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Starke Saison für Audi Sport customer racing

Starke Saison für Audi Sport customer racing

Audi Sport gewinnt mit Kundenteams 20 Fahrertitel weltweit

Vier Rennwagentypen bei insgesamt mehr als 750 Rennen

Audi Sport customer racing hat 2019 dank seiner Teams rund um den Globus in mehr als 750 Rennen 578 Pokale eingefahren, darunter 237 Siege. Erstmals waren vier Modelle im Einsatz – der Audi RS 3 LMS ebenso wie die GT2-, die GT3- und die GT4-Variante des Audi R8 LMS.

Auch in der elften Saison von Audi Sport customer racing waren die Produkte von Audi für viele Kundenteams aus gutem Grund die erste Wahl: In Amerika, Asien, Australien und Europa gingen nicht weniger als 20 Motorsport-Titel an Piloten von Audi, hinzu kommen 30 weitere Wertungssiege in Unterkategorien sowie vier Gesamtsiege bei internationalen Langstreckenrennen. „Unsere Kundenteams haben mit viel sportlichem Ehrgeiz und großem Engagement Audi Sport weltweit glänzen lassen. Dafür ein herzliches Dankeschön“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Besonders freut uns, dass unsere Produkte einige der härtesten Serien der Welt gewonnen haben und dabei manch ein Titel zum ersten Mal an Audi ging.“

Im Langstreckenrennsport hat die neue Evolutionsstufe des Audi R8 LMS GT3 in ihrer Debütsaison mit Car Collection Motorsport die 24 Stunden von Dubai, mit dem Audi Sport Team Phoenix die 24 Stunden auf dem Nürburgring, mit dem Audi Sport Team WRT die 10 Stunden von Suzuka und mit Attempto Racing die 12 Stunden Gulf gewonnen. Insgesamt fünf Fahrertitel in Deutschland, in der zentraleuropäischen FIA CEZ, in Thailand und Australien runden die Bilanz der jüngsten Baustufe ab, hinzu kommen acht Titel älterer Evolutionsstufen. Alle Varianten eingeschlossen hat der Audi R8 LMS von 2009 bis heute inzwischen 75 Fahrer-Gesamttitel gewonnen. Auch die GT4-Variante des Sportwagens setzte ihre Erfolgsserie mit neuerlichen Meistertiteln in den USA und in Frankreich fort. Das seriennahe Modell hat nach nur zwei Jahren im Einsatz weltweit bereits sieben Fahrermeisterschaften und elf weitere Wertungen für sich entschieden. Im November hat Audi die neue GT4-Baustufe für die kommende Saison vorgestellt. Der Tourenwagen Audi RS 3 LMS schließlich hat in einem erneut harten Wettbewerbsumfeld fünf Fahrertitel gewonnen, darunter erstmals in Japan und in Italien, sowie sieben weitere Klassentitel. In der Saison 2019 trug auch eine vierte Baureihe ihren Anteil zur Bilanz bei: Der in diesem Jahr vorgestellte Audi R8 LMS GT2 hat bei seiner Rennpremiere in Barcelona mit Platz drei auf Anhieb einen Pokal eingefahren und startet 2020 in seine erste vollständige Saison.

Einen Überblick über die ganze Welt des Kundensports und die zurückliegende Saison bietet das Jahrbuch Audi Sport customer racing 2019. Der zweisprachige Band, der in Zusammenarbeit mit Audi Sport customer racing publiziert wird, ist zum Preis von 39,90 Euro im Adrenalin-Verlag erhältlich.

Bereits in der zweiten Januarwoche beginnt die neue Saison mit dem 24-Stunden-Rennen in Dubai. Ein frisches, breit aufgestelltes Modellprogramm, eine weltweite Teileversorgung und kundennahe Betreuung durch regionale Service- und Vertriebsstrukturen sowie ein Kundenstamm in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, Europa und im australisch-neuseeländischen Pazifik-Raum macht Audi Sport customer racing zu einem kraftvollen Global Player.

