüßt, gepriesen und geschätzt werden, um die Menschen und Unternehmen darin positiv zu beeinflussen.

„Wir sind extrem stolz darauf, eine Partnerschaft mit einem zukunftsweisenden Team einzugehen, das uns nicht nur dabei hilft, die Bereiche Reparatur und Nachbearbeitung bei Sherwin-Williams neu zu definieren, sondern auch unser Streben teilt, neu zu bestimmen, was machbar ist“, sagte Brian Gallagher, President and General Manager, Automotive Finishes division, Sherwin-Williams. „Diese Partnerschaft verstärkt das Nachhaltigkeitsziel unseres Unternehmens rund um unseren ökologischen Fußabdruck, unsere Produkt-Blaupausen und unsere soziale Prägung. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit dem Mercedes-EQ Formel E Team freuen wir uns darauf, auf der Effizienz und der Produktperformance aufzubauen, um die Leistung unserer Kunden noch schneller voranzutreiben.“

„Wir freuen uns sehr, Sherwin-Williams als Partner des Teams willkommen heißen zu dürfen“, sagte Teamchef Ian James. „Ihr Einsatz, um in der Welt einen positiven Unterschied auszumachen, ist etwas, das wir loben und als Partner mit ihnen teilen. Die Company investiert in ihre Menschen und ihre Gemeinschaft, um inklusive Möglichkeiten zu schaffen. Ihr Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit und ihr innovativer Zugang zum Thema Performance verstärkt zudem die gemeinsame Ausrichtung unseres Teams.“

Mercedes-EQ Formel E Team

Über Sherwin-Williams

Sherwin-Williams produziert und vertreibt eine komplette Produktlinie von fortschrittlichen Technologie-Lacken und Anstrichsystemen für die Nachbearbeitung im Automobil- und Gewerbebereich, in der Luftfahrt sowie im Flotten-Reparaturbereich. Vom Ultra 9K™ Waterborne Basecoat System bis zu GENESIS® und Fastline® hat sich Sherwin-Williams darauf spezialisiert, seinen Kunden High-Performance Lacke für den Innen- und Außeneinsatz sowie Produkte zur Reparatur von Unfallschäden bereitzustellen. Zu den Kunden des Unternehmens zählen unter anderem Gelegenheitsarbeiter und Händler im Automobilbereich, Unfallreparatureinrichtungen, Autohäuser, Flottenbesitzer und Lackierer, Fertigungsabteilungen und Erstausrüster. Sherwin-Williams besitzt mehr als 150 eigene Filialen in den Vereinigten Staaten und hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden herausragende Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Gleichzeitig bietet das Unternehmen technische Schulungen und Unternehmensberatungen an, die von Services im Bereich der Unfallschadenreparatur bis hin zu innovativen Technologien für Werkstätten reichen, mit denen sie ihre Prozess-Qualität steigern und das Inventar sowie die Produktion verwalten können. Weitere Informationen finden Sie unter www.sherwin-automotive.com.

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S7_Monaco, Saturday, 8th May 2021 – LAT Images S7_Monaco, Saturday, 8th May 2021 – LAT Images

Die spannendsten Rennstrecken Deutschlands

Die spannendsten Rennstrecken Deutschlands

Bildquelle:

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Der Nürburgring ist die bekannteste und älteste Rennstrecke Deutschlands

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Rasant geht es zu, teilweise gefährlich, aber immer haarsträubend spannend: Die großen deutschen Rennstrecken bieten Action pur, Motorsport auf internationalem Niveau. Oft besteht nicht nur die Möglichkeit, sich die Rennen der Profis anzusehen und dabei mitzufiebern, sondern die Parcours’ werden auch regelmäßig für Laien freigegeben, um das Fahrgefühl am eigenen Leib zu erleben. Ein Blick auf die bekanntesten Strecken unseres Landes.

Der Nürburgring – die “grüne Hölle” in der Eifel

Der Nürburgring ist mit Sicherheit die bekannteste unter den deutschen Motorsportstrecken. Selbst wer von Autorennen nicht viel hält, hat wenigstens diesen Namen gehört und kann ihn normalerweise auch passend einordnen. Der Parcours besteht mittlerweile seit fast 100 Jahren, die Einweihung erfolgte 1927. Er befindet sich in der Eifel im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler, nahe des gleichnamigen Ortes Nürburg und der zugehörigen Burg. Ursprünglich maß die Strecke ungefähr 28 Kilometer und galt als enorm vielseitige “Gebirgs- und Renn- und Prüfstrecke”. Diese Urform bleib bis 1982 aktiv, danach kam es zu teils gravierenden Änderungen, die vor allem für mehr Sicherheit sorgten. Der Nürburgring ist und bleibt jedoch bis heute der längste permanent genutzte Rennparcours der Welt.

