Sicherheit


[LKA] Sichere Winterruhe für Ihren Garten

So langsam wird es allerhöchste Zeit, die Gartenlaube oder das Wochenendhaus winterfest zu machen und vor Einbrüchen zu schützen.

Im Jahr 2019 wurden insgesamt 8 952 Straftaten (2018: 8 827 Fälle) in Kleingartenanlagen, Gartenlauben und Bungalows registriert. Der polizeilich registrierte Schaden beläuft sich auf ca. 2,1 Mio. Euro (2018: ca. 1,8 Mio. Euro). In ca. 20 Prozent der Fälle wurde die Straftat nicht vollendet, sondern blieb im Versuch stecken.

2 607 Tatverdächtige konnten im Jahr 2019 ermittelt werden, die Aufklärungsquote betrug 35,6 Prozent (2018: 2 494 TV; AQ: 35,9 Prozent). Bei der Mehrzahl der aufgeklärten Fälle handelten Tatverdächtige mit deutscher Staatsangehörigkeit (92,5 Prozent).

Die Deliktschwerpunkte liegen sowohl im Bereich des Diebstahls unter erschwerenden Umständen (die umgangssprachlichen Einbrüche) mit 4 844 Fällen, als auch bei einfachen Diebstahlhandlungen mit 945 Fällen. Neben Werkzeugen aller Art und elektrischen Gartengeräten waren Alkohol und Nahrungsmittel, Heimelektronik, Fahrräder, Bekleidung, Bargeld sowie Einrichtungsgegenstände beliebtes Diebesgut.

Im Bereich der Rohheitsdelikte und der Straftaten gegen die persönliche Freiheit registrierte die sächsische Polizei im Jahr 2019 in Garten- und Bungalowanlagen 692 Fälle.

Bei den sonstigen Tatbeständen nach dem StGB bilden Sachbeschädigungen mit 1 019 erfassten Fällen den Schwerpunkt, gefolgt von Hausfriedensbrüchen (391 Fälle), Beleidigungen (256 Fälle) und Brandstiftungen (166 Fälle).

Empfehlungen Ihrer sächsischen Polizei :

Als wirksamer Schutz erweist sich eine solide Absicherung von Türen und Fenstern auf der Innenseite, welche möglichst auch von außen sichtbar ist.

Geben Sie den Tätern keine Hilfsmittel an die Hand. Verschließen Sie alle Gartengeräte und Werkzeuge sorgfältig. Auch Einsteighilfen, wie Leitern u. Ä. sollten weg- oder angeschlossen werden.

Eine weit verbreitete Unsitte ist das Deponieren von “Notschlüsseln” unter Fußabtretern, in Dachrinnen oder unter Blumenkästen. Die Täter kennen diese Verstecke.

Entfernen Sie im Herbst alle wertintensiven technischen Geräte und Gegenstände aus Bungalow oder Laube und lagern Sie diese an einem sicheren Ort. Äußerlich sichtbare Dinge wie SAT-Schüsseln, Antennenanlagen, aber auch teure Terrassenmöbel sollten abgebaut bzw. weggeräumt werden.

Auf der Internetseite www.k-einbruch.de erhalten Sie zahlreiche Tipps und Hinweise zur Sicherung Ihrer Wohnung, diese können sie auch auf Ihre Gartenlaube oder Ihren Bungalow anwenden.

Organisieren Sie eine funktionierende Nachbarschaftshilfe, getreu der Devise: “Vorsicht! Wachsamer Nachbar”! Tauschen Sie Adressen und Telefonnummern zur gegenseitigen Information aus.

Achten Sie bei Kontrollgängen in der kalten Jahreszeit auch auf die Nachbargrundstücke. Gibt es ungewöhnliche Veränderungen oder Vorkommnisse?

Es gibt viele Tipps und Kniffe, wie sich jeder Gartenfreund mit einfachen Mitteln, die nicht viel kosten, vor Einbrechern schützen kann. Sie müssen Ihre Laube deshalb zu keiner Festung ausbauen! Ratschläge und Praxistipps finden Sie in der vom Landeskriminalamt Sachsen herausgegebenen Broschüre “Wie kann man Gartenlauben und Bungalows vor Einbruch schützen?” (Erhältlich in jeder Polizeilichen Beratungsstelle, abgebildet und zum Download unter www.lka.sachsen.de). Darüber hinaus können Sie sich auch in den Polizeilichen Beratungsstellen über wirksame Schutzmaßnahmen informieren.