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Alle Titel 2019 im Überblick

Gemischte Gefühle für Audi Sport customer racing beim WTCR-Finale

Gemischte Gefühle für Audi Sport customer racing beim WTCR-Finale

Glück und Pech von allen vier Audi Sport-Piloten in Malaysia

Platz vier von Frédéric Vervisch als bestes Rennergebnis

Beim Finale zum WTCR – FIA-Tourenwagen-Weltcup in Malaysia erlebten die vier Piloten von Audi Sport customer racing in den Qualifyings und Rennen allesamt eine Achterbahnfahrt. Aufholjagden in allen drei Rennen zeigten, was möglich war, doch ungünstige Startplätze und Rennpech prägten das Wochenende von Audi. So vereitelte ein Defekt vor dem Start einen möglichen Podiumsplatz von Frédéric Vervisch im zweiten von drei Rennen. Am Ende blieb Platz vier des Belgiers im letzten Rennen das beste Resultat für den Audi RS 3 LMS in Sepang.

„Zum Abschluss der Saison hätten wir uns ein besseres Ergebnis gewünscht, was durchaus möglich gewesen wäre“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Eine ganze Reihe von Faktoren aber hat jedes unserer Autos im Lauf des Wochenendes zurückgeworfen. Unsere vier Fahrer Niels Langeveld, Gordon Shedden, Jean-Karl Vernay und Frédéric Vervisch haben bis zum Schluss großen Kampfgeist gezeigt – vielen Dank dafür.“ Die besten Chancen, aber auch das größte Pech hatte Frédéric Vervisch. Als Fünfter ins erste Rennen gestartet, gab der Belgier aus dem Comtoyou Team Audi Sport auf, als ihn ein schleichender Reifenschaden an die Box zwang. Die Vorfreude auf das zweite Rennen war groß, denn mit Startplatz drei hatte er das beste Qualifying-Ergebnis aller Audi Sport-Fahrer eingefahren. Doch auf dem Weg in die Startaufstellung bemerkte er eine defekte Antriebswelle, die das Team nicht mehr rechtzeitig wechseln konnte. So startete er aus der Boxengasse hinterher, erhielt wegen Überschreitens der Reparaturdauer in der Startaufstellung noch eine Durchfahrtstrafe und belegte am Ende nur Platz 25. Im dritten Rennen zeigte Vervisch, was möglich war: Von Startplatz acht attackierte er auf nasser Strecke und kam als Vierter unmittelbar vor Norbert Michelisz ins Ziel, dem neuen Weltcup-Gewinner. Niels Langeveld aus dem Comtoyou Team Audi Sport erreichte als bestes Wochenendergebnis im zweiten Rennen den 15. Platz.

Auch im Leopard Racing Team Audi Sport freuten sich Jean-Karl Vernay und Gordon Shedden gleich mehrfach über gelungene Aufholjagden. Von der 18. Startposition verbesserten sich Vernay im ersten Rennen mit Slicks auf der Vorderachse und hinteren Regenreifen auf abtrocknender Strecke bis auf den zehnten Platz. Sein schottischer Teamkollege Shedden kam mit der gleichen Reifenwahl auf dem rutschigen Asphalt ebenfalls gut zurecht, gewann sieben Positionen und kam als 15. ins Ziel. Im zweiten Rennen gelang Vernay im Regen der Sprung von Rang 18 auf Platz 14 und im dritten Sprint sogar von Platz 20 auf Position zwölf.

Nach zwei Jahren endet das offizielle Programm von Audi Sport customer racing in der FIA WTCR. Die Fahrer und Teams von Audi haben in dieser Phase gemeinsam 25 Podestplätze eingefahren, darunter sieben Siege. Auch künftig bleibt der Audi RS 3 LMS auf den Motorsport-Bühnen weltweit präsent. Audi Sport hat 180 Exemplare des Renntourenwagens gefertigt, die in Nord- und Südamerika, ganz Europa, Asien sowie Australien und Neuseeland in Kundenhand erfolgreich sind und alleine in diesem Jahr 78 Siege und insgesamt 226 Podestplätze eingefahren haben.

