Noch 8 Wochen bis zur ADAC Rallye Deutschland 2019

Noch 8 Wochen bis zur ADAC Rallye Deutschland 2019

Vor der ADAC Rallye Deutschland gehören intensive Testeinheiten vor Ort zum obligatorischen Programm der Top-Teams. Dies ist wichtig, da der deutsche WM-Lauf seit März (Rallye Korsika) die erste Asphalt-Rallye im WRC-Kalender ist. Bei den meist zweitägigen Sessions tüfteln Ogier, Neuville & Co. akribisch am perfekten Setup für die ADAC Rallye Deutschland und experimentieren mit den Reifen, die besonders auf der Panzerplatte extrem gefordert werden.

In Abstimmung mit den Gemeinden und Behörden vor Ort kümmert sich das Organisationsteam der ADAC Rallye Deutschland um die Bereitstellung der Teststrecken inklusive aller dafür notwendigen Sicherheitsvorkehrungen (Sportwarte, Rettungsdienst, Absperrungen etc). Um den WRC-Profis möglichst optimale Bedingungen für die Vorbereitungen zu bieten, werden sowohl Strecken in den Moselweinbergen als auch im Saarland und auf dem Truppenübungsplatz Baumholder bereitgestellt. Dabei handelt es sich meist um Rundkurse, damit die Piloten auch längere Fahrten am Stück absolvieren können. Die Strecken dürfen jedoch keine späteren Wertungsprüfungen sein!

Von den Werksteams war am vergangenen Wochenende bereits das Citroën Total World Rally Team zu Gast in Deutschland. Die anderen werden in den kommenden Wochen bis zur ADAC Rallye Deutschland folgen.

 
DREIKAMPF

Deutschlandsieger dominieren die WRCSeitdem die ADAC Rallye Deutschland zum WM-Kalender gehört, gab es erst fünf verschiedene Sieger. Drei davon dominieren auch die aktuelle WRC-Saison: Ott Tänak (150 Punkte), Sébastien Ogier (146 Punkte) und Thierry Neuville (143 Punkte).

Der enge Dreikampf macht die Rallye-Weltmeisterschaft extrem spannend und steigert die Vorfreude auf den deutschen Lauf. Denn: Jeder der drei WRC-Stars hat das Zeug dazu, die ADAC Rallye Deutschland für sich zu entscheiden!

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SAFETY

Kleinschmidt und Mouton in der FIA1Das Fahrzeug mit der Kennung „FIA 1“ gehört zu den Vorausfahrzeugen, die bei der ADAC Rallye Deutschland für Sicherheit sorgen. In diesem Jahr werden darin erstmals zwei Damen mit geballter Rallye-Kompetenz Platz nehmen: Michèle Mouton und Jutta Kleinschmidt.

Hier erfahren Sie mehr über dieses besondere Damen-Duo und die Rolle der anderen Vorausfahrzeuge beim deutschen Weltmeisterschaftslauf.

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HOCHGENUSS

Der deutsche WM-Lauf aus der LuftZur einzigartigen Faszination der ADAC Rallye Deutschland tragen auch die beeindruckenden Naturkulissen bei, in denen das Motorsport-Highlight stattfindet – von den Weinbergen der Moselgegend bis hin zu den Höhenzügen zwischen Pfalz und Saarland. Aus der Vogelperspektive kommt die ganze Schönheit der Rallye-Region besonders gut zur Geltung, wie die von M-Sport gemachten Luftaufnahmen zeigen. Ein echter Hochgenuss!

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PANZERPLATTE

Fans lieben sie, Fahrer fürchten sieDie Wertungsprüfungen auf dem Truppenübungsplatz Baumholder sind der Publikumsmagnet schlechthin bei der ADAC Rallye Deutschland. In diesem Jahr sorgt eine neue Streckenführung für noch mehr Abwechslung und ein geänderter Zeitplan bietet Rallye-Action bis in die Abendstunden.

Doch warum sind die Prüfungen so beliebt bei den Fans? Was steckt hinter dem Mythos der berühmt-berüchtigten Panzerplatten? Was sind die besonderen Tücken und Herausforderungen? Welche Dramen haben die Hinkelsteine schon gesehen und wer sind die Meister der Platte?

Mehr zum Mythos Panzerplatte »

 
STRECKEN UND ZEITEN

Hier fahren die WRC-StarsDie ADAC Rallye Deutschland ist in diesem Jahr länger und kürzer zugleich. Das ist kein Widerspruch, sondern das Ergebnis geschickter Planung. Wie das geht, erfahren Sie hier! Außerdem stellen wir Ihnen alle 19 Wertungsprüfungen vor, aus denen sich in diesem Jahr der deutsche Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft zusammensetzt.

Zu den Strecken und Zeiten »

 
REISE-TIPP

Sehenswertes in der Rallye-RegionWer die ADAC Rallye Deutschland besucht, sollte unbedingt noch ein paar Tage mehr einplanen. Die Rallye-Region Saarland, Mosel, Hunsrück hat neben der Weltelite des Rallye-Sports noch so einiges mehr zu bieten (Foto: © Lukas Huneke /TZS).

Vom reichen Kulturerbe über aktive Naturerlebnisse bis hin zu kulinarischen Genüssen – hier ist wirklich für jeden Besucher etwas dabei. Einige der lohnendsten Ziele der Rallye-Region stellen wir Ihnen hier vor.

Zu den Sehenswürdigkeiten »

NICHT VERGESSEN

Beantragen Sie jetzt Ihre AkkreditierungBei der ADAC Rallye Deutschland ist nicht nur die Fanbegeisterung groß, sondern auch das Medieninteresse. Denken Sie daher rechtzeitig daran, sich als Journalist oder Pressefotograf für den deutschen WM-Lauf zu akkreditieren. Alle dazu notwendigen Unterlagen und Fristen sind bereits online.

