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Vom KAMIQ bis zum SUPERB IV: ŠKODA stellt sechs “Firmenautos des Jahres 2020”

Vom KAMIQ bis zum SUPERB IV: ŠKODA stellt sechs “Firmenautos des Jahres 2020”

› Jury aus 165 Flottenexperten kürt fünf ŠKODA Modelle zu den besten Firmenfahrzeugen, SUPERB gewinnt doppelt – mit Verbrennungsmotor und als Plug-in-Hybrid
› Crossover ŠKODA KAMIQ ist bester ,Newcomer‘ unter den Importfahrzeugen
› ŠKODA KAROQ erzielt Importsieg in der Kategorie ,Kompakte SUV und Crossover‘
› ŠKODA KODIAQ gewinnt Importklasse der ,Midsize-SUV und -Crossover‘
› Bestseller ŠKODA OCTAVIA ist Importsieger in der ,Kompaktklasse‘
› Topmodell ŠKODA SUPERB mit Zweifacherfolg: Importsieger in der Kategorie ,Mittelklasse‘ und bestes Importfahrzeug bei ,Plug-in-Hybride Mittelklasse‘

Weiterstadt – Bei der Wahl zu den ,Firmenautos des Jahres 2020‘ haben sich fünf ŠKODA Baureihen gleich sechs Mal an die Spitze ihrer Kategorie gesetzt. Der SUPERB gewinnt sowohl mit konventionellem Verbrennungsmotor als auch mit Plug-in-Hybridtechnologie, zu den weiteren Siegern zählen OCTAVIA, KODIAQ, KAROQ und KAMIQ. Das ŠKODA Flaggschiff SUPERB sicherte sich die begehrte Auszeichnung ,Firmenauto des Jahres‘ seit 2002 bereits neunmal. Das Modell mit den meisten Siegen in der Geschichte der Wahl ist aber der OCTAVIA: Seit 2005 wurde er zehnmal als ,Firmenauto des Jahres‘ ausgezeichnet. KAROQ und KODIAQ gewinnen diesen Titel zum zweiten Mal, für den KAMIQ ist es ein Premierensieg.

„Wir möchten Geschäftskunden den idealen Firmenwagen bieten: mit überdurchschnittlichem Raumangebot, hoher Variabilität, besonders wirtschaftlichem Verbrauch und herausragendem Langstreckenkomfort“, betont Stefan N. Quary, Vertriebsleiter ŠKODA AUTO Deutschland. „Die sechs Auszeichnungen bei ,Firmenauto des Jahres‘ sind ein großartiger Beleg dafür, dass ŠKODA die Ansprüche der Flottenkunden mit Bravour erfüllt. Es freut uns sehr, dass wir so viele Menschen im mobilen geschäftlichen Alltag überzeugen können.“

Insgesamt 317 Modelle traten bei der Wahl in 13 Fahrzeugsegmenten an, einige zusätzlich auch in sieben Sonderwertungen für Hybridfahrzeuge, Elektroautos und ,Newcomer‘. Voraussetzung für die teilnehmenden Automodelle: Sie gehören zu den Bestsellern im Flottenmarkt und sind nach wie vor auf dem Markt erhältlich. Für Newcomer gilt zusätzlich, dass sie 2019 ihr Handelsdebüt gefeiert haben müssen. Die notwendigen Informationen stellte der Branchendienstleister Dataforce bereit. Insgesamt 165 Flottenexperten stimmten via Online-Voting für ihre persönlichen Gesamt- und Importfavoriten ab.

Der ŠKODA SUPERB hat sich bei den ,Firmenautos des Jahres 2020‘ gleich zweimal an die Spitze gesetzt: Er gewinnt sowohl die Importwertung der ,Mittelklasse‘ als auch in der Kategorie ,Plug-in-Hybride Mittelklasse‘. Seit der umfangreichen Überarbeitung im vergangenen Jahr ist das ŠKODA Topmodell noch attraktiver, moderner und geräumiger denn je. Voll-LED-Matrixscheinwerfer und ein erweitertes Angebot an innovativen Assistenzsystemen stehen stellvertretend für die zahlreichen technischen Highlights, die den SUPERB zu einem der sichersten und komfortabelsten Fahrzeuge seiner Klasse machen. Mit dem SUPERB iV* hat der Hersteller erstmals ein Plug-in-Hybridfahrzeug im Angebot.

