ADAC Kart Academy erleben: Experience Days im September

ADAC Kart Academy erleben: Experience Days im September

 ADAC Kart Academy erleben: Experience Days im September• In Kerpen und Wackersdorf die Nachwuchsrennserie kennenlernen• Einstiegsserie für den KartnachwuchsMünchen. Mitte April startete die ADAC Kart Academy erfolgreich in die Saison 2018 und erlebte bisher spannende Wertungsläufe. Interessierte Nachwuchstalente können die Einsteigerserie bei zwei Terminen im September näher kennen lernen. Am 3. und 12. September findet in Wackersdorf und Kerpen ein Experience Day statt.Das Konzept der ADAC Kart Academy geht auf. Nachwuchspiloten erhalten die Möglichkeit zum kostengünstigen Einstieg in den Kartsport und liefern sich mit Einheitskarts von OTK Germany packende Kämpfe auf den besten Kart-Rennstrecken Deutschlands. Wer 2019 in der ADAC Kart Academy dabei sind möchte, erhält nun die Chancen während zwei Experience Days die Rennserie besser kennenzulernen. Am 3. September findet direkt im Anschluss an das Saisonfinale in Wackersdorf, sowie am 12. September in Kerpen ein Experience Day statt. Fahrer und Eltern erhalten an dem Tag nicht nur Informationen über die Nachwuchsrennserie, sie können gleichzeitig auch erste Rennluft schnuppern. Wer Interesse hat kann sich direkt online unter adac.de/motorsport für den Experience Day anmelden.Das Reglement der ADAC Kart Academy setzt auch in 2019 auf Kontinuität. Alle Teilnehmer starten mit einheitlichen Exprit-Chassis und Vortex-Motoren. Eingesetzt und zur Strecke transportiert werden diese durch die Firma OTK Germany. Zusätzlich gibt es Einheitsreifen der Firma Vega.Das Teilnehmerfeld wird auf 25 Piloten begrenzt. Startberechtigt sind alle Fahrer im Alter von 12 bis 14 Jahren (Jahrgang 2005 bis 2007), welche eine DMSB-Lizenz Nat. A oder Int. C-Junior haben. Nicht zugelassen sind Teilnehmer, die in der aktuellen Saison oder in einem der vergangenen Jahre in einer vom DMSB, der CIK oder eines anderen ASN genehmigten Lizenzserie (ausgenommen Bambini, Rotax Max Challenge Germany oder vergleichbar Kategorie) fest eingeschrieben sind oder waren. Doppelstarts bei Veranstaltungen, an denen die ADAC Kart Academy teilnimmt, sind ebenfalls nicht erlaubt. Zusätzlich gilt für alle Teilnehmer ab montags vor der Rennveranstaltung auf der jeweiligen Strecke ein Testverbot. Die Online-Einschreibung für 2019 ist ab Dezember 2018 unter adac.de/motorsport möglich.Auf die besten Fahrerinnen und Fahrer wartet in der Endabrechnung ein attraktives Preisgeld in einer Höhe von insgesamt 15.000 Euro. Ebenso erhält der Meister ein ADAC Kart Academy-Kart, der Zweitplatzierte ein Vortex DDJ-Motor und der Dritte zwei Satz Vega-Reifen. Zusätzlich gibt es eine Rookie-Wertung für Neueinsteiger, der Sieger erhält für seine zweite Saison in der ADAC Kart Academy das Kart kostenfrei gestellt und die Nenngebühr erlassen.Quelle: ADAC MotorsportHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext „Spende“

ADAC Kart Academy erleben: Experience Days im September 1
ADAC Kart Academy startet mit zahlreichen Neuerungen in die zweite Saison

ADAC Kart Academy startet mit zahlreichen Neuerungen in die zweite Saison

ADAC Kart Academy startet mit zahlreichen Neuerungen in die zweite Saison 3 ADAC Kart Academy startet mit zahlreichen Neuerungen in die zweite Saison 5 

ADAC Kart Academy startet mitzahlreichen Neuerungen in die zweite Saison• 15.000 Euro Preisgeld warten auf die Sieger• Fünf Rennen im Rahmen des ADAC Kart Masters• Einschreibung für zweite Saison gestartetMünchen. Die ADAC Kart Academy geht mit Vollgas in das zweite Jahr. An fünf Rennwochenenden absolvieren die Nachwuchspiloten 15 Wertungsläufe. Auf die Bestplatzierten wartet zum Jahresende ein Preisgeld von 15.000 Euro, sowie weitere Sachpreise für die Top-Drei. Eine vergünstigte Einschreibung ist bis zum 28.01.2018 möglich.Am Grundkonzept der ADAC Kart Academy ändert sich auch 2018 nichts. Der ADAC legt Wert auf eine umfangreiche Nachwuchsförderung und bietet mit der Kartrennserie Neu- und Umsteigern einen kostengünstigen Einstieg. Gefahren wird wieder mit Einheitschassis der Marke Exprit, Motoren aus dem Hause Vortex, sowie Vega-Reifen. Die Karts werden erneut durch OTK Germany vorbereitet und zur Rennstrecke transportiert.Die Chancengleichheit steht bei der ADAC Kart Academy im Vordergrund. So werden vor jedem Rennen die verplombten Einheitsmotoren unter den Teilnehmern durch den technischen Serienkommissar verlost. Zusätzlich sieht die Serienausschreibung vor die Motoren auch während der Veranstaltung unter den Teilnehmern erneut zu verlosen. Bei der Abstimmung der Chassis haben die Fahrerinnen und Fahrer die Möglichkeit in einem vorab definierten Rahmen Veränderungen am Kart vorzunehmen. Ebenso wird vor dem freien Training für jede Rennstrecke eine Motorübersetzung festgelegt.Veränderungen gibt es am Veranstaltungsablauf. Die ADAC Kart Academy startet 2018 im Rahmen des ADAC Kart Masters auf den besten Kartrennstrecken in Deutschland. Dabei absolvieren die Nachwuchspiloten ein freies Training, ein Qualifying und ein Rennen am Samstag. Sonntags warten ein Warm-Up am Morgen und zwei weitere Wertungsläufe. Damit weitet die ADAC Kart Academy ihr Programm von zehn auf 15 Wertungsläufe aus.Die Einschreibung in die ADAC Kart Academy ist online unter adac.de/motorsport möglich. Bis zum 28.01.2018 ist die Nennung zu einem Vorzugspreis von 4.999,00 Euro möglich. Im Anschluss kostet die Einschreibung bis zum Nennschluss am 28.02.2018 5.999,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.Die Einschreibegebühr beinhaltet das Nenngeld für beide Testtage und alle fünf Veranstaltungen, die Leihgebühr für Chassis und Motoren, sowie die Vega Einheitsreifen. Der einheitliche Overall der ADAC Kart Academy kostet 225,00 Euro.Eine Einschreibung und Wertung in die ADAC Kart Academy ist nur für DMSB-Lizenzinhaber möglich. Nicht zugelassen sind Teilnehmer, die in der aktuellen Saison oder in einem der vergangenen Jahre in einer vom DMSB, der CIK oder eines anderen ASN genehmigten Serie fest eingeschrieben sind oder waren. Ausgenommen hiervon sind Teilnehmer der Rotax Max Challenge Germany und Teilnahmen in der Klasse Bambini oder vergleichbar Kategorien. Doppelstarts an einem Veranstaltungswochenende im Rahmen eines weiteren Wettbewerbes (z. B. ADAC Kart Masters) sind nicht zugelassen.Auf die besten Fahrerinnen und Fahrer wartet in der Endabrechnung ein attraktives Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Ebenso erhält der Meister ein ADAC Kart Academy-Kart, der Zweitplatzierte ein Vortex DDJ Motor und der Dritte zwei Satz Vega Reifen. Separat wird eine Rookie-Wertung ausgeschrieben.Terminkalender 2018:24./25.03.2018 Offizielle Testtage ADAC Kart Academy, Kerpen07./08.04.2018 Ampfing (ADAC Kart Masters)28./29.04.2018 Wackersdorf (ADAC Kart Masters)30.06./01.07.2018 Oschersleben (ADAC Kart Masters)21./22.07.2018 Kerpen (ADAC Kart Masters)01./02.09.2018 Wackersdorf (ADAC Kart Masters)Quelle: www.adac.de/motorsportHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext „Spende“