Quelle: ADAC Motorsport

 

 

 

 

Rallye Schweden: ŠKODA und Kalle Rovanperä kämpfen um Tabellenführung in der WRC 2

Rallye Schweden: ŠKODA und Kalle Rovanperä kämpfen um Tabellenführung in der WRC 2


Rallye Schweden: ŠKODA und Kalle Rovanperä kämpfen um Tabellenführung in der WRC 2 Pro-Kategorie› Mit einem guten Ergebnis können sich Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen in der Zwischenwertung der neuen Weltmeisterschaftskategorie an die Spitze setzen› Auch der finnische Meister Eerik Pietarinen und Beifahrerin Juhana Raitanen sind von ŠKODA Motorsport als punkteberechtigt in der Kategorie WRC 2 Pro nominiert› Mit 16 genannten ŠKODA FABIA R5 stellt der tschechische Hersteller mehr als die Hälfte des 30 Teilnehmer starken Feldes der R5-FahrzeugeMladá Boleslav – Bei der Rallye Schweden, dem zweiten Lauf der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2019, schickt ŠKODA Motorsport in der Kategorie WRC 2 Pro am kommenden Wochenende (14. bis 17. Februar 2019) zwei Teams ins Rennen. Der finnische Werksfahrer Kalle Rovanperä und Copilot Jonne Halttunen kämpfen ebenso wie ihre Landsleute Eerik Pietarinen/Juhana Raitanen um die Spitzenposition im Feld der R5-Fahrzeuge, das mit insgesamt 30 Teilnehmern stark besetzt ist. Auf den Hochgeschwindigkeitspisten durch die winterlichen Wälder Schwedens und Norwegens treten in der neu geschaffenen WRC 2 Pro-Kategorie fünf Crews der Marken ŠKODA, Ford und Citroën an.Bei der Rallye Monte Carlo beeindruckten Kalle Rovanperä und Beifahrer Jonne Halttunen zum Auftakt zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2019 mit einem unerschütterlichen Kampfgeist. Nachdem sie im ŠKODA FABIA R5 schon in der ersten Wertungsprüfung auf einer vereisten Passage von der Strecke gerutscht waren, starteten sie eine starke Aufholjagd. Im Verlauf der Rallye verbesserten sie sich vom zwischenzeitlich letzten Rang um 66 Positionen. Eerik Pietarinen, ebenfalls aus Finnland, bewies seine Klasse bereits im vergangenen Sommer, als er bei der Rallye Finnland im ŠKODA FABIA R5 die Kategorie WRC 2 gewann. Inzwischen wird er als amtierender Finnischer Meister vom finnischen ŠKODA Importeur unterstützt und ist bei der Rallye Schweden von ŠKODA Motorsport als zweiter offizieller Fahrer des Teams in der Kategorie WRC 2 Pro nominiert. Rovanperä/Halttunen und Pietarinen/Raitanen sind nur zwei von insgesamt 16 Crews, die in Schweden im ŠKODA FABIA R5 antreten. Damit stellt ŠKODA mehr als die Hälfte der 30 genannten R5-Fahrzeuge.Die Rallye Schweden startet am Donnerstag (14. Februar) um 20:04 Uhr mit einer spektakulären Show-Prüfung auf der komplett vereisten Pferderennbahn von Karlstad im Süden des Landes. Die nur 1,9 Kilometer kurze Prüfung ist der Auftakt zur eigentlichen Rallye, die am Freitagmorgen (15. Februar) beginnt. Wenn die Teams den zentralen Serviceplatz in Torsby um 6:00 Uhr verlassen, liegen weitere drei Tage mit insgesamt 18 Wertungsprüfungen vor ihnen, die sich über knapp 320 Kilometer durch die einsamen Wälder Schwedens und Norwegens winden. Am Sonntag, den 17. Februar, endet die Rallye in der Nähe des Serviceareals in Torsby mit der sogenannten Power-Stage, der Sieger wird gegen 13:00 Uhr auf dem Podium erwartet.Im Vorfeld der Rallye Schweden hat ŠKODA mit Kalle Rovanperä gesprochen:Kalle, wenn Sie auf den Saisonauftakt bei der Rallye Monte Carlo zurückschauen, wie lautet Ihr Fazit?Kalle Rovanperä: „Obwohl ich mir wichtige Zähler für mein Punktekonto in der WRC 2 Pro-Meisterschaft sichern konnte, war das Ergebnis natürlich nicht gerade das, was ich mir ausgerechnet hatte. Nach unserem Missgeschick auf der ersten Wertungsprüfung, als wir in einen Graben rutschten, fuhren wir einige gute Zeiten. Wie auch immer, die Erfahrungen der diesjährigen Rallye Monte Carlo werden mir sicherlich in der Zukunft helfen.“Was sind Ihre Erwartungen für die Rallye Schweden?Kalle Rovanperä: „Ich fahre diese Rallye zum ersten Mal. Aber ich liebe es, auf Eis und Schnee zu fahren, und freue mich wirklich auf die Veranstaltung. Um in Schweden zu gewinnen, muss man absolut am Limit fahren und darf sich nicht einen einzigen Fehler leisten.“Sie fahren bereits die zweite Saison im Team von ŠKODA Motorsport. Was ist Ihr Ziel für 2019?Kalle Rovanperä: „Im vergangenen Jahr war mit Ausnahme der Rallye Großbritannien jeder WM-Lauf neu für mich. Dieses Jahr kann ich von den Erfahrungen profitieren, die ich während der sieben WM-Rallyes gesammelt habe, die ich 2018 gefahren bin. Aber ich muss noch viel lernen. Die Rallye Schweden ist, wie gesagt, neu für mich. Ich kann es kaum erwarten, mich zusammen mit meinem Beifahrer Jonne Halttunen in den Wettbewerb zu stürzen. Unser ŠKODA FABIA R5 ist genauso gut vorbereitet wie wir.“ŠKODA Motorsport hat Sie für die gesamte Saison in der WRC 2 Pro nominiert. Was erwarten Sie von dieser neuen Kategorie innerhalb der Weltmeisterschaft?Kalle Rovanperä: „Alles, was unseren Sport nach vorne bringt, ist gut. Ich liebe den Wettbewerb, und speziell bei der Rallye Schweden rechne ich mit einem harten Kampf in der WRC 2 Pro und auch im stark besetzten Feld der R5-Fahrzeuge. Mit einem guten Resultat könnte ich die Tabellenführung in der WRC 2 Pro übernehmen. Aber mein vorrangiges Ziel ist es, mit voller Konzentration eine fehlerlose Leistung zu bieten und zu den Schnellsten zu gehören. Ich freue mich wirklich auf die Rallye.“Wussten Sie, dass……die Rallye Schweden zum ersten Mal 1950 veranstaltet wurde und jahrelang als ,Rallye zur Mitternachtssonne‘ im Sommer durchgeführt wurde? Erst seit 1965 findet sie im Winter statt.… die Temperatur während der Rallye auf unter -25 Grad Celsius fallen kann?…die Fahrer ihr Auto manchmal absichtlich an den Schneewänden entlang der Strecke anlehnen, um eine höhere Kurvengeschwindigkeit zu erreichen?…jedes Team eine Schaufel an Bord haben muss, um im Falle eines Ausrutschers sein Auto aus dem Schnee ausgraben zu können?…die speziellen Schneereifen mit jeweils 384 Spikes gespickt sind, jeder davon 20 Millimeter lang?…1973 nur Winterreifen ohne Spikes erlaubt waren und der schwedische Lokalheld Stiq Blomqvist den Sieg feierte, obwohl er wegen eines Problems mit der Benzinpumpe schon früh zehn Minuten verloren hatte?…im Jahr 1993 Pavel Sibera/Petr Gross im ŠKODA FAVORIT 136L die Klasse A5 gewannen?…alleine die berühmte Sprungkuppe ,Colin’s Crest‘, die nach dem ehemaligen Rallye-Weltmeister Colin McRae benannt ist, Tausende Fans anzieht?Der Kalender 2019 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2 Pro)Veranstaltung DatumRallye Monte Carlo 24.01.–27.01.2019Rallye Schweden 14.02.–17.02.2019Rallye Mexiko 07.03.–10.03.2019Rallye Frankreich 28.03.–31.03.2019Rallye Argentinien 25.04.–28.04.2019Rallye Chile 09.05.–12.05.2019Rallye Portugal 30.05.–02.06.2019Rallye Italien 13.06.–16.06.2019Rallye Finnland 01.08.–04.08.2019Rallye Deutschland 22.08.–25.08.2019Rallye Türkei 12.09.–15.09.2019Rallye Großbritannien 03.10.–06.10.2019Rallye Spanien 24.10.–27.10.2019Rallye Australien 14.11.–17.11.2019ŠKODA AUTO› wurde in den Pioniertagen des Automobils 1895 gegründet und ist damit eines der weltweit traditionsreichsten Automobilunternehmen.› bietet seinen Kunden aktuell neun Pkw-Modellreihen an: CITIGO, FABIA, RAPID, SCALA, OCTAVIA, KAROQ, KODIAQ sowie KAMIQ und SUPERB.› lieferte 2018 weltweit mehr als 1,25 Millionen Fahrzeuge an Kunden aus.› gehört seit 1991 zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller. ŠKODA AUTO fertigt und entwickelt selbständig im Konzernverbund neben Fahrzeugen auch Komponenten wie Motoren und Getriebe.› unterhält drei Standorte in Tschechien; fertigt in China, Russland, der Slowakei, Algerien und Indien vornehmlich über Konzernpartnerschaften sowie in der Ukraine und Kasachstan mit lokalen Partnern.› beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter weltweit und ist in über 100 Märkten aktiv.› treibt im Rahmen der ŠKODA Strategie 2025 die Transformation vom Automobilhersteller zur „Simply Clever Company für beste Mobilitätslösungen“ voran.Quelle:  ŠKODA AUTO Deutschland GmbH