Der ŠKODA OCTAVIA rangiert seit Jahren als einziges Importmodell in den Top Ten der deutschen Zulassungsstatistik. Bei den ,Firmenautos des Jahres 2020‘ wählt ihn die Jury zum besten Importfahrzeug der ,Kompaktklasse‘. Die neue, vierte OCTAVIA-Generation kombiniert modernes Design und fortschrittliche Technik mit vorbildlicher Effizienz, wegweisender Praktikabilität und hoher Qualität. Zahlreiche Sicherheits- und Komfortoptionen aus höheren Fahrzeugkategorien sowie innovative Konnektivitäts-Features und verbesserte Assistenzsysteme sorgen für noch mehr Komfort und Sicherheit.

In der Importkategorie ,Midsize-SUV und -Crossover‘ heißt das ,Firmenauto des Jahres 2020‘ ŠKODA KODIAQ. Das erste SUV des tschechischen Automobilherstellers markierte 2017 den Beginn einer breit angelegten Produktoffensive. Bei einer Länge von 4,70 Metern bietet der KODIAQ Platz für bis zu sieben Personen und den größten Kofferraum seiner Klasse. Zudem punktet er mit emotionalem Design und innovativen Technologien, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen zu finden sind.

Der ŠKODA KAROQ überzeugte die Jury als bestes Importfahrzeug in der Kategorie ,Kompakte SUV und Crossover‘. Das zweite SUV-Modell des Herstellers startete im Oktober 2017 auf dem deutschen Markt durch. Zu seinen Highlights zählen das umfangreiche Angebot an Fahrerassistenzsystemen, moderne Konnektivitätslösungen sowie der hohe praktische Nutzwert: Der Kofferraum fasst bis zu 1.630 Liter. Die optionale VarioFlex-Rückbank ermöglicht das einzelne Verstellen und Ausbauen der drei separaten Rücksitze. So verwandelt sich das kompakte SUV mit einem maximalen Laderaumvolumen von bis zu 1.810 Litern zum praktischen Kleintransporter.

In der ,Newcomer‘-Kategorie hat sich der ŠKODA KAMIQ als Gewinner unter allen Importmodellen durchgesetzt. Das City-Crossover ergänzt seit Mitte 2019 die erfolgreiche SUV-Palette der tschechischen Marke auf dem europäischen Markt. Es verbindet typische Vorzüge dieser Fahrzeugkategorie wie eine größere Bodenfreiheit oder die erhöhte Sitzposition mit der Agilität eines kompakten Autos sowie markentypisch emotionalem Design. Mit hochmodernen Assistenz- und Infotainment-Systemen, einem großzügigen Raumangebot und zahlreichen Simply Clever-Ideen erfüllt der ŠKODA KAMIQ auch die Erwartungen anspruchsvoller Geschäftskunden.

Mit dem diesjährigen Top-Ergebnis setzt ŠKODA seine Erfolgsserie bei der renommierten Wahl fort. Der SUPERB sicherte sich die begehrte Auszeichnung ,Firmenauto des Jahres‘ seit 2002 bereits neunmal. Damit bescheinigte die Jury allen drei modernen SUPERB-Generationen eine ideale Eignung als Flottenfahrzeug. Das Modell mit den meisten Siegen in der Geschichte der Wahl ist aber der OCTAVIA: Seit 2005 wurde er zehnmal als ,Firmenauto des Jahres‘ ausgezeichnet. KAROQ und KODIAQ gewinnen diesen Titel zum zweiten Mal. Für den KAMIQ ist es der erste Erfolg.

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Flottentag, Firmenauto des Jahres 2020

 

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 ersetzt der neue WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) den bisherigen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.skoda-auto.de/wltp.
Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

  • Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem “Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de), unentgeltlich erhältlich ist.

