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Chinesische Tourenwagen-Meisterschaft (CTCC) Zhang Zhen Dong feiert Titelgewinn im Volkswagen Lamando GTS

Chinesische Tourenwagen-Meisterschaft (CTCC) Zhang Zhen Dong feiert Titelgewinn im Volkswagen Lamando GTS

Das Finale der Chinesischen Tourenwagen-Meisterschaft in Wuhan (CN) war ein Wochenende nach Maß für die Volkswagen Piloten: Der Chinese Zhang Zhen Dong sicherte sich den Titel der Serie im Volkswagen Lamando GTS, Teamkollege Rodolfo Avila (MAC) gewann das zweite Rennen am Sonntag. Die beiden Piloten des Teams SAIC Volkswagen zeigten das gesamte Rennwochenende über eine starke Leistung. Im finalen Rennen zog Avila bereits kurz nach dem Start an Colin Turkington (GB) vorbei, der im Volkswagen Lamando GTS von der Pole Position gestartet war, baute eine souveräne Führung auf und verteidigte diese bis zur Zielflagge. Zhen Dong kämpfte sich bis auf Rang zwei vor – damit war die Meisterschaft für den Volkswagen Fahrer in trockenen Tüchern.

Auch im ersten Durchgang des finalen Laufs der CTCC erreichte mit Zhen Dong als Drittplatziertem ein Volkswagen Pilot das Podium, während Avila als Vierter knapp den Sprung aufs Podest verpasste. Am Ende der Saison ist Zhen Dong mit 177 Punkten Champion der Serie, gefolgt von Martin Cao (CN, Kia) mit 151 Zählern. Teamkollege und Volkswagen Fahrer Avila kommt als Gesamtdritter auf 137 Punkte.

Quelle: Volkswagen Motorsport

 

Volkswagen Sachsen und Dresden verlängern Partnerschaft zu Elektromobilität und Digitalisierung

Volkswagen Sachsen und Dresden verlängern Partnerschaft zu Elektromobilität und Digitalisierung

Ausbau der Ladeinfrastruktur wird in Dresden mit hohem Tempo vorangetrieben

Elektrofahrzeuge sollen im öffentlichen Raum für die ersten zwei Stunden kostenlos parken dürfen

Aufbau eines 5G-Testfeldes in Dresden geplant

Die strategische Partnerschaft zu Elektromobilität und Digitalisierung zwischen Volkswagen Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden wird verlängert. Im Mittelpunkt stehen die Förderung der Elektromobilität, Lösungen bei Industrie 4.0, Aktivitäten zu 5G-Anwendungen und innovative Mobilitätsangebote. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität in Dresden: Die Mobilität der Zukunft soll sauberer, leiser, komfortabler und sicherer werden. Die Kooperationsvereinbarung 2.0 unterzeichneten heute für Volkswagen Sachsen die Geschäftsführer Technik sowie Finanzen, Reinhard de Vries und Matthias Bursig, der Standortleiter der Gläsernen Manufaktur, Lars Dittert, sowie der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert. Geplant ist unter anderem der Aufbau eines 5G-Testfelds mit weiteren Partnern zur Entwicklung, um neue Anwendungsfelder für die Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0) zu entwickeln und zu testen.

Rückblick: Im November 2016 unterzeichnete die Landeshauptstadt Dresden und Volkswagen Sachsen eine Vereinbarung zur Kooperation zum Thema „Mobilität der Zukunft“. Die Partner traten mit dem gemeinsamen Ziel an, Dresden zu einer Modellstadt für nachhaltige und integrierte urbane Mobilität zu entwickeln. Diese Vereinbarung wurde in den vergangenen Jahren erfolgreich umsetzt.

„Beide Partner haben zuletzt große Fortschritte gemacht“, bewertet Technik-Geschäftsführer Reinhard de Vries die Kooperation. „Beim Thema der Entwicklung Ladeinfrastruktur haben Stadt und Volkswagen zuletzt viel Tempo gemacht.“ Finanz-Geschäftsführer Matthias Bursig betont: „Mit der Entscheidung, den ID.31 auch in Dresden zu bauen, wird der Standort gestärkt. Wir werden jetzt mit Rückenwind die neuen Projekte gemeinsam mit der Stadt vorantreiben.“

„Mit Volkswagen Sachsen werden wir als Landeshauptstadt Dresden auf den Feldern Elektromobilität und Digitalisierung unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen und konkretisieren. Mit künftigen Technologien und Lösungen leisten wir wichtige Beiträge zum Klima- und Lärmschutz sowie zur Luftreinhaltung. Damit verbessern wir die Lebensqualität der Dresdner Bürgerinnen und Bürger“, beschreibt Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert das Handlungsprogramm „Mobilität der Zukunft“. Bestehende Kompetenzen würden ausgebaut, um die weitere Entwicklung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Dresden zu stärken.

