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[LKA] Sichere Winterruhe für Ihren Garten

So langsam wird es allerhöchste Zeit, die Gartenlaube oder das Wochenendhaus winterfest zu machen und vor Einbrüchen zu schützen.

Im Jahr 2019 wurden insgesamt 8 952 Straftaten (2018: 8 827 Fälle) in Kleingartenanlagen, Gartenlauben und Bungalows registriert. Der polizeilich registrierte Schaden beläuft sich auf ca. 2,1 Mio. Euro (2018: ca. 1,8 Mio. Euro). In ca. 20 Prozent der Fälle wurde die Straftat nicht vollendet, sondern blieb im Versuch stecken.

2 607 Tatverdächtige konnten im Jahr 2019 ermittelt werden, die Aufklärungsquote betrug 35,6 Prozent (2018: 2 494 TV; AQ: 35,9 Prozent). Bei der Mehrzahl der aufgeklärten Fälle handelten Tatverdächtige mit deutscher Staatsangehörigkeit (92,5 Prozent).

Die Deliktschwerpunkte liegen sowohl im Bereich des Diebstahls unter erschwerenden Umständen (die umgangssprachlichen Einbrüche) mit 4 844 Fällen, als auch bei einfachen Diebstahlhandlungen mit 945 Fällen. Neben Werkzeugen aller Art und elektrischen Gartengeräten waren Alkohol und Nahrungsmittel, Heimelektronik, Fahrräder, Bekleidung, Bargeld sowie Einrichtungsgegenstände beliebtes Diebesgut.

Im Bereich der Rohheitsdelikte und der Straftaten gegen die persönliche Freiheit registrierte die sächsische Polizei im Jahr 2019 in Garten- und Bungalowanlagen 692 Fälle.

Bei den sonstigen Tatbeständen nach dem StGB bilden Sachbeschädigungen mit 1 019 erfassten Fällen den Schwerpunkt, gefolgt von Hausfriedensbrüchen (391 Fälle), Beleidigungen (256 Fälle) und Brandstiftungen (166 Fälle).

Empfehlungen Ihrer sächsischen Polizei :

Als wirksamer Schutz erweist sich eine solide Absicherung von Türen und Fenstern auf der Innenseite, welche möglichst auch von außen sichtbar ist.

Geben Sie den Tätern keine Hilfsmittel an die Hand. Verschließen Sie alle Gartengeräte und Werkzeuge sorgfältig. Auch Einsteighilfen, wie Leitern u. Ä. sollten weg- oder angeschlossen werden.

Eine weit verbreitete Unsitte ist das Deponieren von “Notschlüsseln” unter Fußabtretern, in Dachrinnen oder unter Blumenkästen. Die Täter kennen diese Verstecke.

Entfernen Sie im Herbst alle wertintensiven technischen Geräte und Gegenstände aus Bungalow oder Laube und lagern Sie diese an einem sicheren Ort. Äußerlich sichtbare Dinge wie SAT-Schüsseln, Antennenanlagen, aber auch teure Terrassenmöbel sollten abgebaut bzw. weggeräumt werden.

Auf der Internetseite www.k-einbruch.de erhalten Sie zahlreiche Tipps und Hinweise zur Sicherung Ihrer Wohnung, diese können sie auch auf Ihre Gartenlaube oder Ihren Bungalow anwenden.

Organisieren Sie eine funktionierende Nachbarschaftshilfe, getreu der Devise: “Vorsicht! Wachsamer Nachbar”! Tauschen Sie Adressen und Telefonnummern zur gegenseitigen Information aus.

Achten Sie bei Kontrollgängen in der kalten Jahreszeit auch auf die Nachbargrundstücke. Gibt es ungewöhnliche Veränderungen oder Vorkommnisse?

Es gibt viele Tipps und Kniffe, wie sich jeder Gartenfreund mit einfachen Mitteln, die nicht viel kosten, vor Einbrechern schützen kann. Sie müssen Ihre Laube deshalb zu keiner Festung ausbauen! Ratschläge und Praxistipps finden Sie in der vom Landeskriminalamt Sachsen herausgegebenen Broschüre “Wie kann man Gartenlauben und Bungalows vor Einbruch schützen?” (Erhältlich in jeder Polizeilichen Beratungsstelle, abgebildet und zum Download unter www.lka.sachsen.de). Darüber hinaus können Sie sich auch in den Polizeilichen Beratungsstellen über wirksame Schutzmaßnahmen informieren.


Informationen

Herausgeber

Landeskriminalamt Sachsen (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10416)

Themen

Wie der Wechsel der Kfz-Versicherung gelingt

Wie der Wechsel der Kfz-Versicherung gelingt

Die Wichtigkeit des eigenen Autos ist allseits bekannt. Umso wichtiger ist es also, dass Ihr PKW rund um die Uhr, in jedem Fall geschützt ist. Damit Sie sich dem sicher sein können, gibt es eine Vielzahl an Versicherungen mit unterschiedlichen Leistungen und zu unterschiedlichen Preisen. Dass man da schnell den Überblick verlieren kann, ist verständlich. Wenn Sie sich schon länger darüber Gedanken machen, Ihre Versicherung zu wechseln, dann gibt es einiges was Sie beachten müssten. Schließlich möchten Sie bestimmt das wirklich bestmögliche Ergebnis und unsere Tipps werden Ihnen dabei helfen.

