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Stadt Zwickau lässt E-Mobilitätskonzept erarbeiten

Stadt Zwickau lässt E-Mobilitätskonzept erarbeiten

STADT ZWICKAU LÄSST E-MOBILITÄTSKONZEPT ERARBEITEN

Mit der Vertragsunterzeichnung haben heute die Stadt Zwickau und die Wolfsburg AG den symbolischen Startschuss für die Erarbeitung des Elektromobilitätskonzeptes gegeben. Bis September 2020 soll der Handlungsleitfaden vorliegen, in dem Maßnahmen aufgeführt werden, die die Stadt Zwickau auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen urbanen Mobilität unterstützen können. Das Konzept stellt eines der Schwerpunktprojekte dar, die von der Stadtverwaltung und der Volkswagen Sachsen GmbH im Rahmen ihrer 2017 gestarteten Kooperation gemeinsam definiert wurden.

Begleitet wird die Arbeit der Wolfsburg AG von einem Projektteam. In diesem arbeiten Vertreter von Fachämtern ebenso mit wie von der Zwickauer Energieversorgung GmbH (ZEV) und VW Sachsen. Bei Bedarf werden weitere Partner einbezogen. In einem ersten Schritt werden bestehende Konzepte und Projekte analysiert, um sowohl die Rahmenbedingungen und bereits vorhandene Vorhaben als auch bestehende Defizite zu identifizieren. Daran schließt sich die Konzept- und Maßnahmeplanung an. Eine wichtige Rolle spielen dabei beispielsweise Themenkomplexe wie die Ladeinfrastruktur, Digitalisierung im Straßenverkehr, Fragen der Verkehrssteuerung oder Fragen des ÖPNV.

Die Beteiligten sind sich einig, dass ein umsetzungsorientiertes Konzept entsteht. Mit diesem sollen einerseits die Ziele der bereits vorhandenen Konzepte zusammengeführt werden, wie z. B. Radverkehrskonzept, Integriertes Stadtentwicklungs- oder Klimaschutzkonzept. Andererseits wird Wert auf konkrete Maßnahmen gelegt. In einem Katalog sollen diese daher inkl. der Kostenindikation, des Zeithorizonts, der erforderlichen Handlungsschritte und einer möglichen Übertragbarkeit auf andere Städte benannt werden.

„Wir werden unseren Zwickauer Standort zum Zentrum für E-Mobilität in Europa entwickeln und bereits in diesem Jahr mit der Serienproduktion der ersten neuen E-Fahrzeuge starten. Den Weg zur E-Mobilität gehen wir nicht allein“, so Dirk Coers, Geschäftsführer Personal und Organisation, Volkswagen Sachsen. „Wir kooperieren dabei eng mit der Stadt Zwickau. Ein ganzheitliches Elektromobilitätskonzept für Zwickau ist notwendig und unverzichtbar.“

Dr. Pia Findeiß betont die grundlegende Bedeutung des Konzepts: „Angesichts der bestehenden Herausforderungen müssen sich auch Städte fragen, welche Mobilitätsformen nachhaltig und zukunftsweisend sind oder welche Infrastrukturen auszubauen oder zu schaffen sind. Das neue Konzept bietet künftig eine wichtige Entscheidungs- und Handlungsgrundlage, um Zwickau zu einem Zentrum moderner Mobilität zu entwickeln.“

Die Wolfsburg AG, eine Public-private-Partnership der Volkswagen AG und der Stadt Wolfsburg, entwickelt und pilotiert seit 2009 neue Mobilitätslösungen, insbesondere für die Elektromobilität, im urbanen Raum. Das niedersächsische Unternehmen unterstützt als Projektentwickler die Stadt Zwickau auf ihrem Weg zur Modellstadt für Elektromobilität. Dr. Gerrit Schrödel, Leiter Mobilitätsforschung der Wolfsburg AG, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Zwickau hat eine lange Tradition im Automobilbau. Es ist nur folgerichtig, dass die Stadt den Wandel der Mobilität aufgreift und eine Vorreiterrolle anstrebt. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserer Erfahrung und gemeinsam mit allen Beteiligten ein umsetzungsorientiertes Konzept an den Start bringen.“

Die Kosten für das E-Mobilitätskonzept liegen bei insgesamt rund 121.100 Euro. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert das Projekt mit 95.200 Euro. Für die Erarbeitung wurden vom städtischen Umweltbüro auf Grundlage eines Leistungsverzeichnisses von sieben geeigneten Firmen Kostenangebote abgefordert, vier reichten ein Angebot ein. Nach der Auswertung traf der Finanzausschuss im Juli 2018 schließlich die Vergabeentscheidung zugunsten der Wolfsburg AG. Nachdem Ende März 2019 der Fördermittelbescheid eingegangen war, fand Mitte Mai die Auftaktberatung statt. Die Projektleitung in der Stadtverwaltung hat das zum Baudezernat gehörende Umweltbüro.