SUPERB iV 1,4 TSI DSG 115 kW (156 PS)
kombiniert 1,5 – 1,4 l/100km, kombiniert 14,5 – 13,6 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 35 – 32 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

SUPERB COMBI iV 1,4 TSI DSG 115 kW (156 PS)
kombiniert 1,7 – 1,5 l/100km, kombiniert 15,4 – 14,5 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 38 – 35 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

ŠKODA AUTO
› feiert dieses Jahr das 125. Jubiläum seiner Gründung in den Pioniertagen des Automobils 1895 und ist damit eines der weltweit traditionsreichsten Automobilunternehmen.
› bietet seinen Kunden aktuell neun Pkw-Modellreihen an: CITIGO, FABIA, RAPID, SCALA, OCTAVIA, KAROQ, KODIAQ sowie KAMIQ und SUPERB.
› lieferte 2019 weltweit 1,24 Millionen Fahrzeuge an Kunden aus.
› gehört seit 1991 zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller. ŠKODA AUTO fertigt und entwickelt selbständig im Konzernverbund neben Fahrzeugen auch Komponenten wie Motoren und Getriebe.
› unterhält drei Standorte in Tschechien; fertigt in China, Russland, der Slowakei, Algerien und Indien vornehmlich über Konzernpartnerschaften sowie in der Ukraine und Kasachstan mit lokalen Partnern.
› beschäftigt mehr als 42.000 Mitarbeiter weltweit und ist in über 100 Märkten aktiv.
› treibt im Rahmen der ŠKODA Strategie 2025 die Transformation vom Automobilhersteller zur „Simply Clever Company für beste Mobilitätslösungen“ voran.

Die ŠKODA AUTO Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.300 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke ŠKODA in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2019 wurden in Deutschland über 208.000 neue ŠKODA Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 5,8 Prozent. Damit war ŠKODA nicht nur im elften Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.

Starke Saison für Audi Sport customer racing

Starke Saison für Audi Sport customer racing

Audi Sport gewinnt mit Kundenteams 20 Fahrertitel weltweit

Vier Rennwagentypen bei insgesamt mehr als 750 Rennen

Audi Sport customer racing hat 2019 dank seiner Teams rund um den Globus in mehr als 750 Rennen 578 Pokale eingefahren, darunter 237 Siege. Erstmals waren vier Modelle im Einsatz – der Audi RS 3 LMS ebenso wie die GT2-, die GT3- und die GT4-Variante des Audi R8 LMS.

Auch in der elften Saison von Audi Sport customer racing waren die Produkte von Audi für viele Kundenteams aus gutem Grund die erste Wahl: In Amerika, Asien, Australien und Europa gingen nicht weniger als 20 Motorsport-Titel an Piloten von Audi, hinzu kommen 30 weitere Wertungssiege in Unterkategorien sowie vier Gesamtsiege bei internationalen Langstreckenrennen. „Unsere Kundenteams haben mit viel sportlichem Ehrgeiz und großem Engagement Audi Sport weltweit glänzen lassen. Dafür ein herzliches Dankeschön“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Besonders freut uns, dass unsere Produkte einige der härtesten Serien der Welt gewonnen haben und dabei manch ein Titel zum ersten Mal an Audi ging.“

Im Langstreckenrennsport hat die neue Evolutionsstufe des Audi R8 LMS GT3 in ihrer Debütsaison mit Car Collection Motorsport die 24 Stunden von Dubai, mit dem Audi Sport Team Phoenix die 24 Stunden auf dem Nürburgring, mit dem Audi Sport Team WRT die 10 Stunden von Suzuka und mit Attempto Racing die 12 Stunden Gulf gewonnen. Insgesamt fünf Fahrertitel in Deutschland, in der zentraleuropäischen FIA CEZ, in Thailand und Australien runden die Bilanz der jüngsten Baustufe ab, hinzu kommen acht Titel älterer Evolutionsstufen. Alle Varianten eingeschlossen hat der Audi R8 LMS von 2009 bis heute inzwischen 75 Fahrer-Gesamttitel gewonnen. Auch die GT4-Variante des Sportwagens setzte ihre Erfolgsserie mit neuerlichen Meistertiteln in den USA und in Frankreich fort. Das seriennahe Modell hat nach nur zwei Jahren im Einsatz weltweit bereits sieben Fahrermeisterschaften und elf weitere Wertungen für sich entschieden. Im November hat Audi die neue GT4-Baustufe für die kommende Saison vorgestellt. Der Tourenwagen Audi RS 3 LMS schließlich hat in einem erneut harten Wettbewerbsumfeld fünf Fahrertitel gewonnen, darunter erstmals in Japan und in Italien, sowie sieben weitere Klassentitel. In der Saison 2019 trug auch eine vierte Baureihe ihren Anteil zur Bilanz bei: Der in diesem Jahr vorgestellte Audi R8 LMS GT2 hat bei seiner Rennpremiere in Barcelona mit Platz drei auf Anhieb einen Pokal eingefahren und startet 2020 in seine erste vollständige Saison.