Quelle: Audi Motorsport

 

Audi-Pilot Lucas di Grassi kämpft für saubere Luft

Audi-Pilot Lucas di Grassi kämpft für saubere Luft

Formel E veröffentlicht Dokumentation „The Race for Clean Air“

Kamerateam begleitet Rennfahrer und UN-Botschafter auf Indien-Reise

Lucas di Grassi: „Elektrifizierung der Mobilität spielt Hauptrolle im Kampf gegen Luftverschmutzung“

In Sachen Luftqualität ist Neu-Delhi (Indien) Schlusslicht unter den Metropolen der Welt. Audi-Formel-E-Pilot und UN-Botschafter Lucas di Grassi machte sich vor Ort ein Bild, sprach mit betroffenen Menschen und lernte Projekte kennen, die Auswege aus der steigenden Bedrohung suchen. Jetzt hat die Formel E eine knapp halbstündige Dokumentation über die Mission des Brasilianers veröffentlicht

Lucas di Grassi ist ein Gründungsmitglied der Formel E, der mit Blick auf Punkte und Podiumsplatzierungen erfolgreichste Pilot der Serie, seit knapp eineinhalb Jahren Familienvater und seit dem Frühjahr 2018 auch offizieller UN-Botschafter für saubere Luft. In dieser Rolle vertrat der Audi-Fahrer die Formel E unter anderem bereits bei der internationalen Klimawoche in New York und warb dort in einer Grundsatzrede für das Thema Elektromobilität.

Als gebürtiger Brasilianer ist di Grassi mit den Bedrohungen des Klimawandels groß geworden. Die Brände im Amazonasgebiet, ihre Ursachen und Auswirkungen beschäftigen den Rennfahrer ebenso wie die zunehmende Luftverschmutzung in seiner Heimatstadt São Paulo. Für eine gemeinsame Mission mit UN und Formel E verließ di Grassi deshalb kürzlich seine alle Annehmlichkeiten bietende Wahlheimat Monaco, um sich in Neu-Delhi einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, und vor allem, um Menschen zu treffen, für die die Luftverschmutzung und deren Folgen zum täglichen Leben gehören.

„Die Reise hat mir die Augen geöffnet, denn ich habe hautnah erlebt, welche gravierenden Auswirkungen Luftverschmutzung direkt auf Menschen haben kann“, sagt Lucas di Grassi. „Ich habe in diesen paar Tagen vielleicht mehr gelernt als auf allen Reisen um die Welt bisher. Es ist unsere Pflicht, etwas zu unternehmen.“ Der Rennfahrer traf beispielsweise Menschen, die aufgrund ihrer ärmlichen Lebenssituation zwar am meisten betroffen, aber auch am wenigsten in der Lage sind, etwas zu verändern. „Ich habe verstanden, dass die Herausforderungen viel größer und vor allem komplexer sind, als wir denken. Es gibt nicht nur eine singuläre Ursache. Deshalb müssen der Kampf für saubere Luft und die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes Hand in Hand gehen“, sagt di Grassi, der in Delhi auch Projekte kennenlernte, die die Herausforderung Luftverschmutzung erforschen und mit teilweise ungewöhnlichen Methoden dagegen ankämpfen.