Was Sie bei einem Wechsel beachten müssen

Damit Sie lange Wartezeiten, unnötige Kosten und Stress vermeiden, sollten Sie einige grundlegende Dinge beim Wechsel einer Kfz-Versicherung beachten. Ein entscheidender Faktor ist die Frist. Die Kündigungsfrist bei der Kfz-Versicherung ist enorm wichtig und hängt davon ab, ob sie eine ordentliche oder außerordentliche Kündigung vollziehen. Bei einer ordentlichen Kündigung kann jährlich mit einer Frist von 30 Tagen gekündigt werden. Da die meisten Verträge am 31. Dezember auslaufen, gilt: Zum Jahresende die Kfz-Versicherung wechseln und das am besten so früh wie möglich, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Eine Vielzahl von Situationen wie zum Beispiel ein Fahrzeugwechsel können aber dazu beitragen, dass das Recht für eine Sonderkündigung besteht. Sollte dies zutreffen, kann die Versicherung prinzipiell zu einem beliebigen Zeitpunkt gekündigt werden. Am besten prüfen Sie jedoch Ihren individuellen Fall, um sich sicher sein zu können und nicht versehentlich den Kündigungstermin zu verpassen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Anbieter. Bevor man über einen Wechsel nachdenkt, sollte man sich genau darüber informieren, was für Alternativen zur Verfügung stehen. Lohnt es sich wirklich, den Anbieter zu wechseln? Oft helfen in diesem Fall Vergleichsportale, welche Ihnen den besten Anbieter auf Basis Ihrer Anforderungen vorschlagen. Zudem sollten Sie auf keinen Fall die benötigten Unterlagen vergessen. Haben Sie sich für einen neuen Anbieter entschieden und sind in der Frist, dann gibt es einige Unterlagen, die Sie im Laufe des Wechsels benötigen werden. Dazu zählen Führerschein, Bankverbindung, Fahrzeugschein und -Brief, Unterlagen der alten Versicherung sowie der Kilometerstand.

Gründe für einen Wechsel

Es gibt zahlreiche Gründe, die für den Wechsel einer Kfz-Versicherung sprechen. Ein Grund ist das Risiko von Unfällen, weswegen zumindest die Haftpflicht bei Kfz-Versicherungen gesetzlich vorgeschrieben ist. Ein Unfall kann nämlich schnell passieren und dann wird es teuer. Ein weiterer wichtigster Aspekt ist das Finanzielle. Viele Autofahrer ziehen einen Wechsel ihrer Versicherung in Erwägung, weil es einfach günstigere Alternativen gibt. Das ist keine Seltenheit, denn der Markt ändert sich ständig und immer wieder tauchen neue Anbieter auf, die Ihnen das Beste vom Besten anpreisen. Damit Sie sich aber nicht von falschen Versprechungen einlullen lassen und im Nachhinein enttäuscht sind, raten wir Ihnen eine Vielzahl an Vergleichsportalen zu nutzen, um das beste Angebot zu finden. Lesen Sie sich bei Bedarf auch Rezensionen anderer Nutzer durch, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, welcher Anbieter Ihren Anforderungen entspricht. Achten Sie dabei aber stets auf die Seriosität der Bewertungen, da falsche Bewertungen leider sehr häufig vorkommen. Ein weiterer Grund für einen Wechsel sind die gebotenen Leistungen, da das Leistungsspektrum immer den eigenen Anforderungen entsprechen sollte.

Drei Siege in Folge: Audi-Pilot Müller dominiert die DTM

Drei Siege in Folge: Audi-Pilot Müller dominiert die DTM

  • BMW erstarkt: Sheldon van der Linde erkämpft Platz zwei
  • Wichtige Punkte verloren: Titelverteidiger Rast nur Siebter
  • Im privat eingesetzten Audi: Ferdinand Habsburg überrascht als Sechster

Drittes Rennen, dritter Sieg: Nico Müller dominiert die DTM. Der Audi-Pilot aus der Schweiz gewann auf dem Lausitzring das dritte Saisonrennen. Damit ist er der erste DTM-Pilot der Geschichte, der die ersten drei Rennen einer Saison gewinnen konnte. Doch der Sieg fiel dem 29-Jährigen nicht so leicht wie beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps, als er in beiden Rennen die vollen Punkte kassierte. BMW zeigte sich nach der Enttäuschung in Belgien deutlich stärker und eroberte mit Sheldon van der Linde den zweiten Platz. Der 21-jährige Südafrikaner setzte Müller zeitweise sogar unter Druck und streckte die Hand nach dem Sieg aus. Immerhin landeten vier BMW neben sechs Audi unter den zehn Besten. Als Dritter sah Robin Frijns (Audi) die Zielflagge, der wie schon in Spa seine Pole-Position nicht zum ersten Sieg nutzen konnte. Für eine Überraschung sorgte Ferdinand Habsburg. Im privat eingesetzten Audi des belgischen WRT-Teams erkämpfte sich der Österreicher den sechsten Platz.

