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Das Mercedes-EQ Formel E Team und Sherwin-Williams® beginnen neue Partnerschaft getrieben von technischen Innovationen und Nachhaltigkeit

Das Mercedes-EQ Formel E Team und Sherwin-Williams® beginnen neue Partnerschaft getrieben von technischen Innovationen und Nachhaltigkeit

Das Mercedes-EQ Formel E Team und die Sherwin-Williams Company, einer der führenden Farben- und Lackhersteller, geben eine neue Partnerschaft bekannt. Das Team und Sherwin-Williams teilen das gemeinsame Ziel, technische Innovationen in der Automobilbranche voranzutreiben, Menschen, Produkte und Plattformen zusammenzubringen und sich für eine bessere, nachhaltigere und inklusivere Zukunft in aller Welt einzusetzen.

Der Farben- und Lackhersteller Sherwin-Williams blickt auf eine lange Tradition im Automotive-Bereich zurück und gehört zu den führenden Unternehmen in seiner Branche.

Zusätzlich zur Suche nach neuen Innovationen und einer besseren Performance gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen dem Team und Sherwin-Williams. So hat sich Sherwin-Williams einer nachhaltigen Arbeitsweise in allen seinen Geschäfts-, Produktions- und Vertriebsprozessen verschrieben. Zudem engagiert sich die Company stark in ihren Gemeinden und setzt sich für mehr Inklusion, Vielfalt und Gleichberechtigung ein. Zu diesem Zweck hat Sherwin-Williams die Initative „We Stand Together“ ins Leben gerufen. Als Teil dieser Initiative hat sich Sherwin-Williams zum Ziel gesetzt, eine Kultur der Inklusion, Vielfalt und Gleichberechtigung zu fördern, in der Unterschiede begrüßt, gepriesen und geschätzt werden, um die Menschen und Unternehmen darin positiv zu beeinflussen.

„Wir sind extrem stolz darauf, eine Partnerschaft mit einem zukunftsweisenden Team einzugehen, das uns nicht nur dabei hilft, die Bereiche Reparatur und Nachbearbeitung bei Sherwin-Williams neu zu definieren, sondern auch unser Streben teilt, neu zu bestimmen, was machbar ist“, sagte Brian Gallagher, President and General Manager, Automotive Finishes division, Sherwin-Williams. „Diese Partnerschaft verstärkt das Nachhaltigkeitsziel unseres Unternehmens rund um unseren ökologischen Fußabdruck, unsere Produkt-Blaupausen und unsere soziale Prägung. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit dem Mercedes-EQ Formel E Team freuen wir uns darauf, auf der Effizienz und der Produktperformance aufzubauen, um die Leistung unserer Kunden noch schneller voranzutreiben.“

„Wir freuen uns sehr, Sherwin-Williams als Partner des Teams willkommen heißen zu dürfen“, sagte Teamchef Ian James. „Ihr Einsatz, um in der Welt einen positiven Unterschied auszumachen, ist etwas, das wir loben und als Partner mit ihnen teilen. Die Company investiert in ihre Menschen und ihre Gemeinschaft, um inklusive Möglichkeiten zu schaffen. Ihr Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit und ihr innovativer Zugang zum Thema Performance verstärkt zudem die gemeinsame Ausrichtung unseres Teams.“

Mercedes-EQ Formel E Team

Über Sherwin-Williams

Sherwin-Williams produziert und vertreibt eine komplette Produktlinie von fortschrittlichen Technologie-Lacken und Anstrichsystemen für die Nachbearbeitung im Automobil- und Gewerbebereich, in der Luftfahrt sowie im Flotten-Reparaturbereich. Vom Ultra 9K™ Waterborne Basecoat System bis zu GENESIS® und Fastline® hat sich Sherwin-Williams darauf spezialisiert, seinen Kunden High-Performance Lacke für den Innen- und Außeneinsatz sowie Produkte zur Reparatur von Unfallschäden bereitzustellen. Zu den Kunden des Unternehmens zählen unter anderem Gelegenheitsarbeiter und Händler im Automobilbereich, Unfallreparatureinrichtungen, Autohäuser, Flottenbesitzer und Lackierer, Fertigungsabteilungen und Erstausrüster. Sherwin-Williams besitzt mehr als 150 eigene Filialen in den Vereinigten Staaten und hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden herausragende Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Gleichzeitig bietet das Unternehmen technische Schulungen und Unternehmensberatungen an, die von Services im Bereich der Unfallschadenreparatur bis hin zu innovativen Technologien für Werkstätten reichen, mit denen sie ihre Prozess-Qualität steigern und das Inventar sowie die Produktion verwalten können. Weitere Informationen finden Sie unter www.sherwin-automotive.com.