Einen Überblick über die ganze Welt des Kundensports und die zurückliegende Saison bietet das Jahrbuch Audi Sport customer racing 2019. Der zweisprachige Band, der in Zusammenarbeit mit Audi Sport customer racing publiziert wird, ist zum Preis von 39,90 Euro im Adrenalin-Verlag erhältlich.

Bereits in der zweiten Januarwoche beginnt die neue Saison mit dem 24-Stunden-Rennen in Dubai. Ein frisches, breit aufgestelltes Modellprogramm, eine weltweite Teileversorgung und kundennahe Betreuung durch regionale Service- und Vertriebsstrukturen sowie ein Kundenstamm in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, Europa und im australisch-neuseeländischen Pazifik-Raum macht Audi Sport customer racing zu einem kraftvollen Global Player.

Weitere Informationen
Alle Titel 2019 im Überblick

Fahrerlager-Geschichten – Stefan Wendl: “Wir zählen zur absoluten Spitze im GT-Sport”

Fahrerlager-Geschichten – Stefan Wendl: “Wir zählen zur absoluten Spitze im GT-Sport”

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing, blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück und verrät, welche Herausforderungen im neuen Jahr warten.

3 Fragen an Stefan Wendl

Als Leiter von Mercedes-AMG Customer Racing kann Stefan Wendl erneut auf eine äußerst erfolgreiche Saison im GT-Sport zurückblicken. Insgesamt feierten die Kundenteams im Jahr 2019 weltweit über 40 Meisterschaften in hochklassigen Rennserien und knüpften damit nahtlos an die Rekordsaison des Vorjahres an. Darüber hinaus wurden mit der Vorstellung des neuen Mercedes-AMG GT3 die Weichen für die Zukunft gestellt.

Stefan, nach dem Rekordjahr 2018 lagen die Erwartungen in dieser Saison höher denn je. Mit 247 Klassensiegen in knapp 500 Rennen setzten die Customer Racing Teams im Jahr 2019 erneut ein Statement. Wie fällt Dein Fazit aus?
Stefan Wendl: Wir haben in diesem Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass wir zur absoluten Spitze im GT-Sport zählen. Ob mit dem Mercedes-AMG GT3 oder dem GT4: Auf der ganzen Welt konnten unsere 93 aktiven Kundenteams und 392 Fahrer große Erfolge feiern und damit die beeindruckenden Vorjahresleistungen bestätigen. Es ist nicht leicht, eine Führungsrolle im GT-Sport einzunehmen – und noch schwieriger ist es, diese Position Jahr für Jahr zu verteidigen. Das haben wir getan und für diese exzellenten Leistungen möchte ich mich herzlich bei allen Fahrern, Teams und Kollegen bedanken. Ohne die hervorragende Zusammenarbeit auf allen Ebenen wären die Erfolge in dieser Saison nicht möglich gewesen.

Das Jahr 2019 war von zahlreichen spannenden Duellen geprägt. Was war Dein persönliches Highlight in dieser Saison?
Stefan Wendl: Jeder einzelne Sieg ist etwas Besonderes und jeder Titel hat sein eigenes Flair. Mich freut vor allem, dass wir erneut kontinentübergreifend erfolgreich waren. Auf 98 Rennstrecken in 30 Ländern konnten wir neben Titeln in Europa beispielsweise auch in Amerika, Asien und Australien Meisterschaften feiern. Auf der Sprintdistanz ebenso wie auf der Langstrecke und von den Amateurklassen bis hin zu den Profikategorien. Wir haben spannende Rennaction geboten und kämpften fast in jeder Serie, an der wir teilgenommen haben, bis zum Schluss um die Meisterschaft – das ist ein erfolgreicher Beleg der kontinuierlichen Arbeit, die wir gemeinsam mit unseren Kundenteams jeden Tags aufs Neue liefern.

Richten wir den Blick in die Zukunft: Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich durch den neuen Mercedes-AMG GT3, mit dem die ersten Kundenteams ab 2020 offiziell antreten werden?
Stefan Wendl: Das GT-Segment ist eine sehr schnell wachsende Branche. Jahr für Jahr steigen Popularität, Professionalität und damit einhergehend auch die Rennqualität. Vor diesem Hintergrund haben wir uns genau angeschaut, welche Aspekte wir am Fahrzeug optimieren können. Bereits in der Analyse wie auch bei den vielen Testeinsätzen auf der Rennstrecke haben wir eng mit unseren Kundenteams und -fahrern zusammengearbeitet, um ihnen ein maßgeschneidertes Gesamtpaket anbieten zu können. Nach einer intensiven Test- und Erprobungsphase können wir ohne Übertreibung sagen, dass wir mit der Weiterentwicklung einmal mehr neue Maßstäbe im GT-Segment setzen. Unsere Kunden erhalten ein ausgereiftes und von Beginn an konkurrenzfähiges Fahrzeug. Der neue Mercedes-AMG GT3 wird mit dem ersten Rennen 2020 in Dubai an den Start gehen und hoffentlich gleich die Erfolgsgeschichte unseres Customer Racing Programms im zehnten Jahr fortschreiben. Am Ende des Jahres wollen wir unsere Jubiläumssaison natürlich mit so vielen Titeln wie möglich krönen.

Quelle: Mercedes AMG Motorsport

Saison-Rückblick 2019: Titel-Hattrick, Debütsiege und knappster Zieleinlauf  3827 Runden mit 15.520 PS im Porsche Mobil 1 Supercup

Saison-Rückblick 2019: Titel-Hattrick, Debütsiege und knappster Zieleinlauf 3827 Runden mit 15.520 PS im Porsche Mobil 1 Supercup

Stuttgart. Mit einem spannenden Meisterschaftskampf sorgte der Porsche Mobil 1 Supercup in seiner 27. Saison einmal mehr für packenden Motorsport. Erst beim Finale des internationalen Markenpokals in Mexiko-Stadt entschied Michael Ammermüller (BWT Lechner Racing) die Meisterschaft für sich – zum dritten Mal in Folge. Somit fehlt dem Deutschen nur noch ein Titel, um mit Patrick Huisman gleichzuziehen. Der Niederländer war von 1997 bis 2000 sogar vier Jahre in Serie das Maß aller Dinge. Neben der Entscheidung in der Meisterschaft prägte eine Vielzahl weiterer Statistiken die Supercup-Saison 2019 im Formel-1-Rahmenprogramm.

• Insgesamt fünf verschiedene Fahrer trugen sich bei zehn Saisonläufen in die Siegerliste ein. Die hohe Leistungsdichte zählt seit 1993 zu den Erfolgsfaktoren der Supercup-Geschichte. Neben den vier ersten Plätzen von Ammermüller stand auch Porsche-Junior Julien Andlauer (F/BWT Lechner Racing) zweimal ganz oben auf dem Podium.

• Ihre ersten Siege im internationalen Markenpokal feierten Ayhancan Güven (TR/martinet by ALMÉRAS), Dylan Pereira (L/Momo Megatron Lechner Racing) und Larry ten Voorde (NL/MRS GT-Racing). Insgesamt jubelten in dieser Saison zehn verschiedene Fahrer auf dem Podium.

• Im Laufe des Jahres entwickelte sich zwischen Ammermüller, Porsche-Junior Andlauer, ten Voorde und Güven ein Vierkampf um den Titel. Dabei wechselten sich die beiden Lechner-Piloten Ammermüller und Andlauer an der Tabellenspitze ab. Der 20-jährige Franzose übernahm in Silverstone die Führung der Gesamtwertung und war über fünf Rennwochenenden Spitzenreiter. Nach Andlauers Ausfall in Monza eroberte sich Ammermüller Rang eins in der Meisterschaft zurück.

• Michael Ammermüller fehlt nach seinen vier Saisonsiegen noch ein erster Platz für einen alleinigen Rekord: Im Porsche Mobil 1 Supercup und im Porsche Carrera Cup Deutschland gewann der ehemalige Formel-1-Testfahrer zusammen genommen 28 Rennen. Den Bestwert teilt sich der Bayer mit dem aktuellen DTM-Champion René Rast.

• Über die Saison gingen an den Rennwochenenden durchschnittlich 30 Fahrer in ihren Porsche 911 GT3 Cup an den Start.

• Die größten Teilnehmerfelder fuhren in Silverstone (Großbritannien), Hockenheim (Deutschland), Spa-Francorchamps (Belgien) und Monza (Italien). In diesen Rennen traten jeweils 32 Piloten gegeneinander an.