Vorentscheidender DRM-Schlagabtausch zwischen Dinkel und Griebel im Erzgebirge

Vorentscheidender DRM-Schlagabtausch zwischen Dinkel und Griebel im Erzgebirge

 


Vorentscheidender DRM-Schlagabtausch zwischen Dinkel und Griebel im Erzgebirge

• Dinkel und Griebel kämpfen bei ADMV Rallye Erzgebirge um die Tabellenspitze
• Junioren-Duell zwischen Julius Tannert und Sepp Wiegand mit Spannung erwartet
• Rundkurs in Stollberg und Servicepark am Schillerplatz als Zuschauer-Highlights

München. Am 28./29. September findet mit der 55. Auflage der ADMV Rallye Erzgebirge der siebte und vorletzte Lauf des ADAC Rallye Masters und der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) rund um Stollberg im Erzgebirge statt. Dabei kämpfen 75 Teams aus zwölf Nationen um den Gesamtsieg sowie um Punkte in unterschiedlichen Leistungsklassen (Divisionen). Nach bisher sechs Läufen liegen zwei Teams punktgleich an der Tabellenspitze der DRM. Dominik Dinkel / Christina Fürst (Rossach / Tiefenbach) im Skoda Fabia R5 kämpfen um eine Vorentscheidung in der DRM mit Marijan Griebel / Alexander Rath (Hahnweiler / Trier) im Peugeot 208 T16 R5, die nach 1986 wieder den DRM-Titel für die französische Marke anstreben. Gekämpft wird auch in der 2WD-Wertung, die von Herrmann Gassner jr. / Ursula Mayrhofer (Surheim / Österreich) im Toyota GT 86 angeführt wird. An beiden Veranstaltungstagen sind elf Wertungsprüfungen (WP) über rund 130 Kilometer im Wettbewerbstempo zurückzulegen. Die Fahrerpräsentation findet am Freitag ab 19 Uhr in Stollberg statt, in dessen Näche auch der Zuschauerrundkurs um 19.30 Uhr gestartet wird. Ein weiteres Highlight für Zuschauer ist der Autodoc-Servicepark auf dem Schillerplatz in Stollberg. Darüber hinaus dürfen sich Rallye-Fans auf das 30-minütige DRM-Magazin „PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft“ freuen, das nach jeder Rallye direkt am Sonntag um 7.30 Uhr auf n-tv ausgestrahlt und am darauffolgenden Samstag um 9.30 Uhr wiederholt wird.

