Explosion


Werdau: 81-Jährige verstirbt nach Explosion in Wohnhaus

Am Mittwochmittag kam es in einer Doppelhaushälfte an der Waldsiedlungsstraße zu einer Explosion und anschließend zu einem Brand. Die hinzugerufenen Kameraden der Feuerwehr löschten das Feuer.

Ein darin wohnendes Ehepaar (beide 81 Jahre alt) wurde von der Feuerwehr aus der Doppelhaushälfte geholt, in welcher es zur Explosion gekommen war. Die Frau erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen. Ihr Ehemann wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen.

Drei Personen, die sich in der anderen Hälfte des Doppelhauses befanden, konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Eine der Personen sowie zwei Ersthelfer erlitten dabei leichte Verletzungen, konnten aber nach ambulanter Behandlung im Rettungswagen wieder entlassen werden.

Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (uh/cf)

Zwickau: Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion

Zwickau: Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion

Am Samstagabend zündete ein 17-jähriger Deutscher im  Fußgängertunnel an der Zentralhaltestelle einen Sprengkörper mit Leuchteffekten, welche bis an den Tunnelausgängen sichtbar waren. Zivile Polizeibeamte konnten den Jugendlichen stellen, welcher bei seiner Festnahme die Beamten beleidigte und Widerstand leistete. Einer der Beamten verletzte sich dadurch leicht am Arm. Passanten wurden durch die Explosion nicht verletzt. Es wurde Anzeige wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion gefertigt. (sw)

Adorf: Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion

Unbekannte Täter sprengten an der Roßbacher Straße, mit vermutlich nicht zugelassenen Böllern, eine auf einem Anhänger stehende hölzerne Jagdkanzel sowie einen am Straßenrand stehenden Briefkasten. Der entstandene Sachschaden beträgt circa 450 Euro.

Wem sind am Montagnachmittag verdächtige Personen in der Nähe der Roßbacher Straße aufgefallen? Zeugenhinweise erbittet die Polizei in Plauen, Telefon 03741 140. (jpl)

Unbekannte beschädigten Funkstreifenwagen – Polizei sucht Zeugen

Unbekannte beschädigten Funkstreifenwagen – Polizei sucht Zeugen

Unbekannte beschädigten Funkstreifenwagen – Polizei sucht Zeugen
Zeit: 17.01.2019, 03.45 Uhr
Ort: OT Schloßchemnitz
(182) Unbekannte Täter betraten in der Nacht das Gelände eines Autohauses in der Müllerstraße/Ecke Nordstraße mit der Absicht, zwei auf einer Freifläche abgestellte Funkstreifenwagen des Typs VW Golf zu beschädigen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand schlugen die Täter an einem der Pkw die rechte Seitenscheibe ein und warfen bisher nicht näher bestimmte Sprengmittel in den Fahrzeuginnenraum. Durch die Detonation wurde der Funkstreifenwagen erheblich beschädigt. Auch am zweiten VW hatte man eine der Seitenscheiben zerstört, jedoch keine Sprengmittel im oder am Fahrzeug zur Umsetzung gebracht.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Im Rahmen der ersten Fahndungsmaßnahmen kam auch ein Fährtenhund zum Einsatz. Dieser verfolgte eine Spur vom Autohaus-Gelände bis zur Eckstraße/Hauboldstraße, wo sie sich verlor. Die beiden Fahrzeuge werden überdies kriminaltechnisch untersucht.
Die Ermittlungen führt derzeit das Dezernat Staatsschutz der Chemnitzer Kriminalpolizeiinspektion, wobei das PTAZ (Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum) des Landeskriminalamtes Sachsen involviert ist. Eine politisch motivierte Tat ist derzeit nicht auszuschließen, wobei die Ermittlungen bislang in alle Richtungen laufen.
Dahingehend sucht die Polizei Zeugen. Wer kann Hinweise zur Tat oder sonstige Hinweise zu relevanten Feststellungen zum Tatzeitpunkt geben? Wem sind in der Nacht zu Donnerstag in der Müllerstraße, der Hauboldstraße oder der Nordstraße im Nahbereich des Autohauses verdächtige Personen aufgefallen, die möglicherweise in Verbindung mit der Tat stehen könnten? Wem sind möglicherweise verdächtige Fahrzeuge außerhalb des Autohaus-Geländes aufgefallen, mit denen die Täter verschwunden sein könnten?
Unter Telefon 0371 387-3448 werden Hinweise durch die Kriminalpolizei entgegengenommen. Zeugen können sich aber auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

Quelle: PD Chemnitz

 

Tatverdächtiger zu Explosionen sitzt in Untersuchungshaft

Tatverdächtiger zu Explosionen sitzt in Untersuchungshaft

Tatverdächtiger zu Explosionen sitzt in UntersuchungshaftGlauchau – (ow) Gegen einen 43-jährigen Mann ist am Donnerstagnachmittag durch den Haftrichter am Amtsgericht Zwickau die Untersuchungshaft angeordnet worden. Der Mann ist dringend verdächtig, am Sonntagmorgen in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses an der Hermannstraße (siehe Medieninformation 495/2018 vom 19. August) drei Camping-Gaskartuschen zur Explosion gebracht und dadurch einen Brand im Kellerbereich ausgelöst zu haben. Glücklicherweise brachte die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle und konnte ihn löschen, so dass die beiden im Haus wohnenden Frauen (77 und 91 Jahre) unverletzt blieben. Sie waren durch die hinzugeeilten Polizeibeamten aus dem Haus gebracht und vorsorglich ärztlich untersucht worden. Schließlich hatten sie in ihre Wohnungen zurückkehren können.Den Ermittlungen der Polizei zufolge war ein 43-jähriger ehemaliger Bewohner besagten Hauses unmittelbar vor den Explosionen gesehen worden, wie er den Ort des Geschehens verlassen hatte. Nach ihm wurde seither gefahndet. Am Dienstagabend ist er dann bei einer Kontrolle durch Bundespolizisten auf dem Bahnhof im bayerischen Hof festgestellt und vorläufig festgenommen worden. Am Mittwoch setzte dann der Haftrichter den Haftbefehl in Vollzug.Qzuelle: PD Zwickau