• Für Chancengleichheit und einen spannenden Wettbewerb sorgen neben einem identischen Fahrzeug auch die Einheitsreifen von Michelin. An allen neun Events sowie den beiden Tests in Barcelona (Spanien) und in Silverstone kamen insgesamt 4030 Reifen des Supercup-Partners aus Frankreich zum Einsatz. Neben 3720 Slicks nutzten die Teams auch 310 Regenreifen.

• Der Porsche Mobil 1 Supercup trug seine zehn Meisterschaftsläufe in diesem Jahr in neun verschiedenen Ländern aus. Über die Saison absolvierten die Fahrer mit den 485 PS starken Cup-Elfern auf allen Strecken insgesamt 3827 Rennrunden.

• Mit einer Länge von 3,337 Kilometern war der Circuit de Monaco in Monte Carlo die kürzeste Strecke im Kalender. Beim halbstündigen Sprintrennen fuhren die Piloten in ihren Neunelfern insgesamt 16 Runden durch die engen Gassen im Fürstentum. Lediglich elf Umläufe standen dagegen in den belgischen Ardennen auf dem Programm. Der Circuit de Spa-Francorchamps erstreckt sich über 7,004 Kilometer und war der längste Kurs der Saison.

• Auf der Traditionsstrecke in der Wallonischen Region Belgiens sahen die Fans auch den knappsten Zieleinlauf: Pereira setzte sich mit einem Vorsprung von nur 0,268 Sekunden gegen Güven durch.

• In den Rekordbüchern steht das Rennwochenende in Silverstone. Den britische Formel-1-Grand-Prix besuchten insgesamt 353.000 Fans – Spitzenwert der Supercup-Saison 2019 und für den Formel-1-Event im Norden Londons.

• Beim vierten Lauf in Hockenheim hatten die Fahrer mit hochsommerlichen Wetterbedingungen zu kämpfen. Vor dem freien Training am Freitag wurden im Supercup-Paddock Temperaturen von knapp 44 Grad Celsius gemessen. An keiner anderen Strecke erlebten die Piloten solch hohe Temperaturen.

• Ihre längste Anreise legten die Supercup-Teams für das Saisonfinale nach Mexiko-Stadt zurück. Die Distanz vom Stuttgarter Flughafen in die Hauptstadt Mexikos betrug über 9600 Kilometer. Nach Mittelamerika ging es per Flugzeug mit mehr als 80 Tonnen Fracht.

• Die Fans des Porsche Mobil 1 Supercup durften sich über eine umfangreiche Berichterstattung freuen. Insgesamt 38 TV-Sender zeigten den Supercup in über 110 Ländern auf sechs Kontinenten.

Quelle: Porsche Motorsport

 

Chinesische Tourenwagen-Meisterschaft (CTCC) Zhang Zhen Dong feiert Titelgewinn im Volkswagen Lamando GTS

Chinesische Tourenwagen-Meisterschaft (CTCC) Zhang Zhen Dong feiert Titelgewinn im Volkswagen Lamando GTS

Das Finale der Chinesischen Tourenwagen-Meisterschaft in Wuhan (CN) war ein Wochenende nach Maß für die Volkswagen Piloten: Der Chinese Zhang Zhen Dong sicherte sich den Titel der Serie im Volkswagen Lamando GTS, Teamkollege Rodolfo Avila (MAC) gewann das zweite Rennen am Sonntag. Die beiden Piloten des Teams SAIC Volkswagen zeigten das gesamte Rennwochenende über eine starke Leistung. Im finalen Rennen zog Avila bereits kurz nach dem Start an Colin Turkington (GB) vorbei, der im Volkswagen Lamando GTS von der Pole Position gestartet war, baute eine souveräne Führung auf und verteidigte diese bis zur Zielflagge. Zhen Dong kämpfte sich bis auf Rang zwei vor – damit war die Meisterschaft für den Volkswagen Fahrer in trockenen Tüchern.

Auch im ersten Durchgang des finalen Laufs der CTCC erreichte mit Zhen Dong als Drittplatziertem ein Volkswagen Pilot das Podium, während Avila als Vierter knapp den Sprung aufs Podest verpasste. Am Ende der Saison ist Zhen Dong mit 177 Punkten Champion der Serie, gefolgt von Martin Cao (CN, Kia) mit 151 Zählern. Teamkollege und Volkswagen Fahrer Avila kommt als Gesamtdritter auf 137 Punkte.