ADAC Kart Academy startet mit zahlreichen Neuerungen in die zweite Saison 7
Spannende Duelle beim ADAC Kart Bundesendlauf  in Wackersdorf

Spannende Duelle beim ADAC Kart Bundesendlauf in Wackersdorf

  • Wechselhaftes Wetter sorgte für zusätzliche Herausforderung
  • 111 Teilnehmer gingen an den Start
  • Gleichzeitig Finale des ADAC Kart Cup

Wackersdorf. Zum 37. Mal trafen am vergangenen Wochenende die besten Kartpiloten aus den vier ADAC-Regionalserien NAKC, OAKC, SAKC und WAKC beim traditionsreichen Bundesendlauf zusammen. Auf dem 1.190 Meter langen Prokart Raceland in Wackersdorf duellierten sich insgesamt 111 Teilnehmer um die prestigeträchtigen. Parallel dazu fand auch das Finale des ADAC Kart Cup statt.

Einen besseren Rahmen hätten die Pilotinnen und Piloten für die Endläufe nicht haben können. Das Prokart Raceland zählt zu den modernsten Strecken in Europa bot eine hervorragende Kulisse für den traditionsreichen ADAC Bundesendlauf. Zusätzlich sorgte das Organisationsteam des OC Würzburg e.V. für einen reibungslosen Ablauf. Allein das Wetter präsentierte sich zweigeteilt. Nach guten Bedingungen am Samstag, fanden die Finalrennen teilweise aus nasser Strecke statt. Entsprechend abwechslungsreich waren die Renngeschehnisse, als Sieger wurden am Sonntagabend Daniel Pauls (Bambini light), Lilly Zug (Bambini), Tom Remmert (World Formula), Philipp Damhuis (X30 Junior), Tobias Holzhäuser (X30 Senior), Uli Blümelhuber (X30 Super), Miroslaw Kravchenko (OK Junior), Michael Mrosek (KZ2) und Erich Huber (KZ2 Gentlemen) geehrt.

Bambini light: Daniel Pauls entscheidet spannenden Schlagabtausch für sich

Als Pole-Setter nach dem Zeittraining und den Vorläufen startete Daniel Pauls (Silberstedt/RTG Kartsport) verheißungsvoll in das erste Rennen. Zu Beginn setzte er sich etwas von seinem engsten Konkurrenten Tom Kalender (Hamm-Sieg/DS Kartsport) ab. Doch im weiteren Verlauf schloss der Mach 1-Fahrer immer weiter zu Pauls auf – nach dem er während der Startphase bis auf Rang vier zurück gefallen war. Letztlich belohnte sich Kalender für seine Aufholjagd und gewann das erste Rennen auf nasser Strecke vor Leon Taylor Primm (Großschirma/Team NKS), Daniel Pauls, Sinan Mohr (Dortmund/Dischner Racing) und Moritz Haupenthal (Losheim am See/MSC Losheim).

Der zweite Wertungslauf entwickelte sich zu einem spannenden Schlagabtausch. Kalender gewann den Start, doch Pauls kam seinerseits gut in den Rhythmus und zog schnell an seinem Konkurrenten vorbei. Dahinter schob sich sogar noch Sinan Mohr auf den zweiten Rang vor und schloss die Lücke zu Pauls. Der Silberstedter wehrte aber die Angriffe seines Verfolgers ab und sicherte sich mit dem Triumph den Gesamtsieg beim ADAC Kart Bundesendlauf. Gleichzeitig entschied er auch den ADAC Kart Cup für dich. Hinter Pauls und Mohr komplettierte Kalender die Top-Drei im zweiten Durchgang. Vierter wurde Haupenthal vor Primm.

Tageswertung Klasse Bambini light:1. Daniel Pauls (51 Punkte)2. Tom Kalender (50 Punkte)3. Sinan Mohr (39 Punkte)4. Leon Taylor Primm (39 Punkte)5. Moritz Haupenthal (29 Punkte)

Bambini: Lilly Zug gewinnt nach krimireifem Foto-Finish

Lilly Zug (Mitterscheyern/rl-competition.com) war am Ende die einzige weibliche Teilnehmerin, die sich an diesem Wochenende gleich zwei Titel sicherte. Mit der Pole-Position nach den Vorläufen gewann sie auch den Start in das erste Rennen und zeigte auf nasser Strecke eine starke Vorstellung. Im Ziel hatte die Bayerin einen Vorsprung von über zehn Sekunden auf ihren ersten Verfolger Marc Schmitz (Neuwied/Maxim Racing Sport). Deutlich enger war der Kampf um Rang drei: Vincent Andronaco (Wentorf/Team Hemkemeyer) lag beim Fallen der Zielflagge knapp vor Pablo Kramer (Hamm-Sieg/FSR Performance). Als Fünfter reihte sich Arthur Tohum (Limburg/TR Motorsport) ein.

Nach Zugs deutlichem Sieg im ersten Lauf, war der zweiten Durchgang an Spannung kaum zu überbieten. Immer wieder wechselten sie und Schmitz die Positionen an der Spitze und zögerten die Entscheidung bis zum Ende heraus. Im Ziel durfte Zug dann jubeln. Neben dem Tagessieg, holte sich auch den Titel im ADAC Kart Cup. Hinter dem zweiten Schmitz folgten Julien Koch (Wehrheim/ADAC Hessen-Thüringen e.V.), Piet Matthes (Siebenlehn/Meier Motorsport) und Maxim Rehm (Blaubeuren).

Tageswertung Klasse Bambini:1. Lilly Zug (60 Punkte)2. Marc Schmitz (49 Punkte)3. Julien Koch (33 Punkte)4. Arthur Tohum (26 Punkte)5. Vincent Andronaco (20 Punkte)

World Formula + RK1: Tom Remmert siegt doppelt

In der World Formula-Klasse zeigte sich Tom Remmert (Petersberg/ADAC Hessen-Thüringen e.V.) von Beginn an dominant. Beide Heats und Wertungsläufe entschied der Hesse für sich und strahlte am Abend von der obersten Stufe des Siegerpodiums. Jeweils als Zweiter folgte der schnellste RK1-Pilot Dominik Jung (Kitzingen/ADAC Nordbayern e.V.). Sebastian Schmidt (Grasellenbach/AC Bensheim) reichte im ersten Rennen als Dritter ein, jedoch warf ihn im Anschluss eine Zeitstrafe auf Rang sieben zurück. Neuer Dritter war Marius Preibisch (Neuberg/AC Kinzigtal) vor Julian Trenkel (Dietzenbach/MSC Mühlheim e.V. im ADAC) und Dario Babic (Oberderdingen/Wilk Sport).

Nach seinem Rückschlag im ersten Lauf kämpfte sich Schmidt im Nachmittagsrennen wieder auf Platz drei nach vorn. Nico Noel Manka (Unna/Beule Kart Racing Team) komplettierte gemeinsam mit Preibisch die Top-Fünf. Neben dem Gewinn des Bundesendlaufes feierte Remmert auch einen klaren Erfolg im ADAC Kart Cup.