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt

bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt

 


BAU1HAUS. ZWICKAU UND DIE MODERNE IN DER WELT
Eine fotografische Weltreise von Jean Molitor

100 Jahre nach Gründung des Bauhauses in Weimar, der wohl populärsten und gleichzeitig umstrittensten Kunstschule, zeigt die Galerie am Domhof Zwickau in einer Ausstellung die Spuren der architektonischen Moderne weltweit. Mit 100 Fotografien von Bauhaus-inspirierten Gebäuden nimmt uns Jean Molitor mit auf eine spannende Entdeckungsreise in Länder wie den Libanon, Israel, Kuba, Kambodscha, Burundi, den Kongo, Guatemala, Indien und die USA. Die fotografische Weltreise führt aber auch nach Europa und in Deutschland sogar bis nach Zwickau. Die Eröffnung der Sonderausstellung findet am Sonntag, dem 7. Juli um 11 Uhr statt. Zu sehen ist sie bis 6. Oktober.

Die eigentliche Moderne begann nach 1918. Bedürfnisse der Menschen nach Licht und Luft, nach Wohn- und Stadthygiene, der Einsatz neuer Materialien wie Beton, Stahl und Glas sowie innovative Entwurfsprinzipien wie Funktionalität und organische Tendenzen im Bauen, führten zur klassischen Moderne in der Architektur, die den Einsatz historischer Formen abgelehnt.

Der Berliner Fotograf Jean Molitor ist auf seiner Fotosuche nach Bauten der Moderne in der ganzen Welt fündig geworden. Die Ausstellung bau1haus will Augen und Herz öffnen für die Ästhetik der Zeit und Impulse zur Erhaltung unwiederbringlicher Bausubstanz geben.

In seinen künstlerisch-ästhetischen, großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien, die auf eine Betonung der formalen Aspekte der Architektur abzielen, werden Bauten der Moderne aus verschiedenen Ländern und Erdteilen präsentiert. Seine Werke setzen die Architektur der Moderne mit ihrem wegweisenden Design in einen weltweiten Kontext und machen gegenseitige Wechselwirkungen sichtbar. Sie sind die einzige Auseinandersetzung mit dem Thema Bauhaus in dieser Art. Auf der ganzen Welt findet er die Erben des Bauhauses – sei es in Berlin oder Casablanca, Stuttgart oder Havanna, St. Petersburg und Guatemala Stadt, in Wien oder auch in Zwickau.

In Zwickau fotografierte Jean Molitor Gebäude wie das Kaufhaus Schocken und Wohnblocks in der Erlmühlenstraße. Besonders herausragend ist dabei eine Fotostrecke, welche die Pestalozzischule in den Focus rückt. Die 1928 fertiggestellte und am 7. Oktober 1929 eröffnete Pestalozzischule ist die einzige Schule im Bauhausstil in Sachsen.

Die 100 Bilder in den vier Ausstellungsräumen der Galerie am Domhof Zwickau sind thematisch geordnet. Ein Raum widmet sich den Motiven aus Zwickau. Ein weiterer Raum zeigt Bauwerke aus Sachsen und Deutschland, ein Ausstellungsraum spiegelt bauhausangelehnte Architektur aus Europa und im größten Ausstellungsraum werden Fotografien von Bauwerken aus der Welt präsentiert.

Jean Molitor

Der Berliner Fotograf Jean Molitor studierte künstlerische Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Prof. Arno Fischer. Seit 1993 ist er freischaffender Fotograf für Magazine, Zeitungen und Industrie. 2009 startete er sein Projekt bau1haus.

Ein Ziel des Fotoprojektes „bau1haus“ ist es, die globalen Verbindungen und den weltumspannenden Austausch der modernen Bauformen sichtbar zu machen. bau1haus ist ein offenes Projekt. Mittlerweile existieren Fotografien von Bauwerken aus mehr als 30 Ländern.