Vor dem vierten Saisonrennen am Sonntag (ab 13:00 Uhr live auf SAT.1 und im Livestream via grid.dtm.com) führt Vizemeister Müller mit bereits 80 Punkten die Fahrerwertung an, Frijns ist neuer Zweiter (43) vor Titelverteidiger Rast (35). Die DTM trägt auf dem Lausitzring, zwischen Berlin und Dresden gelegen, seinen ersten Double-Header aus, denn nur eine Woche später finden an gleicher Stelle die Saisonrennen fünf und sechs statt.

BMW übt erstmals Druck auf Audi aus

Nico Müller legte in einem Rennen, dass von zahlreichen Positionskämpfen geprägt wurde, bereits beim Start den Grundstein zum Erfolg. Bis zur kritischen ersten Kurve beschleunigte er seinen niederländischen Markenkollegen Robin Frijns aus. Auch Sheldon van der Linde machte am Start einen Platz gut und übernahm Rang drei von Loïc Duval (FRA/Audi), der am Ende als einziger Fahrer nicht ins Ziel kam. Titelverteidiger René Rast konnte am Start ebenfalls Plätze gut machen, wurde dann aber Opfer einer Berührung und musste in der dritten Kurve aufs Gras ausweichen.

Van der Linde bestätigte den Aufwärtstrend von BMW und machte Druck auf Frijns. Der Südafrikaner fuhr früh zum Reifenwechsel an die Box und zog letztlich an Frijns vorbei, als der Niederländer nach seinem Pflichtstopp auf die Rennstrecke zurückkehrte. Fortan brannte van der Linde mit dem BMW M4 DTM ein Feuerwerk ab und verkürzte für einige Runden stetig den Rückstand auf Müller. Doch der Schweizer konterte souverän, machte keinen Fehler und brachte den Sieg letztlich sicher nach Hause, vor van der Linde und Frijns. Mit den Plätzen vier und fünf unterstrichen Doppel-Champion Marco Wittmann und Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock, dass BMW in nur zwei Wochen erhebliche Fortschritte erzielt hat. René Rast, der auch beim Reifenwechsel Zeit verlor, kam letztlich hinter Habsburg nur als Siebter ins Ziel. Am Freitag hatte der zweimalige DTM-Champion seinen Spa-Sieg im Sonntagrennen am Grünen Tisch verloren. Wegen des unerlaubten Einsatzes von Extra-Leistung (Push-To-pass) erhielt der Mindener eine Zeitstrafe und wurde auf Rang drei zurückversetzt.

Zweite Pole-Position für Niederländer Frijns

Im Qualifying hatte Robin Frijns wie schon am Samstag in Spa-Francorchamps seine zweite Pole-Position der Saison erobert. Spa-Doppelsieger Nico Müller und Loic Duval komplettierten für Audi die ersten drei Startpositionen. BMW präsentierte sich deutlich stärker als beim Auftakt in Belgien und brachte mit Sheldon van der Linde, Timo Glock und Zweifach-Meister Marco Wittmann ebenfalls drei Autos in die ersten drei Startreihen.

» Stimmen – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

“Der Sieg fühlt sich sehr gut an. Dabei war die Vorbereitung völlig anders, wir haben anstrengende Wochen hinter aus. Wenn ich sagen würde, ich war körperlich hundertprozentig frisch, dann wäre das wohl eine Lüge. Aufgrund meines Einsatzes in der Formel E hat mir das Team jedoch alles abgenommen, ich musste mich nur auf das Rennen konzentrieren. Das Auto war schnell, der Boxenstopp perfekt – ich kann mich nur beim Team bedanken. Ich bin froh, dass ich mich mit diesem Sieg beim Team bedanken konnte.”Nico Müller, Audi, Sieger
“Das Rennen war überragend. Ich bin total happy, es endlich aufs Podium geschafft zu haben. Im vergangenen Jahr war ich in Zolder ganz nah dran, habe es aber in der letzten Runde doch noch verloren. Heute konnten wir Audi sogar etwas herausfordern. Mein BMW war super, und vielleicht können wir am Sonntag noch mehr Druck ausüben.”Sheldon van der Linde, BMW, 2. Platz
“Natürlich ist es etwas enttäuschend, wenn man von Platz eins startet und als Dritter ins Ziel kommt. Insgesamt war das Rennen aber okay, auch wenn ich ab der zehnten Runde offenbar mehr zu kämpfen hatte als andere. Aber ich habe meine Position verteidigt, was mir gegen Marco Wittmann auch gut gelungen ist. Am Ende stehe ich auf dem Podium, und da habe ich keinen Grund, mich zu beklagen.”Robin Frijns, Audi, 3. Platz