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S7_Monaco, Saturday, 8th May 2021 – LAT Images S7_Monaco, Saturday, 8th May 2021 – LAT Images

Die spannendsten Rennstrecken Deutschlands

Die spannendsten Rennstrecken Deutschlands

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Der Nürburgring ist die bekannteste und älteste Rennstrecke Deutschlands

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Rasant geht es zu, teilweise gefährlich, aber immer haarsträubend spannend: Die großen deutschen Rennstrecken bieten Action pur, Motorsport auf internationalem Niveau. Oft besteht nicht nur die Möglichkeit, sich die Rennen der Profis anzusehen und dabei mitzufiebern, sondern die Parcours’ werden auch regelmäßig für Laien freigegeben, um das Fahrgefühl am eigenen Leib zu erleben. Ein Blick auf die bekanntesten Strecken unseres Landes.

Der Nürburgring – die “grüne Hölle” in der Eifel

Der Nürburgring ist mit Sicherheit die bekannteste unter den deutschen Motorsportstrecken. Selbst wer von Autorennen nicht viel hält, hat wenigstens diesen Namen gehört und kann ihn normalerweise auch passend einordnen. Der Parcours besteht mittlerweile seit fast 100 Jahren, die Einweihung erfolgte 1927. Er befindet sich in der Eifel im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler, nahe des gleichnamigen Ortes Nürburg und der zugehörigen Burg. Ursprünglich maß die Strecke ungefähr 28 Kilometer und galt als enorm vielseitige “Gebirgs- und Renn- und Prüfstrecke”. Diese Urform bleib bis 1982 aktiv, danach kam es zu teils gravierenden Änderungen, die vor allem für mehr Sicherheit sorgten. Der Nürburgring ist und bleibt jedoch bis heute der längste permanent genutzte Rennparcours der Welt.

Die 22,8 Kilometer lange Nordschleife hat weltweit einen besonderen Bekanntheitsgrad erlangt. Ihr Spitzname “grüne Hölle” kam nicht von ungefähr, denn sie ist enorm schwierig zu befahren. Bis 1976 geschahen hier regelmäßig schwere Unfälle, danach gab es einen harten Stopp, der in eine deutliche Entschärfung mündete. Die heutige Nordschleife ist stark verkürzt und verfügt über eine eigene kleine Boxenanlage. Als Grand-Prix-Strecke gilt sie heute nicht mehr, diese liegt nebenan. Der Nürburgring wird immer noch für die größten und prestigeträchtigsten Rennen der Welt genutzt: Die faszinierende Ausstrahlung dieser historischen Anlage und ihr legendärer Ruf sichert ihr einen Ewigkeitsplatz im internationalen Rennplan: Hier zu siegen, hat für jeden Fahrer eine ganz besondere Bedeutung. Kaum verwunderlich scheint es, dass sich bei Motorsport Wetten die Gewinnerliste des Nürburgrings meist stark von der Gesamtsiegprognose unterscheidet. Auf diesem Parcours sind nun einmal ganz eigene Fähigkeiten und intensives “Fußspitzengefühl” gefragt.