Sekundenkrimi zwischen Dinkel und Griebel erwartet

Zwei Saisonsiege bei den letzten DRM-Läufen in Osterode und Eisenach ermöglichten Marijan Griebel in seinem Peugeot 208 T16 mit Dominik Dinkel im Skoda Fabia R5 gleichzuziehen. „Aus meiner Sicht liegt der Druck jetzt bei Dominik – er ist am Zug. Wir konnten die vergangenen zwei Läufe gewinnen – unsere Motivation und Performance sind derzeit gut. Ich bin die Rallye Erzgebirge schon dreimal gefahren und mag die Charakteristik der Wertungsprüfungen. Für uns wird es kein taktieren geben – wir kämpfen von Beginn an um den Sieg und die Führung in der Deutschen Meisterschaft“, so Griebel. Ähnlich angriffslustig zeigt sich das bayrische Gespann: „Für uns zählt bei der Rallye Erzgebirge nur der volle Angriff. Leider hat der Schaden an unserem Differential den Kampf um den Sieg bei der Rallye Niedersachsen entschieden. Dennoch hat die Bestzeit auf der Powerstage unseren Speed bestätigt. Ich möchte im Erzgebirge unsere Führung in der Meisterschaft zurückerobern – für uns geht es also nur um den Gesamtsieg. Unser Skoda Fabia R5 ist bestens vorbereitet, wir haben ein super Setup und Christina und ich sind top motiviert – also beste Voraussetzungen“, so Dinkel. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld in der Topklasse durch den 19jährigen Youngster Roman Schwedt (Heusweiler), der mit seinem Romo Peugeot 207 S2000 im Erzgebirge den dritten Platz in der DRM erobern möchte. „Ich denke, wir werden wieder einen spannenden Kampf mit Carsten Mohe und Ruben Zeltner haben, die beide in der Region beheimatet sind. Mein Wunsch wäre ein Podestplatz“, zeigt sich der Junior optimistisch.

54 Teilnehmer kämpfen in Deutschlands beliebtester Breitensportserie

Neben den Top-Teams der DRM starten auch 54 Teilnehmer im ADAC Rallye Masters. Rallyefans dürfen sich auf den Start von Carsten Mohe / Alexander Hirsch (Crottendorf / Tannenberg) im Renault Mégane Maxi freuen, der bei seiner Heimveranstaltung um einen Podestplatz kämpfen möchte. „Wir freuen uns auf die schnellen Wertungsprüfungen in unserer Heimat. Es ist einfach etwas Besonderes in der Heimat vor so vielen Zuschauern, Fans und Bekannten zu fahren, die Rallye Erzgebirge hat für mich einen hohen Stellenwert und ich freue mich, dass diese Rallye zurück in der DRM ist“, berichtet Mohe. Für spektakuläre Fahrszenen werden gleich drei Porsche 911 GT3 sorgen. Neben Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) gehen auch Dr. Ulf und Nicole Linnbach / (beide Hohndorf) sowie Anton Werner / Gabriele Fischer (Landshut / Regenstauf) an den Start. Dabei besitzen alle Piloten die Chance, ihr Wettbewerbsgerät unter den Top fünf zu platzieren. „Wir hatten bereits bei der Rallye Niedersachsen ein sehr gutes Gefühl im Auto. Leider haben ein paar Fehler ein besseres Ergebnis verhindert. Ich freue mich erneut auf einen schönen Kampf mit Carsten Mohe und Roman Schwedt. An die Zeiten der beiden schnellen R5-Fahrzeuge werden wir jedoch nicht rankommen“, erklärt Zeltner, der die Rallye Erzgebirge neunmal gewinnen konnte. Ein weiteren Kampf erwarten die Rallyefans beim sächsischen Nachwuchsduell zwischen dem Juniorenweltmeisterschafts-Pilot (JWRC) Julius Tannert (Lichtentanne) und Sepp Wiegand (Zwönitz), dem Rallye-Vizeeuropameister der Saison 2014. Beide bringen einen technisch-identischen Opel Adam R2 in der Division 5 an den Start. Die Gesamtwertung des ADAC Rallye Masters führt nach sechs Läufen Markus Drüge (Suzuki Swift) vor Dennis Rostek (Mitsubishi Lancer Evo X) an. Mit konstant guten Leistungen möchte Drüge auch bei der ADAC Rallye Erzgebirge überzeugen und seine Führung in Deutschlands beliebtester Breitensportserie weiter ausbauen.