Sonntag, 7. Juli 2019, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung
Eintritt frei

Sonntag, 7. Juli 2019, 14 Uhr
Ausstellungsrundgang mit Jean Molitor
Bei dieser besonderen Ausstellungsführung haben die Besucher die Gelegenheit mit dem Künstler Jean Molitor ins Gespräch zu kommen. Der Fotograf erläutert dabei gern sein Projekt „bau1haus“ und vermittelt ein lebendiges Bild von den oft schwierigen Bedingungen unter denen die Fotografien seiner Ausstellung „bau1haus – Zwickau und die Moderne in der Welt“ entstanden sind.
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Sonntag, 25. August 2019, 15 Uhr
Vortrag: bau1haus. Zwickau und die Moderne in der Welt
Das Projekt bau1haus ist auf den Spuren der architektonischen Moderne international unterwegs. Die schwarz-weiß-Fotografien von Jean Molitor führen den Besucher auf eine Bilderreise durch die Welt. Der Vortrag der Architekturhistorikerin Dr. Kaija Voss, die bau1haus seit 2016 wissenschaftlich begleitet, gibt Erläuterungen zur Architektur der Moderne und ihrer Entstehung sowie zu vielen der gezeigten Bauten und ihren Architekten. Ausgehend von Zwickau geht es über Deutschland und Europa, einmal rund um den Globus.
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Sonntag, 8. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr
Tag des offenen Denkmals
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
14 Uhr
Öffentliche Führung durch die Ausstellung
Der Ausstellungsrundgang stellt den Fotografen Jean Molitor und sein Projekt „bau1haus“ vor, für das der Künstler weltweit moderne Gebäude mit Bauhaus-beeinflusster Architektur fotografisch festhält. Dabei wird auch erläutert, welche besondere Bedeutung den in Zwickau entstandenen Fotografien innerhalb der Ausstellung zukommt.
Eintritt frei

Samstag, 14. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 20 Uhr
Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
16.30 bis 19.30 Uhr
Live-Musik im Oberlichtsaal
Eintritt frei

Sonntag, 15. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr
Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit
13 bis 17 Uhr
Vorführung einer historischen Drucktechnik
Eintritt frei

KATALOG ZUR AUSSTELLUNG
Im be.bra Verlag ist der Katalog „Bauhaus. Eine fotografische Weltreise / A photographic journey around the world“ mit Texten von Dr. Kaija Voss erschienen.
46,00 Euro

MUSEUMSPÄDAGOGISCHES BEGLEITPROGRAMM
Zu den Ausstellungen in der Galerie am Domhof sind museumspädagogische Begleitprogramme buchbar. Nähere Informationen, Terminvorschläge und Preise auf Anfrage.

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag bis Sonntag, Feiertag 13 bis 18 Uhr
Schließtage: Karfreitag, Heiligabend, Silvester, Neujahr

Sonderöffnungszeiten
Freitag 16. August 2019, bis Sonntag 18. August 2019:
Zum Stadtfest bleibt die Galerie am Domhof Zwickau geschlossen.

Historisches Markttreiben. Zwickau im Wandel der Zeit:
Samstag, 14. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 20 Uhr
Sonntag, 15. September 2019, Sonderöffnungszeit 11 bis 18 Uhr

EINTRITT
• Erwachsene: 3 Euro
• Ermäßigt: 2 Euro (Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises)
• Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber
1. Mittwoch im Monat Eintritt frei

BARRIEREFREIHEIT
Zur Eröffnung der Ausstellung ist für maximal 15 Personen eine induktive Höranlage verfügbar. Um Voranmeldung zur Nutzung wird gebeten.

KONTAKT
Galerie am Domhof Zwickau
Domhof 2, 08056 Zwickau
Tel.: 0375 834567
E-Mail: galerie@zwickau.de
Internet: www.galerie-zwickau.de

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Sportstättenbetrieb nimmt am 1. Juli seine Arbeit auf

Sportstättenbetrieb nimmt am 1. Juli seine Arbeit auf

SPORTSTÄTTENBETRIEB NIMMT AM 1. JULI SEINE ARBEIT AUF
Für Vereine, Badegäste und Sportler ändert sich (fast) nichts

Der Sportstättenbetrieb der Stadt Zwickau nimmt wie geplant am 1. Juli seine Tätigkeit auf. Der neue Eigenbetrieb mit seinen rund 70 Mitarbeitern ist künftig insbesondere für den Betrieb der drei städtischen Bäder, für die Verwaltung der Sportplätze und-hallen sowie die Sportförderung zuständig. Für die Vereine, Sportler oder Badegäste ergeben sich durch die neue Struktur keine wesentlichen Änderungen.