Der Sachsenring – Geschwindigkeitsrausch im Osten

Auch der Sachsenring blickt auf eine beinahe 100-jährige Geschichte zurück. Die ersten Rennen auf diesem heißen Pflaster im Osten fanden, genau wie beim Nürburgring im Jahr 1927 vor mehr als 140.000 begeisterten Zuschauern statt. Ende der 20er-Jahre kam das Rennsportfieber über das Land, die Motorentechnik schritt enorm voran und brachte einen wahren Geschwindigkeitsrausch mit sich. Der sächsische Parcours liegt in Oberlungwitz und Hohenstein-Ernstthal, auch er hat sich seit seinen ersten Tagen stark verändert. Damals handelte es sich um einen 8,71 Kilometer langen reinen Straßenkurs, der heute nicht mehr aktiv ist. Auch hier gab es einige Unfälle, zudem protestierten die Bürger lautstark gegen die Fremdnutzung ihrer Verkehrsadern. Erst 1937 erhielt der Parcours seinen heutigen Namen, danach folgte eine lange Rennsportpause bis 1949.

Im Jahr 1950 strömten 400.000 Motorsportfreunde aus allen Himmelsrichtungen herbei, um die gesamtdeutsche Motorradmeisterschaft live zu erleben. Zehn Jahre später folgte mit der Straßen-Radweltmeisterschaft ein weiteres internationales Highlight. Zwischen 1961 und 1972 fanden auf dem Sachsenring regelmäßig Rennen der Motorrad-Weltmeisterschaft statt, danach galten die Sicherheitsvorkehrungen als veraltet und die DDR sah eine Renovierung als zu teuer an. Der Staat beschränkte sich schließlich auf nationale und osteuropäische Meisterschaften, das Publikum ging jedoch nach wie vor in die Hunderttausende. 1990 stand das Ende der DDR ins Haus – und damit auch eine lange Pause für den in die Jahre gekommenen Sachsenring. 1996 fiel der Startschuss zum Comeback, 1998 kehrte die Motorrad-WM zurück und auch das ADAC GT Masters fand hier seine feste Heimat. Eine Erfolgsgeschichte mit Dellen also, die bis jetzt einen glücklichen Ausgang fand.

Der Lausitzring – EurSpeedway in Brandenburg

Der Lausitzring hat auch schon zwei Jahrzehnte Geschichte angesammelt, ist aber längst nicht so alt wie die beiden vorgenannten Konkurrenten. Der Parcours sollte ursprünglich schon ab Ende der 80er-Jahre den AVUS ersetzen, doch der Mauerfall brachte den Bau auf dem alten Braunkohlegelände zum Stocken. 1999 kam der Rennbetrieb auf dem AVUS endgültig zum Erliegen, ein Jahr später erfolgte die feierliche Öffnung des EuroSpeedway Lausitz. Gleich zum Start im Jahr 2000 avancierte die Anlage zum Grand-Prix-Kurs, außerdem wurde sie direkt als Speedway und als Teststrecke genutzt. Der Parcours befindet sich in Brandburg, in der südlichen Niederlausitz bei Klettwitz. Die Rennstrecke misst 4,534 Kilometer, verfügt über 14 Kurven und bietet auf seinen Tribünen Platz für 120.000 Zuschauer.

 

Die spannendsten Rennstrecken Deutschlands 4

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Auch der Lausitzring hat bereits zwei Jahrzehnte Geschichte hinter sich

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An diesen Zahlen wird sofort deutlich: Die Maßstäbe der historischen Rennstrecken aus den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts gelten bei diesem modernen Parcours nicht. Er ist deutlich kürzer und pirscht sich nicht annähernd an die alten Publikumsmarken heran, die an der Halbmillion-Marke kratzten. Allerdings übertragen die Fernsehsender heutzutage jedes größere Rennen live, sodass sich die Zuschauer gar nicht mehr unbedingt hierherbemühen müssen. Viele Fans genießen ihre Motorsport-Action nun zwischen Mittag- und Abendessen vom heimischen Sofa aus, damit sparen sie sich die lange Anreise. Die Tribünen sind und bleiben bei den prominenten Rennsportturnieren trotzdem voll, wenn nicht gerade Corona dazwischenkommt. Allein zur Eröffnung fanden sich 110.000 Menschen ein und sogar zur kleinen Zweckentfremdung beim Abschiedsfestival der Böhsen Onkelz 2005 waren 120.000 Zuschauer zugegen.

