Betrug


Erneute Betrugsanrufe durch falsche Polizisten

Erneute Betrugsanrufe durch falsche Polizisten

Ein 79-Jähriger und seine 76 Jahre alte Ehefrau wurden am frühen Mittwochabend von einem angeblichen Kriminaloberkommissar Peter Schwarz telefonisch kontaktiert.

Er behauptete, dass er im Rahmen eines Betrugsverfahrens auf Mithilfe angewiesen sei. Dazu bräuchte er Zugriff auf das Onlinebanking des Ehepaares. Dies wurde ihm leider gewährt und es gab kurze Zeit später eine Veranlassung von drei Überweisungen mit einem Vermögenswert im mittleren fünfstelligen Bereich.

Insgesamt wurden am Mittwoch im Bereich der Polizeidirektion Zwickau achtzehn Sachverhalte mit ähnlichem Inhalt bekannt. In den übrigen Fällen kam es jedoch glücklicherweise zu keinen Vermögensverfügungen. Auch im Polizeidirektionsbereich Chemnitz gingen am gestrigen Tag ebenfalls vermehrt Meldungen zu gleichartigen Betrugsmaschen ein.

Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei an dieser Stelle noch einmal eindringlich davor, Geldbeträge an Unbekannte zu überweisen oder diesen sensible Daten zu übermitteln. Echte Polizeibeamte würden am Telefon nie Überweisungen oder die Herausgabe von Kontodaten/Passwörtern verlangen. Angehörige von potenziellen Betrugsopfern können einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie ihre Familienmitglieder in Hinblick auf solche Anrufe sensibilisieren. (jpl)

Post von angeblichem Inkasso-Unternehmen

Post von angeblichem Inkasso-Unternehmen

Zwickauer Polizei warnt vor Betrugsversuch.

In den vergangenen Tagen wurden im Revier Zwickau mehrere Fälle von versuchtem Betrug angezeigt. Die Betroffenen erhielten Post eines angeblichen Inkassobüros in Köln. In den Schreiben wird behauptet, die Angeschriebenen hätten einen Vertrag mit einem Lotto-Unternehmen abgeschlossen und seien Zahlungsaufforderungen nicht nachgekommen. Aus diesem Grund sollen sie nun einen dreistelligen Betrag auf ein ausländisches Konto überweisen.

Da keiner der Anzeigenden im Vorfeld einen solchen Vertrag abgeschlossen hatte, ignorierten sie die Zahlungsaufforderung und zeigten den Betrugsversuch an.

Sollten Sie ebenfalls Zahlungsaufforderungen dieser Art erhalten haben, ohne sich eines Vertragsabschlusses bewusst zu sein, wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0375 44580 an die Polizei Zwickau. Bitte veranlassen Sie keine Zahlungen.  (al)

Erneute Betrugsanrufe durch falsche Polizisten

Zahlreiche Schockanrufe

Die Polizei warnt erneut dubiosen Anrufen.

Vorsicht Schockanrufe – allein im Revierbereich Werdau wurden am Donnerstag fünf der hinterlistigen Anrufe gemeldet. Auch im Bereich Auerbach-Klingenthal versuchten es die Übeltäter bei vier Personen, im Revier Glauchau wurden zwei Anrufe gemeldet. In fast allen Fällen soll ein nahestehender Verwandter angeblich einen folgenschweren Unfall verursacht haben und nun Geld für eine Kaution benötigen, um nicht ins Gefängnis zu müssen.

Bei einem Fall in Crimmitschau ging es so weit, dass eine 74-Jährige 8.000 Euro von ihrem Konto abhob. Dann jedoch überkamen sie Zweifel und sie meldete sich bei der Polizei. Um den Unbekannten zu überführen, vereinbarte die Frau trotzdem eine Geldübergabe, zu der er allerdings nicht erschien.

Glücklicherweise konnte ein finanzieller Verlust noch einmal vermieden werden. Grund genug jedoch, noch einmal eindringlich vor derartigen Anrufen zu warnen. Gehen Sie auf keine Forderungen ein und kommunizieren Sie in keinem Fall, über wie viel Bargeld Sie verfügen. Beenden Sie das Telefonat, nehmen Sie Kontakt zu den angeblich betroffenen Verwandten auf  und informieren Sie die Polizei. Bitte warnen Sie auch Ihre Verwandten und Freunde vor dieser Betrugsmasche. (kh)

Erneut mehrfache Schockanrufe zum Nachteil älterer Menschen

Erneut mehrfache Schockanrufe zum Nachteil älterer Menschen

Täter flüchtet kurz vor der Geldübergabe.

Unbekannte Betrüger versuchten am gestrigen Tag wieder mehrfach, ältere Menschen auf perfide Art und Weise abzuzocken. Der Polizei sind alleine in Limbach-Oberfrohna drei Fälle bekannt geworden.

Die Masche war immer dieselbe: Anrufer gaukelten vor, dass ein naher Angehöriger im Krankenhaus liege und dringend medizinische Hilfe benötige. Dazu wäre ein hoher Bargeldbetrag vonnöten, welchen die Geschädigten aufbringen sollten.

In zwei Fällen reagierten ein 91-jähriger Senior und eine 83-jährige Seniorin genau richtig. Sie  durchschauten den Betrug, legten auf und informierten die Polizei. Eine 91-Jährige jedoch wäre fast auf den Anrufer hereingefallen – sie hatte bereits eine hohe Bargeldsumme zur Übergabe vorbereitet.  Nur durch das zufällige Erscheinen von Nachbarn wurde der Tatverdächtige, welcher das Geld in Empfang nehmen wollte, in die Flucht geschlagen.

Die Person konnte folgendermaßen beschrieben werden:

  • 25-30 Jahre alt
  • zirka 1,70 Meter – 1,80 Meter groß
  • schlank
  • süd- beziehungsweise südosteuropäischer Teint
  • schwarzes Basecap als Kopfbedeckung
  • Mundschutz

Außerdem soll der Tatverdächtige die Örtlichkeit als Beifahrer eines dunkelgrauen metallicfarbenen Kombis neueren Fabrikats verlassen haben.

Die Polizei weist aus diesem Grund erneut ausdrücklich auf Schockanrufe und ähnlich gelagerte Betrugsmaschen hin. Geben Sie niemals vertrauliche Informationen wie Bankverbindungen oder Kontodaten preis. Gehen Sie ebenso wenig auf Bargeldforderungen ein und vereinbaren Sie keine Treffen mit Ihnen unbekannten Personen. Falls Sie derartige Anrufe erhalten, informieren Sie bitte umgehend die Polizei. (jpl)

Überweisungsträger gefälscht

Überweisungsträger gefälscht

In Hohenstein-Ernstthal wurde eine Frau gleich mehrfach Opfer eines Überweisungsbetrugs.

Als eine 63-Jährige am Mittwoch Einsicht in ihr Konto nahm, war sie schockiert. Mit insgesamt elf Abbuchungen wurde ihr Girokonto mit 14.000 Euro belastet. Die erste Abbuchung fand am 13. August statt. Mitarbeiter der Bank zeigten der Geschädigten mehrere abgestempelte Überweisungsträger, mit denen die Geldflüsse getätigt wurden. Wie sich herausstellte, befand sich ihre Unterschrift auf jedem der Zettel – gefälscht. Die Polizei ermittelt nun wegen Überweisungsbetrugs in Tateinheit mit Urkundenfälschung. (kh)

Erneute Betrugsanrufe durch falsche Polizisten

Schockanruf abgewehrt

Vorbildlich handelte ein Rentner in Hohenstein-Ernstthal, den ein Schockanruf erreichte.

Am Mittwochnachmittag klingelte bei einem älteren Herrn in Hohenstein-Ernstthal das Telefon. Am anderen Ende der Leitung meldete sich angeblich sein Sohn und gab an, aufgrund einer Corona-Infektion in einem Krankenhaus in Chemnitz in Behandlung zu sein. Er benötige dringend 5.000 Euro, um Medizin zu bezahlen. Der Rentner ließ sich nicht um den Finger wickeln, beendete das Gespräch und kontaktiert seinen Sohn, der wohlauf war und daraufhin die Polizei informierte. (kh)