Zwickau: Rückkehrerbörse findet erst 2021 statt

Wegen der Corona-Pandemie sagt das Büro für Wirtschaftsförderung die diesjährige Rückkehrerbörse ab. Diese sollte am 28. Dezember stattfinden. Zum Schutz von Ausstellern und Besuchern sowie von Mitarbeitern soll die 4. Auflage der Jobbörse nun im kommenden Jahr sein. Als Ersatztermin ist Freitag, 14. Mai 2021 geplant.

 

Die städtische Wirtschaftsförderung bietet den Unternehmen und Institutionen, die sich im Dezember im Rathaus vorstellen wollten, jedoch an, sich und die jeweiligen Angebote auf den städtischen Internetseiten unter www.zwickau.de/rueckkehrerboerse zu präsentieren. Interessenten wenden sich bitte per E-Mail an das Büro (wirtschaftsfoerderung@zwickau.de) und schicken eine kurze Unternehmensbeschreibung, ein Logo, einen Ansprechpartner, einen Link zum Unternehmen und die jeweiligen Jobprofile.

E-Bike leihen und Sachsen erkunden

E-Bike leihen und Sachsen erkunden

Mit sanfter Unterstützung und doch sportlich Sachsen erkunden: das gelingt mit einem E-Bike. Ob Einheimische oder Urlaubsgäste – mit dem E-Bike können Fahrradstrecken ideal erkundet werden. Dafür müssen Fahrer gar kein eigenes elektrisches Rad haben. Was beim Leihen eines E-Bikes zu beachten ist.

Entspannt ohne Schwitzen durch die lokale Heimat radeln: klingt toll. Wer sich gerne etwas treiben lässt, aber sich dennoch sportlich betätigen möchte, sollte auf ein E-Bike setzen. Ein Elektromotor unterstützt, während Nutzer gleichmäßig in die Pedale treten. Hügel, Gegenwind und Co. sind dann kein Problem mehr. Vor allem im Urlaub an der windigen Nordsee, geht das Radfahren ganz schön in die Beine. Daher setzen Urlaubsinseln wie Sylt auf die Leihe von E-Bikes. Online können sich Interessierte unter sylt-fahrrad.de ein passendes Modell aussuchen. Der Tagessatz steht gleich dabei. E-Bikes gibt es ab 22 Euro am Tag. Damit lässt sich ein schöner, aktiver Urlaubstag realisieren.

Solche Aktionen machen Schule, auch in Sachsen können elektrische Räder ausgeliehen werden. In fast jeder City, mittlerweile auch auf dem Land, stehen Apps zur Verfügung, über die öffentliche Räder gebucht werden können. Abgerechnet wird nach der Nutzungsdauer. Hat man seine Tour beendet, stellt man das Rad an einem dafür vorgesehenen Platz wieder ab. Mitunter kann das sicherer sein, denn E-Bikes sind teuer und ein beliebtes Diebesgut.

Fakt ist: Radfahren mit dem E-Bike ist ein Erlebnis für alle Altersgruppen. Malerische Touren können beradelt werden, ohne sich völlig zu verausgaben.

Tipps: E-Bike-Touren in Sachsen
Ob bergige Etappen im Erzgebirge, Erkundungen im Vogtland oder Stop-and-Go an den Dresdner Sehenswürdigkeiten: Mit dem E-Bike kommen Fahrer schnell von A nach B. Touristen setzen ebenfalls gerne auf das Rad, um die Hotspots zu sehen. Kultur und Grün wartet zum Beispiel im Heideland im Nordwesten Sachsens.

E-Bike mieten: Darauf sollten Fahrer achten
Bei einer E-Bike-Vermietung können Modelle vorab im Netz recherchiert werden. Das Wunsch-Bike kann dann gemietet werden. Vor Ort beraten die Verleiher nochmal persönlich und zeigen die wichtigsten Einstellungen. Dennoch sollten Mieter sich den Zustand des Bikes genau ansehen, vielleicht sogar ein Bild machen. Man kennt das ja von der Autovermietung: Schäden werden schnell im Nachgang bemängelt, obwohl sie vielleicht schon vorher am Fahrzeug waren.