So werden die Stadt Dresden und Volkswagen Sachsen die Ladeinfrastruktur massiv ausbauen – bis 2025 soll dazu eine Basis-Ladeinfrastruktur von mindestens 400 öffentlichen Ladepunkten entstehen. Die Stadt selbst geht mit gutem Beispiel voran: „Wir werden die schrittweise Elektrifizierung unserer Flotte durch die Bevorzugung von Elektro- bzw. Hybridfahrzeugen bei Neu- und Ersatzbeschaffungen fortführen”, so Hilbert, der bereits seit 2017 für Dienstfahrten einen e-Golf2 nutzt. Ausgewählte Mobilitätspunkte der Stadt werden mit E-Carsharing ausgestattet. An den drei Volkswagen Standorten in Sachsen entstehen in den nächsten Monaten mehr als 230 neue Ladepunkte, allein in Dresden werden es dann insgesamt 90 sein.

Um die Akzeptanz der Elektromobilität bei privaten und gewerblichen Nutzern weiter zu erhöhen, werden zusätzliche Anreize in Dresden geschaffen: „Elektrofahrzeuge sollen im öffentlichen Raum künftig für die ersten zwei Stunden kostenlos parken dürfen“, kündigte Dr. Robert Franke an, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. Beide Partner werden zusätzlich mit innovativen Ladekonzepten in Handel, Hotels und Immobilienwirtschaft zu einer besseren Marktdurchdringung der Elektromobilität beitragen. Zudem werden im Bereich der städtischen Logistik und Materialbelieferung im Stadtgebiet verstärkt LKWs mit alternativen Antrieben eingesetzt.

Im Bereich der Digitalisierung wird Volkswagen innovative Technologien aus dem Bereich Industrie 4.0 im laufenden Produktionsprozess am Standort Dresden implementieren und für eine konzernweite Anwendung erproben. Konkret wird ein Testfeld der 5G-Mobilfunktechnologie mit Industriepartnern geplant. Auch die erfolgreiche Zusammenarbeit des „Future Mobility Incubators“ wird fortgeführt, dabei werden innovative Projekte und Geschäftsmodelle auch nach der Inkubationszeit der Start-ups in Dresden vorangetrieben. Anstrengungen bei der Ansiedlung von Start-ups in Dresden werden intensiviert.

Das jüngst eröffnete „Software-Entwicklungszentrum Produktion“ von Volkswagen soll in den nächsten Wochen weiter ausgebaut werden. Mittelfristig strebt Volkswagen Sachsen an, die von der Landeshauptstadt Dresden bereitgestellten Testkorridore für das hochautomatisierte und vernetzte Fahren für eigene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu nutzen.

Quelle: Volkswagen Sachsen

 

WTCR-Saisonfinale in Malaysia: eine Premiere zum Abschied von Volkswagen

WTCR-Saisonfinale in Malaysia: eine Premiere zum Abschied von Volkswagen

  • WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup gastiert zum ersten Mal in Sepang
  • Sébastien Loeb Racing und Volkswagen verabschieden sich hoch motiviert aus dem Wettbewerb
  • Volkswagen Motorsport blickt auf sechs Siege bei 19 WTCR-Veranstaltungen zurück

Der letzte werksunterstützte Auftritt des Golf GTI TCR im WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup: Beim Saisonfinale in Sepang (Malaysia) verabschiedet sich die Kombination aus Sébastien Loeb Racing (SLR), Volkswagen und den Werksfahrern Rob Huff (GB), Mehdi Bennani (MA), Benjamin Leuchter (D) und Johan Kristoffersson (S) aus der höchsten Liga des Tourenwagensports nach TCR-Reglement. Vom 13. bis 15. Dezember ist die Mannschaft, die gemeinsam bisher für sechs Siege bei 19 WTCR-Veranstaltungen steht, bis in die Haarspitzen motiviert, ein letztes Mal Topresultate einzufahren. Dabei stellen sie sich mit dem 250 kW (340 PS) starken Tourenwagen speziellen Bedingungen: In Malaysia stehen nicht nur Flutlichtrennen auf der Agenda, sondern auch Hitze- und Windschattenschlachten.