Tageswertung Klasse World Formula + RK1:1. Tom Remmert (60 Punkte)2. Dominik Jung (49 Punkte)3. Marius Preibisch (35 Punkte)4. Sebastian Schmidt (29 Punkte)5. Nico Noel Manka (25 Punkte)

OK Junior: Maximale Punktzahl und Titel für Miroslaw Kravchenko

Ein Wochenende nach Maß erlebte Miroslaw Kravchenko (Krefeld/TR Motorsport) beim ADAC Kart Bundesendlauf. Schon nach dem Samstag führte der Jesolo-Fahrer mit der maximalen Anzahl an Punkten in der Zwischenwertung und ging folglich als Erster in die Rennen. Im ersten Lauf setzte er seine starke Vorstellung fort und gewann vor Jonas Ried (Ehingen/Solgat Motorsport), Simon Connor Primm (Großschirma/Team NKS), Giancarlo-Gino Lührs (Maasen/ADAC Weser-Ems e.V.) und Colin Sandner (Lichtenau/Team NKS).

Ein perfekter Abschluss gelang Kravchenko im zweiten Durchgang. Wieder hatte er einen deutlichen Vorsprung und sicherte sich zum dritten Mal den Gesamtsieg beim ADAC Bundesendlauf. Hinter ihm folgte diesmal Primm, der damit den ADAC Kart Cup für sich entschied. Dritter wurde Ried vor Sandner und Lührs.

Im Feld der OK Junior startete auch der einzige Fahrer der Klasse X30 Super Uli Blümelhuber (München/CRG TB Racing Team).

Tageswertung Klasse OK Junior:1. Miroslaw Kravchenko (60 Punkte)2. Jonas Ried (44 Punkte)3. Simon Connor Primm (42 Punkte)4. Giancarlo-Gino Lührs (31 Punkte)5. Colin Sandner (29 Punkte)

X30 Junior: Philipp Damhuis gewinnt beide Rennen und den Titel

Nur eine Woche nach seinem Titelgewinn beim ADAC Kart Masters knüpfte Daniel Gregor (Leinsweiler/Team Zinner) mit der Bestzeit bei den X30 Junior und einem Sieg im ersten Vorlauf an seinen Erfolg an. Doch eine Kollision im zweiten Heat ließ ihn auf Rang neun in der Zwischenwertung zurück fallen. Diese führte am Abend nach zwei dritten Plätzen Nick Strobel (Ilic Motorsport) aus Weissach an.

Der Youngster gewann auch den Start in den ersten Lauf, von hinten rückte aber Philipp Damhuis (Haren/Team Henkemeyer) nach vorne und holte sich auf der nasse Strecke einen deutlichen Sieg. Ebenfalls ein ruhiges Rennen hatten Strobel und der Drittplatzierte Marcel Schminke (Bad Wildungen/RMW Motorsport). Aufregender war dagegen der Kampf um Rang vier. Gleich mehrere Fahrer lieferten sich packende Kämpfe in denen sich Gerrit Hartwig (Kusterdingen/RS Motorsport) durchsetzte. Nach seinem Rückschlag am Samstag, fuhr Gregor bis auf Position fünf nach vorne.

Im zweiten Finale machte es der Leinsweiler dann noch mal richtig spannend. Direkt nach dem Start nahm er die Verfolgung von Damhuis auf. Bis ins Ziel wechselten die beiden gleich mehrmals die Führung. Letztlich hatte Auftaktsieger Damhuis aber die Nase vorne und gewann gleichzeitig den Bundesendlauf und ADAC Kart Cup. Ebenfalls knapp war auch der Kampf um Rang drei. Max Rosam (Taunusstein/ADAC Hessen-Thüringen e.V.) behauptete sich in einem Foto-Finish gegen Strobel und Schminke.

Tageswertung Klasse X30 Junior:1. Philipp Damhuis (59 Punkte)2. Nick Strobel (43 Punkte)3. Marcel Schminke (35 Punkte)4. Daniel Gregor (33 Punkte)5. Max Rosam (30 Punkte)

X30 Senior: Strahlender Sieger Tobias Holzhäuser

Mit 28 Piloten stellte die Klasse X30 Senior das größte Feld am Wochenende. Auf trockener Strecke setzte sich am Samstag Maximilian Kannegießer (Rimbach/RMW Motorsport) in der Zwischenwertung durch. Kannegießer gewann das Qualifying und den ersten Heat. Doch bei den neuen Bedingungen am Sonntag wendete sich das Blatt. Tobias Holzhäuser (Rinzenberg/MSC Rubin Wilza) übernahm aus der dritten Startposition die Führung und verteidigte diese im Verlauf der 15 Rennrunden. Hinter ihm hatte ebenfalls Pascal Wlodarczyk (Bad Lauterberg) seinen zweiten Rang früh bezogen. Anders sah es hingegen bei der Vergabe der weiteren Positionen aus. Daniel Dragon (Ellwangen/MSC Ellwangen) verteidigte am Ende Rang drei gegen Philipp Britz (Saarbrücken/KÜS-Team BJM Motorsport) und Mika Rausch (Ahlen/RRT Rausch Racing Team).

Turbulent startete das zweite Rennen. Zu Beginn hing das Feld sehr eng zusammen und die Fahrer fuhren teilweise nebeneinander um den 1.190 Meter langen Kurs. Nutznießer der packenden Fights war Britz. Schon früh löste er sich von seinen Verfolgern und ließ sich den Laufsieg nicht mehr nehmen. Hinter dem Saarländer folgte Felix Wischlitzki (Donauwörth/RS Motorsport) vor Holzhäuser, der damit den Tagessieg holte. Eine starke Aufholjagd zeigte Javin Lewis Seyhan (RS Motorsport/München) – von Startplatz 17 aus fuhr er bis auf Rang vier nach vorne. Kannegießer wurde Fünfter, jedoch fiel er durch eine Strafe noch auf Rang acht zurück. Seine Position erbte Maximilian Dappert (TR Motorsport/Kleinrinderfeld). Neben Platz zwei in der Tageswertung erhielt Philipp Britz den Siegerpokal im ADAC Kart Cup.

Tageswertung Klasse X30 Senior:1. Tobias Holzhäuser (49 Punkte)2. Philipp Britz (38 Punkte)3. Felix Wischlitzki (37 Punkte)4. Daniel Dragon (28 Punkte)5. Mika Rausch (28 Punkte)

KZ2 + Gentlemen: Michael Mrosek und Erich Huber siegreich

Rick Hartmann (Kamenz/Team NKS) erwischte mit der Pole-Position bei den Schaltkarts einen perfekten Start in das Rennwochenende. Doch bereits im Verlauf der Heats musste er die Spitze für Michael Mrosek (Hirschau/AK-Racing) räumen. Auf seiner Heimstrecke war der Formula K-Pilot der schnellste Fahrer im Feld und führte das Zwischenranking an.

Bei abtrocknenden Bedingungen erwischte am Sonntag aber Luca Walter (Blaustein) den besten Start in die Finals und gewann den ersten Lauf vor Mrosek. Maximilian Rosenschon (Schwäbisch Gmünd/RS Motorsport), Ricardo Adler (Oranienburg) und Hartmann komplettierten die ersten fünf Positionen. Einen Wechsel an der Spitze gab es dann wieder im zweiten Lauf. Diesmal gewann Mrosek vor Walter, der ihm im Rennverlauf aber dicht im Nacken saß. Auf Rang drei verbesserte sich Hartmann vor Adler und Rosenschon. Durch seinen Sieg im zweiten Rennen gewann der Hirschauer auch die Tageswertung. Sieger des ADAC Kart Cup wurde Sebastian Uber (Pforzheim/KKC Racing).