Ist alles zur Zufriedenheit, kann losgeradelt werden. Motoren und Akku unterstützen bei der Tour. Wichtig ist, gleichmäßig zu treten, damit der elektrische Motor ebenfalls in einem Rhythmus unterstützen kann. Wer hektisch in die Pedale tritt, erzielt eher eine gegenteilige Wirkung. Helm nicht vergessen! Sicherheit geht immer vor.

In Sachsen finden sich auf den Strecken passende E-Bike Mietstationen. Im Erzgebirge warten allein 38 Anlaufstationen. Zum Beispiel kann hier das E-Bike aufgeladen werden. Bei einer Erfrischung und kurzen Pause, bekommt nicht nur das Rad neue Energie. Leipzig und Dresden sind als Großstädte ebenfalls auf das elektrische Fahren ausgerichtet. Die neuste Entwicklung von Gründern: Das E-Bike aus dem 3D-Drucker.

Panne mit dem E-Bike: Was tun?
Pleiten, Pech und Pannen: Das kann jedem guten Radfahrer passieren. Natürlich ist ein Schaden am Rad ärgerlich, aber das kann nun mal passieren. Eines Tages macht auch der Motor eines E-Bikes einmal schlapp. Oder der klassische Nagel im Reifen, vermiest das Weiterfahren. Umso besser, wenn Fahrer das Rad gemietet haben, denn bei einer Panne kommt der Vermieter dafür auf und fährt auch zu der Stelle, an der Sie gestrandet sind. Nach der Reparatur oder einem Wechsel des Rads, kann es weitergehen.

So lässt sich Sachsen oder die Urlaubsregion bestens erkunden.

 

Tag der Kinderrechte: Recht auf Bildung und Gleichheit in der Schule „Vielfalt entfalten“ in vier Ländern gestartet

Tag der Kinderrechte: Recht auf Bildung und Gleichheit in der Schule „Vielfalt entfalten“ in vier Ländern gestartet

Schulen und Bildungsverwaltung entwickeln Handlungsansätze zum Umgang mit Diversität

  • Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und die Stiftung Mercator setzen Diversitätsprojekt in der Lehrkräftefortbildung bundesweit um.
  • Schulen und Mitarbeitende der Bildungsverwaltung setzen sich mit den Herausforderungen einer vielfältigen Schüler*innenschaft auseinander und entwerfen gemeinsam Schulvorhaben.

Berlin, den 20.11.2020 – Schulen in Deutschland haben den Auftrag, allen Kindern und Jugendlichen – unabhängig von Herkunft und sozialem Milieu – gerechte Bildungschancen zu bieten. Dies gelingt trotz großem Engagement der Schulen weiterhin nicht in dem Maße, wie es in einer modernen Einwanderungsgesellschaft nötig wäre. Immer noch hängt der Bildungserfolg in besonderer Weise von Herkunftsfaktoren ab. Dies haben auch die Folgen der Corona-Krise eindrücklich vor Augen geführt.

Um dieser Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken, unterstützt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien in Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein mit dem Projekt „Vielfalt entfalten – Gemeinsam für starke Schulen“ die Etablierung einer diversitätssensiblen Schulentwicklung. Ziel ist es, das Bewusstsein für Diversität und Diskriminierung im Schulalltag zu schärfen und damit Unterricht vorurteilsbewusster und chancengerechter zu gestalten. Damit setzen sich die Projektpartner in besonderer Weise für das Recht auf Bildung und Gleichheit in Schulen ein.

Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung: „Wir schauen nicht auf Defizite, sondern auf das, was junge Menschen mitbringen. Daran knüpfen wir auch mit dem Projekt Vielfalt entfalten an und bestärken Lehrkräfte in Werkstätten und anderen Austauschformaten darin, chancengerechter und vorurteilsbewusster zu unterrichten. Gemeinsam wollen wir dafür konkrete Handlungsansätze erarbeiten.“

Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator: „Wir wünschen uns, dass Lehrkräfte im Programm weiter dabei unterstützt werden, den facettenreichen Anforderungen in den Klassenzimmern des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Damit wir gemeinsam bessere Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen aller Schüler*innen schaffen.“

Mehr Informationen finden Sie unter: www.vielfalt-entfalten.de

„Vielfalt entfalten– Gemeinsam für starke Schulen” ist ein Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und wird gefördert von der Stiftung Mercator.