Nach fünf Jahren in Rennserien auf der ganzen Welt und bislang mehr als 150 Siegen und über 500 Podiumsresultaten läuft die Produktion des Golf GTI TCR Ende 2019 aus. „Zwei spannende und abwechslungsreiche Jahre im WTCR gehen für uns zu Ende. Ich bedanke mich bei unserem Partner Sébastien Loeb Racing und besonders bei den vier Fahrern. Sie haben mit dem Golf GTI TCR in diesem starken Konkurrenzumfeld bemerkenswerte Siege gefeiert. Wir kommen hoch motiviert zum Saisonfinale nach Sepang. Bei unserem letzten WTCR-Rennen mit dem Golf GTI TCR werden wir noch einmal alles geben“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets.

Cool bleiben! Flutlicht, Hitze und Windschattenduelle erfordern kühlen Kopf
Die 5,543 Kilometer lange Rennstrecke von Sepang ist zum ersten Mal Station des WTCR. Mit zwei rund 900 Meter langen Geraden und einer Breite von bis zu 22 Metern bietet sie vergleichsweise viele Überholmöglichkeiten. Ungewöhnlich für den WTCR: Alle drei Rennen finden am Sonntagnachmittag statt. Die planmäßigen Startzeiten sind 15:55 Uhr, 18:15 Uhr und 20:10 Uhr Ortszeit. Der Einsatz der Flutlichtanlage, um die Strecke für die späten Rennen entsprechend auszuleuchten, garantiert spektakuläre Action.

„Racing bei Flutlicht wird bestimmt megacool. Auch bei über 30 Grad ein Rennen zu fahren, ist eine außergewöhnliche Erfahrung“, sagt Benjamin Leuchter, der sowohl künstliche Beleuchtung als auch tropische Temperaturen bereits vom 24-Stunden-Rennen in Dubai kennt. „Unser Klassensieg letztes Jahr in Dubai hat gezeigt, dass der Golf GTI TCR unter diesen Bedingungen sehr gut funktioniert. Ich möchte die Saison 2019 mit einem weiteren guten Ergebnis beenden.“

Auch Teamkollege Rob Huff freut sich auf das Rennen unter Flutlicht. „Die Atmosphäre ist ganz speziell, sehr verdichtet. Wir waren im Januar zu einem Test in Sepang. Mit den damals gesammelten Daten können wir uns gut auf das Saisonfinale vorbereiten“, sagt der Brite, der mit gemischten Gefühlen nach Malaysia reist. „Die vergangenen beiden Jahre mit dem Golf GTI TCR waren fantastisch. Ich möchte mich mit einem guten Ergebnis zum Abschied bei Volkswagen Motorsport für die starke Unterstützung bedanken. Ich hoffe, wir sehen uns bei einem neuen Projekt in der Zukunft wieder.“

Zweimal Kristoffersson, einmal Leuchter – die Rookies siegten für Sébastien Loeb Racing
Während Rob Huff in der zu Ende gehenden Saison gelegentlich das Glück fehlte und er sich bisher mit zwei Podiumsplatzierungen zufriedengeben musste, lief es für die beiden WTCR-Neulinge bei Sébastien Loeb Racing besser: Der Schwede Johan Kristoffersson, als FIA Rallycross-Weltmeister 2017 und 2018 in den WTCR gewechselt, kreuzte im Golf GTI TCR je einmal auf der Nürburgring-Nordschleife (D) und in Suzuka (J) als Erster die Ziellinie.

Benjamin Leuchter, der einzige Deutsche unter den permanenten Teilnehmern, siegte dort, wo er als Rennfahrer und Instruktor von Fahrtrainings schon mehr als 1.000 Runden absolviert hat – beim Heimspiel auf der Nürburgring-Nordschleife. „Ich bin mit meiner Rookie-Saison im WTCR absolut zufrieden“, sagt der Duisburger, der im Golf GTI TCR auch eine Pole-Position und eine schnellste Rennrunde erzielte. „Am Anfang habe ich mich etwas schwergetan, aber ab Mitte des Jahres war der Speed da.“

In der WTCR-Premierensaison 2018 setzte Sébastien Loeb Racing zwei Golf GTI TCR mit den Fahrern Rob Huff und Mehdi Bennani ein. Huff feierte zwei Siege in Ungarn und Japan, stellte seinen Golf GTI TCR außerdem viermal auf die Pole-Position und fuhr einmal die schnellste Rennrunde. Bennani siegte beim WTCR-Auftritt in Wuhan (CN).