Nachwuchspiloten kämpfen um Werkscockpit im ADAC Opel Rallye Cup

Mit zahlreichen guten Platzierungen und seinem dritten Saisonsieg im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland hat der 20-jährige Schwede Elias Lundberg seinen Vorsprung im Zwischenklassement auf den Belgier Grégoire Munster (19) auf 67 Punkte ausgebaut. Verliert der Skandinavier bei der ADMV Rallye Erzgebirge nicht mehr als 17 Punkte auf den Sohn der belgischen Rallye-Legende Bernard Munster, kann er sich bereits vor dem Saisonfinale den Gewinn des ADAC Opel Rallye Cups sichern. „Es wäre aber naiv, zu glauben, wir hätten den Titel schon in der Tasche“, warnt Lundberg. „Ein dummer Fehler reicht, und du handelst dir einen Nuller ein. Bei dem enormen Leistungsniveau im ADAC Opel Rallye Cup gibt’s nur eines: volle Konzentration, richtig angasen und erst hinterher rechnen.“ Nur mathematische Titelchancen hat der drittplatzierte Belgier Romain Delhez (25), der allerdings alles daran setzen wird, seinen ersten Saisonsieg einzufahren.

Zuschauer-Highlight Rundkurs Stollberg und WP Gornau

Nach der Fahrerpräsentation in Stollberg am Simmel-Markt am Freitagabend ab 19 Uhr ist der beliebte Zuschauer-Rundkurs in der Innenstadt von Stollberg ab 19.45 Uhr ein weiteres Highlight für alle Rallye-Fans. Am Samstag wird um 15.30 Uhr und 18.30 Uhr die komplett neue Wertungsprüfung in Gornau gefahren. Alle wichtigen Informationen sowie die Zuschauerpunkte samt Zeitplan sind im Programmheft beschrieben, das seit 22. September im Erzgebirge, Chemnitz und Umland erhältlich ist. Die Vorverkaufsstellen sind im Internet unter https://www.erzgebirgsrallye.de/zuschauer/vorverkauf zu finden.
News, Hintergrundinformationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie auf www.facebook.com/ADACRallye.

Sendezeiten DRM-Magazin bei n-tv:

ADMV Rallye Erzgebirge
Sonntag 30. September 2018, 07:30 – 08:00 Uhr
Samstag 6. Oktober 2018, 09:30 – 10:00 Uhr (wdh.)

Der Kalender 2018:
ADAC Rallye Masters und Deutsche Rallye-Meisterschaft

02./03.03.18 ADAC Saarland-Pfalz Rallye, St. Wendel
04./05.05.18 ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“, Sulingen
25./26.05.18 AvD Sachsen Rallye, Zwickau
15./16.06.18 ADAC Rallye Stemweder Berg, Lübbecke
27./28.07.18 ADAC Wartburg Rallye, Eisenach
07./08.09.18 ADAC Rallye Niedersachsen, Osterode/Harz
28./29.09.18 ADMV Erzgebirge Rallye
19./20.10.18 ADAC 3-Städte-Rallye, Straubing

Quelle: ADAC rallye Masters

Das Zebra brüllt wieder – Ruben und Petra Zeltner fahren in Niedersachsen auf den 4. Gesamtrang

Das Zebra brüllt wieder – Ruben und Petra Zeltner fahren in Niedersachsen auf den 4. Gesamtrang


Das Zebra brüllt wiederRuben und Petra Zeltner fahren in Niedersachsen auf den 4. GesamtrangRuben und Petra Zeltner (Lichtenstein) sichern sich mit ihrem Porsche 911 GT3 bei der ADAC Rallye Niedersachsen (7./8. September) den Sieg in Deutschlands größter Breitensportserie, den ADAC Rallye Masters. Mit einem 4. Gesamtrang erreichen beide ihr bisher bestes Saisonergebnis und gewinnen damit auch souverän ihre Division.Gut startete das Porsche-Team in den ersten Tag der ADAC Rallye Niedersachsen. Bereits auf der ersten Wertungsprüfung am Freitagabend sicherten sich beide Zeltners eine Top 5 – Zeit und demonstrierten eindrucksvoll, dass mit ihnen zu rechnen ist. Ein Stempelfehler auf der folgenden Prüfung führte zu 60 Strafsekunden – was Ruben am folgenden Samstag zu einer Aufholjagd animierte. „Wir werden am Samstag voll angreifen. Die Top 5 sind nach wie vor in realistischer Reichweite“, erklärte Zeltner. So eröffnete die Porsche-Besatzung am Samstag ihre Offensive. Mit sehr guten Zeiten in den ADAC Rallye Masters hatten sich beide zum Mittagsservice wieder auf den fünften Gesamtrang nach vorne gefahren. „Trotz ein paar kleiner Highspeed-Abflüge hatten wir viel Glück und konnten immer wieder den Weg auf die Strecke zurückfinden – ohne allzu großen Zeitverlust.“ Ruben und Petra fanden am Nachmittag immer besser in ihren Rhythmus. „Am Vormittag hat das Auto noch sehr viel über die Vorderachse geschoben. Es war sehr viel Sand auf der Strecke. Dadurch hatten wir zeitweise extreme Probleme. Aber mit den richtigen Reifen sind wir für den Nachmittag gut bestückt“, erklärte Ruben Zeltner. Auf der Mittagsschleife fuhr das Porsche-Gespann aus Sachsen 3mal die zweitbeste Zeit im Gesamt. Souverän eroberten sie somit den vierten Gesamtrang. Damit wurden Ruben und Petra Zeltner das schnellste Team in den ADAC Rallye Masters und siegten in ihrer Division. „Ich bin mit unserer Teilnahme hier sehr zufrieden. Der Anfang war noch ein wenig holprig, aber Petra und ich haben während der Rallye wieder zu einem guten Rhythmus gefunden. So kann es jetzt in drei Wochen bei der ADAC Rallye Erzgebirge, der Heimrallye für Petra, weitergehen. Wir freuen uns jetzt schon darauf“, berichtet Zeltner.Quelle Fotos: Sascha DörrenbächerQuelle: PZ Motorsport 