Der Hockenheimring – der heiße Waldparcours

Nun zurück in den Westen Deutschlands, nach Baden-Württemberg in die Stadt Hockenheim. Wir befinden uns südlich von Mannheim im sogenannten Schwetzinger Hardt, einem Waldgebiet im Rhein-Neckar-Kreis. Hier entstand 1932 innerhalb von nur drei Monaten der 12 Kilometer lange, dreieckig geformte Hockenheimring. Er diente hauptsächlich als Teststrecke der Firma Mercedes-Benz, die ihren Wagen auch auf unbefestigten Waldwegen prüfen wollten. Recht früh starteten aber auch die ersten Rennen auf dem Parcours, nachdem die alte Karlsruher Wildpark-Strecke behördlich gesperrt worden war. Gleich das erste Motorradrennen zog 60.000 Freunde des rasanten Zweiradsports an. Damals war die Strecke gerade mal 4,50 Meter schmal und verfügte über keine Teerdecke.

1938 begannen die Modernisierungsarbeiten, die zur Verbreiterung auf 7,0 bis 9,0 Meter diente und nebenbei auch die bis dato staubige Oberfläche ins Visier nahm. Ein Makadam-Belag sorgte für deutlich besseren Grip und hob die Sicherheit auf ein neues Level. Die Neueröffnung erfolgte durch eine Meisterschaft der Sportwagen und Motorräder, doch direkt danach senkte sich tiefes Schweigen über den Asphalt. Erst nach dem Krieg fiel ein erneuter Startschuss für die heißen Reifen. Funfact am Rande: Bis 1963 fuhren die sportlichen Flitzer auf diesem Parcours gegen den Uhrzeigersinn, danach kehrte sich die Runde um. Die Königsklasse hielt 1970 Einzug auf dem Hockenheimring, aber eher unplanmäßig: Die Formel-1-Fahrer hatten sich zu einem Boykott der grünen Hölle des Nürburgrings entschlossen und wichen nach Baden-Württemberg aus. 2002 führten die Betreiber eine deutliche Kürzung der Ex-High-Speed-Strecke durch, die in den Jahren davor schon durch mehrere Schikanen entschärft worden war. Nebenbei erhielten die Zuschauertribünen ein Upgrade von knapp über 80.000 auf nunmehr 120.000 Plätze. Noch mehr Möglichkeiten, live vor Ort große Siege zu erleben!

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Motorsports: DTM race Hockenheimring, Saison 2018 – 1. Event Hockenheimring, GER

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Der Hockenheimring beim DTM-Rennen in 2018

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Die Motorsportarena Oschersleben – jung und flexibel

Auch die Motorsportarena Oschersleben ist an dieser Stelle eine Erwähnung wert. Sie befindet sich in der gleichnamigen Stadt nahe Magdeburg, und das seit 1997. Nach dem Nürburgring und dem Hockenheimring avancierte diese Arena somit zur dritten dauerhaft genutzten Test- und Rennstrecke unseres Landes. Erst danach gesellten sich der Lausitzring und der Sachsenring zu dieser elitären Truppe. Der Parcours erstreckt sich über kurze 3,696 Kilometer und ist mit Kurven gespickt. Die verkürzte Version misst 2,435 Kilometer, sie steht nur bei wenigen Events zur Verfügung, zum Beispiel bei der eco-GP. Zwei Sidekicks sorgen für noch mehr Fahrvergnügen: die etwas über einen Kilometer lange Kartbahn und die seit 2003 bestehende Offroad-Rennstrecke.

Die Motorsportarena präsentiert sich seit jeher flexibel und offen: Die Betreiber gestalteten die Anlage von Beginn an multifunktional mit einem frei zugänglichen Fahrerlager. Dem Motorsport gesellen sich beispielsweise zahlreiche Open-Air-Konzerte hinzu, auch an Übernachtungsmöglichkeiten mangelt es nicht. 100 Hotelzimmer stehen direkt vor Ort bereit, ebenso wie ein Restaurant mit Blick auf den Parcours und ein Fitnessbereich. Die Höhepunkte der Motorsportsaison bilden die DTM, das ADAC Masters Weekend, die Superbike-WM und die German Speedweek. Auf der Kartbahn finden das Supermoto IDM und das ADAC Kart Masters statt: viele prominente Rennen also, die diesen Parcours ins rechte Licht rücken.