In dem Eigenbetrieb gehen die bisherige Städtische Bäder Zwickau GmbH und die entsprechenden Bereiche des Amtes für Schule, Soziales und Sport auf: Förderung des Sports, Sporthallen und Sportkomplexe, Sportplätze sowie Sondersportanlagen. Von der GmbH gehen 40 Mitarbeiter über, aus der Stadtverwaltung 30. Der Sportbetrieb betreut beispielsweise das Johannisbad, die Glück-Auf-Schwimmhalle und das Johannisbad sowie 10 Großsportanlagen, 18 Schulsporthallen, 15 Sportplätze und 14 Sondersportanlagen. Ein Teil dieser Anlagen wird aktuell und auch künftig von Vereinen bewirtschaftet.

Seinen Sitz hat die neue Organisation am bisherigen Sitz der Bäder GmbH in der Johannisstraße 16. Die bisher im Rathaus arbeitenden Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die für Sportstätten, die Sportstättenvergabe und Vereinsförderung zuständig sind, sind ab kommenden Montag im ehemaligen „Siechenhaus“ am Schlobigpark (Schlobigplatz 23) zu finden. Adressen und Ansprechpartner sind vom 1. Juli an unter der neuen Internetadresse www.sport-zwickau.de zu finden. Als Betriebsleiter fungiert übergangsweise Mike Franke, derzeit noch Sachgebietsleiter Sportstätten. Die Leitungsstelle wird im Juli öffentlich ausgeschrieben. Änderungen der Eintrittspreise, der Benutzungsentgelte oder im Bereich der Sportförderung sind mit der Gründung des Eigenbetriebs nicht verbunden.

Der Stadtrat hatte bereits im Juni 2018 den grundlegenden Beschluss zur Bildung eines Sportstättenbetriebes gefasst. Ziel war und ist es, eine effektive Organisation zu schaffen, um qualifiziertes Personal halten und finden zu können, um Aufgaben flexibler wahrnehmen zu können und um mittel- und Langfristig Kostensteigerungen teilweise kompensieren zu können. Nach der Ratsentscheidung erfolgten die erforderlichen formalen Vorbereitungen, wie beispielsweise die Erarbeitung der Betriebssatzung oder die Abstimmung mit Behörden, wie der Rechtsaufsicht. Im März 2019 erteilte das Finanzamt seine verbindliche Auskunft, so dass der Stadtrat am 25. April 2019 der Errichtung eines Sportstättenbetriebes der Stadt Zwickau in der Rechtsform Eigenbetrieb zustimmen konnte. Aufgrund der Vorbereitungen und der engagierten Arbeit der Beschäftigten gelang es nun in kaum mehr als zwei Monaten, dass der Sportstättenbetrieb seine Arbeit wie geplant zum 1. Juli aufnehmen kann.

Beim Amt für Schule, Soziales und Sport ändert sich mit dem 1. Juli die Bezeichnung. Es heißt künftig Amt für Familie, Schule und Soziales. An den Kontaktdaten oder den – abgesehen vom Sportbereich – Dienstleistungen ändern sich nichts. Das Aufgabenspektrum sowie die jeweiligen Ansprechpartner sind auf den städtischen Internetseiten zu finden (www.zwickau.de).

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Sportstättenbetrieb nimmt am 1. Juli seine Arbeit auf

Oberbürgermeisterin lädt zum Stadtspaziergang durch Crossen ein

OBERBÜRGERMEISTERIN LÄDT ZUM STADTSPAZIERGANG DURCH CROSSEN EIN

Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß lädt zu einem weiteren Stadtspaziergang ein. Dieser findet am Donnerstag, dem 11. Juli um 17 Uhr statt und führt durch Crossen. Für Interessierte bietet diese besondere Form der Bürgerbeteiligung eine günstige Gelegenheit, um vor Ort mehr über abgeschlossene und bevorstehende Projekte und Planungen zu erfahren. Die Teilnehmer können außerdem ins Gespräch mit der Oberbürgermeisterin und den Mitarbeitern der Verwaltung kommen.