Gemeinsam mit den KZ2-Piloten gingen auch die Gentlemen-Fahrer an den Start. Erich Huber (Landau/Binder Racing) gewann beide Rennläufe vor seinen Konkurrenten. Sein ärgster Verfolger war jeweils Teamkollege Markus Häupler (Neufarn/Binder Racing).

Tageswertung KZ2:1. Michael Mrosek (55 Punkte)2. Luca Walter (54 Punkte)3. Maximilian Rosenschon (35 Punkte)4. Ricardo Adler (31 Punkte)5. Rick Hartmann (29 Punkte)

Tageswertung KZ2 Gentlemen:1. Erich Huber (60 Punkte)2. Markus Häupler (49 Punkte)3. Markus Pschick (33 Punkte)4. Torsten Simon (28 Punkte)5. Bernd Rosenschon (26 Punkte)

Mit dem ADAC Kart Bundesendlauf endete die Kartsport-Saison der vier ADAC Regionalserien und des ADAC Kart Cup. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für 2018 auf Hochtouren und die ersten Termine werden in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Quelle: ADAC Motorsport

Helfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext „Spende“

Spannende Duelle beim ADAC Kart Bundesendlauf in Wackersdorf 9
Hochspannendes Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf

Hochspannendes Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf

  • 138 Teilnehmer beim Finale in Wackersdorf
  • Alle Titel im Jubiläumsjahr vergeben
  • Wetter sorgt für zusätzliche Spannung

Wackersdorf. Das ADAC Kart Masters erlebte am vergangenen Wochenende ein krimireifes Saisonfinale. Im Prokart Raceland Wackersdorf starten 138 Fahrer in den sechs Klassen und lieferten sich aufregende Rennen um die letzten Meistertitel. Am Sonntagabend gab es strahlende Sieger und Titelträger – für Abwechslung sorgte zusätzlich das Wetter. Jan Philipp Springob (X30 Senior) und Leon Köhler (KZ2) standen bereits seit der vorletzten Veranstaltung in Oschersleben als Meister fest, in den anderen Klassen war hingegen noch alles offen. Nach Sonnenschein am Samstag, veränderten Regen und kalte Temperaturen am Sonntag die Bedingungen auf der 1.190 Meter langen Strecke. Im Kampf um die Meisterschaften trugen sich letztlich Marc Schmitz (Bambini), Daniel Gregor (X30 Junior), Marius Zug (OK Junior) und Felix Arnold (OK) in die Siegerlisten ein.

Bambini: Doppelsieg und Meisterschaft für Marc SchmitzNach einem spannenden Finale bei den Jüngsten im ADAC Kart Masters hatte Marc Schmitz (Neuwied/Maxim Racing Sport) allen Grund zur Freude. Der Rookie behielt im Prokart Raceland eine reine Weste und sicherte sich mit einem knappen Doppelsieg in seiner ersten Bambini-Saison den Meistertitel. „Ich kann es gar nicht glauben. Vom Saisonbeginn in Ampfing bis jetzt zum Finale war es immer sehr eng. Ich habe versucht die Konzentration zu halten und bin stolz gewonnen zu haben. Ein großer Dank an mein Team und meine Betreuer für deren Unterstützung“, fasste der Zehnjährige zusammen.

So deutlich wie das Ergebnis, waren die beiden Rennen aber nicht. Schnellster im Zeittraining war Mitfavorit Pablo Kramer (Hamm-Sieg/Team FSR Racing Performance). Doch bereits im Verlauf der Heats rutschte er ab und musste zusehen wie sich seine direkten Kontrahenten Schmitz und Lilly Zug (Mitterscheyern/rl-competition.com) an der Spitze etablierten. Auf nasser Fahrbahn gewann Polesetter Marc Schmitz auch den Start und fuhr direkt ein Polster zu seinen Verfolgern heraus. Die schnelle Bayerin Zug ließ aber nicht locker, schloss die Lücke und ging sogar kurzzeitig am Führenden vorbei. Schmitz schaffte aber den Konter und siegte vor Zug, Vincent Andronaco (Wentorf/Team Hemkemeyer), Jannik Julius-Bernhart (Oberleichtersbad/ADAC Nordbayern e.V.) und Kramer.

Ein ähnliches Bild dann im letzten Finale des Jahres. Wieder lieferten sich Schmitz und Zug einen fairen Schlagabtausch. Die Beiden wechselten gleich mehrmals den Spitzenplatz, am Ende fiel auf der Start-Ziel-Geraden die Entscheidung. Schmitz hatte den längeren Atem und feierte seinen fünften Saisonsieg. Mit einem hauchdünnen Rückstand folgte Zug. Neben dem Gewinn der Vizemeisterschaft, verteidigte sie auch den Titel im Ladies Cup. Rang drei ging an Arthur Tohum (Limburg/TR Motorsport) vor Julien Koch (Wehrheim/ADAC Hessen-Thüringen e.V.) und Maxim Rehm (Blaubeuren).

Meisterschaftsendstand Klasse Bambini:1. Marc Schmitz (225 Punkte)2. Lilly Zug (193 Punkte)3. Pablo Kramer (180 Punkte)4. Vincent Andronaco (119 Punkte)5. Arthur Tohum (113 Punkte)

X30 Junior: Daniel Gregor gewinnt Rennen und MeisterschaftPhilipp Damhuis (Haren Ems/Team Hemkemeyer) und Daniel Gregor (Leinsweiler/Team Zinner) reisten als Meisterschaftsfavoriten nach Wackersdorf. Im Zeittraining und den Heats holte Gregor den ersten Matchball. Der Youngster führte das Klassement vor seinem Titelkontrahenten an. Das Duo machte dann auch im ersten Finale den Sieg unter sich aus und fuhr den Verfolgern davon. Vier Runden vor Ende fand Damhuis eine Lücke und zog am Erstplatzierten Gregor vorbei. Bis zum Ziel änderte sich an der Reihenfolge nichts mehr. Doch Damhuis hatte einen herabgeklappten Frontspoiler und fiel durch die resultierende Zeitstrafe auf Platz fünf zurück. Als Sieger wurde Gregor vor Christian Wilken (Oldenburg/Team Zinner), Max Rosam (Taunusstein/RMW Motorsport) und Valentino Catalano (Westheim/Kali Kart Stern Motorsport) geehrt.

Im zweiten Durchgang nutzte Damhuis seine letzte Chance zum Gewinn der Meisterschaft. Der Emsländer kämpfte sich zurück an die Spitze des Feldes und fuhr seinen fünften Saisonsieg ein. Zum Titelgewinn reichte es aber nicht mehr. Gregor folgte hinter Josh Dufek (Altendiez/HTP Kart Team) als Dritter. „Im Rennen habe ich nicht mehr alles riskiert und versucht ohne Ausfall das Ziel zusehen. Das ist ein toller Erfolg, in meiner ersten Junioren-Saison direkt die Meisterschaft zu gewinnen. Ein großer Dank an mein Team für die tolle Unterstützung“, strahlte der Leinsweiler im Ziel. Platz vier und fünf holten Wilken und Catalano.