Die 26 Minuten lange Dokumentation, für die ein Kamerateam Lucas di Grassi und seine Familie ein halbes Jahr immer wieder besucht und ihn nach Indien begleitet hat, ist jetzt auf dem YouTube- und Instagram-Kanal der Formel E zu sehen. „Diese Erfahrungen wären ohne die Formel E nicht möglich gewesen“, sagt di Grassi. Dem Champion der Saison 2016/2017 ist bewusst, dass auch die Formel E auf ihrer Tournee um die Welt einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt. „Aber für mich ist die Formel E die einzige Serie, die – in diesem Fall in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen – die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Probleme unserer Zeit lenkt. Dieser Dokumentarfilm ist das beste Beispiel dafür.“

Racing for a reason, also Motorsport mit nachhaltigen Motiven – dieses Leitbild gilt für Audi, die Formel E und Lucas di Grassi gleichermaßen. Er sagt: „Die Elektrifizierung der Mobilität spielt im Kampf gegen Luftverschmutzung eine Hauptrolle, deshalb treiben wir diese Entwicklung und die Vermarktung dieser Technologien gemeinsam voran.“

Audi will seinen Beitrag zum Erreichen der Pariser Klimaziele leisten und verfolgt die ehrgeizige, selbst auferlegte Vision, bis 2050 bilanziell CO2-neutral zu arbeiten. Das Engagement in der Formel E passt deshalb perfekt zur „Roadmap E“ auf der Straße: Bis zum Jahr 2025 will die Marke mehr als 30 elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen. Zudem engagiert sich das Unternehmen in verschiedenen Pilotprojekten für die Reduzierung von Emissionen auch außerhalb der Fahrzeuge. Eine erste Anlage steht in Heilbronn und filtert täglich Stickoxide aus 36.000 Kubikmetern Luft.

Der Link zum Film: youtu.be/mNZIdHhdQs8

Quelle: Audi Motorsport

 

Audi Sport customer racing richtet WTCR-Engagement für 2020 neu aus

Audi Sport customer racing richtet WTCR-Engagement für 2020 neu aus

„Die FIA WTCR hat sich als internationale Bühne entwickelt und wir waren von der ersten Stunde an dabei. Wir haben seit vergangenem Jahr 25 Podiumsplätze eingefahren, darunter sieben Siege“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Unseren vier Piloten Niels Langeveld, Gordon Shedden, Jean-Karl Vernay und Frédéric Vervisch ein großes Dankeschön dafür, ebenso dem Comtoyou Team Audi Sport, dem Leopard Racing Team Audi Sport wie auch unseren Partnern. Nun ist es Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen.“ Audi Sport customer racing hat sein Kundensportprogramm restrukturiert, konzentriert seine strategischen Einsätze künftig voll auf den GT3-Rennsport und plant für die Saison 2020 ein ehrgeiziges internationales Programm auf fünf Kontinenten.

In der Tourenwagen-Kategorie TCR sind weltweit auf nationalem und internationalem Niveau weiterhin Kundenteams mit dem Audi RS 3 LMS unterwegs. Audi hat 180 Exemplare des Modells gebaut, die heute in Süd- und Nordamerika ebenso populär sind wie in Europa, Asien, Australien und Neuseeland. Allein in dieser Saison hat der Einsteiger-Tourenwagen seit Januar 312 Rennen bestritten und dabei 226 Podestplätze eingefahren, darunter 78 Siege. Seit Projektbeginn haben die Kunden bis heute sieben Fahrer-Gesamttitel und 23 Wertungssiege in weiteren Kategorien gefeiert. Damit hat der Audi RS 3 LMS im Vorjahr auch die weltweite Klassifikation „TCR Model of the Year“ gewonnen. In diesem Jahr hat der Tourenwagen mit den Vier Ringen gute Chancen, diesen Titel zu verteidigen. Entscheidend ist dabei das Finale der FIA WTCR 2019 in Malaysia vom 13. bis 15. Dezember, wo die letzten Punkte vergeben werden. Dort starten das Comtoyou Team Audi Sport mit Frédéric Vervisch und Niels Langeveld und das Leopard Racing Team Audi Sport mit Jean-Karl Vernay und Gordon Shedden.