» Ergebnis – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

01. Nico Müller (SUI), Audi RS 5 DTM, 43 Runden in 57.06,681 Min.
02. Sheldon van der LInde (RSA), BMW M4 DTM, + 2,870 Sek.
03. Robin Frijns (NED),  Audi RS 5 DTM,  + 7,513 Sek.
04. Marco Wittmann (GER), BMW M4 DTM, +7,861 Sek.
05. Timo Glock (GER), BMW M4 DTM, +14,569 Sek.
06. Ferdinand Habsugr (AUT), Audi RS 5 DTM, +20,226 Sek.
07. René Rast (GER), Audi RS 5 DTM, +20,679 Sek.
08. Jamie Green (GBR), Audi RS 5 DTM, +24,914 Sek.
09. Philipp Eng (AUT), BNMW M4 DTM, +26,653 Sek.
10. Harrison Newey (GBR), Audi RS 5 DTM, +53,182 Sek.

Schnellste Rennrunde: Nico Müller (SUI), Audi RS 5 DTM, 1.17,249 Min.
Pole-Position: Robin Frijns (NED), Audi RS 5 DTM, 1.15,486 Min.
Wetter: 27°C, bewölkt
Strecke: 33°C, trocken

» Highlight-Clip – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

Highlights, Rennen 01, Lausitzring Spring, 15. August 2019

» Wow-Fact – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

140 km/h

Die ebenso kraftvollen wie effizienten Zweiter-Turbomotoren mit einer Leistung von bis zu 640 PS und einem Drehmoment von etwa 650 Newtonmeter lassen die Reifen selbst bei Tempo 140 noch durchdrehen. Weil die Messung der Raddrehzahl an der angetriebenen Hinterachse in der DTM verboten ist, kommt es allein auf den Fahrer an, durchdrehende Räder zu verhindern. Denn Schlupf treibt die Reifentemperatur in die Höhe und beeinflusst den Verschleiß enorm. Der kontrollierte Umgang mit dem Gasfuß ist ein entscheidender Teil des Reifenmanagements.

Beispiel Turn 12 auf dem Lausitzring, die Kurve vor der Start-Ziel-Geraden: Wer zu früh Push-to-pass aktiviert, riskiert Schlupf an der Antriebsachse und kann den Leistungsvorteil nicht ausnutzen. Doch wer Push-to-pass zu spät aktiviert, hat keine optimale Beschleunigung. Auf dem eher langsamen Sprintkurs in der Lausitz wird mit maximalen Abtrieb gefahren, und der Reibwert des Asphalt, den Audi und BMW im Vorfeld messen, spielt eine weitere Rolle. “In der DTM ist der Fahrer die Traktionskontrolle, denn eine elektronische Anti-Schlupf-Regelung ist verboten”, sagt Gordian von Schöning, in der DTM-Dachorganisation ITR verantwortlich für die Technik. “Sein Gefühl und sein Gasfuß sind entscheidend.”

» Und da war dann noch …

… die DTM-Historie, die sich auf dem Lausitzring – wie auch bei weiteren Rennen der DTM-Saison 2020 – zum Stelldichein trifft. Ehemalige DTM-Piloten wie Harald Grohs, dem Sieger des allerersten Rennens 1984 in Zolder, Kris Nissen, Leopold von Bayern, Otto Rensing, Marc Hessel als Vizemeister von 1987 und Peter Oberndorfer geben mit ehemaligen DTM-Tourenwagen aus den 80er- und 90er-Jahren beherzt Gas. Vor allem der legendäre BMW M3 (E30) mit seinem kernigen Vierzylinder-Ansauggeräusch ist bei den Fahrern beliebt. Stehende Räder und herzhafte Drifts zeigen, dass die nicht mehr ganz so jungen Fahrer nichts verlernt haben. Für Autos wie Fahrer gilt: Oldie but Goodie!

» Downloads – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

» Fotos – 1. Rennen, Lausitzring Sprint

Einbrecher machen keinen Urlaub – Polizei gibt Sicherheitstipps

Die Polizei empfiehlt Bürgerinnen und Bürgern, vor dem Antritt einer Urlaubsreise Vorkehrungen zu treffen, um ihr Zuhause während der eigenen Abwesenheit vor Einbrechern zu schützen.

Die Polizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Zwickau gibt dafür einige Sicherheitstipps:

  1. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus bewohnt wirkt: Dazu kann man Verwandte, Nachbarn oder sonstige Vertrauenspersonen bitten, den Briefkasten zu leeren und in unregelmäßigen Abständen zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Eine über Zeitschaltuhr gesteuerte Beleuchtung kann die Anwesenheit der Bewohner suggerieren. Ebenso sollten Rollläden nicht dauerhaft geschlossen bleiben, da sie ein Zeichen für eine längere Abwesenheit sind.
  2. Schließen Sie unbedingt sämtliche Türen und Fenster in der Wohnung bzw. im Haus. Idealerweise sind an allen zugänglichen Fenstern und Terrassentüren abschließbare Fenstergriffe montiert, welche dann auch tatsächlich abgeschlossen werden sollten. Ist dies der Fall, scheitern mögliche Einbrecher dann bereits an technischen Sicherungen oder einbruchshemmenden Fenstern und Türen, sodass es beim Einbruchsversuch bleibt.
  3. Wenn Sie Ihre Urlaubsreise in sozialen Medien dokumentieren, sollten Sie bedenken, dass dies eventuell nicht nur von Familienangehörigen und engen Freunden gesehen werden kann. Auch potenzielle Einbrecher erfahren dadurch, dass Ihr Zuhause derzeit unbewohnt ist.

Insbesondere Hauseigentümern bietet die polizeiliche Beratungsstelle zudem kostenlose Beratungen zum Thema Einbruchsschutz vor Ort an. Bauherren sollten sich bestenfalls bereits in der Planungsphase über sinnvollen und wirksamen Einbruchsschutz informieren. Dadurch können Sie spätere, zusätzliche Kosten verursachende Nachrüstungen zu vermeiden.

Die polizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Zwickau ist unter der Rufnummer 0375/560853301 erreichbar – oder Sie senden uns Ihren Beratungswunsch inkl. Ihrer Erreichbarkeit per E-Mail an: pbst.pd-z@polizei.sachsen.de.

Vom KAMIQ bis zum SUPERB IV: ŠKODA stellt sechs “Firmenautos des Jahres 2020”

Vom KAMIQ bis zum SUPERB IV: ŠKODA stellt sechs “Firmenautos des Jahres 2020”

› Jury aus 165 Flottenexperten kürt fünf ŠKODA Modelle zu den besten Firmenfahrzeugen, SUPERB gewinnt doppelt – mit Verbrennungsmotor und als Plug-in-Hybrid
› Crossover ŠKODA KAMIQ ist bester ,Newcomer‘ unter den Importfahrzeugen
› ŠKODA KAROQ erzielt Importsieg in der Kategorie ,Kompakte SUV und Crossover‘
› ŠKODA KODIAQ gewinnt Importklasse der ,Midsize-SUV und -Crossover‘
› Bestseller ŠKODA OCTAVIA ist Importsieger in der ,Kompaktklasse‘
› Topmodell ŠKODA SUPERB mit Zweifacherfolg: Importsieger in der Kategorie ,Mittelklasse‘ und bestes Importfahrzeug bei ,Plug-in-Hybride Mittelklasse‘

Weiterstadt – Bei der Wahl zu den ,Firmenautos des Jahres 2020‘ haben sich fünf ŠKODA Baureihen gleich sechs Mal an die Spitze ihrer Kategorie gesetzt. Der SUPERB gewinnt sowohl mit konventionellem Verbrennungsmotor als auch mit Plug-in-Hybridtechnologie, zu den weiteren Siegern zählen OCTAVIA, KODIAQ, KAROQ und KAMIQ. Das ŠKODA Flaggschiff SUPERB sicherte sich die begehrte Auszeichnung ,Firmenauto des Jahres‘ seit 2002 bereits neunmal. Das Modell mit den meisten Siegen in der Geschichte der Wahl ist aber der OCTAVIA: Seit 2005 wurde er zehnmal als ,Firmenauto des Jahres‘ ausgezeichnet. KAROQ und KODIAQ gewinnen diesen Titel zum zweiten Mal, für den KAMIQ ist es ein Premierensieg.

„Wir möchten Geschäftskunden den idealen Firmenwagen bieten: mit überdurchschnittlichem Raumangebot, hoher Variabilität, besonders wirtschaftlichem Verbrauch und herausragendem Langstreckenkomfort“, betont Stefan N. Quary, Vertriebsleiter ŠKODA AUTO Deutschland. „Die sechs Auszeichnungen bei ,Firmenauto des Jahres‘ sind ein großartiger Beleg dafür, dass ŠKODA die Ansprüche der Flottenkunden mit Bravour erfüllt. Es freut uns sehr, dass wir so viele Menschen im mobilen geschäftlichen Alltag überzeugen können.“

Insgesamt 317 Modelle traten bei der Wahl in 13 Fahrzeugsegmenten an, einige zusätzlich auch in sieben Sonderwertungen für Hybridfahrzeuge, Elektroautos und ,Newcomer‘. Voraussetzung für die teilnehmenden Automodelle: Sie gehören zu den Bestsellern im Flottenmarkt und sind nach wie vor auf dem Markt erhältlich. Für Newcomer gilt zusätzlich, dass sie 2019 ihr Handelsdebüt gefeiert haben müssen. Die notwendigen Informationen stellte der Branchendienstleister Dataforce bereit. Insgesamt 165 Flottenexperten stimmten via Online-Voting für ihre persönlichen Gesamt- und Importfavoriten ab.

Der ŠKODA SUPERB hat sich bei den ,Firmenautos des Jahres 2020‘ gleich zweimal an die Spitze gesetzt: Er gewinnt sowohl die Importwertung der ,Mittelklasse‘ als auch in der Kategorie ,Plug-in-Hybride Mittelklasse‘. Seit der umfangreichen Überarbeitung im vergangenen Jahr ist das ŠKODA Topmodell noch attraktiver, moderner und geräumiger denn je. Voll-LED-Matrixscheinwerfer und ein erweitertes Angebot an innovativen Assistenzsystemen stehen stellvertretend für die zahlreichen technischen Highlights, die den SUPERB zu einem der sichersten und komfortabelsten Fahrzeuge seiner Klasse machen. Mit dem SUPERB iV* hat der Hersteller erstmals ein Plug-in-Hybridfahrzeug im Angebot.

Der ŠKODA OCTAVIA rangiert seit Jahren als einziges Importmodell in den Top Ten der deutschen Zulassungsstatistik. Bei den ,Firmenautos des Jahres 2020‘ wählt ihn die Jury zum besten Importfahrzeug der ,Kompaktklasse‘. Die neue, vierte OCTAVIA-Generation kombiniert modernes Design und fortschrittliche Technik mit vorbildlicher Effizienz, wegweisender Praktikabilität und hoher Qualität. Zahlreiche Sicherheits- und Komfortoptionen aus höheren Fahrzeugkategorien sowie innovative Konnektivitäts-Features und verbesserte Assistenzsysteme sorgen für noch mehr Komfort und Sicherheit.

In der Importkategorie ,Midsize-SUV und -Crossover‘ heißt das ,Firmenauto des Jahres 2020‘ ŠKODA KODIAQ. Das erste SUV des tschechischen Automobilherstellers markierte 2017 den Beginn einer breit angelegten Produktoffensive. Bei einer Länge von 4,70 Metern bietet der KODIAQ Platz für bis zu sieben Personen und den größten Kofferraum seiner Klasse. Zudem punktet er mit emotionalem Design und innovativen Technologien, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen zu finden sind.

Der ŠKODA KAROQ überzeugte die Jury als bestes Importfahrzeug in der Kategorie ,Kompakte SUV und Crossover‘. Das zweite SUV-Modell des Herstellers startete im Oktober 2017 auf dem deutschen Markt durch. Zu seinen Highlights zählen das umfangreiche Angebot an Fahrerassistenzsystemen, moderne Konnektivitätslösungen sowie der hohe praktische Nutzwert: Der Kofferraum fasst bis zu 1.630 Liter. Die optionale VarioFlex-Rückbank ermöglicht das einzelne Verstellen und Ausbauen der drei separaten Rücksitze. So verwandelt sich das kompakte SUV mit einem maximalen Laderaumvolumen von bis zu 1.810 Litern zum praktischen Kleintransporter.

In der ,Newcomer‘-Kategorie hat sich der ŠKODA KAMIQ als Gewinner unter allen Importmodellen durchgesetzt. Das City-Crossover ergänzt seit Mitte 2019 die erfolgreiche SUV-Palette der tschechischen Marke auf dem europäischen Markt. Es verbindet typische Vorzüge dieser Fahrzeugkategorie wie eine größere Bodenfreiheit oder die erhöhte Sitzposition mit der Agilität eines kompakten Autos sowie markentypisch emotionalem Design. Mit hochmodernen Assistenz- und Infotainment-Systemen, einem großzügigen Raumangebot und zahlreichen Simply Clever-Ideen erfüllt der ŠKODA KAMIQ auch die Erwartungen anspruchsvoller Geschäftskunden.

Mit dem diesjährigen Top-Ergebnis setzt ŠKODA seine Erfolgsserie bei der renommierten Wahl fort. Der SUPERB sicherte sich die begehrte Auszeichnung ,Firmenauto des Jahres‘ seit 2002 bereits neunmal. Damit bescheinigte die Jury allen drei modernen SUPERB-Generationen eine ideale Eignung als Flottenfahrzeug. Das Modell mit den meisten Siegen in der Geschichte der Wahl ist aber der OCTAVIA: Seit 2005 wurde er zehnmal als ,Firmenauto des Jahres‘ ausgezeichnet. KAROQ und KODIAQ gewinnen diesen Titel zum zweiten Mal. Für den KAMIQ ist es der erste Erfolg.

Vom KAMIQ bis zum SUPERB IV: ŠKODA stellt sechs "Firmenautos des Jahres 2020" 1 Vom KAMIQ bis zum SUPERB IV: ŠKODA stellt sechs "Firmenautos des Jahres 2020" 3 Vom KAMIQ bis zum SUPERB IV: ŠKODA stellt sechs "Firmenautos des Jahres 2020" 5 Vom KAMIQ bis zum SUPERB IV: ŠKODA stellt sechs "Firmenautos des Jahres 2020" 7 Vom KAMIQ bis zum SUPERB IV: ŠKODA stellt sechs "Firmenautos des Jahres 2020" 9

Vom KAMIQ bis zum SUPERB IV: ŠKODA stellt sechs "Firmenautos des Jahres 2020" 11

Flottentag, Firmenauto des Jahres 2020

 

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 ersetzt der neue WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) den bisherigen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.skoda-auto.de/wltp.
Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

  • Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem “Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de), unentgeltlich erhältlich ist.