Die 22,8 Kilometer lange Nordschleife hat weltweit einen besonderen Bekanntheitsgrad erlangt. Ihr Spitzname “grüne Hölle” kam nicht von ungefähr, denn sie ist enorm schwierig zu befahren. Bis 1976 geschahen hier regelmäßig schwere Unfälle, danach gab es einen harten Stopp, der in eine deutliche Entschärfung mündete. Die heutige Nordschleife ist stark verkürzt und verfügt über eine eigene kleine Boxenanlage. Als Grand-Prix-Strecke gilt sie heute nicht mehr, diese liegt nebenan. Der Nürburgring wird immer noch für die größten und prestigeträchtigsten Rennen der Welt genutzt: Die faszinierende Ausstrahlung dieser historischen Anlage und ihr legendärer Ruf sichert ihr einen Ewigkeitsplatz im internationalen Rennplan: Hier zu siegen, hat für jeden Fahrer eine ganz besondere Bedeutung. Kaum verwunderlich scheint es, dass sich bei Motorsport Wetten die Gewinnerliste des Nürburgrings meist stark von der Gesamtsiegprognose unterscheidet. Auf diesem Parcours sind nun einmal ganz eigene Fähigkeiten und intensives “Fußspitzengefühl” gefragt.

Der Sachsenring – Geschwindigkeitsrausch im Osten

Auch der Sachsenring blickt auf eine beinahe 100-jährige Geschichte zurück. Die ersten Rennen auf diesem heißen Pflaster im Osten fanden, genau wie beim Nürburgring im Jahr 1927 vor mehr als 140.000 begeisterten Zuschauern statt. Ende der 20er-Jahre kam das Rennsportfieber über das Land, die Motorentechnik schritt enorm voran und brachte einen wahren Geschwindigkeitsrausch mit sich. Der sächsische Parcours liegt in Oberlungwitz und Hohenstein-Ernstthal, auch er hat sich seit seinen ersten Tagen stark verändert. Damals handelte es sich um einen 8,71 Kilometer langen reinen Straßenkurs, der heute nicht mehr aktiv ist. Auch hier gab es einige Unfälle, zudem protestierten die Bürger lautstark gegen die Fremdnutzung ihrer Verkehrsadern. Erst 1937 erhielt der Parcours seinen heutigen Namen, danach folgte eine lange Rennsportpause bis 1949.

Im Jahr 1950 strömten 400.000 Motorsportfreunde aus allen Himmelsrichtungen herbei, um die gesamtdeutsche Motorradmeisterschaft live zu erleben. Zehn Jahre später folgte mit der Straßen-Radweltmeisterschaft ein weiteres internationales Highlight. Zwischen 1961 und 1972 fanden auf dem Sachsenring regelmäßig Rennen der Motorrad-Weltmeisterschaft statt, danach galten die Sicherheitsvorkehrungen als veraltet und die DDR sah eine Renovierung als zu teuer an. Der Staat beschränkte sich schließlich auf nationale und osteuropäische Meisterschaften, das Publikum ging jedoch nach wie vor in die Hunderttausende. 1990 stand das Ende der DDR ins Haus – und damit auch eine lange Pause für den in die Jahre gekommenen Sachsenring. 1996 fiel der Startschuss zum Comeback, 1998 kehrte die Motorrad-WM zurück und auch das ADAC GT Masters fand hier seine feste Heimat. Eine Erfolgsgeschichte mit Dellen also, die bis jetzt einen glücklichen Ausgang fand.

Der Lausitzring – EurSpeedway in Brandenburg

Der Lausitzring hat auch schon zwei Jahrzehnte Geschichte angesammelt, ist aber längst nicht so alt wie die beiden vorgenannten Konkurrenten. Der Parcours sollte ursprünglich schon ab Ende der 80er-Jahre den AVUS ersetzen, doch der Mauerfall brachte den Bau auf dem alten Braunkohlegelände zum Stocken. 1999 kam der Rennbetrieb auf dem AVUS endgültig zum Erliegen, ein Jahr später erfolgte die feierliche Öffnung des EuroSpeedway Lausitz. Gleich zum Start im Jahr 2000 avancierte die Anlage zum Grand-Prix-Kurs, außerdem wurde sie direkt als Speedway und als Teststrecke genutzt. Der Parcours befindet sich in Brandburg, in der südlichen Niederlausitz bei Klettwitz. Die Rennstrecke misst 4,534 Kilometer, verfügt über 14 Kurven und bietet auf seinen Tribünen Platz für 120.000 Zuschauer.