Wirtschaftsminister Martin Dulig solidarisiert sich mit sächsischen Haribo-Beschäftigten

Botschaft an die Haribo-Eigentümer: »Übernehmen Sie Verantwortung für all jene Menschen die dem Unternehmen über Jahre die Treue gehalten haben und die jetzt vor vollendete Tatsachen gestellt werden.«

An der angekündigten Schließung des einzigen ostdeutschen Haribo-Standortes in Wilkau-Haßlau (Landkreis Zwickau) hält das Unternehmen fest. Gemeinsam mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) macht sich Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig auch morgen in Zwickau für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark. »Wir haben die Hand zum Erhalt der Beschäftigung am Standort mehrfach gereicht. Ich habe das Unternehmen erst am Donnerstag wieder in einem Telefongespräch aufgefordert das Angebot des Freistaates Sachsen anzunehmen und gemeinsam nach Alternativen zur Standortschließung zu suchen. Meine Forderung war, dass Haribo Verantwortung für all jene Menschen übernehmen muss, die dem Unternehmen über Jahre die Treue gehalten haben und die jetzt vor vollendete Tatsachen gestellt werden.«

Die angekündigte Schließung erfolge aus rein betriebswirtschaftlicher Erwägung heraus. Vorher gab es keinen Kontakt zum Sächsischen Wirtschaftsministerium, um eventuelle Alternativen zu einer Schließung zu finden. Die Möglichkeiten zur Förderung von Unternehmen für Investitionen in moderne, zukunftsfähige Prozesse und den Ausbau ihrer Tätigkeiten hat das Unternehmen nicht angestrebt.

»Wer Jahrzehnte mit einem Standort vorliebnimmt und nicht in die Zukunft investiert, muss sich unseren Gegenwind gefallen lassen. Es zeigt sich erneut, dass der Osten offenbar jahrelang nur die verlängerte und preiswerte Werkbank von Westunternehmen ist und beim kleinsten wirtschaftlichen Gegenwind hier die Segel gestrichen werden, ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist verantwortungslos, sozialpolitisch fahrlässig und gesellschaftspolitisch für Unternehmen wie Haribo ein Offenbarungseid«, so Wirtschaftsminister Martin Dulig.

Zwickau: Arndt unterstützt Bemühungen für Erhalt des Haribo-Werkes

Zwickau: Arndt unterstützt Bemühungen für Erhalt des Haribo-Werkes

Oberbürgermeisterin Constance Arndt unterstützt die Bemühungen für den Erhalt des Haribo-Werkes in Wilkau-Haßlau. „Die drohende Schließung des traditionsreichen Standorts hätte dramatische Folgen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Familien. Sie betrifft aber auch unsere Nachbarstadt und letztlich die gesamte Region! Hier stehen Arbeitsplätze, der Branchenmix und auch das Image, das unter solchen Entscheidungen leidet, auf dem Spiel!“ Arndt hofft, dass die Solidarität mit den Beschäftigten des Werks und das gemeinsame Auftreten die Verantwortungsträger zum Überdenken der Schließungspläne bewegt. „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso – diesen Slogan sollte das Unternehmen mit Blick auf die Mitarbeiter, deren Familien und die Region Zwickau beherzigen!“ Auch die Zwickauer Bürger könnten nun ein Zeichen setzen, beispielsweise wenn sie an der Kundgebung am Samstag teilnehmen.

 

Constance Arndt hatte sich am vergangenen Donnerstag in Wilkau-Haßlau mit ihrem Amtskollegen Stefan Feustel getroffen und die drohende Schließung erörtert. An der Kundgebung, die am Samstag um 14 Uhr auf dem Platz der Völkerfreundschaft stattfindet, nimmt als Vertreter der Stadt Zwickau Bürgermeister Sebastian Lasch teil.

 

Licht und Weihnachtsbäumchen bringen weihnachtliches Flair in Zwickaus Innenstadt

Licht und Weihnachtsbäumchen bringen weihnachtliches Flair in Zwickaus Innenstadt

 

Nach Absage des Weihnachtsmarktes in diesem Jahr entwickelten das Büro für Wirtschaftsförderung und das für die Stadtbeleuchtung zuständige Tiefbauamt kurzfristig ein Konzept für eine weihnachtliche Beleuchtung des Hauptmarktes. Diese ergänzen die Ideen der Kultour Z., das Ambiente des zentralsten Platzes der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt auch in Corona-Zeiten doch etwas „heimelig“ zu gestalten und ihm eine weihnachtliche Atmosphäre zu geben.