Jede dieser fünf Motorsportanlagen hat ihre eigene Geschichte und stellt ganz individuelle Anforderungen an die Fahrer. Innerhalb von nicht einmal 100 Jahren hat sich in Deutschland mit ihnen ein professioneller Rennzirkus etabliert, der mehrere Generationen vor Spannung von den Stühlen riss. Die Betreiber der Rennstrecken sorgen für regelmäßige Modernisierungen, sodass wir von vielen weiteren Jahrzehnten prall gefüllt mit spannenden Motorsport-Events ausgehen können.

Red Bull ist mit Perez ein „viel stärkerer Gegner“ in der Formel 1

Red Bull ist mit Perez ein „viel stärkerer Gegner“ in der Formel 1

Zwar beherrschen aktuell in der Formel 1 die Verhandlungen zwischen Mercedes und Rekordweltmeister Hamilton die Schlagzeilen, doch lohnt sich wenige Wochen vor Saisonbeginn auch ein Blick auf andere Teams und Fahrer. Allgemein wird erwartet, dass wegen der geringen Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Fahrzeuge das Kräfteverhältnis zwischen den unterschiedlichen Konstrukteur Teams gleich bleibt. Trotzdem rechnet Mercedes Formel 1 Chef Toto Wolff damit, dass Red Bull dieses Jahr ein stärkerer Konkurrent in der Mannschaftswertung als in der Vorsaison ist.

Schon vergangene Saison konnte Max Verstappen im Red Bull Formel 1 Rennwagen auf manchen Strecken mit den überlegenden Fahrzeugen von Mercedes AMG Petronas Motorsport mithalten. Der 23-jährige Niederländer ist Sohn eines ehemaligen Rennfahrers und in den letzten Jahren vom wilden Rennfahrer zu einem der besten Piloten in der Formel 1 gereift. Auf unterlegenem Material konnte er den Mercedespiloten Bottas und Hamilton das eine oder andere Mal Paroli bieten. Nun bekommt er mit dem Mexikaner Sergio Pérez einen Teamkollegen, der den Anspruch hat, wie Verstappen um Siege zu fahren. Alexander Albon, der letztes Jahr das zweite Cockpit bei Red Bull innehatte, konnte die Erwartungen nicht erfüllen und lag bei fast jedem Rennen deutlich hinter Verstappen.

Fans von Red Bull sollten zwar keine Wunder erwarten, doch sind die Hoffnungen groß, dass durch einen zweiten starken Piloten im Red Bull die Rennen in der kommenden Saison wieder spannender werden. Auch Toto Wolff geht davon aus, dass Red Bull mit Verstappen und Pérez deutlich stärker sein wird. Insider und die führenden Wettexperten sehen zwar auch 2021 Lewis Hamilton als großen Favoriten, doch machen die kürzlich im ORF getätigten Aussagen des Mercedes Motorsportchefs neutralen und Red Bull Fans Hoffnung. Er sagte, dass Red Bull 2021 „ein viel stärkerer Konkurrent“ sein wird. Er weiß, dass „Sergio sehr stark sein wird und es werde interessant zu sehen sein, ob Pérez mit Verstappen mithalten kann“. Besonders mit Blick auf die Konstrukteurs Wertung sieht Wolff einen deutlich engeren Kampf für 2021 voraus.

Inwieweit die lobenden Worte im österreichischen Fernsehen über einen österreichischen Rennstall als ernst zu nehmen sind, ist fraglich. Wolff wollte sicher dem Publikum Honig um den Mund schmieren und die Erwartungen auf die kommende Saison, die wie die Vorsaison deutlich durch Corona mitbestimmt werden wird, schüren. Alle aktiven aus der Rennserie haben die Hoffnung, dass die Saison 2021 gut über die Bühne geht, bevor im Winter wegen der neuen Regeln, die ab 2022 in Kraft treten, ein harter Schnitt erfolgt.

