FSV Zwickau


Mit Bus und Bahn zum Heimspiel des FSV Zwickau

Mit Bus und Bahn zum Heimspiel des FSV Zwickau

Am Samstag, den 19. September 2020, bestreitet der FSV Zwickau sein erstes Saisonspiel gegen die SpVgg Unterhaching. Anstoß ist 14:00 Uhr in der GGZ Arena.

Am Spieltag verkehren alle Bus- und Straßenbahnlinien nach Samstags-Fahrplan. Die Straßenbahnlinien 3 und 4 sowie die Buslinie 10 im 15-Minuten-Takt mit Anschluss am Neumarkt.

Auf den Straßenbahnlinien 3 und 4 werden vor dem Spiel zusätzliche Verstärkerfahrten eingesetzt, um die Anreiseströme zur GGZ Arena zu verteilen. Diese verkehren direkt bis zu den Haltestellen „Astronomenweg“ und „Eckersbach, Mitte“. Ein Umstieg am Neumarkt entfällt bei folgenden Fahrten:

12:30 Uhr und 12:45 Uhr ab Neuplanitz nach Eckersbach

12:35 Uhr und 12:50 Uhr ab Städt. Klinikum nach Eckersbach

Bei der An- und Abreise mit der Straßenbahn ist zu beachten, dass Karteninhabern der Sektoren A und B die Haltestelle „Astronomenweg“ zum Aus- und Einsteigen empfohlen wird. Karteninhaber der Sektoren C / D und E wird zum Aus- und Einsteigen die Haltestelle „Eckersbach, Mitte“ empfohlen.

Unmittelbar nach der Partie werden die Abfahrtszeiten an den Haltestellen „Eckersbach, Mitte“ und „Astronomenweg“ dem Bedarf angepasst und um zusätzliche Einsatzfahrten nach Neuplanitz und zum Städt. Klinikum verstärkt.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzbedeckung ist bei der An- sowie Abreise in allen Bus- und Straßenbahnlinien verpflichtend. Die Städtische Verkehrsbetriebe GmbH appelliert an das Verantwortungsbewusstsein aller Fahrgäste, sich selbst und auch andere Fahrgäste bei der Fahrt mit Bus und Straßenbahn zu schützen.

Die Eintrittskarte ist gleichzeitig auch Fahrkarte und gilt auch in der neuen Spielsaison 3 h vor und bis 4 h nach Spielbeginn in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln der Tarifzone 16 (Zwickau).

Alle Informationen finden Sie auch auf unserer Internetseite unter www.nahverkehr-zwickau.de .

Pressemitteilung Neubau Stadion Zwickau

Pressemitteilung Neubau Stadion Zwickau

20150204_Präsentation gesamt finalMit seinem Beschluss vom 8. November 2012 beauftragte der Zwickauer Stadtrat das kommunale Wohnungsunternehmen mit der Errichtung des neuen Fußballstadions in Zwickau-Eckersbach.

Eigentlich eine ungewöhnliche Aufgabe für ein Wohnungsunternehmen, aber sie reiht sich ein in die Aufzählung der besonderen Herausforderungen, welche die GGZ in den letzten Jahren im Auftrag der Stadt Zwickau gemeistert hat. Dazu zählen neben dem Komplex Dünnebierhaus/Goldner Anker, der Rathausneubau und die Glück-Auf-Schwimmhalle.

Grundlage für die Beauftragung der GGZ als Bauherr für das neue Stadion war das Organisations-, Finanzierungs- und Bewirtschaftungskonzept der Wirtschafts-prüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Rauschenbach & Kollegen GmbH. Herr Rauschenbach und sein Team haben uns im gesamten Vorbereitungs- und Planungsprozess, bei den Vertragsverhandlungen mit dem FSV Zwickau, im Vergabeverfahren, den Verhandlungen mit den Bietern und letztendlich in den Endverhandlungen mit dem Auftragnehmer, der GP Papenburg Hochbau GmbH  als Generalunternehmer unterstützt.

Zielorientiert wurde dieser Prozess im Auftrag der Oberbürgermeisterin durch unseren Aufsichtsratsvorsitzenden und Finanzbürgermeister Herrn Meyer geführt.

Besondere Unterstützung haben wir vom Architekturbüro ARC Pfaffhausen und Staudte durch Frau Staudte und Herrn Wende erhalten.

Mit dem heutigen Spatenstich verbinden wir den Wunsch, dass die GP Papenburg Hochbau GmbH aufgrund ihrer  Erfahrungen beim Bau und der

Bewirtschaftung von Sportstätten die Zeit – und Kostenvorgaben für das neue Stadion einhält.

Mit der  Realisierung des Projektes durch einen Generalunternehmer können wir uns als Unternehmen dann auch  weiter verstärkt auf unsere Kernaufgabe konzentrieren, der erfolgreichen Bewirtschaftung unseres Wohnungsbestandes.

Neubau Stadion – Statement von
Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß

Der symbolische Spatenstich am heutigen Tag stellt im positiven Sinn eine Zäsur dar: Er markiert das Ende einer fast dreieinhalb Jahre dauernden Vorbereitungszeit, die mit dem Bekenntnis des Stadtrates zum Stadionneubau begann, in der die erforderlichen Betriebs- und Organisationskonzepte und erste Entwürfe  erarbeitet wurden und schließlich die europaweite Ausschreibung erfolgte. Vor allem aber bedeutet der Spatenstich den Startschuss für das derzeit größte kommunale Investitionsvorhaben in Zwickau.

Der Spatenstich ist nicht nur für alle Fußballfans eine gute Nachricht: Endlich erhält der Zwickauer Fußball, mit seiner langen und großen Tradition, eine ansprechende und moderne Sportstätte. Mit dem drittligatauglichen Stadion wird Zwickau als Oberzentrum gestärkt. Zudem wird weithin deutlich, dass die Automobil- und Robert-Schumann-Stadt ein dynamisches Zentrum ist, wo Investitionen realisiert wurden und weiterhin werden. Ein positives Signal ist aber auch, dass hier im Stadtteil Eckersbach, der einst von Wohnungsleerstand geprägt war und als Rückbaugebiet gilt, nun eine neue, in die Zukunft weisende Entwicklung angeschoben wird.

Ich danke allen, die an den intensiven, fundierten und kompetenten Vorbereitungen mitgearbeitet haben. Stellvertretend gilt mein Dank insbesondere der GGZ und Bürgermeister Bernd Meyer. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der GP Papenburg Hochbau GmbH und wünsche dem Bau einen guten und unfallfreien Verlauf!

 Quelle: Stadt Zwickau

Neubau Stadion Zwickau

Neubau Stadion Zwickau

Zwickau_Rat+GewandhausDer Zuschlag zum Bau des neuen Zwickauer Fußballstadions soll an die GP Papenburg Hochbau GmbH erfolgen.
Darüber wurde heute in der Aufsichtsratssitzung der Gebäude- und Grundstücks-gesellschaft Zwickau mbH informiert.
Seitens der GP Papenburg Hochbau GmbH liegt ein endverhandeltes Angebot vor, welches alle der im Vergabeverfahren vorgegebenen Bedingungen erfüllt. Dazu gehört auch das vorgegebene Ziel, dass die Summe der angegebenen Baukosten und der bereits verauslagten Planungs- und Vorkosten die Kostenobergrenze von netto 18 Millionen Euro nicht überschreitet.
Die notwendige Wartefrist für die Zuschlagserteilung nach der Mitteilung an einen unterlegenen Bieter ist erfüllt, ein Vergabenachprüfungsantrag wurde nicht gestellt.
Voraussetzung für die Zuschlagserteilung an die GP Papenburg Hochbau GmbH ist die Gründung der Stadion Zwickau Betriebs GmbH und nachfolgend der Abschluss des Pachtvertrages.
Weitere Informationen erhalten Sie im Rahmen des offiziellen Spatenstiches für das Bauprojekt am Freitag, den 6. Februar 2015.