Titelkampf im ADAC Rallye Masters  spitzt sich bei ADAC Rallye Niedersachsen zu

Titelkampf im ADAC Rallye Masters spitzt sich bei ADAC Rallye Niedersachsen zu

  • Markus Drüge verteidigt im Suzuki Swift die Führung im ADAC Rallye Masters
  • Konstantin Keil fährt im DS3 den ersten Divisionssieg in dieser Saison ein
  • Jonas Rinke gewinnt im Suzuki Swift erstmals in dieser Saison die Division 6

Osterode am Harz. Spätsommerliches Wetter prägte die ADAC Rallye Niedersachsen (7./8. September), den sechsten Lauf des ADAC Rallye Masters. Für die Teilnehmer des ADAC Rallye Masters galt es an beiden Veranstaltungstagen rund 130 Kilometer auf Bestzeit zu absolvieren, die auf 13 Wertungsprüfungen (WP) verteilt waren. Nach langer Wettbewerbspause waren Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein, Porsche 911 GT3) auf Gesamtrang vier schnellste Teilnehmer im ADAC Rallye Masters und feierten einen Sieg in ihrer Division. Trotz ihres Ausfalls gelang es den Tabellenführern Markus Drüge/Lisa Stengl (Hamm/Koblenz – Suzuki Swift) die Führung im ADAC Rallye Masters zu verteidigen. Nach sechs Läufen liegen sie mit 18 Punkten Vorsprung vor Dennis Rostek im Mitsubishi Lancer Evo X und Hermann Gassner jr. im Toyota GT86 CS-R3, der drei Punkte Rückstand.

Die Highlights der ADAC Rallye Niedersachsen zeigt n-tv bereits am Sonntag (9. Sept.) um 7:30 Uhr sowie eine Woche später am Samstagvormittag um 9:30 Uhr im Magazin „PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft.“ Weitere Informationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie auf www.facebook.com/ADACRallye.

Ruben Zeltner gewinnt Division 2, Andreas Dahms begeistert im 39 Jahre alten Porsche 911 Ruben und Petra Zeltner dominierten von Beginn an im Porsche 911 GT3 das Geschehen in der Division 2. Durch einen Fehler an der Zeitkontrolle der zweiten Wertungsprüfung erhielt Zeltner eine Zeitstrafe von 60 Sekunden und musste sich hinter Stephan Wild/Nico Otterbach (Oppenweiler/Nürnberg) im BMW M3 einordnen. Mit einer intensiven Aufholjagd gelang es Zeltner ab der siebten Wertungsprüfung wieder die Führung zu übernehmen. Mit allen Divisionsbestzeiten am Samstagnachmittag vergrößerte er seinen Vorsprung kontinuierlich bis ins Ziel und wurde mit dem vierten Gesamtrang belohnt: „Es war eine spannende Rallye. Wir haben einige Fehler gemacht, sind aber jetzt wieder im Wettbewerbsmodus. Am heutigen Nachmittag hat es gepasst, so kann es weitergehen“, erklärt Zeltner.

Den Sieg in der Division 3 sicherte sich Andreas Dahms (Sprenge), der zusammen mit Copilotin Inka Lerch (Eickeloh) die Rallye-Fans in seinem Porsche 911 Carrera mit spektakulären Fahrszenen begeisterte: „Uns hat die Rallye wieder richtig Spaß gemacht. Ich finde die Veranstaltung schön – sie liegt uns und unserem Porsche. Ein Dank gilt auch der Organisation, die erneut einen guten Job gemacht haben“, so Dahms.

Konstantin Keil gewinnt erstmalig seine Division Mit einer fehlerfreien Rallye gewannen Konstantin Keil/Stefanie Fritzensmeier (Niestetal/Bielefeld) im DS3 zum ersten Mal in dieser Saison die Division 4. Nachdem Keil am Freitagabend die Führung übernahm, lieferte er sich am Samstag einen intensiven Zweikampf mit Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer (Surheim/Österreich) im Toyota GT86. Gassner jr. steigerte sich im Lauf des Samstages, kam aber nicht mehr an Keil heran. „Es war für uns eine perfekte Rallye. Es hat mir viel Spaß gemacht unseren DS3 am Limit zu bewegen. So kann es in drei Wochen bei der Rallye Erzgebirge gerne weitergehen“, so Keil. Gassners zweiter Platz genügt, um seine Position als Dritter im ADAC Rallye Masters zu verteidigen.

Familienduell in der Division 5 Einen interessanten Zweikampf lieferten sich in der Division 5 die Brüder Florian und Tobias Just (beide Burgpreppach) mit baugleichen Citroen C2R2. Florian Just samt Copilot Marco Schönfelder (Neuhengstett) kontrollierten am Freitag das Geschehen und fuhren einen Vorsprung von rund 15 Sekunden heraus. Mit konstant schnellen Zeiten am Samstagmorgen verkürzten sein jüngerer Bruder Tobias Just und Copilotin Sabrina Türk (Himmelkron) den Abstand kontinuierlich, bis sie auf WP 9 die Führung übernahmen. Das Duell der Brüder entschied am Ende Tobias Just für sich. „Ich freue mich, dass wir die Division gewinnen konnten. Der Kampf mit meinem Bruder hat viel Spaß gemacht. Schade, dass er auf den letzten beiden Wertungsprüfungen ohne Kupplung fahren musste, das hat ihn einiges an Zeit gekostet“, berichtet Tobias Just. Sein Bruder Florian zeigte sich trotz des Defekts glücklich im Ziel zu sein. „Ich bin echt froh, dass wir trotz des technischen Problems noch ins Ziel gekommen sind. Schade, ich hätte gerne mit meinem Bruder bis zur letzten WP gefightet“, erklärte Florian Just im Ziel.