„Nach den ersten Weichenstellungen gemeinsam mit unseren Partnern hoffen wir, dass der Audi RS 3 LMS auch im nächsten Jahr in der WTCR antreten wird“, sagt Chris Reinke. „Comtoyou Racing aus Belgien hat Interesse, auch 2020 in der WTCR zu starten. Das begrüßen wir sehr und wünschen Jean-Michel Baert und seinem Team, dass diese Idee Wirklichkeit wird.“

Quelle: Audi Motorsport

 

 

 

Audi Sport-Fahrerkader für 2020 komplett

Audi Sport-Fahrerkader für 2020 komplett

Zwei Neuzugänge für die GT-Programme von Audi Sport

Zwölf Piloten repräsentieren die Marke 2020 in weltweiten GT-Programmen

Audi Sport customer racing stellt sich mit einem gestärkten Fahrerkader einem anspruchsvollen internationalen Programm. Zwei Neuzugänge ergänzen im kommenden Jahr den Kader der GT-Piloten von Audi Sport bei strategischen Einsätzen und in Kundenprogrammen.

Zehn Piloten umfasste der GT-Fahrerkader von Audi bereits bisher, nun ergänzen der Italiener Mirko Bortolotti und der Schweizer Patric Niederhauser die Mannschaft. Der 29 Jahre alte Bortolotti aus dem oberitalienischen Trento ist ein früherer Formel-1-Testfahrer und hat bereits Meistertitel gewonnen in der Italienischen Formel 3, der Eurocup Mégane Trophy, der Blancpain GT Series sowie der Blancpain GT Endurance Series. Niederhauser stammt aus Münsingen im Schweizer Kanton Bern, ist 28 Jahre alt, hat nach einem Meistertitel in der Italienischen Formel Abarth seine weitere Karriere im Formelsport und in LMP2-Rennwagen bestritten, fährt seit 2015 GT-Rennwagen und hat in diesem Jahr seinen größten Erfolg gefeiert: An der Seite von Audi Sport-Pilot Kelvin van der Linde gewann er das ADAC GT Masters im Audi R8 LMS von HCB-Rutronik Racing. „Ein herzliches Willkommen an beide Fahrer. Sie sind eine perfekte Ergänzung in unserer Mannschaft“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Mirko ist bereits seit vielen Jahren Profi-Pilot, für Patric stellt der Aufstieg zum Profi eine schöne Belohnung für den Titelerfolg in Deutschland dar. Wir sind uns sicher, dass Mirko und Patric menschlich und sportlich bestens zu uns passen.“

Weiterhin hat Audi Sport die bisherigen zehn GT-Experten an Bord: Mattia Drudi (I) hat in seiner Debütsaison 2019 mit Audi exzellente Leistungen im Silver Cup der Blancpain GT Series gezeigt. Rahel Frey (CH) hat in ihrer Karriere bereits sechs GT3-Rennen gewonnen und agierte unter anderem als Mentorin im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup. Christopher Haase (D) und Christopher Mies (D) haben im Audi R8 LMS bereits die Blancpain GT Series, die FIA GT3-Europameisterschaft, die 24 Stunden auf dem Nürburgring und viele weitere Wettbewerbe gewonnen. Frank Stippler (D), Pierre Kaffer (D), Dries Vanthoor (B) und Frédéric Vervisch (B) zählen den diesjährigen Sieg mit Audi bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring zu ihren größten Erfolgen. Markus Winkelhock hat bereits fünf 24-Stunden-Gesamtsiege gefeiert und ist der Champion der Intercontinental GT Challenge 2017. Kelvin van der Linde (ZA) ist zweimaliger Gewinner des ADAC GT Masters und ein weiterer früherer Nürburgring-Sieger.

In der Saison 2020 bestreitet Audi Sport customer racing strategische Einsätze in der Intercontinental GT Challenge einschließlich der 24 Stunden von Spa, bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring und beim FIA GT World Cup in Macau. Hinzu kommen die Einsätze der Audi Sport-Piloten in nationalen wie auch internationalen Programmen der zahlreichen Kundenteams.

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Fahrerbiografien 2020

Quelle: Audi Motorsport

 

500. DTM-Rennen und Herstellertitel in Reichweite

 


  1. DTM-Rennen und Herstellertitel in Reichweite

DTM feiert auf dem Lausitzring ein rundes Jubiläum

Audi-Piloten über ihre ganz persönlichen DTM-Highlights

Chance auf vorzeitigen Gewinn der Herstellermeisterschaft

Jubiläum in der DTM und erster Matchball für die Vier Ringe: Im 500. DTM-Rennen kann sich Audi am Sonntag (25. August) auf dem Lausitzring vorzeitig die Markenmeisterschaft sichern.
710 Punkte hat Audi in den ersten zwölf Rennen gesammelt, Verfolger BMW 426. Wächst der Vorsprung an diesem Wochenende um weitere 20 Punkte an, liegt die Marke vor den beiden noch ausstehenden Rennwochenenden auf dem Nürburgring (14./15. September) und in Hockenheim (5./6. Oktober) uneinholbar an der Spitze.
„Traditionell hat der Fahrertitel in der DTM den höchsten Stellenwert“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Doch auch der Herstellertitel ist sehr wertvoll. Er ist ein starker Indikator für die Arbeit der gesamten Mannschaft und auch dafür, wer das beste Auto hat. Wir sind mit der Performance unseres Audi RS 5 DTM und des neuen Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotors bisher sehr zufrieden.“
Auf dem Lausitzring hat Audi in der DTM bereits sieben Siege gefeiert, im vergangenen Jahr im Samstagsrennen aber auch eine Nullrunde einstecken müssen. Unvergessen sind dabei die Fernsehbilder des spektakulären Überschlags von René Rast. „Der Unfall sah von außen schlimmer aus, als er war“, sagt der DTM-Tabellenführer. „Aber dass ich im zweiten Rennen am Sonntag nicht starten konnte, hat mich möglicherweise den Titel gekostet. Schließlich haben am Ende nur vier Punkte gefehlt.“
Aktuell liegt Rast mit 206 Punkten an der Spitze der Fahrerwertung. Sein Markenkollege Nico Müller, der in diesem Jahr als einziger Fahrer bei allen zwölf Rennen gepunktet hat, liegt 37 Punkte zurück. Marco Wittmann hat als bester BMW-Pilot 59 Punkte Rückstand.
Der Lausitzring sei nicht gerade seine Lieblingsstrecke, sagt Rast. „Die Strecke ist sehr technisch und fahrerisch keine besonders große Herausforderung. Trotzdem: Der Lausitzring ist eine schöne Anlage und die Rennstrecke bietet eigentlich alles, was man als Rennfahrer braucht: langsame Kurven, schnelle Kurven und eine lange Gerade, auf der man mit DRS und Push-to-Pass gut überholen kann. Deshalb gibt es auf dem Lausitzring meistens sehr gute Rennen. Und von der Haupttribüne aus sehen die Zuschauer fast die gesamte Strecke.“
Die Audi-DTM-Piloten über ihre prägendsten DTM-Erlebnisse
Das 500. DTM-Rennen am Sonntag ist auch für den Tabellenführer ein Meilenstein. „Als Kind war ich beim Flugplatzrennen in Diepholz“, erinnert sich der Audi-Pilot. „Das war Anfang der 1990er-Jahre die Zeit mit Klaus Ludwig und Kurt Thiim und ein prägender Moment für mich. Später bin ich viele Jahre im Rahmen der DTM gefahren und habe immer davon geträumt, selbst DTM-Fahrer zu werden. Als der Traum sprichwörtlich über Nacht wahr wurde, hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben.“ Seine persönlichen DTM-Highlights: „Mein erster Sieg 2017 in Budapest und natürlich mein Titelgewinn.“