[SMI] Freistaat unterstützt Bob- und Skeleton-WM auch 2021 mit 150.000 Euro

[SMI] Freistaat unterstützt Bob- und Skeleton-WM auch 2021 mit 150.000 Euro

Wöller: »Altenberg ist nach 2020 auch in diesem Winter Austragungsort der Bob- und Skeleton-WM, ein Vertrauensbeweis für das Sportland Sachsen«

Der Freistaat Sachsen unterstützt die Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton in Altenberg auch in 2021 mit 150.000 Euro. Vom 1. Februar bis 14. Februar 2021 messen sich auf der Rennschlitten- und Bobbahn die weltbesten Athletinnen und Athleten.

Sportminister Wöller: »Die erneute Vergabe der Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton an den Standort Altenberg ist ein großer Vertrauensbeweis für das Sportland Sachsen. Ich bin mir sicher, dass es den Organisatoren und den vielen helfenden Händen gelingen wird, trotz der Kürze der Zeit, wieder eine erfolgreiche Weltmeisterschaft auf die Beine zu stellen. Natürlich denken wir auch an unsere Wintersportkolleginnen und -kollegen in Lake Placid. Auch in ihrem Sinne werden wir alles dafür tun, dass es gelungene Titelwettkämpfe 2021 werden.«

Ursprünglich plante der Weltverband IBSF, die Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Lake Placid zu veranstalten. Wegen Einreisebeschränkungen und Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften entzog man Lake Placid die Austragung und vergab die Veranstaltung im September 2020 an Altenberg.

Bereits 2008 und 2020 war Altenberg Austragungsort der Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton. Die Kunsteisbahn für den Bob-, Skeleton- und Rennrodelsport wurde zu Beginn der 80er Jahre gebaut. Sie hat eine Gesamtlänge von 1.413 Metern mit insgesamt 17 Wettkampf-Kurven. Nach der Durchführung der Weltmeisterschaft 2021 sollen die Kurven 11 bis 13 umgebaut und damit auch an neue Sicherheitsbestimmungen angepasst werden.


Informationen

Herausgeber

Sächsisches Staatsministerium des Innern (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10276)

Themen

Insolvenzplan des CFC e.V. beim Amtsgericht Chemnitz eingereicht

Insolvenzplan des CFC e.V. beim Amtsgericht Chemnitz eingereicht

Der Chemnitzer Fußball Clubs e.V. hat durch seinen Bevollmächtigten Rechtsanwalt Oliver Junghänel am 26. Oktober 2020 einen Insolvenzplan beim Insolvenzgericht Chemnitz eingereicht. Rechtsanwalt Junghänel war mit der Erstellung eines Insolvenzplans durch den Schuldner beauftragt worden, nachdem der Insolvenzverwalter mit seinem Plan erfolglos blieb. Der Plan wird nun durch das Insolvenzgericht auf formelle Voraussetzungen und Zulassungsfähigkeit geprüft. Bejaht das Insolvenzgericht diese Voraussetzungen, erhalten die Gläubiger und der Insolvenzverwalter die Möglichkeit der Stellungnahme zu dem Plan. Im Anschluss daran wird ein Erörterungs- und Abstimmungstermin bestimmt, in welchem der Insolvenzplan und das Stimmrecht der Beteiligten erörtert werden und über den Plan abgestimmt wird. Wird der Insolvenzplan durch die Beteiligten angenommen und durch das Insolvenzgericht bestätigt, kann das Insolvenzverfahren durch das Gericht aufgehoben werden. Die juristische Person des CFC und der Vereinsname bleiben damit bestehen.