Start und Ziel ist die Wendeschleife der Straßenbahn in Pölbitz. Von dort geht es über die frühere Bahnbrücke auf das Areal des ehemaligen Zellstoffwerkes und zur Straße der Einheit. Nach dem Sportforum Crossen wird die Schneppendorfer Straße angesteuert, die in mehreren Abschnitten saniert wurde. Der weitere Weg führt über die Weidenstraße, den Teichweg, die Ernst-Otto- und die – Berthelsdorfer Straße zur Alten Dorfstraße. Das nächste Ziel ist die Grundschule Crossen, die saniert und um einen Hortanbau ergänzt wird. Die Strecke des Stadtspaziergangs hat eine Länge von rund 4,5 km und ist teilweise nicht barrierefrei. Empfohlen wir gutes Schuhwerk.

Am Dienstag, dem 16. Juli soll dann um 17 Uhr bereits der nächste Stadtspaziergang starten. Geplant ist, von Eckersbach nach Pölbitz zu gehen. Über Treffpunkt und Strecke wird rechtzeitig informiert.

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Glücksbringer, rotes Gold und Edelsteine – Museumszeit in den Sommerferien

Glücksbringer, rotes Gold und Edelsteine – Museumszeit in den Sommerferien

GLÜCKSBRINGER, ROTES GOLD UND EDELSTEINE – MUSEUMSZEIT IN DEN SOMMERFERIEN

Mit verschiedenen Veranstaltungsthemen locken die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum und die Priesterhäuser Zwickau in den Sommerferien zu einem Besuch. Auf spielerische Art und Weise die Museen und deren Schätze zu entdecken, steht dabei im Vordergrund. Ob eine Familienführung, eine Detektivtour, das „rote Gold“ in seiner Vielfalt erforschen oder auf Entdeckungsreise mit dem Audioguide gehen – es ist für jeden etwas dabei.

Computer, Tablet, Smartphone – heute ist das Schreiben von Texten keine Frage des Fingerspitzengefühls mehr. Kaum zu glauben, dass bis in die Neuzeit hinein die Gänsefeder das gängige Schreibinstrument gewesen ist. Noch vor Einführung des Buchdrucks haben Mönche ganze Bibliotheken mit handgeschriebenen Büchern gefüllt – eine Meisterleistung! In dem Ferienprogramm „Schreiben wie zur Lutherzeit“ können am 10. und 30. Juli Kinder selbst „zur Feder greifen“ und die alte Kurrentschrift kennenlernen, die auch Martin Luther nutzte. Zum Abschluss dürfen die Schriftstücke gesiegelt und mit nach Hause genommen werden.

In der Familienführung am 12. und 19. Juli in den Priesterhäusern Zwickau entdeckt man, wie im Mittelalter das alltäglichste aller Bedürfnisse gestillt wurde: Was und wie wurde gegessen und getrunken? Welche Tischmanieren gab es? Stimmt es, dass Rülpsen und Schmatzen am Esstisch Zeichen des Wohlbefindens waren? Und was hat es mit dem Spruch „seinen Löffel abgeben“ auf sich? Als kleine Erfrischung wird zum Schluss eine leckere Limonade ausgeschenkt.

Zwickau im Jahre 1407: In der Stadt rumort es. Gerüchte über ein großes Verbrechen auf dem Hauptmarkt machen die Runde. Der Täter ist noch nicht gefasst. In den Priesterhäusern haben sich aber Hinweise versteckt. Bist du ein Detektiv und kannst den Fall lösen? Auf Detektivtour durch die Priesterhäuser Zwickau können sich Ferienkinder am 17. Juli und 1. August begeben.

Mittelalterliche Spiele können am 23. und 25. Juli in den Priesterhäusern Zwickau wiederentdeckt werden. Die Menschen des Mittelalters hatten einen ausgeprägten Sinn für Spiel und Spaß. Beliebte Kinderspiele wie Mühle oder Murmeln sind noch heute bekannt. Auch in den Priesterhäusern sind einige alte Spielgegenstände zu sehen. Nach einer kurzen Führung dürfen Kinder mittelalterliche Brettspiele selber ausprobieren.

Das rote Gold steht in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum im Fokus, daneben gibt es jede Menge weiterer (Kunst-)Schätze hinter den alten Mauern zu entdecken. Geschmiedet zu Schmuck, Geräten und Waffen (Ötzi trug ein Kupferbeil bei sich!), nutzen wir Kupfer heute eher unbewusst: Egal ob Handy, Waschmaschine oder Auto, überall steckt Kupfer drin. Zeit also, diesen Tausendsassa, Leitwolf und Verwandlungskünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Anschluss an den Rundgang wird im Museumsgarten experimentiert und Kupfer hergestellt – kleiner Imbiss in grün und rot inklusive. Zum Abschluss wird den Kunstsammlungen noch aufs Dach (übrigens auch aus Kupfer!) gestiegen und die Aussicht vom Museumsturm genossen.

In den Priesterhäusern Zwickau ist ein alter Fußboden mit wunderlichen Tierpfotenabdrücken zu bestaunen. Was haben sie zu bedeuten und wie sind sie dorthin gekommen? Sind es Glücksbringer? Gut möglich! Am 6. August können sich interessierte Kinder auf die Spuren von Tierpfotenabdrücken begeben und im Anschluss eigene kleine Glücksbringer bemalen.

Neben den vielen Terminen können sich die Ferienkinder auch eigenständig mit einem Audioguide (Kinderführung 1 Euro, Erwachsene 2 Euro) auf Entdeckungsreise durch die Museen begeben und uralte Versteinerungen und große Segelschiffe erleben, Fischer und Vogelhändler, Kumpels und Mönche treffen, die Bewohner der Priesterhäuser und das Bornkinnl, Menschen in prächtigen Kleidern und Bilder mit wunderschönen Blumen kennenlernen. Im Übrigen gibt‘s die Hörführung nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.
Für Kindergruppen besteht auch die Möglichkeit, verschiedenste Angebote – wie beispielsweise „Was tanzt in dir?“, „Urlaubsreif“ oder „Märchenführung durch die Priesterhäuser“ zu buchen. Detaillierte Informationen dazu findet man auf der Internetseite der jeweiligen Einrichtung unter „Museum erleben“.

Der Museumseintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei sowie am 1. Mittwoch im Monat für alle Besucher.