Neun zusätzliche Schwanenmotive für die historischen Laternen wurden aus Mitteln des Büros für Wirtschaftsförderung bestellt. Die Beleuchtungen mit dem Wappentier der Stadt sollen an den Laternen auf dem West- und Mittelspiegel des Hauptmarktes von der Stadtbeleuchtung installiert werden. Darüber hinaus wird noch für dieses Jahr die Beschaffung weiterer Leuchtschmuckstücke für den Ostspiegel geprüft.

Wenn in den kommenden Jahren der Weihnachtsmarkt wieder auf dem Hauptmarkt stattfindet, werden diese Laternenmotive dann in anderen Bereichen der Innenstadt platziert. Von 2017 bis 2019 wurden in der Zwickauer Innenstadt jedes Jahr weitere Bereiche mit einer eigens für Zwickau angefertigten Weihnachtsbeleuchtung mit Wellenmotiv ausgestattet. Die Finanzierung erfolgte überwiegend über den Verfügungsfonds Innenstadt ZENTRUM.LEBEN. Seit 2019 sind damit alle Areale des Fördergebiets in der Weihnachtszeit mit der neuen Beleuchtung geschmückt.

Mehr Licht gibt es seit einigen Monaten auch auf dem Domhof. Dies kommt jetzt in der aktuellen dunklen Jahreszeit besonders zum Tragen und ergänzt die erneuerte Weihnachtsbeleuchtung der anderen Innenstadt-Bereiche. Der Dom St. Marien ist seit dem Frühjahr dieses Jahres durch 20 moderne LED-Strahler beleuchtet, die um das Gebäude herum installiert wurden. Genutzt wurden dazu die bereits vorhandenen historischen Straßenlaternen, auf welchen die zusätzlichen Strahler montiert wurden.

Das Büro für Wirtschaftsförderung hat das Vorhaben als Projektleitung betreut. Die Mittel hierzu wurden aus dem Bürgerhaushalt 2019 bereitgestellt und bewilligt. In enger Abstimmung mit der Ev.-Luth. Nicolai-Kirchgemeinde und den Stadtbeleuchtern wurde geplant, beschafft und installiert. Mit dem Vorhaben wird vor allem dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis vieler Bürger Rechnung getragen. Der Domhof verfügt nun über eine umfassende, angenehme Beleuchtung. Mit dieser Maßnahme konnten insbesondere die dunklen Nischen auf der nördlichen Seite des Doms vollständig beseitigt werden. Mit der „Erhellung“ des gesamten Areals um den Dom herum wurde dieser bei Einheimischen beliebte und touristisch bedeutsame Ort nachhaltig aufgewertet.

Auch Weihnachtsbäumchen versprechen weihnachtliches (Einkaufs-)Flair. Das Büro für Wirtschaftsförderung hatte den Innenstadt-Händlern angeboten, Weihnachtsbäume zur stimmungsvollen Dekoration der Straßen zu bestellen. Die Händler des Georgenkarrees sowie der Hauptstraße haben das Angebot wie in den Vorjahren gern angenommen. In diesen Tagen werden daher rund 70 Weihnachtsbäumchen angeliefert. In Eigeninitiative übernehmen Händler und Anlieger die ordnungsgemäße Befestigung an den historischen Laternen und das Schmücken.

Anfang Januar 2021 werden die Bäumchen vom Garten- und Friedhofsamt der Stadt Zwickau für eine fachgerechte Entsorgung abgeholt.

Mitmachofferten für Kinder gibt’s ebenfalls, wenngleich diese selbstverständlich den Corona-Bedingungen angepasst werden. So ist wieder eine Nikolausstiefel-Aktion geplant.

Vor dem Rathaus zieren weihnachtliche Bastelarbeiten von Mädchen und Jungen kommunaler und freier Kitas die vor dem Rathaus – diesmal auch auf der Terrasse vor dem Café – aufgestellten 26 Bäumchen. Das Schmücken wird natürlich anders ablaufen, da die Kinder nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren sollen. Einige Erzieherinnen bzw. Leiterinnen werden die Dekoration mit den Bastelwerken ihrer Kinder selbst übernehmen. Manche Kids werden ihren Schmuck anhängen, wenn sie mit ihren Eltern spazieren gehen.