Quelle: Stadt Zwickau

Spielunterbrechung bei Fußballspiel FSV Zwickau gegen Magdeburg

Spielunterbrechung bei Fußballspiel FSV Zwickau gegen Magdeburg

Polizei29

Landkreis Zwickau – Polizeirevier Zwickau
Spielunterbrechung bei Fußballspiel FSV Zwickau gegen Magdeburg
Zwickau – (js) Weil Einige der rund 800 Fußballfans aus Magdeburg gegen Ende der ersten Halbzeit versucht haben auf das Spielfeld zu gelangen, musste das Match durch den Schiedsrichter für gut zwanzig Minuten unterbrochen werden. Plötzlich wurden herausgerissene Holzpfähle und andere Gegenstände aus dem Gästeblock geworfen. Gewaltbereite Anhänger der Magdeburger haben ein Eisentor zwischen dem Block und dem Spielfeld aus der Verankerung getreten. Daraufhin versuchte eine Gruppe der sogenannten Fans in einer tumultartigen Szene auf das Spielfeld zu gelangen. Durch blitzschnelles Einschreiten der Einsatzkräfte der Polizei konnte die Lage schnell wieder beruhigt und eine Eskalation verhindert werden. Dabei ist ein Polizeibeamter von einem herumfliegenden Holzpfahl getroffen und verletzt worden. Während des weiteren Spielverlaufes ist es ruhig geblieben. Die Abreise der Heim- und Gästefans verlief geordnet. Die Polizei hatte die Lage jederzeit unter Kontrolle. Ermittlungen zum Auslöser der Geschehnisse in der ersten Halbzeit wurden eingeleitet. In den Fanblöcken beider Mannschaften wurden Feuerwerkskörper gezündet. Auch hierzu hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Das Spiel endete 1:0 für Zwickau.

Quelle: PD Zwickau

Offener Brief des FSV Zwickau e.V. und Antrag der Fraktionen zum Stadion Neubau in Zwickau

Offener Brief des FSV Zwickau e.V. und Antrag der Fraktionen zum Stadion Neubau in Zwickau

FSV

Mit großer Verwunderung hat der FSV Zwickau e.V. heute Kenntnis vom Antrag der Zwickauer Stadtratsfraktionen CDU, BfZ/Grüne und AfD für die Stadtratssitzung am 18.9.2014 erlangt.

Mit dem Antrag verfolgen die o.g. Fraktionen die Aussetzung der Umsetzung des Stadionprojektes. Begründet wird dies hauptsächlich mit dem Informationsinteresse der vielen neuen Stadträte, um anschließend das Projekt mit einer breiten Mehrheit im Rat fortführen zu können.

Gegen eine Information der neu gewählten Stadträte über den bisherigen Verfahrensstand und die zukünftigen Projektschritte ist selbstverständlich nichts einzuwenden. Wem es allerdings nur um Informationen geht, der kann diese auch ohne einen förmlichen Stadtratsbeschluss sicher auch kurzfristig bei der Verwaltung einholen.

Der FSV Zwickau kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es vielmehr darum geht, das Stadionprojekt „auf Eis zu legen“.

Die Glaubwürdigkeit und die Verlässlichkeit von Politik, hier insbesondere von Teilen des Zwickauer Stadtrates, sind zumindest aus Sicht des FSV Zwickau in erheblichem Maße erschüttert.

Der Verein ist im Sommer 2011 aus dem Westsachsenstadion ausgezogen und hat seine vorläufige Heimat auf einem ehemaligen Schulsportplatz gefunden, um eine Sanierung des Westsachsenstadions zu ermöglichen. Der FSV Zwickau hat hierauf vertraut.

Als dieses Vorhaben aus Kostengründen im November 2011 aufgegeben wurde, hat der Stadtrat im April 2012 entschieden, an anderer Stelle einen Neubau zu errichten, welcher dem Verein auch für die Zukunft in sportlicher wie wirtschaftlicher Hinsicht Entwicklungspotential bietet. Der FSV Zwickau hat hierauf vertraut.

Der Stadtrat hat im September 2013 einen Bebauungsplan für den Stadionneubau verabschiedet. Der FSV Zwickau hat hierauf vertraut.

Der Stadtrat hat entschieden, kraft eigener Verantwortung das Projekt durchzuführen und die Bürger der Stadt hierüber nicht entscheiden zu lassen. Der FSV Zwickau hat hierauf vertraut.

Das Bebauungsplanverfahren musste in Teilen wiederholt werden und der Bebauungsplan wurde vom Stadtrat im März 2014 ein 2. Mal bestätigt. Dies sollte der endgültige Startschuss für den Neubau werden.  Der FSV Zwickau hat hierauf vertraut.

Seitens der stärksten Fraktion im Zwickauer Stadtrat, der CDU, wurde trotz einiger Bedenken erklärt:

„Der Stadtrat hat mit großer Mehrheit entschieden, dass über den Stadionneubau nicht die Zwickauer selbst, sondern die Stadträte für die Zwickauer entscheiden. Die Entscheidung für den Stadionneubau hat der Stadtrat sodann mit einer deutlichen Mehrheit von 27 Ja-Stimmen (bei 43 anwesenden Ratsmitgliedern) getroffen. Als gute Demokraten akzeptieren wir beide Entscheidungen. Denn wo unmittelbare und repräsentative Demokratie gleichermaßen zulässig sind, ist nach unserem Demokratieverständnis die mehrheitlich getroffene Entscheidung auch die zu akzeptierende. Wir stellen uns nicht gegen demokratische Entscheidungen!“

Der FSV Zwickau hat hierauf vertraut.