SUPERB iV 1,4 TSI DSG 115 kW (156 PS)
kombiniert 1,5 – 1,4 l/100km, kombiniert 14,5 – 13,6 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 35 – 32 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

SUPERB COMBI iV 1,4 TSI DSG 115 kW (156 PS)
kombiniert 1,7 – 1,5 l/100km, kombiniert 15,4 – 14,5 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert 38 – 35 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

ŠKODA AUTO
› feiert dieses Jahr das 125. Jubiläum seiner Gründung in den Pioniertagen des Automobils 1895 und ist damit eines der weltweit traditionsreichsten Automobilunternehmen.
› bietet seinen Kunden aktuell neun Pkw-Modellreihen an: CITIGO, FABIA, RAPID, SCALA, OCTAVIA, KAROQ, KODIAQ sowie KAMIQ und SUPERB.
› lieferte 2019 weltweit 1,24 Millionen Fahrzeuge an Kunden aus.
› gehört seit 1991 zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller. ŠKODA AUTO fertigt und entwickelt selbständig im Konzernverbund neben Fahrzeugen auch Komponenten wie Motoren und Getriebe.
› unterhält drei Standorte in Tschechien; fertigt in China, Russland, der Slowakei, Algerien und Indien vornehmlich über Konzernpartnerschaften sowie in der Ukraine und Kasachstan mit lokalen Partnern.
› beschäftigt mehr als 42.000 Mitarbeiter weltweit und ist in über 100 Märkten aktiv.
› treibt im Rahmen der ŠKODA Strategie 2025 die Transformation vom Automobilhersteller zur „Simply Clever Company für beste Mobilitätslösungen“ voran.

Die ŠKODA AUTO Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.300 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke ŠKODA in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2019 wurden in Deutschland über 208.000 neue ŠKODA Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 5,8 Prozent. Damit war ŠKODA nicht nur im elften Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.

Zwickau: Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 – Gesamtkriminalität auf Fünfzehnjahrestief gesunken und Aufklärungsquote weiterhin hoch – Polizeidirektion Zwickau steht für Sicherheit

Der Vogtlandkreis und der Landkreis Zwickau zählen wiederholt, gemessen an der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2019, zu den Regionen mit der niedrigsten Kriminalitätsrate in Sachsen. Diese bemisst sich nach der sog. Häufigkeitszahl – der Anzahl der Straftaten pro 100 000 Einwohner. Bei insgesamt 27 227 (- 1 170/- 4,1 %) registrierten Straftaten beträgt sie für den Direktionsbereich 4 993 und auf die Landkreise bezogen für den Vogtlandkreis 5 415 und für den Landkreis Zwickau 4 690. Zum Vergleich: Im Freistaat Sachsen liegt diese bei 6 665. Zu konstatieren ist weiterhin, dass die Aufklärungsquote von 62,1 % im Vergleich zum Vorjahr (62,8 %) leicht gesunken ist, aber im sächsischen Vergleich nach wie vor einen Spitzenplatz einnimmt.

Die Kommune mit der höchsten Kriminalitätsbelastung im Direktionsbereich liegt im Vogtland, die mit der geringsten im Landkreis Zwickau. So beträgt die Häufigkeitszahl für die Stadt Plauen 9 849 und für die Gemeinde Crinitzberg 678. Zum Vergleich: Die Kommune mit der geringsten Kriminalitätsbelastung im Vogtlandkreis ist die Gemeinde Triebel/Vogtl. mit 814 und jene mit der höchsten im Landkreis Zwickau ist die Stadt Zwickau mit 7 555. In der Gesamtschau konzentrieren sich die Kriminalitätsschwerpunkte auf die großen Städte sowie die Kommunen entlang der Autobahnen.

Schwerpunkte des Kriminalitätsgeschehens waren in den zurückliegenden Jahren insbesondere die Einbrüche in Wohnungen, die Diebstähle von Kraftwagen, die Gewaltkriminalität und die Rauschgiftkriminalität. Bereits 2018 war diesbezüglich ein verändertes Bild zu zeichnen. Auch 2019 dauerten diese Trendverschiebungen an.

In Bezug auf die Einbrüche in Wohnungen setzte sich der rückläufige Trend des Vorjahres weiter fort. So gingen diese Straftaten in 2019 insgesamt um ein weiteres Viertel zurück (- 77/- 25,6 %) und bewegen sich damit wieder auf dem Niveau wie vor etwa zehn Jahren. Insbesondere sind größere Serien von banden- oder gewerbsmäßig handelnden Tätergruppen wie bereits in 2018 ausgeblieben.

Nachdem die besonders schweren Fälle des Diebstahls von Kraftwagen vor drei Jahren einen Höchststand erreicht hatten, ging auch dieses Kriminalitätsphänomen wie in ganz Sachsen auch im Direktionsbereich Zwickau 2019 weiter zurück. Es erfolgte ein ebenso drastischer Rückgang wie vergleichbar vor fünf Jahren (- 43/- 42,2 %), so dass mittlerweile das niedrigste Niveau der vergangenen 15 Jahre erreicht ist. Hierbei zeigte u. a. die sachsenweit enge Zusammenarbeit aller Polizeidienststellen unter Koordinierung der Soko Kfz des Landeskriminalamtes Sachsen fortgesetzt ihre Wirkung.