 

Die spannendsten Rennstrecken Deutschlands 4

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Auch der Lausitzring hat bereits zwei Jahrzehnte Geschichte hinter sich

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An diesen Zahlen wird sofort deutlich: Die Maßstäbe der historischen Rennstrecken aus den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts gelten bei diesem modernen Parcours nicht. Er ist deutlich kürzer und pirscht sich nicht annähernd an die alten Publikumsmarken heran, die an der Halbmillion-Marke kratzten. Allerdings übertragen die Fernsehsender heutzutage jedes größere Rennen live, sodass sich die Zuschauer gar nicht mehr unbedingt hierherbemühen müssen. Viele Fans genießen ihre Motorsport-Action nun zwischen Mittag- und Abendessen vom heimischen Sofa aus, damit sparen sie sich die lange Anreise. Die Tribünen sind und bleiben bei den prominenten Rennsportturnieren trotzdem voll, wenn nicht gerade Corona dazwischenkommt. Allein zur Eröffnung fanden sich 110.000 Menschen ein und sogar zur kleinen Zweckentfremdung beim Abschiedsfestival der Böhsen Onkelz 2005 waren 120.000 Zuschauer zugegen.

Der Hockenheimring – der heiße Waldparcours

Nun zurück in den Westen Deutschlands, nach Baden-Württemberg in die Stadt Hockenheim. Wir befinden uns südlich von Mannheim im sogenannten Schwetzinger Hardt, einem Waldgebiet im Rhein-Neckar-Kreis. Hier entstand 1932 innerhalb von nur drei Monaten der 12 Kilometer lange, dreieckig geformte Hockenheimring. Er diente hauptsächlich als Teststrecke der Firma Mercedes-Benz, die ihren Wagen auch auf unbefestigten Waldwegen prüfen wollten. Recht früh starteten aber auch die ersten Rennen auf dem Parcours, nachdem die alte Karlsruher Wildpark-Strecke behördlich gesperrt worden war. Gleich das erste Motorradrennen zog 60.000 Freunde des rasanten Zweiradsports an. Damals war die Strecke gerade mal 4,50 Meter schmal und verfügte über keine Teerdecke.

1938 begannen die Modernisierungsarbeiten, die zur Verbreiterung auf 7,0 bis 9,0 Meter diente und nebenbei auch die bis dato staubige Oberfläche ins Visier nahm. Ein Makadam-Belag sorgte für deutlich besseren Grip und hob die Sicherheit auf ein neues Level. Die Neueröffnung erfolgte durch eine Meisterschaft der Sportwagen und Motorräder, doch direkt danach senkte sich tiefes Schweigen über den Asphalt. Erst nach dem Krieg fiel ein erneuter Startschuss für die heißen Reifen. Funfact am Rande: Bis 1963 fuhren die sportlichen Flitzer auf diesem Parcours gegen den Uhrzeigersinn, danach kehrte sich die Runde um. Die Königsklasse hielt 1970 Einzug auf dem Hockenheimring, aber eher unplanmäßig: Die Formel-1-Fahrer hatten sich zu einem Boykott der grünen Hölle des Nürburgrings entschlossen und wichen nach Baden-Württemberg aus. 2002 führten die Betreiber eine deutliche Kürzung der Ex-High-Speed-Strecke durch, die in den Jahren davor schon durch mehrere Schikanen entschärft worden war. Nebenbei erhielten die Zuschauertribünen ein Upgrade von knapp über 80.000 auf nunmehr 120.000 Plätze. Noch mehr Möglichkeiten, live vor Ort große Siege zu erleben!

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Motorsports: DTM race Hockenheimring, Saison 2018 – 1. Event Hockenheimring, GER

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Der Hockenheimring beim DTM-Rennen in 2018

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Die Motorsportarena Oschersleben – jung und flexibel

Auch die Motorsportarena Oschersleben ist an dieser Stelle eine Erwähnung wert. Sie befindet sich in der gleichnamigen Stadt nahe Magdeburg, und das seit 1997. Nach dem Nürburgring und dem Hockenheimring avancierte diese Arena somit zur dritten dauerhaft genutzten Test- und Rennstrecke unseres Landes. Erst danach gesellten sich der Lausitzring und der Sachsenring zu dieser elitären Truppe. Der Parcours erstreckt sich über kurze 3,696 Kilometer und ist mit Kurven gespickt. Die verkürzte Version misst 2,435 Kilometer, sie steht nur bei wenigen Events zur Verfügung, zum Beispiel bei der eco-GP. Zwei Sidekicks sorgen für noch mehr Fahrvergnügen: die etwas über einen Kilometer lange Kartbahn und die seit 2003 bestehende Offroad-Rennstrecke.