Dass ausgerechnet diese Fraktion zu den Antragstellern gehört, welche das Stadionprojekt nunmehr aus vorgeblichem Informationsinteresse stoppen will, hält dem FSV Zwickau den eigenen Fehler deutlich vor Augen.

Wir haben zu viel vertraut!

Sollte der Antrag auf Aussetzung des Stadionprojektes vom Stadtrat beschlossen werden, hätte dies für unseren Verein weitreichende Konsequenzen.

Mit dem Ratsbeschluss zum Neubau eines drittligatauglichen Stadions in Zwickau hat der Verein eine Zukunftsplanung aufgestellt und öffentlich gemacht. Seitdem sind die berechtigten Forderungen der Politik und der Öffentlichkeit zur Professionalisierung des Vereines bestimmend für unser Handeln.

Sowohl im sportlichen, wirtschaftlichen und administrativen Bereich des Vereines sind Entscheidungen getroffen worden, um den Verein in eine Situation zu bringen, ein Drittligastadion mit entsprechendem Leistungsfußball zu füllen und auch vereinsseitig einen wesentlichen Beitrag zur Unterhaltung des Stadions zu leisten.

Nachdem durch den notwendigen erneuten Beschluss zum Bebauungsplan ein Spieljahr verloren gegangen ist, würde höchstwahrscheinlich durch das von den neuen Stadträten gewünschte Prüfungszeitfenster ein weiteres Spieljahr verloren gehen.

Sollte dies tatsächlich eintreten, steht nicht nur eine mögliche Entwicklung des Fußballs in Zwickau nach oben auf dem Spiel.

Es bestünde in einem solchem Falle die ernste Gefahr, dass der FSV Zwickau in der kommenden Saison 2015/16 die Oberliga Süd (5. Liga) bereichern wird.

Momentan spielt der FSV Zwickau im NOFV-Bereich im Sportforum Sojus mit einer Ausnahmegenehmigung, die eigentlich nur für maximal 24 Monate gewährt werden kann, im Hinblick auf den beschlossenen Stadionneubau wohlwollend für die laufende Saison verlängert wurde.

Seitens des NOFV wurde der Verein auf folgendes nachdrücklich hingewiesen:

„ Aus gegebenem Anlass machen wir darauf aufmerksam, dass dem FSV Zwickau die Spielberechtigung für die Regionalliga Nordost für die Spielstätte „Sportforum Sojus“ nur unter erheblichen Ausnahmegenehmigungen und Auflagen erteilt wurde. Die derzeit genutzte Spielstätte konnte überhaupt nur unter dem Ausnahmetatbestand zur Regionalliga zugelassen werden, da es sich, nach heutigem Stand, um eine temporäre Ausweichspielstätte handelt. Sollten die Beschlüsse zum Stadionneubau aufgehoben werden oder aber ein deutlicher Zeitverzug bei der Projektumsetzung eintreten, könnten hier keine Ausnahmetatbestände mehr geschaffen werden. Allein im Sinne der Gleichbehandlung aller Vereine im Lizensierungsverfahren muss durch den FSV Zwickau für die kommende Spielzeit 2015/16 eine für die Regionalliga uneingeschränkt lizensierungsfähige Spielstätte gemeldet werden. Wir bitten den FSV Zwickau um entsprechende Beachtung.“

Im Falle eines Stopps des Stadionprojektes fordern wir die antragstellenden Stadträte auf, gleichzeitig mitzuteilen, in welcher regionalligatauglichen Sportstätte der Stadt Zwickau der FSV Zwickau e.V. in der kommenden Spielzeit seine Heimspiele der 1. Männermannschaft austragen wird.

Wir fordern hiermit alle Fans und Unterstützer unseres Vereines und alle fußballinteressierten Zwickauerinnen und Zwickauer auf, ab sofort in aller Deutlichkeit und Öffentlichkeit für die Fortsetzung des Stadionneubaus an unserer Seite einzutreten.