Meisterschaftsendstand Klasse X30 Junior:1. Daniel Gregor (220 Punkte)2. Philipp Damhuis (216 Punkte)3. Valentino Catalano (167 Punkte)4. Josh Dufek (163 Punkte)5. Marcel Schminke (116 Punkte)

X30 Senior: Dreifache Freude bei Phillip BritzMit Jan Philipp Springob (Olpe/HTP Kart Team) stand bei den X30 Senior schon nach dem Halbfinale der neue Meister fest. Er nutzte das Wochenende in Wackersdorf bereits um Erfahrung in der Kategorie OK zu sammeln. Den Spitzenplatz nach dem Zeittraining nahm Patrick Degenbeck (Neumarkt St.-Veit/RS Motorsport) ein. In den Heats verlor er seine Position jedoch an Luka-Max Pierschke (Zwingenberg/Team Zinner) – ein Sieg und ein zweiter Rang brachten ihm die Pole-Position für das erste Finale ein.

Pierschke gewann auch den Start in das erste Rennen, doch der Druck der Verfolger war groß. Nach wenigen Runden geriet er leicht ins Aus und fiel auf Rang vier zurück. Neuer Spitzenreiter war Philipp Britz (Saarbrücken/KÜS Team PJM Motorsport), dem seine Verfolger bis ins Ziel eng im Nacken hingen. Der Saarländer wehrte aber alle Angriffe ab und siegte. Zweiter wurde Degenbeck vor Henrik Schulze Frenking (Nottuln/Team Hemkemeyer). Eine spätere Zeitstrafe warf den Intrepid-Piloten jedoch auf Platz sechs zurück. Neuer Dritter war Pierschke vor Philipp Walsdorf (Blankenfelde/HTP Kart Team) und Maximilian Dappert (Kleinrinderfeld/TR Motorport).

Ein spannendes Finale erlebten die Zuschauer im zweiten Durchgang. Britz und Walsdorf lieferten sich einen sehenswerten Kampf um den Sieg. Das Duo wechselte über fünf Mal die Führung. Beim Fallen der Zielflagge hatte Britz die Nase vorne und sicherte sich mit seinem Doppelsieg die Vizemeisterschaft. „Nach dem der Titel schon in Oschersleben vergeben war, wollte ich mit der Vizemeisterschaft das Maximale heraus holen. Die heutigen Rennen verliefen sehr gut für mich und ich freue mich nun über meinen Erfolg“, sagte Britz abschließen. Hinter dem Duo stand Degenbeck als Dritter wieder auf dem Siegerpodium. Felix Arndt (Wickede-Ruhr) folgte als Vierter vor Louis Kulke (Bad Salzuflen/HTP Kart Team).

Meisterschaftsendstand Klasse X30 Senior:1. Jan Philipp Springob (217 Punkte)2. Philipp Britz (174 Punkte)3. Patrick Degenbeck (168 Punkte)4. Luka-Max Pierschke (142 Punkte)5. Henrik Schulze Frenking (142 Punkte)

OK Junior: Marius Zug fährt zur Meisterschaft – Doppelsieg für Miroslaw KravchenkoMeisterschaftsmitfavorit Hugo Sasse (Aschersleben/CRG TB Racing Team) startete mit einer Pole-Position in das Renngeschehen. In den Heats schaffte er es aber nicht seine gute Ausgangslage zu nutzen und fiel zurück. Seinen Platz nahm nach zwei Siegen Miroslaw Kravchenko (Krefeld/TR Motorsport) ein und gab damit schon einen kleinen Ausblick auf die Wertungsläufe.

Auch in diesen war Kravchenko nicht zu halten. Beide Mal siegte er und gewann im Endklassement noch die Vizemeisterschaft. „Das Wochenende verlief fast perfekt. Ich wusste das wir in den Rennen den nötigen Speed haben und wollte keine Fehler machen – das ist mir gelungen“, freute er sich am Abend. Hinter dem Niederrheiner ging es aber eng zu: Marius Zug (Mitterscheyern/rl-competition.com) und Sasse duellierten sich im ersten Durchgang um Rang zwei. Im Windschatten seines ADAC Stiftung Sport-Teamkollegen legte sich Sasse seine Taktik zu recht, doch vier Runden vor Ende wurde der Lauf nach einem Unfall vorzeitig beendet. Letztlich verlor Sasse durch eine Zeitstrafe auch noch den dritten Rang. Diesen übernahm Ben Dörr (Butzbach/CRG TB Racing Team) gefolgt von Levi O´Dey (Jülich/KSM Schumacher Racing Team) und Rico Volz (Schömberg/Solgat Motorsport).

Der Kampf um die Meisterschaft entschied sich im zweiten Rennen bereits nach dem Start. Sasse und Niels Tröger (Großfriesen/CRG TB Racing Team) verloren durch eine Kollision alle Chancen auf eine vordere Platzierung. Zug riskierte hingegen nichts, folgte wieder als Zweiter und holte damit den Titel. „Die Spitzenposition hat im Jahresverlauf mehrfach gewechselt. Ich war vor dem Finale der Erstplatzierte und wollte an diesem Wochenende nicht zu viel riskieren. Das ist mir in beiden Rennen gelungen“, fasste der Bayer im Interview zusammen. Im Rennen den Sprung auf das Podium schaffte O´Dey vor Davids Trefilovs (Berlin/ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) und Dörr.

Meisterschaftsendstand Klasse OK Junior:1. Marius Zug (196 Punkte)2. Miroslaw Kravchenko (176 Punkte)3. Hugo Sasse (159 Punkte)4. Niels Tröger (159 Punkte)5. Davids Trefilovs (100 Punkte)

OK: Felix Arnold gewinnt Titel-DreikampfMit 27 Teilnehmern stellte die Klasse OK beim Finale das stärkte Feld und machte den Kampf um die Meisterschaft bis über das Ende hinaus spannend. Felix Arnold (Gorxheimertal/KSM Schumacher Racing Team), Luca Maisch (Neustetten/CRG TB Racing Team) und Tim Tröger (Plauen/CRG TB Racing Team) gingen mit Titelambitionen an den Start. Nach einem verhaltenen Zeittraining, lieferte Arnold zwei starke Vorläufe ab und führte die Zwischenwertung vor Tröger an.

An der Reihenfolge änderte sich auch im ersten Rennen nichts. Arnold wies alle Angriffe seines Verfolgers ab und siegte. Tröger und Maisch blieben als Zweiter und Vierter aber ebenfalls im Titelrennen. Zwischen dem TB-Duo fuhr René Kircher (Hünfeld/Valier Motorsport) als Dritter auf das Siegerpodium. Abgeschlossen wurden die Top-Fünf von Kristian Thaqi (Dettenheim/Valier Motorsport).

Die Titelentscheidung fiel dann im letzten Wertungslauf des Jahres. Tim Tröger legte eine starke erste Runde hin und übernahm die Führung. Seine Verfolger Arnold und Maisch hielten aber den Anschluss. Wenige Runden vor dem Ende kam es dann zur entscheidenden Szene. Tröger und Arnold kollidierten, wobei Tröger leicht auf die Wiese rutschte und auf Rang drei zurück fiel. Arnold ließ sich danach nicht mehr von der Spitze verdrängen und gewann vor Maisch. Doch anschließende Zeitstrafen für Arnold und Tröger sorgten für Verschiebungen. Neuer Sieger war Maisch vor Thaqi und dem neuen Champion Arnold. „Was für ein Herzschlagfinale. Meine Gefühlslage glich einer Achterbahnfahrt, ich bin glücklich die Meisterschaft entschieden zu haben, am Ende zählte jeder Punkte. Ein großer Dank an mein Team, meine Partner und Sponsoren die meinen Einsatz möglich machen“, war der Hesse erleichtert im Ziel. Als Vierter und Fünfter wurden im Rennen das Solgat Motorsport-Duo Matej Kacovsky (Prag) und André Matisic (Hamburg) gewertet.