Die Motorsportarena präsentiert sich seit jeher flexibel und offen: Die Betreiber gestalteten die Anlage von Beginn an multifunktional mit einem frei zugänglichen Fahrerlager. Dem Motorsport gesellen sich beispielsweise zahlreiche Open-Air-Konzerte hinzu, auch an Übernachtungsmöglichkeiten mangelt es nicht. 100 Hotelzimmer stehen direkt vor Ort bereit, ebenso wie ein Restaurant mit Blick auf den Parcours und ein Fitnessbereich. Die Höhepunkte der Motorsportsaison bilden die DTM, das ADAC Masters Weekend, die Superbike-WM und die German Speedweek. Auf der Kartbahn finden das Supermoto IDM und das ADAC Kart Masters statt: viele prominente Rennen also, die diesen Parcours ins rechte Licht rücken.

Jede dieser fünf Motorsportanlagen hat ihre eigene Geschichte und stellt ganz individuelle Anforderungen an die Fahrer. Innerhalb von nicht einmal 100 Jahren hat sich in Deutschland mit ihnen ein professioneller Rennzirkus etabliert, der mehrere Generationen vor Spannung von den Stühlen riss. Die Betreiber der Rennstrecken sorgen für regelmäßige Modernisierungen, sodass wir von vielen weiteren Jahrzehnten prall gefüllt mit spannenden Motorsport-Events ausgehen können.

Red Bull ist mit Perez ein „viel stärkerer Gegner“ in der Formel 1

Red Bull ist mit Perez ein „viel stärkerer Gegner“ in der Formel 1

Zwar beherrschen aktuell in der Formel 1 die Verhandlungen zwischen Mercedes und Rekordweltmeister Hamilton die Schlagzeilen, doch lohnt sich wenige Wochen vor Saisonbeginn auch ein Blick auf andere Teams und Fahrer. Allgemein wird erwartet, dass wegen der geringen Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Fahrzeuge das Kräfteverhältnis zwischen den unterschiedlichen Konstrukteur Teams gleich bleibt. Trotzdem rechnet Mercedes Formel 1 Chef Toto Wolff damit, dass Red Bull dieses Jahr ein stärkerer Konkurrent in der Mannschaftswertung als in der Vorsaison ist.

Schon vergangene Saison konnte Max Verstappen im Red Bull Formel 1 Rennwagen auf manchen Strecken mit den überlegenden Fahrzeugen von Mercedes AMG Petronas Motorsport mithalten. Der 23-jährige Niederländer ist Sohn eines ehemaligen Rennfahrers und in den letzten Jahren vom wilden Rennfahrer zu einem der besten Piloten in der Formel 1 gereift. Auf unterlegenem Material konnte er den Mercedespiloten Bottas und Hamilton das eine oder andere Mal Paroli bieten. Nun bekommt er mit dem Mexikaner Sergio Pérez einen Teamkollegen, der den Anspruch hat, wie Verstappen um Siege zu fahren. Alexander Albon, der letztes Jahr das zweite Cockpit bei Red Bull innehatte, konnte die Erwartungen nicht erfüllen und lag bei fast jedem Rennen deutlich hinter Verstappen.

Fans von Red Bull sollten zwar keine Wunder erwarten, doch sind die Hoffnungen groß, dass durch einen zweiten starken Piloten im Red Bull die Rennen in der kommenden Saison wieder spannender werden. Auch Toto Wolff geht davon aus, dass Red Bull mit Verstappen und Pérez deutlich stärker sein wird. Insider und die führenden Wettexperten sehen zwar auch 2021 Lewis Hamilton als großen Favoriten, doch machen die kürzlich im ORF getätigten Aussagen des Mercedes Motorsportchefs neutralen und Red Bull Fans Hoffnung. Er sagte, dass Red Bull 2021 „ein viel stärkerer Konkurrent“ sein wird. Er weiß, dass „Sergio sehr stark sein wird und es werde interessant zu sehen sein, ob Pérez mit Verstappen mithalten kann“. Besonders mit Blick auf die Konstrukteurs Wertung sieht Wolff einen deutlich engeren Kampf für 2021 voraus.

Inwieweit die lobenden Worte im österreichischen Fernsehen über einen österreichischen Rennstall als ernst zu nehmen sind, ist fraglich. Wolff wollte sicher dem Publikum Honig um den Mund schmieren und die Erwartungen auf die kommende Saison, die wie die Vorsaison deutlich durch Corona mitbestimmt werden wird, schüren. Alle aktiven aus der Rennserie haben die Hoffnung, dass die Saison 2021 gut über die Bühne geht, bevor im Winter wegen der neuen Regeln, die ab 2022 in Kraft treten, ein harter Schnitt erfolgt.