Quelle: Volkswagen Motorsport

 

Gemischte Gefühle für Audi Sport customer racing beim WTCR-Finale

Gemischte Gefühle für Audi Sport customer racing beim WTCR-Finale

Glück und Pech von allen vier Audi Sport-Piloten in Malaysia

Platz vier von Frédéric Vervisch als bestes Rennergebnis

Beim Finale zum WTCR – FIA-Tourenwagen-Weltcup in Malaysia erlebten die vier Piloten von Audi Sport customer racing in den Qualifyings und Rennen allesamt eine Achterbahnfahrt. Aufholjagden in allen drei Rennen zeigten, was möglich war, doch ungünstige Startplätze und Rennpech prägten das Wochenende von Audi. So vereitelte ein Defekt vor dem Start einen möglichen Podiumsplatz von Frédéric Vervisch im zweiten von drei Rennen. Am Ende blieb Platz vier des Belgiers im letzten Rennen das beste Resultat für den Audi RS 3 LMS in Sepang.

„Zum Abschluss der Saison hätten wir uns ein besseres Ergebnis gewünscht, was durchaus möglich gewesen wäre“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Eine ganze Reihe von Faktoren aber hat jedes unserer Autos im Lauf des Wochenendes zurückgeworfen. Unsere vier Fahrer Niels Langeveld, Gordon Shedden, Jean-Karl Vernay und Frédéric Vervisch haben bis zum Schluss großen Kampfgeist gezeigt – vielen Dank dafür.“ Die besten Chancen, aber auch das größte Pech hatte Frédéric Vervisch. Als Fünfter ins erste Rennen gestartet, gab der Belgier aus dem Comtoyou Team Audi Sport auf, als ihn ein schleichender Reifenschaden an die Box zwang. Die Vorfreude auf das zweite Rennen war groß, denn mit Startplatz drei hatte er das beste Qualifying-Ergebnis aller Audi Sport-Fahrer eingefahren. Doch auf dem Weg in die Startaufstellung bemerkte er eine defekte Antriebswelle, die das Team nicht mehr rechtzeitig wechseln konnte. So startete er aus der Boxengasse hinterher, erhielt wegen Überschreitens der Reparaturdauer in der Startaufstellung noch eine Durchfahrtstrafe und belegte am Ende nur Platz 25. Im dritten Rennen zeigte Vervisch, was möglich war: Von Startplatz acht attackierte er auf nasser Strecke und kam als Vierter unmittelbar vor Norbert Michelisz ins Ziel, dem neuen Weltcup-Gewinner. Niels Langeveld aus dem Comtoyou Team Audi Sport erreichte als bestes Wochenendergebnis im zweiten Rennen den 15. Platz.

Auch im Leopard Racing Team Audi Sport freuten sich Jean-Karl Vernay und Gordon Shedden gleich mehrfach über gelungene Aufholjagden. Von der 18. Startposition verbesserten sich Vernay im ersten Rennen mit Slicks auf der Vorderachse und hinteren Regenreifen auf abtrocknender Strecke bis auf den zehnten Platz. Sein schottischer Teamkollege Shedden kam mit der gleichen Reifenwahl auf dem rutschigen Asphalt ebenfalls gut zurecht, gewann sieben Positionen und kam als 15. ins Ziel. Im zweiten Rennen gelang Vernay im Regen der Sprung von Rang 18 auf Platz 14 und im dritten Sprint sogar von Platz 20 auf Position zwölf.

Nach zwei Jahren endet das offizielle Programm von Audi Sport customer racing in der FIA WTCR. Die Fahrer und Teams von Audi haben in dieser Phase gemeinsam 25 Podestplätze eingefahren, darunter sieben Siege. Auch künftig bleibt der Audi RS 3 LMS auf den Motorsport-Bühnen weltweit präsent. Audi Sport hat 180 Exemplare des Renntourenwagens gefertigt, die in Nord- und Südamerika, ganz Europa, Asien sowie Australien und Neuseeland in Kundenhand erfolgreich sind und alleine in diesem Jahr 78 Siege und insgesamt 226 Podestplätze eingefahren haben.

Quelle: Audi Motorsport