Meisterschaftsendstand Klasse OK:1. Felix Arnold (226 Punkte)2. Luca Maisch (220 Punkte)3. Tim Tröger (218 Punkte)4. Phil Dörr (115 Punkte)5. Luke Füngeling (107 Punkte)

KZ2: Laufsiege für Alessio Curto und Leon KöhlerBereits vor den finalen Rennen der Schaltkart-Klasse KZ2 stand Leon Köhler (Kleinwallstadt/KSM Schumacher Racing Team) als Champion fest. Der Bayer ließ es sich aber trotzdem nicht nehmen in Wackersdorf an den Start zu gehen und bestimmte das Tempo am Samstag. Aus der Pole-Position nahm er somit den ersten Wertungslauf in Angriff und löste sich direkt vom Gesamtfeld. Doch auf abtrocknender Strecke büßte er an Speed ein und reihte sich im Ziel hinter Alessio Curto (Massenbachhaus/Beule Kart Racing Team) und Ronny Tabakovic (Kaiserslautern/ADAC Pfalz e.V.) als Dritter ein. Komplettierte wurden die Top-Fünf durch Stephan Schönlebe (Freiberg) und Emilien Denner (Schirrhein/Eric Denner). Letzterer setzte bei den feuchten Bedingungen auf Slickreifen und stürmte zum Ende als schnellster Fahrer durch das Feld.

Auch im zweiten Finale kämpften die Piloten mit den wechselhaften Wetterverhältnissen. Bei leichtem Nieselregen fand Köhler die beste Linie auf dem 1.190 Meter langen Kurs und überquerte das Ziel mit fast 15 Sekunden Vorsprung als Sieger. „Das war ein schöner Saisonabschluss“, freute sich der Fahrer aus dem KSM Schumacher Racing Team im Ziel. Auf den weiteren Plätzen lieferte sich die Konkurrenz dagegen einen engen Fight. Mario Ljubic (Lichtenstein/TR Motorsport) führte das Verfolgerfeld an, doch ein späterer Wertungsverlust warf ihn zurück. Neuer Zweiter war Curto vor Luca Walter (Blaustein), Denner und Tabakovic.

Meisterschaftsendstand Klasse KZ2:1. Leon Köhler (260 Punkte)2. Luca Walter (178 Punkte)3. Ronny Tabakovic (165 Punkte)4. Alessio Curto (126 Punkte)5. Rick Hartmann (122 Punkte)

Nach dem Ende der Jubiläumssaison blickt der ADAC schon auf das Jahr 2018. Das ADAC Kart Masters hält dabei an seinem beliebten Konzept fest. Erneut umfasst die Kartrennserie fünf Veranstaltungen verteilt im gesamten Bundesgebiet. Die Termine, sowie weitere Neuerungen werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

Quelle: ADAC Motorsport

Helfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext „Spende“

Hochspannendes Finale des ADAC Kart Masters in Wackersdorf 11
ADAC Kart Masters Finale in Wackersdorf

ADAC Kart Masters Finale in Wackersdorf

ADAC Kart Masters Finale in Wackersdorf 13 ADAC Kart Masters Finale in Wackersdorf 15 ADAC Kart Masters Finale in Wackersdorf 17

ADAC Kart Masters Finale in Wackersdorf• Fünf Titel sind noch zu vergeben• Zweites Rennen im Prokart Raceland Wackersdorf• Spannende Jubiläumssaison geht zu EndeMünchen. Das ADAC Kart Masters geht am kommenden Wochenende im Prokart Raceland Wackersdorf in das große Saisonfinale. Nach vier spannenden Rennen kämpfen in der Oberpfalz 150 Teilnehmer um die verbleibenden Meisterschaftspunkte und noch fünf zu vergebene Titel. Zum zweiten Mal ist das ADAC Kart Masters in diesem Jahr auf einer der modernsten Kart-Rennstrecken Europas zu Gast. Schon im Juli traten die Fahrerinnen und Fahrer zur zweiten Veranstaltung in Wackersdorf an.Die Felder sind auch diesmal stark besetzt. 150 Piloten aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland gehen verteilt auf die sechs ausgeschriebenen Klassen Bambini, X30 Junior, X30 Senior, OK Junior, OK und KZ2 an den Start. Nach den gefahrenen Rennen in Ampfing, Kerpen, Wackersdorf und Oschersleben stehen mit Jan Philipp Springob (X30 Senior) und Leon Köhler (KZ2) bereits zwei Meister vorzeitig fest.Spannend wird es in den verbleibenden fünf Wertungen. Besonders eng ist es bei den Bambini: Pablo Kramer (Hamm-Sieg/ Team FSR Racing Performance) und Marc Schmitz (Neuwied/Maxim Racing Sports) trennen nur drei Meisterschaftspunkte. Als Dritte ist ebenso Lilly Zug (rl-competion.com) aus Mitterscheyern noch im Titelrennen. Neben dem Gewinn der Bambini Meisterschaft, hat Zug auch beste Chancen im Ladies Cup erfolgreich zu sein.Ähnlich eng wie bei den Bambini liegt die Tabellenspitze in der Kategorie OK zusammen. Hier liegen zwischen den beiden CRG TB Racing Teamkollegen Tim Tröger (Plauen) und Luca Maisch (Neustetten) nur zwei Punkte. ADAC Stiftung Sport-Schützling Maisch war nach seinem Sieg beim letzten Rennen in Oschersleben bester Laune: „Ich war sehr glücklich und konnte mich gut steigern. Der Sieg gibt mir nun Aufwind im Titelkampf.“ Aber auch der Drittplatzierte Felix Arnold (Gorxheimertal/KSM Schumacher Racing Team) kann mit einem Rückstand von 19 Punkten noch in den Meisterschaftsendspurt einsteigen.Nicht weniger aufregende Wertungsläufe werden in den beiden Junioren-Klassen erwartet. Bei den OK Junior hat vor dem Finale Marius Zug (Mitterscheyern/rl-competion,com) ein dünnes Polster auf seinen ADAC Stiftung Sport-Partner Hugo Sasse (Aschersleben/CRG TB Racing Team) und Niels Tröger (Plauen/CRG TB Racing Team). Zug reist als Führender hochmotiviert nach Wackersdorf: „Das wird ein richtig knapper Kampf um den Titel. Mit drei Laufsiegen habe ich aber meine Stärken schon mehrmals unterstrichen.“Philipp Damhuis (Haren/Team Hemkemeyer) drehte nach Doppelsiegen in Kerpen und Oschersleben das Klassement bei den X30 Junioren und reist als Gesamtführender nach Wackersdorf. „Ich hatte zwei perfekte Wochenenden und hoffe auch beim Finale den Sprung an die Spitze zu schaffen“, wagte der Emsländer einen kleinen Ausblick. Ebenfalls vier Siege auf seinem Konto hat sein direkter Verfolger Daniel Gregor (Leinsweiler/Team Zinner).Am Samstagmorgen beginnt für die Titelfavoriten der Kampf um die Meisterschalen. Die Zeittrainings starten am 11:10 Uhr mit den Bambini, der Startschuss zu den Vorläufen fällt direkt nach der Mittagspause um 13:35 Uhr. Am Samstagabend stehen dann die Startaufstellungen für die sonntäglichen Finals fest – diese beginnen ab 10 Uhr.Quelle: ADAC MotorsportHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext „Spende“

ADAC Kart Masters Finale in Wackersdorf 19
ADAc Stiftung Sport – Julius Tannert feiert erstes Podium in der Junior-WM