Drei Siege in Folge: Audi-Pilot Müller dominiert die DTM

Drei Siege in Folge: Audi-Pilot Müller dominiert die DTM

  • BMW erstarkt: Sheldon van der Linde erkämpft Platz zwei
  • Wichtige Punkte verloren: Titelverteidiger Rast nur Siebter
  • Im privat eingesetzten Audi: Ferdinand Habsburg überrascht als Sechster

Drittes Rennen, dritter Sieg: Nico Müller dominiert die DTM. Der Audi-Pilot aus der Schweiz gewann auf dem Lausitzring das dritte Saisonrennen. Damit ist er der erste DTM-Pilot der Geschichte, der die ersten drei Rennen einer Saison gewinnen konnte. Doch der Sieg fiel dem 29-Jährigen nicht so leicht wie beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps, als er in beiden Rennen die vollen Punkte kassierte. BMW zeigte sich nach der Enttäuschung in Belgien deutlich stärker und eroberte mit Sheldon van der Linde den zweiten Platz. Der 21-jährige Südafrikaner setzte Müller zeitweise sogar unter Druck und streckte die Hand nach dem Sieg aus. Immerhin landeten vier BMW neben sechs Audi unter den zehn Besten. Als Dritter sah Robin Frijns (Audi) die Zielflagge, der wie schon in Spa seine Pole-Position nicht zum ersten Sieg nutzen konnte. Für eine Überraschung sorgte Ferdinand Habsburg. Im privat eingesetzten Audi des belgischen WRT-Teams erkämpfte sich der Österreicher den sechsten Platz.

Vor dem vierten Saisonrennen am Sonntag (ab 13:00 Uhr live auf SAT.1 und im Livestream via grid.dtm.com) führt Vizemeister Müller mit bereits 80 Punkten die Fahrerwertung an, Frijns ist neuer Zweiter (43) vor Titelverteidiger Rast (35). Die DTM trägt auf dem Lausitzring, zwischen Berlin und Dresden gelegen, seinen ersten Double-Header aus, denn nur eine Woche später finden an gleicher Stelle die Saisonrennen fünf und sechs statt.

BMW übt erstmals Druck auf Audi aus

Nico Müller legte in einem Rennen, dass von zahlreichen Positionskämpfen geprägt wurde, bereits beim Start den Grundstein zum Erfolg. Bis zur kritischen ersten Kurve beschleunigte er seinen niederländischen Markenkollegen Robin Frijns aus. Auch Sheldon van der Linde machte am Start einen Platz gut und übernahm Rang drei von Loïc Duval (FRA/Audi), der am Ende als einziger Fahrer nicht ins Ziel kam. Titelverteidiger René Rast konnte am Start ebenfalls Plätze gut machen, wurde dann aber Opfer einer Berührung und musste in der dritten Kurve aufs Gras ausweichen.

Van der Linde bestätigte den Aufwärtstrend von BMW und machte Druck auf Frijns. Der Südafrikaner fuhr früh zum Reifenwechsel an die Box und zog letztlich an Frijns vorbei, als der Niederländer nach seinem Pflichtstopp auf die Rennstrecke zurückkehrte. Fortan brannte van der Linde mit dem BMW M4 DTM ein Feuerwerk ab und verkürzte für einige Runden stetig den Rückstand auf Müller. Doch der Schweizer konterte souverän, machte keinen Fehler und brachte den Sieg letztlich sicher nach Hause, vor van der Linde und Frijns. Mit den Plätzen vier und fünf unterstrichen Doppel-Champion Marco Wittmann und Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock, dass BMW in nur zwei Wochen erhebliche Fortschritte erzielt hat. René Rast, der auch beim Reifenwechsel Zeit verlor, kam letztlich hinter Habsburg nur als Siebter ins Ziel. Am Freitag hatte der zweimalige DTM-Champion seinen Spa-Sieg im Sonntagrennen am Grünen Tisch verloren. Wegen des unerlaubten Einsatzes von Extra-Leistung (Push-To-pass) erhielt der Mindener eine Zeitstrafe und wurde auf Rang drei zurückversetzt.

Zweite Pole-Position für Niederländer Frijns

Im Qualifying hatte Robin Frijns wie schon am Samstag in Spa-Francorchamps seine zweite Pole-Position der Saison erobert. Spa-Doppelsieger Nico Müller und Loic Duval komplettierten für Audi die ersten drei Startpositionen. BMW präsentierte sich deutlich stärker als beim Auftakt in Belgien und brachte mit Sheldon van der Linde, Timo Glock und Zweifach-Meister Marco Wittmann ebenfalls drei Autos in die ersten drei Startreihen.

» Stimmen – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

“Der Sieg fühlt sich sehr gut an. Dabei war die Vorbereitung völlig anders, wir haben anstrengende Wochen hinter aus. Wenn ich sagen würde, ich war körperlich hundertprozentig frisch, dann wäre das wohl eine Lüge. Aufgrund meines Einsatzes in der Formel E hat mir das Team jedoch alles abgenommen, ich musste mich nur auf das Rennen konzentrieren. Das Auto war schnell, der Boxenstopp perfekt – ich kann mich nur beim Team bedanken. Ich bin froh, dass ich mich mit diesem Sieg beim Team bedanken konnte.”Nico Müller, Audi, Sieger
“Das Rennen war überragend. Ich bin total happy, es endlich aufs Podium geschafft zu haben. Im vergangenen Jahr war ich in Zolder ganz nah dran, habe es aber in der letzten Runde doch noch verloren. Heute konnten wir Audi sogar etwas herausfordern. Mein BMW war super, und vielleicht können wir am Sonntag noch mehr Druck ausüben.”Sheldon van der Linde, BMW, 2. Platz
“Natürlich ist es etwas enttäuschend, wenn man von Platz eins startet und als Dritter ins Ziel kommt. Insgesamt war das Rennen aber okay, auch wenn ich ab der zehnten Runde offenbar mehr zu kämpfen hatte als andere. Aber ich habe meine Position verteidigt, was mir gegen Marco Wittmann auch gut gelungen ist. Am Ende stehe ich auf dem Podium, und da habe ich keinen Grund, mich zu beklagen.”Robin Frijns, Audi, 3. Platz

» Ergebnis – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

01. Nico Müller (SUI), Audi RS 5 DTM, 43 Runden in 57.06,681 Min.
02. Sheldon van der LInde (RSA), BMW M4 DTM, + 2,870 Sek.
03. Robin Frijns (NED),  Audi RS 5 DTM,  + 7,513 Sek.
04. Marco Wittmann (GER), BMW M4 DTM, +7,861 Sek.
05. Timo Glock (GER), BMW M4 DTM, +14,569 Sek.
06. Ferdinand Habsugr (AUT), Audi RS 5 DTM, +20,226 Sek.
07. René Rast (GER), Audi RS 5 DTM, +20,679 Sek.
08. Jamie Green (GBR), Audi RS 5 DTM, +24,914 Sek.
09. Philipp Eng (AUT), BNMW M4 DTM, +26,653 Sek.
10. Harrison Newey (GBR), Audi RS 5 DTM, +53,182 Sek.

Schnellste Rennrunde: Nico Müller (SUI), Audi RS 5 DTM, 1.17,249 Min.
Pole-Position: Robin Frijns (NED), Audi RS 5 DTM, 1.15,486 Min.
Wetter: 27°C, bewölkt
Strecke: 33°C, trocken

» Highlight-Clip – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

Highlights, Rennen 01, Lausitzring Spring, 15. August 2019

» Wow-Fact – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

140 km/h

Die ebenso kraftvollen wie effizienten Zweiter-Turbomotoren mit einer Leistung von bis zu 640 PS und einem Drehmoment von etwa 650 Newtonmeter lassen die Reifen selbst bei Tempo 140 noch durchdrehen. Weil die Messung der Raddrehzahl an der angetriebenen Hinterachse in der DTM verboten ist, kommt es allein auf den Fahrer an, durchdrehende Räder zu verhindern. Denn Schlupf treibt die Reifentemperatur in die Höhe und beeinflusst den Verschleiß enorm. Der kontrollierte Umgang mit dem Gasfuß ist ein entscheidender Teil des Reifenmanagements.

Beispiel Turn 12 auf dem Lausitzring, die Kurve vor der Start-Ziel-Geraden: Wer zu früh Push-to-pass aktiviert, riskiert Schlupf an der Antriebsachse und kann den Leistungsvorteil nicht ausnutzen. Doch wer Push-to-pass zu spät aktiviert, hat keine optimale Beschleunigung. Auf dem eher langsamen Sprintkurs in der Lausitz wird mit maximalen Abtrieb gefahren, und der Reibwert des Asphalt, den Audi und BMW im Vorfeld messen, spielt eine weitere Rolle. “In der DTM ist der Fahrer die Traktionskontrolle, denn eine elektronische Anti-Schlupf-Regelung ist verboten”, sagt Gordian von Schöning, in der DTM-Dachorganisation ITR verantwortlich für die Technik. “Sein Gefühl und sein Gasfuß sind entscheidend.”