Mit sportlichen und rot-weißen Grüßen

Vorstand    Aufsichtsrat    Geschäftsführung

Quelle: FSV Zwickau

Hier der Antrag dazu:

Antrag der Fraktionen CDU, BfZ/GRÜNE und AfD

zur Aufnahme eines Verhandlungsgegenstandes auf die Tagesordnung der Sitzung des Stadtrates am 18. September 2014 gemäß § 2 Abs. 2 der Geschäftsordnung des Stadtrates Betr.: Stadionneubau in Zwickau-Eckersbach; Aussetzung der weiteren Umsetzung hierzu gefasster Beschlüsse und nochmalige Diskussion des Vorhabens

Der Stadtrat möge beschließen:

1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Umsetzung aller für die Projekte Stadionneu-bau sowie Neubau einer Ballsporthalle in Zwickau – Eckersbach gefassten Beschlüsse auszusetzen und weitere kostenverursachende Verpflichtungen ab sofort zu unterlassen. Die Stadtverwaltung wird zudem beauftragt, umzusetzen, dass gleiche Unterlassung auch durch die Gebäude- und Grundstücksgesellschaft mbH erfolgt.

2. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, bis spätestens 10.10.2014 die Verfahrensstände aller zur Umsetzung der in Punkt 1. benannten Projekte gefassten Beschlüsse ausführlich schriftlich darzulegen. Dabei ist auch darüber Auskunft zu geben,
– welche Kosten bisher angefallen sind und unabweisbar noch anfallen werden, einschließlich bei der GGZ (Personalkosten und Sonderabschreibungen)
– welche rechtlichen Verpflichtungen zu welchen Konditionen die Stadt und die GGZ bisher eingegangen ist (Grundstücksgeschäfte, Vorverträge etc.),
– welche Ergebnisse bisher in Zusammenhang mit dem Stadionbau erfolgte Ausschreibungen erbrachten, und inwieweit diese erwarten lassen, den vorgegebenen Investitionskostenrahmen von 21,4 Millionen € brutto einhalten zu können,
– ob, und wenn ja welche, finanziellen oder rechtlichen Risiken in Zusammenhang mit dem Stadionbau und der Stadionbetreibung noch bestehen und wie diese ggf. in
ihrer Bedeutung eingeschätzt werden.

3. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, nach Vorliegen des unter Ziffer 2 genannten Materials eine gemeinsame Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses und des Finanzausschusses zur Thematik Stadion- und Sporthallenneubau in Eckersbach anzuberaumen, um eine Verständigung über die weitere Vorgehensweise im Kontext der finanziellen Gesamtlage der Stadt zu erzielen.
Daran soll auch die Geschäftsführerin der GGZ teilnehmen.

Begründung:

Die mittelfristig prognostizierte kritische Entwicklung des städtischen Haushaltes erfordert es, auch bereits beschlossene, in hohem Maße kostenträchtige Vorhaben, nochmals einer Begutachtung durch den nach den Kommunalwahlen neu zusammengesetzten Stadtrat zu unterziehen. Ziel ist dabei vor allem die Überprüfung der bisherigen Prioritätensetzungen unter dem Gesichtspunkt aktueller Erkenntnisse zu den Vorhabenkosten und zur Entwicklung der städtischen Finanzlage. Es geht also nicht darum, irgendwelche Projekte aufgrund neuer Mehrheitsverhältnisse „abzuwürgen“ oder zu bevorzugen, sondern darum, die knappen Mittel möglichst verantwortungsvoll und effizient einzusetzen.

Der Bau eines neuen drittligatauglichen Stadions und ggf. einer Ballsporthalle in Eckersbach war von Anfang an sowohl im Stadtrat als auch in der Bevölkerung umstritten. Umso wichtiger ist es, dass insbesondere die zahlreichen neuen Stadträte mit dem aktuellen Sachstand in dieser Angelegenheit vertraut gemacht werden, und dass die weitere Verfahrensweise vom neuen Rat mit möglichst breiter Mehrheit unterstützt wird. Damit dieser nicht vor vollendeten Tatsachen steht, muss ein Moratorium der Umsetzung früherer Beschlüsse erfolgen bis der Meinungsbildungsprozess abgeschlossen ist.
Die Einreicher sind sich bewusst, dass der Stadtrat für die Entwicklung Zwickaus als Sportstadt eine hohe Verantwortung trägt. Sie wahrzunehmen heißt auch, dass der Bau und die Unterhaltung neuer Sportstätten mittel- und längerfristig finanzierbar bleiben, ohne die Wahrnehmung anderer, für die Stadt wichtiger Aufgaben zu gefährden. Die Annahme des Antrags ermöglicht eine zeitnahe ergebnisorientierte Diskussion dieser Thematik.

Quelle: Stadt Zwickau