Informationen

Herausgeber

Landeskriminalamt Sachsen (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10416)

Themen

Einbrecher machen keinen Urlaub – Polizei gibt Sicherheitstipps

Die Polizei empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern, vor dem Antritt einer Urlaubsreise Vorkehrungen zu treffen, um ihr Zuhause während der eigenen Abwesenheit vor Einbrechern zu schützen.

Die Polizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Zwickau gibt dafür einige Sicherheitstipps:

  1. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus bewohnt wirkt: Dazu kann man Verwandte, Nachbarn oder sonstige Vertrauenspersonen bitten, den Briefkasten zu leeren und in unregelmäßigen Abständen zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Eine über Zeitschaltuhr gesteuerte Beleuchtung kann die Anwesenheit der Bewohner suggerieren. Ebenso sollten Rollläden nicht dauerhaft geschlossen bleiben, da sie ein Zeichen für eine längere Abwesenheit sind.
  2. Schließen Sie unbedingt sämtliche Türen und Fenster in der Wohnung bzw. im Haus. Idealerweise sind an allen zugänglichen Fenstern und Terrassentüren abschließbare Fenstergriffe montiert, welche dann auch tatsächlich abgeschlossen werden sollten. Ist dies der Fall, scheitern mögliche Einbrecher dann bereits an technischen Sicherungen oder einbruchshemmenden Fenstern und Türen, sodass es beim Einbruchsversuch bleibt.
  3. Wenn Sie Ihre Urlaubsreise in sozialen Medien dokumentieren, sollten Sie bedenken, dass dies eventuell nicht nur von Familienangehörigen und engen Freunden gesehen werden kann. Auch potenzielle Einbrecher erfahren dadurch, dass Ihr Zuhause derzeit unbewohnt ist.

Insbesondere Hauseigentümern bietet die polizeiliche Beratungsstelle zudem kostenlose Beratungen zum Thema Einbruchsschutz vor Ort an. Bauherren sollten sich bestenfalls bereits in der Planungsphase über sinnvollen und wirksamen Einbruchsschutz informieren. Dadurch können Sie spätere, zusätzliche Kosten verursachende Nachrüstungen zu vermeiden.

Die polizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Zwickau ist unter der Rufnummer 0375/560853301 erreichbar – oder Sie senden uns Ihren Beratungswunsch inkl. Ihrer Erreichbarkeit per E-Mail an: pbst.pd-z@polizei.sachsen.de.

Zwickau: Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 – Gesamtkriminalität auf Fünfzehnjahrestief gesunken und Aufklärungsquote weiterhin hoch – Polizeidirektion Zwickau steht für Sicherheit

Der Vogtlandkreis und der Landkreis Zwickau zählen wiederholt, gemessen an der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2019, zu den Regionen mit der niedrigsten Kriminalitätsrate in Sachsen. Diese bemisst sich nach der sog. Häufigkeitszahl – der Anzahl der Straftaten pro 100 000 Einwohner. Bei insgesamt 27 227 (- 1 170/- 4,1 %) registrierten Straftaten beträgt sie für den Direktionsbereich 4 993 und auf die Landkreise bezogen für den Vogtlandkreis 5 415 und für den Landkreis Zwickau 4 690. Zum Vergleich: Im Freistaat Sachsen liegt diese bei 6 665. Zu konstatieren ist weiterhin, dass die Aufklärungsquote von 62,1 % im Vergleich zum Vorjahr (62,8 %) leicht gesunken ist, aber im sächsischen Vergleich nach wie vor einen Spitzenplatz einnimmt.

Die Kommune mit der höchsten Kriminalitätsbelastung im Direktionsbereich liegt im Vogtland, die mit der geringsten im Landkreis Zwickau. So beträgt die Häufigkeitszahl für die Stadt Plauen 9 849 und für die Gemeinde Crinitzberg 678. Zum Vergleich: Die Kommune mit der geringsten Kriminalitätsbelastung im Vogtlandkreis ist die Gemeinde Triebel/Vogtl. mit 814 und jene mit der höchsten im Landkreis Zwickau ist die Stadt Zwickau mit 7 555. In der Gesamtschau konzentrieren sich die Kriminalitätsschwerpunkte auf die großen Städte sowie die Kommunen entlang der Autobahnen.