12. Zwickauer Dance Contest

12. Zwickauer Dance Contest

“Dieses Jahr ist alles etwas anders.” Das war wohl der Standardsatz in Vorbereitung und Durchführung des 12. Zwickauer Dance Contests am 10. Oktober 2020 in der Sporthalle Mosel. Aber das Wichtigste war, dass das Hygienekonzept steht und der Wettbewerb stattfinden konnte.
Die Starterfelder waren etwas kleiner als üblich, aber das tat der Qualität der Veranstaltung keinen Abbruch. Vor allem die Sieger der letzten Jahre waren alle gekommen, um sich endlich wieder messen zu können. Doch auch private Tänzer ohne Zugehörigkeit zu einer Tanzschule oder einem Verein erstaunten das Publikum mit tollen Leistungen.
Aus Zwickauer Sicht war der Tag besonders erfolgreich. In 12 Kategorien konnten die Rubine 7 Mal Gold, 3 Mal Silber und 3 Mal Bronze für sich verbuchen. “Das ist ein super Start für die Sachsenpokalserie.” freut sich Claudia Tischler, deren Teams CandyBlast und Unchanged zweimal Gold und einmal Silber gewannen.
Die ersten Tänzerinnen des Tage waren die jüngsten Gruppen. Aus Zwickau traten die Little Dragonflies bei den Kindern an. Die elf Zöglinge im Alter bis 11 Jahre, von Trainerin Janice Martin, mussten sich mit den größeren Teams der Junioren  (bis 17 Jahre) messen. Doch sie zeigten sich routiniert und zeigten Spaß an ihrer Choreografie. So konnten sie sich gegenüber den “Großen” gut behaupten. Sie siegten in ihrer Klasse und freuten sich über die erste Goldmedaille des Tages.
Es ging spannend weiter. Bei den Newcomern der Junioren ging es darum, am Nachmittag in der Klasse der Junioren noch einmal starten zu dürfen. Nur für die Sieger ist dies möglich. Nicht oft waren sich die fünf Juroren einig, doch für CandyBlast von der TSG Rubin Zwickau e.V. zeigten alle eine 1. Der Jubel war riesig. Am Nachmittag kam für die Rubine noch eine Silbermedaille hinzu. Nicht ganz so glücklich waren hier die Wild Rubies von der TSG, die trotz einer 1 und einer 2 in der Wertung den Treppchenplatz knapp verfehlten.
Für eine Überraschung sorgten Caprice Stockinger und Emilia Jolene Gehrmann bei den Duos der Junioren 1. In einem spannenden Kampf um Platz 1 bis 3 konnten sie die Favoriten Leni Körner und Lia Müller knapp besiegen. Komplettiert wurde das Podest von Sisi Nikolova und Sofia Schaller, die sich trotz dreier Zweien in der Wertung über Bronze freuten. Alle Duos sind von der TSG Rubin Zwickau e.V. und haben noch eine Chance auf den Gesamtsieg im Sachsenpokal.
Die Solos der Junioren 1 wurden ebenfalls von den Rubinen dominiert. Anika-Sophie Gehrisch, die im vorigen Jahr noch bei den Kindern siegte und in diesem Jahr bereits zwei TAF DM Online Titel gewonnen hat, konnte auch dieses Mal gegen die Konkurrenz durchsetzen und das Siegerpodest besteigen. Ihre würdige Nachfolgerin der Kategorie der Kinder ist Lia Müller. Dritte wurde Neele Lilly Theilig, knapp gefolgt von Emma Lois Barth – beide von der TSG Rubin Zwickau.
Sally Jockisch und Jolina Wendler, die voriges Jahr in der Jugend den Zwickauer Dance Contest gewannen, starten seit diesem Jahr in der Erwachsenen – Kategorie und durften sich über einen klaren Sieg freuen. Beide startetenn auch in der neu gegründeten Small Group “unchanged”, die ebenfalls ihre Kategorie dominierte. Outright Ownage freuten sich hier über Platz 3.
“Wir können uns über eine gelungene Veranstaltung, trotz besonderer Umstände, freuen. Das Starterfeld wird von Jahr zu Jahr besser und die vorderen Plätze immer enger umkämpft. Wir freuen uns schon jetzt auf einen neuen Wettbewerb 2021.” fasst Mario Tischler, Supervisor des Tages, das Geschehen zusammen.
Im Mai wird die TSG Rubin Zwickau e.V. die TAF Deutschen Meisterschaften im Hip Hop ausrichten.
Vielen Dank allen Helfern, Bäckern und Köchen für die tolle Unterstützung. Ohne euch wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen!