Asyl


Auseinandersetzung zwischen mehreren Syrern

Auseinandersetzung zwischen mehreren Syrern

Am Freitagnachmittag kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der nach ersten Erkenntnissen zwei Personen verletzt wurden.

Ein 41-jähriger und ein 42-jähriger Syrer befanden sich in einem Imbiss an der Röntgenstraße als plötzlich ein weißer SUV vor dem Laden hielt. Vier zunächst Unbekannte stiegen aus, gingen in den Imbiss und stachen nach derzeitigem Kenntnisstand unvermittelt mit Messern auf die Beiden ein. In der Folge flüchteten die Angreifer.

Aufgrund der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der weiße SUV auf einem Parkplatz an der B94, auf Höhe der Autobahnanschlussstelle Reichenbach, gestellt werden. Die vier darin befindlichen Personen (25, 26, 29 und 30 Jahre alt), ebenfalls syrische Staatsbürger, wurden vorläufig festgenommen.

Die Opfer wurden zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Ermittlungen zum genauen Tathergang sowie zum Motiv werden durch die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Zwickau geführt und dauern an.

Zeugen, welche die Tat beobachtet haben und Hinweise dazu geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Zwickau zu melden, Telefon 0375 4284480. (cs)

Einsatzmaßnahmen im Stadtgebiet Limbach-Oberfrohna

Einsatzmaßnahmen im Stadtgebiet Limbach-Oberfrohna

Am Montagnachmittag führte die Polizei einen Einsatz durch, da ein 18-jähriger Asylbewerber drohte, sich selbst zu verletzen.

Der Guineer, dessen Asylantrag abgelehnt wurde, der jedoch bis zu seiner Abschiebung geduldet ist, sollte von Mitarbeitern des Sozialamtes von seiner bisherigen Unterkunft an der Südstraße in eine andere verlegt werden. Da er sich jedoch weigerte, das Objekt zu verlassen, wurden gegen 14:15 Uhr Kräfte des Polizeireviers Glauchau zur Unterstützung angefordert.

Beim Eintreffen der Beamten hatte sich der 18-Jährige mit Brandbeschleuniger übergossen und drohte, sich anzuzünden.

Gegen 18:00 Uhr erfolgte der Zugriff durch die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte. Die Person konnte unverletzt aus der Wohnung gebracht und nach einer Untersuchung durch den anwesenden Notarzt in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert werden.

Zur Beseitigung der Gefahr führte die Polizeidirektion Zwickau einen Einsatz unter Beteiligung von Kräften der Polizeidirektion Chemnitz, der Verhandlungsgruppe und des Spezialeinsatzkommandos des Landeskriminalamtes Sachsen sowie der Feuerwehr und des Rettungsdienstes durch. (cs)

Zwickau: Streit zwischen Zimmergenossen einer Asylunterkunft artet aus

Zwickau: Streit zwischen Zimmergenossen einer Asylunterkunft artet aus

Am Montagmittag kam es zu einem Streit zwischen drei Personen in einer Asylunterkunft an der Kopernikusstraße.

Die drei Beteiligten hielten sich gemeinsam in einem Zimmer auf, als ein 21-jähriger Somalier in diesem rauchen wollte. Ein 54-jähriger Staatenloser versuchte dies zu unterbinden, was in einem vorerst nur verbalen Streit mündete. In der Folge schlug der Somalier mit einem Sportgerät auf seinen Zimmergenossen ein und verursachte dadurch bei ihm leichte Verletzungen, welche jedoch nicht medizinisch behandelt werden mussten. Während der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass gegen einen weiteren 20-jährigen Somalier, welcher ebenfalls während des Vorfalls anwesend war, ein nationaler Haftbefehl ausstand. Dieser konnte vor Ort vollstreckt werden. (jpl)

 

Plauen: Brand in Asylbewerberwohnheim am 08.04.2021 (Brand Nr. 7 seit dem 03.03.2021)

Am frühen Donnerstagmorgen kam es im Asylbewerberwohnheim an der Kasernenstraße erneut zu einem Brand. Nach ersten Erkenntnissen wurde im Treppenhaus ein Kunststoffgegenstand in Brand gesetzt. Eine Innenwand wurde dabei in Mitleidenschaft gezogen. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache sowie zum entstandenen Sachschaden dauern derzeit noch an. (kh)

Plauen: Brand im Asylbewerberheim am 04.04.2021

https://www.hit-tv.eu/plauen-brand-in-asylbewerberheim/

https://www.hit-tv.eu/plauen-braende-in-asylbewerberheim/

https://www.hit-tv.eu/plauen-schwere-brandstiftung-im-asylbewerberheim/

https://www.hit-tv.eu/plauen-brand-in-asylbewerberunterkunft/

Plauen: Schwere Brandstiftung

Am Samstagmorgen brannte es erneut in einer Asylunterkunft in der Kasernenstraße. Unbekannte hatten an der Zimmertür eines unbewohnten Zimmers ein Bettlaken entzündet, wodurch das Türblatt beschädigt wurde.
Kaum hatten Feuerwehr und Polizei den Brandort verlassen, wurde wiederholt der Feueralarm ausgelöst. In einem Zimmer brannten erneut Bettlaken. Es kam zu einer starken Verrußung des Raumes. Wegen der ausgelösten Brandmeldeanlage wurde das Feuer schnell entdeckt, bevor es zu Personenschäden oder größeren Sachschaden kommen konnte. Das zweite Zimmer ist gegenwärtig nicht mehr bewohnbar. (AH)

Chemnitz: 20-Jähriger zusammengeschlagen und schwer verletzt/Zeugengesuch

(426) Ein 20-Jähriger spielte am Freitagabend in der Arthur-Strobel-Straße auf einem Parkplatz Fußball, als drei Unbekannte aus der Hans-Ziegler-Straße kommend auf den jungen Mann zuliefen. Sie fragten ihn, ob sie mitspielen dürften, was der 20-Jährige jedoch verneinte. Die Unbekannten entfernten sich daraufhin aus seinem Sichtfeld und kehrten nach wenigen Minuten zum Parkplatz, welcher sich an einem Garagenkomplex befindet, zurück.

Nach bisherigen Erkenntnissen trug sich anschließend Folgendes zu: Weil die unbekannten Männer sich vor ihm bedrohlich aufgebaut hatten, rannte der 20-Jährige zur Kreuzung Arthur-Strobel-Straße/Hans-Ziegler-Straße. Dort wurde er vom besagten Trio eingeholt, wobei einer von ihnen unvermittelt auf den 20-Jährigen einschlug. Anschließend, so der Geschädigte in seiner Aussage, rannte er in Richtung eines Wohnblocks in der Arthur-Strobel-Straße, wo er erneut von dem Trio eingeholt wurde. Nochmals verpasste einer der Männer dem 20-Jährigen einen Schlag, sodass dieser zu Boden ging. Danach rannten die Täter in unbekannte Richtung davon.

Alarmierte Rettungskräfte brachten den jungen Mann letztlich in ein Krankenhaus, wo schwere Verletzungen (unter anderem ein Kieferbruch) bei ihm diagnostiziert wurden. Einsatzkräfte der Polizei suchten indes im Tatortumfeld nach den drei Tätern, konnten sie aber nicht mehr feststellen.

Der Geschädigte beschrieb die Angreifer, bei denen es sich augenscheinlich um junge Männer südländischen Typs im Alter von etwa 17 bis 20 Jahren handeln soll, wie folgt:

Person 1:

  • schlank, ca. 1,80 Meter groß, dunkle Haut
  • Haare an den Seiten kurz, auf dem Kopf etwa schulterlang und zu einem Zopf gebunden, schwarzhaarig
  • er trug eine schwarze Jacke, eine schwarze Jogginghose sowie Sneakers

 

Person 2:

  • ca. 1,85 Meter groß, dunkle Haut, korpulent, auffällige dicke Wangen
  • er hat schwarze, mittellange Haare
  • trug eine schwarze Jogginghose und eine schwarze Jacke mit zwei aufgesetzten Brust- und zwei aufgesetzten Hüfttaschen sowie weiße Sneakers der Marke Adidas mit grau-schwarzen Streifen und einem roten Streifen an den Hacken

 

Person 3:

  • etwa 1,78 Meter groß, dunkle Haut, füllige Statur
  • er hat mittellange, schwarze Haare
  • er trug einen Oberlippen- und Kinnbart
  • er war mit einer schwarzen Jogginghose, einer schwarzen Regenjacke und weißen Sneakers bekleidet

 

Im Rahmen ihrer Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sucht die Polizei Zeugen. Wer hat die Angriffe am Freitagabend in der Arthur-Strobel-Straße beobachtet und kann weitere Angaben zu den Geschehnissen machen? Wer kann Hinweise zur Identität der flüchtigen Täter geben bzw. wer weiß, wo sie sich derzeit aufhalten? Hinweise nimmt das Polizeirevier Chemnitz-Nordost unter Telefon 0371 387-102 entgegen. (Ry)