Schwerpunkte des Kriminalitätsgeschehens waren in den zurückliegenden Jahren insbesondere die Einbrüche in Wohnungen, die Diebstähle von Kraftwagen, die Gewaltkriminalität und die Rauschgiftkriminalität. Bereits 2018 war diesbezüglich ein verändertes Bild zu zeichnen. Auch 2019 dauerten diese Trendverschiebungen an.

In Bezug auf die Einbrüche in Wohnungen setzte sich der rückläufige Trend des Vorjahres weiter fort. So gingen diese Straftaten in 2019 insgesamt um ein weiteres Viertel zurück (- 77/- 25,6 %) und bewegen sich damit wieder auf dem Niveau wie vor etwa zehn Jahren. Insbesondere sind größere Serien von banden- oder gewerbsmäßig handelnden Tätergruppen wie bereits in 2018 ausgeblieben.

Nachdem die besonders schweren Fälle des Diebstahls von Kraftwagen vor drei Jahren einen Höchststand erreicht hatten, ging auch dieses Kriminalitätsphänomen wie in ganz Sachsen auch im Direktionsbereich Zwickau 2019 weiter zurück. Es erfolgte ein ebenso drastischer Rückgang wie vergleichbar vor fünf Jahren (- 43/- 42,2 %), so dass mittlerweile das niedrigste Niveau der vergangenen 15 Jahre erreicht ist. Hierbei zeigte u. a. die sachsenweit enge Zusammenarbeit aller Polizeidienststellen unter Koordinierung der Soko Kfz des Landeskriminalamtes Sachsen fortgesetzt ihre Wirkung.

Im Hinblick auf die Gewaltkriminalität, ein sog. Summenschlüssel aus verschiedenen Deliktsbereichen (u. a. Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raub, gefährliche Körperverletzung), ist zunächst anzumerken, dass deren Datengrundlage zum 1. Januar 2018 geändert wurde. Unter diesen neuen Prämissen wurden auch die Daten von 2017 entsprechend angeglichen. Bereits veröffentlichte Daten aus den weiter zuückliegenden Jahren sind daher nicht vergleichbar. So ist unter diesen neuen Vorgaben für 2019 ein Plus von 0,8 Prozentpunkten (+ 7 Fälle) zu konstatieren. Zudem hat die Gewaltkriminalität lediglich einen Anteil von 3,3 % am Gesamtaufkommen der Straftaten. Hinsichtlich der ermittelten Tatverdächtigen (TV) im Bereich der Gewaltkriminalität ist der Anteil der nichtdeutschen TV von 30,4 % (252 TV) auf 30,6 % (263 TV) gestiegen.

Bei der Rauschgiftkriminalität handelt es sich um sog. Kontrollkriminalität. Der durch die unermüdliche Arbeit der Beamtinnen und Beamten im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Zwickau erreichte Spitzenwert an bekannt gemachten Fälle im Jahr 2018 von 1 570 (+ 31,7 %) konnte im Jahr 2019 nicht erneut erreicht werden. Es war vielmehr ein Rückgang um 124 (-7,9 %) auf 1 446 Fälle zu verzeichnen, was dennoch ein angehobenes Niveau im Vergleich zu weiter zurückliegenden Jahren darstellt. Den Schwerpunkt bei der Rauschgiftkriminalität bilden nach wie vor die Delikte im Zusammenhang mit Crystal (2018: 481 Fälle; 2019: 381 Fälle) und Cannabis (2018: 888 Fälle; 2019: 840 Fälle). Die innerhalb dieses Schwerpunktes bereits seit 2017 stattfindende Verschiebung weg vom Crystal und hin zum Cannabis festigte sich (- 4,3 % bei Crystal; + 1,5 % bei Cannabis).
Der Kampf gegen die illegalen Drogen mit der zugehörigen Präventionsarbeit ist nach wie vor eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dabei wird die Polizei auch weiterhin ihren Anteil leisten und bspw. die Drogenprävention in den Schulen ab der Klassenstufe fünf durchführen, um bereits im Jugendalter zu sensibilisieren und auf die Gefahren und nicht abschätzbaren Folgen der Drogen bzw. des Drogenkonsums hinzuweisen.