ADAc Stiftung Sport – Julius Tannert feiert erstes Podium in der Junior-WM

News aus der ADAC Stiftung Sport• Motorrad: Tim Georgi zeigt beeindruckende Aufholjagd auf dem Sachsenring• Speedway: Michael Härtel triumphiert mit erstem GP-Sieg bei der Langbahn-WM• Rallye: Julius Tannert feiert erstes Podium in der Junior-WM• Formelsport: David Beckmann fährt in die PunkteMünchen. In der Saison 2017 fördert die ADAC Stiftung Sport 33 Motorsporttalente aus zehn unterschiedlichen Disziplinen.ADAC NEC / SPITZENREITER DOMINIEREN AUCH AUF DER WM-BÜHNEDie beiden Gesamtführenden Dirk Geiger und Tim Georgi gaben auch beim Saisonhighlight des ADAC Northern Europe Cup im Rahmenprogramm des deutschen Motorrad-WM-Laufes auf dem Sachsenring den Ton an. In der Standard-Klasse feierte Titelverteidiger Dirk Geiger aus Mannheim zwei Tage vor seinem 15. Geburtstag souverän von der Pole-Position aus den vierten Sieg im sechsten Saisonrennen und baute seine Führung in der Gesamtwertung auf 35 Punkte aus. Sein Förder- und Teamkollege Toni Erhard (16/Pöhla) stand als Dritter mit auf dem Podium und bleibt somit auch im Gesamtklassement Dritter. Mann des Tages auf dem Sachsenring war allerdings Tim Georgi: Der 17 Jahre alte Berliner hatte mit einer Wildcard am WM-Lauf der Moto3 teilgenommen und dort einen guten 24. Platz unter 31 Startern belegt. Für seine Rennen im ADAC NEC bedeutete das aber, dass er vom letzten Platz starten musste. Georgi kämpfte sich mit einer beeindruckenden Aufholjagd bis an die Spitze, holte seinen fünften Sieg in Serie und führt jetzt mit 29 Punkten. Team- und Förderkollege Jan Ole Jähnig (16/Lehndorf) wurde bei seinem Heimspiel von der Pole-Position aus Vierter und blieb auch in der Gesamtwertung auf diesem Rang. In der IDM Supersport 300 liegt Jähnig aktuell auf Platz zwei.ADAC JUNIOR CUP / PLATZ ZWEI IM RAHMENPROGRAMM DES WM-LAUFESAaron Schäfer hat beim Saisonhöhepunkt des ADAC Junior Cup powered by KTM im Rahmenprogramm des Motorrad-WM-Laufes auf dem Sachsenring seinen zweiten Saisonsieg nur knapp verpasst. Der 15-Jährige aus Schorndorf-Buhlbronn fuhr bei schwierigen Bedingungen nach einem Regenschauer von der Pole-Position aus auf den zweiten Platz und sammelte nach dem Sturz in Oschersleben diesmal 20 wertvolle Punkte. In der Gesamtwertung hat er als Dritter jetzt nur noch sieben Zähler Rückstand zum Spitzenreiter. „Das Wochenende verlief insgesamt recht gut. Dass es geregnet hat, war eher ungünstig, da ich zum ersten Mal wirklich richtig im Nassen gefahren bin. Dennoch hat es gut geklappt“, sagte Schäfer. Förderkollege Till Belczykowski (12/Duisburg) fuhr im vierten Saisonlauf zum vierten Mal in die Punkteränge und zum dritten Mal auf Platz elf.SPEEDWAY / ERSTER GP-SIEG UND WM-PLATZ ZWEISpeedway-Pilot Michael Härtel fährt in diesem Sommer auch bei internationalen Rennen von einem Erfolgserlebnis zum nächsten. Mit drei Laufsiegen und dem zweiten Gesamtrang im Semifinale im ungarischen Nagyhalasz qualifizierte sich der 19-Jährige aus Dingolfing für das Finale der U21-Europameisterschaft am 26. August in Daugavpils (Lettland). Dort wird er dann zusammen mit seinem Förderkollegen Lukas Fienhage (17) aus Lohne antreten, der als Gesamtvierter in Nagyhalasz ebenfalls das Finalticket löste. Im zweiten Lauf der Langbahn-WM wurde Härtel in La Reole in Südfrankreich starker Zweiter und schob sich nach Rang drei beim Saisonauftakt in Herxheim auf Platz zwei der WM-Gesamtwertung. Spekulationen über mögliche Titelchancen schob Härtel aber von sich: „Ich bin angetreten, in dieser ersten Saison unter die ersten Acht zu kommen. Top 5 wäre gut, eine Medaille wäre unglaublich. Aber die Saison hat ja erst angefangen.“ Und sie ging noch besser weiter, denn beim zweiten WM-Heimspiel in Mühldorf gelang ihm drei Wochen später sogar der erste GP-Sieg. Mit seinen 23 Punkten verringerte er seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf den in Mühldorf drittplatzierten Franzosen Mathieu Tresarrieu von zuvor sechs auf nur noch drei Zähler (66:69).RALLYE / ERSTER PODIUMSPLATZ IN DER JUNIOR-WMSchon im zweiten Anlauf ist Rallye-Pilot Julius Tannert in der Junior-WM erstmals aufs Podium gefahren. Bei der anspruchsvollen Rallye Sardinien fuhr der 27-Jährige aus Lichtentanne bei Zwickau im Ford Fiesta R2T auf den dritten Platz. „Das war wirklich eine verrückte Rallye. Solche Strecken habe ich noch nie zuvor gesehen“, sagte Tannert: „Wir mussten das richtige Maß zwischen Sicherheit und Speed finden. Über das ganze Wochenende haben wir kaum Fehler gemacht und das Auto an den richtigen Stellen geschont. Ich freue mich über mein erstes Podium auf der WM-Bühne.“ Nur zwei Wochen später bestätigte er diese Vorstellung bei der Rallye Polen: Bei widrigsten Witterungsbedingungen fuhr er auf den fünften Platz und ist damit auch Fünfter in der Gesamtwertung. „Diese Rallye hatte es in sich. Bei strömendem Regen und auf Schlamm im fünften Gang durch den Wald zu fliegen, ist eigentlich verrückt, macht aber auch den besonderen Reiz unseres Sports aus. Diese Erfahrungen sind extrem wichtig für die Zukunft und wir werden die Erkenntnisse in den nächsten Rallyes anwenden“, erklärte Tannert.ADAC GT MASTERS / ERNEUTER TOP-10-PLATZ FÜR DEN ROOKIENach dem ersten Meisterschaftspunkt im ADAC GT Masters beim Heimspiel auf dem Lausitzring zeigte Mike David Ortmann (Blumberg) auch beim Rennwochenende auf dem Red-Bull-Ring gemeinsam mit seinem erfahrenen Teamkollegen Frank Stippler eine starke Vorstellung. Zunächst erkämpfte der erst 17 Jahre alte Ortmann für das erste von zwei Rennen Startplatz zehn. Er ging allerdings nach einem Rempler in der Anfangsphase, der ihn ans Ende des Feldes zurückwarf, einer Durchfahrtstrafe nach dem Fahrerwechsel und letztlich einem Antriebswellenschaden leer aus. Am Sonntag dagegen hielt sich das Duo im 585 PS starken Audi R8 des Teams BWT Mücke Motorsport schadlos und fuhr auf den zehnten Platz. „Ich fühlte mich sofort wohl und hatte auch einen perfekten Speed, um angreifen zu können. Platz zehn und wieder der beste Audi im Feld zu sein, das ist toll“, sagte Ortmann.TRIAL / ERSTE PUNKTE IN DER WELTMEISTERSCHAFTMax Faude hat in seiner ersten WM-Saison in der zweithöchsten Kategorie