Das Programm im Überblick

Mittwoch, 10. Juli, 15 Uhr
Dienstag, 30. Juli, 15 Uhr
SCHREIBEN WIE ZUR LUTHERZEIT
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Computer, Tablet, Smartphone – heute ist das Schreiben von Texten keine Frage des Fingerspitzengefühls mehr. Kaum zu glauben, dass bis in die Neuzeit hinein die Gänsefeder das gängige Schreibinstrument gewesen ist. Noch vor Einführung des Buchdrucks haben Mönche ganze Bibliotheken mit handgeschriebenen Büchern gefüllt – eine Meisterleistung! In dem Ferienprogramm sollen Kinder selber „zur Feder greifen“ und die alte Kurrentschrift kennenlernen, die auch Martin Luther nutzte. Zum Abschluss dürfen die Schriftstücke gesiegelt und mit nach Hause genommen werden.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Freitag, 12. Juli, 15 Uhr
Freitag, 19. Juli, 15 Uhr
FAMILIENFÜHRUNG
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
In dieser besonderen Führung entdecken wir, wie im Mittelalter das alltäglichste aller Bedürfnisse gestillt wurde: Was und wie wurde gegessen und getrunken? Welche Tischmanieren gab es? Stimmt es, dass rülpsen und schmatzen am Esstisch Zeichen des Wohlbefindens waren? Und was hat es mit dem Spruch, seinen „Löffel abgeben“ auf sich? Als kleine Erfrischung wird zum Schluss eine leckere Limonade ausgeschenkt.
Dauer: ca. 60 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Mittwoch, 17. Juli, 14 Uhr
Donnerstag, 1. August, 15 Uhr
SPANNENDES DETEKTIVSPIEL IN DEN PRIESTERHÄUSERN
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Zwickau im Jahre 1407. In der Stadt rumort es. Gerüchte über ein großes Verbrechen auf dem Hauptmarkt machen die Runde. Der Täter ist noch nicht gefasst. In den Priesterhäusern haben sich aber Hinweise versteckt. Bist du ein Detektiv und kannst den Fall lösen?
Altersempfehlung: 10 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Dienstag, 23. Juli, 15 Uhr
Donnerstag, 25. Juli, 15 Uhr
MITTELALTERLICHE SPIELE WIEDERENTDECKEN
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Die Menschen des Mittelalters hatten einen ausgeprägten Sinn für Spiel und Spaß. Beliebte Kinderspiele wie Mühle oder Murmeln sind noch heute bekannt. Auch in den Priesterhäusern sind einige alte Spielgegenstände zu sehen. Nach einer kurzen Führung dürfen Kinder mittelalterliche Brettspiele selber ausprobieren.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Donnerstag, 1. August, 16 Uhr
Mittwoch, 14. August, 16 Uhr
KUPFER. VOM BODEN AUFS DACH… UND INS MUSEUM!
KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, Lessingstraße 1
Ganz sicher haben es die Menschen schon vor 6000 Jahren aufgesammelt: Kupfer, das Metall mit der schön rötlich glänzenden Farbe! Geschmiedet zu Schmuck, Geräten und Waffen (Ötzi trug ein Kupferbeil bei sich!), nutzen wir Kupfer heute eher unbewusst: Egal ob Handy, Waschmaschine oder Auto, überall steckt Kupfer drin. Zeit also, diesen Tausendsassa, Leitwolf und Verwandlungskünstler genauer unter die Lupe zu nehmen. In der Abteilung „Schätze der Erde“ können zunächst spektakuläre Funde aus Zwickauer Steinkohleschächten bestaunt werden: Sechs Bleche reines Kupfermetall, sogenanntes gediegenes Kupfer, bis zu 30 Zentimeter im Durchmesser! Doch warum sind manche türkisgrün verfärbt? Apropos Farbe: Die Schönheit der Kupferminerale Malachit und Azurit ist beneidenswert, kein Wunder also, dass sie als kostbare Malfarben benutzt wurden. In der Abteilung „Alte Meister“ begleiten wir dann mutige Matrosen auf ihren stolzen Segelschiffen, die wertvolle Fracht geladen haben, vielleicht Kupfer oder Farbe? Und wir schauen uns an, dass Kupfer auch gern eine Verbindung mit anderen Metallen eingeht, um kunstvoll glänzend ins Museum gestellt zu werden. Preisfrage: Was ist grün und wird auf Knopfdruck, ähm im Feuer rot? Genau: Kupfer! Glaubt ihr nicht? Dann probiert es doch einfach selbst aus: Im Anschluss an den Rundgang experimentieren wir im Museumsgarten und stellen Kupfer her – kleiner Imbiss in grün und rot inklusive. Zum Abschluss steigen wir den Kunstsammlungen noch aufs Dach (übrigens auch aus Kupfer!) und genießen die Aussicht vom Museumsturm.
Altersempfehlung: 7 bis 12 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Dienstag, 6. August, 15 Uhr
KINDERPROGRAMM ZUM OBJEKT DES MONATS AUGUST
Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8
Das Objekt des Monats August ist ein alter Fußboden mit wunderlichen Tierpfotenabdrücken. Was haben sie zu bedeuten und wie sind sie dorthin gekommen? Sind es Glücksbringer? Gut möglich, weshalb wir im Anschluss an eine kurze Führung eigene kleine Glücksbringer bemalen wollen.
Altersempfehlung: 8 bis 14 Jahre · Dauer: ca. 90 Minuten · Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Quelle: Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

Am 8ten Juli geht’s los­ – Mini Zwickau – eine Spielstadt

Am 8ten Juli geht’s los­ – Mini Zwickau – eine Spielstadt

 

 


MINI-ZWICKAU: AB 8. JULI IST SPIELSTADT-ZEIT!
Spannend wird’s Kids erwartet jede Menge Neues

„Mini Zwickau – Eine Spielstadt“ ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Ferienkalender vieler Zwickauer Kinder. In wenigen Tagen es soweit! Dann verwandelt sich die Pestalozzischule wieder in eine Stadt, in der die jüngsten Bürger in die Alltagsrollen Erwachsener schlüpfen.
Der große Ferienspaß startet diesmal gleich mit Beginn der ersten Sommerferienwoche. Ab Montag, dem 8. Juli 2019, werden die Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren gewohnt stürmisch ihre Stadt übernehmen, wenn Punkt 9 Uhr der symbolische Spielstadt-Schlüssel an die Bewohner von Mini-Zwickau 2019 übergeben wird.