Quelle: Volkswagen Motorsport

 

Volkswagen Sachsen eröffnet sein neues IT-Zentrum in Zwickau

Volkswagen Sachsen eröffnet sein neues IT-Zentrum in Zwickau

Zentralisierung der IT-Kompetenz in der Schubertstraße
– In 2020 werden dort mehr als 100 Mitarbeiter Platz finden
– Dirk Coers, Geschäftsführer Personal & Organisation: „Volkswagen Sachsen erhöht durch die Bündelung der IT das Tempo.“

Zwickau –Volkswagen Sachsen bündelt seine IT-Kompetenz und treibt die digitale Transformation mit Tempo voran. Heute hat Volkswagen Sachsen dafür in Zwickau sein neues IT-Zentrum eröffnet. In der Schubertstraße wurde ein neues Gebäude mit drei Etagen angemietet. Die ersten 65 Beschäftigten sind bereits eingezogen. Im Jahr 2020 werden dort mehr als 100 IT-Mitarbeiter Platz finden. Bislang sind diese an drei verschiedenen Orten untergebracht.

„Die Informationstechnologie durchdringt alle Lebens- und Produktionsbereiche. Automatisierung und Digitalisierung führen so zu einer wachsenden Bedeutung der IT. Volkswagen Sachsen erhöht deshalb das Tempo und bündelt schrittweise alle IT-Kompetenzen an einem Ort – sowohl zur Unterstützung der Fertigung der ID. Familie als auch beim Service für die Mitarbeiter“, sagt Dirk Coers, Geschäftsführer Personal & Organisation bei Volkswagen Sachsen.

Bereits im ersten Quartal 2019 wurde die IT in fünf Bereiche neu gegliedert: Projekthaus, Serviceorganisation, Security, Infrastrukturplanung und Governance. Ziele waren dabei unter anderem, klare Verantwortlichkeiten zu schaffen und die individuelle Arbeitsbelastung zu reduzieren – bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung der IT-Organisation. Durch die Zentralisierung gelingt es Volkswagen Sachsen, moderne und innovative Arbeitsmethoden umzusetzen – etwa durch mobile Arbeit und zentrale Kommunikationsflächen im neuen Haus.

Alle fünf IT-Bereiche befinden sich jetzt in der Schubertstraße. Eine wichtige Veränderung gab es für alle 10.000 Mitarbeiter von Volkswagen in Sachsen: Jetzt gibt es nur noch eine zentrale IT-Hotline – für alle Mitarbeiter an allen Standorten in Chemnitz, Dresden und Zwickau. Alle anderen IT-Service-Telefonnummern sind nicht mehr erreichbar.

Ein weiteres Beispiel für die verbesserte Leistungsfähigkeit ist der Rollout der dienstlich genutzten iPhones. Diesen hat die IT gegenüber der Ursprungsplanung um sechs Monate verkürzt. „Die IT von Volkswagen Sachsen hat die Aufgabe, den technologischen Wandel zu unterstützen. Dafür benötigen wir effiziente Prozesse und moderne Organisationsformen – durch unser neues Domizil und die Neustrukturierung haben wir jetzt die ersten Meilensteine erreicht“, betont IT-Leiter Hans-Christian Heidecke und ergänzt: „Wir werden ferner unser InnovationsLab im Haus weiter ausbauen, um dort neue Technologien zur Produktionsreife zu treiben.“ Auch wird Ladeinfrastruktur für die elektrischen Fahrzeuge von Mitarbeitern und Geschäftskunden 2020 am Standort aufgebaut.“

Betriebsrat Torsten Rautenberg sagte: „Die Bündelung der IT-Aktivitäten begrüßen wir ausdrücklich. Unnötige Schnittstellen werden so vermieden, und wir konzentrieren unsere Kernkompetenzen. Da IT und Digitalisierung in allen Lebensbereichen Einzug halten, ist für uns die Anwenderfreundlichkeit und Beherrschbarkeit von besonderer Bedeutung. Schließlich sollen die neuen Technologien die Arbeit erleichtern und unterstützen – und nicht erschweren.“