Im Hinblick auf die Gewaltkriminalität, ein sog. Summenschlüssel aus verschiedenen Deliktsbereichen (u. a. Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raub, gefährliche Körperverletzung), ist zunächst anzumerken, dass deren Datengrundlage zum 1. Januar 2018 geändert wurde. Unter diesen neuen Prämissen wurden auch die Daten von 2017 entsprechend angeglichen. Bereits veröffentlichte Daten aus den weiter zuückliegenden Jahren sind daher nicht vergleichbar. So ist unter diesen neuen Vorgaben für 2019 ein Plus von 0,8 Prozentpunkten (+ 7 Fälle) zu konstatieren. Zudem hat die Gewaltkriminalität lediglich einen Anteil von 3,3 % am Gesamtaufkommen der Straftaten. Hinsichtlich der ermittelten Tatverdächtigen (TV) im Bereich der Gewaltkriminalität ist der Anteil der nichtdeutschen TV von 30,4 % (252 TV) auf 30,6 % (263 TV) gestiegen.

Bei der Rauschgiftkriminalität handelt es sich um sog. Kontrollkriminalität. Der durch die unermüdliche Arbeit der Beamtinnen und Beamten im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Zwickau erreichte Spitzenwert an bekannt gemachten Fälle im Jahr 2018 von 1 570 (+ 31,7 %) konnte im Jahr 2019 nicht erneut erreicht werden. Es war vielmehr ein Rückgang um 124 (-7,9 %) auf 1 446 Fälle zu verzeichnen, was dennoch ein angehobenes Niveau im Vergleich zu weiter zurückliegenden Jahren darstellt. Den Schwerpunkt bei der Rauschgiftkriminalität bilden nach wie vor die Delikte im Zusammenhang mit Crystal (2018: 481 Fälle; 2019: 381 Fälle) und Cannabis (2018: 888 Fälle; 2019: 840 Fälle). Die innerhalb dieses Schwerpunktes bereits seit 2017 stattfindende Verschiebung weg vom Crystal und hin zum Cannabis festigte sich (- 4,3 % bei Crystal; + 1,5 % bei Cannabis).
Der Kampf gegen die illegalen Drogen mit der zugehörigen Präventionsarbeit ist nach wie vor eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dabei wird die Polizei auch weiterhin ihren Anteil leisten und bspw. die Drogenprävention in den Schulen ab der Klassenstufe fünf durchführen, um bereits im Jugendalter zu sensibilisieren und auf die Gefahren und nicht abschätzbaren Folgen der Drogen bzw. des Drogenkonsums hinzuweisen.

2019 konnten insgesamt 11 168 Tatverdächtige ermittelt werden, das sind 141 Personen oder 1,2 % weniger als im Vorjahr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im selben Zeitraum die Anzahl der Straftaten um 4,1 % zurückgegangen ist. Der Anteil tatverdächtiger Nichtdeutscher – unter Außerachtlassung der Verstöße gegen ausländerrechtliche Bestimmungen – am Gesamtaufkommen der TV beträgt dabei 17,6 % (1 903 TV) und ist damit um 0,2 Prozentpunkte (3 TV) im Vergleich zu 2018 gestiegen. Der Anteil Nichtdeutscher an der Gesamtbevölkerung Sachsens macht etwa 4,9 % aus. Am häufigsten stammen die nichtdeutschen TV – wiederum unter Außerachtlassung der Verstöße gegen ausländerrechtliche Bestimmungen – aus folgenden zehn Herkunftsländern: Syrien (219 TV), Rumänien (155 TV), Afghanistan (136 TV), Tschechien (112 TV), Polen (110 TV), Georgien (92 TV), Irak (85 TV), Libyen (79 TV), Slowakei (64 TV) und Russland (62 TV). Unter Betrachtung der Herkunft bezogen auf EU- bzw. Nicht-EU-Staaten verteilen sich die ermittelten nichtdeutschen TV – erneut unter Außerachtlassung der Verstöße gegen ausländerrechtliche Bestimmungen – im Jahre 2019 in 32,2 % der Fälle (2018: 29,4 %) auf EU-Staaten und in 67,8 % der Fälle (2018: 70,6 %) auf Nicht-EU-Staaten.

Polizeipräsident Conny Stiehl: „Der Rückgang der Kriminalität sowie der Personalzuwachs einschließlich der Festigung unserer Struktur, verbunden mit der Verstärkung der Präsenz in allen Gebieten unserer Landkreise kommen gerade zur rechten Zeit. Denn damit besitzen wir die Fähigkeit, die auch für mich schwierigste Lage in meiner über 40-jährigen Dienstzeit erfolgreich zu bewältigen – den weltweit um sich greifenden Coronavirus.“ (ow)