Das erste DTM-Rennen, das Verfolger Nico Müller selbst vor Ort erlebte, war das Finale der Saison 2005 auf dem Hockenheimring. „Am TV habe ich die DTM schon früher verfolgt. Mein persönliches Highlight war definitiv Norisring 2016 – mein erster Sieg, der hart erkämpft war. Beim Heimrennen von Audi vor den vielen Fans da oben auf dem Podium zu stehen, war wirklich etwas Unvergessliches. Das war der Lohn für viel harte Arbeit und hat sich megacool angefühlt.“
Mike Rockenfeller, derzeit Tabellenfünfter, sah sein erstes DTM-Rennen als Kind auf dem Nürburgring. „Das war Mitte der 1990er-Jahre“, sagt „Rocky“. „Alfa Romeo fuhr gegen Mercedes. Es hat geregnet und die Autos hatten alle Lichter an. So etwas kannte ich bis dahin nur von meiner Carrera-Bahn und hat es mich total fasziniert. Trotzdem konnte ich mir in den kühnsten Träumen nicht ausmalen, später einmal selbst DTM zu fahren. Mein erster DTM-Test 2007 war ein ganz besonderer Moment. Ich bin davor fast nur GT-Autos gefahren und der Wechsel von Porsche zu Audi war ein großer Schritt für mich. Ich habe damals nicht damit gerechnet, dass es so lange dauern würde, in der DTM Rennen zu gewinnen und Meister zu werden. Umso schöner war der Titelgewinn 2013 in Zandvoort – und das, nachdem ich mir fast einen Frühstart geleistet hätte.“
Auch Robin Frijns, in seiner zweiten DTM-Saison aktuell auf dem sechsten Platz der Fahrermeisterschaft, träumte schon lange von der DTM, als er Anfang 2018 DTM-Pilot wurde. „Die Serie hat eine so lange Tradition und steht für spannendes Racing – genau das, was ich mag. Als ich erfuhr, dass ich zum DTM-Kader von Audi gehören werde, war ich überglücklich und baff zugleich.“ Sein persönliches Highlight sei bisher das Finalrennen in Hockenheim 2018 gewesen. „Ich bin als Letzter gestartet und am Ende Fünfter geworden. Ich bin spät in die Box und konnte danach wieder voll angreifen und viele Autos überholen. Das hat sehr viel Spaß gemacht.“
Loïc Duval, der als Gesamtsiebter seine bisher beste DTM-Saison bestreitet, war 2004 und 2005 in der Formel 3 im Rahmenprogramm der DTM aktiv. „Ich erinnere mich vor allem noch an Zandvoort 2005“, sagt der Franzose. „Ehe ich nach Hause gefahren bin, habe ich mir am Sonntag das DTM-Rennen angesehen. Da gab es den massiven Unfall von Peter Dumbreck im Opel ausgangs der letzten Kurve. Das werde ich nie vergessen. Der Unfall war unglaublich, er selbst aber war okay. Das war das Wichtigste. Mich hat das enge Racing mit dieser Art von Autos schon immer beeindruckt und ich freue mich, heute selbst ein Teil der DTM zu sein.“
Jamie Green, derzeit Tabellenneunter, obwohl er wegen einer Blinddarmoperation die beiden Rennen in Misano auslassen musste, hat sich in der DTM vor allem mit seinen vier Siegen auf dem Norisring einen Namen gemacht. Vom Stadtkurs in Nürnberg stammt auch seine bisher beste DTM-Erinnerung. „Das war ganz klar mein Norisring-Sieg 2012“, sagt der Brite. „Ich habe kurz vor Rennende zwei BMW überholt — inklusive eines entscheidenden Manövers in der letzten Kurve.“ Auch auf dem Lausitzring hat Green schon dreimal gewonnen. Sein erstes DTM-Rennen sah er 2003 in Donington. „Das ist meine Heimstrecke. Es wäre cool, wenn die DTM vor dem Ende meiner Karriere dort noch einmal fahren würde.“

Quelle: Audi motorsport