Sandra Hempel, Leiterin der Wirtschaftsförderung Zwickau, betonte: „Wir danken Volkswagen für das bestehende Vertrauen in den Standort Zwickau und sind stolz darauf, dass Volkswagen sein neues IT-Zentrum in der sanierten Schubertstraße eröffnet. Wir freuen uns, dass zusätzlich zur Elektromobilität nun auch Digitalisierung und Automatisierung zu Zukunftsthemen der Stadt werden.“

Quelle: Volkswagen Sachsen

Volkswagen Motorsport-Newsletter

Volkswagen Motorsport-Newsletter

 


Volkswagen Motorsport-Newsletter 01/2019
 Polo GTI R5: Sieg in Lettland, Podien in Österreich – Solberg und Dumas glänzen
 Golf GTI TCR: Podiumsresultate in Malaysia, Serienfahrzeug bestellbar
 Race of Champions: Kristoffersson holt Nations-Cup-Sieg in Mexiko


GP Ice Race, Zell am See
Volkswagen begeistert beim GP Ice Race mit Romain Dumas und dem Polo GTI R5

Ein besonderes Debüt: Romain Dumas (F) hat beim GP Ice Race in Zell am See Podiumsresultate gefeiert. Bei der Neuauflage des legendären Eisrennens in dem österreichischen Ski-Ort steuerte der Rekordhalter am Pikes Peak erstmals den Polo GTI R5. In der Tageswertung am Samstag erreichte Dumas Rang zwei hinter WRC-2-Weltmeister Jan Kopecký (CZ, Škoda), am Sonntag Rang drei hinter Kopecký und dem Rallye-Senkrechtstarter Julian Wagner (A, Škoda). Auch in der Gesamtwertung belegte Dumas Rang drei.

Beim GP Ice Race, das beim Comeback nach 46 Jahren Pause seit 1973 einen Zuschaueransturm und Idealbedingungen mit klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein erlebte, entwickelten sich zwei weitere, historische Volkswagen Rennfahrzeuge zu wahren Publikumslieblingen: Der Golf II Pikes Peak mit Bi-Motor-Antrieb von 1987 und der Gruppe-A-Weltmeister-Golf von 1986, jeweils pilotiert von Rallye-Legende Jochi Kleint (D).

Weitere Informationen: www.gpicerace.com


Race of Champions
Kristoffersson und Kristensen gewinnen Nations Cup des Race of Champions in Mexiko

Volkswagen Pilot Johan Kristoffersson (S) und Tom Kristensen (DK) haben den Nations Cup beim Race of Champions gewonnen. In Mexico City entschied das Team Nordic das Final-Duell gegen Deutschland (Mick Schumacher und Sebastian Vettel) in einem spektakulären und knappen Shoot-out mit 2:1 für sich, nachdem es sich mit einer starken Vorstellung in der Vorrunde bis in die K.o.-Runde vorgekämpft hatte. Dort hatten der zweimalige Rallycross-Weltmeister und der neunmalige Le-Mans-Sieger Gastgeberland Mexiko besiegt.

In der Einzelwertung nahm Patricio O’Ward gegen Kristoffersson im Viertelfinale erfolgreich Revanche: Der Mexikaner, im Halbfinal-Duell des Nations Cup noch unterlegen, schlug Kristoffersson im Einzelduell knapp – damit war das Aus für den zukünftigen WTCR-Piloten in Volkswagen Diensten frühzeitig besiegelt.

Weitere Informationen: www.raceofchampions.com


Rallye Alūksne
Erst Kristoffersson, dann Solberg – zweiter Sieg für den Polo GTI R5

Der Polo GTI R5 hat seinen zweiten Rallye-Sieg gefeiert: Oliver Solberg/Johnston Aaron (N/GB) gewannen bei der Rallye Alūksne ihr Debüt im Kundensport-Fahrzeug von Volkswagen. Beim ersten Saisonlauf zu den Estländischen und Lettischen Rallye-Meisterschaften setzte der erst 17 Jahre alte Solberg jr. auf fünf von zehn Wertungsprüfungen die Bestzeit – in jenem Polo GTI R5, den sein Vater Petter Solberg bei der Rallye Spanien 2018 gesteuert hatte. Den ersten Erfolg für den Polo GTI R5 hatten Johan Kristoffersson/Stig Rune Skjærmoen (S/N) Ende Dezember 2018 bei der Romsjulsrally in Norwegen errungen. Kristoffersson und Solberg – das klingt für Volkswagen Fans nach zwei erfolgreichen Jahren in der FIA Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) sehr vertraut.