Trial2 die ersten Punkte geholt. Beim dritten Lauf in Sant Julia de Loria in Andorra kam er auf seiner Beta auf den zwölften Platz und holte so vier WM-Zähler. Eine Woche später schaffte er nicht weit entfernt im französischen Lourdes als 14. erneut den Sprung in die Punkteränge. In der Königsklasse TrialGP holte der Deutsche Meister Franz Kadlec bei den beiden Veranstaltungen zwei weitere Top-10-Platzierungen. In Andorra wurde der inzwischen 20-Jährige aus Reichersbeuern mit seiner GasGas Neunter, in Lourdes verbesserte er sich sogar noch auf den achten Rang und festigte mit jetzt 33 Punkten seine Platzierung unter den erste Zehn in der Gesamtwertung.ADAC TCR GERMANY / ERSTE PODIUMSPLÄTZE DER SAISONAm zweiten Rennwochenende des Jahres der ADAC TCR Germany ging die Saison für Mike Halder richtig los. Der Neuling im Förderkader holte sich auf dem Red-Bull-Ring in seinem Seat Leon TCR zunächst im ersten Rennen den zweiten Platz und ließ am Sonntag als Dritter noch einen weiteren Podiumsrang folgen. „Ich hatte mir ehrlich gesagt keine Chance ausgerechnet, in Spielberg zweimal auf dem Podium zu stehen. Das ist überragend, fast wie ein Sieg“, sagte der 21-Jährige aus Meßkirch, der beim folgenden Rennwochenende in Oschersleben die Plätze 14 und acht belegte. Sein Förderkollege Tom Lautenschlager (Grafenau) schied in Österreich mit seinem Audi RS3 LMS im ersten Rennen nach einer unverschuldeten Kollision vorzeitig aus. Im zweiten Lauf fuhr der 17 Jahre alte Junior-Champion des Vorjahres beherzt vom 23. Startplatz auf Rang 13 vor. In Oschersleben gelang ihm dann im zweiten Rennen mit Platz sechs seine beste Platzierung der Saison.ADAC KART MASTERS / DOPPELSIEG IN WACKERSDORFEin perfektes Wochenende erlebte Luca Maisch aus Neustetten beim ADAC Kart Masters in Wackersdorf: Nach der Pole-Position und starken Leistungen in den Heats war der 14-Jährige auch in den beiden Finalläufen der OK-Klasse nicht zu schlagen. Der erst in dieser Saison aufgestiegene OK Junior-Champion von 2016 hat aktuell in der Gesamtwertung nur noch zwei Punkte Rückstand. Die Gesamtführung in Maischs ehemaliger Junior-Klasse behauptete mit zwei dritten Plätzen Förderkollege Marius Zug (14/Pfaffenhofen) mit 33 Punkten Vorsprung. Zug hatte sich im zweiten Finallauf ein heißes Duell mit Kaderpilot Hugo Sasse (13/Dürrröhrsdorf-Dittersbach) geliefert, der das erste Finale gewonnen hatte. Kurz vor dem Ende kollidierten die beiden, Zug rutschte auf Rang drei ab, Sasse fiel aus. „So hatte ich mir den Ausgang des Wochenendes natürlich nicht vorgestellt, der Speed passte aber an beiden Tagen“, sagte Sasse, der nun als Fünfter 45 Punkte Rückstand auf Zug hat. In der Deutschen Kart-Meisterschaft läuft es für ihn deutlich besser: Beim dritten DKM-Rennen, ebenfalls in Wackersdorf, behauptete Sasse mit einem Laufsieg und einem vierten Platz die Spitzenposition in der DKJM-Gesamtwertung. Zug ist nach einem sechsten und einem achten Rang Siebter. In der Kategorie DKM liegt Maisch nach den Plätzen vier und sechs auf Gesamtrang sechs.MOTORBOOT / VORBEREITUNG AUF ERSTEN CHINA-AUFTRITTMotorboot-Pilot Mike Szymura war beim zweiten Lauf der F1H2O World Championship, der Königsklasse im Motorboot-Rennsport, im französischen Evian vom Pech verfolgt. Zu Beginn musste der Berliner wegen einer Strafe aus dem ersten Saisonrennen vom 20. und letzten Platz starten, hatte sich dann aber mit einigen guten Überholmanövern bis auf den 15. Platz vorgearbeitet. Doch dann stoppte ein Motorschaden den Vormarsch des 23-Jährigen. „Das war echt ärgerlich für mich und das Team“, sagte Szymura: „Momentan ist das Glück nicht auf unserer Seite. Das ist schade, denn wir sind bis zu dem Schaden gut durchgekommen und wären mit einem 12. Platz zufrieden gewesen.“ Szymura bereitet sich jetzt intensiv auf das erste von zwei Rennen in China vor, das vom 11. bis 13. August auf dem Programm steht. „Harbin und die Strecke liegen mir sehr gut“, sagt Deutschlands einziger Motorboot-Formel-1-Pilot. Im vorigen Jahr konnte er dort als Zehnter einen WM-Punkt holen.FORMELSPORT / ERSTE PUNKTE NACH ERFOLGREICHEM NEUSTARTEin kurzfristiger Teamwechsel hat David Beckmann in der FIA Formel-3-Europameisterschaft zurück in die Erfolgsspur gebracht. Der 17 Jahre alte Hagener wechselte von Van Amerfoort Racing zu dem Team Motopark aus Oschersleben und holte dort gleich beim ersten Einsatz in der neuen Mannschaft seine ersten Punkteergebnisse des Jahres. Beim Rennwochenende auf dem Hungaroring vor den Toren von Budapest fuhr Beckmann im zweiten und im dritten Lauf jeweils auf Platz fünf. „Das Auto von Motopark liegt ganz anders und kommt meinem Fahrstil sehr viel näher“, sagte Beckmann nach dem Umstieg. Eine Woche später auf dem Norisring hatte er im Qualifying zunächst Pech mit Verkehr und einer Mauerberührung, was gute Startplätze verhinderte. Im dritten Lauf deutete Beckmann aber als Sechster sein Potenzial an. „Heute wäre ein Podium drin gewesen, alleine die Startposition durch meinen Fehler im Qualifying hat mir diese Chance verbaut“ sagte er.EHEMALIGE FÖRDERPILOTEN / INTERNATIONAL ERFOLGREICHAuch für einige ehemalige Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport gab es in den vorigen Wochen viel Grund zum Feiern. René Rast feierte in Budapest seinen ersten Sieg in der DTM und führte nach dem dritten von acht Rennwochenenden der Saison sogar für zwei Wochen die Gesamtwertung an. Vize-Europameister Maximilian Günther holte in der Formel-3-EM in Budapest seinen zweiten und auf dem Norisring neben zwei weiteren Podestplätzen auch den dritten Saisonsieg und liegt zur Saisonhalbzeit mit 24 Punkten Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung. Jonas Folger fuhr bei dem deutschen Motorrad-WM-Lauf am Sachsenring auf Platz zwei. Seinen dritten DRM-Sieg in Serie feierte der Deutsche Meister Fabian Kreim bei der Rallye Stemweder Berg. Der viermalige Formel-1-Weltmeister und ehemalige Förderpilot Sebastian Vettel baute mit Platz zwei in Spielberg seine WM-Führung aus.Quelle: ADAC MotorsportHelfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext „Spende“

ADAc Stiftung Sport - Julius Tannert feiert erstes Podium in der Junior-WM 21
Seite 1 von 3
1 2 3