» Und da war dann noch …

… die DTM-Historie, die sich auf dem Lausitzring – wie auch bei weiteren Rennen der DTM-Saison 2020 – zum Stelldichein trifft. Ehemalige DTM-Piloten wie Harald Grohs, dem Sieger des allerersten Rennens 1984 in Zolder, Kris Nissen, Leopold von Bayern, Otto Rensing, Marc Hessel als Vizemeister von 1987 und Peter Oberndorfer geben mit ehemaligen DTM-Tourenwagen aus den 80er- und 90er-Jahren beherzt Gas. Vor allem der legendäre BMW M3 (E30) mit seinem kernigen Vierzylinder-Ansauggeräusch ist bei den Fahrern beliebt. Stehende Räder und herzhafte Drifts zeigen, dass die nicht mehr ganz so jungen Fahrer nichts verlernt haben. Für Autos wie Fahrer gilt: Oldie but Goodie!

» Downloads – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

» Fotos – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

Wohin führt Vettels Weg?

Wohin führt Vettels Weg?

Nach fünf Jahren Zusammenarbeit trennen sich zum Ende der laufenden Saison die Wege der Scuderia Ferrari und Sebastian Vettel. Wie und ob es für den Heppenheimer danach sportlich weitergeht, ist immer noch unklar. Doch ein Karriereende des 33-Jährigen scheint mittlerweile wieder weniger wahrscheinlich geworden zu sein. Vettel selbst brachte zuletzt zum wiederholten Male einen Wechsel zu Mercedes ins Gespräch. Doch was Serien-Weltmeister Lewis Hamilton über den Deutschen als möglichen neuen Teamkollegen denkt, ist unklar.

Vettels Ende bei Ferrari war absehbar

Der Beginn der Zusammenarbeit zwischen Vettel und Ferrari im Jahr 2015 schien für beide Seiten nur Vorteile zu bringen. Auf der einen Seite der vierfache Weltmeister Vettel, der seine Erfolge nun auch bei einem traditionsreichen Rennstall fortsetzen wollte. Auf der anderen Seite die altehrwürdige Scuderia Ferrari, die in Vettel endlich einen geeigneten Fahrer gefunden zu haben schien, der in die glorreichen Fußstapfen von Michael Schumacher treten sollte. Doch es kam anders. Von Anfang an fuhr Vettel im Ferrari nur hinterher, der Mercedes-Rennstall war dem Autobauer aus Maranello stets einen Schritt voraus. Auch das Resultat beim ersten Saisonrennen, dem Großen Preis von Österreich, änderte nichts an diesem Bild. Mercedes-Pilot Valtteri Bottas sicherte sich den Sieg, Sebastian Vettel wurde nach einem Fahrfehler nur Vorletzter. In den vergangenen Jahren feierte Lewis Hamilton einen WM-Titel nach dem anderen, während Vettel meistens noch nicht einmal die Vizeweltmeisterschaft erringen konnte. Nur noch hartgesottene Vettel-Fans glauben immer noch daran, dass der Heppenheimer in der laufenden Saison den Weltmeistertitel erringen kann. Anbieter von Online-Wetten wie bet365 räumen dem Deutschen daher keine Top-Quoten auf den WM-Titel mehr ein. Dennoch wird Vettel noch immer im erweiterten Favoritenkreis genannt. Somit ist trotzdem noch alles für den Rennfahrer möglich. Spätestens seitdem der Deutsche mit Charles Leclerc seit 2019 auch einen ernstzunehmenden Konkurrenten im eigenen Team hatte, wurde das Verhältnis zwischen dem Rennstall und Vettel immer unterkühlter. Fast schon folgerichtig wirkte die Entscheidung, sich nach Ablauf der aktuellen Saison zu trennen.

Vettel als Zugpferd der Rennserie

Unmittelbar nach der Entscheidung Ferraris machte Sebastian Vettel deutlich, dass er noch nicht über seine Zukunft entschieden habe. Auch ein Ende der Motorsportkarriere des vierfachen Weltmeisters stand eine Weile im Raum. Mittlerweile verdichten sich jedoch die Hinweise, dass Vettel weitermachen will. Diese Tatsache dürfte sehr zur Erleichterung aller Beteiligten der Formel 1 beigetragen haben. Denn der Deutsche ist immer noch eines der wichtigsten Zugpferde für die Vermarktung der Königsklasse im Motorsport. Und dies betrifft bei weitem nicht nur die Ausrichter der Rennen, die genügend Tickets an den Mann bringen müssen und die übertragenden Fernsehsender, die die Einschaltquoten genau im Auge haben müssen. Deshalb sind alle Beteiligtenm der Formel 1 daran interessiert, dass die Rennserie weiterhin Zuschauer in ihren Bann zieht. Denn schon in den vergangenen Jahren hatte die Rennserie einen minimalen Rückgang des öffentlichen Interesses zu beklagen.

Geht Vettel zu Mercedes?