Weitere Informationen: www.volkswagen-motorsport.com


Volkswagen ID. R
Volkswagen greift E-Rekord auf der legendären Nordschleife an

Ein neues Ziel für den Rekordhalter am Pikes Peak: Volkswagen wird im Sommer 2019 versuchen, mit dem ID. R die Rundenbestzeit für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge auf der legendären Nürburgring-Nordschleife zu unterbieten. Mit dem sportlichen Vorboten der ID. Familie, die 2019 ihr Debüt auf der Straße gibt, hatte Romain Dumas (F) am Pikes Peak den Allzeitrekord aufgestellt. Nun nimmt Volkswagen mit dem viermaligen Sieger der 24-Stunden auf dem Nürburgring die schwierigste Rennstecke der Welt ins Visier. Der ID. R wird dazu den speziellen Anforderungen, die die Nordschleife stellt, entsprechend weiterentwickelt.

Weitere Informationen: www.volkswagen-motorsport.com


Volkswagen Golf GTI TCR
Rennsport-Feeling für die Straße: Der neue Golf GTI TCR1 ist bestellbar

Ein echtes Highlight für GTI- und Motorsport-Fans ist ab sofort bestellbar: der neue Golf GTI TCR für die Straße. Das Serienmodell wurde aus dem gleichnamigen Rennwagen abgeleitet, der in den TCR-Serien rund um den Globus zahlreiche Erfolge eingefahren hat. Seine Rennsport-Gene offenbart die jüngste Evolutionsstufe der Golf GTI Baureihe in vielerlei Hinsicht: Ein 213 kW (290 PS) starker 2,0-Liter-TSI-Motor beschleunigt das Topmodell in nur 5,6 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h, optional kann sie auf 260 km/h erhöht werden. Serienmäßig an Bord des Golf GTI TCR (ab 38.950 Euro inkl. MwSt.) sind unter anderem ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), ein Otto-Partikelfilter und eine besonders exklusive Ausstattung.

Weitere Informationen: www.volkswagen.de


 TCR Malaysia
Mit zwei Podiumsresultaten für Volkswagen Kundenteams endete die Premiere der TCR Malaysia in Sepang. Rob Huff (GB) war im Duell um den Sieg im ersten Durchgang mit dem Golf GTI TCR, eingesetzt von Teamwork Motorsport, nur knapp unterlegen und belegte den zweiten Platz. Am Sonntag erkämpfte sich Kai Jordan (D) bei strömendem Regen Rang drei. Sein Golf GTI TCR wurde von Engstler Motorsport an den Start gebracht. Weitere Informationen: www.tcr-series.com

Quelle: Volkswagen Motorsport

Volkswagen peilt Elektro-Rekord auf der Nürburgring-Nordschleife an

Volkswagen peilt Elektro-Rekord auf der Nürburgring-Nordschleife an

  • Pikes-Peak-Sieger Romain Dumas steuert weiterentwickelten Volkswagen ID. R
  • Einzigartiger Sportwagen als Aushängeschild der Elektrifizierungsstrategie von Volkswagen und Vorbote einer Familie künftiger Elektro-Serienfahrzeuge
  • Die „Grüne Hölle“ gilt als anspruchsvollste Rennstrecke der Welt

Wolfsburg (19. Januar 2019). Volkswagen bringt die Elektro-Mobilität mit hohem Tempo voran, bei Serienfahrzeugen genauso wie auf der Rennstrecke. Nach der Rekordfahrt beim berühmten Pikes-Peak-Bergrennen nimmt der Elektro-Sportwagen ID. R im Sommer 2019 eine weitere Bestmarke ins Visier: den Rundenrekord für elektrisch angetriebene Fahrzeuge auf der Nordschleife des Nürburgrings, die als schwierigste Rennstrecke der Welt gilt.