Rinke siegt in der Division 6, Drüge verteidigt Führung im ADAC Rallye Masters Markus Drüge und Lisa Stengl (Suzuki Swift) dominierten mit einer guten Zeit auf der ersten Prüfung die Division 6. Eine defekte Antriebswelle auf der folgenden WP verhinderte jedoch ihre Weiterfahrt. Daraufhin übernahmen Jonas Rinke/Anna-Carin Föhner (Landau/Laichingen) die Führung, die sie bis ins Ziel verteidigten. „Ich bin absolut happy über unseren ersten Divisionssieg. Das letzte Mal haben wir, so glaube ich, vor zwei Jahren hier die Division gewonnen. Ich mag die Rallye – und sie liegt uns“, so Rinke.

Trotz seines Ausfalls verteidigt Markus Drüge die Führung im ADAC Rallye Masters vor Dennis Rostek und Hermann Gassner jr. „Es war nicht unser Wochenende. Wir hatten zwei technische Defekte. Nach der defekten Antriebswelle am Freitagabend hatten wir noch ein weiteres Problem auf der WP 12. Bei der Rallye Erzgebirge hoffe ich, dass wir wieder problemfrei durchkommen und voll angreifen können“, erklärt Drüge.

Gesamtergebnis der ADAC Rallye Niedersachsen

Pos. Team Fahrzeug Zeit
1. Marijan Griebel/Alexander Rath Peugeot 208 T16 1:11:22,7
2. Dominik Dinkel/Christina Fürst Skoda Fabia R5 + 1:09,0
3. Roman Schwedt/Christoph Gerlich Peugeot 207 S2000 + 3:09,4
4. Ruben Zeltner/Petra Zeltner* Porsche 911 GT3 + 4:01,8
5. Stephan Wild/Nico Otterbach* BMW M3 + 4:55,2
6. Michael Bieg/Dietmar Moch* Mitsubishi Lancer Evo IX + 5:52,4
7. Konstantin Keil/Stephanie Fritzensmeier* DS3 R3T Max + 6:03,7
8. Dennis Rostek/Tobias Braun* Mitsubishi Lancer Evo X + 6:39,1
9. Chris Gropengiesser/Tina Annemüller* Mitsubishi Lancer Evo IX + 7:03,2
10. Sebastian Wolf/Andreas Luther* Mitsubishi Lancer Evo 10 + 7:21,4

*im ADAC Rallye Masters gewertete Teilnehmer

Quelle: ADAC Motorsport

 

Dinkel will DRM-Führung bei  ADAC Rallye Niedersachsen ausbauen

Dinkel will DRM-Führung bei ADAC Rallye Niedersachsen ausbauen

  • Riedemann und Griebel forcieren Dreikampf an der Tabellenspitze
  • Drei Porsche GT3 und ein Renault Mégane Maxi kämpfen um Spitzenplätze mit
  • Rundkurs Ührde und Servicepark an der Bleichestelle Osterode als Zuschauer-Highlight