2019 konnten insgesamt 11 168 Tatverdächtige ermittelt werden, das sind 141 Personen oder 1,2 % weniger als im Vorjahr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im selben Zeitraum die Anzahl der Straftaten um 4,1 % zurückgegangen ist. Der Anteil tatverdächtiger Nichtdeutscher – unter Außerachtlassung der Verstöße gegen ausländerrechtliche Bestimmungen – am Gesamtaufkommen der TV beträgt dabei 17,6 % (1 903 TV) und ist damit um 0,2 Prozentpunkte (3 TV) im Vergleich zu 2018 gestiegen. Der Anteil Nichtdeutscher an der Gesamtbevölkerung Sachsens macht etwa 4,9 % aus. Am häufigsten stammen die nichtdeutschen TV – wiederum unter Außerachtlassung der Verstöße gegen ausländerrechtliche Bestimmungen – aus folgenden zehn Herkunftsländern: Syrien (219 TV), Rumänien (155 TV), Afghanistan (136 TV), Tschechien (112 TV), Polen (110 TV), Georgien (92 TV), Irak (85 TV), Libyen (79 TV), Slowakei (64 TV) und Russland (62 TV). Unter Betrachtung der Herkunft bezogen auf EU- bzw. Nicht-EU-Staaten verteilen sich die ermittelten nichtdeutschen TV – erneut unter Außerachtlassung der Verstöße gegen ausländerrechtliche Bestimmungen – im Jahre 2019 in 32,2 % der Fälle (2018: 29,4 %) auf EU-Staaten und in 67,8 % der Fälle (2018: 70,6 %) auf Nicht-EU-Staaten.

Polizeipräsident Conny Stiehl: „Der Rückgang der Kriminalität sowie der Personalzuwachs einschließlich der Festigung unserer Struktur, verbunden mit der Verstärkung der Präsenz in allen Gebieten unserer Landkreise kommen gerade zur rechten Zeit. Denn damit besitzen wir die Fähigkeit, die auch für mich schwierigste Lage in meiner über 40-jährigen Dienstzeit erfolgreich zu bewältigen – den weltweit um sich greifenden Coronavirus.“ (ow)

Zwickau: Polizeiliche Einsätze zur Durchsetzung der Allgemeinverfügung

Seit dem 23. März 2020 sind Beamte der Polizeidirektion Zwickau im Einsatz, um die Durchsetzung der Allgemeinverfügungen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gewährleisten und die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten. Dabei wurden sie durch Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Seit Erlass der Allgemeinverfügungen bis zum Montagmorgen wurden im Landkreis Zwickau und Vogtlandkreis insgesamt 196 Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen und sonstige Anordnungen des Gesundheitsamtes festgestellt. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz, beispielsweise wenn Personen ihre häusliche Unterkunft ohne triftigen Grund verlassen hatten und sich mit mehreren weiteren, nicht im Haushalt lebenden Personen in der Öffentlichkeit aufhielten. Zur Durchsetzung der Allgemeinverfügung mussten hier zum Teil Platzverweise erteilt werden. Zudem wurden am Samstag mehrere Geschäfte geschlossen, die unerlaubt für Privatkunden geöffnet hatten.

Insgesamt hat sich der Großteil der Bevölkerung im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Zwickau an die Kontaktbeschränkungen gehalten. Bei festgestellten Verstößen zeigten sich die Bürgerinnen und Bürger meist einsichtig. (cf/cs)

Unbekannte stehlen Wasserpfeife aus Pkw

Unbekannte stehlen Wasserpfeife aus Pkw
Zeit: 28.12.2019, 20:45 Uhr bis 29.12.2019, 20:30 Uhr
Ort: Zwickau
Am vergangenen Wochenende drangen Unbekannte gewaltsam in einen Opel ein, der an der Clara-Zetkin-Straße abgestellt war. Daraus entwendeten die Täter eine Wasserpfeife im Wert von rund 130 Euro. Der dabei entstandene Sachschaden wurde auf rund 50 Euro geschätzt.
Zeugen, welche die Tat beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier in Zwickau zu melden, Telefon 0375 44580.

Quelle: PD Zwickau

 

 

Diebstahl Pyramidenfiguren

Diebstahl Pyramidenfiguren
Tatzeit: 24.12.2019, 22:00 Uhr und 25.12.2019, 16:00 Uhr
Ort: Elsterberg, Ortsteil Kleingera, Dorfplatz
Unbekannte Täter entwendeten aus der unteren Etage der neun Meter hohen Pyramide zwei Holzfiguren (Jäger, ca. 1,30 m hoch, 70 kg schwer und einen Schneemann, etwas kleiner, dem Olaf aus dem Film “Eiskönigin” nachempfunden – Bild im Anhang).
Wenn Sie Hinweise zu den Tätern oder zum Tathergang geben können, informieren Sie bitte das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer: 03741-140.

Quelle: PD Zwickau