Doch zu welchem Rennstall kann der Deutsche zur kommenden Saison wechseln? Klar scheint, dass Vettel definitiv in der Zukunft nicht weiterhin mit einem unterlegenen Fahrzeug der Konkurrenz hinterherfahren will. Somit fällt ein Wechsel zu einem der kleineren Formel-1 Teams flach. Eine genauere Analyse zeigt, dass ein Wechsel zum Mercedes-Rennstall die einzige sinnvolle Alternative für Vettel ist. Sebastian Vettel hatte dies zuletzt nicht ausgeschlossen. Wenn sich der Deutsche ein teaminternes Duell mit seinem Dauerrivalen Lewis Hamilton liefern würde, wäre der Formel 1 erhöhtes Zuschauerinteresse zur kommenden Saison gewiss. Doch es stellt sich die Frage, ob Lewis Hamilton damit glücklich wäre. Denn der Serienweltmeister ist es gewohnt, innerhalb seines Teams die unangefochtene Nummer eins zu sein. Kollege Valtteri Bottas hatte die Rolle der Nummer zwei immer klaglos akzeptiert. Sebastian Vettel würde das mit Sicherheit nicht tun.

Die laufende Saison wird in doppelter Hinsicht spannend

Genauso spannend wie die aktuelle Formel -1-Saison dürfte also die Entscheidung über Vettel sportliche Zukunft werden. Beobachter der Rennserie werden mit Sicherheit auf jedes kleine Detail in den Aktionen und Aussagen Vettels und Hamiltons achten und versuchen, daraus Rückschlüsse über die Konstellation in der kommenden Saison zu schließen.

DTM Trophy: Teichmann Racing bringt KTM X-Bow an den Start

DTM Trophy: Teichmann Racing bringt KTM X-Bow an den Start

  • Fahrer Kevin Strohschänk und der KTM X-Bow bereichern Starterfeld der neuen GT-Rennserie
  • Teil des Projekts One World Charity – Ex-DTM-Champ Timo Scheider übernimmt Schirmherrschaft

Ein KTM X-Bow, ein Einsatz für den guten Zweck nebst einem zweimaligen DTM-Champ als Schirmherr – die DTM Trophy heißt mit Teichmann Racing, Fahrer Kevin Strohschänk (GER) und der One World Charity hochkarätige Neuzugänge willkommen. Die neue GT-Rennserie trägt mit der DTM sechs gemeinsame Rennveranstaltungen mit zwölf Rennen aus – und bietet damit eine ideale Plattform für das Projekt, für das Timo Scheider – DTM-Champion 2008 und 2009 – die Schirmherrschaft übernommen hat. Das Anliegen des One World Charity e. V. ist es, Neugeborene und Babys, die mit der Genkrankheit spinale Muskelatrophie Typ 1 zur Welt gekommen sind, zu unterstützen. Fans können über den „Sponsored Drive“ bei jedem Rennen für jede gefahrene Runde spenden.

Teichmann Racing ist ein weiteres neues Team, das sich in der DTM Trophy eingeschrieben hat. Mit der Bereicherung durch den KTM X-Bow steht zudem ein noch facettenreicheres Feld von GT-Fahrzeugen am Start.

DTM Trophy: Teichmann Racing bringt KTM X-Bow an den Start 10

Motorsports / DTM: german touring cars championship 2008, 11. race Hockenheim, Siegerehrung, Timo Scheider (GER, Audi A4 DTM 2008), *** Local Caption *** +++ www.hoch-zwei.net +++ copyright: HOCH ZWEI / Thomas Suer +++ © DTM Trophy, DTM, Audi

» Stimmen

„Wir freuen uns, dass wir als neue Rennserie Teichmann Racing begrüßen dürfen. Auch, dass One World Charity und Teichmann Racing unsere Plattform für dieses spannende Projekt ausgewählt haben. Mit dem KTM X-Bow ergänzen wir unser ohnehin schon buntes Feld um eine weitere Marke. Das Engagement von Teichmann Racing und Kevin Strohschänk verstärkt ein bereits starkes Starterfeld in der Premierensaison der DTM Trophy.“

Frederic Elsner, Director Business Unit Event ITR GmbH
„Die DTM Trophy ist eine neue Serie in Rahmen der DTM, die eine große Aufmerksamkeit verspricht. Die nutzt One World Charity, um benachteiligten Kinder und Babys zu helfen. Wir sind schon lange in Kontakt, haben uns ausgetauscht und ich versuche mit meiner Schirmherrschaft meinen Beitrag zu leisten. Ich hoffe, dass viele Menschen das Projekt schätzen und bereit sind, zu spenden und damit zu helfen. Ich freue mich riesig darauf und hoffe, dass wir viel Geld für den guten Zweck sammeln werden. Es ist mir eine Herzensangelegenheit.“

Timo Scheider, Schirmherr One World Charity
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Kevin Strohschänk (D) © DTM Trophy, DTM, Audi