Der ID. R ist der sportliche Vorbote einer ganzen Baureihe rein elektrischer Fahrzeuge, die Volkswagen ab 2020 auf den Markt bringt. Die Einsätze des ID. R im Motorsport stehen für das klare Bekenntnis von Volkswagen zur Elektro-Mobilität und unterstreichen die enorme Leistungsfähigkeit, die der E-Antrieb in Zukunft auf der Straße bieten kann. „Nach dem Streckenrekord am Pikes Peak ist die Bestzeit für Elektro-Fahrzeuge auf der Nordschleife des Nürburgrings die nächste große Herausforderung für den ID. R“, sagt Volkswagen Motorsport Direktor Sven Smeets. „Ein Rundenrekord auf der Nordschleife gilt als Ritterschlag für jedes Fahrzeug, gleichermaßen für Rennfahrzeuge und Serienautos.“

Volkswagen ID. R erhält Feinschliff für die Nordschleifen-Charakteristik

Der für den Rekordversuch auf dem Nürburgring weiterentwickelte ID. R wird von zwei Elektro-Motoren mit einer Systemleistung von 500 kW (680 PS) angetrieben und wiegt inklusive Fahrer weniger als 1.100 Kilogramm. „Wir werden vor allem die Aerodynamik des ID. R auf die im Vergleich zum Pikes-Peak-Bergrennen deutlich anderen Bedingungen der Nordschleife anpassen“, sagt François-Xavier Demaison, Technischer Direktor von Volkswagen Motorsport. Denn im Unterschied zum US-Klassiker am Pikes Peak mit dem Start auf 2.862 Metern und dem Ziel auf 4.302 Metern Höhe windet sich die Nordschleife lediglich zwischen 320 und 617 Metern über Meereshöhe durch die Eifel und hat nicht zuletzt durch die lange Gerade an der Döttinger Höhe eine ganz eigene Charakteristik. „Zur sorgfältigen Vorbereitung auf die Rekordfahrt werden wir mit dem ID. R im Frühjahr ein intensives Test- und Entwicklungsprogramm auf verschiedenen Rennstrecken durchführen“, so Demaison weiter. Die Rekordfahrt ist für den Sommer vorgesehen.

Nordschleifen-Experte Romain Dumas bei Rekordversuch am Steuer

Fahrer beim Rekordversuch ist abermals Multitalent Romain Dumas. Er gewann im Juni 2018 mit dem ID. R den Pikes Peak International Hill Climb und blieb mit einer Zeit von 7:57,148 Minuten als erster Pilot in der über 100-jährigen Geschichte des Rennens unter der Acht-Minuten-Marke. Der Franzose siegte außerdem bereits vier Mal beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

„Mit dem ID. R auf die Nordschleife zu gehen, sorgt bei mir jetzt schon für Gänsehaut. Ich kenne mich dort sehr gut aus, aber der ID. R wird mit seiner extremen Beschleunigung und seinen enormen Kurvengeschwindigkeiten eine ganz neue Herausforderung sein“, sagt Dumas. „Ich kann die ersten Testfahrten kaum erwarten. Den bestehenden Elektro-Rekord zu unterbieten, wird sicher keine Spazierfahrt.“ Die aktuelle Bestmarke für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge steht bei 6:45,90 Minuten – das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 185 km/h. Aufgestellt hat sie der Brite Peter Dumbreck am Steuer eines NIO EP9 im Jahr 2017.

Ex-Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart prägte den Begriff „Grüne Hölle“

Ein vergleichsweise schmales Asphaltband, 20,832 Kilometer lang, 75 Kurven, häufig steil bergauf oder bergab durch die Wälder der Eifel – die 1927 eröffnete Nordschleife des Nürburgrings ist weltweit einzigartig und bis heute herausragendes Prüffeld der Automobilindustrie. Der frühere Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart nannte sie einst respektvoll „Grüne Hölle“. Trotz wiederholter Modernisierung der Traditionsstrecke fährt die Formel 1 dort seit 1978 nicht mehr. Heute ist die Nordschleife – zusammen mit dem modernen Grand-Prix-Kurs – vor allem als Austragungsort des 24-Stunden-Rennens bekannt. Auch die weltweit ausgetragene Tourenwagenserie FIA World Touring Car Cup (WTCR) gastiert dort. In beiden Serien ist Volkswagen mit dem Golf GTI TCR vertreten.

Quelle: Volkswagen Motorsport