Die von Erwachsenen für Kinder liebevoll geschaffene Projektwelt ermöglicht es den Mädchen und Jungen, komplexe Mechanismen und Zusammenhänge in Politik, Wirtschaft, im sozialen und politischen Leben durch eigenes Agieren spielerisch zu begreifen. Kinder werden zu Bürgern, die ihr Mini-Zwickau betreiben und verwalten. Sie regieren ihre Stadt, produzieren ihre Waren, haben in allen Bereichen das Sagen und natürlich viel Spaß.

Auf die Mädchen und Jungen warten diesmal 45 verschiedene Betriebe, in denen sie sich nach Herzenslust ausprobieren können. Altbekannt und beliebt sind z. B. das Einwohnermeldeamt, die Sparkasse, das Fundbüro, das Gasthaus Hexenkessel, ein Werbestudio, das Standesamt, eine Gärtnerei, die Bäckerei „Knusper“ und natürlich auch die Mini-Post, das Radio und TV Mini Zwickau. Am ersten Spielstadt-Dienstag (9. Juli) ist, wie schon im Vorjahr, das Kölner Integrationsangebot „Kolping Road Show“-Mobil zu Gast, ein (niederschwelliges) Angebot zur Sensibilisierung für die Belange von Geflüchteten (www.kolping.de).

Neugierig spähenden Kids werden schnell die neuen Angebote auffallen. Erstmals mit dabei sind ein Aqua-Park und ein „Fussball-Menschen-Kicker“. Weitere neue Angebote sind eine Dance-Academy, bei der die Kinder verschiedene Tanzstile erlernen können oder die Stadtmusikanten, die gemeinsames Musizieren und Singen sowie den Bau von Instrumenten anbieten. Interessant sind auch diese Offerten: eine Stoff- und Ledermanufaktur, eine Kerzenwerkstatt, eine Holzfaden-Grafik-Werkstatt und Fischers Fritze. Letzteres ist ein maritimes Bastelangebot, das die Stichworte Unterwasserwelten, Fische, Nixen und Seemannsgarn fantasievoll bedient. Auf die Kids warten zudem eine Spieloase und eine Spielwerkstatt, in der die jungen Spielstadt-Bürger Gesellschaftsspiele erfinden und ein XXL-„Mensch ärgere dich nicht“ gestalten können. Vom 15. bis 17. Juli werden Fahrten mit einem Traktor angeboten.
Als Tagesaktionen sind der Besuch der Sponsoren (am 11. Juli) sowie ein Tag der Verkehrswacht und ein Western Camp mit Westernfest geplant. Das große Abschlussfest mit Schlüsselrückgabe ist für Freitag, den 19. Juli, vorgesehen.

Fortgeführt wird eine gute Idee zur Nachmittagsgestaltung aus dem Vorjahren. Nach der täglichen Bürgerversammlung findet auf dem Marktplatz mit Bühne ein buntes Treiben statt. Die Kids können dann Erlerntes, Unterhaltsames, Künstlerisches und selbst Hergestelltes darbieten und verkaufen. Genau die richtige Unterhaltung für Erwachsene und jüngere Geschwisterkinder, die (erst) ab 14 Uhr in die Spielstadt kommen dürfen, um sich dort umzuschauen. In der Zeit davor ist der Zutritt für sie nämlich tabu!

Geöffnet ist die Spielstadt von Montag, 8. Juli bis Freitag 19. Juli 2019, täglich von 9 bis 16 Uhr (außer Samstag und Sonntag). Kurzentschlossene können sich täglich direkt in der Spielstadt anmelden. Die Teilnehmergebühr beträgt pro Kind 2 Euro/Tag, Inhaber des Zwickau-Passes zahlen pro Kind 1 Euro/Tag. Das Mittagessen ist für alle Kinder kostenlos.

Mini Zwickau ist ein Ferienprojekt des Verbundes freier und kommunaler Träger der Kinder- und Jugendarbeit in Zwickau. Rund 300 Kinder nutzten allein im vergangenen Jahr dieses besondere Angebot. Unterstützt wird das Projekt von der BFS Wildenfels und der Euro Akademie Zwickau sowie von vielen engagierten Ehrenamtlern. Seine Premiere feierte dieses beliebte und bezaubernde Lern- und Kreativangebot für Ferienkinder vom 24. bis 28. Juli 2006.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Schink
Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau
Mobil 0179 7902904