München. Am 7./8. September findet mit der ADAC Rallye Niedersachsen der sechste Lauf des ADAC Rallye Masters und der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) rund um Osterode im Harz statt. Dabei kämpfen 46 Teams aus drei Nationen um den Gesamtsieg sowie um Punkte in unterschiedlichen Leistungsklassen (Divisionen). Nach bisher fünf Läufen liegen die drei Spitzenteams lediglich 8 Punkte auseinander. So führen Dominik Dinkel / Christina Fürst (Rossach / Tiefenbach) im Skoda Fabia R5 die Meisterschaft mit 91 Punkten nur 6 Punkte vor Marijan Griebel / Alexander Rath (Hahnweiler / Trier) im Peugeot 208 T16 R5 (85 Punkte) an. Die Peugeot-Besatzung möchte wie die drittplatzierten in der DRM Christian Riedemann / Michael Wenzel (Sulingen / Mehlingen – 83 Punkte) in einem weiteren Skoda Fabia R5 die Führenden unter Druck setzen, um die Meisterschaft offen zu halten. Gekämpft wird auch in der 2WD-Wertung, die von Herrmann Gassner jr. / Ursula Mayrhofer (Surheim / Österreich) im Toyota GT 86 angeführt wird. An beiden Veranstaltungstagen sind 13 Wertungsprüfungen (WP) über rund 130 Kilometer im Wettbewerbstempo zurückzulegen. Die Fahrerpräsentation findet am Freitag ab 17.15 Uhr vor dem Rathaus in Osterode statt. Ein weiteres Highlight für Zuschauer ist der Servicepark an der Bleichestelle. An beiden Veranstaltungstagen wird zum Tagesabschluss der Rundkurs in Ührde gefahren, bei dem die Rallyefahrzeuge gleich mehrfach im Wettbewerbstempo zu sehen sind. Darüber hinaus dürfen sich Rallye-Fans auf das 30-minütige DRM-Magazin „PS Die Deutsche Rallye Meisterschaft“ freuen, das nach jeder Rallye direkt am Sonntag um 7.30 Uhr auf n-tv ausgestrahlt und am darauffolgenden Samstag um 9.30 Uhr wiederholt wird.Die Jagd auf Dominik Dinkel geht in die nächste RundeMit seinem ersten Saisonsieg beim letzten DRM-Lauf in Eisenach eröffnete der Tabellenzweite Marijan Griebel in seinem Peugeot die Jagd auf Dominik Dinkel, der bis dahin die DRM souverän anführte. „Ich erwarte, dass der spannende Dreikampf um die DRM Krone in die nächste Runde geht. Allerdings glaube ich, dass wir bei den Charakteristiken der ausstehenden Rallyes prinzipiell geringere Chancen gegen die beiden Skoda Piloten haben. Trotzdem sind wir positiver Dinge: Ich bin gut in Form, habe seit Juli zwei Gesamtsiege und einen achten Platz bei der ADAC Deutschland Rallye erzielt und habe mich am vergangenen Wochenende als Vorauswagen bei den „Rally Days Hessen“ wieder gut mit unserem Peugeot 208 T16 vertraut gemacht. Deshalb werden wir top vorbereitet nach Niedersachsen reisen und von Beginn an voll angreifen. Dann denke ich, können wir den Skodas Paroli bieten“, so Griebel.Motiviert durch den letztjährigen Gesamtsieg in Niedersachsen zeigt sich der Führende der DRM ziemlich siegessicher: „Wir werden auch in diesem Jahr wieder alles versuchen, den Sieg mit nach Bayern zu nehmen. Ich bin nach der Sommerpause hoch motiviert. Wir haben am vergangenen Wochenende einen kleinen Test absolviert, der sehr positiv verlaufen ist. Ich freue mich jetzt auf die Endphase der DRM und werde alles daran setzen, meinen Traum vom Titel zu verwirklichen“, so Dinkel.Angriffslustig zeigt sich auch Christian Riedemann, der als dritter in der DRM noch aussichtsreiche Chancen auf den Titel hat. „Ich freue mich auf einen tollen Dreikampf an der Spitze. Wir werden wieder voll attackieren, damit die Meisterschaft spannend bleibt“, so Riedemann. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld in der Topklasse durch den 19jährigen Youngster Roman Schwedt (Heusweiler), der mit seinem Romo Peugeot 207 S2000 weiter Erfahrungswerte in der DRM sammelt. „Nach unserem 21. Gesamtrang beim Rallye Weltmeisterschaftslauf in Deutschland freuen wir uns auf unseren nächsten Einsatz in der Deutschen Rallye Meisterschaft. Mit etwas Glück ist vielleicht wieder ein Podestplatz möglich“, zeigt sich das Nachwuchstalent optimistisch.42 Teilnehmer kämpfen in Deutschlands beliebtester BreitensportserieNeben den Top-Teams der DRM starten auch 42 Teilnehmer im ADAC Rallye Masters. Rallyefans dürfen sich auf den Start von Carsten Mohe / Alexander Hirsch (Crottendorf / Tannenberg) im Renault Mégane Maxi freuen, der zusehends besser das Potenzial seines Fahrzeugs ausschöpfen kann. „Wir freuen uns auf die schnellen Strecken in Niedersachen. Wir werden wieder voll attackieren um weitere wichtige Meisterschaftspunkte im ADAC Rallye Masters zu sammeln“, berichtet Mohe. Für spektakuläre Fahrszenen werden gleich drei Porsche 911 GT3 sorgen. Neben Ruben und Petra Zeltner (beide Lichtenstein) gehen auch Rainer Noller / Stefan Kopczyk (Abstatt / Heilbronn) sowie Anton Werner / Gabriele Fischer (Landshut / Regenstauf) an den Start. Dabei besitzen alle Piloten die Chance, ihr Wettbewerbsgerät unter den Top fünf zu platzieren. „Wir hatten bereits bei der Wartburg-Rallye ein sehr gutes Gefühl im Auto. Die Veränderungen am Fahrwerk haben sich positiv bemerkbar gemacht. Ich freue mich auf einen schönen Kampf mit Carsten Mohe und den beiden anderen Porsche-Teams“, erklärt Zeltner. Eine Neuauflage des Duells zwischen Dennis Rostek / Tobias Braun (Bückeburg / Maikammer) im Mitsubishi Lancer und Björn Satorius / Lina Meter (Bickenbach / Nonnweiler) im Subaru Impreza wird von den Rallyefans erwartet. Die Gesamtwertung der ADAC Rallye Masters führt nach fünf Läufen Markus Drüge (Suzuki Swift) vor Dennis Rostek an. Mit konstant guten Leistungen möchte Drüge auch bei der ADAC Rallye Niedersachsen überzeugen und seine Führung in Deutschlands beliebtester Breitensportserie weiter ausbauen.Zuschauer-Highlight Bleichestelle in Osterode und Rundkurs ÜhrdeNach der Fahrerpräsentation am Rathaus von Osterode am Freitagnachmittag ab 17.15 Uhr ist der beliebte Zuschauer-Rundkurs in Ührde ab 18 Uhr ein weiteres Highlight für alle Rallye-Fans. Diese Wertungsprüfung wird samstags ab 17 Uhr erneut gefahren. Als traditioneller Anlaufpunkt für alle Zuschauer gilt auch der zentrale Serviceplatz an der Bleichestelle von Osterode. Zahlreiche Benzingespräche können dort während den Servicepausen am Freitag ab 18.45 Uhr sowie am Samstag um 10.15 Uhr, 13.15 Uhr und 16.30 Uhr geführt werden. Alle wichtigen Informationen sowie die Zuschauerpunkte samt Zeitplan sind im Programmheft beschrieben, das ab Donnerstagnachmittag in der Bleichestelle (Rallyezentrum) erhältlich ist.News, Hintergrundinformationen und die vollständigen Punktestände zum ADAC Rallye Masters und der DRM gibt es unter www.adac.de/rallye-masters und www.adac.de/drm sowie auf www.facebook.com/ADACRallye.Sendezeiten DRM-Magazin bei n-tv:ADAC Rallye NiedersachsenSonntag 9. September 2018, 07:30 – 08:00 UhrSamstag 15. September 2018, 09:30 – 10:00 Uhr (wdh.)Der Kalender 2018:ADAC Rallye Masters und Deutsche Rallye-Meisterschaft

02./03.03.18   ADAC Saarland-Pfalz Rallye, St. Wendel
04./05.05.18   ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“, Sulingen
25./26.05.18   AvD Sachsen Rallye, Zwickau
15./16.06.18   ADAC Rallye Stemweder Berg, Lübbecke
27./28.07.18   ADAC Wartburg Rallye, Eisenach
07./08.09.18   ADAC Rallye Niedersachsen, Osterode/Harz
28./29.09.18   ADMV Erzgebirge Rallye
19./20.10.18   ADAC 3-Städte-Rallye, Straubing

Quelle: ADAC Motorsport